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89.461 • VB CH 89.461 KI-generiert

Federal Council's Air Pollution Reduction Plan Interpellation

Geschäftsnummer 89.461
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The interpellation questioned the federal council's commitment to reducing air pollutants (NOx and HC) to 1960 levels by 1995, arguing that current measures were insufficient and the problem was political rather than technical. The federal council responded by outlining a plan that included existing measures and new options like performance-based bonuses for vehicles, emissions-based surcharges for heavy transport, and levies on fossil fuels and VOCs, all to be detailed by mid-1990.

Legislator-Regeste

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Federal Council's Air Pollution Reduction Plan Interpellation: The federal council responded by outlining a plan that included existing measures and new options like performance-based bonuses for vehicles, emissions-based surcharges for heavy transport, and levies on fossil fuels and VOCs, all to be detailed by mid-1990.

Schlagwörter

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Luftreinhaltung Verringerung der Emissionen von Treibhausgasen Luftverkehr grenzüberschreitende Umweltbelastung verhandelbare Umweltverschmutzungsgenehmigung Umwelt, Energieeffizienz
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Volltext

6. Oktober 1989 N 1783 Interpellation Bundi

Afghanistan. Die pakistanische Afghanistan-Politik ist und war 1. Que compte faire le Conseil fédéral ou proposer au parlevon jeher unter diesem Aspekt zu betrachten. ment afin de parvenir à la réduction prévue des limites d'émis- 7. Die Schweiz wird sich auch weiterhin auf geeignete Weise sions dans les domaines suivants? für eine friedliche Beilegung des Afghanistankonfliktes einseta. installations de chauffage au gaz ou au mazout dans les zen. ménages, le commerce et l'industrie; b. composés organiques volatils (solvants) Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesc. véhicules motorisés? rates teilweise befriedigt. Er beantragt Diskussion. 2. Quel est le programme a. des mesures immédiates; Abstimmung - Vote b. des mesures nécessitant au préalable des modifications légales ou constitutionnelles; Für den Antrag auf Diskussion Minderheit c. d'éventuelles mesures d'urgence? Dagegen offensichtliche Mehrheit Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann, Bäumlin Ursula, Béguelin, Bodenmann, Braunschweig, Brügger, Carobbio, Eggenberg-Thun, Fankhauser, Fehr, Hafner Ursula, Haller, Lanz, Leuenberger-Solothurn, Leuenberger Moritz, Longet, Morf, Neukomm, Ott, Rechsteiner, Reimann Fritz, Stappung, Ulrich, Züger (24) #ST# 89.461 Schriftliche Begründung - Développement par écrit Interpellation Bundi Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht Luftreinhaltung eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Lutte contre la pollution vom 18. September 1989 atmosphérique Rapport écrit du Conseil fédéral du 18 septembre 1989 Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 23. August 1989 eine ausführliche Aussprache zum Schlussbericht der Elektrowatt Ingenieurunternehmung AG (EWI) geführt und die Marschrichtung für das weitere Vorgehen in der schweizerischen Luft- Wortlaut der Interpellation vom 7. Juni 1989 reinhaltepolitik festgelegt. Entscheidungsgrundlage bildeten Dem Vernehmen nach ist der Bundesrat nach wie vor gewillt, dabei die Empfehlungen der EWI, die aufzeigten, wie die noch an seinem Emissionsziel festzuhalten, die Luftschadstoffe bestehenden Lücken bei den Luftreinhaltezielen bis 1995 ge- NOx und HC bis zum Jahre 1995 auf den Stand von 1960 zu reschlossen werden können. Der Bundesrat hat dabei seine früduzieren. Dieses Ziel kann aber mit den bis jetzt von Bund und heren Grundsatzbeschlüsse bekräftigt und terminiert. Es