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90.710 • VB CH 90.710 KI-generiert

Pension Funds Not Mandated to Invest in Mortgages

Geschäftsnummer 90.710
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court considered a motion requesting that pension fund regulations be amended to mandate that a certain minimum percentage of their net capital growth be made available as mortgage loans for housing construction, both for owner-occupied and rental properties. The court rejected this, stating that constitutionally, pension funds cannot be legally compelled to invest in mortgage loans, and practically, such a mandate would be unfeasible if there is no market demand for these loans, while simultaneously obligating these funds to achieve market-rate returns for their beneficiaries. The court noted that while it would not mandate this investment, it intended to improve housing ownership promotion using professional pension schemes within the existing constitutional framework.

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 34quater Abs. 3 BVG

The provision is cited in the written reasoning to explain the constitutional obligation to ensure that pensioners can maintain their accustomed standard of living.

Art. 36 BVG

This provision is cited in the written reasoning to indicate that a part of the motion's request (adjusting survivor and disability pensions to price developments) is already fulfilled by law.

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Volltext

13. Dezember 1991 2477 Motion Dünki

täten gerückt. Bereits heute bilden die Forschungsanstren- Schriftliche Begründung - Développement par écrit gungen der beiden ETH im Bereich der Umweltwissenschaf- Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht ten Schwerpunktsgebiete im Schulratsbereich. Der verstärkte eine schriftliche Antwort koordinierte Einsatz von personellen und finanziellen Mitteln wird hier zweifellos positive Wirkungen zeitigen. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 23. Mai 1990 Schriftliche Erklärung des Bundesrates Rapport écrit du Conseil fédéral du 23 mai 1990 Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat kann hier wiederholen, was er bereits in seiner Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwan- Antwort auf die Motion Reimann Fritz vom 8. März 1989 deln. (89.365) erklärt hat, dass es nämlich aus verfassungsmässi- gen Gründen nicht zulässig ist, die Einrichtungen der berufli- Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat chen Vorsorge rechtlich zu zwingen, einen Teil ihres Vermö- gens in hypothekarisch gesicherte Darlehen anzulegen. Zu- dem ginge es auch in praktischer Hinsicht nicht an, die Pensi- onskassen von Gesetzes wegen zur Darlehensgewährung zu verpflichten, wenn auf der anderen Seite - wie dies konkrete Fälle aus der Praxis belegen - keine Nachfrage nach solchen #ST# 90.479 Darlehen besteht. In diesem Zusammenhang ist nämlich nicht zu übersehen, dass die Vorsorgeeinrichtungen auch mit Rück- Motion Leuenberger Moritz sicht auf ihre Versicherten ohne Wohneigentum bzw. ohne Ab- Wohnbauförderung sicht, solches Eigentum zu erwerben, gesetzlich verpflichtet aus BVG-Vorsorgeeinrichtungen sind, aus ihrer Vermögensanlage in jedem Fall eine marktkon- forme Rendite zu erzielen, was ihre Möglichkeit zur Gewäh- Aide à la construction locative. rung von attraktiven Darlehensbedingungen begrenzt. Financement au moyen des fonds Trotz diesen Umständen und Bedingungen beabsichtigt der de prévoyance professionnelle Bundesrat, aufgrund und im Rahmen der geltenden Verfas- sungsordnung, die Wohneigentumsförderung mit den Mitteln der beruflichen Vorsorge wesentlich zu verbessern. Eine dies- bezügliche Botschaft wird er noch im Laufe dieser Legislatur- periode den