Federal Council: Enhancing Linguistic Diversity and Representation in Administration
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council affirmed its commitment to linguistic diversity within the administration, aiming for equitable representation of national languages and equal career opportunities. While acknowledging improvements since 1983, data indicated that the desired balance, particularly for Rhaeto-Romanic speakers, had not been fully achieved. The Council outlined ongoing efforts to enhance language representation and proposed new measures, including targeted recruitment and improved translation services, to address remaining disparities.
Legislator-Regeste
KI-generiertFederal Council: Enhancing Linguistic Diversity and Representation in Administration: While acknowledging improvements since 1983, data indicated that the desired balance, particularly for Rhaeto-Romanic speakers, had not been fully achieved. The Council outlined ongoing efforts to enhance language representation and proposed new measures, including targeted recruitment and improved translation services, to address remaining disparities.
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KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Interpellation Longet 1938 N 5 octobre 1990
conclut que les améliorations souhaitées en matière de repré- tement beauftragt, ihm in folgenden Bereichen neue Mass-
sentation des langues latines n'ont pas été apportées. nahmen vorzuschlagen: Sprachen (Ausbildung, Kenntnisse,
Le Conseil fédéral est-il également d'avis que la Confédération Gebrauch usw.); Redaktion und Uebersetzung (gemeinsame
se doit, en tant qu'employeur, d'accorder une attention parti- Redaktion in den Amtssprachen, Ausbau des deutschen
culière à la présence des quatre langues nationales dans son Uebersetzungswesens usw.); Rekrutierung und Einführung
administration? neuer Mitarbeiter (Ausrichtung der Stellenangebote auf be-
Quelles mesures se propose-t-il de prendre à cet effet? stimmte Adressatenkreise, Sensibilisierung der Rekrutie-
rungsbeamten, Image der Verwaltung usw.). Ferner wird ge-
Mitunterzeichner- Cosignataires: Aliesch, Baggi, Blatter, Büh- prüft, wie die Bundesämter diese Massnahmen unter Berück-
ler, Caccia, Darbellay, David, Dietrich, Eggenberg-Thun, Kel- sichtigung ihrer spezifischen Verhältnisse und des Arbeits-
ler, Kühne, Mühlemann, Nabholz, Portmann, Reimann Fritz, marktes in die Zielsetzungen ihrer Personal- und Verwaltungs-
Ruckstuhl, Schmidhalter, Stamm (18) führung einbeziehen können.
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Le président: Lïnterpellateur est satisfait de la réponse du
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht Conseil fédéral.
eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
vom 12. September 1990
Rapport écrit du Conseil fédéral
du 12 septembre 1990 #ST# 89.667
Der Bundesrat legt viel Gewicht auf eine ausgewogene Vertre-
tung der sprachlichen Gemeinschaften in der Bundesverwal- Interpellation Longet
tung. Auch ist er darum besorgt, dass die Bediensteten der Pflanzenschutzprodukte.
vier Landessprachen gleiche arbeitsorganisatorische Voraus-
Restriktive Politik
setzungen und Karrieremöglichkeiten haben.
Deshalb bestätigt er im Jahre 1983 seine Weisungen über die Produits phytosanitaires.
Vertretung der sprachlichen Gemeinschaften in der allgemei- Politique restrictive
nen Bundesverwaltung. 1987 bekräftigte er dieses Anliegen
mit der Annahme der Empfehlungen des vom Eidgenössi-
schen Finanzdepartement herausgegebenen «Berichts über
die Arbeitsbedingungen der Bundesbediensteten in Bern un-
ter dem Gesichtspunkt der Muttersprache» und führte Kon- Wortlaut der Interpellation vom S. Oktober 1989
trollinstrumente zur Ueberprüfung der Wirksamkeit der Mass- 1. Wird für jede in der Schweiz als Pflanzenschutzmittel be-
nahmen ein. Der Bericht, auf den sich der Interpellant bezieht, nutzte Substanz ermittelt, wie sie sich kurz- und langfristig auf
bildet eines dieser Instrumente. die Mikroorganismen im Boden, die Tier- und Pflanzenwelt so-
Aus diesen Kontrollen geht hervor, dass Verbesserungen zwar wie die natürlichen Feinde der Pflanzenschädlinge auswirkt
erzielt worden sind, aber nicht im gewünschten Ausmass: und wie lange ihre Wirkung anhält?
