Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 90-485 KI-generiert

Swiss Federal Council Rejects Tax Cuts for Traditional Savings

Geschäftsnummer VPB 90-485
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Council declined to reduce or eliminate income, withholding, and wealth taxes on traditional savings, arguing that such measures would contradict the principle of taxation according to economic capacity and would not effectively lower mortgage rates. The council reasoned that while the federal government encourages housing construction, the proposed tax relief would not adequately serve this purpose. Furthermore, the council found that fears of traditional savings being threatened were unfounded, as household savings had seen a recent increase, and that existing tax policies, including those related to the second and third pillars of retirement, aimed to create a balance.

Legislator-Regeste

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Art. 8 LHID, Art. 17 LIFO, Art. 34sexies de la constitution; Swiss Federal Council Rejects Tax Cuts for Traditional Savings: The council reasoned that while the federal government encourages housing construction, the proposed tax relief would not adequately serve this purpose. Furthermore, the council found that fears of traditional savings being threatened were unfounded, as household savings had seen a recent increase, and that existing tax policies, including those related to the second and third pillars of retirement, aimed to create a balance.

Schlagwörter

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Steuer vom Vermögen Steuersatz Steuerabzug Einkommen der Haushalte Wirtschaftspolitik Wohnungspolitik
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 34sexies de la constitution

Cited as the constitutional basis for the Confederation's mission to encourage housing construction, which is discussed in relation to potential tax exceptions.

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Volltext

Interpellation Friderici 930 N 8 juin 1990

#ST# 89.430 Schule: Ich danke Herrn Bundesrat Stich für seine Antwort.

Der Zeitpunkt war für ihn günstig. Die Fragen sind allerdings

unterschiedlich beantwortet worden.

Interpellation Schule Auf die konkrete Frage nach dem Zusammenhang des Aus-

Aussenwert des Schweizerfrankens senwertes des Schweizerfrankens mit der Konkurrenzfähig-

und Inflationsgefahr keit des Finanzplatzes Schweiz ist Herr Bundesrat Stich leider

nicht eingegangen. Ich möchte darum meiner Hoffnung Aus-

Cours du franc suisse druck geben, dass sich der Bundesrat doch nun endlich der

et potentiel inflationniste Feststellung anschliesst, dass wir unseren Finanzplatz

Schweiz in jeder Beziehung wettbewerbsfähig ausgestalten

müssen und dass der Finanzminister bei der Stempelsteuer-

vorlage über seinen Schatten springen sollte. Das ist ein we-

sentlicher Punkt der Wettbewerbsfähigkeit, bei dem es wirk-

lich nicht um eine buchhalterische Frage des Bundeskassiers

Wortlaut der Interpellation vom 17. März 1989

geht, sondern um eine volkswirtschaftliche Dimension.

Der anhaltend gute Gang der schweizerischen Wirtschaft

Diesen grundsätzlichen Aspekt müssen wir auch bei der Vor-

kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Schweizerfran-

lage über den Beitritt zu den internationalen Organisationen

ken seit einiger Zeit fundamental zur Schwäche neigt und dass

IMF und Weltbank miteinbeziehen, bei der Sie auch nicht den

zurzeit ein gefährliches - hausgemachtes wie auch importier-

finanziellen Aspekt - die «Kleinigkeit» von 6 bis 7 Millionen

tes - Inflationspotential besteht.

Franken - in den Vordergrund rücken.

Wie beurteilt der Bundesrat diese Entwicklung, und welche

Ich hoffe, dass wir diese anstehenden Fragen nun wirklich im

Massnahmen drängen sich auf?

Konsens lösen können, dann erst bin ich von der Antwort wirk-

Sieht der Bundesrat ebenfalls einen direkten Zusammenhang

lich befriedigt.

zwischen dem sinkenden Aussenwert des Schweizerfrankens

und der abnehmenden Konkurrenzfähigkeit des Finanzplat-

zes Schweiz, verbunden mit einem rückläufigen Marktanteil?

