Parliamentarian's Environmental Concerns Over Road Project Rejected
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe parliamentarian expressed concern that a proposed road segment would negatively impact environmental and spatial planning regulations, despite the government's established noise reduction and spatial planning laws. The parliamentarian argued that a new road section would bypass planned measures, undermining the effectiveness of these regulations. The court noted that while they understand the concerns, they also acknowledged numerous reactions from the affected region and the existence of extensive measures to address environmental and safety issues. They emphasized that the noise protection ordinance allows for planning and implementation of measures with federal assistance and that the region in question is not a special case in the national noise abatement program.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 36bis Absatz, Art. 36bis Abs. 2 BV; Parliamentarian's Environmental Concerns Over Road Project Rejected: The parliamentarian argued that a new road section would bypass planned measures, undermining the effectiveness of these regulations. The court noted that while they understand the concerns, they also acknowledged numerous reactions from the affected region and the existence of extensive measures to address environmental and safety issues. They emphasized that the noise protection ordinance allows for planning and implementation of measures with federal assistance and that the region in question is not a special case in the national noise abatement program.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited to counter the argument that the N4 is exclusively a Zurich affair, implying it's relevant to federal highway competence provisions.
Volltext
1. März 1988 25 Postulat Bührer
ist, Reaktionen im Amt selber wahrgenommen. Wir haben erhalten haben, die uns in diesem Entscheid unterstützen.
eine klare Reaktion von unserer Regierung im Kanton Des weiteren darf ich Ihnen sagen, dass wir Interventionen
Zürich zu verspüren bekommen. Und wir haben ein Postulat, der Behörden aus Zürich zur Kenntnis nehmen! Aber es ist
das von einer grossen Mehrheit im Kantonsrat unterzeichnet manchmal schwierig, Aussage gegen Aussage zu werten. Es
worden ist, zuhanden des Regierungsrates zur Weiterleitung sind umfangreiche flankierende Massnahmen in allen vier
an den Bundesrat zu verzeichnen. Dörfern, die Sie erwähnt haben, vorgesehen, inbesondere
In Anbetracht dieser Situation sollte man den Entscheid zur auch aus der Sicht des Umweltschutzes und der Sicherheit.
Eröffnung dieses Teilstückes, das eine verheerende Wir- Zur Frage 2 betreffend Lärmschutzverordnung: Gestützt auf
kung haben würde, noch einmal in Erwägung ziehen. die Bestimmungen der Verordnung vom 1. April 1987 kön-
nen nun mit Bundeshilfe von den Kantonen und Gemeinden
Jagmetti: Nachdem die Diskussion beantragt und geführt die erforderlichen Lärmschutzmassnahmen längs Strassen
worden ist, möchte ich meinen Vorbehalt der bundesrätli- projektiert werden. Gesamtschweizerisch wird sich die
chen Antwort gegenüber noch etwas näher darlegen. Sanierung der Lärmverhältnisse längs Strassen nach einem
Es geht nicht darum - ich wiederhole es, Herr Iten, ein xtes Mehrjahresprogramm abwickeln. Wir nehmen an, dass sich
Mal -, die Debatte über die N 4 wieder aufzurollen. Es geht das über eine Zeitdauer von gut zehn Jahren erstrecken
ausschliesslich um diesen etwa 3 km langen «Stummel», mit wird. Hierbei bildet das Knonauer Amt kein Sonderfall.
dem man den Verkehr durch vier Dörfer im Knonauer Amt
lenkt. Darum geht es. Frau Weber hat es betont: Dazu haben Präsident: Ist der Interpellant von der Antwort des Bundes-
die Zürcher Regierung und der Kantonsrat Stellung genom- rates befriedigt?
men. Ich wäre eigentlich dankbar, wenn diese Aeusserun-
gen der politischen Behörden des Kantons Zürich in Bern Jagmetti: Ich habe mich gesamthaft zur Frage geäussert.
etwas Beachtung finden würden.
