Organ Transplantation Regulation Review
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council accepted Postulate Jelmini, which called for an examination of the issue of therapeutic organ transplantation. This was driven by advancements in medical technology that have increased the prevalence and success rates of organ transplants, saving numerous lives and improving the quality of life for many patients. The postulate highlighted the complex legal, ethical, and technical challenges associated with organ donation and transplantation, and the need for standardized regulations across Switzerland. The Federal Council agreed to investigate these matters further, aiming to develop a legal framework to address essential aspects such as determining death, respecting donor intent, and coordinating transplant centers, while also acknowledging that some cantons already have regulations in place.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 27 und 28 des Zivilgesetzbuches, Art. 122, Art. 181, Art. 262; Organ Transplantation Regulation Review: This was driven by advancements in medical technology that have increased the prevalence and success rates of organ transplants, saving numerous lives and improving the quality of life for many patients. The postulate highlighted the complex legal, ethical, and technical challenges associated with organ donation and transplantation, and the need for standardized regulations across Switzerland. The Federal Council agreed to investigate these matters further, aiming to develop a legal framework to address essential aspects such as determining death, respecting donor intent, and coordinating transplant centers, while also acknowledging that some cantons already have regulations in place.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to establish that certain aspects of organ transplantation, like personality rights, fall under federal jurisdiction, not cantonal.
Used to establish that certain aspects of organ transplantation, like bodily harm, fall under federal jurisdiction, not cantonal.
Used to establish that certain aspects of organ transplantation, like coercion, fall under federal jurisdiction, not cantonal.
Used to establish that certain aspects of organ transplantation, like disturbing the peace of the dead, fall under federal jurisdiction, not cantonal.
Volltext
Postulat Jelmini 186 15 mars 1990
führte dazu, dass die ursprüngliche eigentliche Führungsrolle ändern. Bezüglich dieses Verteilers werden Sie aber sehr bald
des Bundes in Frage gestellt wird. - der Bundesrat hat die Botschaft zur 10. AHV-Revision verab-
Meine Frage: Ist der Bund deshalb bereit zu prüfen, ob er sich schiedet, sie wird morgen präsentiert - feststellen, dass zu-
in Zukunft vielleicht wieder vermehrt finanziell an den Aus- sätzliche Kosten dem Bund übertragen werden, die zum Teil
gaben der EL beteiligen sollte, um die Zielsetzung, eine ge- gerade jene schwächeren Bezüger betreffen, die Sie selber er-
samtschweizerische minimale Existenzgrundlage zu sichern, wähnt haben, und zwar wiederum nicht nach dem Giesskan-
nicht aufzugeben? nensystem. Das darf für Sie eine Zusicherung von Bedeutung
2. Die zweite EL-Revision hat seinerzeit einige markante Ver- sein.
besserungen für die älteren Personen in wirtschaftlich schwä- Bei der zweiten Frage muss festgehalten werden, dass die Er-
cherer Situation gebracht. Es sind aber bereits Bestrebungen gänzungsleistungen das Einkommen der betroffenen Rentner
im Gange, in einer kommenden dritten EL-Revision Vor- so anheben, dass der Existenzbedarf dadurch gedeckt wird
schläge für eine Systemverbesserung sowie Aenderungen an oder mindestens akute Notlagen behoben werden können.
den einzelnen Regelungen auszuarbeiten. Diese Revision soll Nachdem dank der Revision, auf die Sie sich bezogen haben,
mit der 10. AHV-Revision gekoppelt werden. Die 10. AHV-Revi- der Selbstbehalt bei der Vergütung von Krankheitskosten
sion ist aber bekanntlich nicht unumstritten und das Referen- wegfällt, braucht sich der Ergänzungsleistungsbezüger we-
dum nicht ausgeschlossen. gen Arzt-, Zahnarzt- oder Spitalrechnungen in der Regel keine
Meine Frage: Wäre im Referendumsfall der Bund bereit, die Sorgen mehr zu machen. Die Ergänzungsleistungen vergüten
EL-Revision vorzuziehen, damit die über 140000 wirtschaft- in den meisten Fällen die verbleibenden Kosten. Für die zirka
lich schwächeren EL-Bezüger möglichst schnell in den Ge- 40 000 EL-Bezüger, die in Heimen leben, ist die Finanzierung
nuss von finanziellen Verbesserungen kommen? des Heimaufenthaltes in der Regel ebenfalls gesichert.