1. Gemäss den Weisungen von 1983 soll «das Verhältnis zwi- 2. Wird für die Anerkennung neuer Substanzen eine solche
schen den Bediensteten deutscher, französischer, italieni- Analyse verlangt, die auch den Forderungen der Umwelt-
scher und rätoromanischer Muttersprache jenem der Schwei- schutzgesetzgebung gerecht wird?
zer Bevölkerung laut der offiziellen Statistik» entsprechen; 3. Ist der Bundesrat bereit, die Schaffung von Stellen zu unter-
demnach sollte die Bundesverwaltung sich zu 73,5 Prozent stützen, welche die Hersteller beraten und von den Chemieun-
aus Deutsch-, zu 20,1 Prozent aus Französisch-, zu 4,5 aus Ita- ternehmen unabhängig sind?
lienisch-, zu 0,9 Prozent aus Rätoromanischsprachigen und 4. Ist der Bundesrat bereit, den Kauf von Pflanzenschutzpro-
zu 1 Prozent aus Personen, die keine der Landessprachen als dukten nur den Berufsleuten in der Landwirtschaft vorzubehal-
Muttersprache haben; zusammensetzen. Seit dem Inkrafttre- ten und ein Giftscheinsystem einzuführen, das demjenigen
ten der Weisungen im März 1983 ist in der allgemeinen Bun- der Bundesgesetzgebung über den Verkehr mit Giften ent-
desverwaltung der Anteil spricht?
- der Deutschsprachigen um 0,8 Prozent auf 77,3 Prozent zu- 5. Will er die Forschung über die Verminderung der Verwen-
rückgegangen, dung von Pflanzenschutzmitteln vorantreiben, und ist er bereit
-jener der Französischsprachigen um 0,5 Prozent auf vorzusehen, dass keine chemische Behandlung mehr zuge-
15,7 Prozent und lassen werden darf, wenn sich eine biologische Alternative mit
-jener der Italienischsprachigen um 0,1 Prozent auf 4,8 Pro- vergleichbarer Wirkung anbietet?
zentgestiegen, Ist es ausserdem zulässig, Kulturen mit Pflanzenschutzmitteln
-jener der Rätoromanen mit 0,6 Prozent unverändert geblie- zu behandeln, nur damit sie Ansprüchen bezüglich Grosse,
ben, Aussehen und Farbe genügen?
-jener der Personen, die keine der Landessprachen als Mut- 6. Ist die Schweiz bereit, sich auf internationaler Ebene für das
tersprache haben, um 0,2 Prozent auf 1,7 Prozent gestiegen. System einzusetzen, wonach vor der Ausfuhr von Pflanzen-
Diese Anteile variieren je nach Departement, Dienstort und Be- schutzprodukten das Einverständnis des Einfuhrstaates ein-
soldungsklassen. So hat in den oberen Besoldungsklassen geholt werden muss, und ist sie bereit, diese Auflage in ihre ei-
(18 und höher) die Vertretung der Nicht-Deutschsprachigen gene Gesetzgebung aufzunehmen?
stärker zugenommen, ohne dass dabei allerdings das ange- 7. Ist der Bundesrat bereit, nach dem Vorbild der Konferenz
strebte Ziel erreicht worden ist. über giftige Abfälle, die kürzlich in Basel stattgefunden hat,
2. Den Weisungen von 1983 ist ferner zu entnehmen: «Damit eine internationale Konferenz über die Problematik der Pflan-
vor allem die in Bern domizilierten Amtsleitungen sich in zenschutzsubstanzen einzuberufen?
sprachlicher Hinsicht ergänzen, empfiehlt es sich, folgendes 8. Ist der Bundesrat bereit, dafür zu sorgen, dass eine Statistik
zu beachten; Ist der Direktor ein Deutschschweizer, so soll je erstellt wird, die Auskunft darüber gibt, für welche Kulturen
nach Organisation sein Stellvertreter oder ein Vizedirektor Ver- was für Substanzen als Pflanzenschutzmittel in unserem Land
treter der sprachlichen Minderheiten sein und umgekehrt, so- eingesetzt werden?
