Existential Dangers and Security Policy Postulates
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis document summarizes two postulates presented to the Swiss Federal Council. The first postulate concerns the assessment of existential dangers beyond military threats, requesting a report on non-politically motivated dangers mentioned in a security policy report. The second postulate, brought forth by the Christian Democratic Party, calls for a comprehensive evaluation of all existential dangers, advocating for a broader, interdepartmental approach to national security and suggesting that significant federal expenditures on a controversial "fichenaffäre" (file affair) could be redirected to beneficial international aid.
Legislator-Regeste
KI-generiertExistential Dangers and Security Policy Postulates: wendungen für viele Hilfsaktionen in der ganzen Welt? den gezielten Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Postulat Brügger 768 N 22 mars 1991
Verhältnis mehr zu den allenfalls in Frage stehenden Inter- fexfe du postulat du 6 décembre 1990
essen, wobei allerdings der Schutz der Persönlichkeitsrechte Le Conseil fédéral est invité à présenter un rapport relatif aux
von in die Pichen aufgenommenen Personen nicht vernach- dangers existentiels d'origine autre que politico-militaire, men-
lässigt oder einfach übergangen werden darf. tionnés dans le rapport 90 sur la politique de sécurité de la
Eine wissenschaftliche Befragung sollte in Auftrag gegeben Suisse.
werden zur Abklärung der Frage, welches aufgrund der heuti-
gen Sachlage unter Wertung der bisherigen Informationen Sprecher-Porte-parole: Keller
und der neu dargelegten Perspektiven des Delegierten die
Meinung in unserer Bevölkerung über diese Vorgänge ist. Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Wahrscheinlich würde auch dies zur .Erkenntnis führen, dass Der Bericht des Bundesrates zur Sicherheitspolitik beschränkt
ernsthaft Mittel und Wege gesucht werden sollten, wonach sich ausdrücklich auf die zurzeit bestehenden machtpolitisch
Bundesrat und Parlament eine Lösung ins Auge fassen, nach bedingten Gefahren, denen mit den Mitteln der Gesamtvertei-
der dieses «Geschäft» vorzeitig abgebrochen werden könnte. digung zu begegnen ist (Bericht Seite 6f.). Das breite Spek-
Wäre der Sache insgesamt und unserem Staat sodann nicht trum der übrigen existentiellen Bedrohungen behandelt der
besser gedient, wenn die bundesseitig zu erwartenden Auf- Bericht lediglich unter dem sicherheitspolitischen Aspekt. Es
wendungen im Kostenbetrag von über 50 Millionen Franken bedarf deshalb zusätzlich einer gesamtheitlichen und überde-
gewissermassen als «Bussgeld» einem sinnvollen Zweck zu- partementalen Beurteilung dieser Gefahren aus anderen Poli-
geführt würden, z. B. dem Internationalen Komitee vom Roten tikbereichen. Erst eine solche vertiefte Gesamtbeurteilung er-
Kreuz zur Finanzierung seiner derzeitig massiven Sonderauf- möglicht eine ganzheitliche Politik der Existenzsicherung und
wendungen für viele Hilfsaktionen in der ganzen Welt? den gezielten Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel.
Es ist anzunehmen, dass sich letztlich auch betroffene Bürger
mit einer solchen Regelung abfinden könnten bei gleichzeiti- Schriftliche Erklärung des Bundesrates
ger Bestätigung durch den Bundesrat, dass die alten und zum vom 27. Februar 1991
grossen Teil längst überholten und wertlosen Fichen vernich- Déclaration écrite du Conseil fédéral
tet würden (die sogenannte «historische» Bedeutung der Fi- du 27 février 1991
chen ist hintanzusetzen) und sich die für unser Staatswesen Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
erforderlichen Unterlagen über Personen im In- und Ausland
künftig strikte nach den neuen Grundsätzen des Staatsschutz- Ueberwiesen - Transmis
rechtes zu richten haben.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
vom 10. Dezember 1990
Rapport écrit du Conseil fédéral
du 10 décembre 1990
Der Bundesrat geht mit der Zielsetzung des Postulates, einer
raschen und rechtsstaatlich korrekten Beendigung der Fi- #ST# 90.946
chenaffäre, einig. Ein rechtsstaatlich vertretbares Vorgehen
bedeutet jedoch, dass das laufende Ficheneinsichtsverfahren Postulat Brügger
zu Ende geführt werden muss, wenn nicht das Gleichbehand- Für die Einführung
lungsgebot verletzt werden soll. Bis Ende November wurden der Simulationstechnik
über 9000 Fichenkopien und 80 000 Meldungen an nicht ver- in der militärischen Ausbildung
zeichnete Personen verschickt, und für die Erledigung der
restlichen Gesuche sind die Vorarbeiten weit fortgeschritten. Formation de la troupe.
Vorbehalten bleibt die ausstehende Entscheidung des Bun- Techniques de simulation
desgerichts.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Déclaration écrite du Conseil fédéral
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Wortlaut des Postulates vom 12. Dezember 1990
Der Bundesrat wird gebeten, dafür zu sorgen, dass die Simu-
Präsident: Das Postulat wird von Herrn Leuenberger-Solo- lationstechnik in der Ausbildung der Truppe generell einge-
thurn bekämpft. Die Diskussion wird verschoben. führt wird.
Verschoben - Renvoyé Texte du postulat du 12 décembre 1990
Le Conseil fédéral est prié de généraliser le recours aux techni-
ques de simulation pour l'instruction de la troupe.
#ST# 90.918 Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Ammann, Béguelin,
Bodenmann, Braunschweig, Carobbio, Danuser, Eggenber-
Postulat ger Georges, Fankhauser, Hafner Ursula, Jeanprêtre, Lanz,
der christlichdemokratischen Fraktion Ledergerber, Leuenberger-Solothurn, Matthey, Meizoz, Neu-
Gesamtbeurteilung existentiel 1er Gefahren komm, Pitteloud, Ruffy, Stappung, Ulrich, Vollmer, Zbinden
Hans, Züger . (24)
Postulat
du groupe démocrate-chrétien Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Dangers existentiels. Wie aus der Beantwortung des Bundesrates auf meine Inter-
Appréciation d'ensemble pellation vom 21. Juni 1989 hervorgeht, wird die Simulations-
technik heute schon in den verschiedenen Truppengattungen
der Armee eingesetzt. Die Einführung der Simulationstechnik
erreicht in den verschiedenen Truppengattungen allerdings
einen recht unterschiedlichen Grad.
Wortlaut des Postulates vom 6. Dezember 1990 Gerade bei der Infanterie steckt die Simulationstechnik noch
Der Bundesrat wird beauftragt, Bericht zu erstatten über die im in den Kinderschuhen. Generell wird für Schiessübungen in
Bericht 90 zur Sicherheitspolitik der Schweiz aufgeführten dieser Waffengattung nach wie vor die Simulation nur ganz
nicht machtpolitisch bedingten existentiellen Gefahren. selten angewendet.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat der christlichdemokratischen Fraktion Gesamtbeurteilung existentieller Gefahren
Postulat du groupe démocrate-chrétien Dangers existentiels. Appréciation d'ensemble
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1991
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.918
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 22.03.1991 - 08:00
Date
Data
Seite 768-768
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Ref. No 20 019 772
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