Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 88-235 KI-generiert

Popular Initiative Processing Time Limits

Geschäftsnummer VPB 88-235
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

This parliamentary initiative sought to establish a mandatory six-month timeframe between a popular initiative becoming ready for a vote and the actual vote taking place, aiming to prevent arbitrary delays by the Federal Council. The commission, while agreeing with the principle of addressing this legislative gap, ultimately rejected the initiative, deeming the proposed six-month period too short and suggesting a motion to revise the overall processing times for popular initiatives to a maximum of twelve months from their final parliamentary approval to the vote. This motion, which encompassed a broader review of all processing deadlines from submission to the vote, was favored and recommended by the commission.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 30 GVG, Art. 68 GRN, Art. 68 RCN, Art. 31 VwOG, Art. 31 LOA, Art. 4 OG; Popular Initiative Processing Time Limits: The commission, while agreeing with the principle of addressing this legislative gap, ultimately rejected the initiative, deeming the proposed six-month period too short and suggesting a motion to revise the overall processing times for popular initiatives to a maximum of twelve months from their final parliamentary approval to the vote. This motion, which encompassed a broader review of all processing deadlines from submission to the vote, was favored and recommended by the commission.

Schlagwörter

KI-generiert
Gesetzesinitiative Volksinitiative Kontrollfrist Volksabstimmung Vorbereitung von Abstimmungen Revisionsfrist

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 30 GVG
L'article 30 de celle-ci précise que la votation
Art. 68 GRN
Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art.
Art. 68 RCN
68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN der Schlussabstimmung der eidgenössischen Räte und der
Art. 31 VwOG
This provision is cited as a legal basis for the proposed change regarding the permissible economic and political activity of spouses of elected officials.
Art. 31 LOA
Art. 4 OG
This provision is cited as a legal basis for the proposed change regarding the permissible economic and political activity of spouses of elected officials.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 31 VwOG

This provision is cited as a legal basis for the proposed change regarding the permissible economic and political activity of spouses of elected officials.

Art. 4 OG

This provision is cited as a legal basis for the proposed change regarding the permissible economic and political activity of spouses of elected officials.

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Volltext

Initiative parlementaire. Délais de traitement 1886 N 5 octobre 1990

Abstimmung - Vote Die Kommission hat mit 12 zu 2 Stimmen beschlossen, dem

Nationalrat zu beantragen, der parlamentarischen Initiative

Für den Antrag der Mehrheit 85 Stimmen keine Folge zu geben. Die Kommission beantragt mit 11 zu 2

Für den Antrag der Minderheit 30 Stimmen Stimmen, ihre Motion zu überweisen, die das Anliegen des In-

itianten wie auch der von Nationalrat Fischer-Seengen einge-

Le président: La motion de la minorité de la commission de- reichten Motion in modifizierter Form aufnimmt.

vient ainsi caduque.

Schriftliche Begründung des Initianten

(Zusammenfassung)

Das Verfahren für die Behandlung von Volksinitiativen ist im

Gechäftsverkehrsgesetz (GVG) geregelt. Artikel 30 GVG sagt

#ST# 88.235 aus, dass für die Ansetzung der Volksabstimmung über eine

Volksinitiative das Bundesgesetz über die politischen Rechte

Parlamentarische Initiative vom 17. Dezember 1976 Gültigkeit hat. Dieses enthält aller-

(Dünki) dings keinerlei Bestimmungen, binnen welcher Frist der Bun-

Bundesgesetz über die politischen Rechte. desrat eine Volksinitiative der Volksabstimmung zu unterbrei-

Ergänzung ten hat. Diese Situation ist unbefriedigend; sie ermöglicht,

dass die Frist vom Erlangen der Abstimmungsreife bis zur

Initiative parlementaire Volksabstimmung aus irgendwelchen abstimmungspoliti-

(Dünki) schen Gründen sehr variabel gehalten wird.

Loi sur les droits politiques. Révision Eine Zusammenstellung der in den Jahren 1983 bis 1987 be-

handelten 20 Volksinitiativen zeigt, dass die Fristen zwischen

Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN der Schlussabstimmung der eidgenössischen Räte und der

Volksabstimmung zwischen 4 und 20 Monaten variieren. Das

muss ich als willkürlich bezeichnen.

