Federal Council Upholds Cleaning Service Cost-Saving Measure
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council is addressing an interpellation concerning a 1.5 million franc cost-saving measure for federal cleaning services, which aimed to reduce cleaning frequency. While initially criticized for negative social impacts and increased bureaucracy, the Federal Council stated that after re-evaluating cleaning times and standardizing assessment criteria, the measure is largely accepted and nearing full realization. The Council confirmed its decision to proceed with the cost-saving measure, denying requests to suspend or reconsider it.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Federal Council Upholds Cleaning Service Cost-Saving Measure: While initially criticized for negative social impacts and increased bureaucracy, the Federal Council stated that after re-evaluating cleaning times and standardizing assessment criteria, the measure is largely accepted and nearing full realization. The Council confirmed its decision to proceed with the cost-saving measure, denying requests to suspend or reconsider it.
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KI-generiertThis provision is used to declare the appeal inadmissible because it concerns a decision that is not final.
Volltext
22. März 1991 773 Interpellation Vollmer
Si l'évolution de la situation au Kosovo l'exige, le Conseil fédé- C'est pourquoi je prie le Conseil fédéral de répondre aux ques-
ral est disposé à faire une nouvelle démarche auprès des auto- tions suivantes:
rités yougoslaves. 1. Sait-il que l'ordre imparti au service de nettoyage de réaliser
des économies de 1,5 million, qui date de 1988, a des réper-
Präsident: Die Interpellantin ist von der Antwort des Bundes- cussions sociales indésirables et que le résultat est tout autre
rates teilweise befriedigt. qu'un accroissement du rendement?
2. N'est-il pas aussi d'avis que cette mesure ordonnée par
souci d'«efficience», loin d'atteindre son but, ne fait qu'aug-
menter les tracasseries bureaucratiques et semer la confu-
sion, l'inquiétude, l'amertume et le mécontentement dans tout
#ST# 90.507 un secteur administratif: fonctionnaires de l'Office des
constructions fédérales, concierges, et «femmes de mé-
Interpellation Vollmer nage»?
Unerträgliche Vollzugsfolgen 3. Est-il prêt, toute fierté mise à part, à suspendre les mesures
déjà prises ou encore prévues, au titre de cet effort d'écono-
eines Sparbeschlusses
mie, à les réexaminer, et le cas échéant à y renoncer définitive-
Effets pervers d'une mesure ment?
d'économie
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Ammann, Bäumlin,
Béguelin, Bodenmann, Borei, Braunschweig, Brügger, Carob-
bio, Danuser, Fankhauser, Hafner Ursula, Jeanprêtre, Lanz,
Leuenberger-Solothurn, Longet, Matthey, Mauch Ursula, Mei-
Wortlaut der Interpellation vom 5. Juni 1990 zoz, Neukomm, Rechsteiner, Reimann Fritz, Stappung, Ulrich,
Als Folge verschiedener Spar- und Effizienzsteigerungs- Zbinden Hans (25)
Berichte wurde für den Reinigungsdienst in der allgemeinen
Bundesverwaltung eine Sparvorgabe von 1,5 Millionen Fran- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
ken angeordnet, obwohl von allem Anfang feststand, dass de- Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
ren Realisierung zu immensen neuen Problemen und hohen eine schriftliche Antwort.
Verwaltungskosten führen wird. Die Vollzugsbemühungen im
AFB haben überdeutlich an den Tag gebracht, dass die Durch- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
setzung dieser Vorgaben zu vielen negativen Folgen sowohl vom 10. Dezember 1990
bei den Aufräumerinnen, den Hausmeistern und den vorge- Rapport écrit du Conseil fédéral
setzten Verwaltungsstellen führt und auch die Aufgabenerfül- du 10 décembre 1990
lung durch die entstehenden Komplikationen beeinträchtigt: 1. Das EDI entschied am 24. März 1988 zur Kosteneinsparung
Druck zu Stunden- und Lohnabbau, unzumutbare Zusatzver- die Unterhaltsreinigung anstatt wöchentlich nur noch jede
pflichtungen, organisatorische Leerläufe, Unzufriedenheiten zweite Woche durchzuführen. Daraus sollte eine Kostenreduk-
und beängstigende physische und psychische Schäden bei tion von 1,5 Millionen Franken resultieren. Dieser Entscheid
vielen Betroffenen. Alle Beteiligten haben darum mit Recht wurde zwar in der Anfangsphase in Kreisen der Betroffenen
grossie Zweifel am Sinn dieser bestimmten Sparvorgabe! kritisiert. Seitdem aber die verantwortlichen Hausmeister - so
Ich bitte den Bundesrat in diesem Zusammenhang um die Be- die Direktion des Amtes für Bundesbauten - sämtliche Reini-
antwortung folgender Fragen: gungsflächen einer neuen Vorgabe-Zeitberechnung unterzo-
1. Ist es dem Bundesrat bekannt, dass mit dem aus dem Jahre gen haben, sei eine gute Akzeptanz dieser Auftragserfüllung
1988 stammenden Sparbeschluss von 1,5 Millionen Franken festzustellen und die Projekt-Realisierung verlaufe zügig. Dies
für den Reinigungsdienst der allgemeinen Bundesverwaltung wurde vom Generalsekretär des EDI an einer kürzlichen Haus-
absolut fragwürdige, sozialpolitisch unerwünschte und alles meistertagung bestätigt.
