Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 89-443 KI-generiert

Swiss TGV and Simplon Line Involvement

Geschäftsnummer VPB 89-443
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

This document discusses Switzerland's potential involvement in European high-speed rail networks, specifically concerning the Geneva-Paris TGV connection and the revitalization of the Simplon line. It outlines three proposed projects for the Geneva-Paris link, evaluating their potential travel times and implications for Switzerland. The government expresses its commitment to safeguarding Swiss interests, particularly for French-speaking Switzerland and the Simplon line, by favoring a direct TGV connection via Nantua. The text also touches upon other matters, such as a Swiss section chief's consultation on a South African tunnel project and a director's vacation in South Africa, clarifying that these did not violate any regulations and were unrelated to official duties.

Legislator-Regeste

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Art. 26 Beamtengesetz; Swiss TGV and Simplon Line Involvement: It outlines three proposed projects for the Geneva-Paris link, evaluating their potential travel times and implications for Switzerland. The government expresses its commitment to safeguarding Swiss interests, particularly for French-speaking Switzerland and the Simplon line, by favoring a direct TGV connection via Nantua. The text also touches upon other matters, such as a Swiss section chief's consultation on a South African tunnel project and a director's vacation in South Africa, clarifying that these did not violate any regulations and were unrelated to official duties.

Schlagwörter

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Reisepapier Transeuropäische Netze Internationale Übereinkünfte im Verkehrsbereich Eisenbahnverkehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit Grenzgänger
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 26 Beamtengesetz

This provision was cited as not being violated because no gift was involved in the travel, and thus the official character of the travel was not compromised.

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Volltext

6. Oktober 1989 N 1773 Interpellation Meizoz

längste und modernste Strassentunnel in ganz Südafrika. Herr eines europäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes einen

Ruckstuhl, Sektionschef, wurde anlässlich eines privaten Auf- durchschlagenden Erfolg hat und es immer mehr Projekte und

enthaltes in Pretoria 1976 von einem befreundeten südafrika- Projektentwürfe zur Verbesserung der Eisenbahn-Verbindun-

nischen Berufskollegen mit der behördlichen Stelle in Kontakt gen zwischen der Schweiz und den französischen TGV gibt,

gebracht, welche für das Projekt verantwortlich war. Dabei seine volle Bedeutung.

machte er diese im Gespräch darauf aufmerksam, dass das Im Augenblick stehen drei Projekte im Vordergrund, die eine

Projekt überdimensioniert sei und nicht den schweizerischen bedeutende Verkürzung der Fahrzeit zwischen Genfund Paris

Erfahrungen entspreche. zum Ziel haben.

Einige Zeit nach seiner Rückreise (1978) wurde Herr Ruck- Das erste Projekt ist das Ergebnis von Untersuchungen des In-

stuhl von dergleichen behördlichen Stelle eingeladen, um das genieurbüros Bonnard & Gardel in Lausanne. Das Büro

Tunnelprojekt in allen Einzelheiten mit ihr in Pretoria zu bera- schlägt den Bau einer neuen Linie zwischen Genf und Bourg-

ten. Das Projekt wurde in der Folge vollständig überarbeitet. en-Bresse (Frankreich) vor, auf der die Züge mit 160 km/h ver-

Die Beratertätigkeit wurde von a. Direktor J. Jakob, Bundes- kehren könnten. Die Distanz zwischen Genf und Paris würde

amt für Strassenbau, nach Rücksprache mit dem damaligen in etwa 2 Stunden und 30 Minuten zurückgelegt.

Departementschef (Bundesrat Hürlimann) bewilligt. Die Zeitschrift «La Vie du rail» vom 30. März 1989 stellt fest,

Angesichts der langjährigen Zusammenarbeit lag es nahe, dass dieses Projekt im Augenblick «nur von Schweizer Seite

das vorhandene Ermessen zugunsten der Teilnahme an der studiert worden ist und dass diesbezüglich mit Frankreich

Einweihung auszuschöpfen, auch aus Geboten der Höflich- noch kein Gedankenaustausch, auch nicht über die Finanzie-

keit. Das EVED hat daher die Reise bewilligt, womit diese offizi- rung, stattgefunden hat». Ferner werde «seitens der SNCF be-

ellen Charakter erlangt. Ein Geschenk liegt nicht vor. Dem- tont, dass in bezug auf die Uebernahme der Investitionskosten

nach ist auch Artikel 26 des Beamtengesetzes nicht verletzt noch nichts gesagt werden kann, solange die Frage der Ren-

worden. Daran ändert auch die Verlegung der Reise in die Fe- tabilität noch nicht geklärt ist». Soll man aus diesen Bemerkun-

rien aus verwaltungsökonomischen Gründen nichts. gen schliessen, dass dieses Projekt nicht voll überzeugt? Man

