Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 88-844 KI-generiert

Tax Relief for Private Cultural Promotion and Constitutional Foundation for Federal Cultural Activities

Geschäftsnummer VPB 88-844
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Swiss Federal Council addressed an interpellation regarding tax relief for private cultural promotion, noting that while existing laws allow deductions for donations to non-profit organizations, including those with cultural purposes, and for specific heritage preservation costs, any further measures would require a constitutional basis for federal cultural activities. The Council indicated that, following the rejection of a cultural article in the constitution, it would present new proposals for a constitutional foundation in the next legislative period and continue its current cultural policy as a supplement to private, municipal, and cantonal initiatives.

Legislator-Regeste

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Art. 10 Abs. 2 Bst, Art. 33 Abs. 1 Bst, Art. 26 Abs. 1 Bst, Art. 16 BdBSt, Art. 32 Absatz, Art. 10 StHG; Tax Relief for Private Cultural Promotion and Constitutional Foundation for Federal Cultural Activities: The Council indicated that, following the rejection of a cultural article in the constitution, it would present new proposals for a constitutional foundation in the next legislative period and continue its current cultural policy as a supplement to private, municipal, and cantonal initiatives.

Schlagwörter

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Abgabenbefreiungen Stiftung juristische Person Schenkung Verfassung Steuerzwecke

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 10 Abs. 2 Bst
vom Einkommen abziehen kann (vgl. Art. 10 Abs. 2 Bst. i
Art. 33 Abs. 1 Bst
StHG und Art. 33 Abs. 1 Bst.
Art. 26 Abs. 1 Bst
lichkeit sowie die Art. 26 Abs. 1 Bst.
Art. 16 BdBSt
168 ff., insbesondere N. 14 zu Art. 16 BdBSt). Während
Art. 32 Absatz
Art. 10 StHG
Cited as allowing cantons to provide deductions for monument preservation.
Art. 54 Absatz
Art. 10 Abs. 2 Bst. i StHG
Cited as basis for allowing private individuals to deduct voluntary contributions to non-profit legal entities from their income.
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 10 Abs. 2 Bst. i StHG

Cited as basis for allowing private individuals to deduct voluntary contributions to non-profit legal entities from their income.

Art. 33 Abs. 1 Bst. i DBG

Cited as basis for allowing private individuals to deduct voluntary contributions to non-profit legal entities from their income.

Art. 26 Abs. 1 Bst. f StHG

Cited as basis for the tax exemption of legal entities for non-profit purposes, including cultural purposes.

Art. 62 Bst. g DBG

Cited as basis for the tax exemption of legal entities for non-profit purposes, including cultural purposes.

Art. 16 Ziffer 3 BdBSt

Cited as the existing practice for tax exemption of legal entities for non-profit purposes, including cultural purposes.

Art. 32 Absatz 2bis DBG

Cited as the basis for allowing private property owners to deduct costs of monument preservation work from their income.

Art. 10 StHG

Cited as allowing cantons to provide deductions for monument preservation.

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Volltext

Interpellation Mühlemann 622 17 mars 1989

#ST# 88.844 Müller-Aargau, Nabholz, Scheidegger, Wanner, Widmer,

Zwingli (21)

Interpellation Mühlemann

Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Steuerliche Entlastung Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht

der Kulturförderung eine schriftliche Antwort.

Aide privée à la culture.

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

Avantages fiscaux vom 22. Februar 1989

Rapport écrit du Conseil fédéral du 22 février 1989

1. Die in der Interpellation angesprochene Motion verlangt

vom Bundesrat, mögliche Gesetzesvorhaben oder Gesetzes-

änderungen für fiskalische Anreize zur Kulturförderung

Wortlaut der Interpellation vom 12. Dezember 1988

durch Private vorzulegen (Motion der Kommission des

Im Zusammenhang mit der Schaffung eines Verfassungsar-

National rats vom 22.1.1985, Nr. 84.036). Im Geschäftsbericht

tikels für Kulturförderung im Jahre 1986 wurde von der

für das Jahr 1987 hat der Bundesrat die Antwort auf die

vorberatenden Kommission des Nationalrates eine Motion

beiden ersten Fragen der Interpellation, also zu den steuerli-

zur steuerlichen Entlastung der privaten Kulturförderer ein-

chen Aspekten, wie folgt vorweggenommen:

