Housing and Media Research Postulates Accepted
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court addressed two postulates. The first, Postulat Gysin, concerned the housing market and construction, requesting better tracking of vacant housing, more development land, and denser construction. The government agreed to examine these issues. The second, Postulat Ott, addressed media impact research, arguing for increased promotion and coordination of research into the long-term effects of media, particularly television, on consciousness and behavior, as opposed to mere audience measurement. The government agreed to accept this postulate as well, but did not commit to proposing federal contributions for such research.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 al. 1 LTF; Housing and Media Research Postulates Accepted: The first, Postulat Gysin, concerned the housing market and construction, requesting better tracking of vacant housing, more development land, and denser construction. The government agreed to examine these issues. The second, Postulat Ott, addressed media impact research, arguing for increased promotion and coordination of research into the long-term effects of media, particularly television, on consciousness and behavior, as opposed to mere audience measurement. The government agreed to accept this postulate as well, but did not commit to proposing federal contributions for such research.
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KI-generiertThis provision is cited to determine who bears the costs of the proceedings, implying it was applied in the dispositive regarding cost allocation.
Volltext
Postulat Gysin 592 17 mars 1989
Die Tierseuchenbekämpfung wird immer mehr von den Aus- Will man in Zukunft eine bewusste Medienpolitik betreiben -
senhandelsbeziehungen abhängig, für deren Politik der welche angesichts des wachsenden Einflusses der Massen-
Bund zuständig ist. Daher muss der Bund sich vermehrt medien, insbesondere der Télévision, auf das Bewusstsein
darum bemühen, die einheitliche und wirksame Bekämp- eine Kulturpolitik und eine Staatspolitik sein wird -, wird es
fung von Tierseuchen zu sichern. notwendig sein, vermehrt Ergebnisse einer wirklichen
Medien-Wirkungsforschung zur Verfügung zu haben.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Die Medien-Wirkungsforschung, die in unserem Land bisher
vom 27. Februar 1989 erst verstreut und in Ansätzen betrieben wird, bedürfte dazu
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 27 février 1989 vermehrter Förderung und Koordination. Ich verweise dies-
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen, bezüglich insbesondere auf die Forschungen und Mei-
beabsichtigt allerdings nicht, die Wiedereinführung von nungsäusserungen des Schweizer Soziologen Prof. Dr. Pe-
Bundesbeiträgen zu beantragen. ter Atteslander.
In welcher Weise solche Förderung und Koordination der
Ueberwiesen - Transmis Medien-Wirkungsforschung zweckdienlich zu erfolgen
hätte, bedürfte einer besondern Ueberprüfung.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
#ST# 88.757 vom 13. Februar 1989
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 13 février 1989
Postulat Ott Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Medien-Wirkungsforschung Ueberwiesen - Transmis
Recherches sur l'impact des médias
#ST# 88.795
Wortlaut des Postulates vom 5. Oktober 1988 Postulat Gysin
Angesichts der zunehmenden Verkommerzialisierung des Wohnungsmarkt und Wohnungsbau
Fernsehens (Satellitenprogramme usw.) und der damit ver-
bundenen Gefahren einer kulturellen Nivellierung, welche Marché locatif
schwerwiegende kulturelle und auch politische Folgen
haben kann, wird der Bundesrat eingeladen, zu prüfen und
darüber Bericht zu erstatten, in welcher Weise in der
Schweiz die Medien-Wirkungsforschung (im Unterschied
zur bereits hinlänglich betriebenen Medien-Nutzungsfor- Wortlaut des Postulates vom 7. Oktober 1988
schung) vermehrt gefördert und sinnvoll koordiniert werden Die amtlich publizierten Leerwohnungsziffern geben ver-
kann. mutlich nur einen Bruchteil der effektiv leerstehenden Woh-
nungen an. Der Vergleich zwischen der umfassenden Woh-
Texte du postulat du 5 octobre 1988 nungszählung (Volkszählung) und den alljährlichen Anga-
Au vu de la commercialisation croissante de la télévision ben drängt diesen Schluss auf. Eine bessere jährliche Erfas-
(programmes transmis par satellite, etc.) qui peut entraîner sung ist geboten.
un fâcheux nivellement sur le plan culturel et politique, je Obwohl die heutigen Leerwohnungsziffern unzulänglich
prie le Conseil fédéral d'examiner, dans un rapport, la ques- sind, kann festgestellt werden, dass das Angebot neuer
tion de l'opportunité d'une étude qui permettrait de détermi- Wohnungen rückläufig ist, wogegen die Nachfrage nicht
ner comment la Suisse pourrait mieux promouvoir et coor- abgenommen hat. Mit Dirigismus ist der Situation nicht
donner les recherches sur l'impact des médias (par opposi- beizukommen. Mehr Wohnungsbau ist nötig. Erwünscht
tion aux nombreuses études d'audience qui sont effectuées sind hiezu eine ausreichende Erschliessung von Bauland
dans notre pays). und eine bodensparende Bauverdichtung.
