Federal Council Declines Organ Transplant Coordination Postulate
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Council declined a postulate requesting a report and proposals for the coordination of organ transplant surgery, arguing that healthcare and hospital infrastructure fall under cantonal jurisdiction and that the federal government lacks the legal basis or resources to intervene. The Council acknowledged that cantons are already addressing the issue and offered to forward the postulate's concerns to the relevant cantonal bodies, stating that further federal action is not permissible under current law.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 34 Abs. 1 Parlamentsgesetz, Art. 33 Abs. 1 Parlamentsgesetz; Federal Council Declines Organ Transplant Coordination Postulate: The Council acknowledged that cantons are already addressing the issue and offered to forward the postulate's concerns to the relevant cantonal bodies, stating that further federal action is not permissible under current law.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertReferred to by the Federal Council as the basis for cantonal responsibility in healthcare, thus limiting federal intervention in the coordination of transplant surgery.
Cited by the Federal Council to explain its limited role in influencing the economic use of financial and human resources in medicine, indicating a lack of federal authority to propose solutions for transplant surgery coordination.
Volltext
Postulat (Günter-)Grendelmeier 244 N 2 mars 1992
Chaque membre devient ainsi rapporteur à la fois pour un do- Texte du postulat du 22 mars 1990
maine politique et pour un problème structurel typique de l'ad- Le Conseil fédéral est prié:
ministration. Celui qui est par exemple membre de la section 1. de préparer un rapport sur la situation des greffes d'organes
«Economie et finances» ainsi que de la section «Direction» en Suisse;
peut faire profiter les autres de ses connaissances sur les pro- 2. de présenter des propositions d'assainissement et de coor-
blèmes de direction lors d'un contrôle dans le secteur de dination effective;
l'agriculture ou se référer à l'expérience de l'Administration 3. en attendant que ces propositions existent, d'intervenir au-
des douanes en matière d'exécution en tant que modèle de di- près des cantons et des universités afin qu'on évite de nouvel-
rection. les contraintes matérielles dans ce domaine.
A l'avenir, il est prévu qu'une délégation des Commissions de
gestion, qui est nouvelle, surveille les activités de l'Etat en ma- Mitunterzeichner - Cosignataires: Biel, Dünki, Jaeger, Maeder,
tière de sécurité et de renseignement et procède, sur mandat Müller-Aargau, Weder Hansjürg, Widmer, Wiederkehr, Zwy-
des deux commissions, à des investigations pour lesquelles gart (9)
les droits ordinaires des sections ne suffisent pas. Cette délé- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
gation est intégrée dans la commission d'une manière telle Die moderne Medizin erlaubt heute die Transplantation von
que ses membres participent dans tous les cas aussi aux tra- Nieren, Knochenmark, Herz, Bauchspeicheldrüse, Leber,
vaux d'une section verticale. Il est particulièrement important Herz-Lunge-Präparaten. Die meisten dieser Eingriffe sind aus-
que la délégation soit représentée au sein de la section «Etat serordentlich aufwendig. Nicht nur braucht es ein geschultes,
et autorités» afin que la délimination des compétences et la co- hochspezialisiertes Team für die Ausführung, sondern es
ordination des travaux soient assurées dans chaque cas d'es- braucht zusätzlich eine ausgedehnte Infrastruktur zur Nachbe-
pèce. treuung der Patienten, aber auch zum zeitgerechten Beschaf-
7. Moyens fen der Organe.
Pour s'acquitter de leur tâche, les Commissions de gestion Nur ein hochspezialisiertes, genügend geübtes und genü-
disposent de leur secrétariat, de l'Organe parlementaire de gend starkes Team kann diese Aufgaben erledigen. Das
contrôle de l'administration et de crédits pour les experts. heisst, dass dieses Team vorwiegend mit diesen Transplanta-
Avec les moyens actuels, il n'est possible de satisfaire aux tionen beschäftigt sein muss. Für gute Resultate bei verant-
nouvelles exigences de la haute surveillance que si l'on se wortbaren Kosten ist also eine genügende Auslastung dieser
tient strictement à un ordre de priorité. Zentren nötig.
