Equal Cost Sharing for Environmental Protection on Shared Transportation Routes
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis case concerns a postulate proposing the equal distribution of costs for environmental protection measures when national transportation routes traverse the same landscape, particularly if the initial route inadequately considered environmental concerns. The postulate argues that if a second transportation route is built through a landscape already impacted by a first, and the first route failed to sufficiently address environmental protection, the costs of mitigation for the second route should be shared. The court's reasoning centers on the principle of fairness and the increasing importance of environmental protection, suggesting that the burden of environmental damage should not fall solely on later developments when earlier ones did not meet contemporary environmental standards.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 BGG; Equal Cost Sharing for Environmental Protection on Shared Transportation Routes: The postulate argues that if a second transportation route is built through a landscape already impacted by a first, and the first route failed to sufficiently address environmental protection, the costs of mitigation for the second route should be shared. The court's reasoning centers on the principle of fairness and the increasing importance of environmental protection, suggesting that the burden of environmental damage should not fall solely on later developments when earlier ones did not meet contemporary environmental standards.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court declared the appeal inadmissible because it was against an interlocutory decision.
Volltext
6. Oktober 1989 N 1725 Postulat Schule
Diese haben bei richtiger Anwendung eine gute Wirkung ohne baut. Die Zunahme des Verkehrs machte diese Bauwerke not-
schädliche Nebenwirkungen. Zudem sind sie in der Regel ko- wendig, damit die stark befahrenen Ortschaften und Agglome-
stengünstiger als die pharmazeutischen Präparate. rationen vom Durchgangsverkehr befreit werden konnten.
Die Wissenschaftsfreiheit ist ein Grundrecht gemäss Bundes- Viele Wälder, unberührte Geländekammern und Landschaf-
verfassung. Die Behörden wären besonders verpflichtet, die- ten konnten ohne grosse Schwierigkeiten entzweigeschnitten
sen Grundsatz in der Praxis anzuwenden. Wenn dies beachtet werden.
wird, so ist die heutige Zusammensetzung von Arzneimittel- Erst im vergangenen Jahrzehnt ist das Umweltbewusstsein
kommission und Leistungskommission - die einseitig auf die landesweit gestiegen. Heute sind die Anforderungen an die
Doktrin der Schulmedizin festgelegt sind - überfällig für eine Erbauer sehr hoch. Eingehende Umweltverträglichkeitsprü-
Neustrukturierung. Dies hat bekanntlich die IKS (Interkanto- fungen, Forderungen nach Untertunnelungen, Wilddurchläs-
nale Kontrollstelle für Heilmittel) schon vor einiger Zeit erkannt sen oder Vernetzung der Lebensräume für die Fauna müssen
und hat eine Erneuerung der Gutachterkollegien bereits ange- vom Zweiterbauer berücksichtigt werden, ohne dass der Er-
fangen. bauer der Erstdurchschneidung die höheren Anforderungen
Unter dem Begriff «Erfahrungsmedizin» sind in diesem Zu- und Kosten der Umweltmassnahmen mittragen hilft.
sammenhang jene Medizinformen zu verstehen, die sich mit Als gravierende Durchschneidungen der Landschaften sind
langjähriger praktischer Erfahrung durch diplomierte Aerzte abgezäunte Verkehrsträger einzustufen. Ueberall dort, wo
ausweisen können. Dies trifft zu für folgende Vereinigungen: Landschaften von besonderer Schönheit mehrfach durch-
- Schweizerische Aerztegesellschaft für Erfahrungsmedizin schnitten werden, werden dem Erbauer der zweiten Durch-
- Schweizerischer Verein homöopathischer Aerzte schneidung auch die Unterlassungen des Erstverursachers
-Vereinigung anthroposophisch orientierter Aerzte in der angelastet. Ein Kostenausgleich drängt sich auch dann auf,
Schweiz. wenn im Baubereich des Ersterbauers keine direkten neuen
Naturschutzmassnahmen gebaut werden.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
vom 6. September 1989 Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Déclaration écrite du Conseil fédéral vom 18. September 1989
du 6 septembre 1989 Déclaration écrite du Conseil fédéral
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. du 18 septembre 1989
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
Präsident: Das Postulat wird von Herrn Dreher bekämpft. Die
Diskussion wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Verschoben - Renvoyé
#ST# 89.549
Postulat Nussbaumer
Kostenteilung für Umweltschutzmassnahmen 89.552
bei nationalen Verkehrsträgern
#ST#
Défense de l'environnement. Postulat Schule
Répartition des frais Umweltbezogene Marktinformation
Produits «propres».
