Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 90-731 KI-generiert

Apprenticeship Shortages and Vocational Training in Swiss Trades

Geschäftsnummer VPB 90-731
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The interpellation addresses the shortage of apprentices in Swiss trades and the need to make vocational training more attractive. The Federal Council responded that apprentice numbers are expected to decline until the mid-1990s and then increase, but this depends on economic conditions. The Council emphasized that vocational training, particularly master apprenticeship, remains suitable, and that adaptations are being made to meet new challenges. The Council also highlighted the need for collaboration between the state and the economy to improve training standards, train master craftspeople, expand introductory courses, and promote lifelong learning. Regarding foreign apprentices, a pilot project with Spanish youth was underway, with early results not yet available.

Legislator-Regeste

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Apprenticeship Shortages and Vocational Training in Swiss Trades: The Federal Council responded that apprentice numbers are expected to decline until the mid-1990s and then increase, but this depends on economic conditions. The Council emphasized that vocational training, particularly master apprenticeship, remains suitable, and that adaptations are being made to meet new challenges. The Council also highlighted the need for collaboration between the state and the economy to improve training standards, train master craftspeople, expand introductory courses, and promote lifelong learning. Regarding foreign apprentices, a pilot project with Spanish youth was underway, with early results not yet available.

Schlagwörter

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berufliche Bildung Allgemeine Bildung und lebenslanges Lernen Lehrvertrag Wirtschaftsbedingungen Wiedereinschulung Gewandtheit im schriftlichen Ausdruck
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Volltext

Interpellation Aguet 790 N 22 mars 1991

hend auf dem Bericht über die Haltung und Verwendung von Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

Pferden der Arbeitsgruppe «Pferd» der Nutztierkommission vom 21. Januar 1991

des Schweizer Tierschutzeis basiert. Darin werden die abzu- Rapport écrit du Conseil fédéral

lehnenden Formen des «Barrens» von Pferden umschrieben. du 21 janvier 1991

Es liegt an den Kantonen, diese Regeln durchzusetzen. 1. Die Lehrlingszahlen werden bis 1993/94 weiter abnehmen.

5. Die Vorschläge der Arbeitsgruppe werden die Grundlage Die Umkehr dieser Tendenz ab 1994, eine erneute Zunahme

für die vorgesehene Revision der Tierschutzverordnung bil- der Schulabgänger, dürfte dann bis zum Jahre 2000 anhalten.

den. Wie die Entwicklung in den einzelnen Branchen verlaufen

wird, hängt weitgehend von der Konjunktur sowie den Ausbil-

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra- dungs- und Arbeitsbedingungen der entsprechenden Berufe

tes befriedigt. ab.

Der Bundesrat erachtet die gewerbliche Berufslehre in Form

der Meisterlehre nach wie vor als geeignet, junge Menschen

auf ihr Berufsleben vorzubereiten. Es ist indessen nicht zu ver-

kennen, dass die Veränderungen in der Arbeitswelt und Inder

Gesellschaft auch ihren Einfluss auf die Ausbildung haben.

Die materiellen und gesetzlichen Voraussetzungen sind gege-

#ST# 90.731 ben, um den neuen Herausforderungen zu begegnen. Die Be-

reitschaft, Nachwuchskräfte mit attraktiven Aus- und Weiterbil-

Interpellation Hänggi dungsbedingungen zu gewinnen, dürfte zunehmen.

Förderung 2. Mit der Aufgabe, die gewerblichen Berufslehren attraktiver

der gewerblichen Berufslehre zu gestalten, sind sowohl der Staat wie die Wirtschaft heraus-

gefordert. Eine enge Zusammenarbeit - die bereits besteht -

Arts et métiers. drängt sich auf beim Erlass zukunftsgerichteter Ausbildungs-

Revalorisation de l'apprentissage normen, bei der Schulung der Lehrmeister, beim Ausbau der

überbetrieblichen Einführungskurse. Dem Gedanken des le-

benslangen Lernens muss vermehrt sowohl in den Betrieben

wie in den Berufsschulen Nachachtung verschafft werden. Ein

grosszügiges Angebot an zusätzlichen Kursen, das die Ju-

Wortlaut der Interpellation vom 26. September 1990 gendlichen auch tatsächlich nutzen können, soll die Voraus-

Das schweizerische Gewerbe leidet unter einem ausgespro- setzungen zu späterer Weiterbildung schon während der

chenen Lehrlingsmangel. Dies bringt auch die neueste Studie Lehrzeit verbessern. Für die Lehrkräfte der Berufsschulen be-

des schweizerischen Gewerbeverbandes deutlich zum Aus- findet sich ein Nachdiplomstudium im Aufbau, das sich in ei-

druck. nem ersten Testlauf bewährt hat.

