Balanced Migration Balance vs. Balanced Relationship in Immigration Policy
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered whether a quantifiable measure like a "balanced migration balance" should replace the immeasurable concept of a "balanced relationship" in population growth and immigration policy, while maintaining situational flexibility. The decision was to accept the postulation, acknowledging the need to address population growth and immigration but reserving judgment on the proposed specific phrasing until further discussion.
Legislator-Regeste
KI-generiertBalanced Migration Balance vs. Balanced Relationship in Immigration Policy: gleichbar ist, bereitgestellt werden. Bei gleichbleibender Ent- verwaltungen in Bund und Kantonen unabhängig sein.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Postulat Seiler Hanspeter 1264 N 22 juin 1990
#ST# 90.413 Der Bundesrat wird deshalb gebeten zu überprüfen, ob sich
nach Beendigung des kalten Krieges bei der APF nicht Aende-
rungen bezüglich Grosse (Redimensionierung) und allenfalls
Postulat Zwygart auch Struktur aufdrängen.
Abschaffung der Visapflicht
für Angehörige Texte du postulat du 21 mars 1990
der osteuropäischen Staaten La division «Presse et Radio» (DIPRA), qui compte quelque
3000 collaborateurs (!), est considérée par bon nombre de
Suppression du visa spécialistes comme un organisme totalement surdimen-
pour les ressortissants sionné. De plus, on soupçonne ouvertement qu'elle pourrait
des pays de l'Europe de l'Est être, en période de crise, l'instrument indirect de la censure de
la presse.
Dès lors, le Conseil fédéral est prié d'examiner si la fin de la
guerre froide n'impose pas une modification de la dimension
et des structures de la DIPRA.
Wortlaut des Postulates vom 14. März 1990
Nach den politischen Veränderungen in Osteuropa ist es not- Mitunterzeichner- Cosignataires: Bär, Diener, Gardiol, Hafner
wendig, dass möglichst viele menschliche Kontakte zustande Rudolf, LeuteneggerOberholzer, Meier-Glattfelden, Rebeaud,
kommen. Die Visapflicht aber ist dafür ein Hemmnis. Andere Schmid, Stocker (9)
Staaten wie zum Beispiel Oesterreich haben deshalb schon
mit einzelnen Staaten die Visapflicht aufgehoben. Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Der Bundesrat wird beauftragt, die Abschaffung der Visapflicht Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
fortlaufend zu überprüfen und allenfalls die nötigen Schritte in eine schriftliche Antwort.
die Wege zu leiten, dass man für Polen, die Deutsche Demo-
kratische Republik, die Tschechoslowakei, Rumänien, Bulga- Schriftliche Erklärung des Bundesrates
rien und die UdSSR keine Visa mehr benötigt. vom 23. Mai 1990
Déclaration écrite du Conseil fédéral
Texte du postulat du 14 mars 1990 du 23 mai 1990
L'évolution politique en Europe de l'Est rend nécessaire l'éta- Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen,
blissement et la multiplication de contacts humains. L'obliga- kann sich aber der im Text enthaltenen Begründung von vorn-
tion du visa constitue toutefois un obstacle. D'autres Etats, tels herein nicht anschliessen.
l'Autriche, ont déjà supprimé l'obligation du visa pour certains
pays de l'Est. Le président: M. Mühlemann combat le postulat Fierz. La dis-
Le Conseil fédéral est invité à soumettre la suppression de cussion est renvoyée à une date ultérieure.
cette obligation à un examen permanent et, le cas échéant, à
prendre toute disposition utile en vue de la concrétiser pour la Verschoben - Renvoyé
Pologne, la République démocratique allemande, la Tché-
coslovaquie, la Roumanie, la Bulgarie et l'URSS.
Mitunterzeichner - Cosignataires: Biel, Dünki, Grendelmeier,
Günter, Kühn, Maeder, Müller-Aargau, Weder-Basel, Wieder- #ST# 90.493
kehr (9)
Postulat Seiler Hanspeter
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
Bevölkerungsdichte der Schweiz
eine schriftliche Antwort. Densité démographique de la Suisse
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
vom 23. Mai 1990
Déclaration écrite du Conseil fédéral Wortlaut des Postulates vom 23. März 1990
du 23 mai 1990 Der Bundesrat wird ersucht zu prüfen, ob bezüglich Bevölke-
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. rungswachstum und Ausländerpolitik anstelle des nicht mess-
baren Begriffes «Ausgewogenes Verhältnis» ein messbarer
Ueberwiesen - Transmis Begriff wie den der ausgeglichenen «Wanderungsbilanz» an-
zuwenden sei; dabei soll eine situationsgemässe Flexibilität
möglich bleiben.
