Switzerland's Monetary Policy and European Monetary System Participation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThis interpellation concerns Switzerland's monetary policy and its potential participation in the European Monetary System (EMS). The questioner highlights the economic importance of the European Community to Switzerland and suggests that joining the EMS could stabilize currency exchange rates, particularly between the Swiss franc and the German Mark, and thereby benefit Swiss exports. The government responded that Switzerland's participation in the EMS has been considered twice, with past analyses suggesting that full participation was unlikely to be accepted by other member states. While acknowledging the potential benefits of closer currency cooperation, the government indicated that Switzerland's current policy aims to maintain domestic price stability and that direct influence on real exchange rates is limited in the long term, primarily depending on economic factors beyond monetary policy.
Legislator-Regeste
KI-generiertSwitzerland's Monetary Policy and European Monetary System Participation: chen und die Notenbank könnte dafür sorgen, dass der Beitritt jederzeit in Freiheit und Gelassenheit treffen könne.
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KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertVolltext
S.Oktober 1988 685 Interpellation Dobler
dass dem Projekt zugestimmt werden soll. Ich beantrage défi qui devrait nous inciter à examiner toutes les possibi-
Ihnen, dem Nationalrat zu folgen, auf die Vorlage einzutre- lités de coopération avec la Communauté européenne et les
ten und den Bundesbeschluss gutzuheissen. Etats qui la composent.
Une possibilité de collaboration étroite réside dans le Sys-
tème monétaire européen (SME), dont font partie les Etats
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen de la CE et où la RFA joue un rôle dirigeant, quoique le SME
Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière ne soit pas un organe de la CE. Par ailleurs, le SME est
ouvert aux Etats tiers, donc à la Suisse.
Gesamtberatung - Traitement global du projet a) Ainsi, sans se lier entièrement à la CE, la Suisse pourrait
manifester sa bonne volonté par rapporta l'Europe commu-
Titel und Ingress, Art. 1 und 2 nautaire.
Titre et préambule, art. 1 et 2 b) La Banque nationale suisse pourrait oeuvrer davantage
en faveur d'une évolution équilibrée des cours de certaines
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble devises et favoriser ainsi l'économie suisse d'exportation.
c) II serait plus facile de surveiller le rapport franc-mark avec
Für Annahme des Beschlussentwurfes 22 Stimmen notre principal partenaire commercial, la RFA, de le mainte-
(Einstimmigkeit) nir à l'intérieur d'une marge de fluctuation déterminée. De
plus, la Banque nationale pourrait mieux s'assurer que le
An den Bundesrat - Au Conseil lèderai franc ne soit pas surévalué.
Vu la grande importance de la politique monétaire pour
l'économie suisse, le Conseil fédéral est prié de répondre
aux questions suivantes:
1. Une adhésion au SME a-t-elle déjà été examinée sérieuse-
#ST# 88.320 ment?
2. Quelles mesures prévoit-il pour le cas où la Suisse per-
Interpellation Dobler drait sa compétitivité en raison de la baisse du dollar et du
Währungspolitik. deutsche mark par rapport au franc suisse?
3. Comment se fait la coordination entre la Banque natio-
Europäisches Währungssystem nale suisse et les instituts d'émission étrangers, en particu-
Politique monétaire. lier avec la Banque fédérale allemande? Comment fait-on
Système monétaire européen pour s'assurer que le cours du franc reste dans les limites
raisonnables?