eidgenössischen Räten vorlegen. Dabei geht es - Wortlaut der Motion vom 22. März 1990 entgegen dem Wortlaut der vorliegenden Motion - nicht um Der Bundesrat wird beauftragt, die Anlagevorschriften für die Wohnbauförderung, sondern um Wohneigentumsförderung. Kapitalien der BVG-Vorsorgeeinrichtungen in dem Sinne an- Ferner wird der Kreis der Institutionen nicht auf die BVG-Vor- zupassen, dass diese einen bestimmten minimalen Anteil ih- sorgeeinrichtungen eingeschränkt, sondern es werden sämtli- res Nettokapitalzuwachses als Hypothekardarlehen für den che Einrichtungen der beruflichen Vorsorge in den Geltungs- Wohnungsbau zur Verfügung stellen, und zwar sowohl für bereich dieser Massnahmen einbezogen. selbstbewohntes Eigentum als auch für den allgemeinen Wohnungsbau, namentlich für gemeinnützige Bauträger, in Schriftliche Erklärung des Bundesrates Form von direkten Darlehen und in Form von Obligationenan- Déclaration écrite du Conseil fédéral leihen. Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwan- Der Anteil der für den Wohnungsbau zweckbestimmten Pensi- deln. onskassen-Anlagegelder ist vom Bundesrat aufgrund des Ka- pital bedarfsauf dem Liegenschaftenmarkt festzulegen und zu Ueberwiesen als Postulat- Transmis comme postulat variieren. Mit diesen Anlagevorschriften soll dem Wohnungsmarkt ge- nügend-Kapital aus dem institutionellen Zwangssparen in Form von Hypotheken zur Verfügung gestellt werden. Damit soll der Rückgang der Spargelder bei den Banken kompen- siert und der Kapitalfluss in den Wohnungsmarkt verstetigt #ST# 90.710 werden. Motion Dünki Texte de la motion du 22 mars 1990 Aenderung des BVG. Gewährung Le Conseil fédéral est chargé de modifier les prescriptions des vollen Teuerungsausgleiches concernant l'investissement des fonds de la prévoyance pro- fessionnelle de façon à ce que les institutions de prévoyance Révision de la loi mettent à disposition, pour la construction de logements, un sur la prévoyance professionnelle. certain pourcentage minimum de leur fortune, sous forme de Pleine compensation du renchérissement prêts hypothécaires; ces prêts devraient être accordés aussi bien aux propriétaires qui veulent occuper eux-mêmes les bâ- timents à construire qu'à ceux qui sont désireux de les louer à des tiers, notamment lorsque le maître d'ouvrage est une insti- tution d'utilité publique. Les prêts seront accordés directe- Wortlaut der Motion vom 20. September 1990 ment ou sous forme d'emprunts obligataires. Ich beantrage dem Bundesrat, das Bundesgesetz vom La part des fonds de placement de capitaux affectés par les 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und caisses de pension à la construction de logements doit être Invalidenvorsorge in dem Sinne zu ändern, dass alle Einrich- déterminée par le Conseil fédéral compte tenu des besoins en tungen der beruflichen Vorsorge, welche Rentenzahlungen er- capitaux du marché immobilier et modifiée le cas échéant. bringen, den Bezügern den vollen Teuerungsausgleich ge- Ces prescriptions d'investissement ont pour but de mettre suf- währen müssen. fisamment de capitaux constitués par les institutions d'épar- gne obligatoire à la disposition du marché du logement, sous Texte de la motion du 20 septembre 1990 forme d'hypothèques. Il sera ainsi possible de compenser la Le Conseil fédéral est chargé de réviser la loi du 25 juin 1982 diminution des fonds d'épargne des banques et d'assurer au sur la prévoyance professionnelle vieillesse, survivants et inva- marché du logement un flux continu de capitaux. lidité, de manière à ce que les institutions de prévoyance qui versent des rentes accordent à leurs assurés la pleine com- Mitunterzeichner-Cosignataires: Keine -Aucun pensation du renchérissement. Motion (Longet-)von Feiten 2478 N 13 décembre 1991

Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Ammann, Bäumlin, Schriftliche Erklärung des Bundesrates Béguelin, Bircher Peter, Bircher Silvio, Bodenmann, Braun- Déclaration écrite du Conseil fédéral schweig, Brügger, Bundi, Danuser, David, Eggenberger Geor- Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwan- ges, Euler, Fankhauser, Grendelmeier, Haering Binder, Jae- deln. ger, Jeanprêtre, Keller Anton, Kühn, Lanz, Ledergerber, Leuenberger Moritz, Maeder, Meier Fritz, Müller-Aargau, Neu- Präsident: Der Vorstoss wird von Herrn Allenspach bekämpft. komm, Ott, Pitteloud, Rechsteiner, Reimann Fritz, Reimann Die Diskussion wird verschoben. Maximilian, Ruf, Seiler Rolf, Stappung, Steffen, Thür, Ulrich, Weder Hansjürg, Widmer, Wiederkehr, Zbinden Hans, Zwy- Verschoben - Renvoyé gart (44)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Gemäss Artikel 34quater Absatz 3 der Bundesverfassung ist der Bund verpflichtet, auf dem Wege der Gesetzgebung dafür zu sorgen, dass den Rentenbezügern die Fortsetzung der ge- wohnten Lebenshaltung in angemessener Weise ermöglicht 90.826 #ST#