#ST# 90.449 Texte du postulat du 23 mars 1990
Le Conseil fédéral est invité à examiner si, en ce qui concerne
Postulat Fierz la densité démographique et la politique en matière d'étran-
gers, il conviendrait de remplacer la notion non chiffrable de
Redimensionierung der Abteilung «rapport équilibré» par celle de «bilan migratoire équilibré»,
für Presse und Funkspruch qui est quantifiable; la possibilité de s'adapter avec souplesse
Division «Presse et Radio». à la situation devrait toutefois être maintenue.
Restructuration
Mitunterzeichner - Cosignataires: Basler, Berger, Bonny, Büh-
ler, Burckhardt, Daepp, Fierz, Fischer-Hägglingen, Fischer-
Seengen, Früh, Hari, Hess Otto, Hösli, Iten, Jung, Kühn, Lu-
der, Müller-Wiliberg, Neuenschwander, Reimann Maximilian,
Wortlaut des Postulates vom 21. März 1990 Rutishauser, Rychen, Schnider, Schwab, Spoerry, Stucky,
Die Abteilung für Presse und Funkspruch (APF) mit ihren rund Wanner, Widrig, Wyss William, Zölch (30)
3000 (!) Angehörigen wird von vielen Insidern als sehr stark
überdimensioniert bezeichnet, und es wird auch immer wieder Schriftliche Begründung - Développement par écrit
der Verdacht laut, dass sie in Krisenzeiten als Instrument der Eine den Gegebenheiten des Landes angepasste Einwande-
kalten Pressezensur eingesetzt werden könnte. rungspolitik ist nicht Ausdruck von Frenndenfeindlichkeit; sie
22. Juni 1990 N 1265 Postulat Stappung
soll vielmehr auf längere Frist die humanitäre, wirtschaftliche unsere Konsum- und Wohlstandsgesellschaft bewirkten Ver-
und bildungspolitische Tragkraft des Landes und seiner Be- haltensänderungen machen gerade vor einer Milizarmee nicht
völkerung berücksichtigen. halt.
Das in den letzten Jahren festgestellte Bevölkerungswachs- Am Ziel der kriegsgenügenden Ausbildung ist selbstverständ-
tum basiert zu einem grossen Teil auf dem sog. Wanderungs- lich festzuhalten. Indessen sind Fortschritte nötig, was die Mo-
überschuss (1989: ca. 33 000 Personen, ohne Asylbewerber). tivation der Angehörigen der Armee und ihr Interesse für einen
Zusammen mit dem Anwachsen der Einwohnerzahl schweize- attraktiv zu gestaltenden Ausbildungsbetrieb anbelangt. Eines
rischer Nationalität - resultierend aus Geburtenüberschuss der Mittel für die Verbesserung der Motivation und des Enga-
und Einbürgerungen - ergibt sich seit 1980 ein Gesamtzu- gements des einzelnen Armeeangehörigen könnte die Schaf-
wachs von rund 280 000 Personen. Dies entspricht der Bevöl- fung eines Armee-Ombudsmannes sein, wie er jüngst vom
kerung eines mittleren Schweizer Kantons. «Forum Jugend und Armee» gefordert worden ist.
Die Schweiz gehört damit zu den Staaten mit den grössten Be- Die Angehörigen der Armee sollen sich in Belangen der Orga-
völkerungsdichten (z.B. 1,5-fache von China). Allein aus nisation, Führung und Ausbildung auf unbürokratischem
Gründen der Einwanderung muss pro Jahr zurzeit eine Bau- Wege an den Ombudsmann wenden können. Dieser soll so-
substanz, die der Städte Aarau und Ölten zusammen ver- wohl von den Kommandostrukturen als auch von den Militär-
gleichbar ist, bereitgestellt werden. Bei gleichbleibender Ent- verwaltungen in Bund und Kantonen unabhängig sein.
wicklung dürfte in den ersten Jahrzehnten des nächsten Jahr- Struktur und Organisation der Institution des Ombudsmannes
hunderts der Begriff «Grossagglomeration Schweiz» nicht in der Armee vorzuschlagen, ist Sache des Bundesrates.
mehr abwegig sein. Um keinerlei Zweifel aufkommen zu lassen: Ziel des vorliegen-
Die Lösung der anstehenden und sich verschärfenden funda- den Vorstosses ist es, einerseits dem Parlament rechtzeitig die
mentalen Probleme (z. B. infrastrukturelle Ver- und Entsor- Möglichkeit zu verschaffen, bei der Vorbereitung eines Ar-
gung, Boden, Energie, Verkehr) wird bei gleichbleibendem mee-Ombudsmannes mitzuwirken, anderseits eine von ver-
Wachstum erheblich erschwert oder verunmöglicht. schiedenen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie das Vertrauen in
Namhafte Wissenschafter stellen mit Beklemmung fest, dass die Führungs- und Ausbildungsstrukturen der Armee erhalten
Besiedlungsdichten wie jene der Schweiz, verbunden mit dem und gefördert werden kann.
