Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 88-795 KI-generiert

Housing and Media Research Postulates Accepted

Geschäftsnummer VPB 88-795
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The court addressed two postulates. The first, Postulat Gysin, concerned the housing market and construction, requesting better tracking of vacant housing, more development land, and denser construction. The government agreed to examine these issues. The second, Postulat Ott, addressed media impact research, arguing for increased promotion and coordination of research into the long-term effects of media, particularly television, on consciousness and behavior, as opposed to mere audience measurement. The government agreed to accept this postulate as well, but did not commit to proposing federal contributions for such research.

Legislator-Regeste

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Art. 66 al. 1 LTF; Housing and Media Research Postulates Accepted: The first, Postulat Gysin, concerned the housing market and construction, requesting better tracking of vacant housing, more development land, and denser construction. The government agreed to examine these issues. The second, Postulat Ott, addressed media impact research, arguing for increased promotion and coordination of research into the long-term effects of media, particularly television, on consciousness and behavior, as opposed to mere audience measurement. The government agreed to accept this postulate as well, but did not commit to proposing federal contributions for such research.

Schlagwörter

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Wohnbauförderung Beitrag Förderung der Forschung Forschungsergebnis Rüge der Sachverhaltsfeststellung Medienrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 al. 1 LTF

This provision is cited to determine who bears the costs of the proceedings, implying it was applied in the dispositive regarding cost allocation.

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Volltext

Postulat Gysin 592 17 mars 1989

Die Tierseuchenbekämpfung wird immer mehr von den Aus- Will man in Zukunft eine bewusste Medienpolitik betreiben -

senhandelsbeziehungen abhängig, für deren Politik der welche angesichts des wachsenden Einflusses der Massen-

Bund zuständig ist. Daher muss der Bund sich vermehrt medien, insbesondere der Télévision, auf das Bewusstsein

darum bemühen, die einheitliche und wirksame Bekämp- eine Kulturpolitik und eine Staatspolitik sein wird -, wird es

fung von Tierseuchen zu sichern. notwendig sein, vermehrt Ergebnisse einer wirklichen

Medien-Wirkungsforschung zur Verfügung zu haben.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates Die Medien-Wirkungsforschung, die in unserem Land bisher

vom 27. Februar 1989 erst verstreut und in Ansätzen betrieben wird, bedürfte dazu

Déclaration écrite du Conseil fédéral du 27 février 1989 vermehrter Förderung und Koordination. Ich verweise dies-

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen, bezüglich insbesondere auf die Forschungen und Mei-

beabsichtigt allerdings nicht, die Wiedereinführung von nungsäusserungen des Schweizer Soziologen Prof. Dr. Pe-

Bundesbeiträgen zu beantragen. ter Atteslander.

In welcher Weise solche Förderung und Koordination der

Ueberwiesen - Transmis Medien-Wirkungsforschung zweckdienlich zu erfolgen

hätte, bedürfte einer besondern Ueberprüfung.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates

#ST# 88.757 vom 13. Februar 1989

Déclaration écrite du Conseil fédéral du 13 février 1989

Postulat Ott Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Medien-Wirkungsforschung Ueberwiesen - Transmis

Recherches sur l'impact des médias

#ST# 88.795

Wortlaut des Postulates vom 5. Oktober 1988 Postulat Gysin

Angesichts der zunehmenden Verkommerzialisierung des Wohnungsmarkt und Wohnungsbau

Fernsehens (Satellitenprogramme usw.) und der damit ver-

bundenen Gefahren einer kulturellen Nivellierung, welche Marché locatif

schwerwiegende kulturelle und auch politische Folgen

haben kann, wird der Bundesrat eingeladen, zu prüfen und

darüber Bericht zu erstatten, in welcher Weise in der

Schweiz die Medien-Wirkungsforschung (im Unterschied

zur bereits hinlänglich betriebenen Medien-Nutzungsfor- Wortlaut des Postulates vom 7. Oktober 1988

schung) vermehrt gefördert und sinnvoll koordiniert werden Die amtlich publizierten Leerwohnungsziffern geben ver-

kann. mutlich nur einen Bruchteil der effektiv leerstehenden Woh-

nungen an. Der Vergleich zwischen der umfassenden Woh-

Texte du postulat du 5 octobre 1988 nungszählung (Volkszählung) und den alljährlichen Anga-

Au vu de la commercialisation croissante de la télévision ben drängt diesen Schluss auf. Eine bessere jährliche Erfas-

(programmes transmis par satellite, etc.) qui peut entraîner sung ist geboten.

un fâcheux nivellement sur le plan culturel et politique, je Obwohl die heutigen Leerwohnungsziffern unzulänglich

prie le Conseil fédéral d'examiner, dans un rapport, la ques- sind, kann festgestellt werden, dass das Angebot neuer

tion de l'opportunité d'une étude qui permettrait de détermi- Wohnungen rückläufig ist, wogegen die Nachfrage nicht

ner comment la Suisse pourrait mieux promouvoir et coor- abgenommen hat. Mit Dirigismus ist der Situation nicht

donner les recherches sur l'impact des médias (par opposi- beizukommen. Mehr Wohnungsbau ist nötig. Erwünscht

tion aux nombreuses études d'audience qui sont effectuées sind hiezu eine ausreichende Erschliessung von Bauland

dans notre pays). und eine bodensparende Bauverdichtung.

