Social Security Contributions on Disability Benefits
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court addressed the feasibility of collecting social security contributions on disability benefits from health and accident insurance. Regarding health insurance, the court noted the difficulty due to its voluntary nature and varied benefit structures (fixed amounts or wage percentages). For accident insurance, the court found that requiring contributions would create significant administrative burdens and necessitate a recalculation of benefit levels, as the current 80% of prior earnings was designed to be comparable to post-contribution net wages of non-injured workers. Despite these challenges, the government expressed willingness to re-examine the issue, particularly in light of ongoing legislative efforts to reform social security law.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 17 Abs. 1 Satz; Social Security Contributions on Disability Benefits: und abgelehnt. Die Gründe hierfür gelten auch grundsätzlich strophen-, Krisen- und Kriegsfall in Frage gestellt.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
15. Dezember 1989 2233 Motion Portmann
gelder der Invalidenversicherung, der Erwerbsersatzordnung Mitunterzeichner-Cosignataires: Allenspach, Basler, Berger,
für Dienstleistende in Armee und Zivilschutz und der Arbeitslo- Blocher, Bonny, Bremi, Bürgi, Büttiker, Cincera, Daepp, David,
senversicherung. Zur Totalrevision des Militärversicherungs- Dietrich, Dreher, Eppenberger Susi, Fäh, Feigenwinter, Fi-
gesetzes wurde im September 1989 das Vernehmlassungs- scher-Hägglingen, Fischer-Sursee, Fischer-Seengen, Frey
verfahren abgeschlossen; im Rahmen dieser Totalrevision Claude, Frey Walter, Früh, Giger, Graf, Grassi, Gysin, Hänggi,
wird die AHV-Beitragspflicht auf den Ersatzeinkommen, die Hari, Hess Otto, Hess Peter, Hösli, Houmard, Humbel, Jean-
dem Arbeitgeber ausgerichtet werden, voraussichtlich vorge- neret, Jung, Keller, Kühne, Loretan, Luder, Mauch Rolf, Mühle-
schlagen werden. mann, Müller-Wiliberg, Nebiker, Oehler, Oester, Portmann,
Ein Beitragsbezug auf Taggeldern der Krankenversicherung Reichling, Reimann Maximilian, Rohrbasser, Ruckstuhl, Rutis-
wäre wegen der Ausgestaltung der Versicherung schwierig. hauser, Rüttimann, Rychen, Sager, Savary-Fribourg, Schei-
Es wäre namentlich zu berücksichtigen, dass es sich bei der degger, Scherrer, Schmidhalter, Schnider, Schwab, Seiler
Krankenversicherung nach wie vor um eine freiwillige Versi- Hanspeter, Spalti, Steffen, Steinegger, Stucky, Tschuppert,
cherung handelt. Die Taggelder werden teils als feste Beträge, Wanner, Wellauer, Wyss Paul, Wyss William, Zbinden Paul,
teils in Prozenten des Lohnes ausgerichtet. Zölch.Zwingli (73)
Auch in der Unfallversicherung wäre ein Beitragsbezug der
AHV mit grossen administrativen Aufwendungen verbunden. Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Insbesondere stehen nicht alle Taggeldbezüger in einem Ar- Das grösste Defizit im Zivilschutz besteht heute in der Ausbil-
beitsverhältnis. Bei der Beratung des UVG wurde die Einfüh- dung. Durch die ungenügende Ausbildung der Zivilschutz-
rung eines AHV-Beitragsbezuges bereits eingehend erörtert pflichtigen ist die Auftragserfüllung des Zivilschutzes im Kata-
und abgelehnt. Die Gründe hierfür gelten auch grundsätzlich strophen-, Krisen- und Kriegsfall in Frage gestellt.
heute noch. Der Gesetzgeber hatte seinerzeit das Taggeld der Die wenigen vollamtlichen Instruktoren sind nicht in der Lage,
Unfallversicherung bei voller Arbeitsunfähigkeit auf 80 Prozent den Gemeinden die notwendige Unterstützung anzubieten.