2. Die Schweiz unterhält diplomatische Beziehungen mit Süd- muss es fast annehmen, da die Ueberlegungen der SNCF -

afrika. Der schweizerische Botschafter war an den Feierlich- immer noch gemäss «La Vie du rail» - in verschiedene, von

keiten anwesend und wurde von Präsident Botha begrüsst. den zwei ändern Projekten vorgezeichnete Richtungen ge-

Die schweizerischen Beamten traten nicht als Redner in Er- hen:

scheinung. Von einer Umgehungs-Diplomatie kann keine - Eines geht von einer neuen Linie aus, «die von Bourg-en-

Rede sein. Ein Zusammenhang zwischen einer geplanten Bresse nach Genf führen würde, wobei aber die Linienführung

Reise eines Staatssekretärs nach Südafrika und der Einla- anders verliefe, damit die TGV mit einer Geschwindigkeit von

dung von zwei Strassenbauexperten des Bundes zu einer 270 km/h fahren könnten». Die Fahrt Paris-Genf wäre auf

Tunneleinweihung besteht nicht. 2 Stunden verkürzt, die von Paris nach Mailand oder die von

3. Der Direktor der Militärverwaltung verbrachte seine Ferien in London nach Genf auf rund 5 Stunden.

Südafrika und hat die Reise auch selber finanziert. Für diese - Das andere «stützt sich auf ein Konzept der europäischen

Reise bestand weder eine Bewilligungs- noch eine Melde- Verbindungen. Eine neue Linie würde zwischen Lyon-Satolas

pflicht; sie war mit keinerlei offiziellen oder offiziösen Aufträgen und Chambéry gebaut, von wo eine Abzweigung nach Genf

verbunden. ginge». In diesem Fall würde die Fahrt Paris-Genf rund 2 Stun-

4. Für Dienstreisen von Beamten ins Ausland besteht in allen den 30 Minuten/2 Stunden 45 Minuten dauern.

Departementen eine Bewilligungspflicht. Das Departement für Die Simplonlinie kann wahrscheinlich nur wiederbelebt wer-

auswärtige Angelegenheiten wird von den anderen Departe- den, wenn das erste oder das zweite Projekt verwirklicht wird.

menten über politisch bedeutsame Auslandsreisen von Chef- Für die Integration unserer Eisenbahnen in das europäische

beamten informiert. Hochgeschwindigkeitsnetz genügt die Schaffung einer neuen

Alpentransversale allein noch nicht. Nur schon der Vergleich

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- der nationalen Projekte untereinander zeigt, dass noch einige

rates nicht befriedigt. «Bindeglieder fehlen», die erst noch eingefügt werden müs-

sen, wenn Verbindungen von hoher Qualität zwischen den

wichtigsten Städteballungen Westeuropas hergestellt und die

Randregionen zugänglicher gemacht werden sollen. Aus die-

ser Sicht erhält eine direktere Verbindung zwischen der

Schweiz und dem TGV-Südost in Frankreich eine ganz beson-

89.443 dere Bedeutung.

Aehnlich stellt sich das Problem für die Verbindung mit dem

#ST#

künftigen TGV-Ost (Paris-Strassburg) ab Basel, der gegen

Interpellation Meizoz 1995/96 einsatzbereit sein könnte.

Europäisches Bis heute ist die Frage der Eisenbahn-Verbindungen mit den

Schienenschnellverkehrsnetz französischen TGV nur Gegenstand eines Informationsaus-

und Aufwertung der Simplonlinie tausches zwischen den SBB und der SNCF gewesen. Das eu-

ropäische Hochgeschwindigkeitsnetz wird geknüpft, ohne

Réseau européen des chemins de fer dass wir wirklich Einfluss auf diese Entwicklung ausüben

à grande vitesse et revitalisation könnten.

de la ligne du Simplon Wenn die Schweiz sich nicht rechtzeitig Gehör verschafft und

an die richtige Türe klopft, läuft sie Gefahr, im Norden auf einer

Achse Paris-Strassburg-München, im Süden auf einer Achse

Modane-Turin und im Osten via Brenner umfahren zu werden.