Der FDP-Pressedienst schreibt zur Begründung der Motion

von Nationalrat Fischer-Seengen (die eine Frist von 12 Mona-

Wortlaut der Initiative 8. Oktober 1988 ten zwischen Schlussabstimmung der eidgenössischen Räte

Gestützt auf Artikel 93 der Bundesverfassung und Artikel und der Volksabstimmung verlangt) nach meiner Meinung zu

21 bis des Geschäftsverkehrsgesetzes reiche ich folgende In- Recht: «Die Urheber und die Unterzeichner einer Volksinitia-

itiative in der Form der allgemeinen Anregung ein: tive haben nicht nur Anspruch auf eine speditive Behandlung

Ergänzung des Bundesgesetzes über die politischen Rechte ihres Begehrens durch Bundesrat und eidgenössische Räte

Die Bundesversammlung wird ersucht, eine Aenderung in im Sinne des Geschäftsverkehrsgesetzes, sondern auch auf

dem Sinne vorzunehmen, wonach Volksinitiativen, für deren einen raschen Entscheid von Volk und Ständen. Ein solcher

Behandlung die Fristen von Artikel 26 bis 28 des Geschäftsver- entspricht nicht nur dem Sinn und Geist dieses Volksrechtes,

kehrsgesetzes abgelaufen sind, oder für die eine Schlussab- sondern auch dem Bedürfnis nach Rechtssicherheit, d. h.

stimmung der Bundesversammlung zuhanden der Volksab- nach möglichst rascher Klärung einer offenen Frage. Der Bun-

stimmung vorliegt, binnen sechs Monaten nach Ablauf der desrat muss deshalb dazu angehalten werden, die Volksab-

Frist bzw. nach erfolgter Verabschiedung durch die Bundes- stimmung über Volksinitiativen so rasch als möglich anzuset-

versammlung zu unterbreiten sind. zen.

Sofern in den eidgenössischen Räten ein indirekter Gegenent- Immer wieder werden Verzögerungen von Volksinitiativen vor-

wurf beraten wird, soll die Bundesversammlung die Kompe- genommen. Ich meine, dies geschieht, um Reformen zu brem-

tenz erhalten, diese Frist um maximal sechs Monate zu er- sen. Die Stadt-Land-Initiative zum Beispiel war am 20. März

strecken. 1987 abstimmungsreif. Bis zur Abstimmung am 4. Dezember

1988 inszenierte der Bundesrat bzw. das zuständige Departe-

Texte de l'initiative du 8 octobre 1988 ment eine Alibiübung, um der Initiative das Wasser abzugra-

Me fondant sur l'article 93 de la Constitution fédérale et sur ben. Solche Missbräuche möchte ich mit einer Gesetzesände-

l'article 21 bis de la loi sur les rapports entre les conseils, je dé- rung ausschliessen.

pose l'initiative suivante, conçue en termes généraux: Eine wissenschaftliche Untersuchung über die Abstimmungs-

Révision de la loi fédérale sur les droits politiques terminfestsetzung bei eidgenössischen Sachabstimmungen

L'Assemblée fédérale est chargée de procéder à une révision kommt zu folgender Schlussfolgerung: «Es darf sicher davon

de ladite loi de sorte que les initiatives populaires pour le traite- ausgegangen werden, dass der Bundesrat im Rahmen seiner

ment desquelles les délais aux articles 26 à 28 de la loi sur les Kompetenzen bei der Terminfestsetzung abstimmungstakti-

rapports entre les conseil sont écoulés, ou pour lesquelles un sche Ueberlegungen miteinbezieht und versucht, den von der

vote final de l'Assemblée fédérale en vue de la votation popu- Mehrheit des Parlamentes und von ihm unterstützten Vorla-

laire a eu lieu, soient soumises à la votation populaire dans les gen zum Durchbruch zu verhelfen, indem er ihnen mit einer

six mois qui suivent l'expiration des délais ou la décision de günstigen Termingestaltung zumindest den Weg dorthin eb-

l'Assemblée fédérale. net.» (Jürg Marti, Arbeit eingereicht bei Prof. Beat Junker, Uni-

Si un contre-projet est en cours d'examen devant les Cham- versität Bern 1985).

bres fédérales, l'Assemblée fédérale doit avoir la compétence Die Lektüre dieser Untersuchung ergibt im übrigen, dass die

de prolonger ce délai de six mois au maximum. Dauer vom Erreichen der Abstimmungsreife bis zur Abstim-

mung im Untersuchungszeitraum (1975-1984) im Durch-

Herr Schmid unterbreitet im Namen der Kommission den fol- schnitt sechseinhalb Monate betrug. Etwas mehr als die

genden schriftlichen Bericht: Hälfte, nämlich 42 von 77 Vorlagen, wurden entsprechend ih-

rer Reihenfolge beim Erreichen der Abstimmungsreife in den

Wir unterbreiten Ihnen hiermit gemäss Artikel 21ter des Ge- Abstimmungskalender eingesetzt. Die übrigen 35 Vorlagen

schäftsverkehrsgesetzes den Bericht der vorprüfenden Kom- wurden abweichend vom «Normalfahrplan», d. h. zeitlich vor-

mission über die von Nationalrat Dünki am 3. Oktober 1988 gezogen oder zum Teil erheblich verzögert, den Stimmbür-

eingereichte parlamentarische Initiative, welche in der Form gern zur Entscheidung vorgelegt. Bei den zurückgestellten In-

einer allgemeinen Anregung die Einführung einer Frist von im itiativen handelte es sich meistens um politisch brisante und

