Youth Sports Age Limit and Cultural Heritage Protection
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court addressed two separate issues. First, regarding youth sports programs, the court acknowledged that the age limit was too high and that lowering it was necessary for effective youth engagement, though a final decision required further examination of specific implications. Second, concerning the preservation of cultural heritage, the court agreed to investigate federal measures to protect cultural assets from environmental pollution, accepting the need for federal involvement and research, and proposing the creation of an expert center.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 16 der loi fédérale sur la recherche; Youth Sports Age Limit and Cultural Heritage Protection: First, regarding youth sports programs, the court acknowledged that the age limit was too high and that lowering it was necessary for effective youth engagement, though a final decision required further examination of specific implications. Second, concerning the preservation of cultural heritage, the court agreed to investigate federal measures to protect cultural assets from environmental pollution, accepting the need for federal involvement and research, and proposing the creation of an expert center.
Schlagwörter
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KI-generiertProvision cited to justify the source of funds for the research program on cultural heritage preservation.
Volltext
23. Januar 1991 15 Postulat Cottier
übertragen. Im Verlaufe der Zeit zeigte es sich immer mehr, Die Grundlinie der Motion entspricht der Auffassung des Bun-
dass die Altersgrenze für Jugend + Sport mit 14 Jahren zu desrates. Aber ohne die Ergründung der erwähnten Elemente
hoch angesetztist. Der Uebergang vom Schulturnen zurTätig- und Konsequenzen kann der Bundesrat noch nicht eine abso-
keit in Sportvereinen schliesst nicht nahtlos an das Schultur- lute und definitive Verpflichtung übernehmen. Ich kann Ihnen
nen an. Wenn die Motivation rechtzeitig ausgenützt werden aber garantieren, dass der Bericht in wenigen Monaten vorlie-
soll, muss der Beginn der Aktivität in den einzelnen speziellen gen wird. Ich kann Ihnen zusätzlich auch sagen, dass wir einer
Sportarten bereits in der Mittel- und Oberstufe der Volksschule Lösung der Problematik sehr wohlwollend entgegenblicken.
beginnen. Wichtig ist, dass der Jugendliche von Anfang an
von entsprechend ausgebildeten Jugend + Sport-Leitern be- Ruesch: Nachdem der Herr Bundespräsident verbindlich zu-
treut wird. Nur so kann die Motivation richtig ausgenützt wer- gesichert hat, dass in einigen Monaten eine Analyse vorliegt,
den. bin ich mit der Umwandlung in ein Postulat einverstanden.
Eine Herabsetzung des Jugend + Sport-Alters drängt sich
also auf. Die Grenze sollte neu mindestens auf 12, allenfalls Ueberwiesen als Postulat- Transmis comme postulat
auf 10 Jahre angesetzt werden. Weil im Bund, auch in diesem
Rate, bisher alle Vorstösse zur Herabsetzung des Alters erfolg-
los blieben, haben bis jetzt 20 Kantone sogenannte An-
schlussprogramme Jugend + Sport für Jüngere eingeführt.
Die Eidgenössische Sportschule in Magglingen ist zurzeit #ST# 90.834
daran, mit den Kantonen und Verbänden eine Lösung der Lei-
terausbildung zu finden. Es zeigt sich dabei, dass die kantona- Postulat Cottier
len Unterschiede zu Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit
unter den Kantonen und vor allem mit den schweizerisch orga-
Kulturgüterschutz
nisierten Verbänden führen, die seit Jahren eine Senkung des Préservation des biens culturels
Jugend + Sport-Alters in der Bundesgesetzgebung fordern.
Diese Schwierigkeiten zeigen, dass die Aufgabenteilung
Bund/Kantone, welche die Aktion Jugend + Sport - im Blick
auf die nationale Organisation der Sportverbände - dem
Bunde zuweist, nach wie vor richtig ist. Es ist aber höchste Wortlaut des Postulates vom 4. Oktober 1990
Zeit, dass der Bund nun Jugend + Sport voll übernimmt - im Der Bundesrat wird ersucht zu prüfen, mit welchen Massnah-
Rahmen dieser Aufgabenteilung, wie wir sie damals beschlos- men der Bund zum Schutz der Kulturgüter beitragen kann.
sen haben. Die ebenso starke wie rasche Zunahme des Schadstoffge-
Wir stehen im Jubiläumsjahr 1991, in welchem vor allem in die halts in der Atmosphäre schadet auch unseren Kulturgütern.
