Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 89-767 KI-generiert

Government Rejects Mandatory Solar Feed-in for EV Owners

Geschäftsnummer VPB 89-767
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The government supports the development and distribution of lightweight electric vehicles for environmental and energy efficiency reasons, noting that widespread adoption could significantly reduce gasoline consumption and air pollution, though the overall impact depends on various factors. However, the government rejects mandating that electric vehicle owners compensate for grid electricity consumption by feeding an equivalent amount of solar power back into the grid, arguing it would unfairly disadvantage electric vehicles compared to other electricity consumers and conventional cars.

Legislator-Regeste

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Government Rejects Mandatory Solar Feed-in for EV Owners: However, the government rejects mandating that electric vehicle owners compensate for grid electricity consumption by feeding an equivalent amount of solar power back into the grid, arguing it would unfairly disadvantage electric vehicles compared to other electricity consumers and conventional cars.

Schlagwörter

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Energiepolitik schadstoffarmes Fahrzeug Umwelteinwirkung Treibstoffsteuer E-Government Erneuerbare Energie
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Volltext

Interpellation Blatter 736 N 23 mars 1990

#ST# 89.767 Die Entwicklung und Verbreitung von Leichtbau-Elektrofahr-

zeugen ist im Hinblick auf Umweltschutz und rationelle Ener-

gieverwendung förderungswürdig. Ersetzte man vor allem im

Interpellation Züger Nahverkehr alle Pendlerautos durch Elektrofahrzeuge, so

Solaranlagen würde der Elektrizitätsverbrauch um etwa 2 Prozent steigen,

der Benzinverbrauch um etwa 30 Prozent sinken. Damit wäre

Equipements solaires eine beachtliche Reduktion an Luftschadstoffen verbunden.

Der Einfluss der Elektrofahrzeuge auf den Energieverbrauch

hängt in Wirklichkeit von vielen Faktoren ab, wie Verbreitung,

Fahrzeugtypen und Substitution anderer Verkehrsmittel.

Der Bund unterstützt die Forschung im Bereich der Elektro-

Wortlaut der Interpellation vom 13. Dezember 1989 fahrzeuge. Auch begrüsst er den Bau von privaten Solarzellen-

Auf dem Mont Soleil im Berner Jura wird das grösste Sonnen- anlagen. Hingegen lehnt er eine Verpflichtung ab, wonach

kraftwerk Europas gebaut. Als Versuchsanlage ist ein solches Käufer von Elektromobilen den aus dem öffentlichen Netz kon-

Unterfangen sicher wertvoll, da es die Möglichkeit gibt, ver- sumierten Strom durch Netzeinspeisung aus privaten Solar-

schiedene Fragen im Zusammenhang mit der praktischen An- zellenanlagen kompensieren sollen. Eine solche Verpflich-

wendung der Photovoltaik zu prüfen. tung würde die Elektromobile benachteiligen: Von den übri-

In diesem Zusammenhang stelle ich dem Bundesrat folgende gen Stromkonsumenten wird kein Beitrag an ihre eigene Ener-

Fragen: gieversorgung verlangt, und auch von den gewöhnlichen

- Sollen weitere solche Grossanlagen in unserem Land ge- Autos erwartet niemand, dass sie den benötigten Treibstoff

baut werden, oder ist künftig die Sonnenenergie in kleineren, selber produzieren.

dezentralen Anlagen einzufangen und zu verwenden?

- Wie stellt sich der Bundesrat zu den Bestrebungen, dass Le président: L'interpellateur n'est que partiellement satisfait

Käufer von Elektromobilen, welche am «Netz tanken», ver- de la réponse du Conseil fédéral.

pflichtet werden sollen, ebensoviel Strom wie sie für ihr Auto

benötigen aus privaten Solarzellen ins Netz zu speisen? Ist er

bereit, diese Bestrebungen zu unterstützen?

Texte de l'interpellation du 13 décembre 1989

#ST# 89.790

La plus grande centrale solaire d'Europe est en construction

sur le Mont Soleil, dans le Jura bernois. Un tel ouvrage Interpellation Blatter

présente certainement un grand intérêt en tant que banc d'es- Sanierung der Steilrampe

sai; il permettra en effet d'étudier plusieurs des problèmes que Grafenort-Engelberg der

pose l'utilisation pratique des phénomènes photovoltaïques. Luzern-Stans-Engelberg-Bahn

En l'occurrence, je prie le Conseil fédéral de répondre aux

questions suivantes: Chemin de fer Lucerne-Engelberg.

- A-t-on l'intention de construire plusieurs autres grands ou- Amélioration d'un tronçon

vrages de ce genre dans notre pays ou prévoit-on plutôt de

capter l'énergie solaire, en vue de son utilisation, dans des ins-

tallations plus petites et décentralisées?

