Switzerland's Environmental Foreign Policy and International Cooperation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss government has responded positively to concerns raised by a parliamentary interpellation regarding Switzerland's role in addressing international environmental issues. The government outlined its existing instruments for international cooperation in research and education, emphasizing ongoing discussions with EFTA states and the European Community. It highlighted the importance of promoting leading Swiss environmental technologies abroad and indicated plans to strengthen its environmental foreign policy and leverage economic opportunities. The government also noted its active participation in international environmental organizations and its support for bilateral cooperation, particularly with Eastern European countries facing severe environmental challenges.
Legislator-Regeste
KI-generiertSwitzerland's Environmental Foreign Policy and International Cooperation: The government outlined its existing instruments for international cooperation in research and education, emphasizing ongoing discussions with EFTA states and the European Community. It highlighted the importance of promoting leading Swiss environmental technologies abroad and indicated plans to strengthen its environmental foreign policy and leverage economic opportunities. The government also noted its active participation in international environmental organizations and its support for bilateral cooperation, particularly with Eastern European countries facing severe environmental challenges.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Interpellation Spalti 2264 N 15 décembre 1989
erläutert. Institutionelle Fragen sind im Rahmen der in diesem #ST# 89.656 Jahr intensivierten Gespräche zwischen der EG-Kommission und den Efta-Staaten in der Gruppe «Flanking Policies» aufgenommen worden. Interpellation Spalti Die EG hat bisher auf verschiedenen Ebenen recht positiv auf Internationale Umweltsituation die Anliegen der Schweiz reagiert, wenn auch noch keine und die Schweiz grösseren konkreten Schritte in Aussicht stehen. Erstmals wurden allerdings die Efta-Staaten anfangs Oktober zu einer Participation de la Suisse à Sitzung des höchsten beratenden Gremiums der EG in Wisla défense de l'environnement senschaftsfragen, dem Crest (Comité pour la recherche scientifique et technique), eingeladen. Die Beteiligungen an den Forschungsund Bildungsprogrammen der EG sind im weiteren Rahmen der laufenden EG-Efta- Gespräche zu betrachten. Eine neue Beurteilung ist nach der Wortlaut der Interpellation vom 4. Oktober 1989 EG-Efta-Ministerkonferenzvom 19. Dezember 1989 vorzuneh- Im Zusammenhang mit der internationalen Umweltsituation, men. dem gewachsenen Bewusstsein gegenüber zivilisatorischen Schweizerischerseits verfügt der Bundesrat im Bereich der und technologischen Bedrohungsformen nach Tschernobyl Forschung über das notwendige Instrumentarium, um sich fleund der Erkenntnis, dass in Europa grenzüberschreitend weitxibel an Programmen der EG beteiligen zu können. Der Bunräumig die Umweltprobleme gelöst werden müssen, ergibt desrat ist aufgrund des Forschungsgesetzes zum Abschluss sich für die Schweiz eine besondere Voraussetzung. Angesolcher Abkommen ermächtigt, sofern die Finanzierung der sichts der Tatsache, dass die schweizerische Industrie auf Beteiligung gesichert ist. Dafür haben die eidgenössischen dem Gebiet der Umwelttechnologie weltweit eine führende Räte am 16. Dezember 1987 einen Verpflichtungskredit von 80 Position einnimmt und Bundesrat Cotti anerkennenderweise Millionen Franken für die Jahre 1988-1991 genehmigt. die internationale Zusammenarbeit im Umweltschutz dynami- Für die internationale Kooperation im Bildungsbereich ist sosieren will, stellen sich für die Schweiz folgende Fragen: wohl die Zusammenarbeit zwischen dem Bund und den Kan- I.Weiche Instrumentarien könnte der Bundesrat einsetzen, tonen weiter auszubauen als auch das Instrumentarium des damit die Schweiz im Rahmen der Lösung der internationalen Bundes flexibler zu