3. Aufgrund der Erfahrungen von Pro Senectute nehmen die Finanzielle Probleme können für EL-Bezüger mit hohen Miet-
Unterstützungsfälle, vor allem was die periodischen Geldlei- zinsen oder hohen Riegekosten entstehen. Wir werden diese
stungen betrifft, eindeutig zu. Diese Zunahme dürfte zweifellos Fragen - wie Sie angetönt haben - bei der nächsten Gesetzes-
auf den erhöhten Bekanntheitsgrad der individuellen Leistun- revision prüfen, wobei diese Revision nicht mit der längst fälli-
gen von Pro Senectute sowie vor allem auch auf unrealistische gen 10. AHV-Revision gekoppelt sein wird. Es muss auch eine
Abzüge im Rahmen der Mietzinse und auf die Selbstbehalte, gewisse zeitliche Staffelung stattfinden.
zum Beispiel bei den Mietzinsen, zurückzuführen sein. Dazu Zur dritten Frage: Anlässlich der schon erwähnten nächsten
kommt, dass die Gesetzgebung immer hinter den realen Ge- EL-Gesetzesrevision wird auch die Neuregelung des von Ih-
gebenheiten zurückliegt, wie dies eingangs erwähnt wurde. nen erwähnten Mietzinsabzuges zu prüfen sein. Es wird eine
Dies trifft die finanziell schwächeren Betagten besonders hart. administrativ leicht zu handhabende und verständliche Form
Die Frage dazu: Ist der Bund deshalb bereit, die bestehenden gefunden werden müssen, damit auch sozial ein weiterer
Selbstbehalte aufzuheben und höhere, der Praxis entspre- Schritt nach vorne getan werden kann. Ich denke an die Fra-
chende Mietzinsabzüge -verbunden mit dem Bruttomietzins- gen des Mietzins-Selbstbehaltes und der Mietzins-Nebenko-
prinzip, das heisst keine Aufteilung in Nettomietzins und Ne- stenvergütung.
benkosten - einzuführen?
Allgemein möchte ich bemerken, dass es dringend notwendig Zumbühl: Ich danke Herrn Bundesrat Cotti für die Beantwor-
ist, eine Revision der gesetzlichen Bestimmungen über die EL tung meiner Interpellation. Wenn auch in der Antwort des Bun-
an die Hand zu nehmen. Von den rund 140 000 bis 170 000 desrates keine oder nur wenige konkrete Zugeständnisse ent-
deutlich unter dem Existenzminimum lebenden Schweizern halten sind, so habe ich doch herausgespürt, dass der Bun-
sind rund 25 Prozent Rentner, wovon etwa ein Drittel Frauen. desrat diesen Anliegen gegenüber wohlgesinnt ist. Ich darf an-
Die EL soll wirklich nur jenen zugute kommen, die sozialpoli- nehmen, dass sie' in die bevorstehende Revision der EL-
tisch darauf angewiesen sind. Auf keinen Fall wird an ein Gesetzgebung genügend Eingang finden. In diesem Sinne
Giesskannenprinzip gedacht. bin ich von der Antwort weitgehend befriedigt.
Die Latte liegt hoch; sie wird den Lebensverhältnissen vieler
betagter Menschen nicht gerecht. Besonders die krasse Situa-
tion auf dem Mietwohnungsmarkt sollte stärker gewichtet wer-
den usw.
Es darf vermutet werden, dass der Vorsteher des EDI und der
#ST# 89.695
Bundesrat diese Probleme längst erkannt haben. Aufgrund
der Erfahrung darf ich annehmen, dass es auch nicht am gu- Postulat Jelmini
ten Willen fehlt und dass im Zusammenhang mit einer bevor- Therapeutische Transplantationen
stehenden Revision der EL-Gesetzgebung diesen anvisierten
Punkten die volle Aufmerksamkeit geschenkt wird. Nicht nur
Trapianti terapeutici
ich, sondern vor allem die EL-Bezüger würden aufatmen, Transplantations thérapeutiques
wenn wir auf diese Interpellation eine gute, vielversprechende
Antwort erhalten würden.
