Casino Expansion Debate and Constitutional Amendment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA motion was introduced to allow the opening and operation of casinos in Switzerland, arguing that they are a significant tourist attraction and a source of revenue for public and social works. Proponents contended that the current prohibition was ineffective, driving Swiss citizens to gamble abroad and thus losing substantial tax revenue. Opponents, however, raised concerns about increased gambling addiction, the potential for money laundering, and the negative social consequences associated with casinos. The Federal Council initially proposed transforming the motion into a postulate, indicating a lack of priority for revising casino regulations, but later agreed to accept it as a motion, acknowledging a shift in public opinion and the potential financial benefits, especially in the context of federal budget deficits. Ultimately, the motion was approved to proceed with a constitutional amendment, which would then be subject to a popular vote.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 35 der Bundesverfassung; Casino Expansion Debate and Constitutional Amendment: Proponents contended that the current prohibition was ineffective, driving Swiss citizens to gamble abroad and thus losing substantial tax revenue. Opponents, however, raised concerns about increased gambling addiction, the potential for money laundering, and the negative social consequences associated with casinos. The Federal Council initially proposed transforming the motion into a postulate, indicating a lack of priority for revising casino regulations, but later agreed to accept it as a motion, acknowledging a shift in public opinion and the potential financial benefits, especially in the context of federal budget deficits. Ultimately, the motion was approved to proceed with a constitutional amendment, which would then be subject to a popular vote.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis article was cited in the dispositive as the legal basis for the proposed modification concerning the operation of casinos.
Volltext
Motion Cotti 208 N 31 janvier 1992
Und schliesslich die Abschaffung des Zwangs, dass Gemein- #ST# 90.524
den Asylbewerber in eigene Obhut aufnehmen müssen. Statt
dessen treten wir für die Schaffung von Bundeszentren ein, Motion Cotti
wie sie letztes Jahr vorgeschlagen, aber von den Kantonen lei- Zulassung von Spielbanken
der nicht genügend unterstützt worden sind.
Nebst langfristiger Ursachenbekämpfung ist es kurz- und mit- Mozione Cotti
telfristig unsere vordringliche nationale Aufgabe, mit einer ver- Ammissione di case da gioco
schärfenden Revision des viel zu freizügigen Asylrechts und Motion Cotti
einer restriktiven Anwendung der gesetzlichen Grundlagen
dafür zu sorgen, dass unechte Flüchtlinge möglichst keine An- Ouverture de salles de jeux
reize mehr finden, um in der Schweiz ein missbräuchliches dans l'intérêt du tourisme
Asylgesuch zu stellen, und dass so die Einwanderungsbe-
schränkungen nicht mehr länger umgangen werden.
Eine Verfassungsgrundlage, wie sie vorgeschlagen wird, ist
unbedingt erforderlich. Das bestehende Asylrecht ist in ver-
schiedenen Punkten, namentlich im Bereich des Vollzugs der Wortlaut der Motion vom 6. Juni 1990
negativen Entscheide, also der Ausschaffungen, nicht konse- Die Erfahrungen in Nachbarländern zeigen, dass Spielbanken
quent angewandt worden, was unter anderem immer wieder eine wichtige Touristenattraktion darstellen und beträchtliche
mit internationalen Verpflichtungen begründet wurde, die dem Geldmittel einbringen, die zum grossen Teil - ähnlich wie dies
Vollzug der Wegweisungen entgegenstünden. in der Schweiz beim Sport-Toto und bei den Lotterien der Fall
Nach unserer Auffassung ist die Verfassung die oberste ist-für gemeinnützige unds soziale Werke bestimmt sind. Arti-
Rechtsordnung eines souveränen Staates und hat gegenüber kel 35 der Bundesverfassung schränkt den Betrieb von Spiel-
völkerrechtlichen Bindungen Vorrang zu geniessen. Obschon sälen allzu stark ein und bestimmt insbesondere, dass der
die völkerrechtliche Doktrin anders lautet, sind wir dezidiert Höchsteinsatz nicht mehr als 5 Franken betragen darf. Ich
dieser Auffassung. Deshalb verlangen wir einen Verfassungs- glaube nicht, dass dies sinnvoll ist Für die ausländischen Tou-
artikel, der die Grundlage dafür schafft, dass wir uns von risten ist der Aufenthalt auch unter diesem Gesichtspunkt at-
selbstmörderischen internationalen Fesseln befreien können, traktiver zu machen. Die Beschränkungen sind zu lockern, vor
also von Verträgen, die uns zumuten, uns quasi von allen mög- allem heute, da sich die Hotelindustrie und der Tourismus
lichen Leuten überschwemmen zu lassen, die bei uns ein bes- ganz allgemein in ernsthaften Schwierigkeiten befinden.
seres Leben suchen und die dann nicht zurückgeschickt wer- Es besteht kein Zweifel, dass vermehrte Einnahmen der beste-
den können mit der Begründung, es könnte ihnen vielleicht ir- henden Spielsäle helfen würden, die Zahl der Touristen zu er-
gendwo ein Härchen gekrümmt werden. Das kann doch nicht höhen und somit schon per se die öffentlichen und privaten
eine vernünftige Politik sein! Empfangsstrukturen zu verbessern.
In dieser Beziehung wird auch das Non-refoulement-GeboV Unter anderen Voraussetzungen hat der Nationalrat 1985 eine
das ja grundsätzlich unbestritten ist, viel zu extensiv interpre- ähnliche Motion vor halbleerem Saal und mit nur geringer
tiert Wenn es sich als notwendig erweist, internationale Ver- Mehrheit abgelehnt
träge aufzukünden, dann schaffen wir mit einer Verfassungs- Wir ersuchen darum den Bundesrat, eine Aenderung von Arti-
grundlage die dafür notwendige Basis. kel 35 der Bundesverfassung auszuarbeiten, die den verän-
Nötig und dringlich als flankierende Massnahme, die in dieser derten Erfordernissen und der veränderten Situation Rech-
Initiative nicht genannt sind, ist die verstärkte Bewachung der nung trägt
grünen Grenze unter Beizug von Armee-Einheiten, wie dies
der Bundesrat im Kanton Schaffhausen provisorisch durchge- Testo della mozione del 6 giugno 1990
führt hat und der Nachbar Oesterreich mit Erfolg praktiziert L'esperienza di Paesi a noi vicini dimostra che la gestione di
Als abschliessende Bemerkung folgendes: Der humanitären sale da gioco costituisce un'importante attrattiva turistica e
Tradition der Schweiz entspricht es zweifellos, einer be- consente l'incasso di notevoli importi destinati, in gran misura,
schränkten, verkraftbaren Zahl tatsächlich Verfolgter Schutz ad opere di pubblica utilità e sociali, in analogia a quanto av-
zu gewähren. Unser kleines Land kann aber nicht die ganze viene da noi per lo sport-loto e le lotterie. Ora l'articolo 35 della
Welt aufnehmen, ohne selbst unterzugehen. Costituzione federale pone limitazioni eccessive all'esercizio
Deshalb möchte ich Sie dringend ersuchen, diese Gelegen- di sale da gioco ed in particolare fissa la posta massima a
heit zu nutzen, um der verfehlten, fragwürdigen Asylpolitik des 5 franchi. Non credo che ciò sia opportuno. Occorre rendere
Bundesrates eine neue Kursrichtung zu geben, und deshalb anche da quest'ottica più attrattivo il soggiorno ai turisti stra-
die Initiative zu unterstützen. nieri, attenuando le restrizioni, soprattutto in un momento in
cui l'industria alberghiera, ed il turismo in genere, si trovano in
Abstimmung - Vote condizioni di difficile sopravvivenza
Für den Antrag der Kommission 101 Stimmen Non vi è dubbio che un maggiore introito delle sale da gioco
Für den Antrag Ruf 12 Stimmen esistenti contribuirebbe ad accrescere il numero dei turisti e
quindi già di per sé a contribuire a migliorare le strutture ricet-
tive, pubbliche e private.
