Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 90-327 KI-generiert

Swiss Road Projects and Funding Disputes

Geschäftsnummer VPB 90-327
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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This document concerns two separate interpellations. The first addresses a 1990 debate on a proposed road extension across Swiss territory, stemming from a treaty with Baden signed in 1852 and renewed with Germany in 1977. Despite the canton's initial agreement, strong local opposition arose due to environmental concerns, including the destruction of protected areas and impact on drinking water. The National Council rejected the initiative for this route but approved postulates calling for negotiations on environmentally friendlier alternatives. The second interpellation, also from 1990, raises concerns about potential delays in the construction of the N16 highway (Transjurane) due to insufficient federal funding. The canton argued that reduced federal contributions would impact construction timelines, affecting the region's economic development, and urged the Federal Council to allocate the originally planned funds, citing the existence of sufficient resources in the road fund. The Federal Council acknowledged the financial constraints imposed by budget limits and stated they could not guarantee completion by the canton's desired timeline, emphasizing that budget discussions would be crucial.

Legislator-Regeste

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Art. 114 al. 1 CO; Swiss Road Projects and Funding Disputes: The first addresses a 1990 debate on a proposed road extension across Swiss territory, stemming from a treaty with Baden signed in 1852 and renewed with Germany in 1977. Despite the canton's initial agreement, strong local opposition arose due to environmental concerns, including the destruction of protected areas and impact on drinking water. The National Council rejected the initiative for this route but approved postulates calling for negotiations on environmentally friendlier alternatives. The second interpellation, also from 1990, raises concerns about potential delays in the construction of the N16 highway (Transjurane) due to insufficient federal funding. The canton argued that reduced federal contributions would impact construction timelines, affecting the region's economic development, and urged the Federal Council to allocate the originally planned funds, citing the existence of sufficient resources in the road fund. The Federal Council acknowledged the financial constraints imposed by budget limits and stated they could not guarantee completion by the canton's desired timeline, emphasizing that budget discussions would be crucial.

Schlagwörter

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Strassenbauprojekt Projektfinanzierung völkerrechtlicher Garantievertrag Wirtschaftsförderung Beitrag Grenzstreitigkeit zwischen Staaten
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 114 al. 1 CO

The court implicitly referred to this article as the basis for the contractual obligations of the parties.

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Volltext

Interpellation Flückiger 642 20 septembre 1990

also die Eidgenossenschaft 1852 mit dem Grossherzog von Bundesrat Felber hat übrigens in diesen Verhandlungen im

Baden einen Vertrag über die Weiterführung der Badischen Ei- Nationalrat Gespräche mit einer gemischten Kommission

senbahnen über Schweizer Gebiet - deswegen haben wir ja über eine umweltschonende Linienführung in Aussicht ge-

immer noch einen Badischen Bahnhof in Basel - und über das stellt, also ebenfalls das, was die Standesinitiative Basel-Stadt

Recht, eine Verbindungsstrasse Lörrach-Weil über Schweizer ihrerseits verlangt.

Gebiet im Gemeindebann Riehen zu erstellen, abgeschlos- Ich möchte beantragen, ihr Folge zu geben.

sen. 1852 dachte man noch an Pferdefuhrwerke und keines-

wegs an Autos. Abstimmung - Vote

Es ist zuzugeben, dass 1977 dieser Vertrag zwischen der Eid-

genossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland erneu- Für den Antrag der Mehrheit 19 Stimmen

ert und 1979 von den eidgenössischen Räten ratifiziert worden Für den Antrag der Minderheit 7 Stimmen

ist. Man hat erneut dem deutschen Partner zugestanden, über

- oder je nach dem unter - Schweizer Gebiet auf einer Strecke

von 730 Metern diese Strasse zu bauen.

