Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 90-918 KI-generiert

Existential Dangers and Security Policy Postulates

Geschäftsnummer VPB 90-918
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

This document summarizes two postulates presented to the Swiss Federal Council. The first postulate concerns the assessment of existential dangers beyond military threats, requesting a report on non-politically motivated dangers mentioned in a security policy report. The second postulate, brought forth by the Christian Democratic Party, calls for a comprehensive evaluation of all existential dangers, advocating for a broader, interdepartmental approach to national security and suggesting that significant federal expenditures on a controversial "fichenaffäre" (file affair) could be redirected to beneficial international aid.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Existential Dangers and Security Policy Postulates: wendungen für viele Hilfsaktionen in der ganzen Welt? den gezielten Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel.

Schlagwörter

KI-generiert
Internationale Politik In den Akten enthaltene Schriftstücke drohende Gefahr öffentliche Sicherheit Berechnung des Existenzminimums parlamentarisches Postulat
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Volltext

Postulat Brügger 768 N 22 mars 1991

Verhältnis mehr zu den allenfalls in Frage stehenden Inter- fexfe du postulat du 6 décembre 1990

essen, wobei allerdings der Schutz der Persönlichkeitsrechte Le Conseil fédéral est invité à présenter un rapport relatif aux

von in die Pichen aufgenommenen Personen nicht vernach- dangers existentiels d'origine autre que politico-militaire, men-

lässigt oder einfach übergangen werden darf. tionnés dans le rapport 90 sur la politique de sécurité de la

Eine wissenschaftliche Befragung sollte in Auftrag gegeben Suisse.

werden zur Abklärung der Frage, welches aufgrund der heuti-

gen Sachlage unter Wertung der bisherigen Informationen Sprecher-Porte-parole: Keller

und der neu dargelegten Perspektiven des Delegierten die

Meinung in unserer Bevölkerung über diese Vorgänge ist. Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Wahrscheinlich würde auch dies zur .Erkenntnis führen, dass Der Bericht des Bundesrates zur Sicherheitspolitik beschränkt

ernsthaft Mittel und Wege gesucht werden sollten, wonach sich ausdrücklich auf die zurzeit bestehenden machtpolitisch

Bundesrat und Parlament eine Lösung ins Auge fassen, nach bedingten Gefahren, denen mit den Mitteln der Gesamtvertei-

der dieses «Geschäft» vorzeitig abgebrochen werden könnte. digung zu begegnen ist (Bericht Seite 6f.). Das breite Spek-

Wäre der Sache insgesamt und unserem Staat sodann nicht trum der übrigen existentiellen Bedrohungen behandelt der

besser gedient, wenn die bundesseitig zu erwartenden Auf- Bericht lediglich unter dem sicherheitspolitischen Aspekt. Es

wendungen im Kostenbetrag von über 50 Millionen Franken bedarf deshalb zusätzlich einer gesamtheitlichen und überde-

gewissermassen als «Bussgeld» einem sinnvollen Zweck zu- partementalen Beurteilung dieser Gefahren aus anderen Poli-

geführt würden, z. B. dem Internationalen Komitee vom Roten tikbereichen. Erst eine solche vertiefte Gesamtbeurteilung er-

Kreuz zur Finanzierung seiner derzeitig massiven Sonderauf- möglicht eine ganzheitliche Politik der Existenzsicherung und

wendungen für viele Hilfsaktionen in der ganzen Welt? den gezielten Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel.

