Federal Council to Investigate Funding for Beech Bark Necrosis Research
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court ruled that the federal council must investigate and potentially increase funding for forest pathology research, specifically addressing the beech bark necrosis, a disease significantly impacting Swiss forests. The council acknowledged the severity of the disease and its economic consequences, stating that while some research was underway, the responsible department was understaffed to undertake new, extensive programs. The council expressed willingness to explore ways to enhance forest phytopathological research.
Legislator-Regeste
KI-generiertFederal Council to Investigate Funding for Beech Bark Necrosis Research: Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
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18. Dezember 1987 1875 Interpellation Fierz
#ST# 87.532 Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
vom 9. September 1987
Interpellation Keller Rapport écrit du Conseil fédéral du 9 septembre 1987
Die Buchenrindennekrose gilt als schwere Erkrankung, da
Buchennekrose. Intensivierung der Forschung sie oft zum Absterben der betroffenen Buchen führt. Sie ist
Nécrose du hêtre. nach der Meinung von Phytopathologie-Experten gegen-
Développement de la recherche wärtig die wichtigste Krankheit der Buche.
Die Krankheit ist im Jura und im Mittelland weit verbreitet;
Auskünften von lokalen Revierförstern ist zu entnehmen,
dass die Krankheit in einigen Gebieten zugenommen hat.
Die Entfernung der kranken Bäume stört das Bestandesge-
füge empfindlich; zudem ist eine rasche Holzentwertung
Wortlaut der Interpellation vom 19. Juni 1987 festzustellen, die für den Waldbesitzer finanziell negative
Nach Auskunft der Förster erkranken in weiten Gebieten der Auswirkungen hat.
Nordwestschweiz die Buchen in zunehmendem Masse. Vor Die Ursache der Buchenrindennekrose ist noch nicht
allem der Befall der Buchenstämme durch die Buchenne- geklärt. Es werden Vermutungen und Theorien über prädi-
krose, eine Pilzkrankheit, breitet sich stark aus. Weil das sponierende Faktoren und Auslöser aufgestellt, ohne dass
erkrankte Stammholz nur noch als schlechtes Brennholz Schlüsse über präventive oder kurative Massnahmen gezo-
verkauft werden kann, wird der Holzerlös um etwa zwei gen werden können. Deshalb wäre eine Intensivierung der
Drittel reduziert. Forschung über diese Krankheit angezeigt.
Zurzeit werden an der Eidgenössischen Anstalt für das forst-
Ich frage daher den Bundesrat: liche Versuchswesen (EAFV) Beobachtungen über die Aus-
Teilt er die Auffassung, dass die Buchennekrose eine breitung der Buchenrindennekrose durchgeführt; das (pri-
schwerwiegende Baumkrankheit ist, die eine intensivierte vate) Institut für angewandte Biologie in Schönenbuch führt
Erforschung verlangt? im Auftrag von Nordwestschweizer Kantonen kleinere
Untersuchungen zum Nachweis eines allfälligen Erregers
Texte de l'interpellation du 19 juin 1987 durch. Die Forschungen in Frankreich sind zugunsten ande-
Selon des renseignements fournis par le personnel forestier, rer Schwerpunkte aufgegeben worden. Die Forschungsre-
les maladies du hêtre se développent et s'aggravent dans sultate aus den USA können nicht direkt in die Schweiz
une bonne partie du nord-ouest de la Suisse. C'est surtout la übernommen werden (andere Buchenarten).
nécrose du hêtre - une maladie cryptogamique - qui pro- Die Gruppe Phytopathologie an der EAFV ist personell stark
gresse rapidement. Comme les grumes atteintes par cette unterdotiert und kann neue, mehrjährige Forschungspro-
maladie ne peuvent plus être vendues que comme bois de gramme, die in enger Zusammenarbeit mit Entomologen
feu de mauvaise qualité, leur prix de vente se réduit des und Baumphysiologen durchgeführt werden müssen, nicht
deux tiers environ. in ihre Arbeitstätigkeit aufnehmen. Das Gleiche gilt auch für
A ce sujet, je prie le Conseil fédéral de répondre à la andere Baumkrankheiten, die in den letzten Jahren ver-
question suivante: mehrt auftreten, wie z. B. Platanenkrebs im Kanton Tessin.