Der Bundesrat wird eingeladen, in Verbindung mit den Kan-

Mitunterzeichner - Cosignataires: Auer, Bär, Bäumlin tonen

Richard, Bäumlin Ursula, Béguelin, Biel, Borei, Braun- 1. zur Kontrolle der bisherigen Erhebungs-Methode in aus-

schweig, Brügger, Bundi, Carobbio, Columberg, David, Die- gewählten Siedlungen eine periodische Stichprobe-Ermitt-

ner, Dietrich, Dünki, Fankhauser, Grendelmeier, Hafner lung der leerstehenden Wohnungen in Aussicht zu nehmen;

Ursula, Jeanprêtre, Ledergerber, Leuenberger-Solothurn, 2. auf eine ausreichende Erschliessung von Bauland hinzu-

Maeder, Matthey, Nabholz, Portmann, Reimann Fritz, Stap- wirken;

pung, Stocker, Ulrich, Widmer, Zbinden Hans, Züger, Zwy-, 3. konkrete Wege für bodensparende Bauverdichtung auf-

gart (34) zuzeigen.

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Texte du postulat du 7 octobre 1988

Unter Medien-Nutzungsforschung (insbesondere auf dem Les chiffres officiels concernant le nombre de logements

Gebiet des Fernsehens) verstehen wir das rein statistische vides sont sans doute en-dessous de la réalité. C'est du

Erforschen (mit Hilfe von Einschaltquoten), wie bestimmte moins ce qui ressort de la comparaison entre le recense-

Arten von Sendungen beim Publikum «ankommen» bzw. ment général des logements (recensement de la population)

von wievielen sie überhaupt beachtet und «konsumiert» et les données annuelles. La fiabilité de ces dernières doit,

werden. Diese Art von Forschung ist rein quantitativ und ist en l'occurrence, être améliorée.

hauptsächlich interessant vom Gesichtspunkt der Medien- Même si les chiffres actuels sur les logements inhabités sont

Werbung bzw. zur Erhebung eines durchschnittlichen Publi- incomplets, on constate que l'offre de nouveaux logements

kumsgeschmacks. est en recul, alors que la demande, elle, ne diminue pas. Or,

Unter Medien-Wirkungsforschung dagegen versteht man le dirigisme n'apporte aucune solution au problème. Ce qu'il

eine mehr qualitativ orientierte und in die Tiefe gehende faut, c'est construire davantage. Pour cela, il y aurait lieu,

Erforschung der längerfristigen Wirkungen im Bewusstsein d'une part, de veiller à ce que la surface des terrains à bâtir

und im Verhalten bestimmter Gruppen des Medienpubli- soit suffisante et, d'autre part, de favoriser une utilisation

kums, die durch bestimmte Arten von Sendungen ausgelöst plus rationnelle de ces terrains, en encourageant l'habitat

werden. groupé.

17. März 1989 N 593 Postulat Eppenberger Susi

Le Conseil fédéral est invité, en collaboration avec les can- Schriftliche Erklärung des Bundesrates

tons: vom 22. Februar 1989

1. à vérifier périodiquement les méthodes de recensement Déclaration écrite du Conseil fédéral du 22 février 1989

des logements vides utilisées jusqu'à ce jour, sur la base Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

d'échantillonnages;

2. à veiller à ce que la surface des terrains à bâtir soit Ueberwiesen - Transmis

suffisante;

3. à trouver des solutions concrètes qui permettraient de

construire, tout en économisant le terrain.

#ST# 88.818

Mitunterzeichner- Cosignataires: Aliesch, Blocher, Burck-

hardt, Cavadini, Cincera, Frey Walter, Früh, Giger, Hänggi, Postulat Eppenberger Susi

Mühlemann, Reimann Maximilian, Schule, Zwingli (13)

Altersgrenze

Schriftliche Begründung - Développement par écrit bei den Ausgleichszahlungen

Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht in der Landwirtschaft

eine schriftliche Antwort. Paiements compensatoires

dans l'agriculture. Age limite

Schriftliche Erklärung des Bundesrates

vom 30. Januar 1989

Déclaration écrite du Conseil fédéral du 30 janvier 1989

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Wortlaut des Postulates vom 1. Dezember 1988

Ueberwiesen - Transmis Die Landwirtschaft erhält heute, insbesondere im Berg- und

