Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 90-575 KI-generiert

Lowering Sulfur Content in Diesel Fuel

Geschäftsnummer VPB 90-575
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court reviewed a postulate requesting a reduction in the sulfur content of diesel fuel from 0.2 g/liter to a maximum of 0.05 g/liter, with a possibility of reaching 0.03 g/liter under European regulations. The court noted that this reduction would significantly decrease air pollution from diesel vehicles and help meet stricter emissions standards. It also acknowledged that cleaner fuel is already available in other countries and that a reduction would prevent the need for expensive and potentially unreliable filtering systems, thus avoiding an increase in fuel consumption and CO2 emissions. The court decided to consider the postulate, recognizing the ecological and economic benefits of lowering sulfur content in diesel fuel, and requested further examination of the issue.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 1914; Lowering Sulfur Content in Diesel Fuel: The court noted that this reduction would significantly decrease air pollution from diesel vehicles and help meet stricter emissions standards. It also acknowledged that cleaner fuel is already available in other countries and that a reduction would prevent the need for expensive and potentially unreliable filtering systems, thus avoiding an increase in fuel consumption and CO2 emissions. The court decided to consider the postulate, recognizing the ecological and economic benefits of lowering sulfur content in diesel fuel, and requested further examination of the issue.

Schlagwörter

KI-generiert
Reinhaltungsvorrichtung Emissionsbegrenzung Leistungskürzung Abgas Versauerung Verringerung der Emissionen von Treibhausgasen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 1914
This article is cited in the context of the postulat Segmüller regarding the European Economic Area and higher education institutions outside the university sector, relating to the examination of possibilities to integrate the Swiss 'special case' into EEA negotiations.
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 1914

This article is cited in the context of the postulat Segmüller regarding the European Economic Area and higher education institutions outside the university sector, relating to the examination of possibilities to integrate the Swiss 'special case' into EEA negotiations.

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Volltext

Postulat Segmüller 1914 N 5 octobre 1990

Mitte der 90er-Jahre vorgesehenen strengen Partikel-Grenz-

#ST# 90.573 werte für neue Lastwagen einzuhalten.

Eine frühzeitige rechtsverbindliche Festlegung dieser neuen

Postulat AIiesch Schwefelgrenzwerte ist angezeigt. Bereits in der Vernehmlas-

Schwefelarmer Dieseltreibstoff sung vom April 1990 zur Aenderung der Luftreinhalte-Verord-

nung (LRV) schlägt das Eidgenössische Departement des In-

Réduction de la teneur nern eine Senkung des Schwefelgehaltes im Dieselöl auf

en soufre du diesel 0,05 Prozent vor. Ob dieser oder ein anderer Wert (z. B.

0,03 Prozent) in der LRV festgelegt werden soll, wird der Bun-

derat nach Auswertung der Vernehmlassung entscheiden.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates

Wortlaut des Postulates vom 19. Juni 1990 Déclaration écrite du Conseil fédéral

Der Bundesrat wird gebeten zu prüfen, welche Möglichkeiten Der Bundesrat beantragt, das Postulat als erledigt abzuschrei-

bestehen, den Schwefelgehalt des Dieseltreibstoffes von der- ben.

zeit 0,2 g/Liter auf höchstens 0,05 g/Liter zu senken. Zu prüfen

wäre des weiteren die Möglichkeit, ob im Rahmen gesamteu- Abgeschrieben - Classé

ropäischer Vorschriften eine Absenkung des Schwefelgehal-

tes auf 0,03 g/Liter erreicht werden könnte. Mit einer möglichst

raschen Verminderung des Schwefelgehaltes kann eine effizi-

ente Schadstoffreduktion bei neuen und im Verkehr stehen-

den Motorfahrzeugen erreicht werden.

