Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 90-379 KI-generiert

Switzerland's High-Speed Rail Integration: Mâcon-Geneva vs. TGV Rhin-Rhône

Geschäftsnummer VPB 90-379
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

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This case concerns Switzerland's integration into the European high-speed rail network, specifically the connection of its French-speaking region. The core issue is the prioritization of potential routes, with the government favoring a connection via Mâcon to Geneva, citing traffic flow, potential travel times, and the securing of the Simplon line. However, concerns were raised that this singular focus risks excluding other viable routes, such as the TGV Rhin-Rhône, which could offer better connections and serve different regions. The government acknowledged the importance of the TGV Rhin-Rhône but argued its drawbacks, including cost and traffic flow, made it less favorable than the Mâcon-Geneva option, emphasizing that final decisions rested with French authorities.

Legislator-Regeste

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Art. 103 neu; Switzerland's High-Speed Rail Integration: Mâcon-Geneva vs. TGV Rhin-Rhône: The core issue is the prioritization of potential routes, with the government favoring a connection via Mâcon to Geneva, citing traffic flow, potential travel times, and the securing of the Simplon line. However, concerns were raised that this singular focus risks excluding other viable routes, such as the TGV Rhin-Rhône, which could offer better connections and serve different regions. The government acknowledged the importance of the TGV Rhin-Rhône but argued its drawbacks, including cost and traffic flow, made it less favorable than the Mâcon-Geneva option, emphasizing that final decisions rested with French authorities.

Schlagwörter

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Grenzgänger Transeuropäische Netze Eisenbahnverkehr Internationale Übereinkünfte im Verkehrsbereich E-Government Öffentlicher Verkehrsdienst
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Volltext

6. Juni 1990 299 Interpellation Jaggi

nen am Werk); die Verkehrstrennungsprojekte Centovalli-Lo- #ST# 90.379

carno, Chur-Arosa, Seetalbahn, Brig usw. Sie sollten uns die

Instrumente geben, damit diese Projekte zeitgerecht realisiert

werden können. Ich habe nur einige grosse erwähnt und muss Interpellation Jaggi

noch auf die vielen kleinen Projekte aufmerksam machen, die Anschluss der Westschweiz an das

ebenfalls sehr kompliziert sind. Die Tendenz zu Einsprachen europäische Hochgeschwindigkeitsnetz

und zu Rekursen nimmt bekanntlich zu, aus verschiedenen

Gründen. Vermutlich stehen im Vordergrund: detaillierte Nor- Réseau européen de lignes à

men vor allem im Umweltschutzbereich; die Bevölkerungs- grande vitesse. Raccordement de la

dichte und die Konfliktstellen, die sich dadurch ergeben; die Suisse romande

Empfindlichkeiten der einzelnen gegenüber persönlichen

Nachteilen; Herr Ständerat Miville hat das vorhin im Zusam-

menhang mit dem Luftverkehr sehr schön formuliert: «Das

Auto des Nachbarn ist ein anderes Auto.»

Weiter wären zu nennen Individualismus und die abneh- Wortlaut der Interpellation vom 5. März 1990

mende Bereitschaft, solidarische Beiträge an Werke der Allge- Der französische Regierungspräsident Michel Rocard sprach

meinheit zu leisten - das wohl grösste Problem: Man will das sich kürzlich zugunsten einer baldigen Verwirklichung der Li-

Produkt bis ins hinterste Bergtal, ist aber nicht mehr bereit, die nie Lyon-Chambéry-Turin (TGVTransalpin) aus. Damit gab er

Produktion entgegenzunehmen; man ist nicht mehr bereit, einer Variante, welche die für die Westschweiz interessanten

Nutzen und Lasten miteinander zu tragen. Dies macht mir Juratransversalen in Frage stellen könnte, deutlich den Vor-

grosse Sorgen. zug.

In dieser Ausgangslage hilft uns, so hoffe ich, Ihr Postulat. Da der TGV Transalpin sowie der TGV Rhein-Rhone westlich

Kurzfristig müssen wir selbstverständlich mit dieser Situation der Westschweiz einmal in das Hochgeschwindigkeitsnetz in-

und dem geltenden Verfahrensrecht leben und es optimal be- tegriert werden, bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu

wältigen. Mittelfristig muss das Verfahrensrecht dem Konflikt beantworten:

zwischen Verweigerungshaltung und sachlicher Dringlichkeit 1. Welche Massnahmen will er ergreifen, um die Linien zu be-

von grossen Projekten angepasst werden. günstigen, über welche die Westschweiz und die Alpentrans-

Aufgrund des vorliegenden Postulates werden wir verschie- versale (Lötschberg-Simplon) an das französische Netz ange-

dene personelle Sofortmassnahmen beantragen und einlei- schlossen werden können?

ten. Wir haben auch schon entsprechende organisatorische 2. Welchen Stellenwert haben diese Massnahmen in der Poli-