Der Bundesrat wird eingeladen, in Verbindung mit den Kan-
Mitunterzeichner - Cosignataires: Auer, Bär, Bäumlin tonen
Richard, Bäumlin Ursula, Béguelin, Biel, Borei, Braun- 1. zur Kontrolle der bisherigen Erhebungs-Methode in aus-
schweig, Brügger, Bundi, Carobbio, Columberg, David, Die- gewählten Siedlungen eine periodische Stichprobe-Ermitt-
ner, Dietrich, Dünki, Fankhauser, Grendelmeier, Hafner lung der leerstehenden Wohnungen in Aussicht zu nehmen;
Ursula, Jeanprêtre, Ledergerber, Leuenberger-Solothurn, 2. auf eine ausreichende Erschliessung von Bauland hinzu-
Maeder, Matthey, Nabholz, Portmann, Reimann Fritz, Stap- wirken;
pung, Stocker, Ulrich, Widmer, Zbinden Hans, Züger, Zwy-, 3. konkrete Wege für bodensparende Bauverdichtung auf-
gart (34) zuzeigen.
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Texte du postulat du 7 octobre 1988
Unter Medien-Nutzungsforschung (insbesondere auf dem Les chiffres officiels concernant le nombre de logements
Gebiet des Fernsehens) verstehen wir das rein statistische vides sont sans doute en-dessous de la réalité. C'est du
Erforschen (mit Hilfe von Einschaltquoten), wie bestimmte moins ce qui ressort de la comparaison entre le recense-
Arten von Sendungen beim Publikum «ankommen» bzw. ment général des logements (recensement de la population)
von wievielen sie überhaupt beachtet und «konsumiert» et les données annuelles. La fiabilité de ces dernières doit,
werden. Diese Art von Forschung ist rein quantitativ und ist en l'occurrence, être améliorée.
hauptsächlich interessant vom Gesichtspunkt der Medien- Même si les chiffres actuels sur les logements inhabités sont
Werbung bzw. zur Erhebung eines durchschnittlichen Publi- incomplets, on constate que l'offre de nouveaux logements
kumsgeschmacks. est en recul, alors que la demande, elle, ne diminue pas. Or,
Unter Medien-Wirkungsforschung dagegen versteht man le dirigisme n'apporte aucune solution au problème. Ce qu'il
eine mehr qualitativ orientierte und in die Tiefe gehende faut, c'est construire davantage. Pour cela, il y aurait lieu,
Erforschung der längerfristigen Wirkungen im Bewusstsein d'une part, de veiller à ce que la surface des terrains à bâtir
und im Verhalten bestimmter Gruppen des Medienpubli- soit suffisante et, d'autre part, de favoriser une utilisation
kums, die durch bestimmte Arten von Sendungen ausgelöst plus rationnelle de ces terrains, en encourageant l'habitat
werden. groupé.
17. März 1989 N 593 Postulat Eppenberger Susi
Le Conseil fédéral est invité, en collaboration avec les can- Schriftliche Erklärung des Bundesrates
tons: vom 22. Februar 1989
1. à vérifier périodiquement les méthodes de recensement Déclaration écrite du Conseil fédéral du 22 février 1989
des logements vides utilisées jusqu'à ce jour, sur la base Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
d'échantillonnages;
2. à veiller à ce que la surface des terrains à bâtir soit Ueberwiesen - Transmis
suffisante;
3. à trouver des solutions concrètes qui permettraient de
construire, tout en économisant le terrain.
