Switzerland Ratifies Ramsar Convention Amendments for Wetland Conservation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss National Council adopted amendments to the Ramsar Convention on Wetlands, aimed at enhancing its effectiveness and establishing a permanent secretariat and committee. This decision supports the international goal of conserving wetlands, particularly as habitats for waterfowl, and combating their progressive loss. The Federal Council was authorized to ratify these amendments, following the adoption of a proposal by the Commission for Health and Environment, which had already initiated the designation of Swiss wetlands of international and national importance.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 164 Abs. 1 ParlG; Switzerland Ratifies Ramsar Convention Amendments for Wetland Conservation: This decision supports the international goal of conserving wetlands, particularly as habitats for waterfowl, and combating their progressive loss. The Federal Council was authorized to ratify these amendments, following the adoption of a proposal by the Commission for Health and Environment, which had already initiated the designation of Swiss wetlands of international and national importance.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited for the legal basis of the Federal Council's mandate to issue ordinances.
Volltext
6. Dezember 1988 N 1703 Feuchtgebiete. Aenderung der Konvention
Ad 88.034 #ST# 88.010
Postulat der Kommission für Gesundheit und Umwelt des Feuchtgebiete.
Nationalrates
Aenderung der Konvention
Schutz der Ozonschicht. Protokoll von Montreal
Postulat de la Commission de la santé publique et de Zones humides.
l'environnement du Conseil national Modification de la convention
Protection de la couche d'ozone. Protocole de Montréal
Botschaft und Beschlussentwurf vom 17. Februar 1988 (BBI II, 1)
Message et projet d'arrêté du 17 février 1988 (FF II, 1)
Beschluss des Ständerates vom 16. März 1988
Décision du Conseil des Etats du 16 mars 1988
Wortlaut des Postulates vom 24. November 1988
Der Bundesrat wird eingeladen, zusätzlich zum Abkommen
von Montreal folgende Massnahmen in der Schweiz zu
prüfen und in die internationale Zusammenarbeit einzu-
bringen: Herr Hari unterbreitet im Namen der Kommission für
1.0er Verbrauch von Fluorchlorkohlenwasserstoffen Gesundheit und Umwelt den folgenden schriftlichen Be-
(FCKW) ist baldmöglichst um 95 Prozent zu senken. richt:
2. Eine Totalelimination der FCKW-Sprays ist baldmöglichst
zu erreichen. Das Uebereinkommen vom 2. Februar 1971 über Feuchtge-
3. Ein Verbot des Einsatzes von Halon in Handfeuerlöschern biete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvö-
ist zu prüfen. Grundsätzlich ist der Halon-Einsatz im schwei- gel, von internationaler Bedeutung hat die Förderung inter-
zerischen Brandschutzdienst raschmöglichst zu elimi- nationaler Zusammenarbeit im Hinblick auf den Schutz sol-
nieren. cher Feuchtgebiete zum Ziel. Es beabsichtigt auch, Eingriffe
4. Der Bundesrat legt ein Entsorgungskonzept für FCKW in in Feuchtgebiete und deren fortschreitenden Verlust zu
Kälte- und Kühlmitteln vor. bekämpfen, indem es sie unter Schutz stellt. Jede Vertrags-
5. Im Bereich der Hart- und Weichschäume ist neben einem partei muss zu diesem Zweck die geeigneten Feuchtgebiete
Sofortverbot bei Weichschäumen ein Konzept mit Ersatz- in ihrem Hoheitsgebiet bezeichnen und sie in die Liste
stoffen vorzulegen, das den Ausstieg im Bereich Hart- internationaler Feuchtgebiete des Uebereinkommens ein-
schäume ermöglicht. Von einem Ausweichen auf andere tragen.
flüchtige Stoffe ist abzusehen. Dasselbe gilt für den Einsatz Zurzeit befindet sich der Vorschlag des Bundesrates für
von FCKW-Lösungsmitteln im Bereich Elektronik und Textil- Wasser- und Zugvogel reservate von internationaler und
reinigung. nationaler Bedeutung in der Vernehmlassung. Es sind fol-
gende Gebiete vorgesehen:
Texte du postulat du 24 novembre 1988 1. Ermatingerbecken TG
Le Conseil fédéral est invité, en complément du Protocole 2. Mammern/Kaltenhorn-Bibermühle TG, SH
de Montréal, d'examiner les mesures suivantes tant sur les 3. Klingnauerstausee AG
plans national qu'international: 4. Fanel-Chablais de Cudrefin, Pointe de Marin NE, BE, VD
1. L'utilisation des chlorofluorocarbones (CFC) doit être 5. Südufer Neuenburgersee VD, FR
réduite de 95 pour cent le plus rapidement possible. 6. Les Grangettes VD
2. Une élimination totale des sprays contenant des CFC doit 7. Rhône-Verbois GE
intervenir sans délai. 8. Col du Bretolet VS
3. Une interdiction de l'utilisation de halons dans les extinc- Um eine bessere Wirkungskraft des Uebereinkommens zu
teurs est à examiner. L'utilisation de halons dans les ser- erzielen, hat die Konferenz der Vertragsparteien an einer
vices du feu en Suisse doit être éliminée le plus vite possible. ausserordentlichen Sitzung am 28. Mai 1987 in Regina
4. Le Conseil fédéral élabore une conception visant à élimi- (Kanada) einstimmig verschiedenen Aenderungen des
ner les CFC dans les installations frigorifiques et les installa- Uebereinkommens zugestimmt. Dadurch werden ein ständi-
tions de refroidissement. ges Sekretariat und ein neunköpfiges Komitee geschaffen.