#ST# 90.575

Texte du postulat du 19 juin 1990

Postulat Segmüller

Le Conseil fédéral est prié d'examiner quelles sont les possibi- EWR und Höhere Schulen

lités d'abaisser la teneur en soufre du carburant diesel.de im ausseruniversitären Bereich

0,2 g/l à 0,05 g/l au plus. Il conviendrait en outre d'étudier la

possibilité de ramener cette teneur à 0,03 g/l sous forme de

Espace économique européen

norme valable pour toute l'Europe. Un abaissement rapide de et établissements d'enseignement

cette teneur permettrait de diminuer efficacement la pollution extra-universitaires

due aux gaz émis par les véhicules neufs ou déjà en circula-

tion.

Mitunterzeichner-Cosignataires: Cincera, Eppenberger Susi,

Wortlaut des Postulates vom 19. Juni 1990

Fischer-Seengen, Frey Walter, Friderici, Giger, Graf, Hild-

Die Europäische Gemeinschaft hat im Jahre 1988 eine allge-

brand, Jeanneret, Leuba, Loeb, Müller-Meilen, Neuenschwan-

meine Richtlinie zur gegenseitigen Anerkennung von Hoch-

der, Portmann, Rüttimann, Rychen, Schmidhalter, Spalti,

schuldiplomen ihrer Mitgliedländer erlassen. Es scheint, dass

Steinegger, Tschuppert, Wanner, Wellauer, Zwingli (23)

die Bereitschaft besteht, bei der Schaffung eines Europäi-

schen Wirtschaftsraumes deren Bestimmungen auch auf die

Schriftliche Begründung - Développement par écrit neu dazustossenden Staaten auszudehnen.

Ende 1989 waren in der Schweiz rund 332000 Motorfahr- In den meisten ausländischen Staaten ist der Begriff def Hoch-

zeuge mit Dieselmotoren registriert, davon 75 000 Personen- schule weiter gefasst als bei uns. Es werden darunter auch

wagen, 7000 Cars, 76 000 Lieferwagen bis 3,5 Tonnen, 57 000 Studien verstanden, die bei uns ausserhalb der Universitäten

Lastwagen und 117000 landwirtschaftliche Traktoren. Im angesiedelt sind, zum Beispiel Lehrerausbildungen, Schulen

Jahre 1989 wurde in der Schweiz gesamthaft über eine Million für soziale Arbeit, Schulen für bildende Kunst, Konservatorien,

Tonnen Dieseltreibstoff verbraucht. Eine weitere Reduktion Ingenieurschulen.

des Schwefelgehaltes würde deshalb zu einer erheblichen Re- Obwohl die Ausbildungsleistung und die Qualifikation der Ab-

duktion der Schadstoffbelastung in unserer Luft führen. solventen solcher Schulen sich mit denjenigen vergleichbarer

Zudem haben die Dieselmotoren gemäss den entsprechen- ausländischer Anstalten messen lassen, besteht die Gefahr,

den Verordnungen des Bundes ab 1. Oktober 1990 strengere dass ihre Anerkennung im europäischen Raum an formalen

Abgasnormen zu erfüllen. Ein schwefelarmer Dieseltreibstoff Hürden scheitert.

würde das Erreichen der geforderten Schadstoffgrenzwerte Dazu könnte auch beitragen, dass keine zentrale Instanz die

erleichtern sowie teilweise den Einsatz technisch aufwendiger Oberaufsicht über diese Schulen gewährleistet und ihre Fi-

und kostspieliger Filtersysteme erübrigen. Diese Filtersy- nanzierung teilweise nahezu dem Zufall überlassen ist.

steme befinden sich zum Teil noch im Entwicklungsstadium; Der Bundesrat wird ersucht, gemeinsam mit den Kantonen zu

auch ist deren Wirksamkeit zurzeit noch nicht gesichert. Da- prüfen:

durch besteht die Gefahr, dass Dieselmotoren durch Benzin- 1. wie der «Sonderfall Schweiz» bezüglich der Höheren Schu-

motoren ersetzt werden. Damit jedoch käme es zu einem len im ausseruniversitären Bereich ohne Nachteil förderen Ab-