Est-il lui aussi de l'avis que la nécrose du hêtre est une grave Der Bundesrat ist indessen bereit zu prüfen, inwieweit die
maladie de l'arbre, qui exige qu'on intensifie les travaux de forstliche phytopathologische Forschung verstärkt werden
recherche y relatifs? kann.
Mitunterzeichner- Cosignataires: Bircher, Blunschy, Büh- Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes-
ler-Tschappina, Bundi, Bürer-Walenstadt, Cantieni, Cho- rates befriedigt.
pard, Columberg, Engler, Fischer-Hägglingen, Hess, Hou-
mard, Humbel, Kühne, Künzi, Loretan, Müller-Aargau, Mül-
ler-Bachs, Müller-Wiliberg, Neuenschwander, Nussbaumer,
Ruckstuhl, Rüttimann, Schmidhalter, Schnider-Luzern, #ST# 87.911
Schwarz, Seiler, Stamm Judith, Stappung, Steinegger, Uhl-
mann, Weber-Arbon, Wellauer, Wick, Zehnder (35) Interpellation Fierz
Schutzwaldzusammenbrüche.
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Die Buche ist der bei uns am meisten verbreitete Laubbaum; Nichtinformation
sie ist seit Jahrtausenden im Jura und Mittelland standort- Dépérissement des forêts protectrices.
heimisch. Der in jüngster Zeit auffällige Befall der Buchen- Rétention d'informations
stämme durch die Buchennekrose ist vorwiegend an mittel-
alten und älteren Bäumen festzustellen. Die Ausbreitung der
Krankheit (teilweise schädigt sie auch andere Laubhölzer)
gefährdet die Stabilität vieler Laubholzwälder, welche in der
Folge ihre Schutz-und Erholungsaufgaben nicht mehr erfül- Wortlaut der Interpellation vom 9. Oktober 1987
len können. Die Eidgenössische Anstalt für forstliches Versuchswesen
Es ist zu vermuten, dass die starke Ausbreitung dieses Pilzes (EAFV) machte 1985 in Zusammenarbeit mit den kantonalen
mit der Schädigung der betroffenen Bäume durch Luft- Forstdiensten der Berggebiete eine Erhebung über rasch
schadstoffe zusammenhängt. Neueste wissenschaftliche sich verschlechternde oder zusammenbrechende Schutz-
Untersuchungen zeigen, dass z. B. die Frostempfindlichkeit wälder in den Alpen- und Voralpenregionen. Die Ergebnisse
der Buchen durch gewisse Schadstoffe erhöht und die Aus- wurden in eine Karte 1:25 000 eingezeichnet, auf der auch
breitung schädlicher Pilze deutlich gefördert wird. Nach die durch die ausgefallene Schutzfunktion entstandenen
Auskunft des aargauischen Kantonsoberförsters erreicht die Gefahrenzonen (namentlich etwa 200 Siedlungen, Brücken,
Zwangsnutzung an Buchen, welche von der Nekrose befal- Verkehrsachsen usw.) ersehen werden können. Diese Karte,
len sind, in einzelnen Gemeinden bereits bis zu 30 Prozent deren Informationsgehalt von höchstem öffentlichem Inter-
der Gesamtnutzung. Damit wird deutlich, dass diese esse ist, war schon im Frühjahr 1986 fertiggestellt. Sie wurde
schwergewichtig in der Nordwestschweiz grassierende aber vom EAFV zunächst weit über ein Jahr lang unter
Baumkrankheit auch einen bedeutenden finanziellen Aspekt Verschluss gehalten und fand dann lediglich in summari-
hat. scher und stark vermindert aussagekräftiger Form Auf-
nahme in den Bericht Nr. 294 der EAFV, dessen Manuskript
am 5. Mai 1987 eingereicht wurde, und der seit Juni 1987
Interpellation Fierz 1876 N 18 décembre 1987
gedruckt vorliegt. Der unverdächtige Titel lautet «Walderhal- affirmé le professeur Schlaepfer, directeur de l'IFRF, dans