5. Pour les mousses dures et les mousses molles, en paral- Weiter ist ein Dreijahresbudget vorgesehen; die Beiträge
lèle à une interdiction rapide, on élaborera une conception werden entsprechend dem bei der Uno praktizierten Vertei-
prévoyant des substances de remplacement et permettant lungsschlüssel auf die Vertragsparteien verteilt.
d'abandonner l'utilisation des CFC pour les mousses dures.
On ne tiendra'pas compte de l'utilisation d'autres subs- M. Hari présente au nom de la Commission de la santé
tances volatiles. Il en est de même pour l'utilisation de publique et de l'environnement le rapport écrit suivant:
solvants contenant des CFC en ce qui concerne l'électroni-
que et le nettoyage des textiles. La Convention du 2 février 1971 relative aux zones humides
d'importance internationale particulièrement comme habi-
Präsident: Die Kommission empfiehlt Ihnen, das Postulat zu tats des oiseaux d'eau a pour but d'encourager la collabora-
überweisen. tion internationale en vue de la conservation des dites
Die Aussprache über das Postulat hat bereits stattgefunden. zones. Elle vise aussi à lutter contre les empiétements sur
Es ist nicht bestritten. les zones humides et contre leur perte progressive, en
donnant à celles-ci le statut de zones protégées. A cet effet,
Ueberwiesen - Transmis chaque partie contractante doit désigner les zones humides
appropriées de son territoire, à inclure dans la liste prévue
par la Convention.
Pour l'heure, le projet du Conseil fédéral en vue de la
préservation des habitats des oiseaux d'eau et des oiseaux
migrateurs d'importance internationale et nationale est en
procédure de consultation.
• 1. Ermatingerbecken TG
2. Mammern/Kaltenhorn-Bibermühle TG, SH
3. Klingnauerstausee AG
4. Fanel-Chablais de Cudrefin, Pointe de Marin NE, BE, VD
5. Rive sud du lac de Neuchâtel VD, FR
Activités de jeunesse extra-scolaires 1704 N 6 décembre 1988
6. Les Grangettes VD Rychen, Berichterstatter: Jugendpolitik ist vor allem eine
7. Rhône-Verbois GE Aufgabe der Familie, der Schule, der kulturellen und wirt-
8. Col du Bretolet VS schaftlichen Institutionen im privaten und öffentlichen
Dans le but d'améliorer l'efficacité de la convention, la Bereich. Jugendpolitik ist aber auch eine Angelegenheit der
conférence des parties contractantes, siégeant en session Jugend selbst. Die nicht zu unterschätzende Wechselwir-
extraordinaire à Regina (Canada) le 28 mai 1987, a adopté kung zwischen Jugend und Gesellschaft macht jedoch
par consensus divers amendements au texte de la conven- Jugendpolitik zweifellos auch zu einer Angelegenheit des
tion. Il est prévu d'instituer un Bureau permanent définitif et Staates und der Oeffentlichkeit.
un Comité permanent de neuf membres, ainsi que d'établir Es gibt bereits eine Vielfalt von Jugendpolitik, und es hat sie
un budget triennal, alimenté par des contributions des par- auch immer gegeben. Im Bereich des Staats war etwa die
ties contractantes selon un barème basé sur les quotes- Abschaffung der Kinderarbeit auch eine Art Jugendpolitik.
parts en vigueur dans l'ONU. Die Einführung der obligatorischen Schulpflicht war nichts
anderes als staatlich verordnete Jugendpolitik.
Antrag der Kommission Es gibt deren weitere Beispiele: Staatliche Jugondpolitik
Die Kommission für Gesundheit und Umwelt beantragt ein- überlagert sich sehr oft mit anderen Gebieten der Politik,
stimmig dem Nationalrat, das Uebereinkommen zu geneh- z. B. im Bereich der Familienförderung, Jugendschutz, usw.
migen und den Bundesrat zu ermächtigen, es zu ratifizieren. Bei den vorliegenden Gesetzestexten geht es aber um eine
bestimmte Form der Jugendpolitik, nämlich um die Jugend-
Proposition de la commission arbeit. Die Jugendarbeit im engeren Sinne bedeutet vor
La Commission de la santé publique et de l'environnement allem Arbeit von Jugendlichen für Jugendliche, ^ugendar-
propose à l'unanimité au Conseil national d'approuver la beit gründet immer auf Freiwilligkeit, spielt sich ab in der
modification de la Convention et d'autoriser le Conseil fédé- Freizeit und wird auch von örtlichen, regionalen und natio-
ral à la ratifier. nalen Organisationen und Jugendverbänden getragen.
