Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 89-437 KI-generiert

Solar-Hydrogen and Railway Network Development Postulates

Geschäftsnummer VPB 89-437
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

This document contains two postulates from the Swiss Federal Assembly. The first, Postulat Maeder, submitted by Representative Maeder and others, calls for the federal council to intensify support for solar-hydrogen technology. It argues that this technology offers a solution to environmental problems caused by fossil fuels, reduces dependence on these resources, and provides new opportunities for industry. The postulate proposes that the federal government initiate, coordinate, and co-finance a pilot project for hydrogen distribution from sunny desert regions to industrial areas. The federal council declared its readiness to consider this postulate. The second postulate, also by Representative Maeder, relates to the development of the national railway network, proposing specific tunnel constructions and access routes to optimize freight transport and reduce road traffic. The federal council also indicated its willingness to accept this postulate.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Solar-Hydrogen and Railway Network Development Postulates: cement comparable et à faire aux conseils des propositions à vom Bund initiiert, koordiniert und mitfinanziert werden.

Schlagwörter

KI-generiert
Straßenverkehr Strassenbauprojekt parlamentarisches Postulat Umweltindustrie Energiepolitik Brennstoffzelle
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Volltext

Postulat Maeder 1162 N 23 juin 1989

#ST# 89.433 regional-wirtschaftlichen Nutzen und die immissionsbeding-

ten Lasten ausgewogen zu verteilen, den Kulturlandverlust bei

den Zufahrtslinien auf ein Minimum zu beschränken und zu-

Postulat Ammann gleich einen maximalen Umlagerungseffekt auf die Schiene si-

Neat. Landesweiter Konsens cherzustellen.

NLFA. Consensus national

Schriftliche Erklärung des Bundesrates

vom 3. Mai 1989

Déclaration écrite du Conseil fédéral du 3 mai 1989

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Wortlaut des Postulates vom 17. März 1989 Ueberwiesen - Transmis

Der Bundesrat wird eingeladen, im Rahmen der Ausarbeitung

der Botschaft auch folgende mehrheitsfähige Varianten-

Kombination zu prüfen, auf einen vergleichbaren Stand zu

bringen und den Räten entsprechend Antrag zu stellen:

1. Kurzfristige Uebergangslösung für 4-m-Huckepack via #ST# 89.437

Lötschberg-Simplon;

2. Bau eines europatauglichen Basistunnels am Lötschberg, Postulat Maeder

aus dem Räume Frutigen nach dem Oberwallis, unter Ein-

bezug der notwendigen Verbesserungen im Bereiche der

Solar-Wasserstofftechnologie

Simplon-Südrampe; Technologie solaire-hydrogène

3. Verwirklichung eines Konzeptes «Alpenbahn 2000» auf

Grundlage der Variante «Gotthard-Ost» mit den Basistunnels

Linthal-Trun und Trun-Val Blenio/Biasca sowie einer ergän-

zenden Zufahrtslinie aus dem Räume Schwyz. Dieses Kon-

zeptdient vorab der Entlastung von N 2 und N 13 und soll u. a. Wortlaut des Postulates vom 17. März 1989

eine optimale Einbindung der Ostschweiz sicherstellen. Der Bundesrat wird gebeten, die Unterstützung der Solar-

Wasserstofftechnologie mit allen zur Verfügung stehenden

Texte du postulat du 17 mars 1989 Mitteln zu intensivieren. Da die technischen Voraussetzungen

Le Conseil fédéral est invité à étudier, dans le cadre de la heute gegeben sind, ein Wasserstoff-Versorgungssystem von

préparation du message, les combinaisons suivantes capa- reich besonnten Wüstengebieten zu den dicht besiedelten in-

bles de rallier une majorité, de les amener à un stade d'avan- dustriellen Agglomerationen zu bauen, soll ein Pilotprojekt

cement comparable et à faire aux conseils des propositions à vom Bund initiiert, koordiniert und mitfinanziert werden.

ce sujet:

1. Solution transitoire à court terme pour profils de ferroutage Texte du postulat du 17 mars 1989

de 4 mètres via Lötschberg-Simplon. Le Conseil fédéral est prié de renforcer, par tous les moyens

2. Construction d'un tunnel de base au Lötschberg conforme possibles, le développement de la technologie solaire-

aux exigences européennes, de la région de Frutigen vers le hydrogène. Etant donné que la technique permet désormais