Es gilt jetzt, über das Stadium des einfachen Informationsaus-

tausches hinauszukommen und Verhandlungen auf Regie-

Wortlaut der Interpellation vom 5. Juni 1989 rungsebene aufzunehmen. Ein Ausdruck dieser Sorge ist der

Die Verkehrskommission des Nationalrates hat nach den Ver- Brief, den Bundesrat Ogi soeben an den französischen Trans-

handlungen, die sie am 22. Februar 1989 geführt hat, in einer portminister Delebarre gerichtet hat, um ihm das Interesse der

Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass sie «eine Neubele- Schweiz an der Verwirklichung einer TGV-Linie zwischen

bung der Simplonlinie im Zusammenhang mit Hochgeschwin- Bourg-en-Bresse und Genf kundzutun. Der Brief stellt den will-

digkeitszügen in Frankreich diskutiert und den Wunsch ge- kommenen Auftakt für ein Gespräch dar, das ein vertieftes Stu-

äussert hat, die Schweiz möge für eine beschleunigte Behand- dium des Problems unter allen seinen Aspekten erlauben

lung dieses Geschäftes auf politischer Ebene die Initiative er- sollte. Die Zeit drängt, dies um so mehr, als nach einer jüng-

greifen». Dieser Wunsch erhält zu einem Zeitpunkt, da die Idee sten Erklärung Delebarres auf Ende 1989 von seinem Ministe-

Interpellation Meizoz 1774 N 6 octobre 1989

rium ein «Leitkonzept» für die künftige Entwicklung des TGV- liaisons de grande qualité entre les principaux centres urbains

Netzes ausgearbeitet wird. d'Europe occidentale et améliorer l'accessibilité des zones

In dieser sich schnell ändernden Lage müssen wir zuerst eine périphériques. Dans cette perspective, une connexion plus di-

klare Position einnehmen, unsere Prioritäten zum Ausdruck recte entre la Suisse et le TGV Sud-Est, en France, prend un

bringen und dann mit unseren französischen Partnern eine relief tout particulier.

Lösung suchen, die am besten den allgemeinen sowie den Le problème se pose en des termes semblables en ce qui con-

spezifischen Interessen beider Parteien entspricht. cerne la liaison, à partir de Baie, avec le futur TGV-Est (Paris-

In diesem Zusammenhang wird der Bundesrat eingeladen, Strasbourg) qui pourrait voir le jour à l'horizon 1995/1996.

folgende Fragen zu beantworten: Jusqu'ici, la question des liaisons ferroviaires avec le TGV fran-

1. Wie beurteilt er die drei bis heute bekannten Projekte für çais n'a fait l'objet que d'un échange d'informations entre les

eine Hochgeschwindigkeits-Verbindung zwischen Genf und CFF et la SNCF. Le réseau européen à grande vitesse se tisse

der Linie TGV-Südost in Frankreich? ainsi sans que nous puissions véritablement peser sur le

2. Ist er nicht auch der Ansicht, dass eine Beteiligung der cours des choses.

Schweiz (Bund, Kantone, andere öffentlich-rechtliche Körper- Faute de faire entendre sa voix en temps utile et de frapper à la

schaften, evtl. die Privatwirtschaft) an der Finanzierung eines bonne porte, la Suisse court le risque d'être contournée au

solchen Unternehmens in Betracht zu ziehen ist und dass da- nord par un axe Paris-Strasbourg-Munich, au sud par l'axe

durch die Wahl derjenigen Linienführung erleichtert wird, wel- Modane-Turin, à l'est par le Brenner. Il s'agit maintenant de

che die Simplonlinie aufwerten kann? dépasser le stade du simple échange d'informations pour

3. Was gedenkt er im Anschluss an den Brief von Bundesrat aborder celui de pourparlers à l'échelon gouvernemental. La

Ogi an den französischen Transportminister Delebarre zu tun, lettre que M. Ogi, conseiller fédéral, vient d'adresser à M. Dele-

damit die Prüfung dieses Dossiers vorankommt und es nach barre, ministre français des transports, pour lui faire part de

den Gesichtspunkten der Linienführung, der Finanzierung l'intérêt témoigné par la Suisse à la réalisation d'une ligne TGV

und des Zeitplans behandelt wird? entre Genève et Bourg-en-Bresse répond à cette préoccupa-

tion. Elle constitue l'amorce bienvenue d'une discussion qui

Texte de l'interpellation du 5 juin 1989 devrait permettre un approfondissement de toutes les don-

