Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 90-364 KI-generiert

Federal Council Clarifies Lake Cleanup Plan, Awaiting Environmental Impact Assessment

Geschäftsnummer VPB 90-364
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Teilweise gutgeheissen (Partially Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Council addressed concerns regarding a controversial plan to clean up a lake in the canton of Zug. The plan involved diverting phosphate-rich lake water into a neighboring canton's river and transferring water from another lake, potentially impacting groundwater and natural shorelines. The Council clarified that a final decision had not been made, emphasizing the necessity of an environmental impact assessment. While acknowledging the goal of lake restoration and a preliminary approval for project continuation by federal offices, the Council stressed that environmental consequences, particularly for downstream areas and natural habitats, must be thoroughly evaluated before final approval, and that internal lake measures, like fertilizer reduction, are paramount.

Legislator-Regeste

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Art. 36 BüG, Art. 93 BGG; Federal Council Clarifies Lake Cleanup Plan, Awaiting Environmental Impact Assessment: The plan involved diverting phosphate-rich lake water into a neighboring canton's river and transferring water from another lake, potentially impacting groundwater and natural shorelines. The Council clarified that a final decision had not been made, emphasizing the necessity of an environmental impact assessment. While acknowledging the goal of lake restoration and a preliminary approval for project continuation by federal offices, the Council stressed that environmental consequences, particularly for downstream areas and natural habitats, must be thoroughly evaluated before final approval, and that internal lake measures, like fertilizer reduction, are paramount.

Schlagwörter

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Umweltverträglichkeitsprüfung Wasserverschmutzung Vorentscheid Umweltschutzorganisation Abwasservorbehandlung Abfallplanung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 36 BüG

Basis for annulment of naturalization due to concealment of facts.

Art. 93 BGG

Used to declare the appeal inadmissible because it was against an interlocutory decision.

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Volltext

22. Juni 1990 N 1273 Interpellation Mühlemann

dans le soutien et la promotion de la recherche sur le SIDA, le Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

Fonds national de la recherche scientifique, la Fondation pour vom 5. Juni 1990

la recherche sur le SIDA et l'Office fédéral de la santé publique. Rapport écrit du Conseil fédéral du 5 juin 1990

Ueber die Sanierung des Zugersees wird im Kanton Zug im

Le président: L'interpellateur est satisfait de la réponse du Zeitpunkt der Projektgenehmigung eine Umweltverträglich-

Conseil fédéral. keitsprüfung durchgeführt. Zum entsprechenden Umweltver-

träglichkeitsbericht werden sich zusätzlich zur kantonalen

Umweltschutzfachstelle auch das Bundesamt für Umwelt,

Wald und Landschaft (Buwal) sowie die Umweltschutzfach-

stellen der Nachbarkantone zu äussern haben. Im weiteren

werden Bundesbehörden, die Subventionen zu gewähren ha-

#ST# 90.364 ben, dies erst tun, nachdem die Prüfung abgeschlossen und

die Umweltverträglichkeit des Vorhabens nachgewiesen ist.

Interpellation Bircher Der Bundesrat legt Wert auf die Feststellung, dass sich die

Umstrittene Zugersee-«Sanierung» Bundesbehörden zum Vorhaben bisher noch nicht abschlies-

send geäussert haben. Das Bundesamt für Wasserwirtschaft

Lac de Zoug. «Assainissement» wie auch das Buwal haben jedoch dem beabsichtigten Projekt

controverse im Sinne eines vorläufigen Variantenentscheides zugestimmt.

Dies bedeutet jedoch noch nicht Zustimmung zur Ausführung,

sondern lediglich zur Weiterführung des Projektes, womit ins-

besondere die Durchführung der Umweltverträglichkeitsprü-

fung ermöglicht wird. Beide Bundesämter sind wohl an einer

Wortlaut der Interpellation vom 8. Februar 1990 raschen Seesanierung interessiert, doch müssen allfällige Fol-

Die nun konkret vorliegenden Pläne des Kantons Zug, seinen gen, die sich aus einer Seesanierung für die unterliegenden

überdüngten Zugersee zu sanieren, stossen insbesondere im Kantone ergeben können, sorgfältig abgeklärt und bewertet

Kanton Aargau auf Ablehnung. Gemäss Projekt wäre mittels werden.

einer Ableitung das stark phosphatreiche Seewasser in die Zu den aufgeworfenen Fragen nimmt der Bundesrat wie folgt

aargauische Reuss zu leiten. Diese würde damit jährlich mit Stellung:

30 Tonnen Phosphat mehr belastet. Zudem würde in den Zu- 1. Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist noch nicht abge-

gersee durch einen weiteren Stollen Wasser aus dem Vier- schlossen. Der Bundesrat kann deshalb zu den Auswirkungen

waldstättersee geleitet, womit dessen Seespiegel aber um des Vorhabens noch nicht Stellung nehmen.

mehrere Zentimeter sinken würde und Auswirkungen auf 2. Die Einleitung von Sauerstoff in das Tiefenwasser von Seen

Grundwasser und naturnahe Uferzonen zu befürchten wären. kann die Phosphatrücklösung nicht in allen Fällen verhindern.