gestalten. Um letzteres zu erreichen, beab- Umweltprobleme eine Führungsrolle übernehmen kann? sichtigt der Bundesrat, im nächsten Jahr eine Botschaft über 2. Welche Mittel, insbesondere aussenpolitischer, aussenwirtdie internationale Zusammenarbeit im Bildungsbereich vorzuschaftlicher und finanzpolitischer Art (z. B. Fonds), könnte der legen. Sie wird voraussichtlich, neben dem Beitritt zu den Bundesrat schaffen, um vor allem auch die desolaten Umwelt- Hochschulkonventionen des Europarates und der Unesco, probleme im osteuropäischen Raum (Wapa-Staaten) durch auch die Ermächtigung des Bundesrates zum Abschluss von bilaterale oder multilaterale Zusammenarbeit abzubauen? Abkommen zur Beteiligung an europäischen Programmen im 3. Welche Rahmenbedingungen sind aus der Sicht des Bun- Bildungsbereich enthalten, verbunden mit einem Verpflichdesrates nötig, um die weltweit führenden Umwelttechnolotungskredit sowie mit flankierenden Massnahmen innerhalb gien und deren Export zu fördern und damit auch für den der Schweiz. Damit wird der Bundesrat in der Lage sein, sich Werkplatz Schweiz und dessen Arbeitsplätze wertvolle, langrasch am Programm Erasmus zu beteiligen, sofern es für die fristige Impulse zu schaffen? Efta-Länder geöffnet wird. 4. Wie kann der Bundesrat weiterhin seine Umwelt-Aussen- Gleichzeitig mit einer Verkürzung der Genehmigungsverfahpolitik verstärken und die damit verbundenen aussenpolitiren seitens des Bundes ist die Zusammenarbeit zwischen schen und volkswirtschaftlichen Chancen nutzen? dem Bund und den Kantonen in den europapolitischen Fragen weiter auszubauen, insbesondere bei der Vorbereitung Texte de l'interpellation du 4 octobre 1989 und der Durchführung solcher Beteiligungen. Gute Ansätze Au vu de la situation internationale en matière de défense de dafür bieten die bereits bestehenden Kooperationen mit der l'environnement, de la prise de conscience croissante, depuis Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) und der Schwei- Tchernobyl, des formes de menaces venant aussi bien de la zerischen Konferenz der Kantonalen Erziehungsdirektoren société que de la technologie, et compte tenu du fait que l'on a (EDK). So befasstsich die neu geschaffene Mobilitätskommisadmis en Europe la nécessité de résoudre les problèmes d'ension der SHK u. a. mit der Beteiligung an den EG-Programvironnement au niveau international, la Suisse doit réexaminer men. Weiter prüft eine Arbeitsgruppe der EDK die gegenseisa position à cet égard. Comme l'industrie suisse occupe une tige Anerkennung von Berufsdiplomen. Der Bundesrat beposition de tête dans le domaine de la technologie de l'envigrüsstdie Kooperationsbereitschaft und den Willen aller Beteironnement et que le conseiller fédéral Cotti - ce qui est tout à ligten, sich der Herausforderung des Europas von morgen zu son honneur-veut dynamiser la collaboration internationale stellen. en matière de protection de l'environnement, il y a lieu de se poser les questions suivantes: Le président: Les interpellateurs sont satisfaits de la réponse 1. Quels instruments le Conseil fédéral pense-t-il mettre en du Conseil fédéral. place afin que la Suisse puisse tenir un rôle dirigeant dans les efforts entrepris en vue de résoudre les problèmes internationaux d'environnement? 2. Quels moyens, notamment en matière de politique étrangère, de relations économiques extérieures et de politique financière (par ex. fonds) le Conseil fédéral pourrait-il mettre en oeuvre pour contribuer, par une collaboration bilatérale ou multilatérale, à la solution des graves problèmes d'environnement que connaissent les pays de l'Est (pays du pacte de Varsovie)? 3. Quelles conditions générales le Conseil fédéral estime-t-il nécessaire de créer afin de promouvoir les technologies suisses de l'environnement reconnues mondialement, et leur exportation, donnant ainsi une précieuse impulsion à l'emploi en Suisse, impulsion dont les effets se feront sentir à long terme? 4. Comment le Conseil fédéral peut-il continuer à renforcer sa politique étrangère en faveur de l'environnement et tirer ainsi profit des chances qui en découlent pour notre politique étrangère et notre économie? 15. Dezember 1989 N 2265 Interpellation Spalti