Dans le domaine du contrôle des effets et de l'analyse des pro- Das Bereitstellen eines spezialisierten Teams sichert aber
cessus administratifs, les Commissions de gestion disposent auch, dass nicht andere Patienten unter der Transplanta-
des cinq personnes qu'emploie l'organe parlementaire de tionstätigkeit zu leiden haben. Dies ist gerade in Zeiten von
contrôle de l'administration. Suivant le programme de travail, il Mangel an Pflegepersonal ausserordentlich wichtig. Gesprä-
est prévu un crédit de 500 000 de francs pour des mandats che haben nämlich gezeigt, dass das Riegepersonal nur willig
confiés à des experts. Au secrétariat, il y a actuellement 5,5 bei der emotional belastenden Transplantationsmedizin mit-
postes. L'évolution du volume de travail constatée jusqu'ici hilft, sofern die Sicherheit besteht, dass darunter nicht andere
nécessite la création de trois postes supplémentaires. Patienten zu leiden haben.
Les nouvelles tâches, qui résultent de la prise en charge de la Der heutige Stand des medizinischen Wissens und die vor-
haute surveillance sur les CFF et de l'application des lignes di- handenen Geldmittel würden es der Schweiz erlauben, erfolg-
rectrices, ont pour conséquence que, outre l'examen du rap- reich in die Transplantationschirurgie einzusteigen und hier
port de gestion et des requêtes à l'autorité de surveillance mit der Weltspitze mitzuhalten. Leider ist aber heute kaum eine
ainsi qu'une série de visites des sections aux services et de Koordination unter Kantonen und Universitäten in diesem Be-
suivis, il n'est possible de procéder plus qu'à deux inspections reich festzustellen: Jede Universitätsklinik verhält sich auto-
approfondies par an. nom.
Am Beispiel der Lebertransplantationen: Fachleute schätzen,
Antrag der Kommission dass mindestens 30 bis 40 Transplantationen pro Jahr vorge-
Kenntnisnahme vom Bericht nommen werden müssen, um die obigen Bedingungen zu er-
Proposition de la commission reichen. Für die Schweiz wäre daher ein Zentrum mehr als ge-
Prendre acte du rapport nug (die BRD hat deren 5, Australien/Neuseeland 1 ; in Pitts-
burgh/USA werden für die gesamte «Eastcoast» 300 Trans-
Angenommen -Adopté plantationen pro Jahr gemacht).
Leider aber sind in der Schweiz zurzeit drei Zentren im Aufbau.
Von der Zahl der Transplantationen her wäre vorläufig nur ei-
nes gerechtfertigt
#ST# 90.475 Aehnlich unerfreuliche Zustände herrschen bei den übrigen
Transplantationen. Zum Teil wird hier eigentlich experimen-
telle Chirurgie am Menschen betrieben. Die Folgen sind ein
Postulat (Günter-)Grendelmeier ausserordentlich teurer Zustand, schlechte Resultate für die
Transplantationschirurgie. Patienten und Engpässe im übrigen Versorgungsbereich.
Koordination in der Schweiz
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Chirurgie des greffes d'organes. vom 30. Mai 1990
Coordination en Suisse Rapport écrit du Conseil fédéral
du 30 mai 1990
1. Die Aufgabe, medizinische Einrichtungen zu bauen, zu be-
treiben oder zu unterstützen und für den optimalen Einsatz der
Mittel für die medizinische Versorgung besorgt zu sein, fällt in
Wortlaut des Postulates vom 22. März 1990 den ausschliesslichen Zuständigkeitsbereich der Kantone.
Der Bundesrat wird ersucht: Dazu gehört auch der aufwendige Bereich der Transplantati-
1. einen Bericht über die Situation der Transplantationschirur- onschirurgie, welche heute in den verschiedenen medizini-
gie in der Schweiz auszuarbeiten, schen Zentren der Schweiz durchgeführt wird. Es kann somit
2. Vorschläge für eine Sanierung und eine wirksame Koordina- nicht Aufgabe des Bundes sein, über diesen Bereich, für den
tion vorzulegen, er nicht zuständig ist, einen Bericht zu erstellen. Der Bundesrat
3. bis zur Erarbeitung dieser Vorschläge bei den Kantonen ist aber darüber unterrichtet, dass die Kantone, namentlich die
und Universitäten darauf hinzuwirken, dass nicht weitere Schweizerische Sanitätsdirektoren-Konferenz, sich bereits
Sachzwänge in diesem Bereich geschaffen werden. eingehend mit diesen Fragen befassen.