Nun muss ich Ihnen einfach sagen: In den letzten Jahren hat

sich eine ganz unglaublich starke und im Kanton Basel-Stadt - #ST# 90.327

soweit ich es feststellen kann - sozusagen einmütige Opposi-

tion gegen dieses Projekt ergeben. Diese Opposition hatte di- Interpellation Flückiger

verse Vorstösse und Petitionen zur Folge hatte, z. B. eine des

Basler Naturschutzes vom 10. Februar 1986, die vom Natio-

Verzögerung beim Bau der N16 vermeiden

nalrat am 9. März 1989 abgelehnt worden ist. Diese Opposi- Eviter tout retard pour la N16

tion, Herr Danioth, besteht auch in Riehen. Von dieser Ge-

meinde haben Sie gesagt, sie sei durch die jetzigen Zustände

sehr belastet. Das mag sein, aber Riehen wehrt sich geschlos-

sen gegen die Zollfreistrasse, und zwar aus Gründen, auf die

ich jetzt gleich zurückkommen werde. Wortlaut der Interpellation vom 7. Februar 1989

Der Bericht der Verkehrskommission des Nationalrates vom Der gesamte Budgetrahmen für Kredite des Bundes an den

13. Juli 1989 über die Standesinitiative vom 17. November Strassenbau wurde für das laufende Jahr auf 1,1 Milliarden

1988 ist namens des Basler Regierungsrates von Baudirektor Franken festgesetzt, während die Bedürfnisse der Kantone

Eugen Keller vor der Verkehrskommission des Nationalrates diese Summe um 330 Millionen Franken übersteigen.

vertreten worden. Vorgesehen ist die Führung einer zollfreien So waren im Voranschlag des Kantons Jura für 1990 für den

Strasse von Lörrach dem rechten Wiesenufer entlang - und Bau der N 16, die Transjurane, 157 Millionen Franken an Bun-

das ist eine Auenlandschaft -, unter dem Schlipfhang - da desbeiträgen enthalten. Nun ist aber die Rede davon, dass

wächst noch der letzte Wein auf Basler Gebiet, der «Schlip- das Bundesamt für Strassenverkehr diesen Kreditrahmen auf

fer»-, auf Weiler Gebiet hinüber. Dazu kommt eine schräge, in 120 Millionen Franken reduzieren will.

spitzen Winkeln verlaufende Brücke über die Wiese, damit Eine solche Kürzung würde den Baubeginn im Abschnitt IV

auch möglichst viel Auenwald auf beiden Seiten des Flusses Pruntrut-Courgenay verzögern und hätte Verspätungen im

kaputt geht. Bauprogramm zur Folge. Ein Aufschub der Inbetriebnahme ei-

Das geschieht in einer schönen Landschaft am Fusse des Tül- nes Autobahnstücks, auf das die Jurassier bereits zu lange ha-

linger Hügels, und da geht es nun um einiges: Es geht im ben warten müssen, würde nicht hingenommen.

dichtbesiedelten Kanton Basel-Stadt um die Erholungs- und Kann der Bundesrat uns sagen, welche Massnahmen er er-

Naturzone der Langen Erlen und der Weilmatten, es geht um greifen will, damit die N 16 wie geplant fertiggestellt werden

eine allfällige Rutschgefahr am Schlipf, um einen schönen Au- kann?

enwald, um die Trinkwassergewinnung in den Langen Erlen,

auf die wir sonst in jeder Hinsicht Rücksicht nehmen. Einen Texte de l'interpellation du 7 février 1989

Tunnel wollen die Deutschen nicht, das kommt sie zu teuer, sie L'enveloppe budgétaire des crédits routiers fédéraux pour

bezahlen ja die Strasse; wir sollen nur das Land zur Verfügung l'année en cours est fixée à 1,1 milliard alors que les besoins

stellen. des cantons excèdent cette somme de quelque 330 millions.

