Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 91-3053 KI-generiert

Swiss Interpellations: Housing Needs and Road Construction

Geschäftsnummer VPB 91-3053
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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This document contains two interpellations addressed to the Swiss Federal Council regarding housing needs and road construction. The first, "Wohnungsbedarf in den neunziger Jahren" (Housing Needs in the Nineties), asks about projected population growth due to potential EEA membership, the resulting housing demand, and necessary measures to prevent a shortage. The second, "Interpellation Leuenberger Moritz," addresses road construction, noting that while an agreement mandates improvements, it lacks an accelerated timeline or specific completion dates, and discusses a proposed fuel tax increase to fund a long-term road construction program.

Legislator-Regeste

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Art. 21 ff. LFAE; Swiss Interpellations: Housing Needs and Road Construction: The first, "Wohnungsbedarf in den neunziger Jahren" (Housing Needs in the Nineties), asks about projected population growth due to potential EEA membership, the resulting housing demand, and necessary measures to prevent a shortage. The second, "Interpellation Leuenberger Moritz," addresses road construction, noting that while an agreement mandates improvements, it lacks an accelerated timeline or specific completion dates, and discusses a proposed fuel tax increase to fund a long-term road construction program.

Schlagwörter

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Strassenbau Wohnungsbedarf Verbesserung des Wohnmilieus Projektfinanzierung Baubewilligungspflicht Anmerkung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 21 ff. LFAE
These articles are cited as the basis for the Federal Council's actions and proposals concerning housing policy and financing.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 21 ff. LFAE

These articles are cited as the basis for the Federal Council's actions and proposals concerning housing policy and financing.

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Volltext

20. März 1992 N 645 Interpellation Leuenberger Moritz

port de marchandises par route et par rail (accord sur le tran- bles aux étrangers pour ce qui est des ressortissants de

sit) prévoit bien l'obligation pour la Suisse d'achever et d'amé- l'EEE?

liorer son réseau de routes nationales. Il n'y a cependant là 2. Quels besoins de logement (construction et rénovation)

rien de nouveau, dans la mesure où l'accord ne prévoit ni peut-on en déduire pour la décennie en cours (1992 à 2000)?

l'achèvement accéléré du réseau des routes nationales ni une 3. Quelles mesures se relèveront nécessaires pour assurer un

date précise. parc de logements suffisants pendant les années 90 et pour

Le Parlement a adopté les motions 90.577 Cavadini Jean et éviter une pénurie durable?

90.570 Kohler exigeant la terminaison des routes nationales

jusqu'à l'an 2000. Il a cependant à tout le moins partiellement Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Ammann, Béguelin,

modifié son attitude en diminuant de 116 millions de francs le Bircher Silvio, Bundi, Carobbio, Fankhauser, Haering Binder,

crédit budgétaire que le Conseil fédéral entendait consacrer Hafner Ursula, Hubacher, Lanz, Ledergerber, Leemann, Lon-

en 1992 à la construction des routes nationales. get, Matthey, Mauch Ursula, Meizoz, Meyer Theo, Pitteloud,

Au vu de la détérioration dramatique des finances fédérales, le Reimann Fritz, Ruffy, Stappung, Ulrich, Vollmer, Züger (25)

Conseil fédéral proposera aux Chambres un programme d'as-

sainissement comprenant une hausse de 25 centimes par litre Schrittliche Begründung - Développement par écrit

des droits de base sur les carburants. Les recettes supplé- Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht

mentaires ainsi dégagées, affectées à 50 pour cent au finance- eine schriftliche Antwort

ment spécial des dépenses routières, permettront de financer

le 4e programme à long terme de construction des routes na- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

tionales. Ce programme, inspiré des motions Cavadini Jean et vom 15. Mai 1991

Kohler, doit conduire à la terminaison si possible d'ici Rapport écrit du Conseil fédéral

l'an 2005 du réseau des routes nationales. Sans hausse des du 15 mai 1991

droits sur les carburants, un tel programme ne serait pas réali- 1. Berechnungen, wie sich die ständige Wohnbevölkerung in

sable. der Schweiz unter EG/EWR-Bedingungen entwickeln würde,

liegen zurzeit noch nicht vor. Im Rahmen des Perspektivsta-

Präsident: Die Interpellantin ist von der Antwort des Bundes- bes der Bundesverwaltung werden unter Federführung des

rates befriedigt Bundesamtes für Statistik gegenwärtig entsprechende Szena-

rien erarbeitet Zeithorizont ist dabei das Jahr 2010. Diese de-

mographischen Perspektiven werden im Laufe dieses Jahres

vorliegen.