Von 150 Biga-Berufen finden nur noch gerade 100 Berufs- 3. Im Spätsommer 1990 haben einige junge Spanier im Rah-

zweige genügend Nachwuchs. In Anbetracht des anhalten- men eines vom Biga bewilligten Versuchs eine Berufsausbil-

den Geburtenrückgangs und dem verstärkten Trend zu den dung in der Schweiz aufgenommen. In einem Vorjahr dient die

Dienstleistungen wird sich diese Situation noch verschärfen. Hälfte der Ausbildungszeit dem Erlernen der deutschen Spra-

Dieser Zustand ist nicht nur für die betroffenen Berufe alarmie- che und der Vertiefung der schulischen Grundausbildung; da-

rend, sondern auch volkswirtschaftlich und staatspolitisch be- neben lernen die jungen Leute ihren künftigen Beruf bei der

denklich. Arbeit in einem Betrieb kennen. 1991 nehmen die künftigen

Ich bitte deshalb den Bundesrat um die Beantwortung folgen- Strassenbauer ihre ordentliche Lehre zusammen mit Schwei-

der Fragen: zer Kollegen auf. Angesichts der kurzen Zeit, die seit dem Be-

1. Wie beurteilt der Bundesrat die Zukunftsperspektiven der ginn des Projektes vergangen ist, kann noch nicht über die

gewerblichen Berufslehre? bisherigen Erfahrungen berichtet werden.

2. Welche Möglichkeiten sieht der Bundesrat, um die gewerb-

liche Berufslehre attraktiver zu machen? Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra-

3. Welche Erfahrungen wurden bisher mit dem Projekt der tes befriedigt.

Ausbildung von ausländischen Lehrlingen gemacht?

Texte de l'interpellation du 26 septembre 1990

La dernière enquête effectuée par les arts et métiers suisses

montre clairement que le secteur souffre d'un manque aigu

d'apprentis. #ST# 90.736

Des cent cinquante professions agréées par l'OFIAMT seules

cent trouvent à assurer la relève. Et cette situation ne fera Interpellation Aguet

qu'empirer en raison de la dénatalité persistante et de l'ac- HTL-Titel. Anerkennung in Europa

croissement du secteur teirtiaire. La situation est alarmante

pour les professionnels concernés et elle l'est tout autant pour Reconnaissance du titre ETS

l'économie et pour l'Etat. au plan européen

Je demande donc au Conseil fédéral de répondre aux ques-

tions suivantes:

1. Que pense-t-il de l'avenir de l'apprentissage dans le secteur

des arts et métiers?

2. Quelles possibilités voit-il pour attirer plus de jeunes vers Wortlaut der Interpellation vom 26. September 1990

ces professions? Der Nationalrat hat sich 1988 und 1989 mit der Anerkennung

3. Quels enseignements tire-t-on jusqu'à présent de la mise der HTL-Titel in Europa beschäftigt. Bundesrat Delamuraz un-

en pratique du projet de formation des apprentis de nationalité terstrich anlässlich der letzten Behandlung im Rat die grund-

étrangère? sätzliche Aufgeschlossenheit, welche seine angesehenen

Verhandlungspartner der Europäischen Gemeinschaft an den

Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine -Aucun Tag legen.

In unserer Wirtschaft werden dreimal mehr Stellen für HTL-

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Absolventen angeboten als für ETH-Abgänger. Daran lässt

Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht sich die Bedeutung dieser Ausbildung für die wirtschaftliche

eine schriftliche Antwort. Entwicklung der Schweiz erkennen.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Hänggi Förderung der gewerblichen Berufslehre

Interpellation Hänggi Arts et métiers. Revalorisation de l'apprentissage

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1991

Année

Anno

Band II

Volume

Volume

Session Frühjahrssession

Session Session de printemps

Sessione Sessione primaverile

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 17

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 90.731

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 22.03.1991 - 08:00

Date

Data

Seite 790-790

Page

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Ref. No 20 019 799

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