Es geht übrigens auch um Verkehrslärm, den wir gerade in Ainsi, pour la construction de la N 16 dite Transjurane, le bud-

den Langen Erlen nicht wollen. Das Bedauern über diese ver- get cantonal jurassien pour 1990 incluait 157 millions de parti-

tragliche Lösung ist in Basel-Stadt allgemein, in Riehen, aber cipation fédérale.

auch mehr und mehr in der deutschen Nachbarschaft. Die Ver- Or, il serait question que l'Office fédéral des routes ramène

bindung zwischen Wiesental und Weil wird jetzt, seit Jahren cette enveloppe à 120 millions.

schon, über die A 98 hergestellt. Die Meinung des baselstädti- Il en résulterait des ajournements dans l'ouverture des chan-

schen Parlamentes geht dahin, dass die Bundesbehörden ei- tiers (section IV, Porrentruy-Courgenay) avec pour consé-

nen Verzicht erwirken oder eine andere, eine umweltschonen- quence un retard du programme de construction.

dere Lösung aushandeln sollen. Das kann aber nicht der Kan- L'allongement des délais pour la mise en service d'une route

ton Basel-Stadt und nicht der Regierungsrat machen, Freund nationale à laquelle les Jurassiens aspirent depuis trop long-

Flückiger, sondern das ist, weil es sich um einen Staatsvertrag temps ne saurait être accepté.

handelt, Aufgabe der Eidgenossenschaft. Par conséquent, nous prions le Conseil fédéral de nous dire

Zuzugeben ist, dass der Regierungsrat des Kantons Basel- quelles mesures il entend prendre pour que soit garanti le dé-

Stadt dem Staatsvertrag von 1977 zugestimmt hat, auch der roulement normal du programme de construction de la N 16.

Linienführung, aber das war Ende der siebziger Jahre. Pacte

suntnon solum servartela sed etiam mutanda. M. Flückiger: Au moment du dépôt, le 7 février 1990, de la

Nun hat der Nationalrat am 19. März 1990 die Standesinitiative présente interpellation relative au versement de la part fédé-

behandelt und ihr mit 92 zu 59 Stimmen keine Folge gegeben. rale au coût de construction de la N 16, en d'autres termes de

Hingegen wurden zwei Postulate, eines der Verkehrskommis- la Transjurane, le programme des routes nationales pour 1990

sion und eines von Nationalrat Martin Heinrich Burckhardt, ge- n'était pas encore connu. En revanche, la rumeur courait déjà

nehmigt, die vom Bund und von der Kantonsregierung Ver- que le Conseil fédéral prévoyait d'affecter une somme infé-

handlungen mit der BRD über neue Varianten fordern. Natio- rieure à celle nécessaire pour la réalisation des ouvrages pré-

nalrat Burckhardt verlangt sogar die gänzliche Schonung der vus cette année par les cantons, perspective peu réjouissante

Auenlandschaft, und das wurde vom Nationalrat mit 75 zu 1 pour ces derniers, qui ne manqua pas, très vite, de susciter l'in-

Stimme überwiesen. Das ist im Grunde nichts anderes, als quiétude des responsables de la construction de la Transju-

was die Standesinitiative auch will; daher verteidige ich sie hier rane. Il convenait donc de prévenir un versement de crédits in-

weiterhin. suffisants, partant une situation susceptible d'entraîner l'ajour-

20. September 1990 643 Interpellation Flückiger

nement de certains travaux, d'où ma démarche pour influen- nation d'un ouvrage national dans un canton périphérique. Le

cer les décisions avant qu'elles n'interviennent, plutôt que Jura n'est ni Zurich ni Genève. D'ailleurs, l'envol des taux hy-

d'essayer de les modifier une fois arrêtées. pothécaires remettra probablement en ordre cette surchauffe.

En dépit de cette bonne logique, force est de constater aujour- Je vous remercie, Monsieur le Conseiller fédéral, de nous in-

d'hui que le Conseil fédéral a opté pour la solution des restric- former dans quels termes le gouvernement entend faire droit à

tions de crédits annuels. Les conséquences de ce choix de notre demande, sachant que, en tout état de cause, nous re-

politique financière sont évidentes. Il s'ensuit et il s'ensuivra doublerons d'attention lorsque le budget de la Confédération

des retards qui iront s'allongeant, repoussant la mise en ser- pour 1991 sera soumis à l'examen de notre conseil.

vice de la N 16 de plusieurs mois au moins.