Haut-Valais, y compris les améliorations nécessaires sur la de créer des systèmes de distribution d'hydrogène entre les

rampe sud du Simplon. régions désertes très ensoleillées et les agglomérations indus-

3. Réalisation d'une conception «Chemin de fer alpin 2000», trielles fortement peuplées, la Confédération devra lancer un

fondée sur la variante «Gothard-Est» avec les tunnels de base projet-pilote, assurer la coordination requise et participer à

Linthal-Trun et Trun-Val Blenio/Biasca, ainsi qu'une ligne son financement.

d'accès supplémentaire partant de la région de Schwyz. Cette

conception servira avant tout à alléger le trafic sur la N 2 et la Mitunterzeichner - Cosignataires: Ammann, Bremi, Danuser,

N 13 et assurera notamment une liaison optimale avec la David, Dünki, Engler, Grendelmeier, Hafner Rudolf, Jaeger,

Suisse orientale. Leutenegger Oberholzer, Meier-Glattfelden, Oester, Schmid,

Stocker, Weder-Basel, Widmer, Wiederkehr, Zwygart (18)

Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Béguelin, Boden-

mann, Bonny, Braunschweig, Brügger, Bühler, Bundi, Bütti- Schriftliche Begründung - Développement par écrit

ker, Caccia, Carobbio, Cevey, Columberg, Danuser, Darbel- Die Solar-Wasserstofftechnologie ist ein Energiekonzept, das

lay, Dietrich, Dünki, Eggenberg-Thun, Engler, Eppenberger die durch fossile Brennstoffe verursachten Umweltprobleme

Susi, Früh, Grassi, Hafner Ursula, Mari, Jaeger, Jeanprêtre, aus der Welt schafft, unsere Abhängigkeit von fossilen und nu-

Kühne, Ledergerber, Leuenberger-Solothurn, Loeb, Longet, klearen Ressourcen drastisch vermindert und der Industrie

Luder, Maeder, Meizoz, Morf, Mühlemann, Neukomm, Pitte- neue technologische Auftriebe und Beschäftigungsmöglich-

loud, Rechsteiner, Ruffy, Rutishauser, Seiler Rolf, Scheideg- keiten gibt.

ger, Ulrich, Wanner, Ziegler, Züger, Zwygart (48) Wasserstoff, der durch solare Elektrolyse- bzw. Photolyse-

Einheiten in den Wüstengebieten Nordafrikas erzeugt wird,

Schriftliche Begründung - Développement par écrit soll in einem Pipeline-System, das parallel zur existierenden

Die Vernehmlassung zu den verschiedenen Neat-Varianten Erdgasleitung über Italien in die Schweiz führt, eingespeist

zeigt nicht unerwartet das Bild eines in drei Lager gespaltenen werden. Am Bestimmungsort wird der Wasserstoff über ein

Landes. Wir sind über dieses Resultat zutiefst besorgt. Ober- Verteilsystem in gasförmiger oder verflüssigter Form den Ver-

ziel des Bundesrates und der eidgenössischen Räte muss es brauchertanks zugeführt.

deshalb sein, angesichts des anhaltenden Druckes der EG Das lebenerhaltende Klima unseres Planeten ist nach der An-

raschmöglichst einen landesweiten mehrheitsfähigen Kon- sicht namhafter Naturwissenschafter durch das anwachsende

sens in bezug auf die Variantenwahl zu finden. Kohlendioxid-Ungleichgewicht gefährdet. Dieses wachsende

Das zentralistisch-technokratische Bestreben, die Transit- Ungleichgewicht entsteht einerseits durch das Verbrennen

ströme in der Schweiz auf nur eine einzige Transitachse zu von Oel, Gas und Kohle in thermischen oder motorischen Pro-

konzentrieren, ist vorab dazu angetan, die Nein-Stimmen aus zessen und Antriebssystemen, anderseits durch das gross-

verschiedensten Landesteilen zu kumulieren. Nebst den kate- flächige Abholzen und Abbrennen von Wäldern, vor allem in

gorischen Gegnern jeder Neat werden sowohl die Direktbe- den Tropengürteln der Erde.

troffenen an den Zufahrtslinien einer solchen Haupttransit- Die mutwillige Störung des natürlichen Kohlenstoffhaushalts

achse als auch die Bewohner jener Regionen, die wider Willen stellt nach der Meinung führender Forscher eine Lebensbe-

leer ausgehen, ein Nein in die Urne legen. Es gilt deshalb, den drohung von apokalyptischem Ausmass dar. Durch die ra-

23. Juni 1989 N 1163 Interpellation Rechsteiner

sehe Verwirklichung von Solar-Wasserstoffprojekten lässtsich Haltung untragbar? Welche Konsequenzen gedenkt er, aus

die verhängnisvolle Entwicklung verlangsamen. Zudem kön- dem Verhalten von Botschafter bzw. Staatssekretär Jacobi zu

nen die verbleibenden fossilen Ressourcen zu besseren ziehen?

