Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 88-899 KI-generiert

Agricultural Law Amendment Motion Transformed into Postulate

Geschäftsnummer VPB 88-899
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

This case involves a motion to amend agricultural law to promote quality, environmentally friendly production, prioritize family farms, encourage self-help to limit surpluses, and ensure fair income for farmers. The court considered that while the principles were sound, the motion's general nature lacked concrete measures. The Federal Council acknowledged the need for agricultural policy adjustments and committed to developing specific proposals in response to ongoing studies, including exploring direct payments to farmers and other relevant issues. Ultimately, the court decided to transform the motion into a postulate, indicating a willingness to consider the concerns but not immediately enact the proposed legislative changes.

Legislator-Regeste

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Art. 2 Landwirtschaftsgesetz; Agricultural Law Amendment Motion Transformed into Postulate: The court considered that while the principles were sound, the motion's general nature lacked concrete measures. The Federal Council acknowledged the need for agricultural policy adjustments and committed to developing specific proposals in response to ongoing studies, including exploring direct payments to farmers and other relevant issues. Ultimately, the court decided to transform the motion into a postulate, indicating a willingness to consider the concerns but not immediately enact the proposed legislative changes.

Schlagwörter

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Landwirtschaftsrecht Gesetzesänderung Direktzahlungen an Landwirtschaftsbetriebe Bauernbewegung Einkommensanpassung Familienpolitik
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 2 Landwirtschaftsgesetz

The court's order to transform the motion into a postulate implies that the proposed amendment to this article, as presented in the motion, was not adopted for direct implementation.

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Volltext

17. März 1989 N 587 Motion Berger

tion lädt den Bundesrat ein, das Umweltschutzgesetz wie Texte de la motion du 15 décembre 1988

folgt zu ergänzen: Le Conseil fédéral est chargé, sur la base de l'article 26 de la

1. Gesetzliche Grundlagen für vorgezogene Entsorgungsab- Constitution fédérale, d'attribuer la concession pour la

gaben construction d'une nouvelle ligne ferroviaire à travers les

Immer mehr Konsumgüter müssen nach Gebrauch als Son- Alpes à une entreprise d'économie mixte (à laquelle partici-

derabfälle behandelt werden. Für die aufwendige umweltge- peraient des entreprises privées, les CFF et la Confédéra-

rechte Verwertung, Behandlung und Entsorgung fehlt eine tion.)

verursachergerechte Finanzierung.

Mit diesen Beiträgen kann ein echter Anreiz geschaffen Mitunterzeichner - Cosignataire: Keine - Aucun

werden, schon bei der Produktion eines Konsumguts die

Probleme des Recyclings und der Verwertung in die Produk- Schriftliche Begründung - Développement par écrit

tionskostenrechnung einzubeziehen. Der Bundesrat hat am 15. September 1988 das Vernehmlas-

Die Beiträge sollen zur Finanzierung von Behandlungsanla- sungsverfahren betreffend Entscheid über eine Neue Eisen-

gen von Sonderabfällen und von Aufwendungen für die bahn-Alpentransversale eröffnet. Aufgrund der bisherigen

Einsammlung und den Transport dieser Abfälle dienen. Stellungnahmen und Diskussionen ist mit erheblichen Ver-

Falls der Hersteller oder der Importeur selber für eine eigene zögerungen bezüglich Entscheid und Baubeginn zu rech-

und korrekte Entsorgung gerade stehen kann, soll der vor- nen. In der Zwischenzeit wird aber der Druck von Seiten der

gezogene Entsorgungsbeitrag entfallen. EG zunehmen. Die EG will Taten sehen. Die Schweiz kann

2. Zuweisungsrecht - Annahmepflicht für Entsorgungsan- sich ein Hinauszögern des Neat-Entscheides und Baube-

lagen ginns nicht mehr leisten.