Regelfall sechs Monaten von der Abstimmungsreife einer heftig umstrittene Fragen (Raumplanungsgesetz, Reichtums-

Volksinitiative bis zur Volksabstimmung verlangt. steuer, Mitbestimmung usw.).

Die Kommission hat am 6. April 1989 den Initianten angehört Dieses Vorgehen ist Willkür. Diejenigen, die an der Macht sind,

und zu ihren Beratungen einen Vertreter der Bundeskanzlei haben mit der Festsetzungskompetenz von Abstimmungen

beigezogen. ein gewisses Steuerungsinstrument in der Hand. In einer De-

5. Oktober 1990 N 1887 Parlamentarische Initiative. Behandlungsfristen

mokratie sollten aber alle gleich behandelt werden. Aus die- ler national Dünki. Cette initiative, rédigée en termes généraux,

sen Gründen scheint es mir angezeigt, dass dem Bundesrat demande la fixation d'un délai, en principe de six mois, entre le

eine feste Frist zur Ansetzung von Volksabstimmungen über moment où une initiative populaire est prête à faire l'objet

Volksinitiativen gesetzt wird. d'une votation et la date du scrutin.

Wenn bisher die durchschnittliche Wartedauer sechseinhalb La commission a entendu l'auteur de l'initiative le 6 avril 1989

Monate betrug (bei erheblichen Abweichungen nach oben), et a fait appel pour ses délibérations à un représentant de la

so reichen sechs Monate als Frist durchaus. Wenn ein indirek- Chancellerie fédérale.

ter Gegenvorschlag beraten wird, so kann die Bundesver- Par 12 voix contre 2, la commission a décidé de proposer au

sammlung nach meiner Initiative die Frist um maximal weitere Conseil national de ne pas donner suite à l'initiative. Par

sechs Monate verlängern. Der Bundesrat setzt im Jahr vier Ab- 11 voix contre 2, elle suggère en revanche de transmettre sa

stimmungstermine fest. Alle Vierteljahre werden die Stimmbür- motion qui accepte les desiderata de M. Dünki, de même que

ger ohnehin zur Urne gerufen. Es gibt also keine zusätzlichen ceux de la motion déposée par le conseiller national Fischer-

Umtriebe und Kosten. Seengen, mais dans une forme modifiée.

Erwägungen der Kommission Développement par écrit de l'auteur de l'initiative

1. Die Kommission stimmt der Stossrichtung des Initianten im (résumé)

Grundsatz weitgehend zu. Das Fehlen einer Frist von der Ab- La procédure en matière d'initiatives populaires est réglée

stimmungsreife einer Volksinitiative bis zur Volksabstimmung dans la LREC. L'article 30 de celle-ci précise que la votation

stellt eine Gesetzeslücke dar, welche die willkürliche Anset- populaire sur une initiative est fixée conformément à la loi fédé-

zung von Urnengängen über Volksinitiativen ermöglicht und rale du 17 décembre 1976 sur les droits politiques. Toutefois,

daher im Interesse der Wahrung der Volksrechte geschlossen cette dernière ne contient aucune disposition concernant le

werden muss. délai pendant lequel le Conseil fédéral doit soumettre une ini-

2. Vorarbeiten für eine Revision des Bundesgesetzes über die tiative à une votation populaire. Une telle situation n'est guère

politischen Rechte (SR 161.1) sind bereits im Gange. Die Ver- satisfaisante; elle permet de faire varier sensiblement, et pour

nehmlassung zu einem entsprechenden Entwurf einer von der n'importe quelle raison, le délai qui court entre le moment où

Bundeskanzlei eingesetzten Studienkommission wurde Ende une initiative est prête à faire l'objet d'une votation et la date du

März 1989 abgeschlossen; der Bundesrat wird voraussichtlich scrutin.

demnächst den eigenössischen Räten eine Botschaft unter- Une récapitulation des 20 initiatives populaires traitées de

breiten. Daher erscheint es nicht zweckmässig, dass die Bun- 1983 à 1987 montre qu'un délai de 4 à 20 mois s'est écoulé

desversammlung mittels einer parlamentarischen Initiative im entre le vote final des Chambres fédérales et la votation popu-

selben Bereich eigene gesetzgeberische Aktivitäten entfaltet. laire. Je considère que cela est arbitraire.

