Federal Council Addresses Varroa Mite and Beekeeping Support
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Council, in response to an interpellation, addressed the issue of the Varroa mite infestation and its impact on beekeeping, acknowledging the severity of the problem and the need for enhanced beekeeper training and information. While the council highlighted existing efforts by research institutions and agricultural bodies to combat the mite through information campaigns and practical advice, it suggested that the initiative for a new, comprehensive beekeeping center should largely come from the beekeeping community itself, with the Confederation ready to support and potentially increase its contributions. The council emphasized that while the Varroa mite has no absolute cure, ongoing efforts aim to reduce its impact to a manageable level through integrated pest management strategies, including the careful use of chemical treatments and the development of more resistant bee strains.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 1 Absatz; Federal Council Addresses Varroa Mite and Beekeeping Support: Aber die Bienen sichern nicht nur die Befruchtung von Kir- nen. Die Kategorie «Ertragseinbusse» greift hier zu kurz.
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KI-generiertVolltext
S.Juni 1990 281 Interpellation Bührer
Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit des Bundes, aber Nous pouvons dire, Monsieur Gadient, à titre préalable que,
auch aus der ERG unterstellten Geschäften umfassen. même si aujourd'hui l'étude interne des propositions des ex-
Forderungen, die diesen beiden Kriterien nicht entsprechen, perts n'est pas terminée, les propositions, qui sont contenues
werden nicht in die Abkommen einbezogen. Auch in Zukunft dans le message dont nous discutons maintenant, ainsi que
dürfte das Hauptgewicht auf ERG-versicherten Forderungen dans les autres messages décidés par le Conseil fédéral à la
liegen. même date, ne vont pas à rencontre de celles du groupe d'ex-
Nachdem sich der letzte Bundesbeschluss vom 20. Juni 1980 perts.
bewährt hat und er der Schweiz erlaubt, mit anderen Gläubi- Peut-on faire autre chose? Nous allons le voir dans quelques
gerstaaten solidarisch und rasch den Schuldnerländern Un- semaines ou quelques mois. Je peux toutefois vous dire que,
terstützung zu gewähren, drängen sich keine grundsätzlichen lorsque le Conseil fédéral sera parvenu à ses conclusions, il
Aenderungen auf. Immerhin erlaubt aber die Formulierung les fera connaître. S'agira-t-il d'une publication formelle, avec
von Artikel 1 Absatz 1 des Beschlusses, auch Konsolidierun- la publication du rapport dans la Feuille fédérale ou d'une
gen abzuschliessen, die eine teilweise Minderung der.Forde- communication au Parlement? La question de la forme est en-
rungen beinhalten. Damit können den ärmsten und höchstver- core ouverte mais il est bien clair que ce rapport, par l'intérêt
schuldeten Entwicklungsländern im Rahmen von Schulden- qu'il représente et les conséquences que le Conseil fédéral
konsolidierungen Bedingungen eingeräumt werden, die eine peut en tirer, en plus du message d'aujourd'hui, est d'un
Minderung des Nominalwerts der Forderung bewirken. intérêt tel qu'il serait faux de le garder pour l'usage interne du
Ihre Aussenwirtschaftskommission hat an ihrer Sitzung vom Conseil fédéral et de l'administration publique. Le tout premier
23. April 1990 einstimmig beschlossen, auf die Vorlage einzu- à en connaître le contenu, sera naturellement le Parlement.
treten und dem Beschlussentwurf zuzustimmen.
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen
Gadient: Solche Konsolidierungsabkommen sind nach wie Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière
vor nötig, und dabei muss unser Land in der Lage sein, an
Konsolidierungsaktionen der Gläubigerländer ohne Verzug Detailberatung - Discussion par articles
mitzuwirken, wie das in der Botschaft zum Ausdruck kommt.