Un'analoga mozione, in condizioni diverse da quelle attuali,
venne respinta con lieve scarto di voti nel 1985 dal Consiglio
nazionale, a sala semideserta
Propongo quindi al Consiglio federale di elaborare una modi-
fica dell'articolo 35 della Costituzione federale per tener conto
delle mutate esigenze e situazioni.
Texte de la motion du 6 juin 1990
Les expériences faites dans des pays voisins montrent que les
salles de jeux représentent un attrait touristique important En
outre, elles permettent d'appréciables rentrées de fonds qui
profitent, dans une large mesure, aux oeuvres d'utilité publi-
que, à l'instar du sport-toto et des loteries dans notre pays. Or,
l'article 35 de la Constitution fédérale impose des limites trop
étroites à l'exploitation des salles de jeux, notamment en fixant
la mise maximale à 5 francs. Cette situation me semble inop-
portune. Il convient de rendre le séjour plus attrayant pour les
31. Januar 1992 N 209 Motion Cotti
touristes étrangers à cet égard aussi, surtout à une époque où tanto dagli Svizzeri quanto dai turisti stranieri, illusorio sarebbe
l'industrie hôtelière, et le tourisme en général, font face à des sperare di impedire il gioco con misure restrittive all'interno;
conditions difficiles. - negli ultimi anni gli introiti lordi dei Kursaal Svizzeri sono
Il ne fait pas de doute que des règles plus libérales applicables enormemente calati e numerosi Kursaal sono persino minac-
aux salles de jeux contribueraient à attirer davantage de touris- ciati di chiusura a seguito della scarsa redditività Ciò è dovuto,
tes et à améliorer les recettes, tant publiques que privées. in primo luogo, al limite della posta a 5 franchi imposto per la
Une motion analogue, déposée toutefois dans des circonstan- boule. I Kursaal devono, per forza di cose, trovare altre risorse
ces différentes, a été rejetée au Conseil national avec une lé- finanziarie per sostenere i costi generali delle infrastrutture.
gère majorité de non en 1985, alors que la salle était à moitié La funzione dei Kursaal per le località turistiche è molto impor-
déserte. tante agli sviluppi turistici e per il mantenimento di competività
Je propose donc au Conseil fédéral de préparer un projet de minacciato dalle offerte sempre più allettanti in provenienza
modification de l'article 35 de la Constitution fédérale pour te- dei Paesi lontani che approffittano dei bassi costi della mano
nir compte des changements survenus. d'opera e dei trasporti.
E' pertanto indispensabile procedere ad una modifica dell'arti-
Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Aubry, Baggi, colo 35 della Costituzione federale, lasciando comunque al
Blocher, Bonny, Bürgi, Caccia, Cavadini Adriano, Coutau, Consiglio federale la più ampia possibilità di proporre la modi-
Dietrich, Dreher, Ducret, Eggly, Eisenring, Eppenberger Susi, fica costituzionale.
Fäh, Feigenwinter, Fischer-Sursee, Fischer-Seengen, Fride-
rici Charles, Grassi, Gros Jean-Michel, Guinand, Hänggi, Hess Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Peter, Jeanneret, Jung, Massy, Mauch Rolf, Reimann Maximi- vom 3. Dezember 1990
lian, Salvioni, Schmidhalter, Schnider, Schule, Spalti, Stucky, Risposta scritta del Consiglio federale
Theubet, Tschuppert Karl, Weber-Schwyz, Wellauer, Widrig, del 3 dicembre 1990
WyssPaul (41) Rapport écrit du Conseil fédéral
du 3 décembre 1990
Schriftliche Begründung - Motivazione scritta - La problematica sollevata dall'autore della mozione è stata a
Développement par écrit più riprese oggetto d'interventi parlamentari. Il Parlamento ha
In virtù dell'articolo 35 della Costituzione federale è vietato in già, l'ultima volta nel 1985, respinto una mozione analoga
Svizzera istituire ed esercitare case da gioco. Tuttavia i governi E' incontestato che le case da gioco costituiscono una certa
cantonali possono consentire i giochi di svago purché, l'eser- attrattiva turistica e consentono l'incasso di somme di denaro
cizio sembri necessario per mantenere o promuovere l'indu- destinate ad opere di pubblica utilità e sociali.
stria dei forestieri e sia attuato da un'impresa di Kursaal. La po- L'ordinamento attuale secondo l'articolo 35 della Costituzione
sta in gioco non può essere superiore a 5 franchi. federale vieta di istituire ed esercitare case da gioco, tali ven-
In Svizzera attualmente sono in esercizio 17 Kursaal. Da anni gono richieste dall'autore della mozione, ma autorizza i Can-
si constata un continuo regresso degli utili, il che riduce note- toni a consentire il gioco della boule con una posta non supe-
volmente il contributo che i Kursaal devono riversare alla Con- riore a 5 franchi.
federazione per la rifusione dei costi dei danni cagionati dai Per tenere conto dei desideri dell'autore della mozione oc-
cataclismi e il finanziamento di opere di previdenza sociale. corre modificare l'articolo 35 della Costituzione federale, con-
I cittadini desiderano esprimersi sul divieto in oggetto. Infatti temporaneamente procedere alla revisione della legge fede-
un sondaggio demoscopico del 1986 indica che il 63 per rale del 5 ottobre 1929 sulle case da gioco e creare le necessa-
cento degli Svizzeri vorrebbe che il popolo si pronunci sul di- rio disposizioni d'esecuzione. Il disciplinamento dovrebbe
vieto di esercitare case da gioco. comprendere fra l'altro i tipi di gioco, l'organizzazione e il con-
Gli argomenti a favore della soppressione di questo divieto trollo delle case da gioco.
possono così essere riassunti: Proprio tale regolamentazione dei dettagli che dovrebbe es-
- lo Stato non può imporre e regolare il comportamento dei sere conosciuta al momento in cui la proposta di una norma
suoi cittadini, che già sanno operare le loro scelte in modo ra- costituzionale sarebbe sottoposta al Parlamento, esige che si
gionevole; proceda, insieme alle cerehie interessate, a chiarimenti appro-
- il divieto di esercitare case da gico è inutile, perché gli Sviz- fonditi.
zeri fanno capo, in sempre più larga misura, ad altri tipi di Il Consiglio-federale non attirbuisce priorità alcuna alla revi-
gioco d'azzardo, quali il loto-sport e il lotto, per i quali non vige sione dell'articolo 35 della Costituzione federale per rapporto
alcun controllo; alle pratiche legislative in corso, a maggior ragione in quanto
- il divieto di esercitare case da gioco in Svizzera ha creato le l'adempimento del desiderio dell'autore della mozione sa-
premesse per la creazione di infrastnitture analoghe a ridosso rebbe oggi possibile soltanto con un aumento di personale
dei nostri confini: basta citare i casi di Costanza, Bregenz, presso la competente istanza
Evian, Saint-Vincent e Campione d'Italia;
- si stima che una cifra fra 200 e 300 milioni di franchi è spesa Schriftliche Erklärung des Bundesrates
annualmente dagli Svizzeri nelle sale da gioco estere, sot- Dichiarazione scritta del Consiglio federale
traendo con ciò importanti risorse che potrebbero andare a fi- Déclaration écrite du Conseil fédéral
nanziare opere di grande valore sociale, quali la lotta all'Aids e II Consiglio federale propone di trasformare la mozione in un
alla droga; postulato.