Sieht sich der Bundesrat in der Lage, die restriktive Geldmen-

genpolitik der Schweizerischen Nationalbank durch eigene

Massnahmen wie besondere Ausgabendisziplin zu unterstüt- #ST# 90.485

zen und zu ergänzen?

Interpellation Friderici

Texte de l'interpellation du 17 mars 1989 Steuerentlastung beim Sparen

La persistance d'une situation économique favorable dans no- Défiscalisation de l'épargne

tre pays ne saurait nous faire perdre de vue que depuis quel-

que temps le franc suisse tend généralement à faiblir et que

par ailleurs l'économie recèle actuellement un dangereux po-

tentiel inflationniste dû à des facteurs intérieurs aussi bien

qu'extérieurs. Wortlaut der Interpellation vom 22. März 1990

Que pense le Conseil fédéral de cette évolution et quelles me- Die Marktlage und der Immobilienmarkt in der Schweiz zeigen

sures importe-t-il, à son sens, de prendre pour y parer? seit Jahren, dass Wohnraum stark mit Hypotheken belastet ist,

Croit-il également qu'il y ait un lien direct de cause à effet entre welche meist nicht oder nur zu einem geringen Teil amortisiert

la baisse de la valeur du franc suisse par rapport aux autres sind.

devises d'une part, et la détérioration de la compétitivité de la Der Hypothekarzins hängt unmittelbar vom traditionellen Spa-

place financière helvétique, sur laquelle viennent se greffer ren ab, das in dem Masse zurückgeht, wie sich die zweite

des pertes de parts de marché d'autre part? Säule und vorteilhaftere Anlagemöglichkeiten für persönliche

Pense-t-il être en mesure d'appuyer et de compléter la politi- Ersparnisse entwickeln. Man muss sich fragen, ob die traditio-

que monétaire restrictive que suit la Banque nationale, en pre- nellen Spargelder - nur sie gewährleisten Wohnraum zu Zin-

nant de son côté des mesures telles que l'adoption d'une dis- sen, die für Eigentümer und Mieter erträglich sind - nicht weit-

cipline particulièrement stricte en matière de dépenses? gehend von der Steuer befreit werden sollten.

Ist der Bundesrat bereit, Mittel und Wege zu prüfen, um die

Einkommens-, die Verrechnungs- und die Vermögenssteuer

Mitunterzeichner- Cosignataires: Früh, Stucky (2) auf den traditionellen Spargeldern zu senken oder sogar ab-

zuschaffen, welche - über die Banken - zur Finanzierung von

Bundesrat Stich: Im Grunde genommen habe ich bei der vor- Hypotheken und folglich von Wohnraum dienen?

herigen Debatte über die Entwicklung der Zinsen bereits eini-

ges über den Aussenwert des Schweizerfrankens gesagt. Ich

habe Ihnen die Situation dargelegt, wie sie im Jahre 1988 war. Texte de l'interpellation du 22 mars 1990

Wir hatten sehr tiefe Zinssätze, und das erweckte im Ausland La connaissance du marché et de la propriété immobilière en

den Eindruck, als ob die Nationalbank vom Stabilitätskurs Suisse révèle depuis de longues années que les logements

weggehen würde. Das hat zu einem Kurszerfall des Schwei- sont grevés de lourdes hypothèques, lesquelles ne sont pas

zerfrankens geführt. Es ist vielleicht etwas übertrieben, von ei- amorties ou peu amorties, la plupart du temps.

nem Kurszerfall zu reden, aber es handelte sich um eine starke Etant donné que le taux hypothécaire dépend très directement

Abschwächung. Seit dem Sommer 1988 hat die Nationalbank de l'épargne traditionnelle, et compte tenu que celle-ci dimi-

eine sehr restriktive Politik geführt. Der Kurs hat sich jetzt wie- nue au fur et à mesure que se développent aussi bien le

der erholt; der Schweizerfranken hat wieder seine frühere deuxième pilier que les possibilités de placer plus avantageu-