Mitunterzeichner- Cosignataires: Cavadini, Gadient, Gau-
tier, Huber, Lauber, Meier Hans, Reichmuth, Rhinow, Roth,
Wortlaut der Interpellation vom 29. Februar 1988 Schmid, Seiler, Zimmerli (12)
Das Jahr 1992 hängt wie ein Damoklesschwert über der
Schweizer Wirtschaft und bedeutet zugleich eine Herausfor- Dobler: Waren es noch vor wenigen Jahren einige wenige,
derung, alle Möglichkeiten einer kooperativen Zusammenar- die sich mit der europäischen Entwicklung befassten, sind
beit mit der EG und auch mit einzelnen EG-Staaten im es heute alle und jeder, die sich mit dem Phänomen EG zu
Interesse der Schweizer Wirtschaft zu prüfen. befassen versuchen. Regierung, Parlament und selbst die
Eine Möglichkeit einer engeren Zusammenarbeit stellt das breite Oeffentlichkeit sehen die Herausforderung, die sich
Europäische Währungssystem (EWS) dar, dem EG-Staaten der schweizerischen Wirtschaft stellt. Der Bundesrat
unter Führung der Bundesrepublik Deutschland angehören, schreibt in seinem Bericht über die Stellung der Schweiz im
doch handelt es sich um kein Organ der EG-Behörde. Das europäischen Integrationsprozess vom 24. August 1988
EWS steht auch Drittstaaten, darunter der Schweiz, für unter anderem, dass es unerlässlich sei, den schweizeri-
einen Beitritt offen. schen Kurs laufend und vorurteilslos zu überprüfen. Peri-
a) Ohne eine volle Bindung an die EG könnte die Schweiz odisch habe sich die Eidgenossenschaft die Frage zu stel-
daher ihren europäischen Goodwill unter Beweis stellen. len, wieweit sich die Zusammenarbeit mit der EG im Rah-
b) Die Notenbank könnte zugunsten der Schweizer Export- men des Freihandelsabkommens noch enger gestalten
wirtschaft verstärkt für eine ausgeglichene Kursentwicklung lasse, ohne die Haltung in jenen Punkten zu revidieren, die
gegenüber einer Anzahl ausländischer Währungen besorgt heute gegen einen Beitritt sprechen.
sein. Ungeachtet der Entwicklungen in der Gemeinschaft und im
c) Das Franken/DM-Verhältnis gegenüber unserem Haupt- Verhältnis zur EG müsse die Schweiz jedoch europa-, wirt-
handelspartner, der Bundesrepublik Deutschland, liesse schafts- und wettbewerbspolitisch stets derart vital bleiben,
sich im Rahmen einer festen Bandbreite leichter überwa- dass sie einen allfälligen Entscheid für oder wider den EG-
chen und die Notenbank könnte dafür sorgen, dass der Beitritt jederzeit in Freiheit und Gelassenheit treffen könne.
Franken nicht ständig eine unnötige Ueberbewertung er- Vor diesem Hintergrund stösst man unweigerlich auch auf
fährt. die hängigen internationalen Währungsprobleme. Sie
In Anbetracht der grossen Bedeutung der Währungspolitik haben heute kein internationales Währungssystem, sondern
für die schweizerische Wirtschaft ist der Bundesrat gebeten, ein «Nichtsystem», das viel schlechter ist als Bretton Woods
folgende Fragen zu beantworten: und auch schlechter als der internationale Geldstandard. So
1. Wurde ein Beitritt zum EWS bereits ernsthaft geprüft? wurde unlängst das derzeitige System flexibler Wechsel-
2. Welche Massnahmen hat der Bundesrat im Sinne für den kurse zwischen den grossen Weltwährungen vom früheren
Fall, dass die Schweizer Exportwirtschaft bei sinkendem deutschen Bundeskanzler Helmut Schmidt charakterisiert.
Dollar und tiefem DM-Kurs (im Vergleich zum Franken) ihre In den letzten Jahren hat sich denn auch international ein
Wettbewerbsfähigkeit verliert? zunehmend höheres Mass an Einigkeit darüber entwickelt,
3. Wie erfolgt die Währungskoordination zwischen der dass wir im Vergleich zur ersten Hälfte der achtziger Jahre
Schweizer Notenbank und ausländischen Notenbanken, vor mehr Wechselkursstabilität zwischen den grossen Währun-
allem der Deutschen Bundesbank, und was geschieht zur gen brauchen. Wir haben erlebt, welch intensive Bewegun-
Kurspflege des Frankens? gen auf den Finanzmärkten stattfinden, welch starke Wech-
selkursausschläge kurz- oder längerfristig auftreten und
Texte de l'interpellation du 29 février 1988 wieweit sich die Kurse von den realwirtschaftlichen Gege-
L'année 1992 est suspendue comme une épée de Damoclès benheiten lösen können. Bei den politisch Verantwortlichen
au-dessus de l'économie suisse. Elle représente aussi un in den grossen Industrieländern hat sich wohl deshalb
Interpellation Dobler 686 5 octobre 1988
zunehmend die Einsicht durchgesetzt, dass es hierzu einer über das neue System sowie über die Vor- und Nachteile
engeren internationalen wirtschaftspolitischen Kooperation einer Beteiligung bzw. Nichtbeteiligung der Schweiz zu un-
bedarf. Eine Möglichkeit einer engeren Zusammenarbeit terbreiten.