- statuendo nuove misure per le sale da gioco, confacenti, alle
mutate necessità, si creerebbero anche le premesse per un Bundesrat Koller: Der Bundesrat hat sich früher mit Blick auf
controllo severo del gioco e, soprattutto, si darebbe un duro eine mehrheitlich ablehnende Haltung des Schweizervolkes
colpo ai giochi clandestini che sono praticati in larga misura zur Spielbankenfrage sowie aufgrund erkennbarer Zurückhal-
dagli Svizzeri; tung im kantonaler Zuständigkeit unterstehenden Spielauto-
- la censura più volte sollevata da certi ambienti che sosten- matenwesen bislang bekanntlich gegen die Aufhebung des
gono che, con la liberalizzazione delle case da gioco, si favori- Spielbankenverbotes ausgesprochen. Gestützt auf einen sich
rebbe il riciclaggio di denaro sporco è semplicemente as- in jüngster Zeit abzeichnenden Stimmungswandel und in zu-
surda I trafficanti, dopo i clamori di qualche anno fa, hanno mindest teilweiser Anerkennung der vom Motionär vorgetra-
abbandonato questo trail di riciclaggio. Inoltre la Svizzera ha genen Argumentation erklärte sich dann der Bundesrat in sei-
adottato severe misure che impedirebbero usi illeciti e crimi- ner schriftlichen Stellungnahme vom 3. Dezember 1990
nali delle sale da gioco, ove un controllo severo degli utenti, grundsätzlich bereit, eine Revision von Artikel 35 der Bundes-
analogamente a quanto si fa da anni in Austria ed in Germania, verfassung samt sich aufdrängenden Aenderungen des gel-
scoraggerrebbe ogni iniziativa; tenden Spielbankengesetzes vorzubereiten. Er brachte indes-
- in considerazione del fatto che le sale da gioco sono autoriz- sen in der schriftlichen Antwort zum Ausdruck, dass er der Re-
zate in tutti i Paesi a noi vicini, raggiungibili molto facilmente, vision des Spielbankenartikels im Vergleich zu anderen Recht-
Motion Cotti 210 N 31 janvier 1992
Setzungsgeschäften nicht die erste Priorität einräume, und be- ein Geschenk des Himmels.» La Suisse perd ainsi des res-
antragte deshalb eine Umwandlung in ein Postulat sources considérables qui pourraient servir à financer des
Ich habe damals aufgrund dieses Beschlusses des Bundesra- oeuvres sociales importantes, telles que la lutte contre le sida
tes in meinem Departement einen Spezialisten gebeten, einen et la toxicomanie, une somme qui, en elle-même, suffirait à
grundlegenden Bericht betreffend die allfällige Aufhebung combler une partie de l'excédent des dépenses du compte fi-
des Spielbankenverbotes zu verfassen. nancier de l'année en cours. En Allemagne, en 1989, les béné-
Im Lichte der besorgniserregenden Verschlechterung der fices nets des salles de jeux étaient de 960 millions et en 1990
Bundesfinanzlage, die zu sanieren für die Landesregierung on dépassait le milliard, et le fisc allemand à recueilli 80 pour
ein Gebot der Stunde geworden ist, hat der Bundesrat dann cent et, dans certains cas, 90 pour cent de ces sommes.
am 15. Januar dieses Jahres beschlossen, im Spannungsfeld Naturellement, il ne s'agit pas simplement d'élargir les possibi-
von Ausgabenreduktion und Einnahmenerhöhung das Anlie- lités de mises, mais d'adopter en même temps une législation
gen des Motionärs rascher aufzugreifen, ihm also eine grös- sur les salles de jeux adaptée aux circonstances actuelles.
sere Priorität einzuräumen, um sich die damit anbietende Ein- Cette législation doit accompagner la libéralisation que je
nahmequelle baldmöglichst erschliessen zu können. Unter vous propose. Elle doit permettre d'exercer des contrôles ri-
dem Druck der veränderten Situation ist deshalb auch für den goureux sur les salles de jeux et surtout de lutter contre les jeux
Bundesrat die vorgeschlagene Aufhebung des Spielbanken- clandestins qui - on le sait - sont largement pratiqués dans
verbotes in der Prioritätsliste nach vorne gerückt notre pays et également à nos frontières.
Nachdem die Motion dem Bundesrat bei der Ausgestaltung Avant de terminer, permettez-moi de souligner que ces derniè-
der Verfassungsrevision und vor allem auch bei der Ausgestal- res années les recettes brutes des casinos ou kursaals suisses
tung der notwendigen Ausführungsgesetzgebung grosse ont fortement baissé, à tel point que certains d'entre eux sont
Freiheiten einräumen will, kann sich der Bundesrat bei der nun menacés de fermeture. Cette faiblesse des revenus est due
veränderten Ausgangslage der Motion konsequenterweise avant tout à la limitation de la mise à 5 francs, qui contraint les
nicht mehr widersetzen. Er ist jetzt bereit, den Vorstoss nicht établissements de jeux à trouver d'autres moyens financiers
nur als Postulat, sondern als Motion entgegenzunehmen. pour supporter leurs frais généraux et d'infrastructure, ce qui
nuit notamment au tourisme. En effet, le rôle des casinos dans
M. Cotti: Je vous remercie, Monsieur le Conseiller fédéral, les stations touristiques est important, non seulement par le
pour la déclaration que vous venez de faire et qui simplifie ma fait qu'ils constituent une attraction pour les touristes mais
tâche. J'aimerais tout de même faire quelques remarques à aussi - s'ils disposent de moyens - qu'ils peuvent maintenir la
l'intention de mes collègues. L'article 35 de la Constitution fé- compétitivité face aux offres toujours plus attrayantes prove-
dérale interdit d'ouvrir et d'exploiter des maisons de jeux Tou- nant des pays étrangers. La réponse du Conseil fédéral est, à
tefois, les gouvernements cantonaux peuvent les autoriser, mon avis, satisfaisante et la Confédération est à même de légi-
s'ils les estiment nécessaires au maintien ou à la promotion du férer et de déterminer les sommes qui rentreront dans les cais-
tourisme, à condition que leur organisation soit confiée à une ses cantonales et dans celles de la Confédération. Je sais que
entreprise appropriée. La mise est limitée à 5 francs. Il existe le Conseil fédéral est en train de préparer la révision de la
actuellement en Suisse 17 casinos ou kursaals. Toutefois, on Constitution fédérale et d'une loi et je conclus en vous deman-
constate depuis des années une régression continue des re- dant d'adopter ma motion.