Zwecken als die des Verbrennens gespart werden (Organi-

sche Chemie). Texte de l'interpellation du 1er février 1989

Die notwendigen Technologien für die Wasserstoffproduktion Je demande au Conseil fédéral de bien vouloir répondre aux

und deren Gebrauch sind vorhanden. Wasserstoff kann Erdöl questions suivantes:

als Treib- und Brennstoff weitgehend ersetzen. Als Autotreib- 1. Que pense-t-il du fait que l'ambassadeur Jacobi, nouveau

stoff kommt Wasserstoff ebensosehr in Frage wie als Flug- secrétaire d'Etat, approuve sans réserve la politique étrangère

zeugtreibstoff. Die Solar-Wasserstofftechnologie ist für die pratiquée par l'administration Reagan?

Menschheit eine Ueberlebenschance. Ihrer Realiserung steht 2. Le gouvernement n'estime-t-il pas lui aussi que, du point de

zurzeit der zu billige Preis der «Problemenergien» entgegen. vue de la politique de neutralité, il est extrêmement préoccu-

Es ist deshalb nötig, diese Technologie von Staates wegen zu pant que M. Jacobi prenne parti ouvertement en faveur des

fördern. Etats-Unis dans les relations Est-Ouest et qu'il cherche à con-

vaincre les milieux politiques suisses du bien-fondé d'une poli-

Schriftliche Erklärung des Bundesrates tique extérieure acquise aux thèses de l'administration Rea-

vom5.Juni1989 gan?

Déclaration écrite du Conseil fédéral du 5 juin 1989 3. Le Conseil fédéral n'estime-t-il pas lui aussi qu'une politique

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat zur Prüfung entgegenzu- étrangère axée sur les droits de l'homme revêt la plus haute

nehmen. importance, précisément dans l'optique des relations Nord-

Sud?

Ueberwiesen - Transmis 4. Le Conseil fédéral ne juge-t-il pas lui aussi déplacée et inac-

ceptable la remarque de l'ambassadeur Jacobi, nouveau se-

crétaire d'Etat, selon laquelle le problème du Nicaragua serait

résolu si le Congrès n'avait pas refusé l'aide pour l'armement

des mercenaires de la Contra, demandée par le président

#ST# 89.321 Reagan? Que pense-t-il de ces déclarations, notamment vu

sous l'angle de la démocratie et du droit international, compte

Interpellation Rechsteiner tenu du fait que, selon un arrêt de la Cour internationale, il a été

Politische Aeusserungen von admis que les Etats-Unis agissaient contrairement au droit

Botschafter bzw. Staatssekretär Jacob! international en essayant de renverser un gouvernement élu

démocratiquement?

Déclarations de nature politique 5. De l'avis du Conseil fédéral, est-il correct, au vu des tâches

de l'ambassadeur Jacobi, nouveau et des devoirs d'un ambassadeur, que M. Jacobi ait «avoué»

secrétaire d'Etat au Département d'Etat américain que les coopérants suisses

assassinés par des membres de la Contra au Nicaragua

étaient des gens engagés à gauche? L'ambassadeur de

Suisse n'aurait-il pas dû relever expressément la responsabi-

lité des Etats-Unis qui financent la Contra et élever une protes-

Wortlaut der Interpellation vom 1. Februar 1989 tation?

Ich ersuche den Bundesrat um Beantwortung folgender Fra- 6. Le Conseil fédéral n'estime-t-il pas qu'au vu de son attitude,

gen: le secrétaire d'Etat Jacobi n'aurait pas dû accéder aux plus

1. Wie bewertet der Bundesrat die Tatsache, dass sich Bot- hautes fonctions au sein du DFAE? Quelles conséquences

schafter bzw. Staatssekretär Jacobi vorbehaltlos hinter die pense-t-il tirer du comportement de l'ambassadeur Jacobi,

Aussenpolitik der Reagan-Administration stellt? nouveau secrétaire d'Etat?

