Revision of 30 km/h Zone Regulations
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis case concerns a postulate requesting the revision of regulations concerning 30 km/h zones in urban areas. The postulate argues that the current maximum zone size of 0.7 km² is insufficient for urban environments and proposes an exception for special spatial circumstances, along with the possibility of repeating zone signage. The Federal Council, while acknowledging the need for clear zone boundaries, believes the current regulations offer sufficient flexibility, citing the Bern Old Town as an example of a contained area. The Council agrees to consider revising the zone size limit but rejects the idea of repeating signage, as it contradicts the principle of a single signal for the entire zone.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 al. 1 let. a LTF; Revision of 30 km/h Zone Regulations: The postulate argues that the current maximum zone size of 0.7 km² is insufficient for urban environments and proposes an exception for special spatial circumstances, along with the possibility of repeating zone signage. The Federal Council, while acknowledging the need for clear zone boundaries, believes the current regulations offer sufficient flexibility, citing the Bern Old Town as an example of a contained area. The Council agrees to consider revising the zone size limit but rejects the idea of repeating signage, as it contradicts the principle of a single signal for the entire zone.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to declare the appeal inadmissible because it was against an interlocutory decision.
Volltext
Postulat Haering Binder 1916 N 5 octobre 1990
#ST# 90.658 #ST# 90.533
Postulat Seiler Hanspeter Postulat Haering Binder
Luftreinhalte-Verordnung Tempo-30-Zonen
und Feuerungsanlagen in städtischen Verhältnissen
Ordonnance sur la protection 30 km/h en milieu urbain.
de l'air et chauffage Délimitation des zones
Wortlaut des Postulates vom 22. Juni 1990 Wortlaut des Postulates vom 7. Juni 1990
Der Bundesrat wird gebeten, die Luftreinhalte-Verordnung so Der Bundesrat wird eingeladen, die Bestimmungen betreffend
zu revidieren, dass die maximale Grosse von Tempo-So-Zonen (Weisungen Zo-
1. die bei der obligatorischen Feuerungskontrolle entstehen- nensignalisation vom 4. April 1990) mit Blick auf die spezifi-
den Kosten nicht zu wettbewerbsverzerrenden Auswirkungen schen Anforderungen in städtischen Verhältnissen zu revidie-
zwischen Holz- und ändern Feuerungsanlagen führen; ren.
2. bei neuzeitlichen und mit moderner Technik ausgestatteten Dabei sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:
Holzfeuerungen anstelle der periodischen Prüfung eine um- 1. Die in der Weisung vorgesehene, maximale Zonengrösse
fassende Typenprüfung erfolgen kann, die den ganzen Be- von 0,7 km2 ist für städtische Verhältnisse unzureichend.
triebszyklus erfasst. 2. Diesem Problem kann mit der Einführung einer Ausnahme-
möglichkeit für besondere räumliche Verhältnisse begegnet
Texte du postulat du 22 juin 1990 werden.
Le Conseil fédéral est invité à revoir l'ordonnance sur la protec- 3. Gleichzeitig ist die Möglichkeit einer Signalisationswieder-
tion de l'air de telle façon que: holung einzuräumen.
1. les coûts engendrés par les contrôles obligatoires des ins-
tallations de chauffage ne donnent pas lieu à des inégalités de Texfe du postulat du 7 juin 1990
prix entre le chauffage au bois et les autres types de chauffage; Le Conseil fédéral est invité à revoir les dispositions fixant la
2. les installations modernes de chauffage au bois soient sou- superficie maximale des zones soumises à la limite de 30 km/h
mises à une expertise-type approfondie (au lieu d'examens (instructions concernant la signalisation du trafic par zones)
périodiques) qui englobe tout le cycle de fonctionnement. en considérant les exigences propres à celles qui sont situées
en milieu urbain.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Basler, Blatter, Bürgi, Dans cette optique, il convient de prendre en compte les
Daepp, Hari, Luder, Nebiker, Neuenschwander, Rychen, points suivants:
Schnider, Schwab, Widrig, Wyss William, Zölch (14) 1. la superficie maximale, fixée par l'instruction à 0,7 km2, est
insuffisante en milieu urbain;
Schriftliche Begründung - Développement par écrit 2. la solution à ce problème serait d'introduire dans le texte de
Die Nutzung der einheimischen und erneuerbaren Holzener- l'instruction une possibilité de dérogation s'appliquant aux zo-
gie ist nach wie vor ungenügend. Wenn auch der Anteil am nes urbaines particulièrement étendues;
Gesamtenergieverbrauch mit etwa bis 6 Prozent relativ gering 3. il y aurait également lieu de prévoir la possibilité d'installer
ist, so verdient dieses brachliegende landeseigene Energie- des signaux de rappel.
potential doch eine vermehrte Förderung.