gereicht. Da das negative Abstimmungsergebnis beim Kul-

«In der Vorlage über die Steuerharmonisierung wird den

turartikel äusserst knapp war, bereitet der Bundesrat für die

Belangen der Kulturförderung durch fiskalische Anreize

nächste Legislaturperiode einen neuen Verfassungsgrund-

bereits ausreichend Rechnung getragen. Zudem hat das

satz vor. Dies ist besonders nötig, da mit der zunehmenden

Parlament Gelegenheit, die entsprechenden Bestimmungen

Betonung der rationalen Werte in der Informationstechnolo-

im Rahmen der Behandlung der Vorlage zu beraten.»

gie der komplementäre Ausgleich durch die kulturelle

2. In der Tat hat der Bundesrat in seiner Botschaft vom

Entwicklung immer wichtiger wird. Die Hauptträger wirksa-

25. Mai 1983 über die Steuerharmonisierung bzw. in den

mer Kulturförderung sind und bleiben die privaten Mäzene,

beiden damit vorgelegten Entwürfen zu Bundesgesetzen

welche leider für ihre kulturellen Aktionen, im Gegensatz zu

über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone

den Sponsoren, steuerlich belastet bleiben. Der Staat kann

und Gemeinden sowie über die direkte Bundessteuer (vgl.

mit günstigen Rahmenbedingungen entscheidend dazu bei-

BBI1983IIIS. 1 ff.) die Belange der Kulturförderung berück-

tragen, dass die private Kulturförderung gedeiht.

sichtigt:

Der Bundesrat wird deshalb ersucht, folgende Fragen zu

a. Zum einen sehen die beiden erwähnten Gesetzentwürfe

beantworten:

vor, dass der Private freiwillige Zuwendungen an juristische

1. Warum wurde die 1986 eingereichte Motion zur fiskali-

Personen mit Sitz in der Schweiz, die im Hinblick auf öffent-

schen Entlastung der privaten Kulturförderung bisher nicht

liche oder ausschliesslich gemeinnützige Zwecke von der

realisiert?

Steuerpflicht befreit sind, steuerlich in gewissem Umfang

2. Welche Massnahmen gedenkt der Bundesrat zu treffen,

vom Einkommen abziehen kann (vgl. Art. 10 Abs. 2 Bst. i

um die Steuerpolitik der Kantone bei der fiskalischen Entla-

StHG und Art. 33 Abs. 1 Bst. i DBG zu dieser Abzugsmög-

stung von Mäzenen zu harmonisieren?

lichkeit sowie die Art. 26 Abs. 1 Bst. f StHG und 62 Bst. g

3. Welche Möglichkeiten zur Verbesserung der Rahmenbe-

DBG zur Steuerbefreiung der betreffenden juristischen Per-

dingungen in der Kulturpflege sieht der Bundesrat ausser-

sonen). Wie in der Botschaft ausgeführt wird, gehören zu

halb der Fiskalpolitik?