Dans le communiqué qu'elle a publié à l'issue de ses délibéra- nées du problème. Le temps presse; d'autant que, selon une

tions du 22 février 1989, la Commission des transports et du récente déclaration de M. Delebarre «un schéma directeur» du

trafic du Conseil national signale qu'elle a «discuté de la revita- développement du futur réseau TGV sera élaboré par son mi-

lisation de la ligne du Simplon en liaison avec les projets de nistère pour la fin 1989.

trains à grande vitesse en France et exprimé le voeu que la Dans cette situation en rapide évolution, il nous appartient tout

Suisse prenne des initiatives afin d'accélérer au niveau politi- d'abord d'adopter une position claire, de dire où va notre

que le traitement de ce dossier». Ce voeu prend toute sa signi- préférence, puis de rechercher avec nos partenaires français

fication en un moment où l'idée d'un réseau européen à une solution pouvant servir au mieux les intérêts généraux et

grande vitesse progresse de façon spectaculaire et où se mul- spécifiques des deux parties.

tiplient les projets ou esquisses de projets visant à améliorer Vu ce qui précède, le Conseil fédéral est invité à répondre aux

les connexions ferroviaires entre la Suisse et les TGV français. questions suivantes:

Actuellement trois scénarios sont avancés qui ont pour objet 1. Quelle appréciation porte-t-il sur les trois scénarios connus

de réduire considérablement le temps de parcours entre à ce jour de nouvelle liaison ferroviaire rapide entre Genève et

Genève et Paris. la ligne du TGV Sud-Est en France?

Le premier est le fruit d'études réalisées par le bureau d'in- 2. N'estime-t-il pas qu'une participation de la Suisse (Confé-

génieurs-conseils Bonnard & Gardel à Lausanne. Il postule la dération, cantons, autres collectivités publiques, éventuelle-

construction d'une ligne nouvelle entre Genève et Bourg-en- ment l'économie privée) au financement d'une telle entreprise

Bresse (France) sur laquelle les trains pourraient rouler à 160 peut non seulement être envisagée mais encore qu'elle serait

km/h. La distance entre Genève et Paris serait franchie en de nature à faciliter le choix d'un tracé propre à valoriser la li-

2 h.30 environ. gne du Simplon?

«La Vie du rail» du 30 mars 1989 relève que, pour l'instant, ce 3. Que compte-t-il entreprendre dans le prolongement de la

projet «n'a été étudié que par la partie helvétique et qu'aucune lettre écrite par M. Ogi, conseiller fédéral, à M. Delebarre,

réflexion, notamment sur le financement, n'a été menée con- ministre français des transports, pour faire avancer l'examen

jointement avec la France». Elle ajoute que «quant à la prise en de ce dossier et le traiter en des termes de tracé, de finance-

charge de l'investissement rien ne peut être avancé tant que la ment et de calendrier?

rentabilité n'aura pas été évaluée, souligne-t-on à la SNCF».

Faut-il en déduire que le pouvoir de séduction de ce projet a Mitunterzeichner-Cosignataire: Keine-Aucun

ses limites? On est conduit à le penser dès l'instant où, tou-

jours selon «La Vie du rail», la SNCF développe sa réflexion Schriftliche Begründung - Développement par écrit

dans des directions différentes à partir des deux autres scéna- L'auteur renonce au développement et demande une

rios suivants: réponse écrite.

- l'un s'appuie sur une ligne nouvelle «qui irait de Bourg-en-

Bresse à Genève, mais par un autre tracé afin que les TGV Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

puissent y circuler à la vitesse de 270 km/h.» La durée du vom 6. September 1989

voyage Paris-Genève en serait ramenée à deux heures, celle Rapport écrit du Conseil fédéral du 6 septembre 1989

de Paris à Milan, ou encore celle de Londres à Genève, à quel- 1. Le Conseil fédéral est décidé à sauvegarder les intérêts de

que cinq heures; la Suisse romande, afin que la ligne du Simplon conserve sa

- l'autre «s'inscrit dans un schéma de desserte européenne». compétitivité. Ses efforts portent principalement sur l'établis-

Une ligne nouvelle serait construite entre Lyon-Satolas et sement d'une ligne TGV directe reliant Genève à Maçon par

Chambéry où une bifurcation permettrait de joindre Genève«. Nantua. Cette ligne réduirait de 60 minutes le temps de par-

Dans ce cas, le temps de parcours entre Paris et Genève serait cours entre Genève et Paris, le ramenant à deux heures et de-

de 2 h.30 et 2 h.45 heures. mie. Conjointement avec l'amélioration de la vitesse sur la li-