Massnahmen getroffen, soweit man dies in diesem Staat tik, die der Bund in bezug auf den grenzüberschreitenden

kann. Wenn man aus der Privatwirtschaft kommt, hat man Hochgeschwindigkeitsverkehr verfolgt?

manchmal Mühe, sich hier anzupassen, denn man kann nicht 3. Wirken die SBB bei der Ausarbeitung des westeuropäi-

mehr so flexibel handeln, man hat die Mittel, die man brauchte, schen Hochgeschwindigkeitsnetzes mit, und wenn ja, mit wel-

um Ihren Auftrag rechtzeitig zu erfüllen, nicht einfach zur Verfü- chen Optionen?

gung. Diese Sorgen sollen Sie aber nicht weiter belasten. 4. Ist der Bundesrat der Meinung, dass der Anschluss der

Trotzdem hoffen wir, dass es uns gelingen wird, die grossen Schweiz an den TGV Rhein-Rhone eine besondere Art der Fi-

Projekte zeitgerecht zu realisieren. Wir hoffen auch, dass wir nanzierung rechtfertigt?

die jetzt über 2000 Einsprachen (bald werden es Beschwer-

den sein, die auf meinem Tisch liegen) zeitgerecht behandeln Texte de l'interpellation du 5 mars 1990

können. Das Bundesamt für Verkehr hat für 1991 einen Stel- Dans une déclaration récente, M. Michel Rocard, président du

lenbedarf in der Grössenordnung von zwanzig neuen Stellen Gouvernement français, s'est prononcé en faveur d'une réali-

angemeldet. Ich hoffe, dass sie uns bewilligt werden. sation prochaine de la ligne Lyon-Chambéry-Turin (TGV

Daneben laufen - wie gesagt - organisatorische Verbesserun- transalpin). Ce faisant, il marquait une nette préférence pour

gen, die wir ständig prüfen und die wir auch realisieren, soweit une option susceptible de remettre en question les transversa-

wir eben können. Die grundsätzliche Problematik ist natürlich les jurassiennes intéressant la Suisse romande. Considérant

damit nicht gelöst. Die grundsätzliche Problematik muss - so que le réseau ouest-européen de lignes ferroviaires à grande

glaube ich - vertieft im Rahmen der Kommissionen, die hier vitesse comprendra à terme cette option du TGV transalpin,

angesprochen sind, behandelt werden, weil es sonst in die- ainsi que la ligne TGV Rhin-Rhône qui longe la Suisse ro-

sem Lande nicht mehr möglich ist, diese Grossprojekte zeitge- mande par l'ouest, je prie le Consel fédéral de répondre aux

recht zu lösen. Wir wissen: Ein Tag Verzögerung bei der questions suivantes:

«Bahn 2000» kostet einfach eine Million Franken, ein Jahr ko- 1. Quelles mesures le Conseil fédéral pense-t-il prendre pour

stet zwischen 300 bis 400 Millionen Franken. Deshalb bin ich favoriser les tracés permettant de brancher la Suisse romande

Ihnen auch dankbar, dass Sie heute morgen beispielsweise et la transversale alpine (Lötschberg-Simplon) sur le réseau

im Nachtragskredit l diese 150 Millionen Franken für die Natio- français?

nalstrassen beschlossen haben, weil wir bei einem Nein nur 2. Quelle place ces mesures prennent-elles dans la politique

verzögern würden, und damit würden die Kosten ansteigen. fédérale des transports ferroviaires transfrontières à hautes

Deshalb ist eine neuerliche Gesetzesreform des Verfahrens- performances?

rechts zu erwägen, sei es im Eisenbahnrecht - wie es der Bun- 3. Les CFF prennent-ils part à l'élaboration du réseau ouest-

desrat in der Botschaft zur Neat vorschlägt - oder seien es An- européen des lignes à grande vitesse et, le cas échéant, avec

passungen anderer Spezialgesetze oder des Gesetzes über quelles options?

die Bundesorganisation oder das Verwaltungsverfahren. 4. Le Conseil fédéral pense-t-il que le raccordement de la

Stichworte zu den Ansatzpunkten könnten sein: Verfahrens- Suisse à la ligne TGV Rhin-Rhône justifie un mode de finance-

wege kürzen, Zuständigkeiten ändern - ich weiss, das ist pro- ment particulier?

blematisch -, Legitimation gemäss OG Artikel 103 neu disku-

tieren. Die Gedanken darüber müssen auf breiter Basis auf- Mitunterzeichner - Cosignataires: Béguin, Cavadini, Delalay,

genommen werden, auf breitester Basis. Vorläufig aber ist der Ducret, Flückiger, Gautier, Hänsenberger, Hunziker, Lauber,

Bundesrat an Sofortmassnahmen interessiert, und dazu ge- Piller, Reymond, Roth, Zimmerli (13)

hört Ihr Postulat.