Für die Entsorgung von Sonderabfällen ist die Schweiz

heute in hohem Masse auf entsprechende Anlagen im Aus- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

land angewiesen. Sowohl aus politischen als auch ökologi- vom 13. Februar 1989

schen Gründen soll die Entsorgung in Zukunft im eigenen Rapport écrit du Conseil fédéral du 13 février 1989

Land erfolgen. Aus marktwirtschaftlichen Gründen werden Im Hinblick auf die Botschaft zur Neat wird gegenwärtig

die nötigen Abfallanlagen im Inland jedoch nur erstellt und geprüft, welche Finanzierungsart und entsprechende Trä-

betrieben, wenn der Inhaber seine Anlage auslasten kann. gerschaft sich für die Verwirklichung eines so umfangrei-

Damit die für die Schweiz notwendigen Entsorgungskapazi- chen Vorhabens am besten eignet. In die Evaluation wird

täten geschaffen werden, muss sichergestellt sein, dass die auch das Modell einer gemischtwirtschaftlichen Gesell-

in der Schweiz anfallenden Abfallmengen auch tatsächlich schaft einbezogen. Massgebend wird sein, mit welcher

den entsprechenden Betrieben zugeführt werden. Lösung die günstigste Mittelbeschaffung und die effiziente-

Es bedarf somit einer Möglichkeit, dem Verursacher eines ste Realisierung erreicht werden kann. Die ganze Problema-

Sonderabfalls den Entsorgungsweg vorschreiben zu kön- tik wird im Rahmen der Neat-Botschaft dargelegt werden.

nen und ihn zu verpflichten, seine Sonderabfälle aufgrund

räumlicher und stofflicher Kriterien einer bestimmten Schriftliche Erklärung des Bundesrates

Anlage zur Behandlung zuzuführen. Déclaration écrite du Conseil fédéral

Als Korrelat zu dieser Beschränkung müssen die Entsor- Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu-

gungsbetriebe zur Annahme bestimmter Sonderabfälle ver- wandeln.

pflichtet werden können.

3. Trägerschaft von Entsorgungsanlagen Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat

Gelingt es nicht, genügende private oder kantonale Entsor-

gungsanlagen bereitzustellen, so muss der Bund gemein-

wirtschaftliche Trägerschaften solcher Anlagen fördern

odersich an anderen öffentlich- oder privatrechtlich organi-

sierten Trägern von Sonderabfällen finanziell beteiligen #ST# 88.899

können.

Motion Berger

Schriftliche Erklärung des Bundesrates

vom 13. Februar 1989

Landwirtschaftsgesetz. Aenderung

Déclaration écrite du Conseil fédéral du 13 février 1989 Loi sur l'agriculture. Modification

Der Bundesrat ist bereit, die Motion entgegenzunehmen.

Ueberwiesen - Transmis

Wortlaut der Motion vom 16. Dezember 1988

Im Interesse der Landwirtschaft, die sich zahlreichen Her-

ausforderungen stellen muss, wird der Bundesrat ersucht,

#ST# 88.870 Artikel 2 des Landwirtschaftsgesetzes wie folgt zu ändern:

Absatz 1

Motion Jung Bei der Durchführung des Gesetzes sollen die Massnahmen

Neat-Bau durch zum Schutz und zur Lenkung der Landwirtschaft insbeson-

dere die folgenden Punkte berücksichtigen:

gemischtwirtschaftliche Unternehmung a. Förderung einer Qualitätsproduktion, die dem Markt

Construction de la NLFA angepasst und umweltverträglich ist;

par une entreprise d'économie mixte b. Aufteilung der verfügbaren Produktionskontingente in

erster Linie auf die bäuerlichen Familienbetriebe ohne aus-

reichendes Einkommen, wobei die Bestimmungen über den

Gewässerschutz einzuhalten sind;

c. Förderung der Selbsthilfemassnahmen zur Begrenzung

Wortlaut der Motion vom 15. Dezember 1988 der strukturbedingten Produktionsüberschüsse;