Et bien cela, carrément dit Monsieur le Conseiller fédéral, les Bundesrat Ogi: Herr Ständerat Flückiger, ich muss Ihnen

Jurassiens ne peuvent pas l'accepter! Ils n'ont que trop at- vorab sagen: Die Mittel, die zur Verfügung stehen, diktieren

tendu une voie de communication routière qui se révèle indis- unsere Möglichkeiten. Heute und morgen treffen die kantona-

pensable pour sortir leur région d'un isolement préjudiciable à len Baudirektoren mit unserem Finanzminister zusammen; ich

son économie, pour qu'on les oblige encore à patienter plus darf sagen: unser. Finanzminister wagt sich sozusagen in die

que les contraintes techniques ne l'exigent. Höhle des Löwen. Ich nehme an, dass die Baudirektoren diese

Mais j'énonce là des notions qui vous sont bien connues. Vous von Ihnen jetzt vorgetragenen Sorgen auch anmelden wer-

n'ignorez rien des chemins montants et malaisés - ils ne sont den.

pas encore sablonneux - qui relient le Jura à la Suisse, puis- Zu Ihrer Interpellation im einzelnen folgendes: 1988 hatte der

que l'an dernier, avec la Commission des transports et du tra- Kanton Jura 28,9 Millionen Franken für die Nationalstrassen

fic, vous avez pu découvrir les difficultés de notre tracé. zur Verfügung. 1989 stieg diese Summe auf 44,1 Millionen

Si la conséquence directe des ajournements d'allocation de Franken. Der Kanton überzog den Kredit um 3,3 Millionen

tranches de crédits suffisants constitue une forme de sanction Franken. 1990, also im laufenden Jahr, konnte der Bundesrat

pour les Jurassiens, malgré leur rejet massif, en avril dernier, von den ursprünglich bereitstehenden 985 Millionen Franken

des initiatives antiroutières - une prise de position qui d'ail- deren 114,1 Millionen dem Kanton Jura zuteilen. Dank des

leurs en dit long sur leurs aspirations à disposer enfin de leur vom Parlament bewilligten Nachtragskredites von 150 Millio-

route nationale - il convient également d'évoquer les consé- nen Franken erhielt der Kanton Jura zusätzlich noch 24,7 Mil-

quences indirectes des retards mis à la réalisation de la N 16. lionen Franken. Total stehen dem Kanton Jura für 1990

Tout d'abord, pour l'Etat du Jura, l'an dernier déjà, une ving- 138,8 Millionen Franken zur Verfügung. Jeder achte Auto-

taine de millions de crédit fédéral ont manqué dans la caisse. bahnfranken geht also nach Delsberg. Der Kanton Jura hat lei-

Exprimé autrement, en 1989, on a réalisé pour 70 millions de der auch 1989 sein Konto überzogen, was Verschiebungen -

francs de travaux sur les chantiers de la Transjurane, dont wie Sie gesagt haben, Herr Ständerat Flückiger- ins Jahr 1990

44 millions octroyés par la Confédération. La différence, néga- nötig machte.

tive pour le canton, n'a été payée aux entreprises que cette an- Gesamtschweizerisch liegen die Bundesgelder für den Natio-

née, avec incidence naturellement sur les disponibilités finan- nalstrassenbau weit unter den Wünschen der Kantone. Der

cières pour le programme 1990. Ainsi sont créées les condi- Grundsatz der Opfersymmetrie verlangt, dass unvermeidliche

tions d'un enchaînement en cascade générant un ralentisse- Kürzungen einigermassen gleichmässig auf alle verteilt wer-

ment dans la réalisation de l'ouvrage. den. Ich sage noch einmal: Die Mittel diktieren unsere Mög-

Les entreprises de génie civil sont, elles aussi, confrontées à lichkeiten.