Aber vor allem ging es mir auch darum, die Implikationen
eines solchen Entscheides auf unsere Umweltschutzgesetz-
gebung und auf unsere Raumplanung sichtbar zu machen. #ST# 87.937
Ich würde es sehr bedauern, wenn es sowohl bei der
Umweltschutzgesetzgebung wie bei der Raumplanung bei Postulat Bührer
Normen und Regeln bleiben würde und diese nachher nicht Tarifverbünde des öffentlichen
in die Realität umgesetzt würden. Der Bundesrat hat die Verkehrs. Leitkonzept
Lärmschutzverordnung ein Jahr zuvor selbst aufgestellt, das
Konzept für den Lärmschutz geregelt und einen Verwirkli- Principes directeurs pour
chungsmechanismus vorgesehen, ich finde, dieser sollte instituer des communautés tarifaires
greifen. dans les transports publics
Wir haben in der Raumplanung ein eidgenössisches Gesetz.
Hier hat sich jetzt eine Gegend ganz systematisch über drei
Stufen der Raumplanung mit dieser Frage befasst: die
Strecke ist entweder für die N 4 - wenn sie gebaut wird -
oder für eine andere Umfahrungsstrasse konzipiert, der Wortlaut des Postulates vom 3. Dezember 1987
Durchgangsverkehr wird ausserhalb der Ortschaften durch- Der Bundesrat wird eingeladen, ein Leitkonzept für Tarifver-
geleitet, und sorgsam werden Industriegebiete an die bünde zu erarbeiten, das unter Berücksichtigung der Inter-
Grenze gestellt. essen von SBB und PTT den Rahmen setzt für gute und
Nun wird das auf diesem Weg einfach nicht verwirklicht, gerechte Lösungen in den verschiedenen Regionen der
mindestens auf Jahre hinaus nicht. Ich fände es sehr schade Schweiz.
- es ist auch für einen Kanton, eine Region und Gemeinden
nicht gerade aufmunternd -, wenn ernsthafte Bemühungen Texte du postulat du 3 décembre 1987
um eine räumliche Ordnung nicht in die Wirklichkeit umge- Le Conseil fédéral est invité à élaborer des principes direc-
setzt würden. teurs pour instituer des communautés tarifaires dans les
Herr Bundesrat, das ist unsere Sorge. Ich bitte Sie um transports publics. Ces principes prendront en compte les
Verständnis dafür. Vielleicht könnte man doch noch einmal intérêts des CFF et des PTT afin de trouver des solutions
über die Bücher gehen. adéquates et équitables pour les différentes régions de la
Suisse.
Schmid: Eine Feststellung von Frau Kollegin Weber führt
mich zu zwei Bemerkungen: Mitunterzeichner- Cosignataires: Jaggi, Miville, Piller (3)
1. Hätte man in der Schweiz immer dagegen argumentiert,
dass ein Teilstück einer Autobahn gebaut wird, hätten wir in Frau Bührer: Alle reden vom öffentlichen Verkehr, weil jeder
den letzten zwanzig Jahren überhaupt keine durchgehen- möchte, dass die anderen umsteigen. Mit Reden ist es sicher
den Autobahnstrecken in Betrieb nehmen können. nicht getan. Denn den Vorteilen des Individualverkehrs, z. B.
2. Ich muss den Aeusserungen von Frau Weber, wonach die die Möglichkeit, von Haustür zu Haustür zu gelangen, ohne
N 4 praktisch eine ausschliesslich zürcherische Angelegen- umsteigen zu müssen, ist nur schwer etwas entgegenzuhal-
heit sei, Artikel 36bis Absatz 2 der Bundesverfassung ent- ten. Ob individuell oder mit dem öffentlichen Verkehrsmittel:
gegenhalten: Denn sonst würden wir tatsächlich alle Kom- Wir wollen rasch, bequem und kostengünstig reisen. Vor
petenzbestimmungen im Autobahnbereich nicht richtig allem muss das Verhältnis,von Angebot und Preis stimmen.
anwenden. Vielleicht haben Sie das auch nicht so gemeint! Mein Postulat beschäftigt sich nicht mit der Angebotsseite.
