Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 90-830 KI-generiert

Academic Recruitment Measures Fulfilled

Geschäftsnummer VPB 90-830
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The motion proposed an impulse program to promote young academics in Switzerland by creating new positions at universities and supporting doctoral and habilitation-level studies. The Federal Council accepted the motion, indicating its intention to fulfill its objectives through special measures. The debate highlighted concerns about a declining number of Swiss professors, an increase in foreign professors, and a worsening student-to-lecturer ratio, all of which threatened the recruitment base for future academics. The motion was considered fulfilled by the proposal of these special measures.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Academic Recruitment Measures Fulfilled: Enlscheids beim Geschäft 90.084, Förderung der wissenfassen und muss nicht mehr um die Erfüllung meiner Postuschaftlichen Forschung, Entwurf B Artikel 4, zurück. lale kämpfen. Die vom Bundesral vorgeschlagenen Sondermassnahmen zur Förderung des akademischen Nachwuch- Zurückgezogen - Retiré ses berücksichligen meine Anliegen.

Schlagwörter

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Wahl des Einstellungsverfahrens Förderung der Forschung Verbesserung der Vermittlungsfähigkeit Brain Drain Wahlvorschlag Arbeitsbemühungen
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Volltext

Motion Iten 378 4 juin 1991

natürlich auch für andere Aufgaben, welche die Schweiz im #ST# 90.830 Ausland wahrnimmt. Persönlich meine ich, dass die Informationsvermittlung im Ausland, die Bereitstellung eben auch von Informationsmit- Motion Iten teln, durchaus auch eine Aufgabe einer Schweizer Botschaft Impulsprogramm zur Förderung sei. Das muss ja nicht nur ein Wissenschaftsattache sein. Er des akademischen Nachwuchses könnte eben auch Wissenschaftsund Kulturattache sein. Die schweizerische Kultur in ihrer vielfältigen Ausprägung im Aus- Mesures propres à assurer la land sichtbar zu machen, ist weiss Gott ein sehr legitimes Unrelève universitaire terfangen. Ich nehme an, dass dieser Attaché nicht mehr und nicht weniger an Cocktailparties teilnehmen wird als andere Leute. Das muss ja nicht ein vollamtlicher Mann oder eine vollamtliche Frau sein, sondern es können selbstverständlich hier auch Aufgaben gemeinsam mit ändern gelöst werden. Wortlaut der Motion vom 4. Oktober 1990

Persönlich bin ich der Meinung, dass-es durchaus Platz hat, Der Bundesrat wird beauftragt, ein Impulsprogramm zur För-

nebst den Militärattaches und anderen Beauftragten hier auch derung des akademischen Nachwuchses zu scharfen. In Zu-

ein Zeichen und ein Signal zu setzen, dass die Schweiz auch sammenarbeit mit den Hochschulen und deren Träger soll der

dieser Aufgabe einen Stellenwert beimisst. Das Postulat ist so Bund ein auf 6 bis 8 Jahre befristetes Programm schaffen, wel-

formuliert, dass nicht jede Botschaft nun einen Wissenschaftsches die bereite bestehenden Förderungsmassnahmen des

und Kulturattache erhalten soll, sondern dass der Bundesrat Schweizerischen Nationalfonds verslärkl und ergänzt. Mit

eingeladen wird, den Ausbau der Attacheposten - wir haben neuen Stellen an den Hochschulen sollen die bestqualifizier-

diesen Grundsatz ja schon - zu prüfen. ten Nachwuchsforscher und -lehrer zur Fortselzung einer

