Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 87-902 KI-generiert

Energy Cost Accounting Mandate Deferral

Geschäftsnummer VPB 87-902
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The court considered a motion to mandate individual heating cost accounting for new constructions by 1991 and existing buildings by 1993, arguing it incentivizes energy savings. The court noted that while existing law permits federal mandates, it deferred to upcoming energy policy discussions to determine federal-level implementation, recommending the motion be converted into a postulate.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 36 BüG, Art. 93 BGG; Energy Cost Accounting Mandate Deferral: The court noted that while existing law permits federal mandates, it deferred to upcoming energy policy discussions to determine federal-level implementation, recommending the motion be converted into a postulate.

Schlagwörter

KI-generiert
Baukosten Energiepolitik Steueraufschub Vorentscheid über Steuerpflicht Kostenübernahme Kostenvorschuss
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 36 BüG

This provision is not found in the dispositive section of the provided text, therefore it cannot be extracted.

Art. 93 BGG

This provision is not found in the dispositive section of the provided text, therefore it cannot be extracted.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

26. September 1988 N 1169 Motion Grendelmeier

1. de n'autoriser à partir du 1er janvier 1991 la construction Schriftliche Erklärung des Bundesrates d'habitations collectives, de locaux commerciaux et de Déclaration écrite du Conseil fédéral

bureaux destinés à être loués à des entreprises que s'ils sont Der Bundesrat beantragt, die beiden Motionen in Postulate

équipés d'un dispositif permettant le décompte individuel de umzuwandeln. chauffage;

2. d'établir des dispositions prévoyant que les constructions antérieures à la date susmentionnée soient modernisées en ce sens d'ici 1993. #ST# 87.902

3. C'est donc à partir de cette année-là que le système de décompte individuel de chauffage deviendra obligatoire Motion Grendelmeier dans toute la Suisse. Individuelle Warmwasserabrechnung Mitunterzeichner - Cosignataires: Günter, Jaeger, Weder- Comptes individuels de chauffage Basel.Zwygart (4)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Wortlaut der Motion vom 9. Oktober 1987 Der Bundesrat wird aufgefordert: Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates 1. Ab 1. Januar 1991 nur noch Neubauten von Mehrfamilienvom September 1988 häusern sowie für vermietete Geschäftsund Büroräume Rapport écrit du Conseil fédéral de septembre 1988 zuzulassen, die eine individuelle Warmwasserabrechnung In Gebäuden mit mehreren Energiebezügern (Mieter oder erlauben. Miteigentümer) schafft die verbrauchsabhängige Heizund 2. Altbauten sind bis 1993 entsprechend umzurüsten. Warrhwasserkostenabrechnung (VHKA) einen wirkungsvol- 3. Ab 1993 ist das System der individuellen Warmwasserablen Energiesparanreiz. Untersuchungen im Räume Basel rechnung obligatorisch und muss gesamtschweizerisch einergaben durchschnittliche Einsparungen von über 15 Progeführt sein. zent (vgl. Bericht «Erfolge sind messbar», Energiegesetz des Kantons Basel-Landschaft, 1985). Die VHKA kann technisch Texte de la motion du 9 octobre 1987 bei neuen Gebäuden ohne weiteres eingeführt werden. Dies Le Conseil fédéral est chargé:

gilt auch bei bestehenden Gebäuden ausser solchen mit 1. de n'autorisera partir du 1er janvier 1991 la construction

einer Flächenoder Luftheizung. d'habitations collectives, de locaux commerciaux et de

Nach dem zwischen Bund und Kantonen vereinbarten bureaux destinés à être loués à des entreprises que s'ils sont

Energiepolitischen Programm von 1985 sind die Kantone für équipés d'un dispositif permettant le décompte individuel

die Einführung der VHKA verantwortlich. In den Kantonen d'eau chaude;

Zürich, Zug, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Tessin wer- 2. d'établir des dispositions prévoyant que les constructions

den die Heiz-und Warmwasserkosten in neuen Gebäuden antérieures à la date susmentionnée soient modernisées en nach Verbrauch abgerechnet. Für bestehende Gebäude, ce sens d'ici 1993.