tung und Schutzaufgaben im Berggebiet». Er enthält auf une interview qu'il a donnée le 8 octobre 1987 au téléjournal
Seite 61 eine schematische Karte, die die ungefähre Lokali- de la télévision suisse alémanique, le rapport, tiré à 5000
sation und Grosse von akut gefährdeten Schutzwäldern exemplaires, a été envoyé uniquement aux services fores-
angibt, allerdings ohne genaue Orts- oder Koordinatenanga- tiers cantonaux. Lorsque, le matin du 8 octobre 1987, j'ai
ben. Die durch die ausfallende Schutzfunktion neu entstan- téléphoné à l'IFRF pour demander que l'on m'envoie ce
denen Gefahrenzonen für Siedlungen und Verkehrsachsen, rapport, le fonctionnaire compétent m'a répondu que la
die durch das EAFV genauestens erfasst sind, sind nirgends direction avait émis des instructions interdisant la diffusion
ersichtlich; es wird darauf nur in allgemeiner Form im Text du document.
hingewiesen. Der Bericht wurde in einer Auflage von 5000 Nous avons manifestement affaire là à une rétention d'infor-
Exemplaren gedruckt, aber nach Aussage von Professor mations vitales pour les régions de montagne et pour la
Schlaepfer, Direktor der EAFV, gegenüber der Tagesschau Suisse tout entière (grands axes routiers). Outre d'éven-
DRS vom 8. Oktober 1987 lediglich an die kantonalen Forst- tuelles raisons électoralistes, il y a, selon certaines informa-
dienste verschickt. Als ich am Morgen des 8. Oktober 1987 tions fournies par des tiers, eu pression de la part des
diesen Bericht telefonisch bei der EAFV anforderte, erhielt principaux cantons concernés. Une publication intégrale
ich vom zuständigen Beamten die Auskunft, dass dieser des cartes indiquant non seulement l'emplacement des
Bericht nach Weisung der Direktion nicht herausgegeben forêts protectrices gravement menacées, mais aussi les
werden dürfe. zones devenues dangereuses en raison de ce dépérisse-
Es ist ganz offensichtlich, dass hier für die Berggebiete und ment mettrait en effet en péril le développement de certaines
die gesamte übrige Schweiz (grosse Verkehrsachsen!) ganz localités et la réalisation de bien des projets, menaçant ainsi
vitale Informationen zurückgehalten wurden und noch wer- les intérêts économiques importants qu'y ont certains
den. Neben möglichen wahltaktischen Gründen spielt hier milieux influents.
gemäss Informationen von dritter Seite ein Druck von Seiten Etant donné ce qui précède, je prie le Conseil fédéral de
der besonders betroffenen Kantone eine Rolle: Eine klare bien vouloir répondre aux questions suivantes:
und umfassende Veröffentlichung nicht nur der kritisch 1. Certains cantons particulièrement touchés ont-ils exercé
gefährdeten Schutzwälder, sondern auch der dadurch neu des pressions afin d'empêcher ou de retarder la publication
entstandenen Gefahrenzonen würde nämlich gewisse Sied- d'informations relatives au dépérissement des forêts de pro-
lungs-, Planungs- und Entwicklungsmöglichkeiten und tection et aux zones que celui-ci a rendu dangereuses?
damit gewichtige und einflussreiche wirtschaftliche Interes- 2. De telles pressions ont-elles été exercées par d'autres
sen tangieren. milieux, par exemple par le Conseil fédéral lui-même, ou
In diesem Zusammenhang gestatte ich mir, an den Bundes- pour des raisons électoralistes?