Aber die Erfahrung zeigt einem, dass man präzisieren soll, Es geht nicht um Verkehrsverbünde. Mein Thema sind die
wenn entsprechend unklare Bemerkungen in diesem Rate Tarifverbünde. Ueber Tarifverbünde lassen sich nicht nur
fallen. attraktive Preise realisieren. Tarifverbünde fördern auch
ganz wesentlich den Komfort der Benutzer des öffentlichen
Bundesrat Ogi: Ich möchte mich zunächst bei Herrn Stände- Verkehrs. Statt mehrerer Fahrscheine muss nur ein einziger
rat Jagmetti entschuldigen, dass ich die Frage 2 nicht beant- gelöst werden. Statt sich mit dem Kauf eines Billetts auf ein
wortet habe. bestimmtes Transportunternehmen und eine bestimmte
Zur Frage 1, also zu den Ueberlegungen des Bundesrates Fahrtroute festlegen zu müssen, steht jederzeit das ganze
für diesen Streckenabschnitt Cham-Knonau, und zur Angebot aller Anbieter zur Benützung frei.
Frage 3, Richtplanung, habe ich im Moment nicht mehr In den letzten Jahren entstanden zuerst in den Städten,
anzubieten. Ich kann nur sagen, dass ich Verständnis habe, dann zunehmend in ganzen Regionen Tarifverbünde. Der
aber auch, dass wir sehr viele Reaktionen aus diesem Gebiet ber, seitdem also die Entscheidung des Bundesrates gefällt
Postulat Bührer 26 1 er mars 1988
Gedanke findet grosses Echo, obwohl Kantone und Gemein- Gemeinden guten Lösungen in die Quere kommen. Nur, es
den dabei tiefer in die Schatulle greifen müssen. Erstaunlich darf nicht so sein, dass bessere Lösungen von vornherein
ist, wie vielfältig die Tarifverbünde in den einzelnen Regio- von Bern aus abgeblockt werden, wie das im Falle von
nen ausgestaltet sind. Das ist ein Stück weit ganz natürlich, Schaffhausen geschehen ist.
sind doch auch die Gegebenheiten unterschiedlich. Natür- Deshalb wünsche ich ein Leitkonzept. Vielleicht, Herr Bun-
lich ist auch, dass um den Kuchen, der zu verteilen ist, unter desrat, werden Sie mir sagen, ich würde offene Türen ein-
den einzelnen Verkehrsträgern ein rechtes Gerangel rennen. In Bern und bei der SBB werde nicht geschlafen. Ich
entsteht, dass jeder das Tischtuch so weit wie möglich auf bezweifle das nicht. Die «Bahn 2000», die die Angebotsseite
seine Seite ziehen möchte. entscheidend stärken wird, ruft nach einem Pendant auf der
Stutzig wird man dort, wo der Eindruck entsteht, entstehen Tarifseite. Den durchgehenden Transportketten mit wenigen
muss, die SBB und das Bundesamt für Verkehr legten Umsteigeknotenpunkten entsprechen bei den Tarifen einfa-
ungleiches Mass an. Jedenfalls werden nicht allen Regionen che, für die ganze Reise gültige Fahrausweise.
