Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 90-546 KI-generiert

Swiss and EU Competition Policy in Anticipation of EEA Agreement

Geschäftsnummer VPB 90-546
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court considered a request to submit a report comparing Swiss and European Union competition policies, particularly regarding cartel law, in anticipation of the European Economic Area (EEA) agreement. The Federal Council, in its response, stated that the EEA agreement would incorporate competition rules similar to those of the EU, with EFTA states establishing their own supervisory bodies. Existing comparative analyses and EU reports were deemed sufficient, and the Federal Council indicated that Swiss cartel law would continue to apply to purely domestic restrictive practices, while EEA rules would govern practices affecting trade within the EEA. Consequently, the Federal Council found a new report unnecessary and proposed to close the matter.

Legislator-Regeste

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Swiss and EU Competition Policy in Anticipation of EEA Agreement: amtes für Konjunkturfragen (BFK) ist von Richard Senti und in Luxemburg auf politischer Ebene abgeschlossen worden.

Schlagwörter

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Wettbewerbspolitik Wirtschaftsrecht EWR = Europäischer Wirtschaftsraum Handelsabkommen Kartell Kooperationsverfahren
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Volltext

Postulat (Leutenegger Oberholzer-)Baumann 632 N 20 mars 1992

Eine Mehrbelastung der Konsumenten würde dadurch nicht Schriftliche Erklärung des Bundesrates

resultieren, da es lediglich darum geht, Preissenkungen zu vom 26. Februar 1992

kompensieren. Die Erhebung einer Umsatzsteuer auf den Le- Déclaration écrite du Conseil fédéral

bensmitteln erfolgt in den EG-Staaten schon seit vielen Jah- du 26 février 1992

ren. Das System hat sich bewährt und ist Gatt-konform. Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates Ueberwiesen - Transmis

vom 12. Februar 1992

Déclaration écrite du Conseil fédéral

du 12 février 1992

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

#ST# 90.546

Ueberwiesen - Transmis

Postulat (Leutenegger Oberholzer-)Baumann

Kartellrecht CH-EG. Bericht

Droit cartellaire Suisse-CE. Rapport

#ST# 91.3393

Postulat Züger Wortlaut des Postulates vom 12. Juni 1990

Liberalisierung bei öffentlichen Der Bundesrat wird eingeladen, dem Parlament einen Bericht

über die Wettbewerbspolitik der Europäischen Gemeinschaf-

Auftragsvergaben. Studie

ten im Vergleich zu der Schweiz vorzulegen. Der Bericht soll

Libéralisation des marchés publics. insbesondere auch einen Rechtsvergleich bezüglich der

Etude des incidences massgebenden Kartellgesetzgebungen enthalten. Er soll

auch darüber Auskunft geben, inwieweit das schweizerische

Kartellrecht, das anders als die EG nicht von einem Kartellver-

bot, sondern von der Missbrauchsbekämpfung ausgeht, im

Hinblick auf den EWR dem europäischen Recht angepasst

Wortlaut des Postulates vom 4. Dezember 1991 werden müsste.

Ich bitte den Bundesrat, mittels einer Studie prüfen zu lassen,

welche Folgen bei einer grösseren Liberalisierung der öffentli- Texte du postulat du 12 juin 1990

chen Auftragsvergaben für Bauten, Güter und Dienstleistun- Le Conseil fédéral est invité à soumettre au Parlement un rap-

gen sich einerseits in bezug auf Kosten- und Preisreduktionen port comparant la politique des Communautés européennes à

zugunsten der Steuerzahler, andererseits in bezug auf be- celle de la Suisse en matière de concurrence, et plus précisé-

schäftigungs- und regionalpolitische Faktoren ergeben, ment sur le plan législatif (comparaison des législations en vi-

ebenso auf das Lohnniveau in den betreffenden Branchen. gueur sur les cartels). Alors que le droit européen interdit

d'emblée la formation de cartels, le droit suisse cherche à lut-

Texte du postulat du 4 décembre 1991 ter contre les abus. A la veille de la réalisation de l'EEE, le

J'invite le Conseil fédéral à faire une étude afin d'examiner Conseil fédéral est prié de préciser dans son rapport dans

quelles conséquences aurait une libéralisation des marchés quelle mesure la législation suisse sur les cartels devrait être

publics dans le secteur du bâtiment, des biens et des services, alignée sur le droit européen.

d'une part en relation avec des réductions de coûts et de prix

au profit des contribuables, d'autre part en relation avec des Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Baerlocher, Diener,

facteurs d'emploi et de politique régionale, ainsi qu'avec le ni- Fierz, Gardiol, Hafner Rudolf, Herczog, MeierHans, Rebeaud,

veau des salaires dans ces diverses branches. Schmid Peter, Stocker, Thür (12)

Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Bäumlin, Boden- Schriftliche Begründung - Développement par écrit

mann, Brunner Christiane, Bundi, Caspar, Danuser, Dünki, Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht

Eggenberger, Fankhauser, Gross Andreas, Haering Binder, eine schriftliche Antwort.

