Rent Deduction and Heating Cost Review
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered a motion proposing to increase rent deductions and separate heating costs. The Federal Council noted that rent deduction maximums had already been raised and that the proposal to separate heating costs would be considered during a future review. The court decided to accept the motion as a postulate, indicating a willingness to examine the issues further.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 51 Absatz, Art. 3a LPC, Art. 4 Abs. 1 Bst, Art. 4 Abs. 1 Bst. b ELG; Rent Deduction and Heating Cost Review: The Federal Council noted that rent deduction maximums had already been raised and that the proposal to separate heating costs would be considered during a future review. The court decided to accept the motion as a postulate, indicating a willingness to examine the issues further.
Schlagwörter
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KI-generiertCited in the motion to request an increase in the maximum deduction for rent.
Volltext
Motion Hänggi 1702 6 octobre 1989
tung im Sinne von Artikel 51 Absatz 1 und 2 BVG eine entschei- la loi sur les prestations complémentaires. Cette révision de-
dende Funktion zu. mandera plusieurs mois avant d'être mise en application.
Im übrigen ist festzustellen, dass die Vorsorgeeinrichtungen - Considérant l'augmentation généralisée des loyers, accen-
auch ohne besondere rechtliche Auflagen im Sinne der Mo- tuée par la hausse des intérêts des prêts hypothécaires, je de-
tion - im Jahre 1987 laut Pensionskassenstatistik bereits Hy- mande au Conseil fédéral de proposer rapidement l'élévation
pothekardarlehen für rund 13 Milliarden Franken ausstehend des maximums des déductions pour le loyer (art. 4, lerai., lei.
hatten. Es gibt viele Beispiele, die zeigen, dass die Einrichtun- b, CP.) et de ne plus y incorporer la déduction pour les frais de
gen auf vielfältige und innovative Art versuchen, ihre Versicher- chauffage qui devrait être accordée séparément.
ten beim Erwerb von Wohneigentum zu unterstützen. Diese
Bestimmungen begrüsst der Bundesrat. Er will sie mit der im Mitunterzeichner-Cosignataire: Keine-Aucun
Rahmen der Sofortmassnahmen zum Bodenrecht vorge-
schlagenen Aenderung der Anlagevorschriften für institutio- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
nelle Anleger indirekt unterstützen. L'auteur renonce au développement et demande une
Eine Pflicht, einen bestimmten Teil der Deckungskapitalien in réponse écrite.
Hypothekardarlehen anzulegen, setzt hingegen voraus, dass
genügend Darlehensnehmer gefunden werden können. Die Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Erfahrung zeigt, dass diese Voraussetzung keineswegs leicht vom 13. September 1989
zu erfüllen ist, solange eine marktkonforme Verzinsung gefor- Rapport écrit du Conseil fédéral du 13 septembre 1989
dert wird. Die Anlage des Vorsorgevermögens in Form eines La motion comporte deux objets.
konstanten Mindestanteils in Hypothekardarlehen würde so- D'une part, l'auteur propose de relever les montants maxima
mit möglicherweise die Gewährung eines deutlichen Zinsvor- de la déduction pour frais de loyer. C'est ce que le Conseil
teils verlangen, womit sich auch das Problem der Gleichbe- fédéral a déjà fait en vertu de l'article 3a LPC en décidant, le 12
handlung der Versicherten stellen würde. Der Verzicht auf ei- juin 1989, de relever les montants pour personnes seules de
nen Teil des Vermögensertrages zugunsten eines Teils der 1000 francs et pour les couples de 1200 francs. D'autre part,
Versicherten hat stets zur Folge, dass längerfristig weniger Mit- l'auteur y demande que les frais accessoires soient déduits
tel für allgemeine Leistungsverbesserungen zur Verfügung séparément. Les organes cantonaux d'exécution des PC ont
stehen. Diese Problematik kann nur dort gemindert werden, été consultés au sujet des conséquences de la 2e révision des
wo sich der Arbeitgeber bereit erklärt, für den entgangenen PC. A cette occasion, certains d'entre eux ont suggéré de sim-
Zinsertrag gegenüber der Vorsorgeeinrichtung aufzukom- plifier la réglementation concernant la déduction pour frais de
