Fossil Fuel Levy for Environmental and Social Funding
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe motion proposed introducing a levy on fossil fuels, either through increased prices for gasoline and oil or as a CO2 tax. The revenue generated was intended to subsidize public transportation, fund energy and environmental protection measures, and contribute to health insurance funds. The court's reasoning focused on the principle of the polluter pays and the goal of reducing CO2 emissions and fossil fuel consumption by incentivizing a shift to public transport and promoting energy efficiency and alternative energy sources.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 24quater BV, Art. 24quater Cst, Art. 24octies sur; Fossil Fuel Levy for Environmental and Social Funding: The revenue generated was intended to subsidize public transportation, fund energy and environmental protection measures, and contribute to health insurance funds. The court's reasoning focused on the principle of the polluter pays and the goal of reducing CO2 emissions and fossil fuel consumption by incentivizing a shift to public transport and promoting energy efficiency and alternative energy sources.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as a potential legal basis for the government to implement measures regarding electricity tariffs based on marginal costs.
Volltext
Motion du groupe Adl/PEP 2486 N 13 décembre 1991
hensweise auch auf andere Staaten der Region angewandt Die Realisierung des bisher diskutierten fahrleistungsabhän-
werden. gigen Oekobonus scheint dem Vernehmen nach auf grosse
Die Ausdehnung dieser Politik auf die Sowjetunion oder ge- Schwierigkeiten zu stossen (die Messgeräte sollen bei vielen
wisse Republiken, aus denen sie heute aufgebaut ist, muss im Fahrzeugen nicht montierbar sein). Die mit dieser Motion vor-
Lichte des dort laufenden Umwandlungsprozesses unter- geschlagene Lenkungsabgabe hat zum Ziel, den Verbrauch
sucht werden. von fossilen Treib- und Brennstoffen und damit den CO2-Aus-
Allerdings wird diese Politik alleine noch keine paneuropäi- stosszu reduzieren und die Sparer zu belohnen. Die anvisierte
sche Freihandelszone schaffen. Nur durch zusätzliche Ver- Verwendung der Mittel entspricht dem Verursacherprinzip.
träge zwischen den mittel- und osteuropäischen Ländern, den Die Lenkungsabgabe soll einmal erreichen, dass mehr Leute
lEfta-Staaten und der EG kann eine Homogenität der Regeln vom individuellen Motorfahrzeug auf das öffentliche Verkehrs-
erreicht werden. Auch in diesem Bereich bemüht sich die mittel umsteigen. Wer das öffentliche Verkehrsmittel benützt,
Schweiz, die Kompatibilität der verschiedenen Regimes zu wird begünstigt Die Begünstigung im Sinne von Tarifredukti-
verbessern. onsbeiträgen kann der Bund direkt in seinem Bereich vorneh-
Der Bundesrat erachtet eine solche Politik deshalb nicht als Al- men (SBB, PTTund konzessionierte Unternehmungen), aber
ternative, sondern als Zusatz zu seiner Politik der europäi- auch noch indirekt Kantonen und Gemeinden (z. B. zugun-
• sehen Integration. sten von günstigen Umweltabonnements oder Nulltarifen etc.)
zukommen lassen. Für abgelegene Berggebiete wären spezi-
Schriftliche Erklärung des Bundesrates elle Förderungsmassnahmen (wie z. B. umweltfreundliche
Déclaration écrite du Conseil fédéral Ruftaxis etc.) ins Auge zu fassen. Von solchen Massnahmen
Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwan- darf ein erheblicher Umsteigeeffekt erwartet werden.
deln. Ein Teil der Erträge der Lenkungsabgabe soll alsdann gezielt
für Energiespar- und Umweltschutzmassnahmen eingesetzt
Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat werden. So soll in erster Linie der Sektor der alternativen Ener-
gien gefördert werden, insbesondere Pilotprojekte für Solar-
fahrzeuge und treibstoff-, abgas- und lärmarme Motorfahr-
zeuge (Forschung, Entwicklung und Erstserienherstellung).
Auch das Energiesparen im Bereiche der Wärme- und Haus-
technik sowie der industriellen Produktion soll aus den Mitteln
#ST# 90.673 der Abgabe gefördert werden. Finanzielle Anreize sind eine
Möglichkeit, den Verbrauch fossiler Brenn- und Treibstoffe zu
Motion Bund! vermindern.