Deshalb ist der Bundesrat - das darf ich sagen - gerne bereit, Mme Jaggi: Vous le savez mieux que personne, Monsieur le

das Postulat zu akzeptieren; es kann uns helfen. Ministre des transports, que votre secteur est en plein dévelop-

pement et en plein mouvement. Je fais allusion, non seule-

Ueberwiesen - Transmis ment à la mobilité physique des personnes et des marchandi-

ses, mais surtout à celle des idées, des projets et des dossiers

qui se multiplient et se diversifient, non au gré dès mois ou des

Interpellation Jaggl 300 6 juin 1990

semaines, mais quasiment des jours, au point que seuls les favoriser les tracés permettant de brancher la Suisse romande

spécialistes s'y retrouvent - et encore - et que le danger des et la transversale alpine du Lötschberg-Simplon sur le réseau

interventions dominantes des technocrates est particulière- français?

ment élevé dans ce secteur. Cela vaut pour les transports en 2. Quelle place ces mesures prennent-elles dans la politique

général et, pour les transports ferroviaires en particulier. Cela fédérale des transports ferroviaires transfrontières à haute per-

vaut à l'échelle nationale et, désormais, à l'échelle internatio- formance? Encore une fois là on a, au travers du message pu-

nale. blié la semaine dernière, des éléments précieux de réponse.

Voyez le réseau européen des lignes àtrès grande vitesse, qui 3. Les CFF prennent-ils part à l'élaboration du réseau ouest-

s'élabore actuellement à coup d'échanges de papiers, de con- européen des lignes à grande vitesse et, le cas échéant, avec

férences et de consultations multiples. Si on essaie de résu- quelles options? En clair quel est notre degré de dépendance,

mer les constatations que l'on a pu faire au vu des développe- respectivement d'autonomie, pour mener une politique suisse

ments observés au cours de ces derniers mois, on remarque en matière de transports ferroviaires internationaux?

non seulement cette grande mobilité des idées et cette grande 4. Le Conseil fédéral pense-t-il que le raccordement de la

diversité des projets, mais aussi la confirmation toujours plus Suisse à la ligne TGV Rhin-Rhône justifie un mode de finance-

évidente de notre dépendance vis-à-vis de l'étranger, où l'on ment particulier? Pas d'argent, pas de Suisse, dit-on générale-

planifie sans accorder trop d'importance à ce pays qui se ment; pas d'argent, pas de ligne ferroviaire à grande vitesse

trouve au centre de l'Europe, sinon poury faire passer certains vers la Suisse, c'est tout à fait clair. Cela vaut pour tous les

couloirs de trafic. Dans ces conditions, je conviens qu'il est dif- tracés et pas seulement pour celui qui a la préférence - à mon

ficile de définir une politique cohérente pour la Suisse qui goût trop exclusive - du Conseil fédéral. Cela vaut aussi pour

mérite une qualification favorable plusieurs mois d'affilée. les autres tracés à travers le Jura que, dans la perspective

Pourtant, le Conseil fédéral a tenté d'adopter une attitude qui d'une nécessaire complémentarité, le Conseil fédéral voudra

paraît cohérente. En ce qui concerne le réseau interne, il s'agit bien désormais prendre aussi en considération.

du projet RAIL 2000 dont on aimerait la réalisation plus rapide.

Comme vous l'avez dit, dans ce domaine, les juristes sont plus

actifs que les machines de chantier. Le Conseil fédéral a égale-

ment tenté de déterminer une politique cohérente à l'échelle Bundesrat Ogi: Aus Sorge vor den TGV-Planungen stellt Frau

internationale dans le message récemment paru sur les trans- Ständerätin Jaggi vier Fragen an den Bundesrat. Diese vier

versales alpines. Cela apporte une réponse à l'interpellation Fragen würden eine ausführliche Antwort verdienen, doch

. que j'ai déposée le 5 mars dernier, mais elle demeure très par- muss ich mich relativ knapp halten.

tielle car le message part d'una priori discutable. Zuerst möchte ich zur aktuellen TGV-Planung von Frankreich

En bref, s'agissant du raccordement de la Suisse romande au Stellung beziehen: In Betrieb sind die Strecken Paris-Lyon

réseau européen, plus précisément au réseau français de li- und Paris-Nantes. Im Bau sind die Strecken Paris-Bordeaux,

gnes à grande vitesse, le Conseil fédéral s'accroche à un seul Paris-Lilie und dann in Richtung Grossbritannien respektive

tracé transfrontière, celui qui permettrait de joindre Maçon à Belgien sowie die Umfahrung von Lyon. Beschlossen sind die

Genève via Bourg-en-Bresse et Nantua. Je ne prétends pas Linien Lyon-Valence und die Umfahrung von Paris.