Das Anliegen des Initianten lässt sich einfacher mit dem Instru- Le service de presse du PRD écrit ce qui suit, ajuste titre selon

ment einer Motion in die ohnehin bevorstehende Gesetzesre- moi, pour justifier la motion du conseiller national Fischer-

vision einbringen. Seengen (qui demande un délai de douze mois entre le vote fi-

3. Die vom Initianten vorgesehene Frist von im Regelfall sechs nal des Chambres fédérales et la votation populaire): «Les au-

Monaten vom Erlangen der Abstimmungsreife einer Volksin- teurs et les signataires d'une initiative populaire ont droit non

itiative bis zur Volksabstimmung ist zu knapp berechnet. Dem seulement à un traitement expéditif de leur requête par le Con-

Bundesrat würde so jeder Spielraum bei der Ansetzung von seil fédéral et les conseils législatifs au sens de la LREC, mais

Volksabstimmungsdaten genommen. Die Kommission aner- aussi à une décision rapide du peuple et des cantons. Cela est

kennt, dass der Bundesrat hier einen - allerdings limitierten - conforme à la lettre et à l'esprit de ce droit populaire et répond

Spielraum benötigt, namentlich in Nationalratswahljahren, im également au besoin de sécurité du droit, à savoir la nécessité

Falle inkompatibler Abstimmungsvorlagen oder bei einer Häu- de clarifier aussi vite que possible une question en suspens.

fung gleichzeitig zur Abstimmungsreife gelangender Volksin- C'est pourquoi il faut inciter le Conseil fédéral à fixer très rapi-

itiativen. Nach Ansicht der Kommission sollten aber Volksin- dement les dates des votations sur des initiatives populaires».

itiativen nicht später als zwölf Monate nach der Schlussabstim- On retarde de plus en plus le déroulement des initiatives popu-

mung der eidgenössischen Räte dem Stimmbürger zur Ab- laires. Cela a pour but, je crois, de freiner les réformes. Ainsi,

stimmung unterbreitet werden. par exemple, l'initiative ville-campagne était prête à faire l'objet

4. Aus diesen Gründen lehnt die Kommission die parlamenta- d'une votation le 20 -mars 1987. Or, jusqu'à la votation qui a eu

rische Initiative zwar ab, hat jedoch ihrerseits eine Motion for- lieu le 4 décembre 1988 seulement, le Conseil fédéral et le dé-

muliert, die vorsieht, dass die Frist vom Erlangen der Abstim- partement compétent ont procédé à un exercice de diversion

mungsreife einer Volksinitiative bis zur Volksabstimmung pour torpiller l'initiative. Je souhaite pouvoir empêcher de tels

nicht isoliert betrachtet wird, sondern dass die gesamten Be- abus en modifiant la loi.

handlungsfristen von der Einreichung einer Volksinitiative bis Une enquête sérieuse sur la fixation des délais relatifs aux vo-

zur Volksabstimmung überprüft werden. Die in Artikel 26, 27 tations sur le plan fédéral permet de parvenir à la conclusion

und 29 des Geschäftsverkehrsgesetzes (SR 171.11) festgeleg- suivante: «on peut sans aucun doute partir de l'idée que, dans

ten Fristen von der Einreichung bis zur Schlussabstimmung les limites de ses compétences en matière de fixation des dé-

der eidgenössischen Räte (3, 4 oder 5 Jahre) sollen neu von lais, le Conseil fédéral entre dans des considérations de na-

der Einreichung bis zur Volksabstimmung gelten. Die beste- ture tactique et essaie de faire adopter les projets soutenus par

henden Fristen für die Behandlung einer Volksinitiative durch lui et par la majorité du Parlement, en aplanissant du moins la

den Bundesrat bzw. die eidgenössischen Räte müssen also voie à ceux-ci grâce à un calendrier favorable». (Jürg Marti,

verkürzt werden, damit neu eine hinlängliche Frist vom Erlan- étude présentée au professeur Beat Junker, Université de

gen der Abstimmungsreife bis zur Volksabstimmung im Rah- Berne, 1985;trad.).

men einer gesamten Behandlungsfrist von 3 bis 5 Jahren ein- L'examen des résultats de l'enquête montre d'ailleurs que la

gefügt werden kann. durée moyenne a été de six mois et demi durant la période de

Nationalrat Fischer-Seengen schliesst sich dieser Betrach- 1975 à 1984 entre le moment où les projets étaient prêts à faire

tungsweise an und hat sich bereit erklärt, seinen Vorstoss zu- l'objet d'une votation et la date du scrutin. Un peu plus de la

gunsten der Kommissionsmotion zurückzuziehen. moitié des projets, soit 42 sur 77, ont été inclus dans le calen-

drier des votations, dans l'ordre où ils viennent à maturité.