Diese Organisationen der Jugendlichen nehmen die Verant-
Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen wortung und die Interessen der jungen Menschen zum
Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière Ausdruck und vertreten diese auch.
Bedeutsam ist meiner Auffassung nach die ausiìerschuli-
Bundesbeschluss - Arrêté fédéral sche Jugendarbeit. Jugendliche haben in ihrem Lebensab-
schnitt das Bedürfnis, sich zumindest vorübergehend von
Detailberatung - Discussion par articles den Leitbildern und sozialen Rollen der Schule und des
Elternhauses zu entfernen. Ihnen ist Gelegenheit '.:u geben,
Titel und Ingress, Art. 1 und 2 sich mit verschiedenartigen Rollen ausserhalb dieser
Antrag der Kommission Bezugsfelder zu identifizieren und so auf natürliche Weise
Zustimmung zum Beschluss des Ständerates das Leben erproben zu können.
Das Parlament befasst sich heute - und dann auch in den
Titre et préambule, art. 1 et 2 nächsten Tagen - nicht zum ersten Mal mit der Förderung
Proposition de la commission der Jugendarbeit. Es ist nämlich so, dass dieses Parlament
Adhérer à la décision du Conseil des Etats sich mit Petitionen der Jugendverbände im Jahre 1984 aus-
einandersetzen musste.
Angenommen - Adopté Bei dieser Diskussion, die sowohl im Nationalrat wie im
Ständerat stattgefunden hat, hat das Parlament in beiden
Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Kammern dem Begehren der Jugendorganisationein vor vier
Jahren sehr viel Sympathie entgegengebracht. Es wurde an
Für Annahme des Beschlussentwurfes 127 Stimmen den Bundesrat mit der Bitte überwiesen, diese Anliegen zu
(Einstimmigkeit) konkretisieren und ernstzunehmen. Der Ständerat erachtete
das Anliegen der Jugendlichen sogar als dringlich und emp-
An den Bundesrat - Au Conseil fédéral fahl, dieses rasch zu verwirklichen.
Aufgrund der Verfassungssituation ist klar, dass Jugendpoli-
tik im engeren Sinne in erster Linie Aufgabe der Gemeinden
und Kantoneist. Für die klare Mehrheit unserer Kommission
#ST# 87.079 soll und kann der Bund aber auch eine ergänzende Jugend-
politik betreiben. Der Begriff «ausserschulisch» hat in die-
Ausserschulische Jugendarbeit sem Zusammenhang eine politische und rechtliche Bedeu-
tung. Der Bund will sich nämlich ausschliesslich im Bereich
Activités de jeunesse extra-scolaires ausserhalb der Schule engagieren und damit die Schulho-
heit der Kantone voll respektieren.
Botschaft und Gesetzentwurf vom 18. Dezember 1987 (BBI 1988 l, 825) Die verfassungsrechtlichen Fragen haben die Kommission
Message et projet de loi du 18 décembre 1987 (FF 1988 l, 777) stark beschäftigt. Der Bund verfügt heute - mit A.usnahme
des Teilbereiches Sport - über keine ausdrückliche verfas-
sungsrechtliche Grundlage zur Förderung der ausiaerschuli-
schen Jugendarbeit. Nach übereinstimmender Auffassung
von Lehre und Praxis braucht der Bund indes nicht in jedem
Antrag der Kommission Fall eine ausdrückliche Kompetenz. Es werden vielmehr
Mehrheit auch stillschweigende und ungeschriebene Kompetenzen
Eintreten anerkannt. Der Bund betreibt bereits auf vielfältige Weise
Minderheit Kulturförderung. Dies tut er auch nach Ablehnung des Kul-
(Pidoux, Aubry, Friderici) turartikels. Die im Gesetz vorgesehenen Förderungsmass-
Nichteintreten nahmen unterstützen ausschliesslich Tätigkeiten und Vor-
haben von gesamtschweizerischem Interesse. Der Bund
Proposition de la commission dringt damit nicht in den Kompetenzbereich der Kantone
Majorité ein. Die Kulturkompetenz des Bundes ist bisher als reine
Entrer en matière Kulturförderungskompetenz verstanden worden. Materielle
Minorité Hilfe an die Trägerschaften der ausserschulischen Jugend-
(Pidoux, Aubry, Friderici) arbeit bewegt sich ganz im Rahmen der Leistungsverwal-
Ne pas entrer en matière tung und bietet an sich rechtlich keine Probleme. Diese Art
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Feuchtgebiete. Aenderung der Konvention
Zones humides. Modification de la convention
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1988
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 06
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 88.010
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 06.12.1988 - 08:00
Date
Data
Seite 1703-1704
Page
Pagina
Ref. No 20 016 919
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