Ressourcenverbrauch, die Tragfähigkeit des Planeten Erde
bei weitem übersteigen. Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Die bisher emotionelle Betrachtungsweise dieser Grundpro- vom 4. April 1990
blematik muss einer sachlichen, vorurteilslosen und langfristi- Déclaration écrite du Conseil fédéral
gen Beurteilung weichen. du 4 avril 1990
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
vom 9. Mai 1990 Ueberwiesen - Transmis
Déclaration écrite du Conseil fédéral
du 9 mai 1990
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis #ST# 90.412
Postulat Stappung
Bundespersonal. Sonderzuschlag
#ST# 90.302 zum Ortszuschlag in Dietikon
Indemnité de résidence
Postulat Loretan du personnel fédéral. Allocation
supplémentaire pour Dietikon
Ombudsmann in der Armee
Médiateur pour l'armée
Wortlaut des Postulates vom 14. März 1990
Der Bundesrat wird ersucht, dem Bundespersonal in 8953 Die-
Wortlaut des Postulates vom 5. Februar 1990 tikon sowie in weiteren Zürcher Agglomerationsgemeinden
Der Bundesrat wird eingeladen zu prüfen, ob für die Armee die den Sonderzuschlag von 1093 Franken zum Ortszuschlag
Institution des Ombudsmannes geschaffen werden soll. Der auszurichten.
Bundesrat wird ersucht, den eidgenössischen Räten seine
Ueberlegungen und Absichten umgehend in einem Bericht Texte du postulat du 14 mars 1990
darzulegen. Le Conseil fédéral est invité à verser une allocation de 1093
francs en complément de l'indemnité de résidence au person-
Texte du postulat du 5 février 1990 nel de la Confédération dont le lieu de service est 8953 Dieti-
Le Conseil fédéral est invité à examiner s'il ne serait pas oppor- kon ou une autre commune de l'agglomération zurichoise.
tun d'instituer un médiateur pour l'armée. Il est prié de présen-
ter sans tarder un rapport aux Chambres fédérales pour leur Mitunterzeicher - Cosignataires: Ammann, Bäumlin Ursula,
faire connaître son avis et ses intentions à cet égard. Béguelin, Bircher, Bodenmann, Borei, Braunschweig, Bundi,
Danuser, Dünki, Euler, Fankhauser, Fehr, Haering Binder, Haf-
Mitunterzeichner- Cosignataires: Aliesch, Allenspach, Aubry, ner Ursula, Herczog, Jeanprêtre, Kühn, Lanz, Ledergerber,
Auer, Bonny, Büttiker, Cevey, Cincera, Couchepin, Eppenber- Leuenberger-Solothurn, Neuenschwander, Neukomm, Ott,
ger Susi, Fäh, Fischer-Seengen, Giger, Kohler, Loeb, Martin, Rechsteiner, Reimann Fritz, Seiler Rolf, Uchtenhagen, Ulrich,
Mühlemann, Nabholz, Reich, Salvioni, Schule, Spoerry, Stein- Vollmer, Züger (31)
egger, Wanner, Weber-Schwyz, Wyss Paul, Zwingli (27)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Dietikon ist die drittgrösste Stadt im Kanton Zürich. Die Lage
Nicht erst seit der Volksabstimmung vom 26. November 1989 auf dem total ausgetrockneten Arbeitsmarkt ist mit der Situa-
machen sich für Führung und Ausbildung der Armee in bezug tion in der Stadt Zürich vergleichbar und identisch mit der
auf Methoden und Stil neue Bedürfnisse geltend. Die durch Nachbarstadt Schlieren. Dazu kommt, dass Beamte mit
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Seiler Hanspeter Bevölkerungsdichte der Schweiz
Postulat Seiler Densité démographique de la Suisse
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1990
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.493
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 22.06.1990 - 08:00
Date
Data
Seite 1264-1265
Page
Pagina
Ref. No 20 018 744
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