Stärke erlangt, so dass man sagen kann: Die restriktive Politik sement les économies personnelles, on doit se demander si

der Nationalbank hat sich durchaus bewährt. Dass sie weiter- l'épargne traditionnelle - seule à même d'assurer le logement

geführt werden muss, habe ich Ihnen vorhin bereits dargelegt. à des taux supportables pour les propriétaires et les locataires

Es ist für den Finanzplatz Schweiz sinnvoll und wichtig, dass - ne devrait pas être largement défiscalisée.

der Schweizerfranken eine starke Währung bleibt, denn er ist Le Conseil fédéral est-il disposé à examiner les moyens et mo-

heute international immer noch die viertwichtigste Währung in dalités de diminuer, voire de supprimer, aussi bien l'impôt sur

der Welt. Deshalb haben wir natürlich alles Interesse daran, ei- le revenu, l'impôt anticipé et l'impôt sur la fortune d'une épar-

nen starken Schweizerfranken zu haben, damit das Interesse gne traditionnelle destinée - par l'intermédiaire des banques -

von Anlagen in Schweizerfranken erhalten bleibt. au financement des hypothèques, donc du logement?

8. Juni 1990 N 931 Interpellation Friderici

Mitunterzeichner-Cosignataires: Aubry, Berger, Bremi, Burck- ment entrer en ligne de compte (comme le stipule l'article 22,

hardt, Cavadini, Cincera, Couchepin, Coutau, Dreher, Dubois, 1er alinéa, lettre k, AIFD). En revanche, une déduction

Eggly, Frey Walter, Grassi, Gros, Guinand, Jeanneret, Leuba, générale sur tous les revenus provenant de l'épargne ne peut

Massy, Perey, Philipona, Scherrer, Wellauer, Wyss Paul (23) pas être prise en considération. Une appréciation analogue

sera portée sur les allégements fiscaux sur le capital de l'épar-

Schriftliche Begründung - Développement par écrit gne qui, faute d'imposition sur la fortune à l'échelon fédéral,

L'auteur renonce au développement et demande une réponse n'entreraient en ligne de compte que pour les impôts des can-

écrite. tons et des communes.

Selon l'article 34sexies de la constitution, la Confédération a

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates pour mission d'encourager la construction de logements. En

vom 30. Mai 1990 vertu de cette disposition, il est éventuellement possible de

Rapport écrit du Conseil fédéral du 30 mai 1990 déroger au principe de l'imposition susmentionnée d'après la

1. Le but principal d'un dégrèvement fiscal plus large en faveur capacité économique. Toutefois, dans le cas présent, les con-

de l'épargne traditionnelle, tel que l'envisage l'auteur de ditions d'une telle dérogation ne sont pas remplies. En effet,

l'interpellation, ne consiste pas à alléger les charges du contri- les mesures proposées dans l'interpellation ne sont guère ap-

buable lui-même. Par la défiscalisation de l'épargne, il semble propriées pour atteindre le but recherché, à savoir la réduction

que l'on veuille plutôt obtenir un accroissement des rende- du taux hypothécaire. De plus, s'agissant d'une dérogation

ments nets de l'épargne traditionnelle (sans que le débiteur aussi importante au principe de la capacité économique que

des intérêts, c'est-à-dire le secteur bancaire, n'ait à supporter celle préconisée par l'interpellation, sa motivation devra

les charges relatives à cet accroissement) afin de pouvoir répondre à des exigences particulièrement sévères. Pour tout

maintenir de la sorte les taux hypothécaires à un niveau le plus ce qui concerne cette question, on se référera à Ernst Höhn,

bas possible et favoriser ainsi en fin de compte les locataires et Verfassungsgrundsätze der Besteuerung, Mélanges Otto K.

les propriétaires. Kaufmann, Berne 1989, p. 131 ss.

