Parliamentary Group Challenges Federal Government's Land Supply Strategy
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe parliamentary group questioned the federal government's approach to increasing the supply of building land, arguing that a revision of an ordinance would not solve structural issues with land use law and that a broader consultation was needed before revising the law itself. The government responded that while cantonal cooperation is crucial, it has initiated legislative revisions to address land availability and is proceeding with a comprehensive review of the land-use law rather than a partial one, as the ongoing revision process already encompasses all relevant areas and a broader consultation is underway.
Legislator-Regeste
KI-generiertParliamentary Group Challenges Federal Government's Land Supply Strategy: The government responded that while cantonal cooperation is crucial, it has initiated legislative revisions to address land availability and is proceeding with a comprehensive review of the land-use law rather than a partial one, as the ongoing revision process already encompasses all relevant areas and a broader consultation is underway.
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KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
Interpellation du groupe de l'UDC 2268 N 15 décembre 1989
Le président: Les interpellateurs ne sont que partiellement sa- Texte de l'interpellation du 18 septembre 1989
tisfaits de la réponse du Conseil fédéral. Les mesures urgentes de droit foncier examinées actuelle-
ment par les deux Chambres ne sauraient malheureusement
augmenter l'offre de terrains à bâtir, bien que le taux de loge-
ments vacants ne puisse de loin répondre a la demande de lo-
caux d'habitation, qu'il y ait pénurie en maints endroits, et que
#ST# 89.590 le terrain à bâtir immédiatement disponible soit extrêmement
rare.
Interpellation der Fraktion La révision de l'ordonnance sur l'aménagement du territoire
der Schweizerischen Volkspartei annoncée par le Conseil fédéral comme mesure d'appoint
Bessere Nutzung des Baulandes préjugerait fâcheusement les décisions politiques en matière
d'aménagement du territoire et d'utilisation du sol que devrait
Interpellation du groupe prendre le Parlement, en vertu de notre conception de la
de l'Union démocratique du centre démocratie. Une telle révision ne pourrait d'ailleurs guère as-
Meilleure utilisation surer rapidement un meilleur usage du terrain à bâtir car elle
des terrains à bâtir ne corrigerait nullement les défauts structurels et conceptuels
de la loi sur l'aménagement du territoire.
D'autre part, il ne paraît pas judicieux de soumettre aux Cham-
bres des propositions tendant à une révision approfondie de
cette loi sans avoir procédé auparavant à une large consulta-
Wortlaut der Interpellation vom 18. September 1989 tion portant sur la nécessité de cette révision et sur des objec-
Mit dem in der laufenden Session von beiden Räten zu disku- tifs qui soient politiquement réalisables?
tierenden «Sofortprogramm Bodenrecht» kann das Bauland- Enfin, il faut constater que les efforts de la Confédération en
angebot leider nicht vergrössert werden, obwohl der Leer- matière de politique foncière sont condamnés d'avance à res-
wohnungsbestand die Nachfrage nach Wohnraum bei weitem ter largement sans effet si les cantons n'entreprennent pas
nicht zu decken vermag, vielerorts eine beträchtliche Woh- tout ce qui est de leur compétence pour combattre les
nungsnot besteht und das sofort verfügbare Bauland ausser- déséquilibres actuels.
ordentlich knapp ist. Die vom Bundesrat als flankierende Vu l'incontestable nécessité de mesures législatives urgentes,
Massnahme in Aussicht gestellte Revision der Raumpla- le Conseil fédéral est prié de répondre aux questions suivan-
nungsverordnung präjudiziert teilweise in fragwürdiger Weise tes:
raumplanungs- und bodenpolitische Entscheide, die nach un- 1. Pense-t-il aussi qu'outre la révision annoncée de l'ordon-
serem Demokratieverständnis vom Parlament getroffen wer- nance sur l'aménagement du territoire, la Confédération doit
den sollten. Sie wird leider ebenfalls kaum rasch zu einer bes- prendre promptement d'autres mesures pour accroître l'offre
seren Nutzung des Baugrundes führen, weil damit strukturelle de terrains immédiatement disponibles dans la zone à bâtir?
