Commercialization of Swiss Coat of Arms
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council accepted a postulate urging the examination of amendments to the law protecting public emblems and signs to curb the increasing commercialization of the Swiss coat of arms. The postulate highlighted that the current protection is inadequately enforced, leading to violations of national feelings and international agreements, such as the Geneva Convention, which prohibits the use of the Swiss coat of arms for commercial purposes or in ways that could be mistaken for the protected emblem or offend national sentiment.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 53 Absatz, Art. 53 Abs. 2 des 1. Genfer Abkommens; Commercialization of Swiss Coat of Arms: The postulate highlighted that the current protection is inadequately enforced, leading to violations of national feelings and international agreements, such as the Geneva Convention, which prohibits the use of the Swiss coat of arms for commercial purposes or in ways that could be mistaken for the protected emblem or offend national sentiment.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as a basis for prohibiting the use of the Swiss coat of arms by private individuals, companies, and trading firms to prevent confusion and protect national sentiment.
Volltext
Postulat Fäh 1732 N 6 octobre 1989
Fäh, Fischer-Hägglingen, Fischer-Seengen, Friderici, Giger, Es erscheint uns unverständlich, wenn einerseits vom Bürger
Hess Otto, Hildbrand, Hösli, Jeanneret, Loeb, Luder, Mauch als Soldat Achtung und Respekt vor dem Schweizerwappen
Rolf, Müller-Wiliberg, Nebiker, Oester, Ott, Portmann, Rei- erwartet wird, anderseits das schweizerische Hoheitszeichen
mann Maximilian, Rutishauser, Schmidhalter, Schule, Seiler auf allen möglichen Produkten und Werbeerzeugnissen vor-
Hanspeter, Spoerry, Steinegger, Stucky, Weber-Schwyz, Wi- zufinden ist.
drig, Wyss Paul, Wyss William, Zölch (40) Zudem verletzt die Verkommerzialisierung des Schweizer-
wappens das Genfer Abkommen vom 12. August 1949 zur Ver-
Schriftliche Begründung - Développement par écrit besserung des Loses der Verwundeten und Kranken der be-
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht waffneten Kräfte im Felde. Artikel 53 Absatz 2 des 1. Genfer Ab-
eine schriftliche Antwort. kommens lautet wie folgt:
«Im Hinblick auf die der Schweiz durch die Annahme der um-
Schriftliche Erklärung des Bundesrates gestellten eidgenössischen Landesfarben erwiesene Ehrung
vom 13. September 1989 und auf die zwischen dem Schweizerwappen und dem
Déclaration écrite du Conseil fédéral Schutzzeichen des Abkommens mögliche Verwechslung ist
du 13 septembre 1989 der Gebrauch des Wappens der Schweizerischen Eidgenos-
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat anzunehmen. senschaft sowie aller Zeichen, die eine Nachahmung darstel-
len, durch Privatpersonen, Gesellschaften und Handelsfir-
Ueberwiesen - Transmis men, sei es als Fabrik- oder Handelsmarke oder als Bestand-
teil solcher Marken, sei es zu einem gegen die kaufmännische
Ehrbarkeit verstossenden Zweck oder unter Bedingungen, die
geeignet sind, das schweizerische Nationalgefühl zu verlet-
zen, jederzeit verboten.»
#ST# 89.578 Beispiele für die zunehmende Verkommerzialisierung des na-
tionalen Hoheitszeichens und für die mangelnde Durchset-
Postulat Gysin zung geltenden Rechts und internationaler Abkommen sind
Schutz des Schweizerwappens - Kreditkarten einer ausländischen Organisation, auf denen
das «offizielle» Schweizerwappen der Eidgenossenschaft und
Protection des armoiries der Bundesverwaltung vorzufinden ist;
suisses - die grafisch verfremdeten Schweizerwappen, die von den
zuständigen Richtern zugelassen werden und ungeahndet
bleiben.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Wortlaut des Postulates vom 23. Juni 1989 vom 13. September 1989
Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, ob das Bundesge- Déclaration écrite du Conseil fédéral
setz über den Schutz öffentlicher Wappen und anderer öffent- du 13 septembre 1989
licher Zeichen vom 5. Juni 1931 nicht in dem Sinne geändert Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
werden sollte, dass der fortschreitenden Verkommerzialisie-
rung des schweizerischen Hoheitszeichens Einhalt geboten Ueberwiesen - Transmis
wird.