Hafner Ursula, Haller, Hämmerle, Herczog, Hubacher, Leder-

gerber, Leemann, Leuenberger Ernst, Marti Werner, Matthey, Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

Meyer Theo, Rechsteiner, Ruffy, Steiger, Strahm Rudolf, vom 12. Februar 1992

Tschäppät Alexander, Vollmer (29) Rapport écrit du Conseil fédéral

du 12 février 1992

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Verhandlungen über den Vertrag zur Errichtung des Euro-

In der Strukturberichterstattung der Studienreihe des Bundes- päischen Wirtschaftsraumes (EWR) sind am 22. Oktober 1991

amtes für Konjunkturfragen (BFK) ist von Richard Senti und in Luxemburg auf politischer Ebene abgeschlossen worden.

Jürg Baltensperger eine Studie «Binnenmarkt Schweiz, wett- Mit dem EWR-Vertrag soll die Freizügigkeit für Waren, Dienst-

bewerbsverzerrende Bestimmungen im öffentlichen Bereich» leistungen, Personen und Kapital verwirklicht werden. Zur Ge-

veröffentlicht worden. Auf Seite 136, zweitletzter Absatz, heisst währleistung der Chancengleichheit der Marktteilnehmer sind

es dort, dass für den Schweizer Binnenmarkt bisher keine Stu- im Vertrag Wettbewerbsregeln vorgesehen, die weitgehend

die erstellt worden ist, aus der eine Quantifizierung der mögli- denen des EG-Wettbewerbsrechts nachgebildet sind. Einer

chen Kosten- und Preisreduktionen durch eine grössere Libe- Forderung der EG entsprechend werden die Efta-Staaten im

ralisierung der öffentlichen Auftragsvergebung bei Bund, Kan- Wettbewerbsbereich ein eigenes, unabhängiges Ueberwa-

tonen und Gemeinden für Bauten, Güter und Dienstleistungen chungsorgan schaffen, das praktisch über die gleichen Kom-

ersichtlich wäre. petenzen verfügen wird, wie sie die EG-Kommission besitzt

Dies empfinde ich als echten Mangel, und daher bitte ich den Ueber die Ausgestaltung der EWR-Wettbewerbsregeln sei auf

Bundesrat, diese Lücke zu schliessen. Wobei ich ausdrücklich die Ausführungen in der Botschaft über die Genehmigung be-

darauf hinweise, dass auch die beschäftigungs- und regional- treffend den EWR-Vertrag verwiesen.

politischen Auswirkungen zu untersuchen seien; nicht zu ver- Im Hinblick auf die EWR-Verhandlungen hat die Kartellkom-

gessen diejenigen auf das Lohnniveau der betreffenden Bran- mission eine rechtsvergleichende Analyse zum Wettbewerbs-

chen. recht EG-CH erstellt, welche im Jahresbericht 1990 der Kartell-

20. März 1992 N 633 Postulat Seiler Rolf

kommission (Heft 1 a/1991, S. 93ff.) publiziert worden ist Wett- Schriftliche Begründung - Développement par écrit

bewerbsrechtliche Publikationen rechtsvergleichender Art lie- Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht

gen auch von der Wissenschaft vor. Die EG-Kommission gibt eine schriftliche Antwort

jährlich einen «Bericht über die Wettbewerbspolitik» heraus,

dem ein Verzeichnis der Einzelentscheidungen und der Ur- Schriftliche Erklärung des Bundesrates

teile beigefügt ist (zuletzt: Zwanzigster Bericht über die Wett- vom 12. Februar 1992

bewerbspolitik, Brüssel/Luxemburg 1991). Auch die OECD Déclaration écrite du Conseil fédéral

publiziert regelmässig Berichte über die Entwicklungen der du 12 février 1992

Wettbewerbspolitik in ihren Mitgliedländern (zuletzt: Politique Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

de la concurrence dans les pays de l'OCDE 1988-1989, Paris

1991). Lieber die schweizerische Wettbewerbspolitik informie- Ueberwiesen - Transmis

ren die jeweiligen Jahresberichte der Kartellkommission (zu-

letzt: Jahresbericht 1990 der Kartellkommission, EDMZ Bern).