Zukunft geblickt werden soll. «Der Jugend gehört die Zu- Ohne entsprechende Gegenmassnahmen verkommen jahr-
kunft», heisst ein geflügeltes Wort. Lasst uns auch mit der För- hundertealte Denkmäler in wenigen Jahren zu Ruinen: Wand-
derung des Sportes etwas für unsere Jugend tun. malereien werden durch einwirkende Salze beschädigt,
Schadstoffe greifen die Fassaden an, etc. Um einen weiteren
Zerfall zu verhindern, müssen parallel zur Verminderung der
Bundespräsident Cotti: Es ist Ihnen bekannt, dass im Jahre Umweltverschmutzung auch Sofortmassnahmen zur Erhal-
1987 parlamentarische Vorstösse von Herrn Dirren und von tung und Pflege der Kulturgüter ergriffen werden, die sich auf
Frau Bührer, die ebenfalls eine Herabsetzung des Alters für Ju- die Erkenntnisse spezifischer Grundlagenforschung (insbe-
gend-i-Sport vorschlugen, abgelehnt wurden. Die Begrün- sondere im Bereich der Chemie und der Materialwissenschaf-
dungen, die damals angegeben wurden, waren die folgen- ten) sowie auf die Entwicklung geeigneter Technologien stüt-
den: Im Rahmen der neu entstandenen Aufgabenteilung zen können. Eine solche Aufgabe übersteigt die Möglichkei-
Bund und Kantone würden möglicherweise nur wenige Regio- ten eines einzelnen Kantons. Es müssen also dringend Mittel
nen die Senkung des J + S-Alters in der Tat anstreben. In der gefunden werden, mit denen eine Verschlimmerung der Situa-
Zwischenzeit - das muss gesagt werden - haben 20 Kantone tion verhindert werden kann.
die sogenannten Jugend + Sport-Anschlussprogramme für Zu diesem Zweck wird der Bundesrat ersucht, sämtliche Mög-
Jüngere eingeführt, oder sie führen sie in diesem Jahr ein, und lichkeiten zu prüfen; insbesondere soll er die Schaffung einer
entsprechende Projekte sind in fünf weiteren Kantonen vorge- schweizerischen Fachstelle erwägen, die mit anderen For-
sehen. Man könnte also den Eindruck bekommen, dass die schungszentren im In- und Ausland zusammenarbeitet, oder
Kantone damit zeigen wollen, dass die Ziele der Motion bereits der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege grös-
antizipiert werden. sere Mittel zur Verfügung stellen.
Aber in Wirklichkeit ist es nicht so. Deshalb hat die Motion von
Herrn Ständerat Ruesch durchaus eine grosse Bedeutung. Texte du postulat du 4 octobre 1990
Die Sportschule Magglingen stellt seit Jahren Dienstleistun- Le Conseilfédéral est prié d'examiner par quels moyens la
gen - Sie wissen es - für Jugend + Sport und für die entspre- Confédération peut agir en vue de la préservation des biens
chenden Anschlussprogramme für jüngere Teilnehmer zur culturels.
Verfügung. Sie ist zurzeit auch daran, mit Kantonen und Ver- La croissance aussi forte que rapide de la teneur en polluants
bänden eine Lösung für die Leiterausbildung für den Unter- de l'atmosphère ne manque pas d'affecter aussi nos biens
richt mit Jüngeren zu suchen. Aber dabei zeigt sich, dass die culturels. Sans contre-mesures adéquates, des monuments
kantonalen Unterschiede zu Schwierigkeiten in der Zusam- vieux de plusieurs siècles tomberont en ruine en quelques an-
menarbeit unter den Kantonen und vor allem in den schweize- nées: les peintures murales sont mutilées par des processus
risch organisierten Verbänden führen, die übrigens seit Jah- de salination, les façades rongées par les polluants etc. Pour
ren eine Senkung des Alters in der Gesetzgebung fordern. éviter que cette décomposition se développe encore, il faut,
Eine Bundeslösung hätte ohne Zweifel den Vorteil, dass nicht parallèlement à une réduction de la pollution de l'environne-
in jedem Kanton ein entsprechender administrativer und aus- ment, introduire de toute urgence des mesures de conserva-
bildungsmässiger Parallelaufwand betrieben werden müsste. tion qui puissent s'appuyer sur des recherches fondamenta-
Wie immer hat also eine - wie soll ich sagen - «zentralisierte les spécifiques (notamment en chimie et en science des maté-
Lösung» ohne Zweifel Vorteile, die klar ersichtlich werden. Es riaux) et sur le développement de technologies appropriées.