Ich bin für Eintreten und Gutheissen des Bundesbeschlusses. Titel und Ingress, Art. 1,2
In der Frühjahrssession 1989 habe ich den Vorschlag einge- Antrag der Kommission
bracht, dass unser Land die Initiative ergreife, um ein grundle- Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates
gend neues Konzept im Sinne einer ganzheitlichen und um-
fassenden Entschuldungsstrategie zu erarbeiten und deren Titre et préambule, art. 1,2
internationale Koordination und Umsetzung voranzutreiben. Proposition de la commission
Neue Kredite sollten dabei auf der Grundlage der im Ab- Adhérer au projet du Conseil fédéral
schlussdokument der Unctad VII enthaltenen Grundsätze ge-
währt werden, und zur Ueberprüfung ist die Einsetzung einer Angenommen -Adopté
kompetenten Arbeitsgruppe angeregt worden.
Ich danke dem Bundesrat, dass er bereits am 12. Juni 1989 Gesamtabstimmung - vbfe sur l'ensemble
die Schaffung einer unabhängigen Expertengruppe geneh-
migte, die seither fünfmal tagte und ihren Bericht inzwischen Für Annahme des Beschlussentwurfes 35 Stimmen
erstattet hat. Dieser Bericht ist nicht allzu umfangreich aus- (Einstimmigkeit)
gefallen, aber er enthält einige sehr bedeutsame Feststellun-
gen und Vorschläge, auch solche im Zusammenhang mit der An den Nationalrat-Au Conseil national
die heutige Vorlage ausmachenden Schuldenkonsolidierung.
Ich bitte um Auskunft, wie der Bundesrat im Bereich der Ent-
schuldungsmassnahmen nun vorzugehen gedenkt, ob er die
in diesem Bericht enthaltenen Empfehlungen im Rahmen der
künftigen Entschuldungspolitik berücksichtigen wird, ob er er- #ST# 90.329
gänzende Abklärungen vorzunehmen beabsichtigt oder
schon konkrete Programme in Bearbeitung sind und ob dieser Interpellation Bührer
Bericht dem Parlament unterbreitet werden soll. Schaffung eines schweizerischen
Auf alle Fälle - so scheint mir - sind die Voraussetzungen hin-
Imkerzentrums
reichend geklärt, um eine schweizerische Initiative auf diesem
Gebiet in die Wege zu leiten; es wäre gerade mit Blick auf das Création d'un centre suisse
Jahr 1991 besonders gehaltvoll, wenn der Weg der Schweiz d'apiculture
nicht am Vierwaldstättersee enden, sondern vielmehr seine
Fortsetzung in die von der Verschuldungskrise betroffenen
Entwicklungsländer finden würde.
M. Delamuraz, conseiller fédéral: Ayant l'honneur d'être le Wortlaut der Interpellation vom 7. Februar 1990
premier conseiller fédéral dans votre cénacle après l'asser- Die Verbreitung der Varroa-Bienenseuche in der Schweiz stellt
mentation de trois nouveaux membres de cette auguste as- die Imkerschaft vor neue imkertechnische und ökologisch-
semblée, je voudrais, à mon tour, les saluer et leur souhaiter la biologische Probleme.
bienvenue dans ce «club» dont je n'ai jamais fait partie mais où Die Bedrohung durch die Seuche hat deutlich werden lassen,
je suis généralement bien accueilli, et je vous en remercie. dass im Bereich der Aus- und Weiterbildung, der Kaderschu-
J'aimerais dire à M. Gadient que le rapport des experts ex- lung, der Oeffentlichkeits- und Verbandsarbeit und des die
térieurs à l'administration, concernant tous les problèmes du Sprachgrenzen überschreitenden Erfahrungsaustausches
désendettement, la participation et les initiatives que la Suisse ein grosses Defizit besteht.
peut prendre afin de diminuer cet endettement, a été pris en Der Verband Schweizerischer Bienenvereine plant deshalb
compte par le Conseil fédéral, à la fin du mois de décembre die Schaffung eines schweizerischen Imkerzentrums.
dernier et qu'il en a transcrit les conclusions à sa propre inten- Ich frage den Bundesrat an, ob er gewillt ist, Aufbau und Be-
tion et à celle de l'administration qui est chargée, dans la trieb eines Imkerzentrums zu unterstützen.
phase actuelle, d'examiner en détail la faisabilité des proposi-
tions du groupe d'experts, la manière concrète dont on peut Texte de l'interpellation du 7 février 1990
transformer ces propositions. Le Conseil fédéral prendra, par La propagation de la varroase en Suisse pose des problèmes
conséquent, ses décisions sitôt que ce rapport interne aura biologiques, écologiques et sanitaires à notre apiculture.