Texte du postulat du 23 juin 1989
Le Conseil fédéral est invité à examiner s'il ne conviendrait pas
de modifier la loi fédérale du 5 juin 1931 pour la protection des #ST# 89.482
armoiries publiques et autres signes publics afin de mettre un
frein à la commercialisation abusive de l'emblème suisse. Postulat Fäh
Armeereform 95
Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Bühler, Büttiker, und Gesamtverteidigung
Cincera, Daepp, Fäh, Fischer-Hägglingen, Frey Walter, Giger,
Hänggi, Loretan, Mauch Rolf, Müller-Wiliberg, Neuenschwan- Réforme de l'armée 95
der, Portmann, Reichling, Rutishauser, Rychen, Scheidegger, et défense générale
Schmidhalter, Wyss William, Zwingli (22)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Immer wieder ist festzustellen, dass die geltende Regelung
des Schutzes des schweizerischen Hoheitszeichens von Wer- Wortlaut des Postulates vom 12. Juni 1989
bung und Wirtschaft verletzt wird. Missbräuchen wird mit un- Die geplante Armeereform 95 hat Auswirkungen auf alle übri-
genügender, unannehmbarer Gleichgültigkeit durch die zu- gen Bereiche der Gesamtverteidigung. Besonders betrifft dies
ständigen Instanzen begegnet, so dass im Bereich des Wap- den personalpolitischen Bereich.
penschutzes von einer mangelnden Durchsetzung geltenden Der Bundesrat wird gebeten, die Möglichkeiten und Chancen,
Rechts gesprochen werden kann. welche die Armeereform 95 den übrigen Bereichen der Ge-
Der Eindruck eines mangelnden Rechtsdurchsetzungswillens samtverteidigung bietet, zu überprüfen und zusammen mit
verstärkt sich angesichts des Antrags des EJPD, im Rahmen der Botschaft über die Armeereform 95 auch über das Ergeb-
der Totalrevision des Markenschutzgesetzes das Bundes- nis dieser Ueberprüfung Bericht zu erstatten bzw. entspre-
gesetz über den Schutz öffentlicher Wappen und anderer öf- chende Anträge zu unterbreiten.
fentlicher Zeichen gänzlich abzuschaffen. Damit würden sämt-
liche Dämme gegen eine totale Verkommerzialisierung des Texte du postulat du 12 juin 1989
Schweizerwappens abgebrochen. La réforme de l'armée 95 qui est prévue aura des répercus-
Eine unbegrenzte Verkommerzialisierung unseres nationalen sions sur tous les autres domaines de la défense générale, no-
Hoheitszeichens verletzt nationale und patriotische Gefühle tamment sur la politique en matière de personnel.
breiter Bevölkerungskreise. Das Hoheitszeichen der Schwei- Le Conseil fédéral est prié d'examiner les possibilités et les
zerischen Eidgenossenschaft sollte deshalb der Verkommer- chances qui s'offrent ainsi à tous les autres domaines de la
zialisierung und Profanisierung entzogen und strikt den défense générale et de soumettre, en même temps que le
schweizerischen Institutionen und den öffentlich-rechtlichen message sur la réforme de l'armée 95, un rapport sur les résul-
Körperschaften der Schweiz vorbehalten sein. tats de cet examen et des propositions à ce sujet.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Gysin Schutz des Schweizerwappens
Postulat Gysin Protection des armoiries suisses
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1989
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 89.578
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 06.10.1989 - 08:00
Date
Data
Seite 1732-1732
Page
Pagina
Ref. No 20 017 807
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