Es erstaunt nun, dass sich Bundesämter zu diesem Vorhaben Als See mit grosser Bioproduktion gilt dies auch für den Zuger-

positiv geäussert haben sollen. Wie beurteilt der Bundesrat die see. Aus diesem Grund steht für den Zugersee die künstliche

geschilderten negativen Auswirkungen, insbesondere auch Belüftung nicht im Vordergrund.

auf die naturnahen Gebiete im aargauischen Reusstal? 3. Die Verhinderung der Einleitung verunreinigender Stoffe

Warum wird dem Kanton Zug nicht die in ändern Seen schon geht see-internen Massnahmen vor. Der Regierungsrat des

erfolgreich angewandte künstliche Belüftung empfohlen? Kantons Zug ist sich dessen bewusst. Er hat deshalb insbe-

Was sagt der Bundesrat zur Tatsache, dass der Kanton Zug sondere im Bereich Landwirtschaft die erforderlichen Geset-

bis heute es nicht für nötig hielt, ein Düngeverbot zu erlassen, zesänderungen vorbereitet, um u. a. Düngebeschränkungen

also die eigentliche Ursache der Phosphatüberlastung zu be- verfügen zu können. Die Beschlussfassung im Zuger Kantons-

seitigen? rat steht unmittelbar bevor.

Texte de l'interpellation du 8 février 1990 Le président: L'interpellateur n'est que partiellement satisfait

Le projet concret, qui a maintenant été présenté par les auto- de la réponse du Conseil fédéral.

rités du canton de Zoug, en vue d'assainir le lac de Zoug forte-

ment pollué par les engrais, se heurte aune opposition notam-

ment dans le canton d'Argovie. Il serait en effet prévu d'amé-

nager une conduite permettant de déverser dans la Reuss ar- 90.458

govienne l'eau du lac fortement enrichie en phosphates. La ri-

#ST#

vière aurait ainsi à supporter 30 tonnes de phosphates de plus

par an. De plus, une autre conduite amènerait dans le lac de Interpellation Mühlemann

Zoug de l'eau du lac des Quatre-cantons: le niveau de ce der- Reorganisation

nier s'abaisserait de plusieurs centimètres, ce qui risque der Schweizerischen Landesbibliothek

d'avoir des conséquences sur les eaux souterraines et sur les

rives naturelles. Réorganisation

Il est surprenant que des offices fédéraux aient donné un avis de la Bibliothèque Nationale

favorable sur un tel projet. Que pense le Conseil fédéral des ef-

fets néfastes décrits plus haut, notamment des atteintes por-

tées aux rives argoviennes de la Reuss qui sont restées dans

un état proche de la nature? Wortlaut der Interpellation vom 21. März 1990

Pourquoi le canton de Zoug n'applique-t-il pas la méthode, uti- Am 28. Februar 1989 hat der Bundesrat den Bericht der Ar-

lisée dans d'autres lacs avec succès, de l'oxygénation artifi- beitsgruppe zur Neudefinierung der Aufgaben der Schweizeri-

cielle des eaux? schen Landesbibliothek (SLB) entgegengenommen. In die-

Que pense le Conseil fédéral du fait que jusqu'à présent, le sem Bericht wird klar festgehalten, dass die SLB dringend der

canton de Zoug n'a pas jugé utile d'interdire l'utilisation des Reorganisation bedarf, um als wirksames Instrument nationa-

engrais pour éliminer la cause même de la pollution due aux ler Kulturpolitik und wissenschaftlicher Dienstleistung einge-

phosphates? setzt zu werden. Im besondern wurde darauf hingewiesen,

dass mit der Neuorganisation auch ein schweizerisches Lite-

Mitunterzeichner- Cosignataires: Keine-Aucun raturarchiv zu errichten sei. Die Verwirklichung dieser Ziele be-

dingt den Einsatz von grösseren personellen und finanziellen

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Mitteln. Da seit 1. März 1990 Dr. J.-F. Jauslin als neuer Direk-

Der Interpellant verzichtet auf eine Begründung und wünscht tor der Landesbibliothek wirkt, wird der Bundesrat gebeten,

eine schriftliche Antwort. folgende Fragen zu beantworten:

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Bircher Umstrittene Zugersee-«Sanierung»

Interpellation Bircher Lac de Zoug. «Assainissement» controverse

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1990

Année

Anno

Band III

Volume

Volume

Session Sommersession

Session Session d'été

Sessione Sessione estiva

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 16

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 90.364

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 22.06.1990 - 08:00

Date

Data

Seite 1273-1273

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Ref. No 20 018 758

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