que ce choix est mauvais. Ne me le faites pas dire, d'ailleurs, je Sieben Strecken sind nun in Planung:

ne le crois pas. Un projet qui est soutenu avec une telle unani- 1. Paris-Strassburg-Saarbrücken (TGV);

mité et une telle fermeté, non seulement par le Conseil fédéral, 2. Mulhausen-Besançon-Mâcon (der TGV Rhin-Rhône) und

mais par les CFF et toutes sortes de collectivités y compris Besançon-Pasilly als Ast für den TGV Rhin-Rhône;

mon canton, ne peut pas être mauvais! J'affirme en revanche 3. Lyon-Chambéry-Turin, also der Mont-Cenis-Basistunnel

que ce choix est dangereusement unique; il serait tout de respektive der TGV Alpin. Als «Blinddarm» - wenn Sie so wol-

même grand temps de prendre en compte la nécessaire len - wäre im Rahmen dieses TGV Alpin die Strecke Cham-

complémentarité des différents tracés possibles déjà partielle- béry-Annecy-Genf gedacht. Das würde also bedeuten: Wenn

ment existants à travers le Jura, pour se raccorder à ce réseau Sie von Paris nach Genf fahren möchten, müssten Sie den

européen et français des lignes ferroviaires à grande vitesse. Umweg über Lyon machen, eine direkte Zufahrt nach Genf

En effet, tout miser sur Maçon-Genève sans avoir les résultats wäre nicht möglich.

des deux études de faisabilité et de financement attendus pour 4. TGV Méditerranée Valence-Orange-Aix-en-Provence-

cet automne, c'est de toute évidence s'exposer de plein fouet Fréjus sowie Valence-Orange-Montpellier-Narbonne-Barce-

à la concurrence potentielle et particulièrement dangereuse lona;

du tracé à travers le Mont-Cenis qui est géographiquement 5. Nantes-Bordeaux, das wäre der TGV Estuaire.

tout proche de Genève mais également proche dans le temps Man muss, wenn man diese Planung analysiert, die Frage stel-

si l'on en croit les multiples déclarations faites par M. Michel len: Wersoll das bezahlen, und wie kann das bezahlt werden?

Rocard, premier ministre français, pour la première fois à fin Bei den Planungen dieser sieben Linien haben die Franzosen

février dernier, ce qui avait précisément motivé le dépôt de insofern Probleme, als keine der sieben Linien kostendeckend

cette interpellation. betrieben werden könnte. Darum suchen die Franzosen so-

L'exclusivité de cet appui donné à Maçon-Genève se justifie wohl bei ihren Regionen als auch bei den Nachbarstaaten fi-

d'autant moins que la ligne du TGV dite Rhin-Rhône qui longe nanzielle Unterstützung.

le Jura sur le flan ouest a finalement les meilleures chances de • Basel dürfte - und das wird Herrn Miville freuen - einen TGV-

figurer au schéma directeur de la SNCF également attendu Anschluss bekommen, entweder via Strassburg oder via Be-

pour cet automne. Cette ligne qui joint Mulhouse et Lyon par sançon. Die Westschweiz hingegen - und das hat Frau Stän-

Belfort-Besançon avec une relation directe sur Dijon-Pasilly derätin Jaggi richtig erwähnt - liegt ausserhalb der heutigen

permettrait des raccordements intéressants pour la Suisse oc- TGV-Planung, mit Ausnahme eines möglichen Seitenastes

cidentale, notamment par Dôle-Vallorbe. Si on consulte une Chambéry-Genf. Noch einmal: Wenn Sie von Paris nach Genf

carte d'Europe et que l'on envisage le problème d'une ma- fahren möchten, würde der Weg über Lyon führen.

nière plus générale, ces raccordements sont aussi très intéres- Mit dem TGV Rhin-Rhône und dem TGV Alpin würde viel Ver-

sants du point de vue des liaisons est-ouest et non seulement kehr - sogar nationaler Verkehr - die Schweiz umfahren. Zum

nord-sud sur lesquelles la problématique des transversales al- Beispiel würden Bürgerinnen und Bürger, die aus dem Räume

pines a peut-être trop exclusivement attiré notre attention. Le Basel in den Raum Barcelona fahren, den TGV Rhin-Rhône

Conseil fédéral est conscient de l'importance de ce facteur benützen. Oder es würden Leute, die von Basel in den Raum

puisqu'il veut - c'est un point très positif de son message pu- Lyon fahren, nicht mehr durch das schweizerische Mittelland

blié récemment- «revaloriser» la ligne du Simplon. reisen, sondern den TGV Rhin-Rhône benützen. Der Bundes-

Dans mon interpellation j'adressais quatre questions au Con- rat und auch die Mehrheit der Westschweizer Kantone sind

seil fédéral. Les deux premières ont reçu une réponse partielle darum seit mehreren Jahren zugunsten einer Westschweizer

que M. Ogi développera peut-être encore. Verkehrseinbindung aktiv, ich würde sagen: sehr aktiv. Aber

1. Quelles mesures le Conseil fédéral pense-t-il prendre pour nicht wir entscheiden, sondern entscheiden wird, wie Sie wis-

6. Juni 1990 301 Interpellation Jaggi

sen, das Ministerium in Paris. Der letzte Entscheid liegt - wie desrat hat in der Neat-Botschaft diese Priorität stipuliert und

ich in den letzten Tagen herausgehört habe - sogar bei Präsi- beantragt Ihnen, hier allfällige Kredite zu einem späteren Zeit-

dent Mitterrand. punkt im Rahmen einer Zusatzbotschaft zu sprechen.