stellt bereits heute das europäische Währungssystem, das Dieser Bericht wurde Ende Januar 1979 fertiggestellt. In
EWS, dar, dem EG-Staaten unter Führung der Bundesrepu- einem zweiten Bericht vom Juni 1987 wurde eine neue
blik Deutschland angehören. Es handelt sich dabei jedoch Standortbestimmung über die Beziehungen der Schweiz
um kein Organ der EG-Behörde. Das EWS steht auch Dritt- zum EWS vorgenommen. Der erste Bericht kam zum
staaten, darunter der Schweiz, für einen Beitritt offen. Die Schluss, dass nach EG-Recht die Beteiligung der Schweiz
Schweiz verfrachtet mehr als die Hälfte aller Exporte, näm- am Wechselkurs- und Interventionsmechanismus möglich
lich 55 Prozent, in die EG-Länder. In die uns so eng verbun- sei, wahrscheinlich jedoch am Widerstand der schwächeren
dene EFTA gehen nicht einmal 8 Prozent. Auf der Einfuhr- Mitgliedländer scheitern würde. Es wurde daher eine Ko-
seite sieht es noch krasser aus. Die EFTA ist mit knapp operation ohne eigentliche Beteiligung am Wechselkurs-
7 Prozent beteiligt, während die EG mit fast drei Vierteln und Interventionsmechanismus empfohlen. Der danach
aller unserer Einfuhren von 74 Milliarden Schweizer Fran- unternommene Versuch, die Zusammenarbeit auszubauen,
ken beteiligt ist. blieb jedoch ohne Ergebnisse, weil die Mitglieder des Wäh-
Die Schweiz ist also ein EG-Land par excellence. Allein die rungsverbundes kein Interesse an einem Zusammenspan-
Bundesrepublik Deutschland mit einem vollen Drittel aller nen mit Aussenstehenden bekundeten.
Warenlieferungen spiegelt auf unseren Einfuhrseite einen Im Bericht vom Juni 1987 wurde festgestellt, dass der
geradezu übermächtigen Abhängigkeitsgrad. Dafür nimmt Schweiz wegen ihres Abseitsstehens keine Nachteile
sie uns auf der Exportseite immerhin einen Fünftel unserer erwachsen seien und der Grad an Wechselkursstabilität bei
Waren ab. Kein Wunder, dass die Schweizer Notenbank einer Beteiligung kaum grösser wäre. Zu dieser günstigen
versucht, den Schweizerfranken ständig im Fahrwasser der Entwicklung habe nicht zuletzt die besondere Beziehung zu
D-Mark zu halten; die Oesterreicher machen es mit dem der im EWS massgebenden Deutschen Mark beigetragen.
Schilling genauso. Die weitgehende Uebereinstimmung in den wirtschaftspoli-
Die Ereignisse der vergangenen Monate auf den internatio- tischen Grundfragen und in der Bereitschaft, die sich daraus
nalen Börsenplätzen sowie die anhaltende Schwäche der ergebenden Konsequenzen zu ziehen, haben zu einer stabi-
internationalen Leitwährung Dollar sind für unser Land len Entwicklung der DM/Schweizerfranken-Relation geführt.
nicht ohne Folgen geblieben. Exporte in den Dollarraum Wie im Bericht festgehalten wird, könnte der Entschluss,
sind für Schweizer Produzenten schwieriger geworden. Herr den Status eines «other holder» von ECUS zu erwerben und
Bundesrat Delamuraz hat schon Anfang dieses Jahres ein europäische Währungseinheiten in unseren Währungsre-
hartes Jahr angekündigt. Dies gilt selbst für die erfolgrei- serven zu halten, das besondere Interesse an der währungs-
chen Schweizer Grossbanken wegen des Dollars mit politischen Zusammenarbeit in Europa unterstreichen.