den gemeinnützigen Zwecken, die auf diese Weise steuer-

lich begünstigt werden, nicht zuletzt auch kulturelle

Texte de l'interpellation du 12 décembre 1988

Zwecke, also insbesondere solche von Kunst und Wissen-

Au moment de l'examen d'un article constitutionnel sur

schaft (vgl. S. 109, Ausführungen zu Art. 26 Abs. 1 Bst. f

l'aide à la culture en 1986, la commission du Conseil natio-

StHG). Hinsichtlich der Steuerbefreiung juristischer Perso-

nal avait déposé une motion tendant à l'octroi d'avantages

nen aufgrund gemeinnütziger Zwecke halten sich im übri-

fiscaux aux particuliers qui soutiennent la culture. Comme

gen die beiden Gesetzentwürfe nur an eine schon beste-

ce projet d'article constitutionnel a été rejeté à une faible

hende Praxis. Für die direkte Bundessteuer ist es die Praxis

majorité par le souverain, le Conseil fédéral prépare une

zu Artikel 16 Ziffer 3 BdBSt, die unter gemeinnützigen Zwek-

base constitutionnelle pour la prochaine législature. Cette

ken ausdrücklich auch kulturelle Zwecke versteht (vgl. in

base est plus indispensable que jamais dans une société où

diesem Sinne H. Masshardt, Wehrsteuerkommentar, 1982,

la culture assure un certain équilibre face à l'importance

S. 168 ff., insbesondere N. 14 zu Art. 16 BdBSt). Während

croissante d'une approche rationnelle voulue par la techni-

also eine solche Steuerbefreiung schon bisheriger Praxis

que. Parmi ceux qui oeuvrent efficacement en faveur de la

entspricht, stellt die erwähnte Möglichkeit für den privaten

culture, on trouve toujours des mécènes privés dont l'action

Steuerpflichtigen, entsprechende Abzüge an steuerbefreite

continue malheureusement à être soumise à l'impôt,

juristische Personen von seinem steuerbaren Einkommen in

contrairement aux projets lancés par des sponsors. Or, en

Abzug zu bringen, für die direkte Bundessteuer eine Neue-

accordant des facilités aux mécènes, l'Etat pourrait favoriser

rung dar. Dagegen kennen rund zwei Drittel der Kantone

considérablement le développement de l'aide privée à la

bereits heute eine solche Abzugsmöglichkeit; aufgrund des

culture.

Le Conseil fédéral est donc invité à répondre aux questions Steuerharmonisierungsgesetzes werden sich auch die restli-

suivantes: chen Kantone diesbezüglich anschliessen müssen.

1. Pourquoi la motion déposée en 1986 afin que des avanta- b. Eine weitere bedeutsame Massnahme der steuerlichen

ges fiscaux soient accordés en faveur de l'aide privée à la Kulturförderung wird in der Vorlage über die Steuerharmo-

culture n'a-t-elle pas eu de suite jusqu'ici? nisierung in Artikel 32 Absatz 2bis DBG vorgesehen. Danach

2. Quelles mesures le Conseil fédéral compte-t-il prendre soll der private Liegenschaftsbesitzer neben dem allgemei-

pour harmoniser la politique fiscale des cantons quant aux nen Aufwand künftig auch diejenigen Kosten denkmalpfle-

avantages fiscaux accordés aux mécènes? gerischer Arbeiten bei der direkten Bundessteuer von sei-

3. Le Conseil fédéral envisagerait-il d'autres possibilités nem Einkommen absetzen dürfen, die er aufgrund gesetzli-

cher Vorschriften, im Einvernehmen mit den Behörden oder

d'aménagement, outre la politique fiscale, qui favoriseraient

la vie culturelle dans notre pays? auf deren Anordnung hin vorgenommen hat. Nach dem von

den eidgenössischen Räten eingefügten neuen Absatz 2bis

von Artikel 10 StHG können die Kantone ebenfalls Abzüge

Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Bonny, Bonvin, «für Denkmalpflege» vorsehen. Weitere Anträge sind indes

Bundi, Cincera, Columberg, Fischer-Seengen, Frey Claude, bei der parlamentarischen Beratung der beiden Gesetzent-

Frey Walter, Giger, Graf, Hildbrand, Keller, Kohler, Loeb, würfe nicht gestellt worden.

17. März 1989 N 623 Interpellation Maeder

c. Daher darf der Bundesrat nach wie vor davon ausgehen, und Artikel 60 der revidierten Signalisationsverordnung bis

der in derseinerzeitigen Motion erteilte Auftrag zur Kulturför- zur Abklärung besserer Möglichkeiten noch nicht in Kraft zu

derung mit fiskalischen Mitteln sei aufgrund des geltenden setzen?