rat drei Fragen zu richten: 3. Le Conseil fédéral est-il prêt à faire en sorte que le public
1. Wurde zwecks Verhinderung bzw. Verzögerung der Infor- soit informé immédiatement et dans le détail non seulement
mation bezüglich Schutzwaldzusammenbrüche und sur l'état de santé actuel des forêts protectrices, mais aussi
dadurch geschaffene Gefahrenzonen Druck ausgeübt von sur les agglomérations, les installations et les voies de
Seiten besonders betroffener Kantone? communication qui sont menacées ou qui le seront bientôt?
2. Kam solcher Druck von anderer Seite, z. B. gar vom
Bundesrat, z. B. aus wahltaktischen Ueberlegungen? Schriftliche Begründung - Développement par écrit
3. Ist der Bundesrat bereit, zu veranlassen, dass die Oeffent- Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
lichkeit unverzüglich und umfassend nicht nur über die eine schriftliche Antwort.
aktuelle Lage in den Schutzwäldern informiert wird, sondern
auch über die jetzt und in naher Zukunft gefährdeten Sied- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
lungen, Anlagen und Verkehrswege? vom 7. Dezember 1987
Rapport écrit du Conseil fédéral du 7 décembre 1987
Texte de l'interpellation du 9 octobre 1987 1. Von Seiten der Kantone wurde weder auf die Eidgenössi-
En 1985, l'Institut fédéral de recherches forestières (IFRF) a, sche Anstalt für das forstliche Versuchswesen (EAFV) als
en collaboration avec les services forestiers des cantons de Institution noch auf die Autoren irgendwelcher Druck ausge-
montagne, étudié les régions alpines et préalpines de notre übt, um den Bericht Nr. 294 der EAFV: «Walderhaltung und
pays pour y recenser les forêts protectrices dont l'état de Schutzaufgaben im Berggebiet» nach seiner Fertigstellung
santé se dégrade rapidement ou qui sont même déjà mori- zurückzuhalten. Ganz im Gegensatz zur Vermutung des
bondes. Les résultats de cette étude ont été reportés sur une Interpellanten hat die begleitende Arbeitsgruppe, der eine
carte 1:25000, sur laquelle sont également indiquées les ganze Reihe von Vertretern kantonaler Forstdienste angehö-
zones devenues dangereuses (notamment quelque 200 ren, insofern eine sehr offene Informationspolitik betrieben,
agglomérations, ponts, axes routiers, etc.) du fait de la als mit ihrer Einwilligung bereits am 21./22. Juni 1986 in der
disparition de la fonction protectrice des forêts. Cette carte, «NZZ» ein Beitrag von Hans Heusser unter dem Titel «Sanie-
dont le contenu est incontestablement d'intérêt public a été rungsbedürftige Problemflächen im Berggebiet. Projekte im
achevée au printemps 1986 déjà. L'IFRF l'a cependant gar- Betrag von zwei- bis dreieinhalb Milliarden Franken»
dée dans ses tiroirs pendant bien plus d'une année avant de erschienen ist, der den Ablauf der Erhebung schildert und
l'inclure, sous une forme sommaire et fortement atténuée, die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung zusammen-
dans son rapport no 294, dont le manuscrit a été terminé le fasst.