Mehrverbrauch an Treibstoff von bis zu 40 Prozent. Dies wie- solventen in die EWR-Verhandlungen eingebracht werden

derum würde das CO2-Problem verschärfen. kann;

Schweden, wo der geforderte schwefelarme Treibstoff erhält- 2. ob durch eine Ergänzung der verfassungsmässigen und

lich ist, beweist, dass der gewünschte schwefelarme Diesel- gesetzlichen Zuständigkeiten mehr Transparenz und klare

treibstoff hergestellt und geliefert werden kann. Oekologische Verantwortlichkeiten in diese Ausbildungsstufe gebracht wer-

und ökonomische Gründe sprechen für die möglichst baldige den könnten.

Reduktion des Schwefelgehaltes im Dieseltreibstoff.

Texte du postulat du 19 juin 1990

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Les Communautés européennes ont édicté en 1988 une direc-

vom 5. September 1990 tive sur la reconnaissance générale des diplômes d'enseigne-

Rapport écrit du Conseil fédéral ment supérieur délivrés par les Etats membres. Elles parais-

du 5 septembre 1990 sent disposées à faire bénéficier de ces dispositions les pays

Sowohl auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene sind qui s'associeraient aux Communautés européennes par le

heute Bestrebungen im Gang, den Schwefelgehalt von biais de la création d'un Espace économique européen.

Dieselöl mittelfristig auf 0,05 Prozent zu senken. Diese neue Il faut savoir que dans la plupart des pays qui nous entourent,

Norm soll es den Herstellern von Lastwagen erleichtern, die ab la notion d'université est plus étendue qu'en Suisse,

5. Oktober 1990 N 1915 Postulat Widmer

puisqu'elle comprend aussi les enseignements que nous con- Der Bundesrat wird deshalb eingeladen, dem Swiss Institute

sidérons comme extra-universitaires, tels que la formation des in New York eine angemessene Unterstützung zukommen zu

enseignants, les écoles dites de service social, les beaux-arts, lassen, damit

les conservatoires, les écoles d'ingénieurs. a. die dringend notwendige kulturelle Präsenz der Schweiz in

Si le niveau de formation et les qualifications des diplômés de dieser Weltmetropole weiterhin ermöglicht wird;

ces établissements sont équivalents à ceux de l'étranger, la re- b. die Infrastruktur des Instituts gesichert und verbessert wer-

connaissance en Europe des titres suisses n'en risque pas den kann;

moins de se heurter à des obstacles infranchissables pour des c. die seit 4 Jahren ausschliesslich von privaten Kreisen gelei-

motifs d'ordre formel. stete Aufbauarbeit fortgesetzt wird;

Aucun organe central n'exerce de haute surveillance sur ces d. durch das Engagement des Bundes zusätzliche private

écoles et leur financement est pratiquement régi par les lois du Spenden schweizerischer und amerikanischer Kreise ausge-

hasard, ce qui risque encore d'aggraver les choses. löst werden können.

Le Conseil fédéral est donc invité à examiner les questions sui-

vantes avec le concours des cantons: Texte du postulat du 22 juin 1990

1. Comment notre pays peut-il défendre, dans le cadre des né- Durant les dernières décennies, New-York est devenue l'une

gociations sur l'Espace économique européen, la situation des plus importantes métropoles culturelles, dont l'influence

particulière qui est la sienne dans le domaine de l'enseigne- constante est très perceptible en Europe dans les domaines

ment supérieur extra-universitaire, sans que les diplômés con- de l'art et de la culture. C'est pourquoi presque tous les Etats

cernés ne s'en trouvent défavorisés? européens entretiennent à New-York des instituts culturels

2. La Suisse pourrait-elle développer les compétences attri- plus ou moins importants.

buées aux pouvoirs publics sur la base des dispositions cons- Depuis quatre ans, l'Institut suisse de New-York présente et

titutionnelles et législatives, de façon à rendre plus claires les diffuse, avec succès, l'art et la culture suisses dans la métro-

structures et les responsabilités dans le domaine de l'ensei- pole américaine. Il contribue ainsi, dans une mesure impor-

gnement supérieur extra-universitaire? tante, à forger une image favorable de la Suisse aux Etats-

Unis.