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Allenspach, Areg- Schweiz an. Sie ist Gastgeberin für wichtige internationale ger, Auer, Basler, Biel, Bonny, Bremi, Burckhardt, Columberg, Konferenzen und trägt dabei grösstenteils deren Organisati- David, Eisenring, Engler, Feigenwinter, Fischer-Sursee, Graf, onsund Durchführungskosten. Hess Peter, Humbel, Jaeger, Kühne, Loeb, Loretan, Müller- Die Schweiz wird auf internationaler Ebene schon heute den Meilen, Neuenschwander, Oehler, Oester, Petitpierre, Portfortschrittlichsten Ländern zugezählt. Als Mitglied der wichtigmann, Rychen, Scheidegger, Scherrer, Seiler Rolf, Spalti, Steisten internationalen Organisationen und deren Umwelt-Unternegger, Stucky, Tschuppert, Weber-Schwyz, Wellauer, Widorganisationen jst unser Land nicht nur sehr aktiv an den Armer, Wyss Paul, Zwingli (41) beiten auf den verschiedensten Gebieten des Umweltschutzes beteiligt, sondern in zahlreichen Fällen - oft in Verbindung Schriftliche Begründung - Développement par écrit mit anderen ebenfalls fortschrittlich gesinnten Ländern - so- Die schweizerische Industrie nimmt eine weltweit führende gar impulsgebend. So hat die Schweiz im Rahmen der ECE/ Rolle im Bereich des Know-hows der Umwelttechnologie ein. Uno entscheidende Impulse und Vorarbeiten geleistet für die Zudem hat sich Bundesrat Cotti in dem Sinne geäussert, dass Ergänzung der Genfer Konvention über die weiträumige die Schweiz zu einer internationalen Dynamisierung der Umgrenzüberschreitende Luftverschmutzung mit Protokollen zur weltschutzpolitik Entscheidendes leisten kann. Gleichzeitig Reduktion der Schwefelemissionen sowie der Stickstoffoxide hat sich in Westeuropa das Bedrohungsbewusstsein in bezug und der Kohlenwasserstoffe. Auch zur Lösung der internatioauf zivilisatorische Gefahren stark erhöht. nalen Sonderabfallprobleme hat die Schweiz mit den in Basel In der Tat können vor allem in Osteuropa desolate, geradezu durchgeführten Konferenzen im Rahmen der OECD (1985) apokalyptische Umweltverschmutzungen festgestellt werden. und des UNEP (1989) wesentlichen Anteil am Zustandekom- Der katastrophale Schadstoffausstoss der UdSSR, DDR, men eines internationalen Uebereinkommens. CSSR, Polen und anderer belasten grenzüberschreitend un- Viele Umweltprobleme haben zumeist grenzüberschreitende sere Umwelt. Indessen hat sich auch in Osteuropa ein neues Auswirkungen. Zu deren Eindämmung bedarf es breit abge- Umweltbewusstsein entwickelt. stützter, harmonisierter und kontrollierbarer Massnahmen, die Das letzte Warschauer-Pakt-Gipfeltreffen von 1988 hat denn nur in internationaler Zusammenarbeit zu Ergebnissen führen. auch die Verbesserung der Umweltschutzmassnahmen in ih- Die häufige und erfolgreiche Pilotarbeit der Schweiz für die inren Paktstaaten gefordert. Es zeigt sich aber, dass nur marktternationale Konzertierung geeigneter Massnahmen sowie wirtschaftlich orientierte Länder mit entsprechenden Erträgen die international als fortschrittlich und vorbildlich geltende Umin der Lage sind, die notwendigen Umweltinvestitionen im weltschutzgesetzgebung hat zahlreiche Länder veranlasst, staatlichen und industriellen Bereich zu erarbeiten, während eine engere Zusammenarbeit mit der Schweiz anzustreben. die Länder der sozialistischen Planwirtschaft mit den gegen- 2. Die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Ländern wärtigen wirtschafts-, sozialund gesellschaftspolitischen Osteuropas im Bereich des Umweltund Naturschutzes ge- Rahmenbedingungen den ökologischen Kollaps nicht verhinhört seit Jahren zu den Prioritäten der schweizerischen Umdern können. Für ganz Europa gilt grenzüberschreitend, dass welt-Aussenpolitik. Es kann eine fruchtbare Entwicklung der die sozio-ökonomische Entwicklung der Gesellschaft untrenn- Zusammenarbeit im multilateralen Rahmen festgestellt werbar milden Grundlagen der natürlichen Umwelt verbunden ist. den, beispielswiese in der Uno-Wirtschaftskommission für Eu- Die schweizerische Wirtschaftsund Aussenpolitik, die ropa (ECE/Uno) oder im Exekutivorgan des Genfer Abkomschweizerische Industrie mit ihren hervorragenden Leistunmens von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftgen in der Umwelttechnologie und ihr erarbeitetes Know-how verschmutzung. Es sei auch die Mitarbeit einzelner osteurosind in der Lage, an die Lösung dieser weltweiten Umweltpäischer Staaten im Berner Abkommen des Europarates von probleme einen wesentlichen Beitrag zu leisten. 