men. loyer (p. ex. en supprimant la participation aux frais, en pre-
2. Der Bundesrat ist sich indessen bewusst, dass angesichts nant en charge les frais du loyer brut, etc.).
der Bedeutung der Vermögen der 2. Säule sämtliche Möglich- Lors du prochain réexamen de la nouvelle forme de déduction
keiten geprüft werden müssen, wie diese Mittel zugunsten ei- pour loyer, il sera tenu compte, à titre de variante, de la propo-
ner ausreichenden und preislich tragbaren Versorgung mit sition de l'auteur de la motion.
Wohnraum nutzbar gemacht werden können. Im Rahmen der
angelaufenen Arbeiten zur Revision des BVG und seiner Aus- Schriftliche Erklärung des Bundesrates
führungsvorschriften sowie im Zusammenhang mit der ge- Déclaration écrite du Conseil fédéral
planten Neuordnung des Bodenrechts ist vorgesehen, ent- Le Conseil fédéral propose de transformer la motion en postu-
sprechende Lösungen zu prüfen. In diesem Sinne ist er bereit, lat.
die Motion als Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen aïs Postulat- Transmis comme postulat
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
Déclaration écrite du Conseil fédéral
Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwan-
deln.
#ST# 89.506
Ueberwiesen als Postulat- Transmis comme postulat
Motion Hänggi
Uebernahme durch den Bund.
Musikaiitomatenmuseum in Seewen (SO)
#ST# 89.493 Musée d'automates de Seewen (SO).
Rachat par la Confédération
Motion Spielmann
Ergänzungsleistungen
Prestations complémentaires
Wortlaut der Motion vom 15. Juni 1989
Der Bundesrat wird beauftragt, die Zukunft des schweizeri-
schen Musikautomatenmuseums sicherzustellen, indem er
diese einzigartige Sammlung als Stiftung übernimmt.
Wortlaut der Motion vom 13. Juni 1989
Zurzeit sind die Abklärungen in bezug auf die Aenderung ge- Texfe de la motion du 15 juin 1989
wisser Bestimmungen des Gesetzes über die Ergänzungslei- Le Conseil fédéral est chargé d'assurer l'avenir du Musée
stungen im Gange. Diese Revision wird noch einige Monate in suisse d'automates en rachetant et en transformant en fonda-
Anspruch nehmen. tion cette collection unique dans notre pays.
Angesichts der allgemeinen Mietzinserhöhungen, die durch
die steigenden Hypothekarzinsen noch verstärkt werden, er- Mitunterzeichner - Cosignataires: Büttiker, Gysin, Keller,
suche ich den Bundesrat, eine rasche Erhöhung des Maximal- Leuenberger-Solothurn, Nabholz, Nussbaumer, Scheideg-
abzugs für die Miete (Art. 4 Abs. 1 Bst. b ELG) vorzuschlagen ger, Ulrich, Wyss Paul (9)
und den Abzug für die Heizkosten nicht mehr in den Mietzins-
abzug einzuschliessen. Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Das schweizerische Musikautomatenmuseum besteht seit 10
Texte de la motion du 13 juin 1989 Jahren und ist heute wohl weltweit die grösste und wertvollste
Une étude est en cours pour modifier certaines dispositions de Sammlung dieser Art.
6. Oktober 1989 N 1703 Motion Günter
Das Museum hat Weltruf. 1985 und 1988 wurden durch die Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwan-
Vermittlung der Eidgenossenschaft in Japan zwei Grossaus- deln.
stellungen veranstaltet, mit riesigem Erfolg.
Es handelt sich um ein Museum im wahrsten Sinne des Wor- Ueberwiesen als Postulat- Transmis comme postulat
tes, einer lebenden Kulturstätte (von der Eidgenossenschaft
unter Kulturgüterschutz gestellt).
Der Wert der Sammlung wird heute gegen 100 Millionen Fran-
ken geschätzt.