cettes et une diminution correspondante de la part que les ca-
sinos versent à la Confédération pour financer les dégâts dus Zwygart: Im Jahre 1985 wurde die gleichlautende Motion Mül-
aux catastrophes naturelles et aux oeuvres de prévoyance so- ler-Scharnachtal von unserem Rat abgelehnt Seit dieser Zeit
ciale. hat sich nach Aussage des Bundesrates etwas geändert Wir
L'argument essentiel en faveur de la levée de l'interdiction des sind ganz anderer Meinung. Wir lehnen diesen Vorstoss aus
jeux de hasard est que celle-ci n'a pas atteint son but Les Suis- grundsätzlichen Ueberlegungen ab.
ses tentent leurs chances soit par d'autres moyens (Sport- Als Aufhänger dient Herrn Cotti der Tourismus. Der Tourismus
Toto, loteries, sur lesquels aucun contrôle n'existe), soit ervse hat sicher seine Bedeutung, und insofern hat auch Vergnügen
rendant dans les maisons de jeux situées à nos frontières: seine Bedeutung. Man muss sich aberfragen, ob Spielbanken
Constance, Bregenz, Evian, Saint-Vincent, Campione et Di- wirklich die Tourismusattraktion sind, welche Reisende an-
vonne. En effet, les Suisses aiment ces jeux et les jeux en gé- zieht wie Honig die Bienen. Ob die Spielbank die Milchkuh ist,
néral. Ils y ont affecté, en 1990, 125 pour cent de la somme mit der man Milliardenlöcher in der Bundeskasse stopfen
qu'ils dépensaient il y a une dizaine d'années, cela en terme kann, ist eine weitere Frage. Nicht nur in unseren Casinos,
réel, en tenant compte de l'inflation. sondern auch im Ausland sind die Einnahmen tendenziell
Permettez que je vous cite quelques chiffres concernant les rückläufig. Dies, obwohl im Ausland die Glücksspiele und hö-
mises des Suisses dans les jeux d'argent II s'agit d'une éva- here Einsätze erlaubt sind.
luation basée sur des données connues et crédibles. Dans les Es ist offensichtlich so, dass mit vorgeschobenen Argumenten
casinos à l'étranger, les Suisses dépensent probablement für eine Sache geworben wird, ohne die wirklichen Gründe zu
une somme d'environ 600 millions. Ce chiffre diffère de celui nennen. Nach wie vor ist einerseits die Fremdenindustrie
cité dans ma motion, lequel se référait à une motion précé- Hauptbefürworterin einer Aenderung der bisherigen Regelun-
dente. En ce qui concerne la loterie nationale, les Suisses dé- gen auf Verfassungs- und Gesetzesebene. Es muss eben ren-
pensent 502 millions de francs. Dans les casinos illégaux -je tieren, rentieren um jeden Preis. Nun tönt es auch noch vom
le répète les casinos illégaux - à proximité de la Suisse, Bund: Es muss Geld her, Geld um jeden Preis. Doch das ist
350 millions de francs sont dépensés si l'on se réfère à une keine Ausgangsbasis für die Zukunft
Sonderdezernat de la Kriminalpolizei de Bade-Wurtemberg; Das Feigenblatt, das bis heute benutzt wird, nämlich Gelder
dans les machines à sous 320 millions, dans les lotos et paris aus dem Spielbankenbetrieb für soziale Werke zu verwenden,
étrangers 250 millions, dans la loterie fédérale intercantonale wird künftighin entfallen. Wenn es um die Belebung des Tou-
109 millions et dans divers autres jeux de hasard 207 millions. rismus als Ganzes gehen würde, könnte man von den Casinos
Parmi ces montants, 10 millions sont encaissés par les casi- erwarten, dass sie künftighin den Gewinn abliefern, und zwar
nos de Suisse. Les casinos suisses n'encaissent donc que vollständig.
10 millions sur une somme d'environ 2,3 milliards que les Es ist klar erwiesen, dass grössere Umsätze auch eine ver-
Suisses investissent dans les jeux de hasard. Cette somme se mehrte Kontrolle und Ueberwachung von Bundesseite wie
divise en deux parties, la partie dépensée en Suisse, environ von den Organen der Kantone erfordern. Herr Cotti hat das
1,15 milliard, et 1,2 milliard environ à l'étranger. On peut donc vorhin in seinem Votum bestätigt Diese Personalvermehrung
dire, que les Suisses jouent volontiers à l'étranger. A en croire frisst einen Grossteil der scheinbaren Einnahmen weg. Vor al-
le directeur du casino de Divenne, ses clients sont des Suisses lem aber stimmen die groben Schätzungen der Umsätze ganz
à 80 pour cent, celui de Campione, M. Gampiero Ornati, af- bestimmt nicht Hier läuft auch das Finanzdepartement einem
firme: «Viele Schweizer spielen bei uns», et Leo Wallner du ca- Phantom nach.
sino de Bregenz dit: «Jedes Verbot in der Schweiz ist für uns Besonders bedenklich ist aber, dass der Staat zum Handlan-
31. Januar 1992 N 211 Motion Cotti
ger wird, um menschliche Schwächen auszunutzen. Wenn un- Der Vergleich der Spielbanken mit Toto- und Lottospielen
sere Vorväter diesen Verfassungsartikel geschaffen haben, hinkt insofern - ich möchte hier Herrn Zwygart ergänzen -, als
dann geschah es wohlüberlegt Es ist schizophren, wenn die man ein Heimspiel am Schreibtisch nie mit der Dynamik eines
Oeffentlichkeit in der Schweiz einzelnen Menschen eine wei- Spiels in den Räumen einer Spielbank vergleichen darf. In die-
tere Gelegenheit bietet, Schwächen auszuleben, um an- sem Zusammenhang möchte ich auch auf die Behauptung zu
schliessend das soziale Netz wieder verbessern zu müssen. sprechen kommen, Spielkasinos hätten für den Tourismus
Gelegenheit macht Diebe! Wenn das Casino mit den Grands grosse Bedeutung.
jeux vor der Haustüre ist, dann wird der Anreiz erhöht - und Ich bin überzeugt, dass unsere Tourismusorte ohne Spielbe-
eben nicht nur für Touristen. triebe eine andere Besucherschicht anziehen als Orte mit ei-
Immer wieder müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass auch nem Spielkasino. Wer von Ihnen schon eine Spielbank be-
bei uns einzelne wegen Spielsucht auf die schiefe Bahn gera- sucht hat, wird mir bestätigen, dass sich im Umfeld eines
ten. So hat eine Spielerin wörtlich gesagt: «Ich würde meinem Spieletablissements Hochstapelei, Prostitution, Betrug, Krimi-
Erzfeind nicht wünschen, was ich in den letzten Jahren durch- nalität und nächtliche Immissionen ansiedeln, die einem tradi-
gemacht habe.» Der Staat muss sich die Kehrseite der Me- tionellen Kurort abträglich sind. Anders ausgedrückt: Es wird
daille gut ansehen. Wenn der Spielbetrieb ohne moralische eine Umschichtung in der Besucherqualität eintreten, die viele
Bedenken wäre, könnte man ihn auch für Jugendliche und so- treue Kunden von einem weiteren Besuch des Kurortes abhal-
gar für Kinder öffnen. Aber leider muss man dies - wie beim Al- ten wird.