Verfassungsrechts erfüllt. Allfällige weitergehende Mass-

nahmen Messen sich ohnehin erst in Erwägung ziehen, wenn Texte de l'interpellation du 14 décembre 1988

eine ausdrückliche Grundlage für die Tätigkeit des Bundes La révision de l'ordonnance sur la signalisation routière, que

im Bereich der Kultur in der Verfassung verankert würde. l'administration a préparée en application de la loi fédérale

3. Was die Möglichkeiten zur Verbesserung der Rahmenbe- sur la circulation routière, va entrer en vigueur prochaine-

dingungen in der Kulturpflege ausserhalb der Fiskalpolitik ment. Il en ressort que le législateur n'a tenu compte, s'agis-

betrifft, hat der Bundesrat in seiner Botschaft vom 18. April sant des indicateurs de direction pour les cyclistes, ni des

1984 zur «Eidgenössischen Kultur-Initiative» im Sinne eines efforts déployés par certains cantons et des propositions

kulturpolitischen Programms eine Reihe von Massnahmen qu'ils ont émises (voir en particulier la tentative du canton

zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Kultur- de Berne de lancer un projet dans ce domaine), ni des

pflege genannt. Darunter fallen die Verstärkung der sozialen arguments des organisations de cyclistes. Au lieu de donner

Sicherheit von Kulturschaffenden, die Vertiefung der künst- la possibilité d'introduire des indicateurs de direction diffé-

lerischen Ausbildung, die Verbesserung des Rechtsschut- renciés pour les cyclistes, la révision de l'ordonnance va

zes, die gezielte und verstärkte Förderung der Organisatio- jusqu'à faire disparaître des villes les panneaux qu'elles

nen von Kulturschaffenden und deren Dienstleistungen avaient introduits en faveur de cette catégorie d'usagers.

sowie die Intensivierung der kulturellen Information und Le Conseil fédéral est donc invité à répondre aux questions

Dokumentation, eingeschlossen die wissenschaftliche For- suivantes:

schung über Kulturfragen. Durch die Verwerfung des Kultur- 1. Est-il disposé à tenir compte, dans le cadre de la révision

artikels sah sich der Bundesrat jedoch gezwungen, auf die actuelle, des arguments et des propositions des cantons

Konkretisierung und Verwirklichung dieses Programms zu ainsi que des organisations oeuvrant activement en faveur

verzichten. Er muss sich deshalb vorläufig darauf beschrän- d'indicateurs de direction pour les cyclistes, et à rendre

ken, seine bisherige Kulturpolitik als Ergänzung zu den possible l'introduction de panneaux différenciés?

Aktivitäten von Privaten, Gemeinden und Kantonen fortzu- 2. Est-il pour le moins disposé à ajourner l'entrée en vigueur

setzen und die bisher unbestrittenen Bereiche der Kulturför- des nouveaux articles 54, 5e alinéa, et 60 de l'ordonnance

derung sorgfältig weiterzupflegen. Da jedoch die Probleme précitée, jusqu'à ce qu'il ait déterminé si des solutions plus

und Bedürfnisse weiterbestehen, ja sich ständig vergrös- favorables sont envisageables?

sern, ist längerfristig ein Ausbau der kulturpolitischen Mass-

nahmen des Bundes dringend erforderlich. Wie in den Mitunterzeichner- Cosignataire: Günter (1 )

Regierungsrichtlinien angekündigt, will der Bundesrat

gegen Ende der laufenden Legislaturperiode einen entspre- Schriftliche Begründung - Développement par écrit

chenden Antrag unterbreiten. Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht

eine schriftliche Antwort.

Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes-

rates befriedigt. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates

vom 22. Februar 1989

Rapport écrit du Conseil fédéral du 22 février 1989

Im Vernehmlassungsverfahren hat sich die überwiegende

88.855 Mehrheit der Kantone und Verbände für die Einführung

eines einheitlichen roten Wegweisers für alle Radfahrerbe-

#ST#

lange ausgesprochen. Der rote Wegweiser erleichtert den

Interpellation Maeder Radfahrern beim Vorhandensein mehrerer Wegweiser die

Revision der Signalisationsverordnung. Orientierung und fügt sich gut in das Wegweiser-Farbsy-

Wegweisung für Radfahrer stem ein. Eine differenzierte Wegweisung mittels verschie-

denfarbiger Wegweiser, wie sie z. T. aus Radfahrerkreisen

Révision de l'ordonnancé vorgeschlagen wurde, dürfte zu Verwechslungen Anlass

sur la signalisation routière. geben; denn .die Farbe der Wegweiser kennzeichnet

Indicateurs de direction pour cyclistes bestimmte Strassenkategorien (z. B. blaue Wegweiser ste-

hen auf Hauptstrassen, grüne auf Autobahnen und Auto-

strassen, weisse auf Nebenstrassen). Im weiteren ist zu

beachten, dass auf dem Wegweiser «Empfohlene Route für

Radfahrer» ein freies Feld vorgesehen ist, auf dem differen-

Wortlaut der Interpellation vom 14. Dezember 1988 zierte Angaben (z. B. Namen der Radroute, Angaben über

Die in der Verwaltung vorbereitete Revision der Signalisa- den Streckenverlauf, Steigungen) in Form von Aufschriften

tionsverordnung zum SVG soll demnächst in Kraft gesetzt oder Farbsymbolen angebracht werden können.

werden. Es ist ersichtlich, dass darin in bezug auf die Weg- Anlässlich einer Besprechung dieser Angelegenheit mit der

weisung für Radfahrer weder den Bestrebungen und Anre- parlamentarischen Velogruppe vom 6. Oktober 1988 im Par-

gungen einzelner Kantone (vgl. dazu insbesondere die lamentsgebäude, an welcher u.a. der Interpellant anwesend

Bemühungen des Kantons Bern für ein neues Wegwei- war, wurde die neue Regelung erläutert und begründet, der

sungskonzept für Radfahrer) noch den interessierten Orga- von den anwesenden Parlamentariern keine nennenswerte

nisationen der Velofahrer Rechnung getragen wird. Anstatt Opposition erwachsen ist.

in Zukunft eine differenzierte Wegweisung auch für die Aufgrund dieser Ausführungen werden die Fragen des Inter-

Radfahrer zu ermöglichen, sollen sogar bisherige Wegwei- pellanten wie folgt beantwortet:

sungen, wie sie in den Städten verbreitet sind, ver- 1. Der Bundesrat hat am 25. Januar 1989 die Aenderungen

schwinden. der Signalisationsverordnung beschlossen und darin die

Der Bundesrat wird in diesem Zusammenhang um die Anliegen des Interpellanten berücksichtigt: für die Radfah-

Beantwortung folgender Fragen gebeten: rer gilt die oben umschriebene, klar differenzierte Wegwei-

1. Ist der Bundesrat bereit, in der revidierten Signalisations- sung. Den Kantonen wurde eine Uebergangsfrist für die

verordnung den Anliegen und Anregungen der in den Fra- Umsignalisierung bis zum 31. Dezember 1998 eingeräumt.

gen der Wegweisung für Radfahrer aktiven Kantone und 2. Eine Aussetzung des Entscheides erübrigt sich.

Organisationen noch Rechnung zu tragen und für die Rad-

fahrer eine klar differenzierte Wegweisung zu ermöglichen? Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes-

2. Ist der Bundesrat bereit, zumindest Artikel 54 Absatz 5 rates teilweise befriedigt.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Interpellation Mühlemann Steuerliche Entlastung der Kulturförderung

Interpellation Mühlemann Aide privée à la culture. Avantages fiscaux

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1989

Année

Anno

Band II

Volume

Volume

Session Frühjahrssession

Session Session de printemps

Sessione Sessione primaverile

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 17

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 88.844

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 17.03.1989 - 08:00

Date

Data

Seite 622-623

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Ref. No 20 017 304

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