han- Kantonen beschlossenen Massnahmen in keiner Weise erdelt sich um die schon im Luftreinhalte-Konzept enthaltenen reicht werden. Die rein technisch machbaren Umweltschutz- Massnahmen, soweit sie nicht bereits rechtsverbindlich erlasmassnahmen sind heute weitgehend bekannt. Das Stickstoffsen worden sind, und um die auf parlamentarische Vorstösse oxydund Kohlenwasserstoffproblem ist primär kein technibei der Beratung des Luftreinhalte-Konzepts zurückgehenden sches, sondern ein politisches. Massnahmen. Ueber diese hat der Bundesrat dem Grundsatz Die Kadenzen zwischen den negativen Luftmeldungen wernach bereits an seiner Sondersitzung vom 13. Februar 1989 den immer kürzer. Natur und Umwelt leiden andauernd Schabeschlossen. den. Die Schadstoffbelastung unserer Atemluft gibt zu gröss- Zum Erreichen der Luftreinhalteziele hat der Bundesrat ferner ter Besorgnis Anlass. Diese Situation macht es erforderlich, entschieden, dass zusätzlich folgende Optionen konkretisiert dass der Bundesrat rasch eingreift und handelt. < werden: 1. Was gedenkt der Bundesrat zu tun oder dem Parlament vor- - FahrleistungsabhängigerOekobonus für Personen-und Liezuschlagen, um . ferwagen; a. bei den Gasund Oelfeuerungsanlagen in Haushalt, Ge- - Emissionsabhängiger Zuschlag zur leistungsabhängigen werbe und Industrie, Schwerverkehrsabgabe; b. bei den flüchtigen organischen Verbindungen (Lösungs- - Lenkungsabgabe auf fossilen Brennstoffen; mittel) und - Einführung einer Lenkungsabgabe zur Reduktion des VOC- c. im Bereiche des motorisierten Verkehrs ins Gewicht fal- (HC-) Verbrauchs. lende Reduktionen der Emissionsgrenzwerte zu erreichen? Diese Massnahmen, welche zum Teil schwerwiegende Aus- 2. Wie sieht der Fahrplan aus wirkungen politischer, wirtschaftlicher, internationaler, adminia. fürSofortmassnahmen; strativer und sozialer Art haben können, sollen bis Mitte 1990 b. für Vorkehrungen, welche Gesetzesoder Verfassungsändetailliert ausgearbeitet werden. Der Bundesrat wird dannzuderungen bedingen; und mal über deren Einführung bzw. Nichteinführung entscheic. für eventuelle Verfahren nach Dringlichkeitsrecht? den. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 23. August 1989 ausdrücklich an den im Luftreinhalte-Konzept vorgegebenen Texte de l'interpellation du 7 juin 1989 Zielen festgehalten. Le Conseil fédéral est, à l'entendre, toujours décidé à ramener d'ici 1995 les émissions d'oxyde (NOx) et d'hydrates de car- Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundesbone (HC) polluants à leur niveau de 1960. Force est de consrates teilweise befriedigt. Er beantragt Diskussion. tater que cet objectif ne saurait être atteint par la seule application des mesures décidées jusqu'à présent par la Confédéra- Abstimmung - Vote tion et les cantons: en effet, dès lors que les procédés techniques de protection de l'environnement sont aujourd'hui parfai- Für den Antrag auf Diskussion 51 Stimmen tement connus, le problème des oxydes d'azotes et des hy- Dagegen 59 Stimmen drates de carbone est d'abord politique. Au vu des annonces de pollution atmosphérique de plus en plus fréquentes et des dégâts croissants et durables causés à l'environnement, au vu aussi du soin avec lequel il convient d'examiner les dégâts causés à l'air par ces composés toxiques, il est nécessaire que le Conseil fédéral se saisisse du problème et agisse rapidement. Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Bundi Luftreinhaltung

Interpellation Bundi Lutte contre la pollution atmosphérique

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1989 Année Anno

Band IV Volume Volume

Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 16 Séance Seduta

Geschäftsnummer 89.461 Numéro d'objet Numero dell'oggetto

Datum 06.10.1989 - 08:00 Date Data

Seite 1783-1783 Page Pagina

Ref. No 20 017 859

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