gleich gute Lösungen ermöglicht. Das ist der Ausgangs- Aus den Verlautbarungen der SBB, die ich im Zusammen-
punkt zu meinem Postulat. hang mit diesem Vorstoss konsultiert habe, lässt sich
Der Grossregion Basel ist mit dem Nordwestschweizer Tarif- entnehmen, dass man zuständigenorts die Bewegung auf
verbund eine eigentliche Pioniertat geglückt (obschon es dem Tarifsektor aufmerksam verfolgt. Je mehr die Tarifver-
nicht möglich war, die Uebertragbarkeit der Fahrausweise bünde sich über den Agglomerationsverkehr hinaus in die
auf die SBB auszudehnen). Man stelle sich vor: für 40 Fran- Regionen ausdehnen, umso stärker sind auch die PTT als
ken freie Fahrt für den Normalbezüger im ganzen Verbunds- Transportunternehmen und vor allem die SBB involviert. Es
gebiet! Junge, Senioren und IV-Bezüger fahren noch günsti- ist klar, dass insbesondere die SBB durch grossräumige
ger, nämlich für 25 Franken. 750 Kilometer öffentlicher Ver- Tarifverbünde in ihrer Tarifstruktur tangiert werden und
kehr stehen zur Verfügung auf einer Fläche von 1079 Qua- dass die Probleme nicht einfach zu lösen sind. Es springt
dratkilometern, und das zu diesen Preisen! nun ins Auge, dass bei den SBB ein Unbehagen besteht,
Ganz anders die Situation in der Region Schaff hausen: Der eine Aengstlichkeit diesen Fragen gegenüber, vielleicht
Kanton Schaffhausen hat eine Fläche von 298 Quadratkilo- sogar ein Mangel an Flexibilität. Ich zitiere Ihnen den ehe-
metern, zusammen mit den einbezogenen angrenzenden maligen Generaldirektor Grippa. Er sagt, es müsse darauf
Gebieten also kaum mehr als ein Drittel der Verbundsfläche geachtet werden, dass das gesamtschweizerische Tarifge-
in der Nordwestschweiz. Heute, am 1. März, tritt bei uns ein füge einigermassen ausbalanciert bleibe bezüglich Preis
Tarifverbund in Kraft. Aber anstatt einer Einheitszone, wie es und Leistung. «Hier stösst der regionale Pioniergeist gewis-
dieser vergleichsweise kleinen Region entsprechen würde, sermassen an die Grenzen der nationalen Kundenfreund-
gibt es bei uns - Sie hören richtig - 25 Zonen- und 4 lichkeit, die bei den SBB vorgehen. Das Gesamtsystem muss
Tarifbereiche. Ein Abonnement für alle Zonen kostet nicht spielen, und wir dürfen nicht Verwirrung stiften. Die SBB
40 Franken, wie in Basel, sondern 80 Franken! Das ist nicht können koordinierend mitmachen, wenn das den Regionen
nur ungerecht, vielmehr ist auch noch der Erfolg in Frage dient, aber die Regionen müssen auch gewisse Sonderwün-
gestellt, denn wer gegen den schlimmsten Feind, die sche zugunsten des übergeordneten nationalen Transport-
Bequemlichkeit, die Trägheit, ankämpfen will, muss gross- systems zurückstellen. Nur so ist es möglich, den Bahnkun-
zügig sein, muss etwas bieten. den eine einheitliche Leistung zu nachvollziehbaren Preisen
Im Falle des Kantons Schaffhausen haben sich sowohl das anzubieten.»
Bundesamt für Verkehr als auch die SBB quergelegt, als es Es ist unschwer zu erkennen, dass die SBB im bisherigen
um eine grosszügigere Lösung ging. Man wollte sich aus- Schema des Tarifsystems verhaftet sind und es bleiben
drücklich nicht am Modell der Nordwestschweiz orientieren. wollen. Dieses Tarifdenken wurde mit dem Nordwestschwei-
Das ist stossend und fragwürdig; stossend, weil mit Blick auf zer Tarifverbund entscheidend durchbrochen, indem goss-
die Nordwestschweiz offenbar mit zweierlei Mass gemessen räumig zu einem Einheitstarif gefahren werden kann. Ohne
wird, fragwürdig, weil der Nordwestschweizer Tarifverbund die Schwierigkeiten zu verkennen, die der SBB aus den
sehr erfolgreich ist. Diese Lösung müsste beispielhaft sein. grossräumigen Tarifverbünden erwachsen, muss doch klipp
Statt dessen wird sie als Sündenfall abqualifiziert. und klar gesagt werden, dass diese Haltung der SBB einer
Soll es die Regel werden, dass kleine Regionen, Randregio- grosszügigen Förderung des öffentlichen Verkehrs entge-
nen, kleinlich behandelt werden? Ich wehre mich hier nicht gensteht, dass sie als Bremse wirkt, und das darf nicht sein.