La revitalisation de la ligne du Simplon passe vraisemblable- gne à grande vitesse Paris-Maçon, on obtiendrait des temps

ment par la réalisation de l'un ou de l'autre des deux premiers de parcours de 2 heures 15 minutes pour Genève, de 2 heures

scénarios évoqués ci-dessus. 50 minutes pour Lausanne et de 5 heures 50 minutes pour Mi-

L'intégration de nos chemins de fer au réseau européen à lan.

grande vitesse né saurait se suffire de la création d'une nou- La nouvelle liaison via Nantua raccourcirait aussi la durée du

velle traversée alpine. La juxtaposition des seuls projets natio- trajet entre Genève et Lyon, la faisant passer de deux heures à

naux fait apparaître, en effet, un certain nombre de «maillons 1 heure et 15 minutes.

manquants» qu'il faudra bien forger si l'on veut aménager des Une ligne TGV reliant Lyon-Satolas à Genève par Chambéry et

6. Oktober 1989 N 1775 Interpellation Caccia

Annecy serait plus longue de 120 km. La durée du parcours Testo dell'interpellanza del 5 giugno 1989

Genève-Paris serait de 2 heures 45 minutes. Par rapport à la Di fronte alle carenze strutturali del traffico merci attraverso le

liaison directe par Nantua, ce tracé serait plus défavorable, ne Alpi, provocato da una trentennale assenza di vera politica dei

serait-ce qu'en raison de l'allongement de la durée du trajet. trasporti a livello europeo, il Consiglio federale non ritiene giu-

Mais elle aurait surtout pour conséquence que le trafic entre la stificato, sul piano tecnico e politico, assumere un atteggia-

région genevoise et Milan serait transféré de la ligne du Sim- mento più deciso e rivendicativo in merito all'organizzazione e

plon à celle du Mont-Cenis. En d'autres termes, la Suisse ris- alla gestione del traffico merci attraverso le Alpi?

que d'être contournée, ce qui conduirait aune dépréciation de

laligneduSimplon. Texte de l'interpellation du 5 juin 1989

La SNCF insiste pour que des études de faisabilité soient réali- Face aux carences constatées dans les structures du trafic

sées pour les deux tracés, à savoir celui qui passe par Nantua marchandises à travers les Alpes, carences résultant de l'ab-

et celui qui dessert aussi Chambéry et Annecy. Cette démar- sence depuis quelque trente ans d'une véritable politique eu-

che permettra de comparer les deux projets. ropéenne des transports, le Conseil fédéral n'estime-t-il pas

Un groupe de travail SNCF/CFF élabore actuellement une qu'il se justifie, sur les plans technique et politique, d'assumer

étude de faisabilité sur une liaison TGV directe desservant une position plus résolue et renvendicatrice en ce qui con-

Nantua et Genève. Les potentiels de trafic de la nouvelle ligne cerne l'organisation et la gestion dudit trafic?

font également l'objet d'estimations.

2. La Suisse ne peut pas influer directement sur la politique de Mitunterzeichner- Cofirmatari-Cosignataire: Nessuno.

la France en matière d'infrastructure TGV, à moins qu'elle ne

participe au financement du projet si celui-ci s'avérait être Schriftliche Begründung - Motivazione scritta

d'une rentabilité insuffisante. On a aussi envisagé la possibilité Développement par écrit

d'un financement mixte, assuré par des particuliers et par les La realizzazione di nuove infrastrutture ferroviarie attraverso le

Etats. Vu l'état actuel de la planification, il n'est pas encore Alpi, certamente necessaria, richiede molto tempo, oltre ad in-

possible de donner des informations précises quant à la parti- contrare opposizioni.

cipation de la Suisse. Frattanto i 2/3 del tonnellaggio passano attraverso la strada.

3. Sur le plan politique, divers contacts ont eu lieu avec le Le soluzioni intermedie per aumentare il traffico Huckepack

ministère français des transports au sujet d'une liaison directe non riusciranno nemmeno ad assorbire l'aumento di questo

par TGV entre Genève et Maçon via Nantua. Le chef du Dépar- traffico, oltre a costituire un modo di trasporto non molto ragio-

tement fédéral des transports, des communications et de nevole, poiché si trasporta anche la motrice insieme con la

l'énergie a rencontré encore une fois son collègue français le 5 mercé.