2. L'impôt anticipé sert d'abord à enrayer la soustraction Le fait de privilégierfiscalement d'une manière accrue les reve-

d'impôt. Seules les personnes domiciliées en Suisse qui nus produits par le capital de l'épargne ainsi que les place-

déclarent d'une manière régulière les éléments de la fortune ments de ce même capital ne serait par ailleurs pas compati-

grevés de l'impôt anticipé et les rendements qui en résultent ble avec les principes de l'imposition généralement reconnus.

se voient rembourser l'intégralité des impôts déduits des ren- C'est pourquoi le Conseil fédéral ne peut pas prêter la main à

dements. Il existe en outre une franchise d'impôt sur les car- des exonérations fiscales plus larges dans ce domaine.

nets d'épargne, de placement ou de dépôt libellés au nom de 4. Comme indiqué dans l'interpellation, la nécessité que des

leur titulaire. Il ne sera ainsi pas payé d'impôt anticipé sur les mesures soient prises dans ce domaine à l'échelon fédéral ne

intérêts jusqu'à concurrence de 50 francs par an. Un élargis- s'impose heureusement pas outre mesure. Les craintes expri-

sement de cette franchise, voire une élimination complète de mées, selon lesquelles l'épargne traditionnelle serait me-

l'impôt anticipé sur les placements d'épargne n'apporterait nacée, ne sont pas confirmées. Il est vrai que les placements

guère d'avantages fiscaux aux contribuables suisses honnê- d'épargne auprès des banques ont diminué depuis la fin de

tes. En effet, l'impôt anticipé ne constitue pas pour eux une 1989 (par suite du transfert de l'épargne dans des placements

charge fiscale définitive et ne réduit par conséquent pas le plus rémunérateurs). Mais c'est là un phénomène que l'on ob-

montant de leurs intérêts nets. Il s'ensuit qu'une suppression serve souvent durant les périodes où le renchérissement est

complète de l'impôt anticipé sur les rendements de l'épargne plus marqué. Egalement la prévoyance obligatoire exerce

traditionnelle ne serait pas un moyen approprié pour se rap- sans aucun doute un effet modérateur sur la prévoyance vo-

procher des buts énoncés dans l'interpellation. lontaire. Face à la stabilisation de la part de la prévoyance obli-

3. L'impôt fédéral direct est un impôt sur le revenu total. Tous gatoire au revenu disponible dans les années quatre-vingt et

les revenus sont par conséquent soumis à cet impôt. A moins surtout depuis 1985, force est cependant de constater que,

qu'il ne s'agisse de déductions sociales qui, dans certains contrairement à ce qui fut le cas dans beaucoup d'Etats euro-

cas, ont cet effet, il n'existe en principe pas non plus d'allé- péens comparables, en Suisse, l'épargne volontaire des

gement fiscal dans les différentes catégories de revenus. Une ménages privés s'est de nouveau inscrite à la hausse. Cette

exception a toutefois été faite à cet égard au 1 er janvier 1973 évolution doit également être relevée dans le domaine de

lorsque la déduction des primes d'assurance a été élargie aux l'épargne classique (placements d'épargne, ainsi que carnets

intérêts versés sur le capital de l'épargne. Depuis lors, tout de dépôt et de placement). En outre, 64 pour cent des comp-

contribuable peut aussi déduire ces intérêts-là de son revenu, tes d'épargne présentent un avoir de 5000 francs ou moins.

pour autant qu'après déduction des primes d'assurance- Pour ces comptes-là, un transfert dans des placements plus

maladie et d'assurance-vie le maximum n'est pas encore at- rémunérateurs n'entre de toute façon guère en ligne de

teint. En l'occurrence, il s'agit toutefois d'une possibilité de compte.