schrumpfenden Bilanzsummen, aber auch wegen einer Gestützt auf die grundsätzlich positive Beurteilung des EWS
Rückkehr der Anleger auf die Heimmärkte und schliesslich und im Hinblick auf die Entstehung eines grossen, einheitli-
wegen einer wachsenden Unsicherheit auf den Euro- chen europäischen Finanzmarktes ab 1992 besteht schwei-
märkten. zerischerseits die Bereitschaft, die Zusammenarbeit mit die-
Dem Vernehmen nach werden noch immer 80 Prozent aller sem Währungsverbund zu vertiefen, sofern und solange
Währungsreserven der Notenbanken in Dollar gehalten. Aus dies den gegenseitigen Interessen entspricht und es sich mit
den internationalen Finanzkreisen aber wird immer stärker der konsequenten Weiterführung unserer Stabilitätspolitik
der Ruf nach Gegengewichten zum Dollar laut. Eine Neu- verträgt. In diesem Zusammenhang stellt die Teilnahme an
orientierung - insbesondere für die Schweiz - muss geprüft den Wechselkursmechanismen des EWS eine Option dar,
werden. Die Alternative mit einem Beitritt zum EWS steht im die nicht von vornherein auszuschliessen ist.
Vordergrund. Eine tiefergreifende politische Verpflichtung Zur zweiten Frage: Das Hauptziel der schweizerischen Geld-
wäre damit nicht verbunden, aber eine Teilnahme dürfte für politik besteht darin, das inländische Preisniveau zu stabili-
die Schweizer Wirtschaft eine Art Rückversicherung in einer sieren. Da in der Schweiz längerf ristig ein enger Zusammen-
Zeit bedeuten, da eine übergrosse Hektik in den Devisen- hang zwischen Preisniveau und Geldmenge existiert, ist die
märkten die Aussenhandelsbeziehungen noch immer emp- Nationalbank bestrebt, die Geldmengenentwicklung unter
findlich stört. Kontrolle zu halten. Es erweist sich jedoch als unmöglich,
Positiv zu bewerten wäre auch, dass sich der Schweizerfran- den Wechselkurs auf Dauer zu fixieren und gleichzeitig die
ken damit einem System von Währungen anschliessen Geldmenge so zu steuern, dass das Preisniveau längerf ristig
könnte, das sich zusammen wirksamer gegen den flotieren- stabil bleibt. Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Natio-
den Dollar zur Wehr setzen könnte, als dies für eine einzelne nalbank der Wechselkursentwicklung keine Aufmerksam-
Währung der Fall wäre. Auf diese Weise liesse sich auch keit schenkt. Bei Wechselkursausschlägen, welche der
zeitig eine mögliche Franken-Hausse abbremsen, die sonst schweizerischen Wirtschaft schweren Schaden zufügen
der Schweiz hohe Teuerungsraten bescheren würde. könnten, ist sie bereit, von ihrem Geldmengenziel abzuwei-
Die Schweiz wurde durch die Notenbankpräsidenten von chen und im Rahmen international koordinierter Aktionen
Holland und der Bundesrepublik Deutschland zum EWS- am Devisenmarkt zu intervenieren. So nahm sie im Jahre
Beitritt eingeladen, ebenso wie Oesterreich und Norwegen. 1987 und Anfang 1988 auf die Wechselkursentwicklung im
Solange aber Grossbritannien nicht beitritt, vermag die stärkeren Masse Rücksicht, da sie eine allzu starke Aufwer-
Schweiz eine wichtige Stellung und Ausgleichsfunktion zu tung des Schweizerfrankens gegenüber der DM und ande-
übernehmen. Das sei zugegeben. Nach einem Beitritt von ren EWS-Währungen vermeiden wollte.