1979 zur Erhaltung wildlebender Pflanzen und Tiere und ihrer Zudem wären dies wertvolle Impulse für den Industriestandort natürlichen Lebensräume erwähnt. Schweiz, und es würden nicht nur Arbeitsplätze erhalten, son- Osteuropäische Staaten wie Ungarn, Polen, Bulgarien und die dern auch neue geschaffen. Gleichzeitig wäre der damit ver- Tschechoslowakei sind mit dem Wunsch zum Abschluss von bundene internationale Goodwill für die Schweiz bedeutsam. Abkommen als Rahmen für die Weiterentwicklung der bilatera- Eine koordinierte schweizerische Initiative von Politik und Wirtlen Zusammenarbeit im Umweltbereich an die Schweiz heranschaft könnte nicht nur mithelfen, die katastrophalen Umweltgetreten. Nachdem ein Vertragsabschluss mit der UdSSR bebedingungen zu entspannen, sondern würde auch Perspektivorsteht, beabsichtigt der Bundesrat, auch auf diese Gesuche ven aufzeigen, die für die schweizerische Wirtschaft zukunftsnach Massgabe seiner Möglichkeiten schrittweise einzutreweisend sind. ten. Die Unterzeichnung des Abkommens mit der UdSSR ist Eine schweizerische Initiative (z. B. mit entsprechenden Fifür Ende November 1989 geplant. Die darin festgelegte Zunanzierungsinstrumenten) hätte auch im sicherheitspolitisammenarbeit erstreckt sich auf den gegenseitigen Informatischen Bereich positive Wirkungen. Zudem ist der Aspekt des onsund Erfahrungsaustausch sowie auf die Herstellung von Binnenmarktes Europa 92 auch in der Umwelttechnologie zu Kontakten für technologische und wissenschaftliche Bedürfberücksichtigen. Die durchwegs strengeren schweizerischen nisse. Umweltnormen im Vergleich zur EG und die führende Stellung Die Schweiz beteiligt sich auch an den Arbeiten einer Gruppe der Schweiz im europäischen Raum beinhalten ebenfalls von 24 OECD-Staaten, die sich auf Beschluss des Wirtschafts- Chancen und Synergien für Europa und die schweizerische gipfels der Sieben Mitte Juli dieses Jahres unter dem Vorsitz Wirtschaft. der EG-Kommission mit der Koordinierung der geplanten Massnahmen zur wirtschaftlichen Unterstützung Ungarns und Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Polens unter besonderer Betonung namentlich auch ihrer vom 27. November 1989 ökologischen Bedürfnisse befassen. Was die Schweiz betrifft, Rapport écrit du Conseil fédéral du 27 novembre 1989 befindet sich eine Botschaft des Bundesrates an das Parla- 1. Als wirksame Instrumente zur Lösung internationaler Umment mit entsprechenden Kreditbegehren in Vorbereitung. weltprobleme benützt die Schweiz ihre Mitgliedschaften und 3. Anlässlich bilateraler Besuche sowie in Verbindung mit indie Zusammenarbeit in den wichtigsten gouvernementalen internationalen Konferenzen in der Schweiz wurden jeweils den ternationalen Organisationen sowie die in diesem Rahmen be- Vertretern der Industrie und des Dienstleistungsbereiches stehenden oder entstehenden Konventionen. Teilweise be- Kontakte mit den Gästen ermöglicht. Insbesondere die zusteht auch mit anerkannten nicht-gouvernementalen internaständigen Dachverbände sowie die Osec hatten dabei jeweils tionalen Organisationen eine gute Zusammenarbeit. die Möglichkeit, Kontakte zu interessierten Wirtschaftskreisen Weitere Instrumente sind bilaterale Zusammenarbeitsvereinanzubieten und zu vermitteln. Von Fall zu Fall wurden dabei barungen sowie die institutionalisierte, bereits Tradition geauch Vertreter der Wissenschaft beigezogen. wordene enge Zusammenarbeit mit den angrenzenden Nach- Der Bundesrat wird prüfen, ob die Entwicklung umweltfreundbarstaaten. licher Technologien gezielt aus Bundesmitteln gefördert wer- Die Schweiz bietet überdies den internationalen Organisatioden soll. nen zu grosszügigen Bedingungen die Domizilierung in der 4. Der Bundesrat ist jederzeit bestrebt, die aussenpolitischen Interpellation Ruffy 2266 N 15 décembre 1989