déduction très restreinte quant au montant, qui entend favori-

ser surtout le petit épargnant. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes-

Le principe de l'imposition générale du revenu en vigueur rates nicht befriedigt. Er beantragt Diskussion.

dans le droit fiscal suisse a été repris par le Conseil fédéral

dans les projets de lois fédérales sur l'harmonisation des Abstimmung - Vote

impôts directs des cantons et des communes (art. 8 LHID),

ainsi que sur l'impôt fédéral direct (art. 17 LIFO) qui sont ac- Für den Antrag auf Diskussion offensichtliche Mehrheit

tuellement en procédure parlementaire d'élimination des di- Dagegen Minderheit

vergences. Ce même principe a par ailleurs été approuvé par

le Parlement. Des motifs impératifs d'objectivité militent en fa- M. Friderici: C'est ce matin que j'ai reçu la réponse à mon

veur de cette conception. Si l'on part de l'idée que le revenu interpellation, je n'ai donc pas eu le temps nécessaire pour

global de la fortune augmente la capacité économique de son développer très longuement mon commentaire.

bénéficiaire dans la mesure où il dépasse les frais nécessaires Monsieur le conseiller fédéral, il existe aujourd'hui une distor-

à son acquisition, on comprendra qu'aucune exonération des sion entre l'épargne et les deuxième et troisième piliers. En ef-

revenus de la fortune ne se justifie, à l'exception précisément fet, le deuxième et le troisième piliers ne sont pas imposés

de la déduction (dite organique) des frais généraux. Toute alors que l'épargne l'est. Lorsque le taux d'inflation est de 1 à

déduction octroyée spécifiquement sur les revenus de la for- 1,5 pour cent et que les banques paient un taux d'épargne de

tune, donc également celle qui serait accordée sur les intérêts 3,5 pour cent, il y a à ce moment-là une possibilité pour que le

de l'épargne, contredit en principe la disposition constitution- taux hypothécaire ne grève pas trop fortement les locataires.

nelle - développée à partir de l'égalité devant la loi - de la pro- Actuellement, les banques ont de la peine à trouver des fonds

portionnalité de l'imposition selon la capacité économique. d'épargne, elles doivent donc les rémunérer plus fortement et

Une telle déduction de portée restreinte peut toutefois parfaite- si elles voulaient les rémunérer correctement, il faudrait un

Postulat Loeb 932 N 8 juin 1990

taux d'épargne minimum de 6,5 voire 7 pour cent pour que Sie sagen aber nicht, dass die Schweiz das einzige Land in der

l'épargnant s'y retrouve. Welt ist, das keine Kapitalgewinnsteuer kennt. London bei-

Or, nous avons aujourd'hui un taux d'inflation qui avoisine les spielsweise, dieser vielgerühmte Finanzplatz, hat immerhin

5 pour cent. Une fois déduit l'impôt sur les gains de l'épargne eine Kapitalgewinnsteuer von 30 Prozent. So gesehen müs-

il ne reste à l'épargnant que les yeux pour pleurer. Nous som- sen wir die Probleme nicht lösen, indem wir auf Einnahmen

mes donc dans une situation où l'épargnant, à la fin de verzichten, die wir andernorts nicht bekommen können.

l'année, se trouve plus pauvre qu'il ne l'était au début, c'est-à-

dire au moment où il aconstitué son épargne. Il y adone impos-

sibilité pour les banques d'élever suffisamment la rémunéra-

tion de l'épargne pour s'y retrouver elles aussi au moment de

la fixation des taux hypothécaires. #ST# 89.553

Je pense que le Conseil fédéral devrait se pencher sur ce pro-

blème afin de retrouver, à la fois pour l'épargnant et pour le lo- Postulat Loeb

cataire, une solution qui soit acceptable. Interkantonaler Vergleich

Bundesrat Stich: Herr Friderici hat die unterschiedlichen Zins-

der Steuerbelastung

sätze dargelegt, auf die Inflationsrate hingewiesen und ge- Charge fiscale.