Bundesrat Cotti: Der Interpellant konzentriert sich in seinem
Vorstoss auf die Ergänzungsleistungen, die zu einem wesent- Wortlaut des Postulates vom 6. Oktober 1909
lichen Bestandteil unserer Sozialversicherung geworden sind; Dank des Fortschritts in der Medizin nehmen Organtransplan-
darin gehe ich absolut mit ihm einig. Sie gewährleisten eine tationen zu therapeutischen Zwecken einen immer wichtige-
einheitliche Deckung eines angemessenen Existenzbedarfes ren Platz ein und bieten vielen Kranken grosse Ueberlebens-
für AHV- und IV-Rentner in der ganzen Schweiz. Damit erfüllen chancen.
sie einen sehr wichtigen Verfassungsauftrag. Die vielfachen und komplexen Probleme humanitärer, techni-
In den letzten Jahren haben die EL-Kosten eine starke Erhö- scher und rechtlicher Natur, die ein Transplantationsentscheid
hung erfahren. Es bedeutet dies unter anderem, dass sich der und seine Durchführung aufwerfen, haben verschiedene Staa-
Bezug der EL in unserem Land nunmehr eingebürgert hat. ten veranlasst, Vorschriften zu erlassen in der Absicht, einer-
Die erste Frage bezieht sich auf den Verteiler der EL-Kosten seits im Rahmen der Solidarität Transplantationen zu fördern,
zwischen Bund und Kantonen. Sie wissen, Herr Zumbühl, anderseits unerwünschte Nachteile zu vermeiden. Auf euro-
dass dieser Verteiler das letzte Mal im Rahmen der Aufgaben- päischer Ebene empfiehlt es sich, die nationalen Gesetzge-
teilung Bund/Kantone überprüft worden ist, wobei das bungen zu harmonisieren.
Schwergewicht in Richtung der Kantone gegangen ist, wäh- Auch wenn man berücksichtigt, dass die Probleme im Ge-
rend sich das Hauptgewicht der Kosten der ersten Säule beim sundheitswesen zum grössten Teil in die Kompetenz der Kan-
Bund noch verstärkt hat. An diesem Verteiler zwischen Bund tone fallen, sollte man doch die Gelegenheit, einer wün-
und Kantonen gedenkt der Bundesrat vorderhand nichts zu schenswerten Regelung in unserem Land eine einheitliche
15. März 1990 187 Postulat Jelmini
Form zu geben, nicht ungenutzt lassen. Deshalb wird der Bun- mais qui ne peuvent pas s'effectuer avec la fréquence désirée,
desrat ersucht, das Problem der Organtransplantationen zu parce que la demande reste toujours supérieure à l'offre des
therapeutischem Zweck eingehender zu untersuchen mit dem donateurs.
Ziel, einen Erlass auszuarbeiten, der die grundlegenden Fra- Ainsi, en ce qui concerne les greffes du rein, pour satisfaire la
gen regelt (so unter anderem Feststellung des Todes, Festhal- demande d'organes en Suisse, il faudrait pouvoir effectuer
ten des Spenderwillens, Beziehungen zu den Verwandten bei 350 transplantations, tandis que dans les six centres existants
fehlendem Konsens, Bewilligung zur Organentfernung, Koor- on atteint seulement le nombre de 250 donateurs. Pour les
dination unter den verschiedenen Zentren, die für Transplan- greffes du coeur et du foie, l'offre est encore plus réduite.
tationen eingerichtet sind usw.). La fréquence de ces interventions et certains inconvénients de
caractère juridique et moral qui pourraient se produire,
Testo del postulato del 6 ottobre 1989 comme on l'a constaté ailleurs, pose le problème de savoir si,
Grazie al progresso della medicina, i trapianti di organi ad uso et dans quelle mesure, une réglementation doit être introduite
terapeutico assumono importanza sempre maggiore ed à l'échelon fédéral. En effet, certains points fondamentaux,
aprono grandi speranze per la soprawivenza di molti malati. comme la définition et le diagnostic de la mort, qui doivent être
I molteplici e delicati problemi di ordine umano, oltre che tec- établis pour permettre le prélèvement d'organes, la décision
nico e giuridico, che accompagnano la decisione e l'esecu- de donner ses propres organes, l'autorisation d'effectuer le
zione dei trapianti hanno indotto diversi Stati ad adottare nor- prélèvement sur le corps ou sur le cadavre d'une autre per-
mative intese, da una parte a favorirne l'uso in termini di solida- sonne, les conditions requises pour procéder à cette techni-
rietà, d'altra parte ad evitare indesiderabili inconvenienti. A li- que méritent d'être analysées en vue d'établir l'opportunité ou
vello europeo si raccomanda l'armonizzazione delle legisla- la nécessité d'édicter une réglementation appropriée.