été déposé. La menace posée par cette épizootie a révélé les lacunes exis-
Interpellation Bührer 282 5 juin 1990
tantes dans la formation et le perfectionnement des apicul- gesetzt werden müssen. In der Varroa-Bekämpfung sind wir
teurs, l'information du public, l'activité des organisations pro- noch längst nicht beim letzten Schluss der Weisheit ange-
fessionnelles. Elle a montré l'importance d'un échange d'in- langt. Es zeichnet sich ab, dass der Betriebsweise eine zuneh-
formations à l'échelle nationale. mende Bedeutung in der Varroa-Bekämpfung zukommt. Wir
La Fédération des sociétés d'apiculture envisage pour ces dürfen uns nicht allein und einseitig auf die chemische Sense
motifs de créer une centrale apicole. verlassen. Auch die richtige Anwendung der chemischen Be-
Le Conseil fédéral est prié de dire s'il est prêt à soutenir la kämpfungsmittel verlangt gebieterisch eine sorgfältige, prakti-
construction et l'exploitation d'une telle centrale. sche Ausbildung, sonst könnte es geschehen, dass die Quali-
tät unseres Schweizer Honigs durch chemische Rückstände
Frau Bührer: Bienen zu halten, zu pflegen, zu züchten und - leidet.
wenn der Himmel gnädig gestimmt ist - ihren Honig einzu- Die bestehenden Mängel in der Aus- und Weiterbildung kön-
heimsen, wird gemeinhin zu den Hobbies gezählt. Das ist si- nen nicht kurzfristig behoben werden. Um so wichtiger ist es,
cher nicht falsch, nur ist die Imkerei mehr als das, sie ist eine dass keine Zeit verlorengeht. Der Verband Schweizerischer
Leidenschaft, und meistens eine lebenslängliche! Bienenvereine hat die Planung eines Imkerzentrums in Angriff
Ich bin vor 45 Jahren der Faszination der Bienen erlegen. genommen. Die Errichtung eines schweizerischen Imkerzen-
Heute stehe ich fassungslos vor einem Phänomen, das die trums übersteigt indes die Kräfte des schweizerischen Verban-
Bienen tödlich bedroht und die Imkerei als naturverbundene, des bei weitem. Die Unterstützung durch Private, durch Fir-
ökologisch sinnvolle Freizeitbeschäftigung in Frage stellt. Die men und - dies ist der Zweck der Interpellation - durch die öf-
Zahl der von der Varroa-Seuche befallenen Bienenvölker fentliche Hand ist unerlässlich.
steigt seit dem letzten Jahr sprunghaft an, und total ausgestor- Die hohle Hand zu machen, ist eine sattsam bekannte Geste,
bene Bienenstände sind keine Seltenheit mehr. Es ist abseh- beileibe nicht nur in der Landwirtschaft, und die freundlich-
bar, dass schon bald in einzelnen Gebieten kaum noch genü- abweisende Haltung des Bundesrates ist ein gutes, bewährtes
gend Bienen zur Befruchtung der Kulturpflanzen vorhanden Sparrezept. Vor diesem Rezept sei gewarnt! Hier liegt etwas
sein werden. Das ist bedenklich, liegt doch z. B. im Obstbau am wachsenden Schaden. In diesem sensiblen Bereich brin-
der Anteil der von den Bienen befruchteten Blüten bei 90 Pro- gen Einbrüche ins ökologische Gefüge irreparable Schäden,
zent. die mit rein wirtschaftlichem Denken nicht erfasst werden kön-
Aber die Bienen sichern nicht nur die Befruchtung von Kir- nen. Die Kategorie «Ertragseinbusse» greift hier zu kurz.
