Tourism Concept Update and Interpellation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Federal Council proposes to transform a motion requesting a new tourism concept into an interpellation. The motion argues that the existing tourism concept from 1979 needs updating to reflect changes in the industry, including economic shifts, increased competition, environmental concerns, and new research findings. The Council agrees to task the advisory commission for foreign tourism with a comprehensive analysis, and if substantial changes are needed, the tourism concept will be revised and reported to the Federal Assemblies.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 24b der Tierseuchenverordnung vom 15.12.67 (SR 916.40; Tourism Concept Update and Interpellation: The motion argues that the existing tourism concept from 1979 needs updating to reflect changes in the industry, including economic shifts, increased competition, environmental concerns, and new research findings. The Council agrees to task the advisory commission for foreign tourism with a comprehensive analysis, and if substantial changes are needed, the tourism concept will be revised and reported to the Federal Assemblies.
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KI-generiertThis article was cited as requiring a permit from the Federal Office of Agriculture for embryo transfers for herd book animals.
This article was cited as the basis for the new ordinances on embryo transfer, which came into force on February 1, 1988.
Volltext
Motion Columberg 430 18 mars 1988
Die tierzüchterischen Zielsetzungen, welche eng mit Fragen lizeiliche Vorschriften über den Embryotransfer erlassen der Umwelt und des Tierschutzes gekoppelt sind, müssen (neuer Art. 24b der Tierseuchenverordnung vom 15.12.67; auch in dem Sinn überdacht werden, dass nicht uner- SR 916.40). Diese sind am 1. Februar 1988 in Kraft getreten. wünschte demographische Veränderungen resultieren Ob weitergehende, einschränkende gesetzliche Vorschrifkönnen. ten zum Schutz wirtschaftlich schwächerer Viehzüchter notwendig und gerechtfertigt sind, bedarf einer vertieften Prü- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates fung. In eine solche muss die Frage einbezogen werden, wie vom 29. Februar 1988 sich der Embryotransfer in unserem Land im Rahmen der Rapport écrit du Conseil fédéral du 29 février 1988 geltenden Regelungen entwickelt. Embryotransfer ist eine seit langem bekannte Fortpflanzungsmethode, die seit den frühen siebziger Jahren in Nord- Schriftliche Erklärung des Bundesrates amerika, Australien und Neuseeland vermehrt zur Anwen- Déclaration écrite du Conseil fédéral dung gekommen ist, um die Verbreitung der europäischen Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu- Zweinutzungs-Rinderrassen in diesen Gebieten zu wandeln. beschleunigen. Seit einigen Jahren wird die Technik auch in unserem Land angewandt, allerdings in sehr beschränktem Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat Ausmass: 1986 wurden etwa 300 Gebärmutterspülungen vorgenommen; im gleichen Jahr kamen in der Schweiz etwa 830 000 Kälber zur Welt. Obschon der Anteil dieser Fortpflanzungstechnik in unserem Land verschwindend klein ist #ST# 87.992 und sich nach Angaben interessierter Kreise zurzeit auch kaum vergrössert, ist der Embryotransfer das Thema einer Motion Columberg Reihe engagierter Presseartikel. Im Kanton Graubünden bildete sich sogar eine «Aktionsgemeinschaft contra Embryo- Tourismuspolitik Transfer», welche diese Fortpflanzungstechnik mit ethi- Politique touristique schen Argumenten bekämpft. Die Scheu vor dem Embryotransfer hat zwei Hauptgründe: der erste ist wirtschaftlicher Natur. Embryotransfer ist relativ teuer und birgt das Risiko, dass er nicht zur erfolgreichen Nachzucht führt. Es wird