Vor wenigen Tagen haben wir die Neat-Botschaft verabschie- Schliesslich sind auch konkrete Ausbaumassnahmen für ein

det und darin die Schwerpunkte des Bundesrates festgelegt. attraktives Bahnnetz der Westschweiz im Rahmen von

Der Bundesrat liess all die für die Verbindung zur Schweiz in «Bahn 2000» zu erwähnen. Sie wissen, dass im Rahmen von

Frage kommenden Linien zwischen Genf und Basel überprü- «Bahn 2000» namentlich im Wallis und zwischen Lausanne

fen. Das Verkehrsaufkommen wurde an jeder Linie isoliert ana- und Bern allerhand geplant ist.

lysiert. Wir haben festgestellt, dass alle diese Zufahrtslinien in 2. Der Stellenwert der Massnahmen bezüglich grenzüber-

bezug auf das Verkehrsaufkommen ungenügende Zahlen schreitendem Hochgeschwindigkeitsverkehr. Die Strecke

bringen würden. Darum ist es eine Notwendigkeit, alle Ver- Genf-Mâcon ist Bindeglied zwischen «Bahn 2000» und der

kehrsströme wenn irgendwie möglich zu bündeln, so dass die Schnellfahrlinie Paris-Lyon-Barcelona. Sie könnte die Verlän-

Achse, die wir dann beschliessen, einigermassen wirtschaft- gerung des Korridors in Richtung München und Wien erleich-

lich betrieben werden kann. tern. Wir haben im übrigen eine Studie in Auftrag gegeben, um

In einem solchen Fall könnten - wie das Frau Ständerätin zu erfassen, wie sich die Ereignisse im Osten auf den Ost-

Jaggi erwähnt hat - Gelder der öffentlichen Hand in Frage West-Verkehr und unsere Verkehrsströme auswirken. Die er-

kommen. Von all diesen untersuchten Achsen erfüllt nur dieje- sten Erfahrungen zeigen, dass die Linie München-Zürich-

nige von Genf nach Mäcon oder von Macon nach Genf einiger- Genf an Bedeutung gewinnen könnte; hier ist ja mit der

massen die Anforderungen. «Bahn 2000» ein Werk im Entstehen, das uns eben bei diesem

Ich muss hier ihre Vorteile kurz erläutern: West-Ost-Transit dienen muss.

1. Bündelung der Verkehrsströme Paris-Westschweiz, Paris- 3. Die Mitarbeit der Schweiz bei der Ausarbeitung des europäi-

Italien, Deutschschweiz-Lyon-Südfrankreich. Vor allem ist da- schen Hochgeschwindigkeitsnetzes. Hier kann ich sagen,

mit das Schicksal des Simplons verbunden. dass die Bundesbahnen mit den französischen Bahnen lau-

2. Die attraktiven Fahrzeiten, die hier offeriert werden könnten, fend im Gespräch sind. Der Bundesrat und die SBB fördern

sind: Paris-Genf 2 Std. 15 Min., Paris-Lausanne 2Std. landesintern und gegenüber den Kantonen die Konzentration

45 Min., Paris-Neuenburg 3 Std. 15 Min., Paris-Brig 4 Stun- der Kräfte auf die Strecke Genf-Mâcon, weil wir aufgrund un-

den und Paris-Mailand 5 Std. 30 Min. Die Zufahrt von Mäcon serer Beurteilung der Lage der Meinung sind, dass die Chan-

nach Genf ist eisenbahntechnisch gesehen schwierig, aber cen hier am realistischsten sind, um Genf direkt an das TGV-

sie ist kurz. Sie kostet relativ viel Geld. Die ersten Berechnun- Netz anzubinden. Die SBB sind gegenüber französischen Pro-

gen haben den Betrag von 1 bis 1,5 Milliarden ergeben; aber jekten in bezug auf Basel noch abwartend, weil bei beiden Al-

sie wäre vor dem Basistunnel am Mont Cenis verfügbar, und ternativen für Paris-Basel - entweder über den TGV-Est

damit könnten wir die Zukunft des Simplons absichern. Das ist Strassburg oder über den TGV Rhin-Rhône via Besançon-

ein sehr wichtiges Argument. Basel wegen der Standortgunst so oder so angeschlossen

