Lowering Sulfur Content in Diesel Fuel
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court reviewed a postulate requesting a reduction in the sulfur content of diesel fuel from 0.2 g/liter to a maximum of 0.05 g/liter, with a possibility of reaching 0.03 g/liter under European regulations. The court noted that this reduction would significantly decrease air pollution from diesel vehicles and help meet stricter emissions standards. It also acknowledged that cleaner fuel is already available in other countries and that a reduction would prevent the need for expensive and potentially unreliable filtering systems, thus avoiding an increase in fuel consumption and CO2 emissions. The court decided to consider the postulate, recognizing the ecological and economic benefits of lowering sulfur content in diesel fuel, and requested further examination of the issue.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 1914; Lowering Sulfur Content in Diesel Fuel: The court noted that this reduction would significantly decrease air pollution from diesel vehicles and help meet stricter emissions standards. It also acknowledged that cleaner fuel is already available in other countries and that a reduction would prevent the need for expensive and potentially unreliable filtering systems, thus avoiding an increase in fuel consumption and CO2 emissions. The court decided to consider the postulate, recognizing the ecological and economic benefits of lowering sulfur content in diesel fuel, and requested further examination of the issue.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis article is cited in the context of the postulat Segmüller regarding the European Economic Area and higher education institutions outside the university sector, relating to the examination of possibilities to integrate the Swiss 'special case' into EEA negotiations.
Volltext
Postulat Segmüller 1914 N 5 octobre 1990
Mitte der 90er-Jahre vorgesehenen strengen Partikel-Grenz-
#ST# 90.573 werte für neue Lastwagen einzuhalten.
Eine frühzeitige rechtsverbindliche Festlegung dieser neuen
Postulat AIiesch Schwefelgrenzwerte ist angezeigt. Bereits in der Vernehmlas-
Schwefelarmer Dieseltreibstoff sung vom April 1990 zur Aenderung der Luftreinhalte-Verord-
nung (LRV) schlägt das Eidgenössische Departement des In-
Réduction de la teneur nern eine Senkung des Schwefelgehaltes im Dieselöl auf
en soufre du diesel 0,05 Prozent vor. Ob dieser oder ein anderer Wert (z. B.
0,03 Prozent) in der LRV festgelegt werden soll, wird der Bun-
derat nach Auswertung der Vernehmlassung entscheiden.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Wortlaut des Postulates vom 19. Juni 1990 Déclaration écrite du Conseil fédéral
Der Bundesrat wird gebeten zu prüfen, welche Möglichkeiten Der Bundesrat beantragt, das Postulat als erledigt abzuschrei-
bestehen, den Schwefelgehalt des Dieseltreibstoffes von der- ben.
zeit 0,2 g/Liter auf höchstens 0,05 g/Liter zu senken. Zu prüfen
wäre des weiteren die Möglichkeit, ob im Rahmen gesamteu- Abgeschrieben - Classé
ropäischer Vorschriften eine Absenkung des Schwefelgehal-
tes auf 0,03 g/Liter erreicht werden könnte. Mit einer möglichst
raschen Verminderung des Schwefelgehaltes kann eine effizi-
ente Schadstoffreduktion bei neuen und im Verkehr stehen-
den Motorfahrzeugen erreicht werden.
#ST# 90.575
Texte du postulat du 19 juin 1990
Postulat Segmüller
Le Conseil fédéral est prié d'examiner quelles sont les possibi- EWR und Höhere Schulen
lités d'abaisser la teneur en soufre du carburant diesel.de im ausseruniversitären Bereich
0,2 g/l à 0,05 g/l au plus. Il conviendrait en outre d'étudier la
possibilité de ramener cette teneur à 0,03 g/l sous forme de
Espace économique européen
norme valable pour toute l'Europe. Un abaissement rapide de et établissements d'enseignement
cette teneur permettrait de diminuer efficacement la pollution extra-universitaires
due aux gaz émis par les véhicules neufs ou déjà en circula-
tion.
Mitunterzeichner-Cosignataires: Cincera, Eppenberger Susi,
Wortlaut des Postulates vom 19. Juni 1990
Fischer-Seengen, Frey Walter, Friderici, Giger, Graf, Hild-
Die Europäische Gemeinschaft hat im Jahre 1988 eine allge-
brand, Jeanneret, Leuba, Loeb, Müller-Meilen, Neuenschwan-
meine Richtlinie zur gegenseitigen Anerkennung von Hoch-
der, Portmann, Rüttimann, Rychen, Schmidhalter, Spalti,
schuldiplomen ihrer Mitgliedländer erlassen. Es scheint, dass
Steinegger, Tschuppert, Wanner, Wellauer, Zwingli (23)
die Bereitschaft besteht, bei der Schaffung eines Europäi-
schen Wirtschaftsraumes deren Bestimmungen auch auf die
Schriftliche Begründung - Développement par écrit neu dazustossenden Staaten auszudehnen.