Ich möchte Ihnen empfehlen, dieses Postulat zu überweisen. Hochschulausbildung nach dem Doktorat (auf Habilitationsni-

veau) angehalten und soll unter anderem deren Teilnahme an

Bundespräsident Cotti: Der Bundesrat ist bereit, das Postulat internalionalen Graduiertenkollegien gefördert werden. Fer-

entgegenzunehmen. ner sollen auch neue Doktorandenstellen geschaffen werden, um die Rekrutierungsbasis der Nachwuchskandidaten ent- Abstimmung - Vote scheidend zu erweitern. FürUeberweisungdes Postulates 18 Stimmen Dagegen 10 Stimmen Texfe de la motion du 4 octobre 1990 Le Conseil fédéral est chargé d'élaborer un train de mesures propres à assurer la relève universitaire. En collaboration avec les universités el les collectivités responsables, la Confédéra- #ST# 90.899 tion est appelée à lancer un programme limité à six ou huil ans, qui renforce el complète les mesures d'encouragement du Fonds national suisse. Grâce à la créalion de nouveaux posles Motion Huber dans les universités, les jeunes chercheurs et enseignants Förderung der angewandten hautemenl qualifiés doivenl être incités à poursuivre une for- Krebsforschung in der Schweiz mation universilaire après le doctorat (au niveau de l'habilitalion) el à participer nolammenl à des colloques poslgrade. En Recherche appliquée sur oulre, il convieni égalemenl de créer des posles pour des canle cancer en Suisse didate au doctorat, afin d'élargir considérablement la base de recrutement

Mitunterzeichner - Cosignataires: Bühler, Bührer, Cavadini, Collier, Danioth, Delalay, Gadienl, Hänsenberger, Huber, Wortlaut der Motion vom 27. November 1990 Hunziker, Jagmelti, Jelmini, Küchler, Kündig, Meier Josi, Mi- Der Bundesrat wird ersucht, für die kommende Legislaturperiville, Onken, Piller, Rhinow, Rhyner, Rolh, Ruesch, Schiesser, ode die Bundesmittel für die angewandte Krebsforschung in Simmen, Weber, Ziegler, Zimmerli (27) der Schweiz deutlich zu erhöhen.

Texte de la motion du 27 novembre 1990 > Iten: Leider isl meine Molion, die ich im Oktober 1990 mil

27 Mitunterzeichnerinnen und Mitunlerzeichnern eingereicht Le Conseil fédéral est chargé d'augmenter sensiblement,

pour la législature prochaine, le subventionnement accordé habe, in der letzten Session aus Zeilgründen nichl behandell

par la Confédération à la recherche appliquée sur le cancer. worden. Nun isl sie durch die Ereignisse überholt Bundespräsidenl Colti hat nämlich am letzten Montag an einer Mitunterzeichner - Cosignataires: Collier, Daniolh, Delalay, Pressekonferenz im Zusammenhang mit einer neuen Bol-

Gaulier, Hunziker, Jelmini, Küchler, Lauber, Meier Josi, Piller, schafl über Kredite nach dem Hochschulförderungsgeselz -

Reichmulh, Roth, Schallberger, Schmid, Seiler, Simmen, Wefür die Jahre 1992 bis 1995 - ausgeführt, dass er die Intenlion

ber, Ziegler (18) der Molion zu erfüllen gedenkt Darin sind die in meiner Molion

- wie ich gesagl habe - erhobenen Forderungen an sich voll-

Präsident: Herr Huber ziehl seine Molion aufgrund unseres umfänglich erfüllt worden. Ich kann mich deshalb heute kurz

Enlscheids beim Geschäft 90.084, Förderung der wissenfassen und muss nicht mehr um die Erfüllung meiner Postuschaftlichen Forschung, Entwurf B Artikel 4, zurück. lale kämpfen. Die vom Bundesral vorgeschlagenen Sondermassnahmen zur Förderung des akademischen Nachwuch- Zurückgezogen - Retiré ses berücksichligen meine Anliegen.

Ich will deshalb nur noch kurz darlegen, warum die Sondermassnahmen sehr zu begrüssen sind: Es werden in den nächsten 10 Jahren an die 900 Lehrstühle zu besetzen sein. Die wichtigsten Gründe hierfür sind die Abnahme der Anzahl Doklorale, die Abnahme der Anzahl Schweizer Professoren und die verschwindend geringe Anzahl von Professorinnen.

