Wild Animal Husbandry Subsidies Motion Referred for Further Inquiry
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered a motion to recognize wild animal husbandry, specifically deer farming, as eligible for subsidies intended for livestock in mountainous and pre-alpine regions. The court noted that while such subsidies could alleviate pressure on dairy and meat markets, protect soils and waters, and produce meat otherwise imported, wild animal husbandry is currently less economically viable than traditional livestock farming and would require public support for expansion. The court ultimately decided that the motion's goals were too broad and recommended converting it into an inquiry (Postulat) to further examine the implications and necessity of supporting wild animal husbandry from both production and ecological perspectives.
Legislator-Regeste
KI-generiertWild Animal Husbandry Subsidies Motion Referred for Further Inquiry: The court noted that while such subsidies could alleviate pressure on dairy and meat markets, protect soils and waters, and produce meat otherwise imported, wild animal husbandry is currently less economically viable than traditional livestock farming and would require public support for expansion. The court ultimately decided that the motion's goals were too broad and recommended converting it into an inquiry (Postulat) to further examine the implications and necessity of supporting wild animal husbandry from both production and ecological perspectives.
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KI-generiertThis law is the basis for the requested cost contributions for livestock holders, which the motion seeks to extend to wildlife farming.
Volltext
16. Dezember 1988 N 1921 Motion Stucky
-Ausarbeitung klarer Richtlinien und Kriterien für Umwelt- Schriftliche Begründung - Développement par écrit verträglichkeitsprüfungen im Bereich der Wasserkraft; Mit der beitragsberechtigten Anerkennung der Wildtierhal- -Vertiefte Abklärung des Wasserkraftpotentials unter tung, insbesondere der Hirschhaltung, im Sinne des Bun- Berücksichtigung der neuen Rahmenbedingungen auf kandesgesetzes über Kostenbeiträge an Viehhalter im Berggetonaler und eidgenössischer Ebene; biet und der voralpinen Hügelzone (Art. 1) werden folgende -Anstreben einer differenzierten Nutzung der Wasserkraft Vorteile erreicht: (Unterscheidung zwischen bereits belasteten und noch völ- - Entlastung des Milchund Rindfleischmarktes; lig unberührten Gebieten). -Schutz der Böden und Gewässer durch wegfallende Neueste Berechnungen haben gezeigt, dass eine zusätzli- Jaucheund Düngemittelausbringung, namentlich in ökolo-
che Elektrizitätsproduktion in der Grössenordnung von gisch sensiblen Gebieten (ein Hirsch beträgt ca. 1/10 Dün-
30 Prozent machbar ist. Durch grössere Speicherkapazität gergrossvieheinheit); kann die Sommerund Winterproduktion ausgeglichen - Produktion von Fleisch, das die Schweiz sonst importieren gestaltet werden. Mit einer gezielten Leistungssteigerung ist muss; eine Verlagerung auf Spitzenenergie möglich. Die ange- - Führen von Betrieben mit wenig Hilfskräften. strebten Massnahmen bringen eine hervorragende Siche- Die Vorteile überwiegen damit den Nachteil einer zusätzlirung der Eigenversorgung beim Ausfall eines Kernkraftchen Subvention, die allerdings durch Einsparungen bei werks. Unsere Stellung im europäischen Elektrizitätsverden Massnahmen auf dem Milchund Fleischmarkt mindebund wird entscheidend gefestigt und ausgebaut, die Ausstens zu einem guten Teil wieder wettgemacht wird. landabhängigkeit aber abgebaut. (Quellenangabe: Die Konferenz der kantonalen Energie- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates direktoren, Arbeitsgruppe «Kantonale Elektrizitätspolitik», vom 14. November 1988 hat diese Forderungen in einer schriftlichen Stellungnahme Rapport écrit du Conseil fédéral du 14 novembre 1988 festgehalten.) Die Berechtigung für Kostenbeiträge ist in Artikel 1 des Bundesgesetzes über Kostenbeiträge an Viehhalter im Berg- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates gebiet und in der voralpinen Hügelzone vom 28. Juni 1974 vom 5. Dezember 1988 (SR 916.313) geregelt. Danach richtet der Bund den Haltern Rapport écrit du Conseil fédéral du 5 décembre 1988 von Rindvieh, Tieren der Pferdegattung, Schafen, Ziegen Die Motion strebt grundsätzlich danach, die Modernisierung und Zuchtschweinen im Berggebiet und in der voralpinen der bestehenden Wasserkraftanlagen und eine Vereinfa- Hügelzone mit Rücksicht auf die erschwerten Produktions-