Hügelgebiet, verschiedene Ausgleichszahlungen in der

Form von Kosten beitragen je GVE, Bewirtschaftungsbeiträ-

gen je ha, Sömmerungsbeiträgen, Ausmerzbeiträgen je Tier

#ST# 88.797 und Betriebsbeiträgen. Diese machen einen beträchtlichen

Teil des bäuerlichen Einkommens aus. Die Beiträge werden

dem Bewirtschafter ausgerichtet, unabhängig vom Alter

Postulat Leutenegger Oberholzer desselben. Dies hat den Nachteil, dass die Hofübergabe

Umweltfreundliches, dadurch oft ungebührlich hinausgezogen wird, zum Nach-

ungebleichtes Papier teil der nachfolgenden jüngeren Generation.

Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen, ob es nicht sinn-

Papier recyclé voll und zweckmässig wäre, bei den erwähnten Ausgleichs-

zahlungen eine Altersgrenze einzuführen.

Texte du postulat du 1er décembre 1988

Les agriculteurs reçoivent actuellement, surtout dans les

Wortlaut des Postulates vom 7. Oktober 1988 régions de montagne et de collines, divers paiements com-

Der Bundesrat wird eingeladen, die geeigneten Schritte

pensatoires sous forme de contributions aux-frais par UGB,

einzuleiten, damit die Produktion von chlorgebleichtem auf de contributions à l'exploitation agricole du sol par ha, de

das umweltfreundliche, ungebleichte Papier umgestellt contributions d'estivage, de contributions à l'élimination du

wird. Ziel muss es dabei sein, Chlor aus allen Produkten zu bétail par animal et de contributions à l'exploitation en

entfernen, die wir im, Alltag benutzen.

général.

Les sommes en question, qui constituent une part impor-

Texte du postulat du 7 octobre 1988 tante du revenu des paysans, sont versées aux exploitants

Le Conseil fédéral est invité à prendre les mesures appro-

indépendamment de leur âge. Il en résulte un gros inconvé-

priées pour que la production du papier blanchi au chlore

nient: la reprise de l'exploitation se fait souvent attendre très

soit remplacée par celle de papier écru «écologique». Ces longtemps, au détriment de la jeune génération.

mesures devront contribuer à éliminer le chlore des produits

que nous utilisons-quotidiennement. Le Conseil fédéral est invité à examiner s'il ne serait pas

judicieux de fixer un âge limite en ce qui concerne les

Mitunterzeichner - Cosignataires: Bär, Danuser, Fetz, Haf- paiements susmentionnés.

ner Ursula, Herczog, Meier-Glattfelden, Rechsteiner,

Mitunterzeichner - Cosignataires: Bremi, Bühler, Cincera,

Schmid, Stocker, Thür, Ulrich, Weder-Basel (12)

Engler, Fischer-Seengen, Früh, Kühne, Rutishauser, Schni-

Schriftliche Begründung - Développement par écrit der, Tschuppert, Wanner, Zwingli (12)

Blütenweisses Papier stellt eine ernsthafte Belastung für

unsere Umwelt dar, denn zur Bleichung von Papier werden Schriftliche Begründung - Développement par écrit

Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht

grosse Mengen Chlor gebraucht. Emissionen während des

Bleichprozesses (v.a. organische Chlorverbindungen), stark eine schriftliche Antwort.

chlorhaltige Abwässer und bei der Abfallverbrennung

entstehende Chlorverbindungen und Spuren von Dioxinen Schriftliche Erklärung des Bundesrates

sind der Preis für diesen Luxus. Problematisch ist dabei vor vom 30. Januar 1989

allem die Quantität, die an gebleichtem Papier anfällt: rie- Déclaration écrite du Conseil fédéral du 30 janvier 1989

sige Mengen an Toilettenpapier, Kaffeefiltern, Windeln, Bin- Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

den, Briefpapier, Verpackungsmaterial usw. werden tagtäg-

lich in den Haushaltungen verbraucht. Ueberwiesen - Transmis

Die Umstellung auf ungebleichte Papiermasse ist möglich

und hat sich auch mancherorts schon bewährt. In Schwe-

den zum Beispiel werden grosse Anstrengungen in dieser

Richtung unternommen. Bereits dieses Jahr sollen die Her-

steller von Wegwerfwindeln zum Beispiel ihre gesamte Pro-

duktion auf ungebleichte Papiermasse umgestellt haben.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat Gysin Wohnungsmarkt und Wohnungsbau

Postulat Gysin Marché locatif

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1989

Année

Anno

Band II

Volume

Volume

Session Frühjahrssession

Session Session de printemps

Sessione Sessione primaverile

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 17

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 88.795

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 17.03.1989 - 08:00

Date

Data

Seite 592-593

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Ref. No 20 017 270

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