des unmittelbar vor dem Unfall erzielten Verdienstes festge- Auch die Ortschefs, die für die jährliche Weiterbildung ihrer
setzt (Art. 17 Abs. 1 Satz 1 UVG). Dadurch sollte gewährleistet Schutzdienstpflichtigen verantwortlich sind, sind als Milizfunk-
werden, dass der Taggeld-Bezüger nicht besser gestellt tionäre hoffnungslos überlastet. Der Schutzdienstpflichtige
werde als sein nicht verunfallter Kollege nach Abzug seiner hat Anspruch auf eine seriöse, professionellere Ausbildung
Sozialversicherungsbeiträge. Letzterer würde bei den Taggel- mit zeitgemässen Mitteln. Die Schaffung einer zentralen In-
dern der Unfallversicherung indessen dazu führen, dass sie struktorenschule drängt sich deshalb auf.
wesentlich unter die gesetzlich fixierten 80 Prozent fallen wür-
den. Das würde also voraussetzen, dass mit Einführung des Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Beitragsbezuges auf Taggeldern der Unfallversicherung auch vom 22. November 1989
deren Höhe neu festzusetzen und im Zusammenhang damit Déclaration écrite du Conseil fédéral
die Finanzierung der Versicherung zu überprüfen wäre. du 22 novembre 1989
Trotz der erwähnten Probleme ist der Bundesrat bereit, die auf- Der Bundesrat ist bereit, die Motion entgegenzunehmen.
geworfene Problematik erneut zu prüfen. Im übrigen ist an die
Arbeiten einer ständerätlichen Kommission am Entwurf eines Ueberwiesen - Transmis
Bundesgesetzes über den allgemeinen Teil des Sozialversi-
cherungsrechts zu erinnern. Darin ist diese Massnahme für
die UV vorgesehen. Der Entwurf geht noch 1989 in ein breit an-
gelegtes Vernehmlassungsverfahren. Es bleibt abzuwarten, #ST# 89.635
welches Echo die Massnahme dort findet und welches Schick-
sal ihr im Parlament zuteil werden wird. Das neue Bundes- Motion Portmann
gesetz würde auch für die UV verbindlich sein. Zweite Ausländergeneration.
Erleichterte Einbürgerung
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Déclaration écrite du Conseil fédéral Etrangers de la 2e génération.
Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwan- Naturalisation facilitée
deln.
Ueberwiesen als Postulat- Transmis comme postulat
Wortlaut der Motion vom 2. Oktober 1989
Der Bundesrat wird eingeladen:
1. die Zahl der in der Schweiz lebenden Mitbewohner der zwei-
ten Ausländergeneration festzustellen;
2. die verfassungsmässigen und gesetzlichen Grundlagen zu
#ST# 89.598 schaffen, damit die Mitbewohner dieser zweiten Ausländerge-
neration erleichtert eingebürgert werden können;
Motion Neuenschwander 3. den Mitbewohnern der zweiten Ausländergeneration beim
Zentrale Zivilschutz-lnstruktorenschule Vorliegen achtenswerter Beweggründe nach der Einbürge-
rung zu gestatten, ihre frühere Staatsangehörigkeit beizube-
Instructeurs de la protection civile. halten;
Centre de formation 4. bei den Partnerstaaten (vor allem bei der Efta und bei der
EG) auf eine entsprechende wechselseitige Regelung hinzu-
wirken.
Texfe de la motion du 2 octobre 1989
Wortlaut der Motion vom 20. September 1989 Le Conseil fédéral est chargé:
Der Bundesrat wird ersucht, baldmöglichst eine zentrale Zivil- 1. De recenser les étrangers de la deuxième génération vivant
schutz- Instaiktorenschule auf Stufe Bund zu schaffen. en Suisse;
2. De créer les bases constitutionnelles et légales offrant à ces
Texte de la motion du 20 septembre 1989 personnes la possibilité d'une naturalisation facilitée;
Le Conseil fédéral est chargé de créer le plus tôt possible un 3. D'autoriser ces personnes à garder leur nationalité d'ori-
centre de formation fédéral pour les instructeurs de la protec- gine après leur naturalisation si des motifs dignes de consi-
tion civile. dération le justifient;
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion Neuenschwander Zentrale Zivilschutz-Instruktorenschule
Motion Neuenschwander Instructeurs de la protection civile. Centre de formation
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1989
Année
Anno
Band V
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 89.598
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 15.12.1989 - 08:00
Date
Data
Seite 2233-2233
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Ref. No 20 018 093
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