3. Die Städteschnellverbindung Genf-Lyon und die Verknüp- werden kann. Dann läge eine Verlängerung bis nach Zürich

fung der Flughäfen Lyon und Genf wären möglich; hier wäre nahe.

eine Fahrzeit von weniger als einer Stunde zu erreichen. 4. Der Anschluss der Schweiz an das TGV-Netz Rhin-Rhône

4. Die Sicherung der Simplonlinie und die Unabhängigkeit und die besondere Finanzierung, die verlangt werden dürfte.

von den Verwirklichungen der französischen Projekte Rhin/ Wir haben bereits gewisse Vorboten empfangen und wissen,

Rhône. Soweit zu diesen Vorteilen. dass da ein relativ grosser Beitrag von uns erwartet wird. Wir

Im übrigen hat man mir schon letztes Jahr in Aussicht gestellt, sind der Meinung, dass wir die Fahrzeit Paris-Mâcon-Genf-

dass im «plan directeur» die Linie Rhin-Rhône aufgenommen Lausanne verkürzen sollten, dass wir den Simplon sichern

werde. Man hat aber noch nicht entschieden. Das hat mir der sollten, dass wir Prioritäten setzen sollten. Deshalb haben wir

Verkehrsminister Michel Delebarre bei unseren Gesprächen eine Finanzierung für den Anschluss im Rahmen des TGV

vom 2S./29. Mai in Basel und Mülhausen bestätigt. Rhin-Rhône nicht geprüft, weil die Nachteile dieses Anschlus-

Schliesslich könnte bei den Franzosen als Argument zugun- ses - sei es über Porrentruy, sei es über Neuenburg, sei es di-

sten der Linie Mâcon-Genf stark gewichtet werden, dass der rekt über Lausanne - überwiegen. Mit dem Anschluss einer-

Uno-Sitz von Europa Genf ist, und ich glaube, dass die Franzo- seits über Basel und andererseits über Genf könnten wir bes-

sen alles Interesse haben, diesen Sitz in der Francophonie, ser in das TGV-Netz der Franzosen einbezogen werden.

wenn ich das so sagen darf, zu halten. Das wäre der generelle An Nachteilen hebe ich vier hervor: hoher wahrscheinlicher

Ueberblick. Kostenanteil für die Schweiz, allenfalls zusätzlich zur ganzen

In dieser Situation gilt das einfache Prinzip: Wir sollten uns auf oder teilweisen Mitfinanzierung der Strecke Mâcon-Genf;

eine Linie konzentrieren. Hier bin ich nicht der gleichen Auffas- keine optimale Bündelung der Verkehrsströme, wohl schlech-

sung wie Frau Ständerätin Jaggi, die gesagt hat, es sei «dan- teres Fahrplanangebot und ganz sicher schlechtere Wirt-

geureusement unique», wenn man sich nur auf eine Linie kon- schaftlichkeit; Verzicht auf die Schnellverkehrsachse Süd-

zentriere. Der Bundesrat ist anderer Meinung. Ich möchte das frankreich-Genf-Zürich-Wien durch das Schweizer Mittel-

anhand der vier gestellten Fragen, auf die ich jetzt eingehe, land; viertens - das ist der wichtigste Grund - der Zeitfaktor:

noch erläutern. Weil der TGV Alpin via Mont Cenis nicht so rasch zur Verfü-

1. Massnahmen des Bundesrates für die Begünstigung von Li- gung stehen wird - es braucht für die rund 40 bis 50 Kilometer

nien im Interesse der Westschweiz. Den Auftrag des Bundes- langen Tunnels am Mont Cenis noch acht bis fünfzehn Jahre

rates habe ich den Franzosen schon mehrmals und zuletzt am -, sollten wir den heutigen Vorteil mit dem Simplon nicht ver-

2S./29. Mai erläutert. Die Franzosen wollen in diesem Jahr ent- gessen und diesen Trumpf nicht aus der Hand geben. Genf

scheiden, haben uns aber Konsultation-was das auch immer wäre abgekoppelt, wenn die Zufahrten Vallorbe, Neuenburg

heissen mag - zugesichert. Wir hoffen, dass man uns nicht oder Porrentruy gewählt würden. Als Nachteil denke ich

umfahren wird, sondern dass man sieht, dass eine Zufahrt Schliesslich an den Uno-Sitz von Europa.

nach Genf prioritär ist. Die Zufahrt von Pasilly nach Besançon Der Bundesrat hat sich also bis jetzt keine Finanzierungsge-

und weiter in Richtung Vallorbe/Lausanne käme in bezug auf danken zum TGV Rhin-Rhône gemacht. Hingegen ist er ge-

die Kostenbeteiligung bedeutend teurer zu stehen als die Zu- willt, die Schweizer Interessen mit der Strecke Maçon-Genève

fahrt von Mäcon nach Genf. In diesem Zusammenhang darf zu wahren und auch dafür zu kämpfen. Diese Strecke dürfte

ich auch sagen, dass der Bund und die Franzosen zusammen auch die höchste Rendite und die meisten Verkehrsvorteile

mit den Westschweizer Kantonen eine Machbarkeitsstudie in aufweisen. Entschieden wird im Elysée und nicht hier im Bun-

Auftrag gegeben haben, die auch eine Finanzstudie enthält. deshaus.