kohol etwa - verbieten. Ich bezweifle auch, dass die staatlichen Kontrollen eine ille-
Auch die Problematik der Schmutzgelder ist vorhanden. Man gale und kriminelle Verwendung der Spielsaalbetriebe, z. B.
wird erneut sagen: kein Problem; mit Kontrolle hat man dies als Waschsalons für schmutzige Gelder, verhindern könnten.
völlig im Griff. Also auch hier wieder: Kontrolle. Einschränken Die kurze Redezeit hindert mich, noch weitere Argumente an-
und kontrollieren - ist das etwas Gutes? zuführen. Abschliessend und zusammenfassend möchte ich
Herr Bundesrat, Sie haben gesagt, es sei eine Trendwende betonen, dass ich aus sozialen, ethischen, rechtlichen und
eingetreten. Ich muss dem mit aller Vehemenz entgegentre- persönlichen Gründen die Ueberweisung dieser Motion be-
ten. Im Kanton Zürich haben die Stimmberechtigten erst vor kämpfe.
ein paar Monaten mit der Annahme einer Volksinitiative für ein Ich ersuche Sie im Namen einer Minderheit - bitte nehmen Sie
Verbot von Geldspielautomaten ein klares Zeichen gesetzt das zur Kenntnis - der Fraktion der Schweizer Demokraten
Hat der Bundesrat diesen klaren Volkswillen nicht zur Kenntnis und der Lega dei Ticinesi, diese Motion abzulehnen.
genommen? Es ist ein grosser Unterschied, ob man mit Lotto-
und Toto-Zetteln hantiert oder ob man das Geld direkt vor sich Maspoli: Moral ist dann, wenn man moralisch ist, das sagte
sieht Morgenstern vor nicht allzu langer Zeit, und in unserem Land
Aus diesen grundsätzlichen Ueberlegungen bitte ich den Rat, hat man manchmal eine ganz spezielle Auslegung der Moral.
diese Motion oder allenfalls auch ein Postulat abzulehnen. Wir erlauben es z. B., dass in Zürich-Kloten von Schleppern
aus den Vereinigten Staaten von Amerika, aus der Türkei kof-
Steifen: Der Motionär und die Mitunterzeichner aus den bür- ferweise Geld angeschafft wird. Diese Leute können unge-
gerlichen Parteien ersuchen den Bundesrat, den Artikel 35 der schoren durch ganz spezielle Ein- und Ausgänge ihre Ware in
Bundesverfassung so zu ändern, dass die Spielbanken nicht die Stadt schaffen: man legt ihnen sozusagen einen roten Tep-
mehr den Beschränkungen bezüglich Errichtung, Betrieb und pich für ihr Handwerk
Höchsteinsätze unterworfen sein sollen. Der 1990 einge- Dann, irgendwann einmal, in irgendeiner Randregion - vor al-
reichte Vorstoss wurde offensichtlich auf diese Sondersession lem in meinem Heimatkanton Tessin -, wird von irgendeinem
traktandiert, um dem Bundesrat mit einer allfälligen Ueberwei- berühmten Star-Staatsanwalt ein Prozess zelebriert, in dem
sung der Motion den Einbezug der erwarteten Gelder aus dem dieser Staatsanwalt plötzlich herausfindet, dass dieses Geld
Spielbankenbetrieb in die Bundeskasse zu ermöglichen. Zwar nicht aus den Opferkollekten der Kirchen in Michigan stamme,
erklärt der Bundesrat in seiner Stellungnahme zur Motion, sondern dass es sich dabei um schmutziges Geld handle -
dass er der Revision des Artikels 35 der Bundesverfassung das haben wir alle natürlich vorher nicht gewusst.... Dieser
keine Priorität beimesse und diese deshalb nur in der Form Star-Staatsanwalt - einer im besonderen - wird dann um eini-
des Postulates zu übernehmen wünsche. Wir haben es vorhin ges berühmter, sein Ansehen wächst, und unser Gewissen ist
gehört: Herr Bundesrat Koller hat seine Meinung geändert, beruhigt, weil wir gegen die Geldwäscherei gekämpft haben.
und er wird diese Motion als Motion entgegennehmen. Was das Glücksspiel betrifft, ist unser Verhalten nicht viel an-
Jetzt hegt der Bundesrat also plötzlich die Absicht, sich an die ders. Es ist ebenso «moralisch» wie im eben erwähnten Be-
finanziellen Honigtöpfe der Spielbanken heranzumachen, um reich. Jedes Kind kann heute - ganz ruhig und ohne irgend-
so die Bundesfinanzen aufzupolieren, nach dem Motto: In der welche spezielle Anstrengungen - an irgendeinen Kiosk ge-
Not frisst der Teufel Fliegen. Man könnte den Gedankengang hen, für über 1000 Franken Lotto/Toto/Toto-X, Glücksjoker
natürlich weiterspinnen und sich fragen, wie lange es gehen und weiss Gott was alles noch mehr spielen, ohne dass ihm et-
wird, bis der Bundesrat die Errichtung konzessionierter Bor- was passiert und ohne dass es dadurch - angeblich - irgend-
delle befürwortet, um die Bundeskasse mittels Betriebskon- wie moralisch gefährdet wird. Wenn es aber darum geht, das
zessionsgebühren zu füllen. Aber diese Bemerkung müssen Glücksspiel zu legalisieren, um es auch erwachsenen Leuten
Sie nicht als ernsthaften Beitrag zur Diskussion werten, son- zugänglich zu machen, kommen unsere berühmte Moralität
dern eher als ein etwas bösartiges Gedankenspiel. oder unser moralisches Dasein wieder zum Ausdruck, und die
Nun aber zur Sache selbst Ich möchte mich kritisch mit ein Spielbanken werden verpönt und verboten.
paar ausgewählten Argumenten befassen, welche von den Es ist kein Zufall, dass rings um die Schweizer Grenze Spielca-
Befürwortern einer Schleifung des Spielbankenverbotes vor- sinos entstanden sind. Auch da kommen die Landregionen
gebracht werden. Der mündige Bürger wisse sehr wohl, ver- wieder zum Zuge. Sie können dann nämlich zuschauen, wie
nünftig zu handeln, und brauche keine staatlichen Vorschrif- nach jüngsten Erkenntnissen jedes Jahr über eine Milliarde
ten, wie er sich zu verhalten habe. Das mag für den gelegentli- Schweizerfranken ins Ausland wandert, Million um Million,
chen Vergnügungsspieler gelten, nicht aber für jene, denen und unseren Steuerbehörden entzogen wird.