schen, Aepfeln und Beeren und erhöhen nicht nur den Saat- Offenbar hatte der Bundesrat bei seinen Antworten auf die In-
gutertrag von Kulturpflanzen, z. B. vom Raps, sie sind auch terpellation Hildbrand vom 5. Oktober 1988 und die Einfache
unentbehrlich für viele Wildpflanzen, Wiesenblumen, Krauter, Anfrage Bodenmann vom 17. März 1989 den Ernst der Lage
Hecken und damit für die Erhaltung der Nahrungsbasis für noch nicht erfasst. Ich zitiere aus der Antwort auf die erwähnte
zahlreiche Wildtiere. Interpellation: «Imker, die im Rahmen des integrierten Be-
Die Bienen dürfen nicht sterben! Wenn die Bienen sterben, kämpfungsprogramms jährlich 30 bis 50 Prozent ihrer Völker
bricht ein Glied aus der ökologischen Kette. Die Folgen sind durch eigene Aufzucht erneuern, erleiden kaum Völkerverlu-
unabsehbar. Das Bienensterben wäre eine ökologische Tra- ste.» Das tönt in den Ohren eines Imkers und einer Imkerin wie
gödie. Diese Tragödie ist still und leise bereits im Gange. Die ein schlechter Witz! Der Bundesrat setzt damit voraus, was ein
Talfahrt der Bienenzucht hat begonnen, und wenn nicht sehr Grossteil der Imkerschaft an zeitlichem Aufwand gar nicht zu
rasch gehandelt wird, ist sie kaum mehr zu bremsen. leisten in der Lage ist; eine praktizierende Ständerätin jeden-
Der Bekämpfung der Varroa-Milbe wird seit einigen Jahren falls, obwohl Milizparlamentarierin, muss die Völkerverluste in
grosse Aufmerksamkeit geschenkt. Die Sektion Bienen der Kauf nehmen.
Eidgenössischen Forschungsanstalt in Liebefeld erforscht die Ich zitiere aus der gleichen Antwort des Bundesrates: «Es ist
Varroatose, erprobt Bekämpfungsmittel, erarbeitet Bekämp- nicht zu erwarten, dass die Varroatose in nächster Zeit getilgt
fungsprogramme. Die Ergebnisse der Forschungstätigkeit werden kann. Die Imker müssen sich damit abfinden, dass die
werden - das darf lobend gesagt werden - in optimaler Weise Bienen von einem Parasiten befallen werden. Die konse-
publik gemacht. Aber das genügt nicht. Die Varroabekämp- quente Durchführung biologischer Bekämpfungsmassnah-
fung verlangt einen zusätzlichen grossen, vor allem zeitlichen men, nötigenfalls ergänzt durch gezielten Einsatz chemischer
Einsatz der Imkerschaft. Ohne beratende Hilfe und tatkräftige Mittel, erlaubt aber eine Reduktion der Schäden auf ein wirt-
Unterstützung durch Berater und Bieneninspektoren, durch schaftlich tragbares Minimum.»
Kurse und Weiterbildung ist die Imkerschaft kaum in der Lage Glaubt der Bundesrat wirklich, dass die Imkerschaft auch un-
und bereit, den nötigen Einsatz zu leisten. ter den erschwerten Bedingungen ohne weiteres und selbst-
Mit Hilfe eines Schulungszentrums wäre eine entscheidende verständlich bei der Stange bleibt? Ich halte das für eine sehr
Verbesserung der Ausbildung zu erreichen. Heute sind die kühne Annahme. Die Imkerei war wie ein lukratives Geschäft.