Grossbritannien dürfte ein Beitritt der Schweiz erschwert Selbst wenn die Nationalbank den nominellen Wechselkurs
sein. Die Frage eines allfälligen Beitritts ist also nicht zuletzt gegenüber einer wichtigen Währung wie der DM auf Dauer
vom zeitlichen Moment her von eminenter Bedeutung. fixierte, wäre sie nicht in der Lage, den realen Wechselkurs
Ich bin dem Bundesrat für die Stellungnahme zu den in zu beeinflussen, der für die internationale Wettbewerbsfä-
dieser Interpellation aufgeworfenen Fragen dankbar. higkeit der schweizerischen Industrie entscheidend ist. Län-
gerfristig ist dieser nämlich unabhängig von der Geldpolitik.
Bundespräsident Stich: Ich möchte zuerst die in der Inter- Die Faktoren, welche die langfristige Entwicklung der realen
pellation aufgeworfenen Fragen beantworten und nachher Wechselkurse bestimmen, sind die Kostenentwicklung, der
noch einige's beifügen. technische Fortschritt, die Präferenzen der Konsumenten
Zur ersten Frage: Die Frage eines Beitritts der Schweiz zum und die Wettbewerbsformen in den verschiedenen Ländern.
Europäischen Währungssystem (EWS) wurde bisher zwei- Zur dritten Frage: Die Nationalbank unterhält enge Bezie-
mal geprüft. Im August 1978 beauftragte der Bundesrat eine hungen zu den ausländischen Zentralbanken. So treffen
Arbeitsgruppe, die Arbeit des damals im Entstehen begriffe- sich die Notenbankgouverneure der Zehnergruppe monat-
nen EWS aufmerksam zu verfolgen und ihm einen Bericht lich bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in
5. Oktober 1988 687 Energiepolitik. Persönliche Vorstösse
Basel. Im Rahmen der BIZ bestehen zudem verschiedene 3 Bases de décision
Arbeitsgruppen, die die Zusammenarbeit unter den Zentral-
banken fördern. Auf operativer Ebene stehen die Devisen- 4 Décisions de politique énergétique du Conseil fédéral
händler viermal pro Tag telefonisch in Kontakt, um in Kon-
zertationsgesprächen Informationen über Deviseninterven- 5 Et maintenant?
tionen auszutauschen. Schliesslich gibt es eine Vielzahl
informeller Kontakte mit ausländischen Zentralbanken, ins- Il Réponse aux questions soulevées dans les interven-
besondere natürlich mit der Deutschen Bundesbank. tions parlementaires
Wie Sie diesem Bericht entnommen haben, hat die Schweiz
bereits einmal festgestellt, dass seitens des EWS kein gros- 1 Politique énergétique et économies d'énergie
ses Interesse besteht, die Schweiz aufzunehmen. 1.1 Article constitutionnel et programme de politique
Umgekehrt wissen wir natürlich auch nicht, was in der énergétique
Zukunft mit dem EWS geschieht, ob man sich beispiels- 1.2 Introduction accélérée de mesures pour l'utilisation
weise einmal dazu durchringt, eine zentrale Notenbank zu rationnelle de l'énergie
schaffen. Das würde dann bedeuten, dass der Handlungs- 1.3 Fournitures d'électricité: dépendance vis-à-vis de
spielraum für die schweizerische Währungspolitik einge- l'étranger
engt würde. Ich glaube, das wäre dann mit der Neutralität 1.3.1 Limitation des importations d'électricité
nicht mehr ohne weiteres zu vereinbaren. 1.3.2 Exigences en matière de sécurité d'approvisionnement
Das gleiche Ziel in bezug auf den Beitritt erreichen wir an 1.4 Elargissement de l'offre d'électricité non nucléaire
sich natürlich durch unsere Politik - eine Politik, die wohl 1.4.1 Promotion de la recherche et de l'application pratique
versucht, die Stabilität in der Schweiz zu wahren, gelegent- des énergies de substitution et des petites installations en
lich aber auch den Wechselkurs berücksichtigt. général
Wenn man heute die Wechselkursentwicklung zurückver- 1.4.2 Rénovation de centrales hydrauliques avec accroisse-
folgt, dann stellt man allerdings fest, dass der Schweizer- ment de leur puissance; réalisation sélective de nouvelles