fern der jeweilige Kandidat die entsprechende Eignung zur
Ausübung seines Amtes besitzt.» Texfe de l'interpellation du 5 octobre 1989
Bis Anfang 1988 hat nur die Hälfte aller Bundesämter dieses 1. Existe-t-il pour chaque substance employée en Suisse en
Ziel erreicht. tant que phytosanitaire, une évaluation de ses effets à court et
Der Bundesrat hat deshalb das Eidgenössische Finanzdepar- à long terme sur les micro-organismes du sol, la flore et la
5. Oktober 1990 N 1939 Interpellation Longet
faune, les ennemis des prédateurs des cultures, ainsi que de leurs, les traitements aux seules fins esthétiques, de calibrage,
sa persistance? etc., ne devraient plus être autorisés. Autrement dit, les critères
2. Une telle analyse reflétant les exigences de la législation en en la matière imposés par le commerce aux producteurs de-
matière d'environnement est-elle requise pour l'homologation vraient être redéfinis.
de nouvelles substances? Quels sont les critères actuellement 6./7. L'emploi des produits phytosanitaires est un grave pro-
appliqués à cet égard? blème d'environnement et de santé publique dans tout le tiers
3. Le Conseil fédéral est-il disposé à soutenir le développe- monde. Epandus en quantités croissantes, des produits sou-
ment d'organismes de conseils aux producteurs indépen- vent interdits chez nous en raison de leur forte toxicité font des
dants des entreprises de la chimie? ravages. Il n'y a pratiquement pas de formation, de contrôle,
4. Le Conseil fédéral est-il disposé à réserver aux seuls profes- de précautions. L'OMS cite le chiffre d'un million de victimes
sionnels de l'agriculture l'achat de produits phytosanitaires, et par an, dont 10 000 à 20 000 cas mortels, sans parler des dom-
à instituer un système de fiches semblable à celui exigé par la mages infligés à l'environnement.
législation sur le commerce des toxiques? Sur le plan international, la seule solution efficace est la géné-
5. Est-il prévu de développer la recherche sur la minimisation ralisation du principe du consentement préalable de l'Etat im-
de l'emploi des phytosanitaires, et par exemple de décider portateur. Or, la Suisse n'a pas pu se résoudre à ce jour à ap-
qu'un traitement chimique ne doit plus être admis s'il existe puyer ce principe dans les instances internationales, par res-
une alternative biologique à efficacité comparable? Est-il par pect pour les intérêts de notre industrie chimique (en 1987 no-
ailleurs admissible de traiter des cultures dans le seul but de tre pays exportait, pour 800 millions de francs, 56 000 tonnes
répondre à des exigences de calibrage, de présentation, de de substances phytosanitaires). Par ailleurs, une conférence
couleur, etc.? internationale semblable à celle sur les déchets toxiques s'im-
6. Sur le plan international, la Suisse est-elle prête à s'engager pose.
en faveur du système du consentement préalable de l'Etat im- 8. Depuis 1981, il n'existe plus de statistique sur l'emploi des
portateur avant toute exportation de substances phytosanitai- produits phytosanitaires; les derniers chiffres fournis par
res, et est-elle prête à introduire cette exigence dans sa propre l'Union suisse des paysans faisaient état de 2000 tonnes
réglementation? épandues (ce qui fait sept fois la quantité utilisée en 1950 - rap-
7. Le Conseil fédéral est-il disposé à appeler aune conférence porté à la population résidente, cela fait une augmentation de
internationale sur la question des substances phytosanitaires, 500 à 600 pour cent par habitant). Selon certaines supposi-
à l'image de celle récemment tenue à Baie sur les déchets toxi- tions, cette quantité est encore en augmentation et il serait né-
ques? cessaire de savoir de quelles substances et de quelles cultu-
8. Le Conseil fédéral est-il disposé à agir en vue de rétablir une res il s'agit. Il semble qu'en arboriculture l'emploi des substan-
statistique par cultures et par substances de l'emploi des pro- ces phytosanitaires soit en régression, alors qu'elle augmente
duits phytosanitaires dans le pays? pour la culture des céréales. Sans données plus précises, au-
cune politique sérieuse n'est toutefois possible.