die Vernunft abhanden kommt, wenn das Glücks- und Geld- Wenn Sie also heute die Motion Cotti unterstützen, machen
spiel zur Sucht wird. Sie nichts anderes, als einen wesentlichen Geldfluss ins Aus-
Wenn ich hier für die Beibehaltung des Spielbankenverbotes land zu stoppen; Geld, welches - wie ich gesagt habe - den
eintrete, hat das u. a seinen Grund in einem persönlichen Er- Steuerbehörden entzogen wird.
lebnis mit einem spielsüchtigen Freund. Als Buchhalter hat er Der Spieler aus der Schweiz wird ebenso einen Weg finden,
seinen Arbeitgeber um eine so grosse Summe betrogen, dass seiner Leidenschaft zu frönen, wie der Spieler aus dem Aus-
das Unternehmen und dessen Arbeitsplätze gefährdet wur- land. Im Grunde genommen ist ein Spieler ein Mensch* wel-
den - sein Selbstmord wurde für Familie, Mitarbeiter und cher sich freiwillig bereit erklärt, zusätzliche Steuern zu bezah-
Freunde zu einem eigentlichen Drama len. Wollen Sie ihm diese Freude nehmen? Auch wäre es
Motion Cotti 212 N 31 janvier 1992
falsch zu glauben, die Eröffnung von Spielbanken in der qui est, certes, un luxe moral, et c'est tant mieux en cette pé-
Schweiz würde Leute, die keine Veranlagung zum Spiel ha- riode de déréglementation sans nuances. Aujourd'hui, il s'agit
ben, dazu verleiten, dem Spielteufel zu verfallen. Unlängst hat de le sauvegarder en tuant dans l'oeuf ce postulat scélérat.
man ganz nahe bei meinem Wohnort einen Vita-Parcours er-
öffnet-glauben Sie mir, ich werde nicht dadurch zum Jogger! M. Ziegler Jean: J'ai vu beaucoup de choses et entendu
(Heiterkeit) beaucoup de débats dans cette salle. Mais, je n'ai jamais vu un
Ich habe volles Verständnis für das persönliche Erlebnis mei- débat de ce type. La mauvaise foi de MM. Cotti et Maspoli est
nes lieben Kollegen Steffen; aber hat er nicht selber gesagt, incroyable. C'est incroyable, ce qu'ils nous ont raconté ici. Les
das Erlebnis habe stattgefunden, obwohl es damals in der casinos sont les lieux où l'argent sale est lavé. Ils sont dominés
Schweiz keine Spielbanken gegeben habe und es auch heute par la mafia et le crime organisé sur le plan international. Selon
noch keine gibt? Interpol, la drogue génère des profits pour environ
Aus diesem Grund bitte ich Sie, die Motion Cotti zu unterstüt- 3000 milliards de dollars par an. Le grand problème pour le
zen. Herr Cotti hat vielleicht früher als andere die Sensibilität crime organisé est de recycler cet argent, c'est-à-dire de le
aufgebracht und gesehen, dass er durch die Einführung von réintroduire dans les circuits ordinaires des places financières
Spielbanken in der Schweiz die Randregionen fördern und vor et de le faire fructifier, de modifier leur origine. Le lieu privilégié,
allem seinem und meinem Heimatkanton, dem Kanton Tessin, là où aucune police au monde ne peut agir, c'est le casino. Il
etwas zugute kommen lassen kann. suffit de déclarer un gain et quelques centaines de millions, en
deux ou trois nuits, changent d'identité, deviennent légaux.
Dire qu'il faut rouvrir les casinos alors que nous avons enfin ré-
M. Zisyadis: «Le Conseil fédéral est persuadé que le peuple visé l'article 305 du Code pénal, que nous avons derrière nous
ne comprendrait pas que la Confédération se fasse le promo- les scandales Kopp, Musullulu, Patlak, Magharian et d'autre
teur des maisons de jeu, dans le seul but de se procurer de philanthropes qui ont vécu - et peut-être vivent encore - dans
nouvelles recettes». Cette phrase n'est pas de vous, Monsieur notre pays, c'est complètement hallucinant Je ne comprends
Koller, mais de Mme Kopp, en 1985. Que s'est-il donc passé, pas non plus «la naïveté passagère» du Conseil fédéral qui dé-
Monsieur le Conseiller fédéral, pour que vous perdiez la boule lègue au GAFSI (groupement d'action financière internatio-
à ce point en si peu d'années? nale) M. Zuberbühler, l'excellent directeur de la Commission
Ce qui se passe actuellement est somme toute assez simple. fédérale des banques. Ce dernier, avec 110 autres experts, si-
Le Conseil fédéral est à tel point incapable d'imagination et de gne la résolution finale qui demande une surveillance accrue
propositions sérieuses et cohérentes qu'il fait flèche de tout et, si possible, la fermeture des casinos. La Suisse, par l'inter-
bois et de toute boule - pourrait-on dire aussi - pour récupérer médiaire de M. Zuberbühler, souscrit à cette exigence. Or ici,
comme un chiffonnier quelques millions par ci, quelques mil- le Conseil fédéral accepterait de rouvrir les casinos. Ce n'est
lions par là, afin de combler les trous. Ce spectacle est déso- pas possible de mener une telle politique. Un coup de télé-
lant Un petit hold-up sur le fonds de réserve de l'AVS et tant phone au commissaire Möbius, chef de la Division de lutte
pis pour l'effet désastreux dans la population, un coup d'aug- contre les crimes économiques à Interpol, un coup de télé-
mentation de la vignette autoroutière, et tant pis si l'on renforce phone à vos policiers qui le connaissent bien, au commissaire
l'extrême-droite, et maintenant les casinos! C'est du coup par principal Wank de Paris, un coup de téléphone par exemple à
coup et sans vision d'ensemble. C'est vrai: il est tellement plus M. Jörg Schild, qui était engagé - malheureusement, vous
facile de ponctionner les intérêts populaires ou de faire des ar- l'avez laissé partir - dans la lutte contre le recyclage d'argent
tifices comptables et, maintenant, de vouloir quasiment ins- sale vous démontrera que c'est par l'intermédiaire de la lutte
crire dans la constitution le principe «l'argent n'a pas d'odeur», contre le recyclage qu'on peut briser le crime organisé et non
et cela sans aucune réflexion philosophique de base. par le biais du commerce, du transport, de l'achat ou de la pro-
En ce qui concerne la question des recettes supplémentaires duction. Le recyclage est le seul domaine où la civilisation,
en faveur de la Confédération, il y a tout de même de l'inco- l'Etat de droit a une chance de gagner contre ceux qui sont les
hérence à refuser en bloc, sans aucune explication, des pro- ennemis de l'humanité, les assassins de nos enfants, des cri-
positions aussi importantes que celles formulées par minels aux mains couvertes de sang.