Bieneninstruktoren, insbesondere der deutschen Schweiz, Auf der Aktivseite stehen das Interesse und die Freude an der
mangelhaft ausgebildet. Es fehlt an der Weiterbildung, was mit Natur und natürlich auch die Freude an der Köstlichkeit des
Blick auf die Varroa-Seuche ein verhängnisvoller Mangel ist. Honigs. Wenn das ganze aber zur Plackerei wird, zum unun-
Auch die 150 Imkerberater, die immerhin in der Forschungs- terbrochenen Kampf gegen die Varroa-Seuche, ohne Aussicht
anstalt Liebefeld ein gewisses Kursangebot erhalten, sind un- auf dauernden Erfolg, dann geht die Rechnung für viele nicht
befriedigend ausgebildet. mehr auf, und sie geben die Bienenzucht auf. Das mindeste,
Es hapert bei der praktischen Ausbildung. Diese kann durch was wir tun können und müssen, damit dies nicht geschieht,
Liebefeld nicht vermittelt werden. Es fehlen insbesondere ist eine optimale Betreuung, Beratung, Anleitung und Informa-
Kursangebote zur vertieften Weiterbildung der Imker und der tion der Imkerschaft. Die Einrichtung eines Imkerzentrums,
Kader. Es fehlt eine gesamtschweizerische Koordinierung der wie das der schweizerische Verband plant, wäre eine entschei-
regionalen Ausbildung. Es fehlt ah einem die Sprachgrenze dende Hilfe im Bestreben, die Imkerei leistungsfähig zu erhal-
überschreitenden Erfahrungsaustausch. Es fehlt die Ausbil- ten. Ich hoffe, dass der Bundesrat meine Frage wohlwollend
dung für Honigkontrolleure, die eine Honigkontrolle durch- und positiv beantworten wird.
führen könnten, die diesen Namen verdient. Es fehlen die nöti- Mit der Einrichtung eines Imkerzentrums - gestatten Sie mir
gen Infrastrukturen, um Imkerkurse zum Beispiel auch am Wo- zum Schluss in dieser ernsten Sache noch einen Scherz -
chenende durchzuführen. Die meisten landwirtschaftlichen liesse sich mit vergleichsweise wenig Geld für viele Flieger et-
Schulen schliessen an den Wochenenden. Theorielokale sind was erreichen!
zwar relativ leicht zu organisieren, nicht aber geeignete Bie-
nenstände für die praktische Ausbildung. M. Delamuraz, conseiller fédéral: En premier lieu, je remercie
Eine bessere Aus- und Weiterbildung von Imkern, Beratern Mme Bührer de la sensibilité qu'elle met à l'examen de ce pro-
und Inspektoren ist um so mehr dringend geboten, als die Var- blème, sensibilité parfaitement justifiée, car il est clair que la si-
roa-Seuche die althergebrachte Betriebsweise in der Imkerei tuation sur le front de la varroase s'est aggravée depuis qu'elle
in Frage stellt und laufend neue Erkenntnisse in die Praxis um- est apparue pour la première fois dans notre pays, en 1984, à
S.Juni 1990 283 Interpellation Bührer
Rheinfelden. Aujourd'hui, cette parasitose a pratiquement en- Je parle de choses qui me sont peu connues, mais qui me pa-
vahi tout le pays et aucune région n'en est totalement raissent nous situer au milieu d'un combat bien coordonné et
exemptée. Afin de sauvegarder le plus grand nombre possible dont les moyens, que ce soient les moyens de base, les étu-
de ruchers, il est essentiel que tous les apiculteurs disposent des scientifiques et techniques, ou les moyens d'information,
des connaissances leur permettant de combattre la varroase sont adaptés à l'étendue du fléau.