Mitunterzeichner-Cosignataires: Aguet, Bodenmann, Brélaz,
Bundi, Caccia, Carobbio, Danuser, David, Diener, Fankhau- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
ser, Fierz, Hafner Rudolf, Hafner Ursula, Haller, Jaeger, Jean- vom 22. August 1990
prêtre, Loretan, Maeder, Matthey, Mauch Ursula, Neukomm, Rapport écrit du Conseil fédéral
Nussbaumer, Pitteloud, Ruffy, Schmid, Segond, Seiler Rolf, du 22 août 1990
Stocker, Wiederkehr, Zbinden Hans (30) 1. Depuis 1955, les produits phytosanitaires sont examinés
conformément aux dispositions de l'ordonnance sur les matiè-
Schriftliche Begründung - Développement par écrit res auxiliaires de l'agriculture. Il appartient à la Station fédérale
Un accord semble se dessiner en matière de politique agricole de recherches en arboriculture, viticulture et horticulture de
autour de la nécessité de valoriser davantage la qualité et le Wädenswil conjointement avec l'Office fédéral de la santé pu-
respect de l'environnement, et ainsi de corriger les excès des blique d'en autoriser l'emploi «si la matière en question se
trente dernières années marquées par le triomphe d'un point prête suffisamment à l'usage prévu et que, employée selon les
de vue essentiellement quantitatif. Une politique plus restric- instructions, elle ne risque notamment pas d'avoir d'effets se-
tive en matière de produits phytosanitaires est une des clés de condaires gravement préjudiciables» (art. 9, 2e al. de l'ordon-
ce changement. nance sur les matières auxiliaires de l'agriculture). Le catalo-
1.12. Les critères d'homologation actuellement employés ne gue de ces effets secondaires comprend, en plus de la liste
sont pas transparents. Il nous semble nécessaire de préciser des dangers auxquels peut s'exposer l'utilisateur, les risques
que les exigences découlant de la législation en matière d'en- de pollution de l'environnement, en particulier du sol et des
vironnement, et plus particulièrement de l'ordonnance sur les nappes phréatiques, les effets négatifs sur les animaux de
substances, s'appliquent également aux produits phytosani- rente, etc. Les examens portent également sur les dangers
taires. Actuellement, parmi les 75 insecticides homologués, que de tels produits peuvent représenter pour les ennemis na-
plus de 60 sont nocifs pour les poissons, deux tiers pour les turels des ravageurs; il existe à ce sujet une étroite collabora-
abeilles, et environ la moitié pour les deux. On peut se deman- tion à l'échelle internationale (Groupe de travail de l'organisa-
der par ailleurs si l'on a vraiment besoin des quelque 800 pré- tion internationale pour la lutte biologique contre les rava-
parations actuellement autorisées. Contre chaque ennemi de geurs).
chaque culture il existe plus de 25 agents actifs; ainsi contre Depuis toujours, l'autorité habilitée à délivrer les autorisations
les mouches des étables il y a plus de 30 produits différents. cherche à éviter que l'effet des produits phytosanitaires ne se
3. Actuellement, une bonne partie des services de conseils prolonge jusqu'à la période de végétation suivante. S'agissant
sont assurés en terme de service après-vente par les produc- d'herbicides, il faut éviter une extension de leur effet sur des
teurs de substances phytosanitaires eux-mêmes. Une telle si- cultures ultérieures. Ces directives sont également valables
tuation ne donne pas les garanties nécessaires en termes de pour les insecticides, fongicides et autres. Dans les cas où
conseils indépendants et désintéressés. elles ne peuvent pas encore être appliquées à 100 pour cent
4. Une partie appréciable des produits phytosanitaires est em- (applications de cuivre dans les vignes, p. ex.), lesépandages
ployée dans les jardins des particuliers, où les impératifs de sont limités par des restrictions qui frappent les quantités auto-
rentabilité économique ne se posent pas. On peut dès lors être risées.
plus strict dans l'évaluation du besoin de disposer de tels pro- Il existe en outre des instructions au sujet des examens con-
duits dans ce cas, et il devrait être parfaitement possible de ré- cernant l'impact sur les micro-organismes du sol, mais l'inter-
server de manière générale ces produits aux seuls profession- prétation des résultats est rendue difficile par les différences
nels. saisonnières et géographiques. De ce fait, l'attention porte es-
5. Il est indispensable de développer la recherche sur les solu- sentiellement sur la vitesse de la dégradation des produits
tions de rechange, et de remplacer le plus possible les pro- phytosanitaires dans le sol.