M. Schmid présente au nom de la commission le rapport écrit Quant aux 35 autres, ils ont été soumis à la décision des ci-

suivant: toyens sans respect pour l'«horaire normal», c'est-à-dire soit

avant soit après la date fixée. Les initiatives soumises tardive-

Conformément à l'article 21 ter de la loi sur les rapports entre ment au scrutin concernaient le plus souvent des questions

lès conseils (LREC; RS 171.11), nous vous soumettons le rap- explosives sur le plan politique et fortement contestées (loi sur

port de la commission chargée d'examiner préalablement l'ini- l'aménagement du territoire, impôt sur la richesse, participa-

tiative parlementaire déposée le 3 octobre 1988 par le conseil- tion, etc.).

Initiative parlementaire. Délais de traitement 1888 N i octobre 1990

Une telle manière de pocéder est arbitraire. En effet, les per- Ad 88.235

sonnes investies du pouvoir ont la faculté, grâce à leur compé-

tence pour fixer les délais, d'influer quelque peu sur l'issue des Motion der Kommission

scrutins. Or, dans une démocratie, tout le monde devrait être Volksinitiativen. Behandlungsfristen

traité de la même façon. C'est pourquoi il me paraît indiqué Motion de la commission

d'imposer au Conseil fédéral un délai fixe pour l'établissement Initiatives populaires. Délais de traitement

du calendrier des votations sur les initiatives.

Si, jusqu'à présent, le délai moyen a été de six mois et demi (et

parfois beaucoup plus), une durée de six mois suffit ample-

ment. En cas de contre-projet indirect, l'Assemblée fédérale

peut, selon le texte de mon initiative, prolonger le délai de six

mois au maximum. Le Conseil fédéral fixe quatre dates de vo- Wortlaut der Motion vom 6. April 1989

tations par an. Les citoyens sont automatiquement appelés Der Bundesrat wird beauftragt, den eidgenössischen Räten

aux urnes tous les trimestres. Il n'y a donc ni inconvénients ni Bericht und Antrag über eine gesetzliche Regelung zu untar

frais supplémentaires. breiten, welche die in don Artikeln 26, 27 und 29 des Ge-

schäftsverkehrsgesetzes für die Behandlung von Volksinitiati-

Considérations de la commission ven vorgesehenen Fristen verkürzt und diese als Gesamtfri-

1. La commission abonde en principe largement dans le sens sten von der Einreichung bis zur Volksabstimmung als an-

de l'auteur de l'initiative. L'absence de délai à compter du mo- wendbarerklärt.

ment où une initiative populaire vient à maturité jusqu'à celui

de la votation constitue une lacune qui permet de fixer arbitrai- Texte de la motion du 6 avril 1989

rement les dates des votations sur des initiatives populaires ot Le Conseil fédéral est chargé do soumettre aux Chambres fé-

doit, par conséquent, être comblée si l'on tient à sauvegarder dérales un rapport et une proposition relatifs à un acte normatif

les droits du peuple. écourtant les délais de traitement des initiatives populaires

2. Les travaux préparatoires en vue d'une révision de la loi fé- prévus aux articles 26, 27 et 29 de la loi sur les rapports entre

dérale sur les droits politiques (RS 161.1) sont déjà en cours. les conseils, et déclarant que ces délais totaux courent du dé-

La procédure de consultation concernant le projet d'une com- pôt de l'initiative à la votation populaire.

mission d'étude instituée par la Chancellerie fédérale s'est

achevée afin mars 1989; le Conseil fédéral soumettra vraisem- Dünki: Es ist mir ein Bedürfnis, der vorberatenden Kommis-

blablement d'ici peu un message à ce sujet aux conseils légis- sion und ihrem Präsidenten für die seriöse Prüfung meines An-

latifs. C'est pourqoui il ne paraît guère judicieux que l'Assem- liegens bestens zu danken.