5 mai 1987. Le document imprimé est disponible depuis le 2. Es wurde von keiner anderen Seite und auch nicht vom
mois de juin 1987 sous le titre «Walderhaltung und Schutz- Bundesrat ein solcher Druck ausgeübt.
aufgaben im Berggebiet» (traduction: «Sauvegarde de la Am Morgen des 8. Oktobers 1987 wurde dem Interpellanten
forêt et fonctions de protection dans les régions de mon- vom zuständigen Beamten der EAFV mitgeteilt, er sei nicht
tagne»; ce rapport n'existe qu'en allemand), qui n'est pas de befugt, den Bericht ohne Rücksprache bei der Direktion an
nature à éveiller les soupçons. A la page 61, le rapport Drittpersonen zu schicken. Am selben Tag beschloss die
contient une carte schématique qui indique l'étendue et la Direktion der EAFV, diesen Bericht dem Publium zugänglich
situation approximative des forêts protectrices gravement zu machen.
menacées, mais qui ne donne en revanche aucun nom de Im übrigen wurde der Bericht in der Woche vom 16. bis
localité ni aucune précision sur les coordonnées de l'endroit 23. September 1987 in rund 900 Exemplaren an das Bundes-
où elles se trouvent. Les zones devenues dangereuses parce amt für Forstwesen und Landschaftsschutz, die Kantonsfor-
que la forêt ne peut plus remplir sa fonction protectrice, stämter, an sämtliche Kreisförster und an in- und ausländi-
zones que l'IFRF a localisées avec précision, n'apparaissent sche Fachbibliotheken verschickt. Seitdem ist dieser Bericht
nulle part. Les auteurs se sont en effet contentés d'y faire auch in der Internationalen Buchhandlung Flück-Wirth (Teu-
référence de façon générale dans le texte. Selon ce qu'a fen) erhältlich.
18. Dezember 1987 N 1877 Interpellation Eggly
3. Der Zweck der Studie besteht nicht darin, Aussagen über Schriftliche Begründung - Développement par écrit
den Zustand von Einzelflächen zu machen, sondern realisti- L'auteur renonce au développement et demande une
sche Angaben über die anstehenden Aufgaben zur Walder- réponse écrite.
haltung im Voralpen- und Alpengebiet zur Verfügung zu
stellen. Sie stützt sich auf eine Umfrage bei den betroffenen Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
Forstdiensten. Sie wurde von der EAFV veröffentlicht und ist vom 7. Dezember 1987
für jedermann zugänglich. Rapport écrit du Conseil fédéral du 7 décembre 1987
Die Vermittlung von Detailinformationen über gefährdete Le Conseil fédéral suit avec un grand intérêt les pro-
Siedlungen, Anlagen und Verkehrswege kann nicht ohne grammes des Communautés européennes (CE), qui ont
Einbezug der zuständigen Kantone erfolgen. pour objectif de promouvoir la mobilité des chercheurs ainsi
que la coopération entre l'université et l'économie. Outre le
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- programme de coopération entre l'université et l'entreprise
rates nicht befriedigt. en matière de formation dans le domaine des technologies
(COMETT), il convient de relever:
- le plan de stimulation des coopérations et des échanges
scientifiques et techniques européens (STIMULATION),
- le programme d'action de la Communauté européenne en
matière de mobilité des étudiants (ERASMUS).
87.541 Nous avons contacté les hautes écoles et les organisations
faîtières de l'économie, des écoles techniques supérieurs,
#ST#
des milieux scientifiques et des étudiants ainsi que le Fonds
Interpellation Frey Claude national au sujet de ces programmes communautaires. Les
Zusammenarbeit zwischen avis qui nous sont parvenus à ce jour dénotent un écho
Hochschulen und Wirtschaft. Beteiligung essentiellement positif.
der Schweiz am europäischen Programm Par ailleurs, des contacts avec la Commission des CE à
propos de ces programmes ont déjà eu lieu à plusieurs
Programme européen d'échanges entre reprises, qu'il s'agisse de contacts bilatéraux entre la Suisse
les universités et les entreprises. et les CE ou de contacts entre les pays de l'AELE et les CE.