Aufgrund der Bedeutung dieser Zufahrt prüfen die Regierun- Ich habe versucht, Ihnen das zu erklären. Der Bundesrat hofft,

gen der Kantone Genf, Waadt und Wallis mit Blick auf die Si- dass sich alle interessierten Kantone hinter diese Absicht stel-

cherung der Simplonlinie, ob sie sich allenfalls - ich formuliere len können. Einheit und einheitliches Auftreten sind in dieser

vorsichtig - bei der Finanzierung beteiligen könnten. Der Bun- Frage dringend notwendig.

Interpellation Flückiger 302 6 juin 1990

Mme Jaggi: Je ne puis évidemment pas me déclarer satisfaite gouvernementaux, à l'exception du Parti socialiste qui a fait

des réponses très claires qui viennent d'être présentées. état de réserves, ont immédiatement réagi en apportant leur

Après comme avant, je crois que le choix fait est en lui-même soutien aux projets du Conseil fédéral de réaliser les transver-

judicieux, mais qu'il est dangereux de l'avoir fait ainsi unique sales alpines et de les adapter aux réseaux européens, à

et d'avoir délibérément - vous l'avez dit très ouvertement et je grande vitesse notamment. Désormais, la problématique est

vous en remercie, Monsieur le Conseiller fédéral - négligé la du ressort des Chambres ou, en d'autres termes, c'est au Par-

recherche d'alternatives ou la simple prise en considération lement de jouer. En premier lieu, il convient de constater que la

d'autres transversales jurassiennes pour le raccordement de stratégie suisse de réseaux transalpins, à la conception de la-

la Suisse occidentale au réseau d'outre-Jura, le long duquel quelle vous avez voué une attention sans défaillance, Mon-

circulera - j'en suis certaine, même si ce n'est que l'une des sieur le Conseiller fédéral, que vous avez défendue et que

sept lignes - le TGV Rhin-Rhône. vous défendez encore avec une pugnacité digne d'admiration

- permettez qu'on vous le dise une fois, face à vos interlocu-

teurs européens, notamment ceux très difficile à convaincre

de la Communauté européenne - répond aux besoins et de la

Suisse et de l'Europe.

#ST# 90.472 La grande oeuvre à entreprendre s'incrit dans la modernité, au

sens économique et culturel que l'on voudra bien donner à ce

Interpellation Flückiger terme, dans le contexte des échanges continentaux via la

Domodossola Due schafft eine Suisse. Globalement, le projet NLFA emporte donc une large

adhésion. J'observe qu'il arrive à point nommé pour accélérer

neue Situation une mutation trop lente à mon goût de la conception euro-

Domodossola Due change les péenne en matière de trafic marchandises, dont une partie du

données tonnage pourrait, sur de longues distances, passer de la route

au rail. De plus, j'admets que le projet est paré de certaines

vertus fédéralistes.

En revanche, force est de constater qu'une part très impor-

tante de l'effort à fournir, dont la part d'effort financier de l'en-

Wortlaut der Interpellation vom 22. März 1990 semble des contribuables de toutes les régions du pays sera

Der Bau des grossen Güterbahnhofes Domodossola Due un- concentrée sur la variante du St-Gothard. Certes, je ne l'ignore

terstreicht die Absicht Italiens, von der Eröffnung einer neuen pas, les motifs ne font pas défaut pour justifier cette forme de

Alpentransversale auf der Lötschberg-Simplon-Achse zu pro- priorité donnée au Gothard. Le débat ne faisant que commen-

fitieren. cer, il fournira toutes les occasions de développer l'argumen-

Jetzt, da Italien beschlossen hat, seine Eisenbahnverbindun- tation en faveur de cette artère et, parallèlement, de la réfuter

gen südlich des Simplons zu optimieren, ist es wichtig, dass également, du moins partiellement.

sich der Bund offiziell auf diese Linie festlegt. Pour l'heure, je voudrais me limiter à évoquer deux aspects du

Aus diesen Gründen fragen wir den Bundesrat: projet qui ne manqueront pas de gagner en acuité au fur et à