chung von Verfahren zu fördern. Diese Zielsetzung harmoverhältnisse Kostenbeiträge aus. Die Halter von Wildtieren
niert seht gut mit der Energiepolitik des Bundes. sind heute von den Kostenbeiträgen ausgeschlossen. Andererseits müssen Natur-, Heimatund Umweltschutz in Mit der wirtschaftlichen Wildtierhaltung (vorab Damund der Interessenabwägung mitberücksichtigt werden. Inwie- Rothirsche) wurde vor rund 10 Jahren begonnen. Absatzweit die Ziele des Vorstosses durch Aenderungen der probleme bei der Produktion der Rindviehhaltung bewirkten Gesetzgebung und der Praxis erreicht werden können, die Suche nach alternativen Betriebszweigen. Bei der Wildmuss noch eingehend geprüft werden. Im heutigen Stand tierhaltung handelt es sich um eine solche Alternativprodukder Erkenntnisse geht die verbindliche Form der Motion zu tion. weit. Damund Rothirsche sind hervorragende Rauhfutter-Verwerter und eignen sich gut für die Grünlandnutzung. Heute Schriftliche Erklärung des Bundesrates gibt es rund 70 aktive Hirschhalter mit etwa 2000 Hirschen Déclaration écrite du Conseil fédéral und mit einer bewirtschafteten Fläche von etwa 200 Hekt- Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuaren. wandeln. Die noch geringe Ausbreitung der Hirschhaltung als landwirtschaftlicher Produktionszweig ist unter anderem auf die Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat geringere Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu der Rindviehund Schafhaltung zurückzuführen.
Eine grössere Ausdehnung wäre nur möglich mit einer entsprechenden Unterstützung durch die öffentliche Hand. #ST# 88.766 Ob eine solche Unterstützung angezeigt ist und welche Auswirkungen die Förderung der Wildhaltung insbesondere Motion Stucky auch aus der Sicht der Produktionslenkung und aus ökolo- Kostenbeiträge an Wildtierhaltung gischer Sicht mit sich bringen würde, muss abgeklärt werden. Der Bundesrat ist bereit, in Zusammenarbeit mit kanto- Elevage du grand gibier. nalen Landwirtschaftsbehörden und interessierten Kreisen Subventionnement diese Frage eingehend zu überprüfen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Wortlaut der Motion vom 6. Oktober 1988 Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- Der Bundesrat wird beauftragt, die Wildtierhaltung als fördewandeln. rungswürdig im Sinne des Bundesgesetzes über Kostenbeiträge an Viehhalter im Berggebiet und der voralpinen Hügel- Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat zone anzuerkennen.
Texte de la motion du 6 octobre 1988 Le Conseil fédéral est chargé d'entreprendre les travaux nécessaires pour que l'élevage du grand gibier puisse être subventionné, au titre de la loi fédérale instituant une contribution aux frais des détenteurs de bétail de la région de montagne et de la région préalpine des collines.
Mitunterzeichner- Cosignataires: Aubry, Berger, Biel, Hess Otto, Jung, Müller-Wiliberg, Perey, Philipona, Pidoux, Reich, Rohrbasser, Rutishauser, Savary-Fribourg, Schule, Spoerry, Tschuppert, Wanner, Zwingli (18) Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion Stucky Kostenbeiträge an Wildtierhaltung
Motion Stucky Elevage du grand gibier. Subventionnement
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1988 Année Anno
Band IV Volume Volume
Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15 Séance Seduta
Geschäftsnummer 88.766 Numéro d'objet Numero dell'oggetto
Datum 16.12.1988 - 08:00 Date Data
Seite 1921-1921 Page Pagina
Ref. No 20 016 959
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