#ST# 88.818
Mitunterzeichner- Cosignataires: Aliesch, Blocher, Burck-
hardt, Cavadini, Cincera, Frey Walter, Früh, Giger, Hänggi, Postulat Eppenberger Susi
Mühlemann, Reimann Maximilian, Schule, Zwingli (13)
Altersgrenze
Schriftliche Begründung - Développement par écrit bei den Ausgleichszahlungen
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht in der Landwirtschaft
eine schriftliche Antwort. Paiements compensatoires
dans l'agriculture. Age limite
Schriftliche Erklärung des Bundesrates
vom 30. Januar 1989
Déclaration écrite du Conseil fédéral du 30 janvier 1989
Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Wortlaut des Postulates vom 1. Dezember 1988
Ueberwiesen - Transmis Die Landwirtschaft erhält heute, insbesondere im Berg- und
Hügelgebiet, verschiedene Ausgleichszahlungen in der
Form von Kosten beitragen je GVE, Bewirtschaftungsbeiträ-
gen je ha, Sömmerungsbeiträgen, Ausmerzbeiträgen je Tier
#ST# 88.797 und Betriebsbeiträgen. Diese machen einen beträchtlichen
Teil des bäuerlichen Einkommens aus. Die Beiträge werden
dem Bewirtschafter ausgerichtet, unabhängig vom Alter
Postulat Leutenegger Oberholzer desselben. Dies hat den Nachteil, dass die Hofübergabe
Umweltfreundliches, dadurch oft ungebührlich hinausgezogen wird, zum Nach-
ungebleichtes Papier teil der nachfolgenden jüngeren Generation.
Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, ob es nicht sinn-
Papier recyclé voll und zweckmässig wäre, bei den erwähnten Ausgleichs-
zahlungen eine Altersgrenze einzuführen.
Texte du postulat du 1er décembre 1988
Les agriculteurs reçoivent actuellement, surtout dans les
Wortlaut des Postulates vom 7. Oktober 1988 régions de montagne et de collines, divers paiements com-
Der Bundesrat wird eingeladen, die geeigneten Schritte
pensatoires sous forme de contributions aux-frais par UGB,
einzuleiten, damit die Produktion von chlorgebleichtem auf de contributions à l'exploitation agricole du sol par ha, de
das umweltfreundliche, ungebleichte Papier umgestellt contributions d'estivage, de contributions à l'élimination du
wird. Ziel muss es dabei sein, Chlor aus allen Produkten zu bétail par animal et de contributions à l'exploitation en
entfernen, die wir im, Alltag benutzen.
général.
Les sommes en question, qui constituent une part impor-
Texte du postulat du 7 octobre 1988 tante du revenu des paysans, sont versées aux exploitants
Le Conseil fédéral est invité à prendre les mesures appro-
indépendamment de leur âge. Il en résulte un gros inconvé-
priées pour que la production du papier blanchi au chlore
nient: la reprise de l'exploitation se fait souvent attendre très
soit remplacée par celle de papier écru «écologique». Ces longtemps, au détriment de la jeune génération.
mesures devront contribuer à éliminer le chlore des produits
que nous utilisons-quotidiennement. Le Conseil fédéral est invité à examiner s'il ne serait pas
judicieux de fixer un âge limite en ce qui concerne les
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Danuser, Fetz, Haf- paiements susmentionnés.
ner Ursula, Herczog, Meier-Glattfelden, Rechsteiner,
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bremi, Bühler, Cincera,
Schmid, Stocker, Thür, Ulrich, Weder-Basel (12)
Engler, Fischer-Seengen, Früh, Kühne, Rutishauser, Schni-
Schriftliche Begründung - Développement par écrit der, Tschuppert, Wanner, Zwingli (12)
Blütenweisses Papier stellt eine ernsthafte Belastung für
unsere Umwelt dar, denn zur Bleichung von Papier werden Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht
grosse Mengen Chlor gebraucht. Emissionen während des
Bleichprozesses (v.a. organische Chlorverbindungen), stark eine schriftliche Antwort.
chlorhaltige Abwässer und bei der Abfallverbrennung
entstehende Chlorverbindungen und Spuren von Dioxinen Schriftliche Erklärung des Bundesrates
sind der Preis für diesen Luxus. Problematisch ist dabei vor vom 30. Januar 1989
allem die Quantität, die an gebleichtem Papier anfällt: rie- Déclaration écrite du Conseil fédéral du 30 janvier 1989
sige Mengen an Toilettenpapier, Kaffeefiltern, Windeln, Bin- Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
den, Briefpapier, Verpackungsmaterial usw. werden tagtäg-
lich in den Haushaltungen verbraucht. Ueberwiesen - Transmis
Die Umstellung auf ungebleichte Papiermasse ist möglich
und hat sich auch mancherorts schon bewährt. In Schwe-
den zum Beispiel werden grosse Anstrengungen in dieser
Richtung unternommen. Bereits dieses Jahr sollen die Her-
steller von Wegwerfwindeln zum Beispiel ihre gesamte Pro-
duktion auf ungebleichte Papiermasse umgestellt haben.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Gysin Wohnungsmarkt und Wohnungsbau
Postulat Gysin Marché locatif
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1989
Année
Anno
Band II
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 17
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 88.795
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 17.03.1989 - 08:00
Date
Data
Seite 592-593
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Ref. No 20 017 270
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