- Que pense le Conseil fédéral des demandes visant à obliger

les acheteurs d'automobiles électriques qui s'approvision- Wortlaut der Interpellation vom 14. Dezember 1989

nent au réseau électrique, de restituer à ce réseau, à l'aide de Engelberg ist eines der bedeutendsten Kur- und Sportzentren

cellules solaires leur appartenant, autant de courant qu'ils em- der Innerschweiz. Zahlreichen Besuchern aus dem In- und

ployent pour leurs véhicules? Est-il disposé à soutenir ces ef- Ausland dient es im Sommer und im Winter als willkommener

forts? Erholungsraum.

Das Engelberger Tal wird durch die Luzern-Stans-Engel-

Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann, Bäumlin Ursula, berg-Bahn (LSE) und eine Strasse erschlossen. Die heute 25

Braunschweig, Bundi, Hafner Ursula, Hubacher, Lanz, Leder- Jahre alte Bahn ist als Touristenbahn wie auch als Nahver-

gerber, Longet, Ott, Reimann Fritz, Stappung, Uchtenhagen, kehrsmittel zu einem wesentlichen Träger der Volkswirtschaft

Ulrich, Vollmer (15) der beiden Kantone Nidwaiden und Obwalden geworden. Bis

vor das Hochtal von Engelberg verkehrt sie als Adhäsions-

Schriftliche Begründung - Développement par écrit bahn, dann wechselt sie auf Zahnradantrieb und überwindet

Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht die letzten 300 Meter Höhendifferenz auf einer Steilrampe von

eine schriftliche Antwort. bis zu 246 Promille Steigung.

Diese Steilrampe kann heute aus technischen Gründen nur

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates mit Dreiwagenzügen befahren werden, d. h. mit einem Sitz-

vom 28. Februar 1990 platzangebot von etwa 160 Plätzen. Zudem ist die Beförde-

Rapport écrit du Conseil fédéral du 28 février 1990 rungsgeschwindigkeit stark eingeschränkt. So muss die LSE

Wie der Interpellant erwähnt, laufen seitens der Elektrizitäts- heute immer wieder Reisegesellschaften nach Engelberg

werke zurzeit Bestrebungen, eine oder zwei Photovoltaik- mangels Kapazitätsmöglichkeiten abweisen, und an schönen

Anlagen der 500-kW-Klasse zu bauen, eine davon auf dem Wochenenden müssen Reisende auf dem Bahnhof Engelberg

Mont Soleil. Im Rahmen des Kredites für Pilot-und Demonstra- zurückgewiesen werden.

tionsanlagen hat der Bund seinerseits eine 100-kW-Anlage Ein Ausweichen auf das Auto ist nicht mehr möglich, da die

realisiert, eine weitere ist geplant. Je nach Erfahrungen wird er Parkplatzkapazität in Engelberg insbesondere an Wochenen-

den Bau zusätzlicher Anlagen der gleichen Grössenordnung den oft schon am Mittag erschöpft ist. Ein Ausbau der Park-

erwägen. Ob noch weitere Anlagen mit 500 oder mehr kW ge- plätze ist nicht nur von Seiten des Umwelt- und Naturschutzes

baut werden sollen, lässt sich erst sagen, wenn die nötigen Er- unerwünscht. Er würde auch nicht viel bringen, da vor allem

fahrungen aus Planung, Bau und Betrieb des Kraftwerkes auf abends bei der Rückfahrt die Strasse von Engelberg nach

dem Mont Soleil vorliegen. Grundsätzlich sollte man sich vor- dem Autobahnanschluss in Stans nicht selten hoffnungslos

erst noch alle Möglichkeiten offenalten. Aufgrund der beste- verstopft ist.

henden Rechtsgrundlagen kann der Bund ausserhalb seines Somit drängt sich ein Neubau der Steilrampe der LSE vor En-

eigenen Bereiches keine Anlagen mitfinanzieren, und im eige- gelberg geradezu auf. Im Hinblick auf die «Bahn 2000» veran-

nen Bereich existieren wenig Standorte, die für die Realisie- staltete der Verwaltungsrat der Bahn einen Bauingenieurwett-

rung von Anlagen dieser Grosse in Frage kämen. bewerb für eine neue Steilrampe. Die Auswertung der Ergeb-

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Züger Solaranlagen

Interpellation Züger Equipements solaires

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1990

Année

Anno

Band II

Volume

Volume

Session Frühjahrssession

Session Session de printemps

Sessione Sessione primaverile

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 16

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 89.767

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 23.03.1990 - 08:00

Date

Data

Seite 736-736

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Ref. No 20 018 481

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