und konzeptionelle Mängel des Raumplanungsgesetzes nicht 2. Partage-t-il l'avis du groupe UDC, à savoir qu'il conviendrait
behoben werden können. Anderseits erscheint es nicht als de sortir certains points du cadre de la révision de la loi sur
tunlich, den eidgenössischen Räten sogleich Vorschläge für l'aménagement du territoire, conformément aux travaux préli-
eine tiefgreifende Revision des Raumplanungsgesetzes zu minaires de la commission d'experts Jagmetti; il s'agirait de
unterbreiten, ohne vorgängig im Rahmen eines breiten Ver- points devant compléter les mesures urgentes de droit foncier
nehmlassungsverfahrens das Aüsmass der Revisionsbedürf- et pour lesquels un consensus politique est possible, qui se-
tigkeit des Raumplanungsgesetzes und die Zielrichtung einer raient traités dans un projet séparé à soumettre d'urgence au
politisch realisierbaren Gesetzesrevision abgeklärt zu haben. Parlement et non réglés par voie d'ordonnance par le Conseil
Endlich muss festgestellt werden, dass die Bemühungen des fédéral.
Bundes auf dem Gebiete der Bodenpolitik zum vornherein 3. Est-il disposé en ce sens à soumettre aux Chambres, d'ici à
weitgehend wirkungslos bleiben, wenn die Kantone nicht ih- la session de printemps 1990, un projet visant à une meilleure
rerseits alles in ihrer Kompetenz Stehende unternehmen, um utilisation du terrain à bâtir et qui tout en renforçant les droits
die Missstände zu bekämpfen. Angesichts des unbestreitba- des propriétaires fonciers, permette notamment une prompte
ren und dringenden gesetzgeberischen Handlungsbedarfs viabilisation des zones à bâtir, contienne des mesures effica-
wird der Bundesrat um Beantwortung der folgenden Fragen ces contre la thésaurisation du terrain et du volume bâti exis-
ersucht: tant, et, enfin, simplifie et facilite l'élaboration des plans d'affec-
1. Ist der Bundesrat auch der Meinung, dass zusätzlich zur be- tation par les cantons, assurant une meilleure sécurité du
vorstehenden Revision der Raumplanungsverordnung un- droit?
verzüglich weitere Massnahmen auf Bundesebene getroffen
werden müssen, um das Angebot an sofort verfügbarem Bau- Sprecher-Porte-parole: Wyss William
grund in der Bauzone zu vergrössern?
2. Teilt der Bundesrat die Auffassung der SVP-Fraktion, dass
aus der Revision des Raumplanungsgesetzes und gestützt Schriftliche Begründung - Développement par écrit
auf die Vorarbeiten der Expertenkommission Jagmetti jene Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht
Bereiche herausgelöst und zum Gegenstand einer besonde- eine schriftliche Antwort.
ren, dringlich zu behandelnden Vorlage gemacht werden soll-
ten, die eine notwendige Ergänzung des «Sofortprogramms Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Bodenrecht» bilden, politisch konsensfähig sind und vernünf- vom 27. November 1989
tigerweise nicht durch den Bundesrat auf dem Verordnungs- Rapport écrit du Conseil fédéral du 27 novembre 1989
weg, sondern durch den Gesetzgeber verabschiedet werden 1. Zusätzliche Massnahmen auf Gesetzesebene: Der Bundes-
müssen? rat teilt die Beurteilung der Interpellanten, wonach Bemühun-
3. Ist der Bundesrat in diesem Sinne bereit, den eidgenössi- gen des Bundes auf dem Gebiete der Bodenpolitik weitge-
schen Räten bis spätestens zur Frühjahrssession 1990 eine hend wirkungslos bleiben, wenn die Kantone und Gemeinden
Vorlage über die bessere Nutzung des Baugrundes zu unter- nicht ihrerseits alles in ihrer Kompetenz Stehende unterneh-
breiten, die namentlich unter Verstärkung der Rechte der men. Mit der Revision der Raumplanungsverordnung konnten
Grundeigentümer eine zeitgerechte Erschliessung der Bauzo- einzig Massnahmen zur Verfügbarmachung von Bauland ein-
nen sicherstellt, wirksame Massnahmen gegen die Bauland- geleitet werden. Darum hat der Bundesrat das Eidgenösische
hortung enthält, eine bessere Nutzung der Bauzone und der Justiz- und Polizeidepartement beauftragt, eine Revision des
vorhandenen Bausubstanz fördert und den Vollzug der Nut- Gesetzes an die Hand zu nehmen. Diese Arbeiten haben mit
zungsplanung durch die Kantone im Interesse der Rechtssi- dem Entwurf Jagmetti einen vorläufigen Abschluss gefunden.
cherheitvereinfachen und straffen soll? Der Expertenentwurf, der auch Vorschläge im Zusammen-
15. Dezember 1989 2269 Interpellation Cavadini
hang mit der Baulandverflüssigung enthält, wurde im Novem- 1. Will er gegen den Alkohol am Steuer nicht energischer vor-
ber dieses Jahres in die Vernehmlassung geschickt. gehen?