Das EWR-Wettbewerbsrecht wird sich auf Praktiken beziehen,

die den Handel zwischen den Efta-Staaten unter sich oder zwi- #ST# 91.3323

schen ihnen und der EG beeinträchtigen. Demgegenüber

wird auf wettbewerbsbeschränkende Praktiken, die sich aus- Postulat Seiler Rolf

schliesslich in der Schweiz auswirken, nach wie vor das

schweizerische Kartellgesetz anwendbar sein. Die beiden Re- Verbot des Coupierens

gelungsbereiche werden somit nebeneinander Anwendung von Hunderuten

finden. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, Interdiction d'écourter les chiens

dass die Wettbewerbsgesetzgebungen in mehreren Mitglied-

staaten der EG anders als diejenige der Gemeinschaft ausge-

staltet sind. Eine Aenderung des schweizerischen Kartellge-

setzes wird nicht nötig sein. Die Wettbewerbsbestimmungen

des EWR-Vertrags bedingen indessen Vorkehren verfahrens- Wortlaut des Postulates vom 30. September 1991

rechtlicher Natur, für welche beim heutigen Wissensstand der Der Bundesrat wird eingeladen, in der Tierschutzverordnung

Erlass einer Ausführungsverordnung genügen dürfte. ein Verbot für das Coupieren von Hundeschwänzen vorzuse-

Die erwähnten Publikationen lassen die Erstellung eines hen. Ebenfalls zu untersagen sind die Einfuhr, das Anpreisen,

neuen Berichts als überflüssig erscheinen. Der Bundesrat ist Verkaufen und Ausstellen von Hunden mit coupierten

deshalb bereit, das Postulat entgegenzunehmen und gleich- Schwänzen.

zeitig abzuschreiben.

Texte du postulat du 30 septembre 1991

Schriftliche Erklärung des Bundesrates Le Conseil fédéral est prié de prévoir l'introduction, dans l'or-

Déclaration écrite du Conseil fédéral donnance sur la protection des animaux, d'une disposition

Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzuschreiben. interdisant qu'on coupe la queue des chiens. En outre, il est

invité à faire en sorte qu'il soit interdit d'importer, d'offrir, de

Abgeschrieben - Classé vendre ou d'exposer des chiens écourtés.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

91.3308 Nach wie vor werden die Schwänze verschiedener Hunderas-

sen coupiert Kurz nach der Geburt wird den Welpen der uner-

#ST#

wünschte Teil des Schwanzes abgeschnitten. Als Gründe für

Postulat Wiederkehr diese «kosmetischen Operationen» werden von Hundezüch-

Missstände in Schlachthöfen tern vielfach die Tradition, das «gewohnte Rassenbild» ange-

führt Ohne Zweifel werden den Tieren unnötig Schmerzen zu-

Pratiques révoltantes gefügt, und sie werden in ihrem artgerechten Verhalten behin-

dans les abattoirs dert Leider lässt die Tierschutzverordnung diese Verstümme-

lung von Hunden immer noch zu. In verschiedenen europäi-

schen Ländern ist denn bereits ein Rutencoupierverbot einge-

führt Ein solches Verbot sieht angeblich auch die Europäi-

sche Konvention zum Schütze der Heimtiere vor. Es würde der

Wortlaut des Postulates vom 25. September 1991 Schweiz gut anstehen, sich hier anzuschliessen.

Der Bundesrat wird ersucht, die Ueberprüfung der Betäu-

bungs- und Tötungsmethoden und -anlagen in den schweize- Schriftliche Erklärung des Bundesrates

rischen Schlachtanlagen zu veranlassen. vom 12. Februar 1992

Wo Methoden und Apparate keine schonende Behandlung Déclaration écrite du Conseil fédéral

und schmerzfreie Tötung der Schlachttiere gewährleisten, du 12 février 1992

sind sie zu ändern oder zu ersetzen (z B. durch Hochdruck- Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Wasserstrahl-Tötung).

Der Bund unterstützt zu diesem Zweck Erforschung und Ent- Ueberwiesen - Transmis

wicklung von entsprechenden Methoden und Anlagen.

Texte du postulat du 25 septembre 1991

Le Conseil fédéral est prié de faire examiner les méthodes par

lesquelles les animaux de boucherie sont étourdis et sacrifiés,

ainsi que les installations des abattoirs où ces opérations ont

lieu.

Il fera modifier les méthodes ou remplacer les appareils faisant

souffrir inutillement les animaux (p. ex en imposant l'étourdis-

sement au jet d'eau à haute pression).

La Confédération soutient à cet effet la recherche et la mise au

point d'installations et de méthodes de ce type.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat (Leutenegger Oberholzer-)Baumann Kartellrecht CH-EG. Bericht

Postulat (Leutenegger Oberholzer-)Baumann Droit cartellaire Suisse-CE. Rapport

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1992

Année

Anno

Band II

Volume

Volume

Session Frühjahrssession

Session Session de printemps

Sessione Sessione primaverile

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 12

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 90.546

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 20.03.1992 - 08:00

Date

Data

Seite 632-633

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Ref. No 20 021 070

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