gibt aber - das ist der Grund, weshalb der Bundesrat die Um- C'est une tâche qui dépasse les capacités d'un canton pris in-
wandlung in ein Postulat beantragt - eine Reihe von Elemen- dividuellement. Il est donc urgent de se doter de moyens per-
ten, die einer weiteren Prüfung bedürfen: bezüglich inhaltli- mettant d'éviter que la situation ne se dégrade encore.
cher, struktureller, finanzieller und personeller Konsequen- A cette fin, le Conseil fédéral est prié d'examiner toutes les pos-
zen. Ich habe verlangt, Herr Ruesch, dass diese Analyse bis im sibilités, en particulier celle de la création d'un centre d'ex-
Herbst dieses Jahres definitiv überarbeitet wird. perts suisses fonctionnant en collaboration avec d'autres cen-
Interpellation Cottier 16 23 janvier 1991
très de recherche en Suisse et à l'étranger ou le renforcement #ST# 90.766
des moyens de la Commission fédérale des monuments et si-
tes.
Interpellation Cottier
Mitunterzeichner - Cosignataires: Cavadini, Danioth, Delalay, Erhöhung der jährlichen Zusicherungs-
Ducret, Huber, Iten, Jelmini, Piller, Roth, Schallberger (10) und Zahlungskredite für Abwasserreinigungs-
und Abfallbehandlungsanlagen
M. Cottier: De nombreux biens culturels sont aujourd'hui dé-
tériorés et risquent de tomber en ruine. La cause en est une Augmentation des crédits destinés
croissance aussi forte que rapide de la teneur en polluants de aux installations d'épuration des eaux
l'atmosphère. Des contre-mesures adéquates sont indispen- et de traitement des déchets
sables pour sauver des oeuvres et monuments - il s'agit aussi
bien de peintures murales ou de sculptures, que d'églises ou
autres édifices situés dans toutes les régions du pays. C'est
une tâche d'ordre national qui dépasse les frontières et les ca-
pacités d'un canton pris individuellement. Il est donc urgent Wortlaut der Interpellation vom 2. Oktober 1990
de se donner les moyens d'éviter que la situation ne se dé- Zahlreiche Kantone haben ihre Abwasserreinigungs- und Ab-
grade encore. fallbehandlungsanlagen heute noch nicht zu Ende gebaut,
Il s'agirait pour la Confédération de contribuer d'une part aux obwohl der Bund die Frist auf den 1. Juli 1987 angesetzt hatte.
recherches fondamentales en chimie et en sciences des maté- Die Gründe dafür liegen zur Hauptsache in Verzögerungen,
riaux et d'autre part au développement de technologies appro- die bei der Planung und beim Bau dieser Anlagen in den Kan-
priées. Certains aspects du problème ont déjà fait l'objet d'un tonen aufgetreten sind. Aber auch der Bund ist für diese Verzö-
programme national de recherche. Les milieux intéressés, tels gerungen mitverantwortlich, da er immer grössere Schwierig-
que la Commission fédérale des sites, les Ecoles polytechni- keiten hat, den Kreditgesuchen der Kantone (Zusicherungs-
ques ou l'Université, devraient être associés à cette action. Ce und Zahlungskredite) nachzukommen. Im Interesse des Um-
n'est que de cette manière que nous réussirons à préserver weltschutzes muss die Fertigstellung der Gewässerschutz-
ces biens culturels qui sont des témoignages de notre passé. und Abfallentsorgungsanlagen kontinuierlich vorangetrieben
Dans ce sens, je vous invite à voter la transmission du postulat werden.