andere als effizienzfördernde Wirkungen erzielt werden? Die Herabsetzung des Intervalls für die Grundreinigung er-
2. Ist der Bundesrat nicht auch der Meinung, dass eine unter möglichte eine jährliche Aufwandeinsparung von potentiell
dem Titel «Effizienz» angeordnete Sparmassnahme ihren 5600 Reinigungsstunden pro Monat. Zudem weist die neue
Zweck verfehlt, wenn im Vollzug von allen Beteiligten überein- Berechnungsgrundlage den Vorteil auf, dass alle zu reinigen-
stimmend festgestellt wird, dass damit in einem ganzen Ver- den Flächen einheitlichen Beurteilungskriterien unterzogen
waltungszweig (AFB, Hausmeister, Aufräumerinnen) bürokra- wurden. Frühere differenzierte Betrachtungsweisen wurden
tische Blüten gezüchtet und vor allem Konfusion, Unruhe, eliminiert.
Spannungen, Verbitterung und Unzufriedenheit resultieren? Ursprünglich war geplant, die Sparvorgabe von 1,5 Millionen
3. Ist der Bundesrat - frei von jedem Prestigedenken - bereit, Franken innert vier Jahren zu realisieren. Von diesem Zeitrah-
diese vor und im Vollzugsversuch stehende Sparübung zu si- men wurde nach Verhandlungen mit den Personalverbänden,
stieren, neu zu überdenken und allenfalls definitiv fallenzulas- an denen der Interpellant als VPOD-Vertreter selbst teilnahm,
sen? abgewichen. Es wurde indessen vereinbart, nach zwei Jahren,
also am 1. Oktober 1991, zu prüfen, wie es dannzumal um die
Texte de l'interpellation du 5 juin 1990 Realisierung stehen wird. Das Amt für Bundesbauten meldete
Au titre de diverses mesures d'économie et d'augmentation dem Departement bereits im Herbst dieses Jahres, dass die
du rendement, on a ordonné que le service de nettoyage de Vorgabe von 1,5 Millionen Franken schon bereits zu 95 Pro-
l'administration fédérale économise 1,5 million de francs, bien zent erreicht sei und bis in einem Jahr die Zielvorgabe ganz
qu'il fut clair dès le début que cela entraînerait d'énormes diffi- realisiert werde.
cultés et des frais administratifs élevés. Les efforts de mise en 2. Der Bundesrat bewertet aufgrund seiner Informationen und
oeuvre par l'Office des constructions fédérales ont montré net- der erzielten Resultate die Situation anders als der Interpellant.
tement que cette mesure avait de nombreuses conséquences Er hat an seiner Sitzung vom 3. Dezember 1990 im Rahmen ei-
négatives, tant pour les nettoyeuses que pour les concierges nes Umsetzungsbeschlusses EFFI-QM-BV «Gebäudereini-
et les services administratifs responsables, en raison notam- gung, Hausmeisterdienst, Gärtnerei und Betriebe» den Spar-
ment des problèmes suivants: pression à la diminution des beschluss vom 24. März 1988 bestätigt.
heures de travail et des salaires, multiplication intolérable des 3. Nein. Der Bundesrat hat am 3. Dezember 1990 nach einge-
tâches, défaillance de l'organisation, insatisfaction, tensions hender Vernehmlassung entschieden, dieses EFFI-QM-BV-
physiques et psychiques angoissantes pour nombre de per- Projektfertig umzusetzen.
sonnes touchées. Tous les travailleurs concernés ont à juste ti-
tre émis de graves doutes quant au bien-fondé de cette écono- Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesra-
mie forcée. tes nicht befriedigt.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Vollmer Unerträgliche Vollzugsfolgen eines Sparbeschlusses
Interpellation Vollmer Effets pervers d'une mesure d'économie
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1991
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.507
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 22.03.1991 - 08:00
Date
Data
Seite 773-773
Page
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Ref. No 20 019 781
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