und volkswirtschaftlichen Chancen der Umweltpolitik auf interses intentions en matière de recherche. Cela paraît d'autant nationaler Ebene zu nutzen. Auf verschiedene Bestrebungen, plus judicieux que, dans son deuxième rapport partiel, l'entredie Dringlichkeit der Umweltanliegen zu unterstreichen und prise Elektrowatt déclare que le financement d'un programme die Mithilfe und Zusammenarbeit der Schweiz bei Problemlöclimatologique doit être classé dans les «mesures à ne pas sungen anzubieten, hat er oben bereits hingewiesen. Weitere mettre en oeuvre sous le prétexte qu'un tel programme de re- Möglichkeiten bieten die sich verstärkende Zusammenarbeit cherche ne conduira pas à une réduction des émissions de zwischen Efta und EG und die Feiern zum 700jährigen Beste- S02, NOxouHC». hen der Eidgenossenschaft, die auch das Ausland gebührend zur Kenntnis nehmen wird. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 27. November 1989 Le président: L'interpellateur est satisfait de la réponse du Rapport écrit du Conseil fédéral du 27 novembre 1989 Conseil fédéral. L'état des connaissances sur l'augmentation des gaz en trace et leurs effets sur le climat est suffisamment développé pour que l'on puisse envisager des démarches en vue de réduire mondialement les émissions de ces gaz. Par conséquent, la Suisse devrait concentrer ses efforts sur l'établissement d'ob- #ST# 89.659 jectifs internationaux pour la réduction des émissions et sur les mesures concrètes permettant d'atteindre ces objectifs. Où la Interpellation Ruffy recherche présente encore des lacunes, c'est surtout au sujet, Luftverschmutzung und Klimastudie d'une part, des effets qu'aurait une modification des climats du globe sur les climats régionaux et, d'autre part, des réac- Lutte contre la pollution et tions de l'écosystème et de sa faculté d'adaptation. étude du climat 1. L'entreprise Elektrowatt avait été chargée d'étudier les mesures permettant de satisfaire aux objectifs de la stratégie de lutte contre la pollution de l'air. Par conséquent, elle avait pour seule tâche d'examiner les mesures envisagées sous l'angle des émissions d'anhydride sulfureux, d'oxydes d'azote et Wortlaut der Interpellation vom 4. Oktober 1989 d'hydrocarbures. L'entreprise Elektrowatt avait donc raison de 1. Teilt der Bundesrat die Ansicht des Unternehmens Elektrorelever que des études sur l'évolution des climats due à la conwatt, dass ein Programm zur Erforschung des Klimas zu den sommation d'agents énergétiques fossiles n'aboutiraient pas Massnahmen gehört, die nicht verwirklicht werden sollten? sur des mesures d'assainissement de l'air. 2. Beabsichtigt der Bundesrat, einen Bericht vorzulegen, der Les projets de recherches climatologiques et autres ne reüber die Zusammenhänge zwischen der Luftverschmutzung présentent pas une mesure pour résoudre les problèmes de und der Klimaveränderung informiert? l'effet de serre. Pour remplir cet objectif, il faut réduire con- 3. Wie will der Bundesrat in Anbetracht der globalen Tragweite crètement les émissions de gaz dont les effets sont négatifs des Problems allfällige Forschungsarbeiten der Schweiz in inpour le climat. ternationale Forschungsprogramme einbringen? 2. On connaît bien les effets de chacune des substances en 4. Ist der Bundesrat der Ansicht, das Klimaprogramm der cause sur le climat, ils ont d'ailleurs fait l'objet d'une réponse Schweiz, das die Schweizerische Akademie der Wissenschafdétaillée à l'interpellation Günter (89.534). A lui seul, le dioxyde ten erarbeitet hat, stelle eine hinreichende Antwort auf diese de carbone contribue autant à l'effet de serre que tous les au- Problematik dar? tres gaz concernés le font ensemble. Dans les pays industrialisés, en Suisse aussi, les émissions de dioxyde de carbone Texte de l'interpellation du 4 octobre 1989 sont directement proportionnelles à la consommation de car- 1. Le Conseil fédéral partage-t-il l'avis de