Ende 1989 waren in der Schweiz rund 332000 Motorfahr- In den meisten ausländischen Staaten ist der Begriff def Hoch-
zeuge mit Dieselmotoren registriert, davon 75 000 Personen- schule weiter gefasst als bei uns. Es werden darunter auch
wagen, 7000 Cars, 76 000 Lieferwagen bis 3,5 Tonnen, 57 000 Studien verstanden, die bei uns ausserhalb der Universitäten
Lastwagen und 117000 landwirtschaftliche Traktoren. Im angesiedelt sind, zum Beispiel Lehrerausbildungen, Schulen
Jahre 1989 wurde in der Schweiz gesamthaft über eine Million für soziale Arbeit, Schulen für bildende Kunst, Konservatorien,
Tonnen Dieseltreibstoff verbraucht. Eine weitere Reduktion Ingenieurschulen.
des Schwefelgehaltes würde deshalb zu einer erheblichen Re- Obwohl die Ausbildungsleistung und die Qualifikation der Ab-
duktion der Schadstoffbelastung in unserer Luft führen. solventen solcher Schulen sich mit denjenigen vergleichbarer
Zudem haben die Dieselmotoren gemäss den entsprechen- ausländischer Anstalten messen lassen, besteht die Gefahr,
den Verordnungen des Bundes ab 1. Oktober 1990 strengere dass ihre Anerkennung im europäischen Raum an formalen
Abgasnormen zu erfüllen. Ein schwefelarmer Dieseltreibstoff Hürden scheitert.
würde das Erreichen der geforderten Schadstoffgrenzwerte Dazu könnte auch beitragen, dass keine zentrale Instanz die
erleichtern sowie teilweise den Einsatz technisch aufwendiger Oberaufsicht über diese Schulen gewährleistet und ihre Fi-
und kostspieliger Filtersysteme erübrigen. Diese Filtersy- nanzierung teilweise nahezu dem Zufall überlassen ist.
steme befinden sich zum Teil noch im Entwicklungsstadium; Der Bundesrat wird ersucht, gemeinsam mit den Kantonen zu
auch ist deren Wirksamkeit zurzeit noch nicht gesichert. Da- prüfen:
durch besteht die Gefahr, dass Dieselmotoren durch Benzin- 1. wie der «Sonderfall Schweiz» bezüglich der Höheren Schu-
motoren ersetzt werden. Damit jedoch käme es zu einem len im ausseruniversitären Bereich ohne Nachteil förderen Ab-
Mehrverbrauch an Treibstoff von bis zu 40 Prozent. Dies wie- solventen in die EWR-Verhandlungen eingebracht werden
derum würde das CO2-Problem verschärfen. kann;
Schweden, wo der geforderte schwefelarme Treibstoff erhält- 2. ob durch eine Ergänzung der verfassungsmässigen und
lich ist, beweist, dass der gewünschte schwefelarme Diesel- gesetzlichen Zuständigkeiten mehr Transparenz und klare
treibstoff hergestellt und geliefert werden kann. Oekologische Verantwortlichkeiten in diese Ausbildungsstufe gebracht wer-
und ökonomische Gründe sprechen für die möglichst baldige den könnten.
Reduktion des Schwefelgehaltes im Dieseltreibstoff.
Texte du postulat du 19 juin 1990
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Les Communautés européennes ont édicté en 1988 une direc-
vom 5. September 1990 tive sur la reconnaissance générale des diplômes d'enseigne-
Rapport écrit du Conseil fédéral ment supérieur délivrés par les Etats membres. Elles parais-
du 5 septembre 1990 sent disposées à faire bénéficier de ces dispositions les pays
Sowohl auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene sind qui s'associeraient aux Communautés européennes par le
heute Bestrebungen im Gang, den Schwefelgehalt von biais de la création d'un Espace économique européen.
Dieselöl mittelfristig auf 0,05 Prozent zu senken. Diese neue Il faut savoir que dans la plupart des pays qui nous entourent,
Norm soll es den Herstellern von Lastwagen erleichtern, die ab la notion d'université est plus étendue qu'en Suisse,
5. Oktober 1990 N 1915 Postulat Widmer
puisqu'elle comprend aussi les enseignements que nous con- Der Bundesrat wird deshalb eingeladen, dem Swiss Institute
sidérons comme extra-universitaires, tels que la formation des in New York eine angemessene Unterstützung zukommen zu
enseignants, les écoles dites de service social, les beaux-arts, lassen, damit
les conservatoires, les écoles d'ingénieurs. a. die dringend notwendige kulturelle Präsenz der Schweiz in
Si le niveau de formation et les qualifications des diplômés de dieser Weltmetropole weiterhin ermöglicht wird;
ces établissements sont équivalents à ceux de l'étranger, la re- b. die Infrastruktur des Instituts gesichert und verbessert wer-
connaissance en Europe des titres suisses n'en risque pas den kann;
moins de se heurter à des obstacles infranchissables pour des c. die seit 4 Jahren ausschliesslich von privaten Kreisen gelei-
motifs d'ordre formel. stete Aufbauarbeit fortgesetzt wird;
Aucun organe central n'exerce de haute surveillance sur ces d. durch das Engagement des Bundes zusätzliche private
écoles et leur financement est pratiquement régi par les lois du Spenden schweizerischer und amerikanischer Kreise ausge-
hasard, ce qui risque encore d'aggraver les choses. löst werden können.