blée fédérale exerce une activité législative dans le même do- Meine Begründung, warum ich eine parlamentarische Initia-

maine au moyen d'une initiative parlementaire. Il est plus sim- tive eingereicht habe, können Sie einer Zusammenfassung im

ple d'englober les desiderata de l'auteur de l'initiative dans la Kommissionsbericht entnehmen. Mir ging es nur darum, dass

révision imminente de la loi au moyen d'une motion. Volksinitiativen nach der Verabschiedung durch die Bundes-

3. Le délai prévu par l'auteur de l'initiative, soit six mois en rè- versammlung künftig früher vors Volk kommen.

gle générale, entre le moment où l'initiative peut faire l'objet Die bisherige Praxis hat sich nicht bewährt. Dein Bundesrat

d'une votation et celui où celle-ci a lieu est trop juste. Le Con- wird oft der Vorwurf gemacht, dass er in einigen Fällen Ver-

seil fédéral ne disposerait plus d'aucune marge de manoeuvre schleppungen verursache. Manchmal hat man wirklieh den

pour la fixation des dates de votations. La commission recon- Eindruck, dass die Volksabstimmungen willkürlieh und nach

naît qu'en l'espèce, le Conseil fédéral a besoin d'une marge • • taktischen Ueberlegungen festgelegt worden.

limitée toutefois - notamment les années où se déroulent les Ich bin der Kommission dankbar, dass sie mein Grundanlio-

élections au Conseil national, lorsque des projets sont incom- gon, d. h. die grundsätzliche Stossriehtung meiner Initiative,

patibles ou encore lorsqu'il y a cumul d'initiatives populaires unterstützt.

venant à maturité. De l'avis de la commission, les initiatives po- Ob der Bundesrat oder eine parlamentarische Kommission

pulaires ne devraient cependant pas être soumises au verdict eine brauchbare Vorlage zur Ergänzung das ßundesgesotzes

des citoyens plus de douze mois après le vote final des Cham- über die politischen Rechte ausarbeitet, ist an und für sieh un-

bres fédérales. wichtig. Wichtig ist nur, dass bald etwas passiert. Ich hätte

4. Pour ces raisons, la commission refuse l'initiative parlemen- gerne möglichst kurze Fristen. Der Bundesrat wird den Spiel-

taire et formule de son côté une motion qui prévoit qu'il ne raum mit Bestimmtheit nicht allzu sehr einengen.

s'agit pas de considérer isolément le délai entre la maturité Ich habe keinen Antrag gestellt, es sei meiner Initiative Folge

d'un projet d'initiative populaire et la votation, mais d'examiner zu geben. Ich wäre aber dankbar, wenn Sie die Motion unter-

tous les délais fixés, depuis le dépôt de l'initiative jusqu'à la vo- stützen könnten. Ich sage mir: Lieber rien Spatz in der Hand

tation. Les délais fixés aux articles 26,27 et 29 LREC, du dépôt als die Taube auf dem Dach. Ich bin zufrieden, wenn meiner

jusqu'au vote final des Chambres fédérales (3, 4 ou même Initialzündung heute grundsätzlich Folge gegeben wird.

5 ans) doivent s'appliquer dorénavant à la période comprise Gleichzeitig bitte ich aber den Dundesrat, die Botschaft bald

entre le dépôt et la votation populaire. Il faut donc abréger les hier vorzulegen. Dann können wir über die Fristen diskutieren

délais fixés pour le traitement d'une initiative populaire par le und sie so ansetzen, dass die Neuerung allen client.

Conseil fédéral ou par les conseils législatifs, afin qu'on Ich danke auch Ihnen für die Zustimmung zur Motion. Der In-

puisse, à l'avenir, introduire un délai suffisant entre le moment halt entspricht meiner Intervention.

où le projet vient à maturité et la date de la votation populaire,

dans un cadre général de trois à cinq ans pour le traitement. Schmid, Berichterstatter: Ich möchte nur kurz noch einige Be

Le conseiller national Fischer-Seengen se joint à ces considé- merkungen anfügen. Der Inhalt der Motion unterscheidet sieh

rations et se déclare prêt à retirer son intervention en faveur de von der Initiative Dünki in zwei Punkten:

la commission. 1. Es wird nicht nur die Frist zwischen Bundesbeschluss und

Volksabstimmung limitiert, sondern die gesamte Zeit von der

Antrag der Kommission Einreichung des Volksbegehrens bis zum Urnengang.

Die Kommission beantragt: 2. Die Zeit zwischen der Einreichung der Initiative bis zur

- der parlamentarischen Initiative keine Folge zu geben; Schlussabstimmung in den Räten erfährt daher ebenfalls oino

- ihre Motion zu überweisen. Kürzung.