M. Spielmann, à propos de la création d'un impôt national sur Alors, pour l'amour de la raison et d'une certaine cohérence
la richesse ou sur l'exportation des capitaux, ainsi que la re- de la politique fédérale, refusez de rouvrir les casinos. Si possi-
fonte complète de l'imposition des sociétés, dont les lacunes ble, intervenez et aidez le gouvernement français à fermer Di-
juridiques actuelles font perdre huit millions par an aux caisses vonne, le gouvernement italien à fermer Campione. C'est cela,
fédérales. C'est une incohérence totale de balayer ces mesu- la politique européenne aujourd'hui. C'est celle qu'au-
res d'un revers de main et de proposer dans le même temps, jourd'hui ce Parlement doit ratifier en rejetant, de manière
comme une panacée, la libéralisation des casinos. claire et nette, l'innommable motion de M. Cotti.
En sept ans, vous êtes passé sous la coupe du lobby du tou-
risme et des casinos qui vous font miroiter des retombées fi- Scherrer Jürg: Die Fraktion der Auto-Partei bittet Sie einstim-
nancières aussi farfelues qu'imprécises: 200,300 millions, on mig, die Motion zu überweisen. Die Argumente, die gegen die
n'en sait rien. Sans entrer dans le débat de fond, on peut Aufhebung des Spielbankenverbotes ins Feld geführt und mit
s'interroger pour savoir quel tourisme nous voulons dévelop- moralischen Bedenken begründet werden, sind nicht stichhal-
per et sur quelles valeurs culturelles nous voulons bâtir la tig. Wenn dem so wäre, müsste man sich die Frage stellen, ob
Suisse de demain. alle Länder rund um die Schweiz- Deutschland, Oesterreich,
Revient-il à un progressiste de vous rappeler le combat ferme Frankreich und Italien -, die kein Spielbankenverbot kennen,
et tenace des tenants du libéralisme bien avant ce siècle, que eine moralisch verwerfliche Politik betreiben. Mit moralischen
vous «balancez» joyeusement sans réflexion éthique fonda- Bedenken, die vor dem Zweiten Weltkrieg möglicherweise
mentale? Nous ne sommes pas seulement élus pour faire les Gültigkeit hatten, lässt sich dieses Spielbankenverbot nicht
beaux jours du pouvoir économique, mais aussi pour parler mehr aufrechterhalten.
de valeurs et de culture. Die Mehrheit der Schweizer Bürger ist mündig, der erwach-
Une part toujours plus grande de la population se débat quoti- sene, mündige und steuerzahlende Bürger hat ein Recht auf
diennement dans les difficultés du chômage qui augmente, la eine Freizeitbeschäftigung, wie es ihm beliebt Die Tessiner
mauvaise qualité de vie, les difficultés de logement Que va- haben im eigenen Kanton eine italienische Enklave, Cam-
t-elle penser de cette hypocrisie qu'on veut promouvoir, de pione. Die Genfer sind in ein paar Minuten ennet der Grenze in
ces rêves d'un soir qu'on veut faire miroiter comme solution Frankreich, in Evian. Haben Sie schon einmal festgestellt,
miracle à la crise économique et sociale profonde? Belle mo- dass die Tessiner oder die Genfer verarmt wären, weil sie ihre
rale que la vôtre, en vérité! Attirer l'argent sale du recyclage, Millionen in den Spielbanken verpulvern? Wir haben damit
apporter son coup de pouce à des illusions, soutenir un tou- den lebendigen Beweis dafür, dass der Schweizer Bürger of-
risme néfaste sur le plan social et écologique! fensichtlich imstande ist, mit Spielbanken umzugehen.
Notre constitution contient encore un article sur les casinos Der Bund muss auch mit Geld umgehen, und er muss lernen,
31. Januar 1992 N 213 Motion Cotti
mit dem Geld besser umzugehen, das ist sicher. Aber wo wir MM. Zisyadis et Ziegler. Par conséquent, en ce qui concerne
den Bund bei Einnahmequellen, die moralisch überhaupt la morale, le jeu, lesfripouilleries, nous n'avons pas de leçons
nicht verwerflich sind, unterstützen können, da müssen wir es à recevoir dans cette salle.
tun. Die Aufhebung des Spielbankenverbotes in der Schweiz Je voudrais ajouter encore qu'il y a une incroyable hypocrisie
wird dem Bund finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, und es à vouloir interdire le jeu aux Suisses, pour nous donner bonne
ist immerhin moralischer, das auf diese Weise zu tun - denn conscience, alors que l'on sait très bien que les Suisses vont
dann bezahlen die Besucher der Spielbanken freiwillig -, als jouer de l'autre côté de la frontière, dans les casinos voisins.
den Strassenverkehr mit 25 Rappen mehr Grundzoll auf den Cette conscience à bon marché est devenue hautement ridi-
Treibstoffen zur Kasse zu bitten. cule et notre constitution est tout à fait dépassée sur ce point.
Es ist eine Tatsache, dass jährlich Riesenbeträge ins Ausland Je ne vois pas en quoi ce serait mal que nous enrichissions
abfliessen, weil die Schweizer spielen wollen, und zwar nicht plutôt le fisc national que le fisc étranger. En effet, si hypocrisie
nur Boule für 5 Franken. Wir haben überall wirtschaftliche Ver- il y a, c'est là et pas ailleurs.
luste, weil wir immer noch glauben, wir seien die Saubermän- Enfin, je voudrais dire que les citoyens suisses sont majeurs,
ner der Welt, mindestens aber Europas, und weil wir nicht ein- ce sont des gens auxquels on donne des responsabilités, et
gesehen haben, dass uns die finanziellen Mittel schliesslich lorsqu'on attend de citoyens qu'ils aient un comportement
davonfliessen und ins Ausland abwandern. responsable on peut aussi leur laisser leur libre arbitre. Assez,
Wir bitten Sie also, diese Motion zur Aufhebung des Spielban- mesdames et messieurs, de vouloir toujours mettre les gens
kenverbotes zu überweisen. sous tutelle! Personnellement, je n'ai aucune affinité pour le
jeu, cela m'ennuie à mourir, mais que chacun fasse comme il
l'entend, dès lors qu'il ne contrevient pas à la morale, et le jeu
Scherrer Werner: Im Gegensatz zu meinem Vorredner und en soi n'est ni immoral ni amoral. Une fois de plus, vous avez la
Namensvetter von der Auto-Partei bekämpfe ich die Motion. preuve que, décidément et bien souvent, puritanisme rime
Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass der CVP-Bundesrat die avec totalitarisme.