Information des consommateurs
Wortlaut des Postulates vom 22. Juni 1989
Ich ersuche den Bundesrat zu prüfen, ob nicht dort, wo natio-
nale Verkehrsträger zweimal die gleichen Landschaften
durchschneiden, die Kosten für Verhütung oder Milderung der Wortlaut des Postulates vom 22. Juni 1989
Durchschneidungsschäden sowie die Vorkehrungen zum Der Bundesrat wird eingeladen, die Einführung von Umwelt-
Schütze der Landschaft dann auf beide Verkehrsträger gleich- klassen für Stoffe und Produkte zu prüfen mit dem Ziel, durch
massig zu verteilen sind, wenn bei der Erstdurchschneidung diese Information eine Marktlenkung im Sinne eines effizien-
den Belangen des Natur- und Umweltschutzes nicht oder nur ten Umweltschutzes zu erreichen.
ungenügend Rechnung getragen worden ist.
Texte du postulat du 22 juin 1989
Texte du postulat du 22 juin 1989 Le Conseil fédéral est invité à considérer l'introduction de clas-
J'invite le Conseil fédéral à examiner s'il ne conviendrait pas ses d'écotoxicité pour les substances et les produits, cette in-
de répartir à parts égales les frais engendrés par la prévention formation ayant pour objet d'influer sur le marché, de manière
et la réduction des dommages causés par la traversée des ter- à encourager la protection de l'environnement.
res par des voies de communication ainsi que les mesures de-
vant être prises pour protéger le paysage, dans les cas où Mitunterzeichner- Cosignataires: Aliesch, Allenspach, Antille,
deux voies de communication nationales coupent un même Bremi, Büttiker, Couchepin, Eppenberger Susi, Fäh, Fischer-
paysage et que les considérations de protection de la nature Seengen, Giger, Loretan, Martin, Mauch Rolf, Mühlemann,
et de l'environnement n'ont pas été prises en compte, ou l'ont Müller-Meilen, Nabholz, Petitpierre, Spalti, Spoerry, Steineg-
été insuffisamment, lors de la réalisation du premier projet. ger, Tschuppert, Wanner, Weber-Schwyz, Wyss Paul, Zwingli
(25)
Mitunterzeichner - Cosignataires: Basler, Blatter, Bonny,
Bürgi, Büttiker, Daepp, David, Fehr, Hänggi, Jung, Kühne, Le- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
dergerber, Loretan, Luder, Pini, Ruckstuhl, Schnider, Seiler Die Umweltverträglichkeit von Stoffen und Produkten soll auf
Rolf, Steinegger, Wanner, Weber-Schwyz, Widrig, Zölch - (23) einfache und augenfällige Art deklariert werden, so dass der
Konsument seine Kaufentscheide zugunsten umweltverträgli-
Schriftliche Begründung - Développement par écrit cherer Produkte fällen kann.
In den Sechziger- und Siebzigerjahren wurden nationale Ver- Denkbar ist ein Klassifizierungssystem ähnlich der Giftklas-
kehrsträger oft ohne Rücksicht auf Natur und Umwelt nach sen, wobei auch eine Auszeichnung besonders umwelt-
rein technischen und oekonomischen Gesichtspunkten ge- freundlicher Stoffe und Produkte möglich wäre.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Nussbaumer Kostenteilung für Umweltschutzmassnahmen bei nationalen
Verkehrsträgern
Postulat Nussbaumer Défense de l'environnement. Répartition des frais
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1989
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 89.549
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 06.10.1989 - 08:00
Date
Data
Seite 1725-1725
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Ref. No 20 017 797
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