Seit 1987 steht die Stiftung in Kontakt mit den Bundesbehör- #ST# 89.512
den und ist bereit, die gesamte Sammlung dem Bund zu über-
geben. Damit könnte sichergestellt werden, dass das gesamte Motion Günter
Museumsgut an seinem bisherigen Standort, im Schwarz- Aerztlich kontrollierte Abgabe
bubenland, und damit auch im Kanton Solothurn bleibt. von Heroin an Süchtige
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Distribution, sous contrôle
vom 18. September 1989 médical, d'héroïne aux toxicomanes
Rapport écrit du Conseil fédéral du i 8 septembre 1989
Das Eidgenössische Departement des Innern steht seit lan-
gem in Kontakt mit diesem Museum und seinem Gründer und
Leiter, Dr. h. c. Heinrich Weiss-Stauffacher. In der Tat handelt
es sich bei dieser mit erstaunlichem persönlichem Einsatz und Wortlaut der Motion vom 19. Juni 1989
grosser Sachkenntnis zusammengetragenen Sammlung um Der Bundesrat wird ersucht, auf dem Verordnungswege dafür
ein Kulturgut von nationaler, ja internationaler Bedeutung und zu sorgen, dass unter ärztlicher Aufsicht an eindeutig heroin-
Ausstrahlung. Die annähernd 1000 Gegenstände aus den Be- süchtige Personen, die nicht zu einer Therapie zwecks Dro-
reichen der mechanischen Musik-von miniaturenhaften Mu- genentzug oder zu einer Therapie mit Ersatzstoffen (Metha-
sikdosen bis zu Jahrmarkt-, Konzert- und Kirchenorgeln -ver- don) bereit oder fähig sind, Heroin unter Bedingungen ab-
mitteln auch einen Ueberblick über einen für unser Land früher gegeben werden kann, die einen Handel mit dem abgegebe-
sehr bedeutenden Industriezweig. Mit guten Gründen wurde nen Stoff verhindern.
denn auch das Museum in das Register der Kulturgüter von Sollte dies dem Bundesrat aus rechtlichen Gründen nicht
nationaler Bedeutung eingetragen. Es zählt jährlich über möglich sein, so wird er aufgefordert, dem Parlament eine Vor-
20 000 Besucher und verfügt auch über Restaurierungswerk- lage zu unterbreiten, die die rechtlichen Hindernisse beseitigt.
stätten. Sollte der Bundesrat nicht bereit sein, diese Massnahme aus
Ungeachtet verlockender Angebote aus dem Ausland hat der eigener Kompetenz vorzunehmen, so wird er aufgefordert,
Eigentümer schon 1981 seine Sammlung samt Liegenschaft dem Parlament eine Vorlage zuzuleiten, wonach die entspre-
in eine gemeinnützige Stiftung unter Aufsicht des Kantons So- chenden Delegationsnormen aufgehoben werden bzw. im
lothurn eingebracht. Mit dieser grosszügigen Geste hat er frei- Sinne des ersten Absatzes dieser Motion eingeschränkt wer-
willig auf eine Veräusserung verzichtet. Seit 1987 laufen Ge- den.
spräche zwischen der Museumsstiftung, dem Kanton Solo-
thurn und dem Bundesamt für Kultur mit dem Ziel, den Betrieb Texte de la motion du 19 juin 1989
und die fachtechnische Betreuung dieser Institution für die Zu- Le Conseil fédéral est invité à autoriser par voie d'ordonnance
kunft zu sichern. Dabei wird die Möglichkeit geprüft, die vom que l'on distribue, sous contrôle médical, de l'héroïne aux per-
Motionär geforderte Stiftungsform aufzuheben und das Mu- sonnes manifestement dépendantes de cette drogue,
seum in Seewen betrieblich als Bestandteil des Schweizeri- lorsqu'elles ne veulent ou ne peuvent suivre une cure de
schen Landesmuseums zu betreuen, es aber von einer eige- désintoxication par sevrage ou par substitution (méthadone).
nen Kommission, unter Mitwirkung des Kantons Solothurn, En outre, la remise de l'héroïne devra s'effectuer de manière à
verwalten zu lassen. Der Kanton Solothurn prüft seinerseits die empêcher tout commerce avec la drogue distribuée.