Motion annimmt Als Vertreter einer christlichen Partei bin ich
weiter enttäuscht, dass das Bürgertum in dieser Sache mit ei- Aregger: Die FDP hat ihre Stellungnahme zur Aufhebung des
ner solchen Motion einen zweiten Anlauf macht Dies zeigt lei- Spielbankenverbotes schon anlässlich der letzten Debatte,
der eine Tendenz bei den Bürgerlichen, moralisch zu verfau- die 1985 in diesem Saal stattgefunden hat, bekanntgegeben:
len. Unter dem Titel der sogenannten «Liberalisierung» öffnet Unsere Fraktion befürwortet, dass dieser heuchlerische und
man die Schleusen. Das lockere Gerede von Herrn Maspoli anachronistische Artikel aus der Bundesverfassung entfernt
und auch die Ausführungen von Jürg Scherrer haben mich al-
wird.
les andere als befriedigt Es ging damals um die Motion von Herrn Knüsel im Ständerat
Die Begründung dieser Motion ist sehr schwach. Die touristi- und diejenige von Herrn Müller-Scharnachtal im Nationalrat.
schen Argumente ziehen nicht, weil unser Land ganz andere Die Motion scheiterte um 21.30 Uhr bei einer Zufallspräsenz in
Trümpfe hat, um Gäste anzusprechen. Wir müssen auch se- diesem Saal an einem Zufallsmehr.
hen, dass Spielbanken Stätten des Teufels sind, die die Leute Ich möchte nicht wiederholen, dass wir an die Mündigkeit der
verderben. Ich habe schon oft mit Menschen zu tun gehabt - Bürger in unserem Land glauben. Auch nicht wiederholen
auch in der Seelsorge -, die dem Spielteufel verfallen sind. möchte ich, was damals gesagt wurde, nämlich dass diejeni-
Das ist nicht zu verharmlosen. Anlässlich einer meiner Ameri-
gen, die jetzt gegen diese Motion argumentieren, die ersten
kareisen habe ich auch einen Augenschein in Las Vegas ge- wären, die die Erträge kassieren würden, sofern sie für soziale
macht und dort eine Nacht verbracht (Teilweise Heiterkeit) Sie Zwecke verwendet werden sollten.
brauchen nicht zu lachen. Vielleicht lachen ja solche, die noch
Ich möchte also nicht alle diese Argumente wiederholen, son-
gar nie dort waren -jedenfalls lachen sie am falschen Ort Ich dern lediglich darauf hinweisen, dass es mit der Annahme der
war sehr erschüttert: Spielbanken bringen als Folge nur Spiel-
Motion Cotti darum geht, eine Verfassungsänderung in die
leidenschaft, Korruption, Pornographie, Kriminalität und vieles Wege zu leiten. Wie Sie alle wissen, wird die Auseinanderset-
andere mehr mit sich. Wir müssen deshalb die Etablierung von zung dann in diesem Zusammenhang stattfinden, nämlich im
Spielbanken in der Schweiz grundsätzlich ablehnen.
Volk, wenn es darum geht, die Verfassungsänderung mit der
Ich glaube, auf dieses Geld ist unsere Bundeskasse nicht an- Mehrheit von Volk und Ständen zum Beschluss zu erheben.
gewiesen, denn es ist schmutziges Geld. Ich möchte hier in al-
ler Form deponieren, dass wir diesen Vorstoss, der eine Aen-
Bonny: Ich möchte als Präsident der Finanzkommission, die
derung der Bundesverfassung verlangt, mit einem Referen-
im Laufe dieses Sommers das Sanierungspaket zu behandeln
dum bekämpfen werden. Das Schweizervolk wird das ableh-
hat, folgendes beifügen: Diese Frage ist Bestandteil des Sa-
nen, davon bin ich überzeugt So faul ist dieses Schweizervolk nierungspaketes, hinter das sich - Prioritätsrat wird der Stän-
nämlich noch nicht!
derat sein - eine Kommission bereits im Frühling setzen wird.
Ein Entscheid hat daher im jetzigen Moment eine sehr relative
Persönliche Erklärung - Déclaration personnelle Bedeutung. Die Weichen werden also später gestellt werden.
Maspoli: Herr Kollege Werner Scherrer, mein «lockeres Ge- Es geht um eine Frage der Koordination. Ich bin eher der Mei-
rede», wie Sie es nannten, verfolgte verschiedene Zielsetzun- nung, man hätte sich diese Debatte und die aufgewendete Zeit
gen. Zumal ging es mir darum, die Bundeskassen wieder et- dafür ersparen können.
was zu füllen, für meinen Kanton etwas zu tun; aber es ging mir
ganz bestimmt nicht darum, Sie mit meinen Ausführungen in Bundesrat Koller: Ich will mich aus dem soeben von Herrn
irgendeiner Weise zu befriedigen. Bonny genannten Grund sehr kurz fassen. Der Bundesrat hat
beschlossen, Ihnen die Aufhebung dieses Spielbankenverbo-
tes im Sanierungsprogramm zu präsentieren. Selbstverständ-
M. Eggly: C'est la rançon, si je puis dire, ou le corollaire de la lich wird bei dieser Gelegenheit eine riesige Debatte stattfin-
démocratie, que de devoir entendre certains d'entre nous, tel den.
M. ZisyadisouM. Ziegler, donner des leçons publiques d'éthi- Nachdem Sie aber über diese Motion zu entscheiden haben,
que, de morale ou de comportement à M. Koller, conseiller fé- nur soviel: Auch der Bundesrat ist sich vollkommen bewusst,
déral. Certes, chacun est libre d'en penser ce qu'il veut dass es sowohl für die Beibehaltung als auch für die Aufhe-
En ce qui concerne l'argument selon lequel on favoriserait le bung des Spielbankenverbotes gute Gründe gibt Letztlich
recyclage de l'argent sale, j'avoue que je suis confondu. L'ou- geht es um die Frage, ob und wieweit der Staat berufen ist,
verture en Suisse d'un casino serait peut-être précisément le seine Bürgerinnen und Bürger vor sich selber zu schützen. An-
meilleur moyen d'exercer une certaine surveillance. Après gesichts der sehr grossen Zahl von Schweizerinnen und
tout, là où il n'y a aucune possibilité d'ouverture d'un casino, il Schweizern, die in den grenznahen Spielkasinos spielen, ha-
y a du jeu clandestin, et l'un des hauts lieux en est Cuba, dont ben wir festgestellt, dass wir mit der bisherigen Haltung in
le régime ne fait pas partie de mes amis, mais de ceux de bezug auf den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor sich
Motion Cotti 214 N 31 janvier 1992
selber einen äusserst bescheidenen Erfolg erzielt haben. Das
ist - neben einem, offen gestanden, fiskalischen Interesse -
der Grund, warum sich der Bundesrat entschlossen hat, Ihnen
die Aufhebung dieses Spielbankenverbotes im Rahmen des
Sanierungsprogrammes zu präsentieren. Sie werden also
noch Gelegenheit haben, das Pro und das Kontra im Detail zu
diskutieren.
Wie es sich in unserer direkten Demokratie gehört, wird der
letzte Entscheid automatisch -dafür müssen Sie kein Referen-
dum ergreifen, es geht bei einer Verfassungsänderung um
eine Volksabstimmung - bei Volk und Ständen liegen. In die-
sem Sinne hat sich der Bundesrat entschlossen, die Motion
anzunehmen.
Abstimmung - Vote
Für Ueberweisung der Motion 85 Stimmen
Dagegen 50 Stimmen
Schluss der Sitzung und der Session um 10.30 Uhr
Fin de la séance et de la session à 10 h 30
Herausgeber: Editeurs:
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Chefredaktor: Dr. François Comment Rédacteur en chef: Dr François Comment
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Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion Cotti Zulassung von Spielbanken
Motion Cotti Ouverture de salles de jeux dans l'intérêt du tourisme
Mozione Cotti Ammissione di case da gioco
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1992
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Januarsession
Session Session de janvier
Sessione Sessione di gennaio
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 07
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.524
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 31.01.1992 - 08:00
Date
Data
Seite 208-216
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Pagina
Ref. No 20 020 915
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