wird. . Ohne die Gewährung eines Teuerungsausgleiches auf den Motion (Longet-)von Feiten Renten der 2. Säule ist dies aber nicht möglich. HIV-positive Personen. Daher beantrage ich, das Bundesgesetz über die berufliche Diskriminierungsverbot im Bereich Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge entsprechend zu ändern. der Krankenversicherung Dabei sollen folgende Richtlinien beachtet werden: und der beruflichen Vorsorge -Alters-, Invaliden-, Witwenrenten der beruflichen Vorsorge Personnes séropositives. sind jährlich der Preisentwicklung anzupassen. Interdiction de toute discrimination - Die gleiche Regelung soll für sämtliche laufenden Renten en matière de couverture aus der obligatorischen, vor- und überobligatorischen Vor- d'assurance-maladie sorge Gültigkeit bekommen (Anpassung an den Indexstand). - Die Finanzierung des vollen Teuerungsausgleichs hat ohne et de prévoyance professionnelle Beitragserhöhung zu erfolgen. Als Finanzierungsquellen sind in erster Linie heranzuziehen: Zinsüberschüsse und Kapital- gewinne der Vorsorgeeinrichtungen. Wortlaut der Motion vom 4. Oktober 1990 Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Der Bundesrat wird eingeladen, bei den Krankenkassen, Pri- vom 7. November 1990 vatversicherern und bei den Einrichtungen der beruflichen Rapport écrit du Conseil fédéral Vorsorge zu intervenieren sowie die erforderlichen Gesetzes- du 7 novembre 1990 änderungen zu veranlassen, mit denen verhindert wird, dass Der Bundesrat teilt die Auffassung, dass eine Anpassung der HIV-positive Personen in der Krankenversicherung und der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenrenten der beruflichen beruflichen Vorsorge benachteiligt werden. Vorsorge wesentlich zur Realisierung des Verfassungsziels, der Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in angemes- Texfe de la motion du 4 octobre 1990 sener Weise, beiträgt. Aus diesem Grund und in diesem Be- Le Conseil fédéral est invité à intervenir auprès des caisses- streben hat der Gesetzgeber im Bundesgesetz über die beruf- maladie, des assureurs privés et des institutions de pré- liche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) für voyance, et à proposer les modifications législatives qui s'im- den Bereich der obligatorischen Minimalvorsorge mit Arti- posent, en vue d'éviter toute discrimination des personnes sé- kel 36 eine entsprechende Bestimmung aufgenommen. Da- ropositives en matière de couverture d'assurance-maladie et nach sind die Hinterlassenen- und Invalidenrenten, deren de prévoyance professionnelle. Laufzeit drei Jahre überschritten hat, bis zum Alter 65 für Män- ner bzw. 62 für Frauen der Preisentwicklung anzupassen. Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Antille, Bäumlin, Bé- Nach diesem Zeitpunkt hat die Anpassung dieser Renten so- guelin, Borei, Columberg, Danuser, Darbellay, Engler, Fank- wie auch der Altersrenten im Rahmen derfinanziellen Möglich- hauser, Frey Claude, Gardiol, Hubacher, Jeanprêtre, Leder- keiten jeder einzelnen Vorsorgeeinrichtung zu erfolgen. Die gerber, Leuenberger Moritz, Loretan, Martin Paul-René, Anliegen des Motionärs sind somit schon heute zum Teil er- Mauch Ursula, Nabholz, Paccolat, Pitteloud, Rebeaud, Sal- füllt. vioni, Scheidegger, Schmid Peter, Segond, Spielmann, Stap- Eine Ausdehnung der generellen Teuerungsanpassung wird pung, Uchtenhagen (30) im Rahmen der vorgesehenen Revision des BVG geprüft, ebenso das Verhältnis zur weitergehenden Vorsorge. Es darf Schriftliche Begründung - Développement par écrit jedoch nicht ausser acht gelassen werden, dass das soziale Im Bereich der Krankenversicherung sind beunruhigende Er- Anliegen nach einer möglichst vollständigen Teuerungsan- scheinungen festzustellen. Krankenkassen und Privatversi- passung finanziell verkraftbar bleiben muss. Die Teuerung cherer bauen die Solidarität ab, indem sie nur noch die soge- stellt naturgemäss ein nicht kalkulierbares Risiko dar, das die nannt «guten Risiken» versichern. Immer mehr Kassen verwei- einzelnen Vorsorgeeinrichtungen, weichefür die Finanzierung gern HIV-positiven Personen die Aufnahme und verlangen Er- ihrer Leistungen selbst verantwortlich sind, je nach Ausmass klärungen, die sie von der Versicherungspflicht entbinden, und Struktur recht empfindlich treffen kann. Beitragserhöhun- falls ein Bewerber sich als seropositiv erweisen sollte. gen können deshalb durchaus notwendig werden, soll die fi- Von einigen Ausnahmen abgesehen iist diese Haltung bereits nanzielle Struktur der Vorsorgeeinrichtung oder ihr Leistungs- jetzt im Bereiche der Kollektivkrankenversicherungen allge- niveau nicht in Frage gestellt werden. Dem Finanzierungspro- mein verbreitet. Die Aussonderung findet vor allem bei den blem gilt es demnach im Hinblick auf eine ausgewogene und nichtobligatorischen Leistungen statt, d. h. bei den Leistun- vor allem tragbare Lösung ganz besondere Aufmerksamkeit gen, die über die Minimalvorschriften des Bundesgesetzes zu schenken. Hierbei werden insbesondere die Ergebnisse über die Krankenversicherung hinausgehen. Dasselbe Phä- der Berichte der fünf Experten, die zurzeit im Auftrag des Bun- nomen lässt sich, wenn auch weniger ausgeprägt, im Bereich desrates die Dreisäulenkonzeption überprüfen, in bezug auf der supra-obligätorischen Leistungen des BVG feststellen. Die die Finanzierung der Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden- Lebensversicherungsgesellschaften haben bereits formell be- Vorsorge zu berücksichtigen sein. schlossen, HIV-positive Personen auszusondern. Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Motion Dünki Aenderung des BVG. Gewährung des vollen Teuerungsausgleiches

Motion Dünki Révision de la loi sur la prévoyance professionnelle. Pleine compensation du renchérissement

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1991 Année Anno

Band V Volume Volume

Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale

Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 15 Séance Seduta

Geschäftsnummer 90.710 Numéro d'objet Numero dell'oggetto

Datum 13.12.1991 - 08:00 Date Data

Seite 2477-2478 Page Pagina

Ref. No 20 020 717

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