Lenkungsabgabe Neuerdings auftretende Krankheiten weisen auf Zusammen-
hänge mit der Luftverschmutzung hin. Im Sinne des Kausalzu-
auf Treib- und Brennstoffen
sammenhangs soll deshalb ein weiterer Teil der Erträge der
Taxe d'incitation Lenkungsabgabe als Beitrag an die Krankenkassen verwen-
sur les carburants et les combustibles det werden.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
von November 1991
(Siehe Seite 2082 hiervor)
Wortlaut der Motion vom 17. September 1990 Rapport écrit du Conseil fédéral
Der Bundesrat wird beauftragt, so rasch als möglich eine Len- de novembre 1991
kungsabgabe auf fossilen Treib- und Brennstoffen einzufüh- (Voir page 2088 ci-devant)
ren, entweder über den Benzin- und Oelpreis oder in der Form Wir verweisen auf Teil II, Ziffern 15 und 16, unserer Stellung-
einer CO2-Abgabe. Die Mittel sollen zur Verbilligung der Tarife nahme.
des öffentlichen Verkehrs, für gezielte Energie- und Umwelt-
schutzmassnahmen sowie als Beiträge an die Krankenkassen Schriftliche Erklärung des Bundesrates
eingesetzt werden. Déclaration écrite du Conseil fédéral
Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwan-
Texte de la motion du 17 septembre 1990 deln.
Le Conseil fédéral est chargé d'introduire le plus rapidement
possible une taxe d'incitation sur les carburants et les com- Präsident: Der Vorstoss wird von Herrn Scherrer Jürg be-
bustibles fossiles, soit en augmentant le prix de l'essence et kämpft Die Diskussion wird verschoben.
du pétrole, soit sous la forme d'une taxe sur le C02. Les fonds
ainsi obtenus serviront à réduire les tarifs des transports pu- Verschoben - Renvoyé
blics, à financer des mesures appropriées en matière d'écono-
mie d'énergie et de protection de l'environnement et à alimen-
ter les caisses-maladie.
#ST# 90.715
Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann, Bäumlin, Bircher
Silvio, Bodenmann, Borei François, Braunschweig, Brügger Motion der LdU EVP-Fraktion
Cyrill, Carobbio, Danuser, Eggenberger Georges, Euler, Marktwirtschaftliche Energiepolitik
Fankhauser, Haering Binder, Hafner Ursula, Haller, Jeanprê-
tre, Lanz, Leuenberger Ernst, Longet, Matthey, Mauch Ursula, Motion du groupe Adl/PEP
Neukomm, Pitteloud, Rechsteiner, Reimann Fritz, Stappung, Politique énergétique axée
Uchtenhagen, Ulrich, Vollmer, Ziegler Jean, Züger (31) sur l'économie de marché
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Die Situation des vergangenen Sommers mit den häufig über
den zulässigen Grenzen liegenden Ozonwerten zeigt, dass
die bisherigen Massnahmen nicht genügen. Die Luftverunrei- Wortlaut der Motion vom 24. September 1990
nigung hat eine Grenze erreicht, da nicht nur Pflanzen und Aufgrund der Annahme des Energieartikels und der Moratori-
Tiere, sondern zunehmend auch Menschen darunter leiden. ums-initiative am 23. September 1990 drängt sich die Anwen-
[Entschiedenere, wirksamere und raschere Massnahmen dung zusätzlicher, vor allem marktwirtschaftlich ausgestalte-
drängen sich auf. ter, energie- und umweltpolitischer Instrumente auf.
13. Dezember 1991 2487 Motion Ruf
1. Der Bundesrat wird ersucht, Vorkehren zu treffen, welche Präsident: Der Vorstoss wird von Herrn Scherrer Jürg be-
die Elektrizitätsproduzenten veranlassen, die Stromtarife nach kämpft. Die Diskussion wird verschoben.
den Grenzkosten auszurichten. Entsprechende Massnahmen
sind entweder im Energienutzungsbeschluss oder aufgrund Verschoben - Renvoyé
bestehender Kompetenzen (zum Beispiel Art 24quater BV)
vorzusehen.
2. Der Bundesrat wird ersucht, eine Energieabgabe einzufüh-
ren (zum Beispiel aufgrund des geltenden Umweltschutz-
rechts), mit der im Sinne des Verursacherprinzips eine Interna-
lisierung der Emissions-, Sicherheits- und Entsorgungsfolge-
kosten, die bisher nicht von den Anbietern getragen werden,
anzustreben ist.
3. Der Bundesrat wird ersucht, den Einsatz der finanziellen
Mittel im Bereich der Energieforschung zugunsten von Im- #ST# 90.716
pulsprogrammen für umweltfreundliche, einheimische und
dezentrale Energieträger sowie rationelle Energienutzung um- Motion Ruf
zulagern.