Mitunterzeichner- Cosignataires: Keine-Aucun Jusqu'à présent, l'Institut suisse n'a bénéficié d'aucune contri-

bution financière de la Confédération et a dû, contrairement

Schriftliche Begründung - Développement par écrit aux instituts culturels suisses de Paris et de Rome, se conten-

Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht ter de seuls dons des milieux privés ou économiques. L'institu-

eine schriftliche Antwort. tion, dont les collaborateurs travaillent souvent gratuitement,

est actuellement à la limite extrême de ses possibilités finan-

Schriftliche Erklärung des Bundesrates cières. Si la Confédération ne pouvait apporter subsidiaire-

vom 22. August 1990 ment son soutien, la question de l'existence même de l'Institut

Déclaration écrite du Conseil fédéral suisse se poserait sérieusement.

du 22 août 1990 Le Conseil fédéral est dès lors invité à fournir à l'Institut suisse

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. de New-York un soutien approprié, de manière à

a. maintenir l'indispensable présence culturelle de la Suisse

Ueberwiesen - Transmis dans cette métropole;

b. maintenir et améliorer l'infrastructure de l'Institut;

c. poursuivre le développement assuré depuis quatre ans par

les milieux privés;

d. susciter de nouveaux dons des milieux privés, suisses et

#ST# 90.649 américains, par l'engagement de la Confédération.

Postulat Widmer Mitunterzeichner-Cosignataires: Basler, David, Dünki, Keller,

Kühn, Loeb, Loretan, Müller-Meilen, Portmann, Reich, Ruck-

Swiss Institute New York stuhl, Schule, Spalti, Weber-Schwyz, Wiederkehr, Zwygart (16)

Institut suisse de New-York

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht

eine schriftliche Antwort.

Wortlaut des Postulates vom 22. Juni 1990 Schriftliche Erklärung des Bundesrates

New York ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend zu einer vom 22. August 1990

Kulturmetropole ersten Ranges geworden, welche die künst- Déclaration écrite du Conseil fédéral

lerische und kulturelle Entwicklung auf allen Kontinenten nicht du 22 août 1990

zuletzt in Europa nachhaltig beeinflusst. Praktisch alle euro- Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

päischen Staaten unterhalten in dieser Stadt denn auch grös-

sere oder kleinere Kulturinstitute. Ueberwiesen - Transmis

seit 4 Jahren gelingt es dem Swiss Institute in New York mit

beachtlichem Erfolg, die Schweiz und ihr künstlerisches und

kulturelles Schaffen in der amerikanischen Weltstadt darzu-

stellen und bekanntzumachen. Es leistet damit auch einen

nicht zu unterschätzenden Beitrag zu einem positiven Image

unseres Landes in den Vereinigten Staaten.

Bis auf den heutigen Tag hatte das Swiss Institute ohne jeden

finanziellen Beitrag des Bundes auszukommen und ist - im

Gegensatz zu den schweizerischen Kulturinstituten in Rom

und Paris - allein auf Spenden Privater und der Wirtschaft an-

gewiesen. Die Institution, deren Mitarbeiter bisher weitgehend

ehrenamtlich tätig waren, ist nun eindeutig an den Rand ihrer

finanziellen Möglichkeiten gelangt. Falls sich der Bund nicht

zu einer subsidiären Unterstützung des Swiss Institute ent-

schliesst, stellt sich für dessen Weiterbestand ernsthaft die Exi-

stenzfrage.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat Segmüller EWR und Höhere Schulen im ausseruniversitären Bereich

Postulat Segmüller Espace économique européen et établissements d'enseignement extra-

universitaires

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1990

Année

Anno

Band IV

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 17

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 90.575

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 05.10.1990 - 08:00

Date

Data

Seite 1914-1915

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Ref. No 20 019 059

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