sagt, am Schluss bleibe dem Sparer zu wenig, oder er sei am Comparaisons intercantonales

Ende des Jahres weniger reich als am Anfang. Das ist letztlich

eine Frage nicht der Fiskalpolitik, sondern der Währungspoli-

tik. Wir haben vorher erläutert, dass Bundesrat und National-

bank eine Stabilitätspolitik betreiben. Wir gehen davon aus,

dass die Teuerung bereits im nächsten Jahr-vielleicht schon Wortlaut des Postulates vom 22. Juni 1989

Ende dieses Jahres - zurückgeht und damit natürlich dann die Der Bundesrat wird eingeladen, in den Statistiken über die

reale Erhöhung der Zinsen ebenfalls wieder zunimmt. Es ist et- Steuerbelastung in den Kantonen auc'h die unterschiedliche

was zu einfach, wenn man heute sagt: Die Banken bekommen Besteuerung der Eigenmietwerte und der amtlichen Werte bei

zu diesen Zinssätzen keine Spargelder mehr. Natürlich sind der Einkommens- bzw. Vermögenssteuer einzubeziehen.

die Sparguthaben sehr stark zurückgegangen. Aber wenn Sie

auf der ändern Seite sehen, wie aggressiv heute die Werbung Texte du postulat du 22 juin 1989

ist, die dem Bankkunden sagt, er solle doch nicht so blöd sein Le Conseil fédéral est invité à faire englober, dans les statisti-

und das Geld auf ein Sparheft legen, es gebe viel attraktivere ques sur l'imposition dans les divers cantons, les charges fis-

Möglichkeiten der Kapitalanlage, in Festgeldern usw. - das- cales différenciées grevant les valeurs locatives propres et les

selbe gilt für Versicherungen -, dann darf man sich am valeurs officielles lors de rétablissement de l'impôt sur le re-

Schluss nicht darüber beklagen. Das ist kein Argument. venu et de l'impôt sur la fortune.

Zum ändern sollten Sie einmal die Statistik über die Entwick-

lung der Zinssätze der Hypothekaranlagen und der Sparheft- Mitunterzeichner- Cosignataires: Aliesch, Aubry, Auer, Bonny,

zinsen ansehen. Wenn Sie diese Statistik ansehen -wir haben Büttiker, Cincera, Dietrich, Eppenberger Susi, Frey Walter, Fri-

nämlich auch noch gute Statistiken in der Schweiz, nicht nur derici, Giger, Graf, Gros, Houmard, Jeanneret, Kohler, Leuba,

schlechte; diese Uebersicht haben wir seit 1848-, dann stellen Mauch Rolf, Mühlemann, Müller-Meilen, Nabholz, Rychen,

Sie fest, dass die Marge zwischen Sparheftzinsen und Hypo- Sager, Scheidegger, Spalti, Spoerry, Stucky, Tschuppert, We-

theken von damals etwa 0,6 Prozent auf heute rund 2 Prozent ber-Schwyz, Wyss Paul, Zwingli (31 )

gestiegen ist. Man kann dem Sparer natürlich nicht verargen,

dass er auch gerne etwas mehr hätte, wenn er sieht, wie das Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Geld dann ausgeliehen wird, zu welchen Zinssätzen es aus- Die steuerliche Bewertung von selbstgenutzten Wohnliegen-

geliehen wird. Deshalb ist es richtig, wenn die Banken auf der schaften und Eigentumswohnungen ist von Kanton zu Kanton

anderen Seite auch versuchen, möglichst effizient zu werben, verschieden. Verschiedene Kantone haben in letzter Zeit, u. a.

dem Sparer einen Zins zu gewähren, der attraktiv ist und der in um im interkantonalen Steuervergleich positiv abzuschnei-

etwa mindestens dem Markt entspricht. Es ist die Aufgabe der den, vor allem diese fiskalische Belastung überproportional