Die slarke Abnahme der Anzahl Doktorate verringert das Rekrutierungspolential für den akademischen Nachwuchs in gefährlichem Ausmass. Dieser unerwünschte Trend muss möglichst rasch gebremst werden.

4. Juni 1991 S 379 Motion Iten

Die Anzahl der Professoren schweizerischer Nationalität nimmt ab, und die Anzahl ausländischer Professoren nimmt stark zu. Im Jahre 1989 waren insgesamt weniger Schweizer Professoren angestellt, nämlich 1670, als im Jahre 1980, damals waren es 1693. Die Anzahl ausländischer Professoren in der Schweiz hat in derselben Periode hingegen um 39 Prozent -von 493 auf 685 Dozenten-zugenommen. Da die umliegenden Länder vor ähnlichen Nachwuchsproblemen stehen, kann in vielen Disziplinen kaum noch auf zusätzliche ausländische Professoren gezählt werden. Zudem ist hervorzuheben, dass sich das Betreuungsverhältnis Dozent/Studenten in den letzten Jahren verschlechtert hat. 1981 kamen insgesamt durchschnittlich rund 33 Studenten auf einen Dozenten, während heute rund 55 Studenten auf einen Dozenten gezählt werden. Im Entwicklungsplan 1992 bis 1995 hat darum die Hochschulkonferenz den kantonalen Hochschulträgern und dem Bund empfohlen, die generell schlechten Betreuungsverhältnisse dringend zu verbessern. Wenn aufgrund der starken Belastung durch Lehre und administrativen Aufwand der Kontakt zu den Studierenden, Doktoranden, Assistenten und Habilitanden eingeschränkt wird, beeinträchtigt dies die Förderung des akademischen Nachwuchses. Zum letzten Punkt: Der Lehrkörper der schweizerischen Hochschulen besteht aus 2283 Dozenten und 72 Dozentinnen. Im letzten Jahr studierten zum erstenmal mehr als 30 000 Frauen an den Schweizer Hochschulen. Das sind 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Obwohl heute Frauen vermehrt ein Studium aufnehmen, entfallen in der Schweiz auf 100 Studierende nur 38 Frauen. Der Anteil der Frauen an der höheren Ausbildung hat zugenommen, bleibt aber vergleichsweise niedrig gegenüber demjenigen von 45 bis 50 Prozent in den ändern OECD-Ländern. Dieser positiven Entwicklung ist mit aller Deutlichkeit der unerfreuliche Zustand entgegenzuhalten, dass heute nur rund

3 Prozent aller Ordinariate durch Frauen besetzt sind und dass dieser Anteil stagniert. Von den 72 Dozentinnen sind zudem nur 46 schweizerischer Nationalität. Die hochschulpolitischen Organe erkennen diesen unerfreulichen Zustand als Problem an. Die Hochschulen sehen in ihren Mehrjahresplänen verschiedene Massnahmen vor, die Frauen zu fördern. Zur vermehrten

Besetzung der frei werdenden Lehrstühle durch wissenschaftlich und didaktisch qualifizierte Frauen wird jedoch ein gesamtschweizerisches Vorgehen unerlässlich sein. Ich danke dem Bundesrat sehr für die rasche Realisierung meiner Motion. Dies ist ein schönes Beispiel für ein schnelles und flexibles Handeln der Verwaltung. Ich betrachte damit, Herr Bundespräsident Cotti, meine Motion als erfüllt.

Zurückgezogen - Retiré

Schluss der Sitzung um 11.45 Uhr La séance est levée à 11 h 45 Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Motion Iten Impulsprogramm zur Förderung des akademischen Nachwuchses

Motion Iten Mesures propres à assurer la relève universitaire

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1991 Année Anno

Band III Volume Volume

Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva

Rat Ständerat Conseil Conseil des Etats Consiglio Consiglio degli Stati

Sitzung 02 Séance Seduta

Geschäftsnummer 90.830 Numéro d'objet Numero dell'oggetto

Datum 04.06.1991 - 08:00 Date Data

Seite 378-379 Page Pagina

Ref. No 20 020 186

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