nur für meine engere Heimat, für den Einzelfall Schaffhau- Soll sich etwas ändern, müssen die SBB so weit wie möglich
sen. Es werden heute landesweit Weichen gestellt, und sie vom schematischen «Kilometerdenken» wegkommen. Sie
müssen richtig gestellt werden. Deshalb wünsche ich ein müssen - um im olympischen Jargon zu sprechen - bis ans
Konzept, das überall gute und gerechte Lösungen ermög- Limit dessen gehen, was noch vertretbar ist.
licht und das auch die nötige und wünschbare Transparenz Das Schweizervolk hat bei der Abstimmung zur
gestattet. «Bahn 2000» ein grossartiges Bekenntnis zum öffentlichen
Es ist klar, dass die Nordwestschweizer Lösung nicht tel Verkehr und zu den SBB im besonderen abgelegt. Das
quel von anderen Regionen übernommen werden kann, müsste Mut zu Visionen geben. «Tarifverbund Schweiz?»
aber der Grundgedanke - er hat sich im Falle der Nordwest- konnte man kürzlich in einer Schlagzeile lesen. Warum
schweiz in einem Jahrzehnt harten Ringens herauskristalli- eigentlich nicht mit Ausrufezeichen? Es müsste vom Wohn-
siert - muss überall Anwendung finden. Es ist dies die ort zum Bahnhof und vom Zielbahnhof zum Bestimmungs-
Forderung nach grosszügigen und einfachen Regelungen ort mit einem einzigen, kostengünstigen Fahrausweis
für die Benutzer. Wenn in der Nordwestschweiz eine Fläche gereist werden können. Die durchgehende Tarifierung auch
von über 1000 Quadratkilometern mit einem Einheitstarif im Fernverkehr wäre ein entscheidender Schritt vorwärts.
von 40 Franken erschlossen wird und in der Region Schaff- Ob am Ende ein erweitertes Generalabonnement - man
hausen eine dreimal kleinere Fläche mit 25 Zonen und 4 könnte es vielleicht TA, Totalabonnement, nennen - stehen
Tarifbereichen - der innerste Bereich kostet 35 Franken - wird, ob ein grundlegend neues Finanzierungssystem über
überzogen wird, dann stimmt einfach mit den Relationen öffentliche Mittel praktikabel wird, ist vorläufig Teil der
etwas nicht. Vision. Ich fürchte, so schnell werden uns keine Flügel
Ein Blick auf die Kartenskizze charakterisiert die Situation wachsen. Was wir aber heute tun können und tun müssen,
deutlich - kleinkariert kann man da nur sagen. ist die Realisierung guter, vorläufiger Lösungen und die
Ich bin mir wohl bewusst, dass grosszügige Lösungen bei Schaffung der Voraussetzungen, des Fundamentes für noch
Tarifverbünden eine grosszügige Haltung bei Kantonen und Besseres.