Participation de la Suisse Les possibilités de participer à ces trois programmes varient
d'un programme à l'autre. Elles dépendent notamment de la
forme et de l'état d'avancement de ces progrmames au sein
des CE. Notre prochain pas consistera à éclaircir, lors de
discussions avec les CE, les conditions de participation et
Wortlaut der Interpellation vom 21. September 1987 notamment les prestations financières qui en découleraient
1992 soll der grosse europäische Markt verwirklicht werden. pour notre pays. C'est sur cette base que nous pourrons
Um dies vorzubereiten, will die EG das umfassende Pro- décider d'éventuelles démarches en vue de la participation
gramm Comett in die Tat umsetzen, das zum Ziel hat, die suisse à ces programmes. Comme par le passé, nous mène-
Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen rons nos tractations avec les CE en étroite collaboration
zu verstärken. Vorgesehen sind der Austausch von Studen- avec les milieux suisses directement concernés. Pour autant
ten und Praktikern sowie die Förderung von Entwicklung que les universités et les écoles supérieures soient touchées
und Erprobung gemeinsamer Vorhaben von Hochschulen par les programmes, nous déciderons notamment de nos
und Unternehmen. démarches à venir en accord de vue avec la Conférence
Auch wenn die Schweiz nicht Mitglied des Gemeinsamen universitaire et la Conférence suisse des directeurs canto-
Marktes ist, könnte sie sich diesem umfassenden Programm naux de l'instruction publique.
anschliessen, an dem sich insbesondere die wichtigsten
Hochschulen der Gemeinschaft und grosse europäische Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes-
Unternehmen beteiligen. rates befriedigt.
Ich ersuche den Bundesrat, uns über seine diesbezüglichen
Absichten zu unterrichten. Hat man mit der Europäischen
Gemeinschaft, den Hochschulkantonen und den Unterneh-
men, die sich an diesem vielversprechenden Austausch zwi-
schen Lehre, Forschung und Privatwirtschaft beteiligen
könnten, bereits Verbindung aufgenommen?
#ST# 87.912
Texte de l'interpellation du 21 septembre 1987
Afin de préparer l'ouverture du grand marché européen, en Interpellation Eggly
1992, la Communauté économique met sur pied un vaste Unterstützung des «Centre européen
programme, baptisé Comett, destiné à intensifier la collabo-
ration entre l'université et l'entreprise. Des échanges d'étu-
de la culture« in Genf
diants et de praticiens sont prévus et l'on envisage d'encou- Soutien au «Centre européen de la
rager la conception et l'expérimentation de projets conjoints culture« à Genève
universités - entreprises.
La Suisse, bien que n'étant pas membre du Marché com-
mun, pourrait cependant s'associer à ce vaste programme
qui regroupe notamment les principales universités de la
Communauté et de grandes entreprises européennes. Wortlaut der Interpellation vom 9. Oktober 1987
Je prie dès lors le Conseil fédéral de nous indiquer ses Das von Denis de Rougemont gegründete Centre européen
intentions en la matière. Des contacts ont-ils déjà été pris de la culture spielt noch immer eine wichtige Rolle bei der
avec la Communauté et avec les cantons universitaires ainsi Verbreitung eines europäischen Bewusstseins. Es stimmt
qu'avec les entreprises susceptibles de participer à ces mit dem Sinn und Geist der schweizerischen Europapolitik
échanges fructueux entre l'enseignement, la recherche et überein. Deshalb stünde es ihm zu, vom Bund eine regel-
l'économie privée? mässige, vorhersehbare finanzielle Unterstützung zu erhal-
ten - wie vom Kanton und von der Stadt Genf.
Mitunterzeichner-Cosignataires: Bonny, Candaux, Dubois, Kann der Bundesrat erklären, was er in diesem Sinne zu
Kohler, Perey, Petitpierre, Savary-Vaud, Villiger (8) unternehmen gedenkt?
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation Fierz Schutzwaldzusammenbrüche. Nichtinformation
Interpellation Fierz Dépérissement des forêts protectrices. Rétention d'informations
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1987
Année
Anno
Band IV
Volume
Volume
Session Wintersession
Session Session d'hiver
Sessione Sessione invernale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 13
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 87.911
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 18.12.1987 - 08:00
Date
Data
Seite 1875-1877
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