ce coup de frein financier. On leur a demandé de s'équiper en Wenn das Parlament einen Plafond beim Ausgabenwachstum

matériel, machines, camions, et en personnel naturellement. beschliesst, sind auch im Nationalstrassenbau Grenzen ge-

Elles l'ont fait et elles sont prêtes à entrer en action, mais cer- setzt. Leider ist es finanzrechtlich unumgänglich, Entnahmen

tains mandats tardent. On s'occupe alors comme on peut, à la aus den Rückstellungen der Treibstoffzölle über die Rech-

limite du seuil de rentabilité. nung zu nehmen. Damit beeinflussen sie die Staatsquote und

Je connais, Monsieur le Conseiller fédéral, de petits patrons unterliegen deren Limiten. Der Bundesrat kann keine Garantie

qui ont recouru à de gros emprunts pour constituer un parc geben, dass die N 16 nach den Zeitvorstellungen des Kantons

d'engins performants afin de répondre à la demande au jour J Jura vollendet werden kann. Ich muss Ihnen sagen: Die kom-

et qui, aujourd'hui, font de petits boulots pour survivre, les menden Budgetberatungen, auch in diesem Rat, werden hier

yeux fixés sur les taux d'intérêts. Il y a là une situation que le eine wichtige Weichenstellung bringen.

Conseil fédéral se doit de prendre au sérieux et qu'il doit pren- Im neuen langfristigen Bauprogramm sollen aktuelle Leitplan-

dre en considération le Ministre des finances, dût-il assouplir ken für die Zukunft gesetzt werden, damit auch die Kantone

ses positions. wissen, wie es weitergeht. Aber wir müssen zuerst die Budget-

On pourrait encore comprendre la politique restrictive du Con- beratungen abwarten. Das Programm werden wir - so hoffe

seil fédéral en matière financière si l'argent n'était pas disponi- ich - noch in diesem Jahr, also 1990, verabschieden können.

ble. Or, que ne le répète-t-on assez: le fonds routier, dont le Ich werde bei den folgenden Vorstössen noch weitere Infor-

principe est constitutionnel, est tellement là qu'il est constitué mationen abgeben, damit ich jetzt nicht zu lang werde.

de 2,35 milliards de francs. La surtaxe sur les carburants ali-

mente ce fonds à raison de quelque 1,5 milliard par an en M. Flückiger: Je n'ai rien à redire quant à l'approche présen-

moyenne. On dispose donc des moyens nécessaires à l'achè- tée par M. le chef du Département des transports, des commu-

vement dans les délais du réseau autoroutier suisse. nications et de l'énergie. En revanche, sur le fond de sa ré-

De notre point de vue, il ne peut y avoir de motifs, même pas le ponse, je dois malheureusement me déclarer très partielle-

financement de RAIL 2000, pour détourner l'affectation de ce ment satisfait.

fonds constitué par les contributions des automobilistes. Et

là-dessus je ne pense pas m'engager trop en affirmant que les

Chambres se montreront intraitables.

Aussi, Monsieur le Conseiller fédéral, permettez-moi de vous

adjurer de convaincre le collège gouvernemental, et en parti-

culier notre estimable ministre des finances, d'avoir à fournir

l'effort de rattrapage pour que les délais de réalisation des au-

toroutes en construction soient respectés. En particulier, il y a

lieu de passer de moins de 120 millions attribués au canton du

Jura en 1990 à la tranche de crédits annuels de 157 millions

primitivement escomptée par le canton constructeur.

Pour conclure, j'ajoute que l'on ne saurait invoquer une pré-

tendue surchauffe qu'il n'appartiendrait pas à la Confédéra-

tion d'aggraver pour restreindre les tranches de crédits à desti-

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Flückiger Verzögerung beim Bau der N 16 vermeiden

Interpellation Flückiger Eviter tout retard pour la N 16

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1990

Année

Anno

Band IV

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Ständerat

Conseil Conseil des Etats

Consiglio Consiglio degli Stati

Sitzung 04

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 90.327

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 20.09.1990 - 08:00

Date

Data

Seite 642-643

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Ref. No 20 019 197

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