Im Vergleich zu Anlagen für fossile Brennstoffe erschweren Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Ammann, Bäumlin
momentan relativ hohe Anlagekosten, höhere Brennstoff- Ursula, Béguelin, Bircher, Bodenmann, Borei, Braunschweig,
preise und unverhältnismässig hohe Prüfkosten (Oelfeuerun- Bundi, Hafner Ursula, Haller, Hubacher, Jeanprêtre, Lanz, Le-
gen etwa 50 Franken, Holzfeuerungen zwischen 800 bis dergerber, Leuenberger-Solothurn, Leuenberger Moritz, Mat-
2000 Franken!) eine an sich wünschbare Energieholznutzung they, Mauch Ursula, Meizoz, Ott, Rechsteiner, Reimann Fritz,
in den Regionen, in denen diese Energie sinnvoll eingesetzt Stappung, Ulrich, Vollmer, Zbinden Hans, Züger (28)
werden kann.
Ein gut funktionierender Energieholzmarkt liegt auch im Inter- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
esse einer umfassenden Waldbewirtschaftung. Es ist zu be- Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht
rücksichtigen, dass Holz zudem eine sehr günstige Gesamt- eine schriftliche Antwort.
Energiebilanz aufweist.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 5. September 1990
vom 5. September 1990 Rapport écrit du Conseil fédéral
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 5 septembre 1990
du 5 septembre 1990 1.12. Eine mittels Zonensignalisation angezeigte örtliche Ver-
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. kehrsregel (z. B. Tempo 30) wird nur beachtet, wenn die Zone
für die Verkehrsteilnehmer überschaubar und als einheitliches
Ueberwiesen - Transmis Gebiet erkennbar ist. Die Zone darf daher nicht zu gross sein.
Aufgrund ausländischer Erfahrungen, der Ueberprüfung
schweizerischer Ortspläne sowie des Vernehmlassungser-
gebnisses hat das EJPD in den Weisungen über die Zonensi-
gnalisation vom 3. April 1989 die Zonengrösse wie folgt gere-
gelt: Die Zone «soll im Normalfall die Grössenordnung von
0,4 km2 nicht übersteigen und auch bei besonderen Verhält-
nissen nicht grösser als 0,7 km2 sein. Bei einem grösseren Ge-
biet besteht die Gefahr, dass der Verkehrsteilnehmer sich der
beim Zonenbeginn signalisierten Verkehrsanordnung(en)
nicht mehr bewusst ist».
Diese flexible Regelung lässt den anwendenden Behörden ei-
nen gewissen Spielraum. Zur Illustration der Grössenordnung
5. Oktober 1990 N 1917 Postulat Nabholz
sei darauf hingewiesen, dass beispielsweise die auf der Aare- Enfin, il conviendra d'adapter les voies de recours à cette nou-
Halbinsel gelegene Berner Altstadt zwischen Hauptbahnhof velle procédure coordonnée pour supprimer les chevauche-
und Bärengraben insgesamt nur ein Gebiet von rund 0,55 km2 ments et les répétitions.
umfasst.
Die erwähnten Weisungen werden erst seit sehr kurzer Zeit in Mitunterzeichner - Cosignataires: Allenspach, Blocher, Fei-
der Praxis angewendet, und es bleibt daher abzuwarten, ob genwinter, Fischer-Sursee, Früh, Iten, Oehler, Reich, Wyss
sie sich bewähren. Die in ausgewählten Wohnquartieren der Paul (9)
Stadt Bern getroffenen Zonen-Massnahmen werden wissen-
schaftlich begleitet. Gestützt auf neue Erkenntnisse können Schriftliche Begründung - Développement par écrit
die Weisungen später angepasst werden. Der Bau notwendiger, öffentlicher und privater Werke von re-
3. Die Wiederholung der Zonensignale innerhalb des davon gionaler und nationaler Bedeutung darf - auch angesichts un-
erfassten Gebietes widerspräche der Grundidee, wonach das serer internationalen Verpflichtungen - nicht wegen mangeln-
beim Zonenbeginn aufgestellte Signal für das ganze Gebiet der Koordination im öffentlichen Recht verschleppt werden.
gilt; dies wäre auch ein Widerspruch mit der internationalen In einer Zeit, in der die Wirtschaft ihre Güter durch Computer
Regelung. Eine Wiederholung der Zonensignale ist daher ab- Integrated Manufacturing umweltfreundlicher, rascherund bil-
zulehnen. liger zu erzeugen hat, mutet der Staat dem Gesuchsteller für
den Bau eines gesellschaftlich bedeutenden Werkes einen
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Formalaufwand zu, der inhaltlich, zeitlich und finanziell ins Un-
Déclaration écrite du Conseil fédéral vertretbare wuchert, weil die heutigen verstreuten öffentlich-
Der Bundesrat beantragt, die Ziffern 1 und 2 des Postulats ent- rechtlichen Vorschriften die Beteiligten bisweilen in einen
gegenzunehmen, Ziffer 3 abzulehnen. kaum mehr durchblickbaren kafkaesken Bürokratie-Dschun-
gel führen.