duits phytosanitaires par des moyens biologiques. Par ail- En Suisse, c'est intentionnellement que l'autorité qui délivre
Interpellation Longet 1940 N 5 octobre 1990
les autorisations a renoncé à assujettir les divers examens et dits ou soumis à une réglementation sévère ne pourront plus
les domaines qu'ils intéressent à des critères déterminés. Il est être exportés qu'avec l'approbation formelle des autorités du
en effet préférable de leur garder la flexibilité nécessaire à une pays importateur. La liste des pesticides qui sont assujettis à
décision globale qui doit tenir compte dans tous les cas des cette nouvelle réglementation sera établie et tenue à jour par la
avantages et des inconvénients. Cette manière de voir a per- PAO, en référence aux Directives sur le fonctionnement du
mis la mise au point d'une procédure d'examen moderne qui principe de l'information et du consentement préalables. Dans
se distingue avantageusement sur le plan international. Il est sa version révisée, le Code PAO garde son caractère facultatif.
évident qu'elle doit être adaptée de façon suivie aux nouvelles C'est dire que sa mise en vigueur se passe d'une ratification
découvertes scientifiques et techniques; le grand nombre de par les Etats membres de la PAO, grâce à quoi l'application
produits à examiner et les exigences élevées quant à leur qua- des dispositions du code sera plus rapide. Le Conseil fédéral
lité nécessitent un engagement important de fonds et de per- est d'avis que l'élaboration d'une base légale ne s'impose
sonnel. Les résultats des travaux sont publiés chaque année pas, étant donné que le Code de conduite de la Société suisse
dans l'Index des produits phytosanitaires. des industries chimiques (SSIC) sur la communication des ex-
2. L'ordonnance sur les substances dangereuses pour l'envi- portations a fait ses preuves. Il faut aussi compter avec l'intro-
ronnement, née de la loi sur la protection de l'environnement duction prochaine, par la CE, de directives qui pourraient être
promulguée en 1982, a été mise en vigueur en 1986. Les expé- déterminantes également pour la Suisse. Il est de l'intérêt de
riences acquises en rapport avec l'examen de substances l'industrie des pesticides de respecter les dispositions du
nouvelles, rassemblées lors de l'application de l'ordonnance Code des pesticides et la clause relative au PIC, d'autant plus
sur les matières auxiliaires de l'agriculture, ont servi de modèle que révolution dans ce domaine est suivie avec attention par
à la législation sur la protection de l'environnement. L'ordon- le public.
nance sur les substances a étendu la procédure d'examen et 7. Le Conseil fédéral ne juge pas approprié de réunir une con-
d'autorisation aux produits phytosanitaires utilisés en dehors férence internationale sur les problèmes en rapport avec les
de l'agriculture proprement dite. Le principe de la prévention, substances phytosanitaires. Mais il encourage une collabora-
tel qu'il figure à l'article premier de l'ordonnance sur les subs- tion internationale étroite dans les différents domaines concer-
tances, est de nature à faciliter l'introduction de mesures ap- nés. La Suisse joue d'ailleurs un rôle actif au sein des diverses
propriées, en rapport avec le danger que pourrait présenter un organisations internationales qui traitent les questions soule-
quelconque produit. vées par l'emploi des produits chimiques et, notamment, les
3. Après l'entrée en vigueur, le 5 mars 1962, de l'ordonnance produits phytosanitaires (OCDE, PAO, OMS, IARC, CIPAC,
sur la protection des végétaux, tous les cantons ont mis sur CCPR, OEPP, OILB, Conseil de l'Europe). Des scientifiques
pied un service phytosanitaire dont les agents conseillent les des stations fédérales de recherche agronomique participent
agriculteurs indépendamment des entreprises chimiques. A activement aux travaux. Le Conseil fédéral est d'avis que les
ce propos, il convient de relever aussi les activités des services activités suivies auxquelles se vouent les organisations de
cantonaux de viticulture, des cultures fruitières, maraîchères et spécialistes revêtent une valeur certaine et vont dans le sens
des grandes cultures, qui ont trait également à la protection souhaité par l'interpellateur, ce qui est aussi le cas de la clause
des végétaux. En conseillant les producteurs, l'on s'efforce de PIC introduite dans le Code de conduite international pour la
les convaincre de ne faire appel à l'emploi de produits chimi- distribution et l'utilisation de pesticides.