2. In den erwähnten Szenarien werden die Auswirkungen der

#ST# 91.3053 Bevölkerungsentwicklung auf den Wohnbaubedarf nicht de-

tailliert untersucht Mit dieser Frage beschäftigen sich jedoch

Interpellation Leuenberger Moritz die Forschungskommission Wohnungswesen (FWW) und das

Wohnungsbedarf Bundesamt für Wohnungswesen. Die FWW liess vor Jahren

die «Regionalisierten Perspektiven des Wohnungsbedarfs

in den neunziger Jahren 1995» ausarbeiten. Unter dem Eindruck des beschleunigten

Besoins locatifs des années nonante Bevölkerungswachstums der vergangenen Jahre wurden

diese Perspektiven kürzlich überprüft und aktualisiert (Arbeits-

berichte Wohnungswesen, Nr. 21,1991). Aus dieser Ueberar-

beitung ging unter anderem hervor, dass bei einer Trendver-

längerung der Bevölkerungsentwicklung 1985-1989 bis 1995

Wortlaut der Interpellation vom 6. März 1991 ein Mehrbedarf an Wohnungen resultiert, der die Erstellung

Von 1985 bis 1990 hat die ständige Wohnbevölkerung in der von rund 45 000 Einheiten jährlich erfordert.

Schweiz bedeutend stärker zugenommen, als prognostiziert Die FWW beabsichtigt, den Wohnungsbedarf nach 1995 in ihr

worden war. Diese Bevölkerungsentwicklung hat zusätzlich Forschungsprogramm für die Jahre 1992-1995 aufzuneh-

zur Wohnungsknappheit beigetragen. men. Bei diesen Untersuchungen wird es möglich sein, sich

Der Bundesrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantwor- auf die oben erwähnten demographischen Szenarien des

ten: Bundesamtes für Statistik abzustützen.

1. Mit welcher Entwicklung bei der ständigen Wohnbevölke- 3. Der Bundesrat hat zur Linderung der gegenwärtigen Pro-

rung in der Schweiz ist, aufgrund des jüngsten Trends, unter bleme auf dem Wohnungsmarkt und zur Sicherstellung der

zukünftigen EG/EWR-Bedingungen zu rechnen (Umwand- mittel- und längerfristigen Wohnraumversorgung bereits ver-

lung des Saisonnierstatus und Abschaffung der Ausländer- schiedene Massnahmen eingeleitet Dazu gehören die Aen-

kontingente für alle EWR-Bürger)? Allenfalls sind Minimum- derung der Verordnung zum Wohnbau- und Eigentumsförde-

und Maximumvarianten darzustellen. rungsgesetz (WEG) vom 21. November 1990, die Erhöhung

2. Welcher Wohnbaubedarf (Neubau und Bauerneuerung) ist der Fonds-de-roulement-Darlehen gemäss WEG für 1991 und

aus dieser Bevölkerungsentwicklung im laufenden Jahrzehnt die Botschaft über neue Rahmenkredite für den Wohnungs-

(1992 bis 2000) abzuleiten? bau ab 1992. Zusätzlich hat der Bundesrat die Eidgenössische

3. Welche Massnahmen erachtet der Bundesrat als notwen- Wohnbaukommission milder Ueberprüfung der Wohnbaupo-

dig, um den Wohnungsbau und die Bauerneuerung in den litik des Bundes beauftragt Die Kommission wird in einem Be-

neunziger Jahren zu steuern und zu fördern und so den Dau- richt die Probleme auf dem Wohnungsmarkt aufzeigen und

erzustand einer Wohnungsnot zu vermeiden? zweckdienliche Lösungsvorschläge unterbreiten. Gleichzeitig

wurde eine Expertenkommission für Fragen des Hypothekar-

Texte de l'interpellation du 6 mars 1991 marktes eingesetzt, die insbesondere Verbesserungsvor-

De 1985 à 1990, la population résidant en Suisse s'est accrue schläge im Bereich Wohnbaufinanzierung erarbeiten soll. Auf-

beaucoup plus que prévu, aggravant ainsi la pénurie de loge- grund dieser Empfehlungen wird der Bundesrat entscheiden,

ment welche weiteren Massnahmen notwendig sind, um in den

Le Conseil fédéral est prié de répondre aux questions suivan- neunziger Jahren auch bei veränderten Rahmenbedingungen

tes: die Wohnungsversorgung zu sichern.

1. A quelle croissance démographique (éventuellement, avec

indication des estimations minimales et maximales) faut-il s'at- Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra-

tendre en Suisse, compte tenu des tendances actuelles et du tes teilweise befriedigt.

développement de la Communauté européenne (CE) et de

l'Espace économique européen (EEE), eu égard notamment

à la suppression du statut de saisonnier et des quotas applica-

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Leuenberger Moritz Wohnungsbedarf in den neunziger Jahren

Interpellation Leuenberger Moritz Besoins locatifs des années nonante

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1992

Année

Anno

Band II

Volume

Volume

Session Frühjahrssession

Session Session de printemps

Sessione Sessione primaverile

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 12

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 91.3053

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 20.03.1992 - 08:00

Date

Data

Seite 645-645

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Ref. No 20 021 086

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