2. März 1992 N 245 Postulat (Günter-)Grendelmeier
2. Der Bund verfügt weder über gesetzliche Grundlagen noch onschirurgie wird zu einem Prestigeobjekt Das darf es im Na-
Mittel, um auf die Situation bei der Transplantationschirurgie men der Patienten nicht sein, und zwar nicht nur im Namen der
einzuwirken oder hierzu Vorschläge zu machen. Soweit eine Patienten, die eine solche Operation benötigen, sondern auch
Verbesserung auf diesem Gebiet als notwendig erachtet wird, im Namen der Patienten, die eine ganz gewöhnliche Opera-
können allfällige Konzepte zur Sanierung und Koordination tion brauchen, weil dann die Leute fehlen, die die normalen
nur durch die Kantone erarbeitet werden. Operationen durchführen können.
Eine gewisse Einflussmöglichkeit des Bundes besteht einzig Deshalb bitte ich Sie, dieses Postulat zu überweisen; der Bun-
darin, bei der Festlegung der Voraussetzungen der Kosten- desrat soll nun endlich koordinierend eingreifen. Wir haben
übernahmepflicht der Krankenkassen in diesem Bereich auf heute vom «Kantönligeist» gehört und von der Ueberschät-
den wirtschaftlichen Mitteleinsatz einzuwirken. Diese ist bei zung der kantonalen Oberhoheit; genau das schimmert auch
der heutigen Rechtslage allerdings beschränkt Immerhin in der Antwort des Bundesrates durch.
kann darauf hingewiesen werden, dass bereits heute ein guter In der heutigen Zeit geht es nicht mehr an, dass wir meinen, es
Informationsaustausch zwischen den kantonalen Gremien sei an jedem Universitätsspital ein Zentrum für solche Ope-
und dem Bund besteht So konnten beispielsweise die Bedin- rationen zu scharfen. Was wir brauchen, ist ein einziges Zen-
gungen für die Leistungspflicht der Krankenkassen bei Leber- trum - aber ein hervorragendes -, wo die Spezialisten nichts
transplantationen in Zusammenarbeit mit der Schweizeri- anderes machen und dadurch Weltspitze werden können, an-
schen Sanitätsdirektoren-Konferenz erstellt werden (verglei- statt mehrere Zentren, verteilt auf verschiedene Kantone oder
che Publikation des Bundesamtes für Sozialversicherung zur Regionen, wo dann halt weiterhin mehr oder weniger laienhaft
Rechtsprechung und Verwaltungspraxis in der Kranken- und operiert werden muss und wo auf der anderen Seite den nor-
Unfallversicherung RKUV Heft 1/90, S. 35). malen Patienten die Operationsteams abgehen.
3. Der Bundesrat ist bereit, die Anliegen des Postulates, wel- Ich bitte Sie, entgegen dem Bundesrat, dieses Postulat zu
che den adäquaten und wirtschaftlichen Einsatz der finanziel- überweisen. Der Bundesrat soll hier als Koordinator eingreifen
len und personellen Ressourcen im medizinischen Bereich und allenfalls den Kantonen einmal auf die Finger klopfen.
zum Ziel haben, an die zuständigen Gremien der Kantone wei-
terzuleiten und in diesem Sinne auf die Situation einzuwirken. M. Pidoux: Mme Grendelmeier veut nous «taper sur les
Weitere Schritte stehen dem Bund aufgrund der heutigen Ge- doigts» parce que nous - les cantons - serions incapables de
setzgebung indessen nicht zu. nous coordonner. Et comme toujours lorsque les cantons ne
In seiner Antwort auf das vom Ständerat überwiesene Postulat peuvent pas faire quelque chose, on appelle «Maman Confé-
Jelmini vom 6. Oktober 1989 (89.695) hat sich der Bundesrat dération» pour essayer de trouverune solution. Mais, Madame
dagegen bereit erklärt, die Ausarbeitung eines Erlasses, wel- Grendelmeier, les cantons ont pris les choses en main dans ce
cher die grundlegenden Fragen vor allem rechtlicher Natur auf domaine. La situation dénoncée en 1990 par le postulat de
dem Gebiete der therapeutischen Transplantationen zu regeln M. Günter ne peut être justifiée, mais les nécessités économi-
hätte, namentlich in Anbetracht der internationalen Entwick- ques pousseront les cantons à devoir trouver une solution. Il
lung, zu prüfen. n'est donc pas nécessaire que la Confédération intervienne
dans ce domaine-là II est certes regrettable que les cantons
Schriftliche Erklärung des Bundesrates obtiennent le talent de s'entendre en raison de décisions des
Déclaration écrite du Conseil fédéral assurances de ne plus subventionner toutes ces opérations.
Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen. Je regrette que personne n'ait cité un domaine d'excellence
en Suisse pour les greffes du foie, en l'occurrence le Centre
Frau Grendelmeier: Wir haben heute eine Bildungsdiskus- hospitalier universitaire de Genève. C'est avec l'Etat de Ge-
sion geführt. Wir wissen, dass wir in diesem Lande keine ande- nève que des accords - qui comprendraient des éléments de
ren Güter haben als das, was wir uns selber erdenken und was réciprocité - devront être conclus. La santé publique relevait
wir selber leisten. Dazu gehört unter anderem die Medizin, in des cantons, c'est à eux d'agir.
der die Schweiz zurzeit noch immer - ich sage: zurzeit noch
immer-vorne mitmachen kann. Bundesrat Cotti: Es ist Ihnen ja bekannt, die kurative Medizin
Transplantationschirurgie, die hier zur Diskussion steht, ist ein fällt - Herr Pidoux hat das bestätigt - ganz eindeutig in den Zu-
höchst spezialisiertes, ein höchst anspruchsvolles Gebiet, ständigkeitsbereich der Kantone. Ein Bericht über die Situa-
nicht nur für den Patienten, wenn es z. B. darum geht, eine Le- tion auf diesem Gebiet kann deshalb nur von den Kantonen -
bertransplantation oder eine Transplantation des Herz-Lun- ich denke insbesondere an die Sanitätsdirektoren-Konfe-
gen-Systems über sich ergehen zu lassen, sondern es ist auch renz - erstellt werden.
ein höchst anspruchsvolles Gebiet für die Medizin selber-auf- Der Bundesrat ist darüber unterrichtet, dass sich die SDK mit
wendig und teuer. Es braucht sehr viele Leute, um auf diesem diesen Fragen eingehend befasst hat Wir verfügen also, Frau
Gebiet Spitzenleistungen zu erbringen. Was nun ganz ent- Grendelmeier, vom Bund aus nicht über die Mittel, um auf die
scheidend ist: Wer auf diesem Gebiet mitmachen will, muss Situation bei der Transplantationschirurgie einzuwirken oder
sich darauf konzentrieren können und Gelegenheit haben, hierzu irgendwelche Vorschläge zu machen. Wir sind aber be-
möglichst viele Operationen dieser komplizierten Art durchzu- reit, die Anliegen des Postulanten, den Sie hier vertreten, an
führen. Das bedeutet, dass die relativ wenigen Patienten, die die zuständigen Gremien der Kantone weiterzuleiten und in
auf diesem Gebiet anfallen, von einem einzigen Team in der diesem Sinne auf den adäquaten und wirtschaftlichen Einsatz
Schweiz behandelt werden sollten. der finanziellen und personellen Ressourcen in diesem Berei-
Zum Vergleich: In Amerika gibt es an der ganzen Ostküste ein che einzuwirken.
einziges Transplantationszentrum für 300 Operationen im Unter diesem Gesichtspunkt sind wir bereit, Ihnen zu entspre-
Jahr. In Deutschland gibt es fünf, in Australien und Neusee- chen. Das Postulat muss aber aus Gründen der Zuständig-
land je eines, und das genügt Hier setzt nun die Kritik von Paul keitsordnung abgelehnt werden.
Günter an: In der Schweiz, dem 6-Millionen-Land, sind bereits
drei Zentren im Aufbau - und das ist ein Unsinn. Es ist medizi- Abstimmung - Vote
nisch ein Unsinn, weil sich dann die Spitzenkräfte auf viel zu Für Ueberweisung des Postulates 45 Stimmen
wenige Patienten verteilen. Damit bekommen sie nie die Dagegen 70 Stimmen
Uebung, die sie brauchen, um diese Operationen bestmög-
lich durchzuführen. Paul Günter geht so weit, in diesem Fall
von Experimentalchirurgie am lebendigen Menschen zu re-
den: Es wird schlicht experimentiert, weil man zuwenig Erfah-
rung sammeln konnte.
Was wir hier haben, ist ein typisch schweizerisches Problem.
Kein Kanton will auf ein solches Zentrum verzichten - minde-
stens nicht die grossen Universitätskantone -, Transplantati-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat (Günter-)Grendelmeier Transplantationschirurgie. Koordination in der Schweiz
Postulat (Günter-)Grendelmeier Chirurgie des greffes d'organes. Coordination en Suisse
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1992
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 01
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.475
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 02.03.1992 - 14:30
Date
Data
Seite 244-245
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Pagina
Ref. No 20 020 946
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