Banken, das zu tun. erhöht, obwohl dies der Zielsetzung in der BV Artikel 34sexies

In bezug auf die Fiskalität ist zu sagen, dass wir hier beschlos- widerspricht.

sen haben, die zweite und dritte Säule zu entlasten. Damit ha- Diese nicht berücksichtigten Differenzen ergeben im interkan-

ben Sie zu einem Teil recht: Derjenige, der sein Geld in einer tonalen Steuervergleich ein falsches Bild über die effektive

Versicherung anlegt, ist gegenüber demjenigen privilegiert, Steuerbelastung bzw. die Unterschiede zwischen den Kanto-

der sein Geld auf ein Sparheft legt. Er hat allerdings dort auch nen, das es zu korrigieren gilt.

einen Abzug, der ebenfalls möglich ist, das ist auch klar. Aber

Zinsen unterliegen natürlich der Einkommens- und der Ver- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

rechnungssteuer, hingegen die zweite und die dritte Säule vom 8. November 1989

nicht. Das ist auch der Grund, weshalb wir in der Finanzreform Rapport écrit du Conseil fédéral du 8 novembre 1989

vorschlagen, dass man die Versicherungen der Prämienpflicht Der Postulant geht davon aus, dass durch die kantonal unter-

unterstellt, damit dort die Prämien wenigstens einen beschei- schiedliche steuerliche Belastung selbstgenutzten Wohnei-

denen Beitrag leisten müssen, damit man hier wieder einen gentums ein «falsches Bild über die effektive Steuerbela-

Ausgleich schaffen kann. Heute sind die Banken in dieser Hin- stung» in den Kantonen entsteht, das es zu korrigieren gilt. Ge-

sicht gegenüber den Versicherungsgesellschaften benachtei- stützt darauf fordert er vom Bundesrat, die bei den Kantons-

ligt. Das ist der richtige Weg, nicht einfach auf weitere Steuer- und Gemeindesteuern unterschiedliche Besteuerung der Ei-

substrate zu verzichten. Es ist sehr einfach, für alles mögliche genmietwerte und der amtlichen Werte (= Vermögenssteuer-

Steuererleichterungen zu verlangen, aber die Anforderungen werte) in die Statistiken über die Steuerbelastung in den Kan-

an den Staat nehmen zu. tonen einzubeziehen.

Ich hätte gerne Herrn Schule noch vorher gesagt, dass er sel- Der Bundesrat kann dazu wie folgt Stellung nehmen:

ber nicht aufgepasst hat: Ich habe klar gesagt, die Verbindung I.Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) publiziert

zwischen dem starken Franken und dem Finanzplatz ist not- jährlich die Steuerbelastung durch Kantons- und Gemeinde-

wendig, hat aber nichts mit der Stempelabgabe zu tun. Das steuern von vier Kategorien von Steuersubjekten (Lediger,

sind zwei Paar Stiefel. Hier müsste man sich vielleicht auch Verheirateter ohne Kinder, Verheirateter mit zwei Kindern,

einmal überlegen: In der Schweiz sagen Banken nichts, sie Rentner) mit verschiedenen Einkommen von 12500 bis

beklagen sich über eine bescheidene Stempelabgabe, wie 1 000 000 Franken. Als Steuerobjekt wird für den Rentner das

eben die Versicherungsgesellschaften über diesen Vorschlag. Renteneinkommen und für die ändern drei Steuersubjekte

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Friderici Steuerentlastung beim Sparen

Interpellation Friderici Défiscalisation de l'épargne

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1990

Année

Anno

Band III

Volume

Volume

Session Sommersession

Session Session d'été

Sessione Sessione estiva

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 05

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 90.485

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 08.06.1990 - 08:00

Date

Data

Seite 930-932

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Ref. No 20 018 656

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