2. Hält es der Bundesrat nicht auch für neutralitätspolitisch

äusserst bedenklich, dass Botschafter bzw. Staatssekretär Ja- Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Ammann, Bäumlin

cobi im Ost-West-Verhältnis einseitig zugunsten der USA und Richard, Bäumlin Ursula, Bodenmann, Braunschweig, Brüg-

im innenpolitischen Ringen um die Linie der Aussenpolitik zu- ger, Bundi, Carobbio, Danuser, Eggenberg-Thun, Euler, Fank-

gunsten der Reagan-Administration Partei ergreift? hauser, Hafner Ursula, Haller, Hubacher, Jeanprêtre, Leuen-

3. Ist der Bundesrat nicht auch der Auffassung, dass eine berger-Solothurn, Longet, Matthey, Mauch Ursula, Neukomm,

menschenrechtsorientierte Aussenpolitik gerade im Nord- Pitteloud, Reimann Fritz, Ruffy, Stappung, Uchtenhagen,

Süd-Zusammenhang von grösster Bedeutung ist? Ulrich, Züger ' (29)

4. Hält der Bundesrat die Bemerkung von Botschafter bzw.

Staatssekretär Jacobi, wonach das «Nicaragua-Problem» ge- Schriftliche Begründung - Développement par écrit

löstwäre, wenn der Kongress die von Präsident Reagan gefor- Schon nach seiner Wahl zum Staatssekretär im letzten Herbst

derte Rüstungshilfe für die Contra-Söldner nicht verweigert erregte der in Washington stationierte Botschafter Klaus Ja-

hätte, nicht auch für deplaziert und inakzeptabel? Wie beurteilt cobi Aufsehen, als er in einem Interview ankündigte, das De-

er die Aeusserungen insbesondere unter demokratischen und partement für auswärtige Angelegenheiten nach seinem

völkerrechtlichen Gesichtspunkten, nachdem die USA nach Amtsantritt unter Umständen auf eine dem Eidgenössischen

einem Urteil des Internationalen Gerichtshofs völkerrechtswid- Volkswirtschaftsdepartement angenäherte Linie führen zu

rig eine demokratisch gewählte Regierung zu stürzen versu- wollen. Dieses Interview, in dem er generell den Vorrang wirt-

chen? schaftlicher Interessen und Sichtweisen betonte, wurde teil-

5. Verträgt es sich nach Auffassung des Bundesrates mit weise noch als einmaliger Ausrutscher des neuen Spitzen-

den Aufgaben und Pflichten eines Botschafters, wenn er beamten im EDA interpretiert.

gegenüber dem amerikanischen Staatsdepartement das «Zu- In einem Gespräch mit dem Tages-Anzeiger (erschienen am

geständnis» macht, bei den in Nicaragua von Contra-Söld- 21.1. 89) stellt sich Botschafter bzw. Staatssekretär Jacobi

nern ermordeten Schweizer Entwicklungshelfern handle es nun jedoch voll hinter die Aussenpolitik der Reagan-Admini-

sich «schon um links engagierte Leute»? Wäre es nicht Auf- stration. Im Ost-West-Verhältnis bewertet er Reagans «harte

gabe des Schweizer Botschafters, mit allem Nachdruck und Haltung» ebenso positiv wie die Aufrüstungsbeschlüsse, wäh-

unter Protest auf die Verantwortung der USA hinzuweisen, rend er wirtschaftliche Unterstützung der Sowjetunion und an-

nachdem die Contra-Söldner ja durch die USA finanziert derer Oststaaten zugunsten des «weichen Gorbatschow-Kur-

werden? ses» in Frage stellt. Die Menschenrechtspolitik Carters be-

6. Ist der Bundesrat nicht auch der Ansicht, Staatssekretär zeichnet Botschafter Jacobi im Nord-Süd-Zusammenhang als

Jacobi sei als oberster Beamter des EDA angesichts seiner «missionarisch» und «ganz katastrophal». Botschafter Jacobi

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat Maeder Solar-Wasserstofftechnologie

Postulat Maeder Technologie solaire-hydrogène

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1989

Année

Anno

Band III

Volume

Volume

Session Sommersession

Session Session d'été

Sessione Sessione estiva

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 16

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 89.437

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 23.06.1989 - 08:00

Date

Data

Seite 1162-1163

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Ref. No 20 017 522

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