Le Conseil fédéral est donc invité à examiner les questions sui-
vantes avec le concours des cantons: Texte du postulat du 22 juin 1990
1. Comment notre pays peut-il défendre, dans le cadre des né- Durant les dernières décennies, New-York est devenue l'une
gociations sur l'Espace économique européen, la situation des plus importantes métropoles culturelles, dont l'influence
particulière qui est la sienne dans le domaine de l'enseigne- constante est très perceptible en Europe dans les domaines
ment supérieur extra-universitaire, sans que les diplômés con- de l'art et de la culture. C'est pourquoi presque tous les Etats
cernés ne s'en trouvent défavorisés? européens entretiennent à New-York des instituts culturels
2. La Suisse pourrait-elle développer les compétences attri- plus ou moins importants.
buées aux pouvoirs publics sur la base des dispositions cons- Depuis quatre ans, l'Institut suisse de New-York présente et
titutionnelles et législatives, de façon à rendre plus claires les diffuse, avec succès, l'art et la culture suisses dans la métro-
structures et les responsabilités dans le domaine de l'ensei- pole américaine. Il contribue ainsi, dans une mesure impor-
gnement supérieur extra-universitaire? tante, à forger une image favorable de la Suisse aux Etats-
Unis.
Mitunterzeichner- Cosignataires: Keine-Aucun Jusqu'à présent, l'Institut suisse n'a bénéficié d'aucune contri-
bution financière de la Confédération et a dû, contrairement
Schriftliche Begründung - Développement par écrit aux instituts culturels suisses de Paris et de Rome, se conten-
Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht ter de seuls dons des milieux privés ou économiques. L'institu-
eine schriftliche Antwort. tion, dont les collaborateurs travaillent souvent gratuitement,
est actuellement à la limite extrême de ses possibilités finan-
Schriftliche Erklärung des Bundesrates cières. Si la Confédération ne pouvait apporter subsidiaire-
vom 22. August 1990 ment son soutien, la question de l'existence même de l'Institut
Déclaration écrite du Conseil fédéral suisse se poserait sérieusement.
du 22 août 1990 Le Conseil fédéral est dès lors invité à fournir à l'Institut suisse
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. de New-York un soutien approprié, de manière à
a. maintenir l'indispensable présence culturelle de la Suisse
Ueberwiesen - Transmis dans cette métropole;
b. maintenir et améliorer l'infrastructure de l'Institut;
c. poursuivre le développement assuré depuis quatre ans par
les milieux privés;
d. susciter de nouveaux dons des milieux privés, suisses et
#ST# 90.649 américains, par l'engagement de la Confédération.
Postulat Widmer Mitunterzeichner-Cosignataires: Basler, David, Dünki, Keller,
Kühn, Loeb, Loretan, Müller-Meilen, Portmann, Reich, Ruck-
Swiss Institute New York stuhl, Schule, Spalti, Weber-Schwyz, Wiederkehr, Zwygart (16)
Institut suisse de New-York
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
eine schriftliche Antwort.
Wortlaut des Postulates vom 22. Juni 1990 Schriftliche Erklärung des Bundesrates
New York ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend zu einer vom 22. August 1990
Kulturmetropole ersten Ranges geworden, welche die künst- Déclaration écrite du Conseil fédéral
lerische und kulturelle Entwicklung auf allen Kontinenten nicht du 22 août 1990
zuletzt in Europa nachhaltig beeinflusst. Praktisch alle euro- Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
päischen Staaten unterhalten in dieser Stadt denn auch grös-
sere oder kleinere Kulturinstitute. Ueberwiesen - Transmis
seit 4 Jahren gelingt es dem Swiss Institute in New York mit
beachtlichem Erfolg, die Schweiz und ihr künstlerisches und
kulturelles Schaffen in der amerikanischen Weltstadt darzu-
stellen und bekanntzumachen. Es leistet damit auch einen
nicht zu unterschätzenden Beitrag zu einem positiven Image
unseres Landes in den Vereinigten Staaten.
Bis auf den heutigen Tag hatte das Swiss Institute ohne jeden
finanziellen Beitrag des Bundes auszukommen und ist - im
Gegensatz zu den schweizerischen Kulturinstituten in Rom
und Paris - allein auf Spenden Privater und der Wirtschaft an-
gewiesen. Die Institution, deren Mitarbeiter bisher weitgehend
ehrenamtlich tätig waren, ist nun eindeutig an den Rand ihrer
finanziellen Möglichkeiten gelangt. Falls sich der Bund nicht
zu einer subsidiären Unterstützung des Swiss Institute ent-
schliesst, stellt sich für dessen Weiterbestand ernsthaft die Exi-
stenzfrage.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Segmüller EWR und Höhere Schulen im ausseruniversitären Bereich
Postulat Segmüller Espace économique européen et établissements d'enseignement extra-
universitaires
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1990
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.575
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 05.10.1990 - 08:00
Date
Data
Seite 1914-1915
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Pagina
Ref. No 20 019 059
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