avec un maximum d'efficacité. Sur ce point fondamental, je Mme Bührer a estimé que, dans ses réponses antérieures, le
dois souligner d'entrée de cause que, malheureusement - Conseil fédéral avait minimisé l'étendue de cette maladie et
vous le savez mieux que moi, Madame - la varroase n'a pas traité le problème de manière quelque peu cavalière. Je souli-
encore trouvé le remède absolu. Les experts, eux, parlaient gne qu'entre ces dates et aujourd'hui il y a eu en effet aggrava-
d'un remède «radical» mais comme je ne veux pas faire un tion. De plus, une mobilisation de moyens supplémentaires
combat de partis, j'adopterai le terme «absolu». Une part, sans est indispensable à bref délai. Nous devons encore colmater,
doute, de ce que l'on impute à l'insuffisance de l'information si nécessaire, les insuffisances de l'information. D'un juge-
ou à des lacunes dans la recherche est en réalité due au fait ment objectif, on peut admettre qu'il n'y a pas de véritable la-
qu'aucun pays, aucun laboratoire, aucune faculté n'a trouvé le cune, mais, ici ou là, des choses à améliorer.
moyen d'enrayer de manière fondamentale et absolue ce D'un autre côté, il faut intensifier sans aucun doute les possibi-
fléau. lités de rencontre et de formation entre les apiculteurs et les
Que fait-on alors? On informe beaucoup. Je constate que la milieux scientifiques. Le travail de notre station fédérale et de
section apicole de la Station fédérale de recherche, que l'Of- sa section apicole doit aller dans ce sens, en le renforçant
fice fédéral de l'agriculture, que l'Office vétérinaire fédéral, même. Si cela doit déboucher, hors les murs de la station
avec l'aide des vétérinaires cantonaux, des inspecteurs de ru- fédérale de recherche laitière, à la création d'un véritable cen-
chers et surtout les sociétés d'apiculteurs agissant en conseil, tre apicole national nouveau, cela me paraît être la question
en formation, ont fourni un programme d'information coor- qui se pose. Le Conseil fédéral ne veut pas l'exclure à priori
donné, systématiquement établi, couvrant largement les mi- mais demande que les milieux de la profession et les milieux
lieux intéressés. Les cadres et la plus grande partie des apicul- agricoles, qui sont très intimement liés, en donnent véritable-
teurs au courant des mesures à observer en cas d'attaques de ment le branle s'ils estiment que ce que la Confédération ap-
varroase sont ainsi touchés par l'information qui était indispen- porte déjà comme contribution à la solution du problème est
sable. Cette dernière est aussi communiquée sous forme de insuffisant. Que la Confédération prenne en main elle-même
cours donnés par la section abeilles des stations fédérales l'idée d'une telle création et qu'elle consacre des moyens no-
d'essai, les sociétés d'apiculture, leurs spécialistes, les vétéri- toirement supérieurs à ceux d'aujourd'hui, serait aller à ren-
naires cantonaux et les inspecteurs de ruchers. Des informa- contre de tout un mouvement qui nous demande impérieuse-
tions utiles parviennent également aux apiculteurs par les ca- ment, dans cette salle comme dans d'autres enceintes, d'ar-
naux suivants: la presse spécialisée en trois langues, la presse rêter de materner l'agriculture dans tous ses secteurs et de
ordinaire, des cours, des conférences, des séances informati- vouloir prendre systématiquement à la charge de la Confé-
ves s'adressant à des groupes et des renseignements donnés dération des initiatives qu'elle ne peut pas prendre intégrale-
à titre individuel; il y a beaucoup de consultations. Ces acti- ment.