Gemeinden voraussetzen. In der Nordwestschweiz bezahlt Ohne Umdenken werden wir nicht vorwärtskommen. Der
die öffentliche Hand pro Abonnement für ihre Einwohner Spielraum im Verhältnis zwischen den SBB und den regio-
22.50 Franken drauf. Oft genug werden deshalb - dies ist zu nalen Tarifverbünden muss grösser werden, und er muss
befürchten - finanzielle Ueberlegungen bei Kantonen und genutzt werden. Es ist leider symptomatisch, dass der gute
I.März 1988 27 Postulat Flückiger
und erfolgreiche Nordwestschweizer Tarifverbund, obwohl Mitunterzeichner- Cosignataires: Béguin, Ducret, Hänsen-
auch dort die Uebertragbarkeit der Ausweise für die SBB berger, Hefti, Hunziker, Jagmetti, Masoni, Villiger (8)
nicht existiert, von den SBB und vom Bundesamt als Sün-
denfall bezeichnet wird. Das war kein Sündenfall, das war M. Flückiger: Depuis quelques années se développent et
eine reife Fruchf vom Baum der Erkenntnis! Auch wenn man s'affrontent deux conceptions opposées du trafic marchan-
zuständigenorts noch nicht gewillt ist, dem zuzustimmen, dises dans notre pays. Est-ce l'introduction de la taxe poids
sollte wenigstens zur Kenntnis genommen werden, dass lourds qui a été le détonateur des divergences entre, d'une
Sündenfälle nicht rückgängig gemacht werden können. Das part, les pragmatiques qui démontrent que la route et le rail
lehrt schon die Bibel. Der Nordwestschweizer Tarifverbund sont complémentaires et, d'autre part, les partisans de res-
ist ein Präzedenzfall, der nicht mehr aus der Welt zu schaf- trictions à la circulation routière, restrictions incontourna-
fen ist. Er ist eine Realität, an der die SBB und das Bundes- bles pour défendre l'environnement, selon ces derniers?
amt Mass nehmen sollten, schon aus Gründen der Gerech- C'est possible. Toujours est-il, qu'aujourd'hui, certains
tigkeit. milieux préconisent des mesures contraignantes qui, si elles
Ich bitte Sie, meinem Postulat zuzustimmen. étaient appliquées, auraient pour effet pratiquement de ban-
nir le transport de marchandises par camions, dits lourds, de
Bundesrat Ogi: Weil wir bessere Lösungen, Frau Ständerä- notre réseau routier, cela, Mesdames et Messieurs, en
tin Bührer, in Bern nicht abblocken wollen, weil wir bereit contradiction avec nos intérêts économiques autant qu'avec
sind, bessere Lösungen-wenn sie wirklich besser sind-zu notre vocation internationale historique de permettre le pas-
studieren, weil wir bereit sind, auf sie einzugehen, weil wir sage nord-sud des personnes et des biens.
bereit sind, flexibel zu sein, und weil wir bereit sind, auch Crainte exagérée? Sûrement pas si l'on sait qu'à une législa-
unternehmerisch zu denken und zu handeln, nehme ich tion routière qui passe pour la plus sévère et la plus restric-
namens des Bundesrates Ihr Postulat zur Ueberprüfung an. tive d'Europe on voudrait encore ajouter des chicanes
Wir werden prüfen, ob all das, was Sie jetzt gesagt haben, allant, par exemple, jusqu'à l'interdiction de dépasser pour
wirklich so gut ist. Wenn es gut ist, werden wir mit Vorschlä- les camions empruntant nos autoroutes. Autant dire que nos
gen aufwarten. routes nationales seraient alors impraticables, partagées
dans chaque sens en deux files parallèles de véhicules, l'une
Ueberwiesen - Transmis lente (les camions), l'autre à peine plus rapide (les automo-
biles légères). Nous aurions enfin inventé le véritable train
routier!
Dans le temps où fleurissent de telles propositions, le trafic
#ST# 87.808 marchandises par routes continue à augmenter et la Suisse
demeure, elle, intangible au centre géographique de l'Eu-
Postulat Flückiger rope de l'Ouest. Elle n'a les moyens ni d'enrayer le premier
Gesamtkonzeption für den Güterverkehr ni de changer le second de ces deux éléments. Par contre,
ses autorités ont le devoir d'analyser le développement du
Elaboration d'une conception globale trafic marchandises et d'élaborer les solutions qui font
pour le trafic des marchandises actuellement défaut et cela pour l'avenir proche et lointain.
En effet, n'est-il pas patent que de nombreux tronçons de
nos autoroutes sont d'ores et déjà saturés? On ne le contes-
tera pas, pas plus que l'on ne peut contester que, dans les
Wortlaut des Postulates vom 18. Dezember 1987 vallées alpestres conduisant au tunnel du Gothard, les nui-
Der Bundesrat wird eingeladen, eine Gesamtkonzeption für sances du trafic lourd et du tourisme atteignent la cote
den Güterverkehr auszuarbeiten und das Parlament darüber d'alerte, notamment en ce qui concerne la pollution atmos-
zu informieren. phérique.