1. Findet er es noch angemessen, dass die Lötschberg-Sim- mesure de l'avancement des études préparatoires et des

plon-Achse bloss als Ergänzung zur Gotthard-Achse dienen débats dans les commissions et les conseils législatifs. Le pre-

soll? mier, nous venons de l'évoquer très largement, concerne les

2. Müsste die geplante Kapazität der Lötschberg-Achse nicht connections de la Suisse avec le TGV français, dès lors que le

erhöht werden, wenn man die Anstrengungen Italiens zur För- projet NLFA précise, me semble-t-il pour la première fois d'une

derung der Verbindungen von Domodossola aus bedenkt? manière aussi claire, un choix «arbitraire» - permettez le quali-

ficatif entre guillemets - en faveur d'une nouvelle ligne Genè-

Texfe de l'interpellation du 22 mars 1990 ve-Maçon; le second parce que l'axe Lötschberg-Simplon

La réalisation de la gare marchandise à grande capacité de n'est pas valorisé à parité égale avec celui du St-Gothard. Il est

Domodossola Due marque la volonté italienne de tirer profit de vrai, Monsieur le Conseiller fédéral, que dans la définition

l'aménagement d'une nouvelle transversale alpine sur l'axe d'une politique et des options qui en découlent, contentertout

Lötschberg-Simplon. le monde constitue un défi auquel même le Conseil fédéral

Dès lors que l'Italie a choisi d'optimaliser ses liaisons ferroviai- restera définitivement confronté.

res à partir du sud du Simplon, il importe que la Confédération Dans le cas de l'intégration du réseau CFF au TGV, la variante

s'engage fermement en faveur de cette ligne. Paris-Mâcon-Genève, pour souhaitable et légitime qu'elle

Pour ces motifs, nous demandons au Conseil fédéral: soit eu égard au rôle national et international de Genève, paraît

1. S'il est d'avis que le concept de complémentarité de l'axe peu réaliste, quoique le Conseil fédéral en pense et quelle que

Lötschberg-Simplon par rapport à l'axe Saint-Gothard de- soit la pertinence des explications que vous venez de nous li-

meure approprié? vrer; peu réaliste, dis-je, ne serait-ce qu'en raison des priorités

2. Si la capacité future de l'axe Lötschberg-Simplon ne doit françaises en matière d'axes à grande vitesse, lesquelles,

pas être appréciée à la hausse, compte tenu des efforts ita- Monsieur le Conseiller fédéral, vous sont bien connues. Dès

liens de promotion de liaisons à partir de Domodossola? lors que l'on connaît aussi l'inclination de la communauté fer-

roviaire romande pour la connection avec le TGV Rhin-Rhône,

Mitunterzeichner - Cosignataires: Béguin, Cavadini, Cottier, projet qui apparaît de plus en plus comme ayant les faveurs

Hänsenberger, Lauber, Reymond, Roth (7) des décideurs du gouvernement français et de la SNCF, pour-

quoi ne pas s'investir carrément pour cette variante qui pour-

M. Flückiger: J'observe tout d'abord qu'en ce qui concerne le rait être prolongée sur le territoire suisse par des aménage-

raccordement de la Suisse romande aux réseaux européens ments subséquents de nature à desservir Genève et les cen-

des lignes à grande vitesse Mme Jaggi et moi-même sommes tres urbains du pied du Jura dans les conditions optimales de

dans le même wagon. Dès lors, je partage les considérations RAIL 2000. Vous avez par avance répondu à cette question.

que notre collègue vient de développer et j'ai bien sûr pris con- S'agissant de la réalisation des transversales ferroviaires alpi-

naissance des réponses que vous avez apportées, Monsieur nes, je regrette que les deux axes ne soient pas traités con-

le Conseiller fédéral. Aussi je saisirai l'opportunité de synthéti- formément aux exigences du trafic futur dont on peut escomp-

ser, d'abréger le développement de mon interpellation du ter que les investissements italiens pour la modernisation de la

22 mars 1990 en ce qui concerne cet aspect de l'avenir de nos ligne Domodossola-Novare auront des incidences sur le flux

transports ferroviaires. de trafic. L'axe Lötschberg-Simplon, prolongé sur le versant

Monsieur le Conseillerfédéral, lundi 28 mai dernier, vous avez italien par un corridor ferroviaire de première importance en di-

présenté ce que la presse a appelé «le plus grand projet suisse rection de la Ligurie et de ses ports, s'incrit dans les axes de

de tous les temps dans le domaine des transports». Les partis transit principaux: St-Gothard, Simplon, Brenner; une trilogie

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Jaggi Anschluss der Westschweiz an das europäische

Hochgeschwindigkeitsnetz

Interpellation Jaggi Réseau européen de lignes à grande vitesse. Raccordement de la Suisse

romande

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1990

Année

Anno

Band III

Volume

Volume

Session Sommersession

Session Session d'été

Sessione Sessione estiva

Rat Ständerat

Conseil Conseil des Etats

Consiglio Consiglio degli Stati

Sitzung 02

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 90.379

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 06.06.1990 - 08:00

Date

Data

Seite 299-302

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Ref. No 20 018 882

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