Es ist anzunehmen, dass sich letztlich auch betroffene Bürger

mit einer solchen Regelung abfinden könnten bei gleichzeiti- Schriftliche Erklärung des Bundesrates

ger Bestätigung durch den Bundesrat, dass die alten und zum vom 27. Februar 1991

grossen Teil längst überholten und wertlosen Fichen vernich- Déclaration écrite du Conseil fédéral

tet würden (die sogenannte «historische» Bedeutung der Fi- du 27 février 1991

chen ist hintanzusetzen) und sich die für unser Staatswesen Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

erforderlichen Unterlagen über Personen im In- und Ausland

künftig strikte nach den neuen Grundsätzen des Staatsschutz- Ueberwiesen - Transmis

rechtes zu richten haben.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

vom 10. Dezember 1990

Rapport écrit du Conseil fédéral

du 10 décembre 1990

Der Bundesrat geht mit der Zielsetzung des Postulates, einer

raschen und rechtsstaatlich korrekten Beendigung der Fi- #ST# 90.946

chenaffäre, einig. Ein rechtsstaatlich vertretbares Vorgehen

bedeutet jedoch, dass das laufende Ficheneinsichtsverfahren Postulat Brügger

zu Ende geführt werden muss, wenn nicht das Gleichbehand- Für die Einführung

lungsgebot verletzt werden soll. Bis Ende November wurden der Simulationstechnik

über 9000 Fichenkopien und 80 000 Meldungen an nicht ver- in der militärischen Ausbildung

zeichnete Personen verschickt, und für die Erledigung der

restlichen Gesuche sind die Vorarbeiten weit fortgeschritten. Formation de la troupe.

Vorbehalten bleibt die ausstehende Entscheidung des Bun- Techniques de simulation

desgerichts.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates

Déclaration écrite du Conseil fédéral

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Wortlaut des Postulates vom 12. Dezember 1990

Der Bundesrat wird gebeten, dafür zu sorgen, dass die Simu-

Präsident: Das Postulat wird von Herrn Leuenberger-Solo- lationstechnik in der Ausbildung der Truppe generell einge-

thurn bekämpft. Die Diskussion wird verschoben. führt wird.

Verschoben - Renvoyé Texte du postulat du 12 décembre 1990

Le Conseil fédéral est prié de généraliser le recours aux techni-

ques de simulation pour l'instruction de la troupe.

#ST# 90.918 Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Ammann, Béguelin,

Bodenmann, Braunschweig, Carobbio, Danuser, Eggenber-

Postulat ger Georges, Fankhauser, Hafner Ursula, Jeanprêtre, Lanz,

der christlichdemokratischen Fraktion Ledergerber, Leuenberger-Solothurn, Matthey, Meizoz, Neu-

Gesamtbeurteilung existentiel 1er Gefahren komm, Pitteloud, Ruffy, Stappung, Ulrich, Vollmer, Zbinden

Hans, Züger . (24)

Postulat

du groupe démocrate-chrétien Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Dangers existentiels. Wie aus der Beantwortung des Bundesrates auf meine Inter-

Appréciation d'ensemble pellation vom 21. Juni 1989 hervorgeht, wird die Simulations-

technik heute schon in den verschiedenen Truppengattungen

der Armee eingesetzt. Die Einführung der Simulationstechnik

erreicht in den verschiedenen Truppengattungen allerdings

einen recht unterschiedlichen Grad.

Wortlaut des Postulates vom 6. Dezember 1990 Gerade bei der Infanterie steckt die Simulationstechnik noch

Der Bundesrat wird beauftragt, Bericht zu erstatten über die im in den Kinderschuhen. Generell wird für Schiessübungen in

Bericht 90 zur Sicherheitspolitik der Schweiz aufgeführten dieser Waffengattung nach wie vor die Simulation nur ganz

nicht machtpolitisch bedingten existentiellen Gefahren. selten angewendet.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat der christlichdemokratischen Fraktion Gesamtbeurteilung existentieller Gefahren

Postulat du groupe démocrate-chrétien Dangers existentiels. Appréciation d'ensemble

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1991

Année

Anno

Band II

Volume

Volume

Session Frühjahrssession

Session Session de printemps

Sessione Sessione primaverile

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 17

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 90.918

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 22.03.1991 - 08:00

Date

Data

Seite 768-768

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Ref. No 20 019 772

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