2. Vorgezogene Teilrevision des RPG: Der Bundesrat erachtet 2. Gedenkt er nicht, den kriminellen Charakter von Delikten
eine Aufteilung der Gesetzesrevision in zwei Pakete als wenig betrunkener Fahrzeugführer durch eine umgehende Teilrevi-
sinnvoll. Einmal sind die Revisionsarbeiten bereits so weit fort- sion der entsprechenden Strafbestimmungen stärker zu beto-
geschritten, dass das Vernehmlassungsverfahren eröffnet nen?
werden konnte, und zwar über alle denkbaren Revisionsberei- 3. Will er nicht die Dauer des Führerausweisentzugs, insbe-
che, welche die Kommission Jagmetti eingehend geprüft hat. sondere bei Rückfälligkeit, verlängern?
Gleichzeitig nahm der Bundesrat mit der Verordnungsrevision 4. Ist er nicht der Ansicht, es bestünde - wie einschlägige Un-
gerade die von den Interpellanten als «politisch konsensfähig» tersuchungen ergeben haben-mehr Gewähr für wirksamere,
betrachteten Revisionspunkte vorweg, soweit dies rechtlich raschere und gerechtere Massnahmen, wenn man das Pro-
zweifelsfrei möglich war. Die Gesetzmässigkeit unserer Vor- blem juristisch anders anginge, zum Beispiel durch die Schaf-
schläge wurde sorgfältig geprüft; sie enthalten vorwiegend fung kantonaler Strassenverkehrsbehörden, die als Fachstel-
eine Verdeutlichung der im Gesetz geregelten Grundsätze, len über Administrativmassnahmen (wie den Führerausweis-
ohne damit Spielräume der Kantone unnötig einzuengen. entzug) und über Strafmassnahmen (zurzeit Gefängnis oder
Ebensowenig wurden mit der Verordnungsrevision die Ge- Strafe) zu befinden hätten?
setzgebungsarbeiten präjudiziert, denn die neuen Vorschrif- 5. Hält er es zivilrechtlich gesehen nicht für angezeigt, das
ten verlangen vorab die Erarbeitung von planerischen Grund- Fahren in angetrunkenem Zustand formell als grobfahrlässig
lagen, die dem Gesetzgeber bei der Revision den Entscheid einzustufen? Dies würde nämlich eine beträchtliche Senkung
erleichtern sollen. der privaten und öffentlichen Versicherungsleistungen und -
Im übrigen hat die Auswertung der Vernehmlassungen zur bei einer allfälligen Revision von Artikel 72 des Bundesgeset-
Verordnungsrevision ergeben, dass vor allem in den von den zes über den Versicherungsvertrag - einen entsprechenden
Interpellanten angesprochenen Bereichen der Erschlies- Regress ermöglichen.
sungsförderung alles andere als Konsens herrscht. Gerade 6. Hält er es nicht für möglich, die Verkehrserziehung der Fahr-
die für den Vollzug verantwortlichen Kantone befürchten eine zeuglenker auszubauen, indem man zum Beispiel an der
Ueberinstrumentalisierung des Erschliessungsrechts und leh- Fahrprüfung die Kandidaten auch über die rechtlichen Folgen
nen einen Eingriff in die kantonalen Erschliessungsregelun- gewisser strafbarer Handlungen, wie zum Beispiel Fahren in
gen als kontraproduktiv ab. Nicht wenige Kantone haben uns angetrunkenem Zustand, befragt?