franken seit Wochen und Monaten schwächer notiert, dass centrales
die Schweizer Wirtschaft also gewisse zusätzliche Wettbe- 1.4.3 Facilités accordées pour la réalisation de centrales à
werbsvorteile geniesst. Ob das angesichts der heutigen vol- cycle combiné alimentées au gaz, avec couplage chaleur-
len Auslastung der Wirtschaft und des sehr guten Wirt- force
schaftswachstum besonders erfreulich ist, ist eine andere 1.4.4 Résumé et conclusions
Frage; aber die Notenbank hat natürlich aufgrund der ver-
schiedenen Umstellungen, die in diesem Jahr vorgenom- 2 Projets de centrales nucléaires en Suisse
men worden sind, auch besondere Schwierigkeiten, Verglei- 2.1 Bases légales
che zu ziehen. 2.2 Kaiseraugst
In bezug auf die Frage der Währungsreserven ist sicher 2.2.1 Teneur des interventions parlementaires
richtig, was Herr Dobler ausführte: wir stützen heute sehr 2.2.2 Autorisations octroyées pour le projet de Kaiseraugst
stark auf den Dollar ab. Es wäre meines Erachtens durchaus 2.2.3 Questions de droit liées à la non-réalisation énergé-
wünschenswert, dass die Nationalbank auch auf andere tique
starke Währungen diversifizieren würde. An sich bin ich 2.2.5 Réflexions sur la politique d'Etat
überzeugt, dass heute der geeignete Moment wäre, aber 2.2.6 Coûts accumulés
solche Verschiebungen sind natürlich nur in internationaler 2.2.7 Le problème du dédommagement
Absprache sinnvoll und möglich. 2.2.8 Démarche à adopter
2.2.9 Reprise du projet par la Confédération
Dobler: Ich danke Herrn Bundespräsident Stich für seine 2.2.10 Faire dépendre formellement le sort du projet Kaiser-
Stellungnahme. Ich kann mich von der Antwort befriedigt augst de certaines mesures de politique énergétique
erklären. 2.3 Graben
2.4 Verbois
2.5 Maintenir l'option nucléaire
Energiepolitik.
#ST#
3. Cycle du combustible nucléaire
Persönliche Vorstösse 3.1 Description
3.2 Transports nécessaires à l'exploitation d'énergie nuclé-
Politique de l'énergie aire
Interventions personnelles 3.3 Bases légales
3.3.1 Droit atomique
3.3.2 Droit de la radioprotection
3.3.3 Droit des transports
3.4 Questions de non-prolifération
3.4.1 Contrôle des matières fissiles
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates zu hängigen 3.4.2 Prescriptions sur les exportations
Vorstössen 3.5 Cas actuels
Réponse écrite du Conseil fédéral aux interventions pen- 3.5.1 L'affaire Transnuklear
dantes 3.5.2 Transports Mühleberg-Mol
3.5.3 Transports effectués par Transnuklear pour d'autres
(Deutscher Text siehe Amtliches Bulletin des Nationalrates, installations nucléaires suisses
Sommersession 1988, 6. Sitzung) 3.5.4 Plutonium en provenance de l'Institut fédéral de re-
cherches en matière de réacteurs
TABLE DES MATIERES 3.5.5 Eau lourde
3.6 Questions spéciales de gestion
Remarque préliminaire 3.6.1 Le retraitement
3.6.2 Déchets produits par les centrales nucléaires suisses;
l Politique de l'énergie - Situation entreposage intermédiaire
3.6.3 Traitement des requêtes de la Cedra
1 Situation initiale
4 Législation sur l'atome
2 Affaires en suspens 4.1 Teneur des motions
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Dobler Währungspolitik. Europäisches Währungssystem
Interpellation Dobler Politique monétaire. Système monétaire européen
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1988
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Ständerat
Conseil Conseil des Etats
Consiglio Consiglio degli Stati
Sitzung 11
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 88.320
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 05.10.1988 - 08:00
Date
Data
Seite 685-687
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Pagina
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