Der Bundesrat wird eingeladen, gestützt auf Artikel 26 der d. dauerhafte Pflege der Kulturlandschaft;

Bundesverfassung einer gemischtwirtschaftlichen (private e. Erhaltung einer dezentralisierten Besiedlungsstruktur;

Unternehmen, Schweizerische Bundesbahnen, Bund) f. Sicherstellung eines angemessenen Einkommens durch

Unternehmung eine Konzession zum Bau einer Neuen die Produktpreise sowie durch Beiträge bei erschwerten

Eisenbahn-Alpentransversale zu übertragen. Produktionsbedingungen und zur Produktionslenkung.

Motion Widmer 588 N 17 mars 1989

Absatz 2 voies à suivre et les moyens à utiliser pour atteindre ces

Der Bundesrat bestimmt die Abgrenzung der Gebiete mit objectifs. A elle seule cependant, la modification proposée

erschwerten Produktionsbedingungen. ne permettrait pas de résoudre les problèmes actuels en

matière de politique agricole. Le Conseil fédéral est aussi de

Texte de la motion du 16 décembre 1988 l'avis que cette modification ne pourrait guère marquer

Afin de répondre aux nombreux défis devant lesquels notre révolution future de l'agriculture; ce qui importe aux agri-

agriculture est placée, le Conseil fédéral est invité à modifier culteurs, ce sont des mesures de politique agricole

l'article 2 de la loi sur l'agriculture dans le sens suivant: concrètes et efficaces pour chacun d'eux, plutôt que des

Alinéa 1 principes généraux.

Dans l'application de la loi, les mesures visant à protéger et Le Conseil fédéral est prêt à entreprendre les démarches

à orienter l'agriculture doivent en particulier être axées sur nécessaires à la réalisation d'objectifs déterminés. Divers

les points suivants: problèmes sont actuellement à l'étude, dont, entre autres,

a. encourager une production de qualité qui tienne compte celui d'une extension du régime des paiements directs aux

des possibilités du marché et qui respecte l'environnement; agriculteurs. Dès que des solutions concrètes aux différents

b. répartir les contingents de production disponibles, en problèmes auront été élaborées et qu'une modification des

priorité aux exploitations familiales paysannes, qui ne dispo- dispositions légales s'avérera nécessaire, le Conseil fédéral

sent pas d'un revenu suffisant et dans la limite de la protec- soumettra au Parlement les propositions qui s'imposent. A

tion des eaux; cette occasion, il examinera aussi dans quelle mesure il faut

c. encourager la limitation des excédents structurels par donner suite aux préoccupations de l'auteur de la motion.

des mesures d'entraide professionnelle; En revanche, il est de l'avis qu'il conviendrait de renoncer à

d. entretenir durablement les sites cultivés; une modification de la loi sur l'agriculture, décrivant les

e. maintenir une occupation décentralisée du territoire; objectifs et les voies à suivre sans mentionner des mesures

f. assurer un revenu équitable par les prix des produits, et concrètes.

au moyen de contributions pour compenser des conditions

de production défavorables et pour orienter la production. Schriftliche Erklärung des Bundesrates

Alinéa. 2 Déclaration écrite du Conseil fédéral

Le Conseil fédéral détermine les régions défavorisées. Le Conseil fédéral propose de transformer la motion en

postulat.

Mitunterzeichner- Cosignataires: Basler, Fischer-Hägglin-

gen, Mari, Müller-Wiliberg, Philipona, Reichling, Rohrbasser, Ueberwiesen aïs Postulat - Transmis comme postulat

Rutishauser, Savary-Fribourg, Schwab, Seiler Hanspeter,

Wyss William, Zölch (13)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

L'opinion, qui s'est dégagée du dernier débat sur l'initiative

dite des «Petits paysans», traduit manifestement le climat #ST# 88.900

d'incertitude qui règne au sujet de l'orientation de notre

politique agricole. Motion Widmer

L'exemple de l'évolution technique et scientifique agricole à Buchausstellungen im Ausland.

l'égard de notre environnement engendre des propositions Unterstützung

aussi nombreuses que divergentes. Il en est de même au

sujet des échéances européennes et mondiales futures. Le Salons du livre suisse à l'étranger.

monde agricole vit une période d'incertitude face à son Subvention annuelle

avenir.