Diese Konzeption soll insbesondere enthalten: Si dans les milieux officiels on est acquis au couplage route/
LEine Analyse des gegenwärtigen Güterverkehrs auf rail pour faire face à cette situation, par contre l'extention
Schiene und Strasse sowie seiner zukünftigen Entwicklung souhaitée du ferroutage, de même que l'acheminement de
im Bereich des Transitverkehrs, der Inland- und der Lokal- conteneurs, se heurte à des obstacles dus aux insuffisances
verbindungen; d'infrastructure, manque de matériel roulant, tunnels trop
2. Lösungsvorschläge, welche den Bedürfnissen des bas, auxquels s'ajoute une politique tarifaire pas vraiment
Umweltschutzes, der schweizerischen Wirtschaft, den inter- compétitive. Ce qui fait que la route continue sa progression
nationalen Beziehungen und einer optimalen Zusammenar- et explique, peut-être en partie, que les comptes des CFF
beit zwischen den öffentlichen Verkehrsmitteln und den pour 1987, font ressortir que le trafic marchandises a dimi-
privaten Transportunternehmen Rechnung tragen; nué de 1,5 pour cent durant l'exercice et les produits
3. Den Investitionsbedarf, die Finanzierungsmöglichkeiten générés par ce dernier de 2,2 pour cent.
sowie Vorschläge zur Gestaltung der Tarifpolitik für den Ces constatations objectives de l'évolution du trafic mar-
öffentlichen Güterverkehr. chandise et de quelques-uns des paramètres à prendre en
considération - augmentation par la route, diminution par le
Texte du postulat du postulat du 18 décembre 1987 rail - s'inscrivent sur fond de grands projets de nouvelles
Le Conseil fédéral est invité à élaborer une conception lignes ferroviaires à travers les Alpes. La «gué-guerre» des
globale pour le trafic des marchandises et à en informer le variantes a commencé. On joue le Gothard contre le
Parlement. Loetschberg-Simplon, à moins que ce ne soit les deux
Cette conception doit comprendre en particulier: contre la variante en Y entre Tessin, Uri et Grisons, ou
I.Une analyse du trafic des marchandises rail et route encore l'inverse. Bref, au stade exploratoire on peut parler
actuel et de son évolution future dans le domaine du transit, d'imbroglio. Vient encore s'y ajouter la volonté affichée des
des liaisons intérieures et locales; promoteurs du canal du Rhône au Rhin, de faire en sorte
2. Des propositions de solution en tenant compte des exi- que cette voie naviguable s'impose comme l'alternative au
gences de la protection de l'environnement, de l'économie trafic marchandises routier et ferroviaire que l'on ne par-
nationale et des relations internationales et d'une collabora- viendra plus à maîtriser, pensent-ils.
tion optimale entre les transports publics et les entreprises Comment ne pas supputer également les effets induits sur le
de transport privé; trafic marchandises de l'accomplissement du grand marché
3. Les besoins pour les investissements, les possibilités de intérieur de la Communauté économique européenne?
financement et les propositions pour l'aménagement de la Certes, nous savons que tout ne sera pas fondamentalement
politique des tarifs pour le transport public des marchan- bouleversé au douzième coup sonnant à l'horloge de la
dises. CEE, le 31 décembre 1992. Mais que cela dérange ou non, à
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Bührer Tarifverbünde des öffentlichen Verkehrs. Leitkonzept
Postulat Bührer Principes directeurs pour instituer des communautés tarifaires dans les
transports publics
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1988
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Ständerat
Conseil Conseil des Etats
Consiglio Consiglio degli Stati
Sitzung 02
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 87.937
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 01.03.1988 - 08:00
Date
Data
Seite 25-27
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Ref. No 20 016 308
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