l'entreprise Elektroburants et de combustibles fossiles. Il n'existe pratiquement watt lorsqu'elle prétend qu'un programme d'étude climatoloaucune possibilité d'extraire ultérieurement le gaz carbonique gique appartient aux mesures à ne pas mettre en oeuvre? qui se trouve dans les effluents gazeux. Cela signifie donc que 2. Le Conseil fédéral a-t-il l'intention de fournir un rapport dondes mesures touchant le climat doivent être principalement nant des renseignements sur les liens unissant la pollution et des mesures pour réduire les émissions de dioxyde de carles modifications du climat? bone. Le seul moyen d'y parvenir, c'est d'appliquer une politi- 3. Etant donné les dimensions planétaires du problème, comque des transports et d'énergie appropriée, dont les objectifs ment le Conseil fédéral pense-t-il intégrer d'éventuelles reprincipaux seront les économies d'énergie et le remplacement cherches en Suisse à des programmes internationaux? des agents énergétiques fossiles par des énergies non fossi- 4. Le Conseil fédéral est-il d'avis que le programme climatololes. gique suisse, mis sur pied par l'Académie suisse des scien- 3. La Suisse participe à divers niveaux aux travaux internatioces, peut répondre à cette préoccupation? naux; ainsi, elle était présente à la Conférence des Ministres qui a eu lieu à Noordwijk les 6 et 7 novembre 1989 (thèmes de Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Ammann, Bäumlin la conférence: Convention internationale, fonds mondiaux et Richard, Bäumlin Ursula, Béguelin, Bodenmann, Borei, autres). En outre, la Suisse prépare actuellement la 2e Con- Braunschweig, Brélaz, Bundi, Caccia, Carobbio, Columberg, férence mondiale sur le climat qui aura lieu en 1990 à Genève Danuser, Diener, Dünki, Fankhauser, Fehr, Fierz, Grendelet qui rapprochera la science et les autorités. Comme déjà dit, meier, Hafner Ursula, Haller, Herczog, Hubacher, Jeanprêtre, le déficit dans la question du climat se situe moins dans le do- Lanz, Leuenberger-Solothurn, Leuenberger Moritz, Longet, maine de la recherche que dans celui de l'élaboration d'objec- Loretan, Maeder, Mauch Ursula, Meier-Glattfelden, Morf, Mültifs communs et de la réalisation de mesures d'économie ler-Aargau, Neukomm, Nussbaumer, Oester, Ott, Petitpierre, d'énergie concrètes. Pini, Pitteloud, Rechsteiner, Reimann Fritz, Sager, Salvioni, 4. Sur le plan national, la première chose à faire est d'établir Schmid, Segond, Spielmann, Stappung, Stocker, Thür, Weune stratégie sur le dioxyde de carbone, basée par exemple der-Basel, Zbinden Hans, Ziegler, Züger, Zwygart (57) sur des objectifs de la Conférence sur les climats à Toronto en 1988 (diminution des émissions de gaz carbonique dans le Schriftliche Begründung - Développement par écrit monde entier de 20 pour cent (année de référence 1988) d'ici à Depuis quelques mois, l'opinion publique est régulièrement l'an 2005 et d'au moins 50 pour cent d'ici au milieu du siècle informée et même parfois alertée par des nouvelles établissant prochain). Cette stratégie devrait porter surtout sur la pouravec plus ou moins d'assurance des liens entre pollution et suite des travaux en vue d'utiliser rationnellement l'énergie évolution générale du climat. Ce sujet mérite à nos yeux d'être fossile. Les travaux sont en cours. traité avec le plus grand sérieux. A cet égard, il serait souhaita- Sur le plan scientifique, il s'agit d'élaborer en premier lieu des ble que le Conseil fédéral précise sa position et fasse part de données sur les effets possibles d'un réchauffement de la tem- Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Spälti Internationale Umweltsituation und die Schweiz
Interpellation Spälti Participation de la Suisse à la défense de l'environnement
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1989 Année Anno
Band V Volume Volume
Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15 Séance Seduta
Geschäftsnummer 89.656 Numéro d'objet Numero dell'oggetto
Datum 15.12.1989 - 08:00 Date Data
Seite 2264-2266 Page Pagina
Ref. No 20 018 133
Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.