Erforschung erneuerbarer Energien
Texfe cte la motion du 24 septembre 1990
Recherche dans le domaine
Après l'acceptation de l'article constitutionnel sur l'énergie et des énergies renouvelables
du moratoire nucléaire, le 23 septembre 1990, il est urgent de
mettre en place de nouveaux instruments visant à axer la politi-
que énergétique sur l'économie de marché et la protection de
l'environnement. Le Conseil fédéral est donc prié de prendre
les mesures suivantes: Wortlaut der Motion vom 24. September 1990
1. Inciter les producteurs de courant électrique à calculer leurs Nach der Annahme des Volksbegehrens «Stopp dem Atom-
tarifs en fonction des coûts marginaux. Les dispositions perti- kraftwerkbau (Moratorium)» einerseits und des Energiearti-
nentes seront soit insérées dans l'arrêté sur l'utilisation de kels 24octies der Bundesverfassung anderseits gilt es, die
l'énergie, soit fondées sur les compétences existantes (par durch die Moratoriums-initiative entstandene Denkpause aktiv
exemple l'article 24quater Cst). für die Erforschung erneuerbarer Energien zu nutzen, damit
2. Instituer une redevance sur l'énergie (par exemple en vertu nach Ablauf der zehnjährigen Frist ein ausreichendes Energie-
de la législation relative à la protection de l'environnement), de angebot zur Verfügung steht, um den Energiebedarf künftig
manière à internaliser les coûts liés aux émissions, à la sécu- ohne Atomstrom decken zu können und den definitiven Aus-
rité et à l'élimination des déchets, conformément au principe stieg aus der Kernenergie zu beschliessen.
du pollueur-payeur, dans la mesure où ces frais ne sont pas Der Bundesrat wird deshalb beauftragt:
encore supportés par ceux qui les occasionnent 1. die bisher jährlich für die Kernenergieforschung verwende-
3. Orienter l'utilisation des moyens financiers afférents à la re- ten Bundesgelder künftig für die Erforschung, Entwicklung
cherche énergétique en faveur de programmes de promotion und Erprobung von Techniken zur Nutzung umweltfreundli-
de l'utilisation rationnelle et décentralisée d'énergies indigè- cher, erneuerbarer Energiequellen (namentlich der Sonnen-
nes ménageant l'environnement energie, der Windenergie und der Bioenergie) einzusetzen;!
2. darüber hinaus zusätzliche Mittel für diesen Zweck zur Ver-
fügung zu stellen.
Sprecher-Porte-parole: Jaeger
Texte de la motion du 24 septembre 1990
Schriftliche Begründung Après l'acceptation par le peuple suisse de l'initiative pour un
Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen moratoire nucléaire et de l'adjonction d'un article 24octies sur
eine schriftliche Antwort. l'énergie dans la Constitution fédérale, il convient d'exploiter
activement le moratoire en procédant à une étude des éner-
gies renouvelables. Il faut en effet qu'au bout des dix années
Développement par écrit
prévues, notre pays dispose d'un choix suffisant de formes
Les auteurs renoncent au développement et demandent une
d'énergie pour pouvoir couvrir ses besoins sans recourir aux
réponse écrite.
centrales atomiques et pouvoir décider de renoncer définitive-
ment au nucléaire.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Le Conseil fédéral est donc chargé:
vonNovember1991 1. de consacrer dorénavant les sommes prévues jusqu'ici
(Siehe Seite 2082 hiervor) chaque année pour la recherche nucléaire, à l'étude, au déve-
Für Punkt 1 der Motion verweisen wir auf Teil II, Ziffern 3 und loppement et à l'application de techniques exploitant des
17, für Punkt 2 auf Ziffern 15 und 16, für Punkts auf Ziffer 10 sources d'énergie renouvelables (écologiques), telles que
der Stellungnahme. l'énergie solaire, l'énergie éolienne et la bioénergie;
2. de libérer des fonds supplémentaires à cet effet.
Rapport écrit du Conseil fédéral
de novembre 1991 Mitunterzeichner-Cosignataires: Steffen (1 )
(Voir page 2088 ci-devant)
Nous vous renvoyons à la partie II de notre réponse, aux Schriftliche Begründung - Développement par écrit
chiffres 3 et 17 pour le premier point de la motion, aux Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
chiffres 15 et 16 pour le point 2 et au chiffre 10 pour le point 3. eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Schriftliche Erklärung des Bundesrates von November 1991
Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwan- (Siehe Seite 2082 hiervor)
deln.
Rapport écrit du Conseil fédéral
de novembre 1991
Déclaration écrite du Conseil fédéral (Voir page 2088 ci-devant)
Le Conseil fédéral propose de transformer la motion en postu- Wir verweisen auf Teil l sowie auf Teil II, Ziffer 10, unserer Stel-
lat. lungnahme.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion der LdU EVP-Fraktion Marktwirtschaftliche Energiepolitik
Motion du groupe Adl/PEP Politique énergétique axée sur l'économie de marché
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1991
Année
Anno
Band V
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.715
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 13.12.1991 - 08:00
Date
Data
Seite 2486-2487
Page
Pagina
Ref. No 20 020 727
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