zioni nazionali. Il est vrai que certains cantons, en faisant usage de leur
Pur considerando che in gran parte i problemi della salute compétence de légiférer dans le domaine de la santé, mais
pubblica sono di competenza cantonale, ma valutando l'op- aussi en la dépassant, ont élaboré des dispositions applica-
portunità di conferire ad un auspicabile ordinamento nel no- bles pour le prélèvement et la greffe d'organes, etc. Mais la
stro Paese carattere uniforme, protection par le droit civil de la personnalité (art. 27 et 28 du
si chiede al Consiglio federale Code civil) et les règles de droit pénal concernant les lésions
di approfondire il problema del trapianto di organi a scopo te- corporelles (art. 122), la contrainte (art. 181), l'atteinte à la paix
rapeutico in vista dell'elaborazione di una normativa che ne di- des morts (art. 262), restent de la compétence de la Confé-
sciplini i punti fondamentali (fra l'altro: accertamento della dération et ne peuvent pas être réglées par les cantons.
morte-registrazione della volontà del donatore-relazioni con En répondant, en 1984, à une interpellation Dirren, le Conseil
i congiunti in caso di assenza del consenso - autorizzazione al fédéral rappela qu'à ce moment on ne sentait pas le besoin
prelievo - coordinamento fra i diversi centri idonei all'esecu- d'une réglementation, car le Tribunal fédéral était déjà entré en
zione dei trapianti ecc.) matière sur certaines situations relatives à l'autorisation néces-
saire pour le prélèvement d'organes, notamment en appli-
Texte du postulat du 6 octobre 1989 quant les dispositions générales sur la protection de la per-
Grâce au progrès de la médecine, les transplantations d'orga- sonnalité.
nes à usage thérapeutique assument une importance toujours Mais la situation, qui a certainement changé avec le progrès
croissante et font naître de grands espoirs pour la survie de qui a caractérisé ces pratiques, et l'élargissement du domaine
beaucoup de malades. à un nombre toujours plus grand d'interventions différentes,
Les nombreux et délicats problèmes d'ordre humain, de réactualisent ce problème. On ne peut pas laisser aux cantons
même que les aspects technique et juridique, à examiner la tâche de légiférer dans ce secteur qui ne leur est pas at-
avant de se décider à faire des transplantations, ont incité di- tribué. Il faudrait aussi éviter qu'on prenne des dispositions dif-
vers Etats à adopter des normes visant, d'une part à en favori- férentes, d'une région à l'autre, en provoquant des complica-
ser l'application sous forme de solidarité, d'autre part à éviter tions inutiles qui ne faciliteraient pas la collaboration néces-
des éléments indésirables. L'harmonisation des législations saire à l'échelon national.
sur le plan européen est recommandée. On ne peut confier au Tribunal fédéral, en augmentant inutile-
Tout en estimant que les problèmes de santé publique ressor- ment sa compétence, la résolution des questions non réglées
tissent en grande partie aux cantons, mais saisissant l'occa- par la loi, celui-ci se substituerait ainsi au législateur.
sion de donner un caractère uniforme au régime souhaitable Il ne faut pas oublier non plus que le besoin d'harmoniser les
dans notre pays, je demande au Conseil fédéral législations des divers pays s'est plusieurs fois manifesté à
d'approfondir le problème de la transplantation d'organes à l'échelon européen. Au moins quatorze pays en Europe ont
des fins thérapeutiques, en vue de l'élaboration d'un ensem- mis sur pied une législation dans ce domaine concernant des
ble de normes qui en réglemente les points essentiels (notam- aspects différents.
ment: constatation de décès, enregistrement de la volonté du La Suisse s'en tient aux directives et réglementations de
donateur, relations avec les époux en l'absence d'accord, au- l'Académie suisse des sciences médicales, qui ont approfondi
torisation de prélever des organes, coordination entre les di- différentes facettes de ce problème mais qui, au-delà de leur
vers centres capables d'exécuter les transplantations, etc.). valeur sur le plan déontologique, ne peuvent pas être consi-
dérées par la loi.