befürchtet, der Kleinbauer könne Wortlaut der Motion vom 18. Dezember 1987 sich dieses Verfahren für seinen Viehbestand nicht leisten. Der Bundesrat wird eingeladen, dem Parlament ein neues Der Unterschied zwischen Grossund Kleinbauer werde mit Tourismuskonzept zu unterbreiten. Darin sind die seit der dem Embryotransfer grösser. letzten Darstellung von 1979 eingetretenen Veränderungen, Der zweite Grund ist psychologischer Natur. Embryotransfer die neuesten Erkenntnisse und die künftige Ausrichtung des wird mit Manipulation des Erbguts in Zusammenhang schweizerischen Tourismus zu berücksichtigen. gebracht, auch mit der Befruchtung ausserhalb des Mutterleibs beim Menschen («Retorten-Babies»). Embryotransfer Texte de la motion du 18 décembre 1987 hat mit diesen Bereichen nichts zu tun. Es findet beim Le Conseil fédéral est chargé de soumettre au Parlement Embryotransfer keine Befruchtung ausserhalb des Mutterune nouvelle conception du tourisme. Il y mettra en lumière leibs statt, auch keine Manipulation der Erbsubstanz (keine les modifications intervenues depuis 1979, date de la derin vitro rekombinierte DNS). Ungewöhnlich beim Embryonière conception élaborée en la matière, les nouveaux dévetransfer ist einzig, dass befruchtete Embryonen der Spenloppements qui se sont faits jour, enfin les orientations que derkuh mittels Spülung der Gebärmutter entnommen und doit prendre le tourisme suisse à l'avenir. einzeln einer Reihe von Empfängerkühen eingesetzt werden. Spenderin und Empfängerinnen werden zu diesem Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Baggi, Basler, Zweck mit Hormonen behandelt. Die Spenderkuh, damit sie Bundi, Bürgi, Déglise, Dietrich, Dormann, Eggenberg-Thun, in einer «Superovulation» mehrere Eizellen reifen lässt, die Engler, Fehr, Fischer-Seengen, Hess Peter, Hildbrand, Jung, Empfängerkühe, damit sie zur gleichen Zeit für die befruch- Keller, Kühne, Leuenberger Moritz, Meizoz, Oehler, Oester, teten Eizellen der Spenderkuh empfänglich sind. Aus dieser Paccolat, Portmann, Ruckstuhl, Schmidhalter, Schnider, Brunstsynchronisation leiten verschiedene Organistionen Seiler Rolf, Stamm, Steinegger, Theubet, Widrig, Züger (32) ab, dass Embryotransfer «unnatürlich» und deshalb abzulehnen sei, während jedoch die künstliche Befruchtung Schriftliche Begründung - Développement par écrit noch als «natürlich» akzeptiert wird. 1979 ist das von der beratenden Kommission für Fremden- Die Vorteile des Embryotransfers liegen darin, dass er eine verkehr verfasste Schweizerische Tourismuskonzept als raschere Reproduktion von züchterisch wertvollem Nutzvieh Grundlage für die Tourismuspolitik erschienen. Es bildete gestattet. Ziel ist nicht in erster Linie eine Leistungssteigeeine wertvolle Grundlage für die touristische Entwicklung rung, sondern die Züchtung von gesünderem Vieh, also eine und fand grosse Beachtung. Qualitätsverbesserung. Während eine Kuh während ihres Seit der Erarbeitung des Tourismuskonzeptes hat sich die ganzen Lebens kaum mehr als zehn Kälbler wirft, ist es mit Ausgangslage der schweizerischen Tourismuswirtschaft Embryotransfer möglich, innert kurzer Zeit zahlreiche Nachverändert. Neben der Verlangsamung des Wachstums und kommen eines Tieres zu erzeugen. Die relativ hohen Kosten der noch stärker gewordenen Konkurrenzsituation sind haben indessen zur Folge, dass sich der Embryotransfer in zunehmend Umweltprobleme zu verkraften. Man ist zudem der Schweiz kaum viel stärker verbreiten dürfte. Die Technizu neuen Erkenntnissen gelangt. Besondere Erwähnung ken des Embryotransfers für Pferde, Schweine und Schafe verdienen unter anderem die Arbeiten im Rahmen der Natio- (bei den beiden letzteren mit einem chirurgischen Eingriff nalen Forschungsprogramme «Regionalprobleme» und verbunden) sind noch wenig entwickelt. Für schweizerische «Mensch und Biosphäre (MAß)». Es geht darum, die Rah- Züchter wird der Embryotransfer an Schweinen sporadisch, menbedingungen für einen international wettbewerbsfähiaus sanitarischen Gründen angewendet. gen Tourismus abzuklären und noch vermehrt die Anliegen Wer Embryotransfers für Herdenbuchtiere vornehmen will, des Umweltschutzes zu berücksichtigen. Schliesslich gilt es, bedarf nach Artikel 22 der Verordnung vom 29. August 1958 die künftigen Tendenzen im Bereich des Tourismus und der über Rindviehund Kleinviehzucht (Revision vom 9. April Freizeitgestaltung zu analysieren und eine Tourismuspolitik 1986; SR 916.310) einer Bewilligung des Bundesamts für zu entwerfen, die für die Zeit der Jahrhundertwende Landwirtschaft. Dieses hat bis jetzt erst etwa zehn solcher Bestand hat. Bewilligungen an Hochschulen, Verbände und Tierärzte Mit der Erarbeitung des Berichts sollte wie vor 10 Jahren die erteilt. Der Bundesrat hat am 7. Dezember 1987 seuchenpoberatende Kommission für Fremdenverkehr beauftragt wer- 18. März 1988 431 Motion Jaeger
den. Als drittgrösste Exportindustrie, in zahlreichen Lande- 3. interdiction des rabais de quantité et des contrats spésteilen wichtigster Wirtschaftszweig und bedeutende Freiciaux conclus avec les gros clients, à moins qu'ils n'aient zeitaktivität unserer Bevölkerung, muss der Tourismus eine pour but d'économiser l'énergie; dieser Bedeutung entsprechende Beachtung finden. 4. mesures d'incitation d'ordre financier pour promouvoir Darum sollte der Tourismusbericht wie beispielsweise der l'utilisation d'appareils permettant d'économiser de l'éner- Landwirtschaftsbericht in den eidgenössischen Räten gie (financement ag moyen d'une taxe sur l'énergie ou d'une behandelt werden. Dadurch ergibt sich die günstige Mögtaxe de protection de l'environnement); lichkeit, die bestehenden Probleme eingehend zu diskutie- 5. obligation de fournir avec tous les appareils électriques ren und die sich aufdrängenden Vorkehrungen für eine des indications concernant leur consommation d'énergie; gedeihliche künftige Entwicklung dieses bedeutenden Wirt- 6. prescriptions relatives au chauffage électrique des schaftszweiges rechtzeitig einzuleiten. locaux, à la préparation d'eau chaude et à la climatisation; 7. encouragement de la production d'énergie décentralisée Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates (notamment par couplage chaleur-force, au moyen d'éovom 24. Februar 1988 liennes et de capteurs solaires). Rapport écrit du Conseil fédéral du 24 février 1988 Der Bundesrat ist bereit, der beratenden Kommission für Sprecher- Porte-parole: Maeder-Appenzell Fremdenverkehr den Auftrag zu einer umfassenden Analyse der Lage und Probleme sowie der Entwicklungsperspekti- Schriftliche Begründung - Développement par écrit ven des schweizerischen Tourismus zu erteilen. Sollten die Die Wasserkraft wird bereits in hohem Masse genutzt. Ein Ergebnisse dieser Arbeiten wesentliche Anpassunen der weiterer Ausbau kommt aus Gründen des Naturund Heitourismuspolitischen Ziele und Massnahmen erfordern, wird matschutzes nicht in Frage. Weitere Atomkraftwerke sind das Schweizerische Tourismuskonzept überarbeitet und nach «Tschernobyl» in der Schweiz kaum mehr realisierbar. den eidgenössischen Räten in geeigneter Form Bericht er- Die Atomtechnologie birgt zu grosse Risiken in sich. Das stattet. Problem der radioaktiven Abfälle ist immer noch ungelöst. Es ist höchste Zeit, dass mit der grossen Menge der in der Schriftliche Erklärung des Bundesrates Schweiz erzeugten elektrischen Energie haushälterischer Déclaration écrite du Conseil fédéral umgegangen wird. Appelle für freiwilliges Stromsparen ver- Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuhallen wirkungslos, solange durch die Elektrowirtschaft die wandeln. Stromverschwendung gefördert wird.
Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 14. Dezember 1987 Rapport écrit du Conseil fédéral du 14 décembre 1987 Im Vernehmlassungsverfahren zum Vorentwurf für einen #ST# 87.916 Energieartikel in der Bundesverfassung wurden Argumente für und gegen ein Elektrizitätswirtschaftsgesetz vorgebracht Motion LdU/EVP-Fraktion (Bericht des EVED vom September 1987 über die Auswer- Stromspargesetz tung der Vernehmlassung zum Vorentwurf Energieartikel in der Bundesverfassung). Der Bundesrat teilt grundsätzlich Motion du groupe Adl/PEP die Auffassung der Kantone, wonach Bundesmassnahmen Loi sur les économies d'énergie nicht allein für die Elektrizität eingeführt werden sollten, sondern für alle Energieträger im Rahmen der Ausführungsgesetzgebung zum Energieartikel. Er wird diese Erlasse gestützt auf den Verfassungsartikel vorbereiten und so ausgestalten, dass sie wirksame Sparmassnahmen enthalten. Wortlaut der Motion vom 9. Oktober 1987 Der Bundesrat wird gebeten, dem Parlament möglichst bald Schriftliche Erklärung des Bundesrates ein Stromspargesetz zu unterbreiten. Folgende Punkte sol- Déclaration écrite du Conseil fédéral len darin berücksichtigt werden: Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu-. 1. Sommer-/Wintertarif nach dem Grenzkostenprinzip; wandeln. 2. Uebernahme des Stromangebotes aus Kleinkraftwerken und Wärme-Kraft-Koppelungen zu den zu dieser Tageszeit Präsident: Die Motion des Landesrings und der EVP-Frakunter den Werken verrechneten Preisen; tion zu einem Stromspargesetz wird von Herrn Dreher 3. Verbot von Mengenrabatten und Sonderabkommen mit bekämpft. Die Behandlung dieser Motion wird verschoben. Grossbezügern, ausser sie dienten dem Stromsparen; 4. Finanzielle Anreize für stromsparende Geräte (Finanzie- Verschoben - Renvoyé rung aus Umweltbzw. Energieabgabe); 5. Elektrische Apparate und Geräte müssen mit Angaben über deren Stromverbrauch versehen werden; #ST# 87.922 6. Lieber elektrische Raumheizung, Warmwasseraufbereitung und Klimatisierung sind Vorschriften zu erlassen; Motion Jaeger 7. Die dezentrale Stromerzeugung (u. a. Wärmekraftkoppelung, Sonnenund Windenergie) ist zu fördern. Energiesparen Economies d'énergie Texte de la motion du 9 octobre 1987 Le Conseil fédéral est chargé de présenter au Parlement dans les plus brefs délais un projet de loi sur les économies d'énergie. Ce projet sera élaboré compte tenu des points suivants: Wortlaut der Motion vom 9. Oktober 1987 1. tarif d'été et tarif d'hiver selon le principe des coûts Der Bundesrat wird beaufragt, den eidgenössischen Räten marginaux; eine Vorlage zuzuleiten, wonach 2. reprise du courant électrique produit par les petites 1. Energiesparmassnahmen steuerlich zu fördern sind (nach usines et par couplage chaleur-force au prix courant entre Möglichkeit finanziert aus einer Energiesparabgabe); les usines à l'heure du jour ou de la nuit à laquelle le produit 2. alternative Energien, insbesondere Sonne, Wind und Bioest livré; gas, finanziell zu fördern sind; Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion Columberg Tourismuspolitik
Motion Columberg Politique touristique
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Jahr 1988 Année Anno
Band I Volume Volume
Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15 Séance Seduta
Geschäftsnummer 87.992 Numéro d'objet Numero dell'oggetto
Datum 18.03.1988 - 08:00 Date Data
Seite 430-431 Page Pagina
Ref. No 20 016 208
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