Gemäss Geschäftsverkehrsgesotz gelten folgende Fristen

Proposition de la commission von der Einreichung einer Initiative bis zu den Sehlussabstim-

La commission propose: mungen im Parlament: 3 Jahre für Volksinitiativen in rier Form

- de ne pas donner suite à l'initiative parlementaire; der allgemeinen Anregung, 4 Jahre für Volksinitiativen in Form

- de transmettre sa motion. des ausgearbeiteten Entwurfs und 5 Jahre für Volksinitiativen,

5. Oktober 1990 N 1889 Pari. Initiative. Ehegatten von Magistratspersonen

zu welchen mindestens ein Rat einen direkten oder indirekten Herr Blatter unterbreitet im Namen der Kommission den fol-

Gegenentwurf beschlossen hat. Diese Zeitspannen zwischen genden schriftlichen Bericht:

drei und fünf Jahren sollen künftig als Gesamtfristen von der

Einreichung der Initiative bis zum Urnengang gelten. Wir unterbreiten ihnen hiermit gemäss Artikel 21 ter des Ge-

Das hat seine Vorteile. Ich möchte drei Beispiele von solchen schäftsverkehrsgesetzes den Bericht der vorprüfenden Kom-

Urnengängen nennen: mission über die von Nationalrat Reichling am 8. Dezember

Ueber die Stadt-Land-Initiative wurde am 4. Dezember 1988 1988 eingereichte parlamentarische Initiative, welche in der

abgestimmt. Nach der neuen Regelung hätte schon 18 Mo- Form einer allgemeinen Anregung eine Regelung der zulässi-

nate früher darüber abgestimmt werden können. gen wirtschaftlichen und politischen Tätigkeit der Ehegatten

Bei Tempo 130/100 hätten wir eine Vorverlegung von 10 Mo- von durch die Bundesversammlung gewählten Magistratsper-

naten. Ueber das Gewässerschutzgesetz, das noch hängig sonen verlangt.

ist, hätte schon im Herbst 1989 abgestimmt werden müssen. Die Kommission hat am 13. September 1989 den Initianten so-

Mit dem Text der Motion sind wir bereits sehr gut angekom- wie zwei Experten (die Professoren Jean-François Aubert und

men. Sie haben es gehört: Der Initiant erklärt sich damit zufrie- Thomas Fleiner) angehört.

den, sieht er doch auch sein Anliegen darin vollständig be-

rücksichtigt. Schriftliche Begründung des Initianten

Herr Fischer-Seengen - mit einem ähnlichen Vorschlag wie Es war offensichtlich die Auffassung des Verfassungs- und Ge-

Kollege Dünki - wird seinen Vorstoss zurückziehen, wenn die setzgebers, dass unsere Magistratspersonen ihr hohes Amt

Kommissionsmotion überwiesen wird. im Dienste der Volksgemeinschaft ausüben können in einem

Und schliesslich hat auch der Bundesrat zur Kommissionsmo- Umfeld, das sie der wirtschaftlichen Sorgen des Alltags ent-

tion bereits Stellung bezogen. Er wird sie entgegennehmen. hebt. Es sollte ihnen damit ermöglicht werden, ihre volle gei-

Die Kommission beantragt Ihnen daher mit 12 zu 2 Stimmen, stige und körperliche Kraft in den Dienst ihres Amtes, d. h. in

der parlamentarischen Initiative keine Folge zu geben, und mit den Dienst der Allgemeinheit zu stellen.

11 zu 2 Stimmen, ihre Motion zu überweisen. Diese Absicht wird dadurch verwirklicht, dass für die Dauer der

Amtstätigkeit jede zusätzliche Tätigkeit als Beamter, Berufs-

Le président: La commission propose au Conseil national de mann oder Gewerbetreibender untersagt wird, dafür aber ein

ne pas donner suite à l'initiative parlementaire, mais de trans- Gehalt und nach dem Rücktritt vom Amt ein Ruhegehalt aus-

mettre sa motion. M. Dünki se déclare d'accord. gerichtet wird, das dem Amtsträger und seiner Familie ein sor-

genfreies und standesgemässes Leben sichern soll.

Zustimmung - Adhésion Diese Regelung stammt aus einer Zeit, als den Frauen noch

keine politischen Rechte eingeräumt waren und - was für die

Beurteilung der heutigen Situation wichtiger ist - die Ehe-

frauen praktisch ausnahmslos keine eigene berufliche Tätig-

keit ausübten und die sicher häufige Mitarbeit im Gewerbe des

#ST# 88.242 Ehemannes mit seiner Wahl zur Magistratsperson automa-

tisch zum Erliegen kam.