juillet 1989. Il afait part de l'intérêt de la Suisse pour une liaison L'assenza di una vera politica dei trasporti a livello europeo ne-

directe par Nantua, qui intégrerait mieux Genève et la Suisse gli ultimi decenni ha portato a queste difficili situazioni, rese

romande dans le réseau TGV. ancora più evidenti nei loro squilibri dal fatto che, sul San Gol-

Le ministre français des transports a reconnu l'importance iardo, si registra un traffico di autocarri vuoti pari al 30 per

qu'une liaison TGV directe pour Genève aurait dans le réseau cenlo e il carico medio non raggiunge nemmeno le 10 tonnel-

européen des trains à grande vitesse. Il a donné l'assurance late.

que les études relatives à cette ligne seraient poursuivies et Prima di chiedere (talvolta in termini perentori) nuovi sacrifici fi-

qu'elles seraient examinées au même titre que les autres liai- nanziari e ambientali alla Svizzera e all'Austria, i Paesi europei

sons TGV pour Genève via Chambéry et pour Baie via Belfort. dovrebbero essere richiamali all'esigenza di porre rimedio a

Des décisions sont attendues d'ici à lafin de cette année, dans quesle carenze strutturali.

le cadre du schéma directeur français pour le développement La proposta che ho avanzato a Colonia (nell'ambito della Con-

du réseau TGV. Il a été convenu que, dans l'intervalle, la ferenza dei Poteri Locali e Regionali d'Europa, CPLRE) di pro-

France et la Suisse s'informeraient mutuellement des autres muovere un sistema di trasporti integrato, gestito da un'alta

travaux et de l'analyse des divers projets. Autorità europea (del tipo CECA o EURATOM), ha riscosso no-

tevole interesse.

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- Potrebbe rappresentare una via che permetta di assumere al-

rates befriedigt. leggiamenti meno difensivi da parte del noslro Paese.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

vom 23. August 1989

Risposta scritta del Consiglio federale

#ST# 89.447 del 23 agosto 1989

Rapport écrit du Conseil fédéral du 23 août 1989

Interpellation Caccia 1. Negli ultimi decenni, la quota del traffico stradale transal-

Verkehrspolitik in Europa pino, particolarmente importante per la Svizzera, ha in effetti

Interpellanza Caccia subìlo un aumento notevole. Menlre nel 1980 detta quola di

traffico ammontava al 40 per cento nel 1988 raggiunse il 57 per

Politica dei trasporti in Europa cento (Brennero-Moncenisio). Questo sviluppo è dovuto a

Interpellation Caccia cambiamenti della struttura delle merci e dei processi di pro-

Politique européenne des transports duzione e di distribuzione (merci più leggere e più sofisticale,

produzione in funzione delle necessità reali, la cosiddetta pro-

duzione «just in lime», soppressione dei magazzini intermedi,

ecc.). Il trasporto slradale si è adattalo alla nuova siluazione

con maggiore flessibilità rispetto al Irasporto ferroviario. D'al-

Iro canto il Irasporto slradale ha approfittalo degli sviluppi del

Wortlaut der Interpellation vom 5. Juni 1989 settore in generale (ampliamento della rete autostradale che

Da es in den letzten dreissig Jahren auf europäischer Ebene ha abbreviato notevolmente la durala dei tragitti, ecc.). Anche

keine eigentliche Verkehrspolitik gab, sind heute im alpen- per il Irasporto viaggiatori gli sviluppi del settore dei Irasporti e

querenden Güterverkehr schwere strukturelle Mängel festzu- dei settori annessi hanno portalo a un chiaro predominio della

stellen. Erachtet es der Bundesrat angesichts dieses Umstan- slrada. Infatti, in rapporto ai salari e all'evoluzione generale dei

des nicht als gerechtfertigt, sowohl auf technischer als auch prezzi, gli autoveicoli privati sono diventati sempre più a buon

auf politischer Ebene, zur Planung und Lenkung des alpen- mercato, sicché circa 2/3 delle economie domestiche svizzere

querenden Güterverkehrs vermehrt Vorschläge zu machen dispone dell'un'autovettura. A questo si aggiunge che l'evolu-

und Forderungen zu stellen? zione dell'urbanizzazione non sollanto ha favorito l'uso del-

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Meizoz Europäisches Schienenschnellverkehrsnetz und Aufwertung der

Simplonlinie

Interpellation Meizoz Réseau européen des chemins de fer à grande vitesse et revitalisation

de la ligne du Simplon

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1989

Année

Anno

Band IV

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 16

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 89.443

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 06.10.1989 - 08:00

Date

Data

Seite 1773-1775

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Ref. No 20 017 852

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