L'article 31 bis, alinéa 3, lettre b, de notre Constitution fédé-

rale fixe le cadre général réservé à notre agriculture. Il

ressort du débat qu'une telle disposition conserve toute sa

valeur. Wortlaut der Motion vom 16. Dezember 1988

Il appartient dès lors à la loi de définir: Der Bundesrat wird eingeladen, das Schweizer Verlagswe-

1. les grandes lignes de l'orientation de notre politique agri- sen für die Ausstellungen im Ausland ab 1990 mit einem

cole; jährlich wiederkehrenden Beitrag durch das Bundesamt für

2. les moyens à mettre en oeuvre. Kulturpflege zu unterstützen. Im Sinne einer Strukturhilfe

La loi actuelle est pratiquement muette sur ce sujet. Elle se soll die kulturpolitische Position der Schweiz im Ausland

limite aux moyens d'exécution. Cet état de fait n'est pas neben der bereits vorhandenen Unterstützung für die Berei-

judicieux. Certes, les rapports successifs sur l'agriculture che Bildende Kunst, Musik und Film auch für die Literatur

définissent tant soit peu ces orientations. Toutefois, ces und das Buch verstärkt werden. Die bisherigen Pro-Helvetia-

«lignes de force» n'apparaissent pas suffisamment, leurs Beiträge sollen im Sinne des ursprünglichen Stiftungszwek-

portées sont trop limitées dans le temps et ne se dégagent kes nur noch für gezielte Einzelaktionen eingesetzt werden.

pas avec toute la clarté souhaitée. Ainsi, chaque débat

agricole est sujet à des divergences. Texte de la motion du 16 décembre 1988

En mettant en exergue les grandes lignes de l'orientation de Le Conseil fédéral est chargé de soutenir dès 1990 les

notre politique agricole, nous assurerons aux intéressés, à maisons d'édition suisses pour leurs expositions dans des

la Confédération, aux cantons et à la profession une meil- salons du livre à l'étranger, au moyen d'une subvention

leure cohésion dans l'exécution. annuelle, accordée par l'Office fédéral de la culture.

En assurant une collaboration mieux établie entre la Confé- La présence culturelle de la Suisse à l'étranger doit être

dération et les cantons, en s'appuyant sur des mesures renforcée, grâce à une aide structurelle à la littérature et à

d'entraide ou de responsabilités professionnelles rehfor- l'édition, venant s'ajouter aux subventions déjà existantes

cées, l'orientation et la répartition des productions seront pour les arts plastiques, la musique et le cinéma.

plus judicieusement assurées. Les sommes allouées jusqu'à présent par la fondation Pro

Helvetia ne devraient plus être destinées qu'à des projets

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates isolés, ce qui était l'objectif de la fondation à ses débuts.

vom 13. Februar 1989

Rapport écrit du Conseil fédéral du 13 février 1989 Mitunterzeichner- Cosignataires: Basler, Bühler, Carobbio,

La motion vise à compléter la loi sur l'agriculture. Un nouvel Columberg, Dormann, Fankhauser, Loeb, Maeder, Morf,

article 2 préciserait les objectifs et, en partie, également les Mühlemann, Stocker, Ulrich (12)

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Motion Berger Landwirtschaftsgesetz. Aenderung

Motion Berger Loi sur l'agriculture. Modification

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1989

Année

Anno

Band II

Volume

Volume

Session Frühjahrssession

Session Session de printemps

Sessione Sessione primaverile

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 17

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 88.899

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 17.03.1989 - 08:00

Date

Data

Seite 587-588

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Ref. No 20 017 264

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