ques que dans les cas où ils sont indispensables pour assurer 8. La liste des produits phytosanitaires, éditée chaque année
la protection et prévenir des dommages aux cultures. Dans par l'Office central fédéral des imprimés et du matériel, répond
tous les autres cas, il leur est recommandé de s'en tenir à des à la question de savoir quelles substances peuvent être utili-
moyens de lutte naturels. Pour pouvoir étendre et renforcer les sées dans les différentes cultures. Il n'existe pas pour l'heure
activités des services phytosanitaires, il sera nécessaire d'aug- de statistique concernant les quantités de produits phytosani-
menter le nombre d'agents dont ils disposent. taires employés dans les divers domaines (cultures fruitières,
4. La réglementation de l'achat des produits toxiques, donnée viticulture, grandes cultures, etc.). Le Conseil fédéral partage
par la loi sur les toxiques, est également applicable aux pro- l'avis de l'interpellateur quant à l'utilité d'une statistique de ce
duits phytosanitaires. Le Conseil fédéral ne juge pas opportun genre. Il est cependant aussi conscient des difficultés que ren-
d'introduire une procédure supplémentaire pour les matières contre l'élaboration d'une statistique fiable et précise qui per-
auxiliaires de l'agriculture. Le régime actuel des examens et mettrait d'effectuer des comparaisons. D'autre part, la Suisse,
des autorisations, auquel sont assujettis les produits phytosa- en tant que pays membre de la PAO, devrait fournir des rensei-
nitaires, définit le mode approprié de leur utilisation. Selon gnements à ce propos. En collaboration avec la SSIC, une pre-
l'article 10,3e alinéa, de l'ordonnance sur les substances, ces mière statistique, encore incomplète, a été dressée l'année
produits doivent être utilisés conformément aux prescriptions dernière. Elle sera complétée et améliorée de façon suivie. Les
indiquées sur l'étiquette. L'introduction d'un système de car- spécialistes en la matière seront chargés de rechercher, d'en-
tes d'acquisition ne suffirait pas à empêcher un emploi abusif. tente avec les milieux concernés, une solution praticable et
Le permis, qui selon l'article 45 de l'ordonnance sur les subs- correspondant aux besoins.
tances est limité à des utilisateurs professionnels, devrait don-
ner satisfaction. Le président: L'interpellateur n'est que partiellement satisfait
5. La production intégrée est, depuis des décennies, au pre- de la réponse du Conseil fédéral.
mier plan des préoccupations dans le cadre de l'examen et de
l'autorisation des produits phytosanitaires, que cela soit pour
des préparations chimiques ou biologiques. Le but est d'assu-
rer une application ponctuelle et limitée au minimum indispen-
sable de ces produits. Le recours à des procédés de lutte bio-
logiques a fait l'objet de nombreuses études faites par les sta-
tions fédérales de recherches agronomiques au cours de ces
dernières décennies, et est encouragé dans le cadre de la pro-
cédure d'autorisation. Sur le plan international, la Suisse fait
oeuvre de pionnier dans ce domaine. Rappelons toutefois que
les procédés biologiques comportent, eux aussi, certains ris-
ques. A ce jour, il n'a pas été admis de préparations qui visent
uniquement les résultats cités par l'interpellateur.
6. La Suisse a approuvé la décision de la 25e conférence de la
PAO, tenue en novembre 1989, concernant l'inclusion d'une
clause PIC (Prior Informed Consent) dans le Code internatio-
nal pour la distribution et l'utilisation de pesticides (Code
PAO), adopté en 1985. Ainsi, dorénavant, les pesticides inter-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Longet Pflanzenschutzprodukte. Restriktive Politik
Interpellation Longet Produits phytosanitaires. Politique restrictive
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1990
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 89.667
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 05.10.1990 - 08:00
Date
Data
Seite 1938-1940
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Ref. No 20 019 089
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