vités couvrent toutes les régions du pays. Ainsi, chaque apicul- Je mets donc la profession en quelque sorte au pied du mur-
teur a la possibilité d'acquérir les connaissances lui permet- plus exactement au pied du rucher - face à ses responsabi-
tant d'agir en connaissance de cause en cas d'infestation de lités. Si elle peut prendre des initiatives dont vous dites, Ma-
ses ruchers. dame, qu'elles ne sont pas à sa mesure, qu'elles ne sont pas
Je m'empresse de répéter que, si l'écrasante majorité des api- compatibles avec ses moyens - ce dont je ne suis pas sûr - il
culteurs font usage de ces sources d'information générali- faut savoir ce que l'on veut faire. La Confédération sera prête
sées, s'ils n'obtiennent pas toujours satisfaction dans leur non seulement à continuer ce qu'elle fait complètement mais
combat et succès dans les méthodes qu'ils doivent engager, encore à renforcer son effort, c'est une affaire d'initiative. Je ne
cela tient tout simplement, non pas à leur insuffisance de con- voudrais pas, en cette matière, que l'on tire les sonnettes de
naissances et d'informations dans ce domaine, mais au fait Berne en attendant les réponses définitives et satisfaisantes
que l'on n'a pas encore trouvé le remède souverain. de l'autorité fédérale. Il faut réellement compléter notre pro-
De quoi informe-t-on ces apiculteurs et les praticiens dans le gramme en cette matière, bien qu'il soit déjà très intense, et
terrain? Des résultats que conduit l'équipe de la Station concrétiser l'essentiel de l'action par les milieux des apicul-
fédérale de recherche laitière, dans sa section apicole. Alors teurs.
qu'au début cette section se concentrait sur le diagnostic de Je suis convaincu que la Confédération fera sa part. Elle ne
maladies d'abeilles et sur les analyses du pollen, aujourd'hui, veut pas, en revanche, faire une part exclusive qui consisterait
son champ d'activité s'est fortement agrandi. Elle est un centre à refiler- permettez moi l'expression - des responsabilités no-
spécialisé qui s'occupe des multiples problèmes pratiques et tamment financières supplémentaires à la charge d'une
scientifiques de l'apiculture suisse actuelle. Elle couvre 25 000 Confédération qui, aussi bien dans le budget agricole que
apiculteurs possédant quelque 300 000 colonies d'abeilles. dans le budget général, est aujourd'hui chargée au maximum.
Par exemple, l'étude des bases biologiques de la varroase, de
la sélection de lignées d'élevage plus résistantes font partie de Frau Bührer: Die Antwort des Bundesrates scheint mir etwas
son programme de lutte. La lutte intégrée contre les varroas a zwiespältig. Einerseits sind keine Mittel in grösserem Umfang
pour objet de réduire l'infestation des colonies en proposant versprochen worden, andererseits höre ich ein grosses Wohl-
des mesures à intégrer dans la conduite courante du rucher wollen, eine grosse Bereitschaft, diesem Problem die nötige
telle la pose d'un certain nombre de structures nouvelles. Aufmerksamkeit zu schenken.
La section examine soigneusement, avant leur homologation Die Initiative ist von den interessierten Kreisen schon ergriffen
officielle, les produits chimiques destinés à la lutte contre les worden. In diesem Sinne kann ich mich befriedigt erklären.
maladies des abeilles - ce qui est indispensable - et détermine Der Dialog kann beginnen. Möglicherweise werde ich zu ei-
lesquels d'entre eux ne laissent pas de traces dans le miel et la nem späteren Zeitpunkt zusammen mit anderen interessierten
cire. En ce qui concerne les pesticides utilisés dans l'agricul- Kollegen in dieser Sache wieder vorsprechen.
ture, ils sont testés quant à leur degré de nocivité pour les
abeilles. C'est aussi un travail que conduit efficacement cette
section apicole laquelle refuse tout pesticide qui, appliqué se-
lon les prescriptions, serait nuisible aux colonies d'abeilles. Schluss der Sitzung um 19.15 Uhr
Une autre tâche de contrôle consiste à analyser des échantil- La séance est levée à 19 h 15
lons d'abeilles et de rayons envoyés par les inspecteurs, à
dépister les maladies et en particulier à déceler à temps la lo-
que américaine, la loque européenne et l'acariose des tra-
chées.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Bührer Schaffung eines schweizerischen Imkerzentrums
Interpellation Bührer Création d'un centre suisse d'apiculture
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1990
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Sommersession
Session Session d'été
Sessione Sessione estiva
Rat Ständerat
Conseil Conseil des Etats
Consiglio Consiglio degli Stati
Sitzung 01
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 90.329
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 05.06.1990 - 18:15
Date
Data
Seite 281-283
Page
Pagina
Ref. No 20 018 874
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