Mitunterzeichner- Cofirmatari-Cosignataires: Pour ces raisons, j'ai demandé au Conseil fédéral de bien vou-
Cottier, Delalay, Küchler, Meier Hans, Reichmuth, Roth (6) loir examiner l'opportunité de légiférer en la matière par des
dispositions suffisantes.
M. Jelmini: Le problème est connu. En peu de temps, les
progrès rapides de la médecine ont permis de développer les M. Cotti, conseiller fédéral: Le Conseil fédéral est d'accord
techniques de transplantation de certains organes avec des d'accepter le postulat.
possibilités de réussite très satisfaisantes. Beaucoup de vies
humaines ont été sauvées; la qualité de vie de nombreux pa- M. Gautier: Je m'en voudrais de prolonger inutilement notre
tients a été améliorée. séance, mais j'aimerais ajouter quelques mots à propos du
Plusieurs questions de caractère technique et moral ont reçu postulat de M. Jelmini.
une réponse. En Suisse, les techniques de transplantation se En tant que libéral, je pense qu'il ne faut pas légiférer davan-
sont instaurées plutôt à l'échelon universitaire, et elles sont tage que ce n'est strictement nécessaire d'une manière
conduites avec prudence dans le respect des directives pu- générale et que, dans le domaine qui touche l'éthique médi-
bliées par l'Académie suisse des sciences médicales. Il paraît cale, il faut être extrêmement prudent quand on légifère.
toutefois souhaitable de renforcer l'information, au début as- Nous aurons probablement l'occasion, dans notre prochaine
sez timide et toujours insuffisante, sur les possibilités offertes session, de traiter le problème de l'initiative dite du Beobach-
par ces techniques qui deviennent de plus en plus courantes, ter, concernant la fécondation artificielle et le génie génétique,
Postulat Jelmini 188 E 15 mars 1990
deux domaines extrêmement délicats, et nous examinerons
en même temps le contre-projet que la commission compé-
tente a élaboré.
Ce domaine demande vraiment que l'on légifère à son propos
parce qu'il pose de nombreux problèmes. Celui de la trans-
plantation d'organes me paraît, malgré les arguments de M.
Jelmini, moins immédiatement urgent à régler par voie législa-
tive. Les directives de l'Académie suisse des sciences médica-
les, que M. Jelmini a rappelées, fonctionnent parfaitement
bien. Aucun problème ne s'est posé ces dernières années,
alors que les transplantations d'organes sont une méthode re-
lativement courante depuis plusieurs décennies.
Enfin, si l'on demande au Conseil fédéral de légiférer, on sur-
chargera encore davantage l'activité du Département fédéral
de l'intérieur. Je ne veux pas être plus royaliste que le chef du
département, mais je pense que, dans ce domaine précis, le-
dit département aura déjà beaucoup àfaire pour régler les pro-
blèmes que soulève l'initiative du Beobachter, celui de la
fécondation artificielle et celui des manipulations génétiques.
Par conséquent, pour des raisons générales de ne pas légi-
férer lorsque ce n'est pas absolument indispensable, pour la
raison que, dans ce domaine, le Conseil fédéral aura déjà fort
à faire, je suggère au chef du Département fédéral de l'in-
térieur d'étudier ce postulat avec beaucoup de réserve. Je ne
m'y opposerai pas puisque le gouvernement l'accepte, mais,
encore une fois, je voudrais que celui-ci le regarde avec une
certaine réserve.
Ueberwiesen - Transmis
Schluss der Sitzung um 10.45 Uhr
La séance est levée à 10 h 45
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Jelmini Therapeutische Transplantationen
Postulat Jelmini Trapianti terapeutici Transplantations thérapeutiques
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1990
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Ständerat
Conseil Conseil des Etats
Consiglio Consiglio degli Stati
Sitzung 08
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 89.695
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 15.03.1990 - 08:00
Date
Data
Seite 186-188
Page
Pagina
Ref. No 20 018 598
Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung.
Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale.
Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.