mitgeteilt, dass gar kein Mangel an erschlossenem Bauland 7. Hält er es schliesslich nicht für angezeigt, in Zusammenar-
bestehe. Dazu müssen nun kurzfristig öffentlich zugängliche beit mit den Kantonen - dies gilt auch für alle bereits erwähn-
Erschliessungsübersichten erstellt werden, was eine wesent- ten Massnahmen - auf nationaler Ebene in regelmässigen Ab-
liche Verbesserung der heute weitgehend unklaren Situation ständen Informations- und Sensibilisierungskampagnen über
bringen wird. die Gefahren und die Folgen des Alkohols am Steuer zu orga-
3. Teilrevisionsvorlage zur Frühjahrssession 1990: In den Ver- nisieren sowie häufigere Kontrollen durchzuführen?
nehmlassungen zur Verordnungsrevision wurde unmissver-
ständlich eine breit angelegte Diskussion über die Gesetzes-
revision verlangt. Der Stand der Vorarbeiten erlaubt nun diese
Diskussion, und es wäre wenig sinnvoll, einen Teil vorweg- Testo dell'interpellanza del 25 settembre 1989
zunehmen und wiederum nur eine sehr kurze Vernehmlas- Per una più efficace lotta contro la circolazione in stato di
sungsfrist einzuräumen. Ein solches Vorgehen würde die Vor- ebrietà interpello il Consiglio federale per sapere:
lage im vornherein gefährden. Die Vorgehensweise mit einer 1. Se non intende intervenire più energicamente per combàt-
sofortigen Verordnungsrevision und einer umfassenden Dis- tere l'alcolismo al volante.
kussion der Gesetzesrevision bietet Gewähr dafür, dass den in 2. Se non intende marcare maggiormente la natura criminosa
der Raumplanung hauptverantwortlichen Kantonen sowie del reato provocato dalla guida in stato di ebrietà attraverso
den interessierten Kreisen ausreichend Zeit zur Stellung- una rapida e parziale revisione delle relative norme della legi-
nahme eingeräumt wird. Mit einer Zweiteilung der Gesetzes- slazione penale.
revision wäre zudem kaum Zeit gewonnen und die von den In- 3. Se non intende rendere ancora più severa la durata delle re-
terpellanten geforderte breite Vernehmlassung verunmöglicht voche delle licenze di condurre, segnatamente per i casi di re-
worden. cidiva.
4. Se non ritiene che la revisione dell'impostazione giuridica di
Le président: Les interpellateurs ne sont que partiellement sa- questa problematica, attraverso ad esempio l'istituzione da
tisfaits de la réponse du Conseil fédéral. parte dei Cantoni di una magistratura della circolazione che di-
venti un organo specializzato a decidere sia sui provvedimenti
di natura amministrativa (come la revoca della licenza di con-
durre) sia sulle sanzioni di natura penale, attualmente come la
detenzione o la multa, possa meglio salvaguardare l'efficacia,
la tempestività e l'equità dei provvedimenti come attestano al-
cuni autorevoli studi in questo campo.
#ST# 89.613 5. Se non ritiene opportuno dal profilo civile sancire formal-
mente che la guida in stato di ebrietà costituisce una negli-
Interpellation Cavadini genza grave che da quindi diritto a una cospicua riduzione
Massnahmen gegen Alkohol am Steuer delle prestazioni assicurative, private e pubbliche, e a un corri-
Interpellanza Cavadini spondente regresso, rivedendo eventualmente l'articolo 72
della legge federale sul contratto di assicurazione.
Lotta più efficace contro l'ebrietà 6. Se non ritiene possibile potenziare l'educazione dei condu-
Interpellation Cavadini centi ad esempio attraverso l'inserimento negli esami per l'ot-
Lutte contre l'alcoolisme au volant tenimento della licenza di condurre della conoscenza delle
conseguenze legali di taluni reati come ad esempio la guida in
stato di ebrietà.
7. Se infine a livello nazionale, in collaborazione con i Cantoni
come per tutte le misure precedenti, non ritiene opportuno
Wortlaut der Interpellation vom 25. September 1989 > predisporre a scadenze regolari campagne di informazione e
Im Hinblick auf eine wirksamere Bekämpfung des Alkohols am di sensibilizzazione sui rischi e sulle conseguenze della guida
Steuer bitte ich den Bundesrat um Auskunft auf die folgenden in stato di ebrietà, combinate con controlli più frequenti dei
Fragen: conducenti.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation der Fraktion der Schweizerischen Volkspartei Bessere Nutzung des
Baulandes
Interpellation du groupe de l'Union démocratique du centre Meilleure utilisation des
terrains à bâtir
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
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Jahr 1989
Année
Anno
Band V
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 89.590
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 15.12.1989 - 08:00
Date
Data
Seite 2268-2269
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Pagina
Ref. No 20 018 136
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