Parlamentarische Initiative Die Situation hat sich in den letzten Jahrzehnten stark geän-

(Reichling) dert. Männer und Frauen verfügen gleichermassen über eine

Erwerbstätigkeit der Ehegatten vollständige berufliche Ausbildung, und es gehört zur verbrei-

von Magistratspersonen teten Praxis, dass nach dem Eheschluss beide Partner einer

milden Familienpflichten vereinbarlichen beruflichen Tätigkeit

Initiative parlementaire nachgehen zur Anwendung der erworbenen Berufskennt-

(Reichling) nisse und zur Entfaltung der Persönlichkeit. Immer häufiger

Activité professionnelle et politique werden die Mitglieder der Bundesversammlung in Zukunft in

des conjoints de magistrats die Lage kommen, dass Persönlichkeiten zur Wahl vorge-

schlagen werden, deren Ehegattin oder Ehegatte eine selb-

Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN ständige berufliche Tätigkeit ausübt. Wenn das heute sicher

häufiger eintreten wird, wenn eine Frau zur Wahl vorgeschla-

gen wird, so wird sich das Verhältnis in den kommenden Jah-

ren rasch verschieben.

Diese Entwicklung hat zur Folge, dass bei Weiterführung der

Wortlaut der Initiative vom 8. Dezember 1988 selbständigen Erwerbstätigkeit durch den Ehegatten die Ab-

Im Sinne von Artikel 21 des Geschäftsverkehrsgesetzes und sichten des Verfassungsgebers durchkreuzt werden. Interes-

Artikel 27 des Ratsreglementes unterbreite ich die folgende senkonflikte zwischen den Anforderungen des Amtes und den

parlamentarische Einzelinitiative in der Form einer allgemei- Berufsinteressen des Ehegatten, Gefahr der Verwicklung in

nen Anregung: rufschädigende Vorkommnisse, wirtschaftliche Zwangslagen,

Die rechtlichen Grundlagen - insbesondere Artikel 31 VwOG Gerichtsfälle, Aufgabe der gemeinsamen Familienwohnung

und 4 OG - seien dahingehend zu ändern, dass die zulässige werden nicht ausbleiben. Die Weiterführung der Geschäftstä-

wirtschaftliche und politische Tätigkeit der Ehegatten von tigkeit der Magistratspersonen durch seinen Ehegatten wäre

durch die Bundesversammlung gewählten Magistratsperso- eine krasse Umgehung des Verfassungswillens.

nen geregelt wird. Wir erleben seit Monaten die traurigen Auswirkungen eines

Die neue Regelung soll keine Anwendung finden auf Ehegat- Eheverhältnisses zwischen einer Magistratsperson - welche

ten von Magistratspersonen, die bereits im Amt sind. am Tag der Einreichung dieser Initiative gerade zur Vizepräsi-

dentin des Bundesrates gewählt wurde - und einer Persön-

Texte de l'initiative du 8 décembre 1988 lichkeit mit exponiertem beruflichem Umfeld. Unabhängig

Conformément à l'article 21 de la loi sur les rapports entre les vom bis heute ungeklärten Sachverhalt hat diese Angelegen-

conseils et à l'article 27 du règlement du Conseil national, je heit das ganze Schweizervolk und einen weiten Interessen-

dépose l'initiative parlementaire individuelle suivante, conçue kreis des Auslandes beschäftigt, Vertrauensschwund in die

en termes généraux: Behörden, Wut oder Lob für die informierenden Behörden und

Les bases légales - en particulier les articles 31 LOA et 4 OJ - Mitleid oder Schadenfreude für die Betroffenen ausgelöst. Ein

doivent être modifiées de manière que l'activité économique Schaden wird auf jeden Fall zurückbleiben.

et politique admissible des conjoints de magistrats élus par Der Verzicht auf eine offizielle Regelung für die Erwerbstätig-

l'Assemblée fédérale soit réglée. keit der Ehegatten von Magistratspersonen kann die Wahl-

La nouvelle réglementation ne doit pas s'appliquer aux con- chancen für viele erfolgversprechende Kandidaten, insbeson-

joints de magistrats déjà en exercice. dere für Frauen, erheblich schmälern, weil eine Magistratsper-

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Parlamentarische Initiative (Dünki) Bundesgesetz über die politischen Rechte. Ergänzung

Initiative parlementaire (Dünki) Loi sur les droits politiques. Révision

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1990

Année

Anno

Band IV

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 17

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 88.235

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 05.10.1990 - 08:00

Date

Data

Seite 1886-1889

Page

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Ref. No 20 019 031

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