au Conseil fédéral. Ist der Bundesrat bereit, im Budget 1991 die Beträge sowohl
für die Zusicherungs- als auch für die Zahlungskredite zu erhö-
M. Cotti, président de la Confédération: Je peux répondre hen?
brièvement à M. Cottier. Le problème qu'il vient de poser
prend des dimensions toujours plus importantes et le pro-
gramme national de recherche intitulé «Méthodes de conser- Texte de l'interpellation du 2 octobre 1990
vation des biens culturels» a bien mis en lumière la dégrada- De nombreux cantons suisses n'ont aujourd'hui pas encore
tion cruelle que ces derniers subissent, notamment à cause achevé la construction de leurs installations d'épuration des
des différentes sortes de pollution, et plus spécialement de la eaux et de traitement des déchets alors que la Confédération a
pollution atmosphérique. Le problème se pose d'ailleurs au ni- fixé cette échéance au 1er juillet 1987. Cela est dû, certes, à
veau international et dans les pays qui nous entourent on y fait des retards que les cantons ont pris dans la planification et la
face avec beaucoup d'engagement. En Allemagne fédérale, réalisation de ces ouvrages. Mais la Confédération aussi, par
entre 1985 et 1989, quelque 100 millions de DM ont été consa- ses difficultés croissantes à satisfaire les demandes de crédits
crés à la recherche pour la sauvegarde des biens culturels (crédits annuels d'engagement et crédits de paiement) qui lui
dans le sens que vous indiquez. sont soumises par les cantons, porte également sa part de res-
Ce même programme national de recherche a d'ailleurs établi ponsabilité dans les retards pris. L'intérêt de la protection de
que sans une participation accrue de la Confédération dans l'environnement commande une exécution continue et soute-
ce secteur, on ne pourra pas résoudre le problème au niveau nue des installations d'épuration des eaux et de traitement des
national. C'est la raison pour laquelle je puis vous confirmer déchets.
déjà que le postulat est accepté car c'est la voie dans laquelle Le Conseil fédéral est-il disposé à augmenter dans le budget
nous nous sommes engagés de créer un centre d'experts de 1991 les montants aussi bien des crédits de paiement ?
chargé d'établir des structures de recherche systématique sur
le sujet dans le cadre soit d'une fondation, soit d'une associa- Mitunterzeichner - Cosignataires: Béguin, Cavadini, Delalay,
tion, et sous une forme qui n'a pas encore été définitivement Ducret, Huber, Jelmini, Küchler, Lauber, Piller, Reymond,
arrêtée. Une somme comprise entre 2 et 3 millions de francs Roth, Schallberger (12)
devrait être affectée à cet objectif et, si le Parlement est d'ac-
cord, les moyens seront puisés dans les montants mis à dispo-
sition pour la prochaine période de recherche sur la base de M. Cottier: L'augmentation des crédits destinés aux installa-
l'article 16 de la loi fédérale sur la recherche. tions d'épuration des eaux et de traitement des déchets a déjà
Je répète donc que nous acceptons le postulat. fait l'objet d'un débat lors de l'examen du budget, à la session
de décembre 1990. Je serai dès lors bref.
Ueberwiesen - Transmis Plusieurs cantons, dont le nôtre, n'ont aujourd'hui pas encore
construit et achevé les ouvrages de traitement des eaux. Les
retards sont dus à diverses causes: des raisons techniques
ou, pour certaines collectivités comme nos communes, un
manque de moyens financiers. Il est vrai que la Confédération,
par ses difficultés croissantes à satisfaire les demandes de
crédits, porte aussi sa part de responsabilité dans les retards.
Les causes sont donc diverses et les retards intervenus doi-
vent être rattrapés. Cependant, la réduction régulière du mon-
tant des subventions à allouer à la construction de ces installa-
tions rend ce rattrapage impossible. La diminution des sub-
ventions a des effets d'autant plus graves que, inversement,
l'indice du coût de la construction progresse constamment.
Aussi l'intérêt de la protection de l'environnement com-
mande-t-il une exécution continue et soutenue des installa-
tions d'épuration des eaux et de traitement des déchets.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Cottier Kulturgüterschutz
Postulat Cottier Préservation des biens culturels
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1991
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Januarsession
Session Session de janvier
Sessione Sessione di gennaio
Rat Ständerat
Conseil Conseil des Etats
Consiglio Consiglio degli Stati
Sitzung 02
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.834
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 23.01.1991 - 16:00
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Seite 15-16
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Ref. No 20 019 619
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