Möglichkeit der Beteiligung an den Bau- und Unterhaltsko- Si des raisons légales empêchent le Conseil fédéral de pren-
sten; der bisherige Standort Seewen würde gewährleistet. dre ces mesures, il est prié de proposer au Parlement un projet
Der Bundesrat misst diesem Angebot einen hohen Stellenwert afin de lever ces obstacles juridiques.
in der Museumsstruktur unseres Landes bei. Einer Zusam- Si le Conseil fédéral n'est pas disposé à entreprendre ces me-
menarbeit mit dem Landesmuseum (bezüglich der Form der- sures de son propre chef, il est invité à adresser au Parlement
selben sind natürlich verschiedene Wege offen) stehen keine un projet par lequel il renoncerait, au profit du législatif, à sa
verfassungsrechtlichen Bedenken entgegen. Das Landesmu- compétence de légiférer sur l'objet visé par le premier alinéa.
seum wird ja seit 1890 vom Bund getragen. Auch die anläss-
lich der Pro-Helvetia-Botschaft und der kürzlichen Debatte Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Auer, Biel, Burck-
über die Jugendförderung ausgesprochene politische Hal- hardt, Cincera, Eppenberger Susi, Günter, Jaeger, Maeder,
tung des Bundesrates bis zur allfälligen Inkrafttretung einer Müller-Aargau, Nabholz, Petitpierre, Scheidegger, Schule,
geschriebenen kulturellen Verfassungsgrundlage würde von Spalti, Steinegger, Wanner, Weder-Basel, Wiederkehr, Wyss
einer solchen Initiative nicht berührt, ist es doch so, dass damit Paul (20)
keine neue Aufgabe vom Bund übernommen würde; die Zu-
sammenarbeit würde ja auf das Landesmuseum hin ausge- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
richtet. Grundsätzlich muss aber natürlich wiederholt werden, 1. Versagen der bisherigen Drogenpolitik
dass Kultur primär zum Kompetenzbereich der Kantone ge- Die Revision des Betäubungsmittelgesetzes in den siebziger
hört. Unser föderalistischer Staatsaufbau verlangt vom Bund Jahren versuchte, das Drogenproblem zu lösen, indem zwi-
grosse Zurückhaltung in der Kulturpolitik; seine subsidiär an- , sehen Händlern und Konsumenten unterschieden wurde. Der
gelegte Mitträgerrolle darf die Kantone nicht der Verpflichtung Betäubungsmittelkonsum sollte nur noch als Uebertretung
entheben, ihre traditionellen Kompetenzen voll auszuschöp- verfolgt werden. Therapeutische Massnahmen sollten an die
fen. Das Problem bedarf daher einer eingehenden Abklärung Stelle von Strafen treten. Der Handel wurde dagegen weiterhin
verschiedener Fragen. Entsprechende Verhandlungen milder als Vergehen bzw. Verbrechen behandelt.
Stiftung sowie mit dem Kanton Solothurn sind wie bereits er- Inzwischen wurde das therapeutische Angebot durch die Me-
wähnt im Gange. Der Bundesrat zieht es daher vor, den Vor- thadon-Abgabe ergänzt. Eine Massnahme, gegen die sich
stoss in Form eines Postulates entgegenzunehmen. namhafte Experten lange Zeit mit Vehemenz wandten, wäh-
rend sie heute von den gleichen Experten befürwortet wird.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Diese Revision hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht.
Déclaration écrite du Conseil fédéral Das Drogenproblem ist nicht kleiner, sondern grosser gewor-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion Hänggi Uebernahme durch den Bund. Musikautomatenmuseum in Seewen (SO)
Motion Hänggi Musée d'automates de Seewen (SO). Rachat par la Confédération
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1989
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 16
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 89.506
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 06.10.1989 - 08:00
Date
Data
Seite 1702-1703
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