Le président: Le postulat est combattu par M. Scherrer. La Die Unkoordiniertheit, Ueberlänge und die teilweise Doppel-
discussion est renvoyée à une date ultérieure. spurigkeit des heutigen Bewilligungsverfahrens belastet auch
unnötig unsere Behörden und lässt gar Unmut bei den Betei-
Verschoben - Renvoyé ligten über unsere Staatsstruktur aufkommen. Das Bundesge-
richt sah sich daher im Entscheid 150/1989 vom 14. März 1990
(Erben Ernst Balmer und Mitbeteiligte gegen Jakob Grimm
und Politische Gemeinden Egg und Oetwil am See sowie Re-
90.585 gierungsrat des Kantons Zürich) veranlasst, den Gesetzgeber
darauf aufmerksam zu machen, dass eine wirksame, materi-
#ST#
elle und verfahrungsmässige Koordination aus verfassungs-
Postulat Portmann rechtlichen Gründen unabdingbar sei.
Bewilligungsverfahren
für Bauten und Anlagen von regionaler Schriftliche Erklärung des Bundesrates
und nationaler Bedeutung vom 17. September 1990
Déclaration écrite du Conseil fédéral
Constructions et installations du 17 septembre 1990
d'importance régionale ou nationale. Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Procédure d'autorisation
Ueberwiesen - Transmis
Wortlaut des Postulates vom 20. Juni 1990
Der Bundesrat wird eingeladen, unverzüglich abzuklären und
vorzuschlagen, wie Bauten und Anlagen von regionaler und 90.656
nationaler Bedeutung künftig durch ein koordiniertes, inhalt-
#ST#
lich gebündeltes, zeitlich gerafftes und finanziell verbilligtes
Gesamt-Verfahren durch eine erste Bewilligungsbehörde mit Postulat Nabholz
ungeschmälerter Ueberprüfungsbefugnis (hinsichtlich der Schaffung
Uebereinstimmung mit den Erfordernissen des Bau- und einer eidgenössischen Kommission
Raumplanungsrechts, des Umwelt- und Gewässerschutz- für Fürsorgefragen im Asylbereich
rechts, des Wald- und Forstrechts, des Natur- und Heimat-
schutzrechts, des Enteignungsrechts usw.) beurteilt werden Création d'une Commission fédérale
können. Dabei sei - der föderalistischen Struktur unseres chargée des questions d'assistance
Staatswesens entsprechend - die eine erste Instanz auf der dans le domaine de l'asile
Kantons-Ebene vorzusehen.
Ferner seien Beschwerdebefugnis und Rechtsmittelweg die-
sem koordinierten Verfahren anzupassen und zu vereinheitli-
chen, damit Doppelspurigkeiten und Wiederholungen entfal-
len. Wortlaut des Postulates vom 22. Juni 1990
Der Bundesrat wird gebeten, eine eidgenössische Kommis-
Texte du postulat du 20 juin 1990 sion für Fürsorgefragen im Asylbereich zu schaffen, in welcher
Le Conseil fédéral est invité à étudier sans retard les possibili- u. a. kantonale oder regionale Vertreter von Fürsorgestellen
tés de soumettre les demandes relatives à des constructions und Hilfswerken vertreten sein sollen, um den Informations-
et installations d'importance régionale et nationale à une auto- fluss und die Koordination zwischen Bund, Kantonen, Ge-
rité unique, seule compétente pour délivrer l'autorisation (et meinden und privaten Stellen bezüglich Fürsorgeaufgaben
pour contrôler la conformité aux dispositions légales relatives besser zu gewährleisten.
à la construction, à l'aménagement du territoire, à la protection
de l'environnement, des eaux, des forêts et du paysage, à l'ex- Texte de la motion du 22 juin 1990
propriation, etc.) dans le but de simplifier la procédure, de la Le Conseil fédéral est prié de créer une commission fédérale
coordonner, de l'accélérer et d'en réduire le coût. Cette auto- d'assistance en matière d'asile dont feraient surtout partie des
rité unique de première instance doit être cantonale afin de représentants cantonaux ou régionaux de services sociaux et
respecter la structure fédéraliste de notre Etat. d'oeuvres d'entraide; cette mesure permettrait en effet d'amé-
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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Haering Binder Tempo-30-Zonen in städtischen Verhältnissen
Postulat Haering 30 km/h en milieu urbain. Délimitation des zones
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1990
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.533
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 05.10.1990 - 08:00
Date
Data
Seite 1916-1917
Page
Pagina
Ref. No 20 019 062
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