welche das grosse Energiesparpotential bilden, wird die 3. C'est donc à partir de cette année-là que le système de

VHKA nur von den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landdécompte individuel d'eau chaude deviendra obligatoire schaft verlangt. In den Kantonen Bern, Glarus, Freiburg, dans toute la Suisse. Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen, Graubünden, Thurgau, Waadt, Wallis, Neuenburg und Genf Mitunterzeichner - Cosignataires: Günter, Jaeger, Wederbestehen zwar die erforderlichen gesetzlichen Grundlagen Basel.Zwygart (4) (teilweise nur für Neubauten), werden jedoch noch nicht vollzogen. Der Bund hat mit den Kantonen in diesem Zusam- Schriftliche Begründung - Développement par écrit menhang folgende Unterlagen erarbeitet: Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht -Abrechnungsmodell (1985, Bundesamt für Energiewirteine schriftliche Antwort. schaft in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Mieter- Vermieter), Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates -Muster für kantonale Vorschriften (1987, Bundesamt für vom September 1988 Energiewirtschaft in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Rapport écrit du Conseil fédéral de septembre 1988 «Heizkostenabrechnung» der Konferenz der kantonalen In Gebäuden mit mehreren Energiebezügern (Mieter oder Energiefachstellen), Miteigentümer) schafft die verbrauchsabhängige Heizund -Wärmezählerverordnung vom 21. Mai 1986 (SR 941.231), Warmwasserkostenabrechnung (VHKA) einen wirkungsvol- -Gasmengenmessgeräte-Verordnung vom 4. August 1986 len Energiesparanreiz. Untersuchungen im Räume Basel (SR 941.241), ergaben durchschnittliche Einsparungen von über 15 Pro-

-Verordnung vom 4. August 1986 über Messapparate für zent (vgl. Bericht «Erfolge sind messbar», Energiegesetz des

elektrische Energie und Leistung (SR 941.251). Kantons Basel-Landschaft, 1985). Die VHKA kann technisch Die Typenprüfungen der Wärmezähler wurden 1987 aufgebei neuen Gebäuden ohne weiteres eingeführt werden. Dies nommen. Mit der Prüfung der nicht-eichfähigen Heizkostengilt auch bei bestehenden Gebäuden ausser solchen mit verteiler hat das Zentralschweizerische Technikum Luzern einer Flächenoder Luftheizung. (Ingenieurschule HTL) im Herbst 1987 begonnen. Nach dem zwischen Bund und Kantonen vereinbarten Obwohl nach einem Gutachten des Bundesamtes für Justiz Energiepolitischen Programm von 1985 sind die Kantone für vom 4. Dezember 1984 über Rechtsetzungskompetenzen die Einführung der VHKA verantwortlich. In den Kantonen des Bundes im Bereiche der verbrauchsabhängigen Heiz- Zürich, Zug, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Tessin werund Warmwasserkostenabrechnung (Energiekostenabrechden die Heiz-und Warmwasserkosten in neuen Gebäuden nung, VPB 1986 50/I) die geltende Verfassung ein Bundesnach Verbrauch abgerechnet. Für bestehende Gebäude,

obligatorium für die VHKA erlauben würde, will der Bundeswelche das grosse Energiesparpotential bilden, wird die

rat der bevorstehenden eneregiepolitischen Diskussion VHKA nur von den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landnicht vorgreifen und die Einführung der VHKA auf Bundesschaft verlangt. In den Kantonen Bern, Glarus, Freiburg, ebene im Rahmen der Ausführungsgesetzgebung zum Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen, neuen Energieartikel prüfen. Graubünden, Thurgau, Waadt, Wallis, Neuenburg und Genf bestehen zwar die erforderlichen gesetzlichen Grundlagen (teilweise nur für Neubauten), werden jedoch noch nicht Motion du groupe Adl/PEP 1170 N 26 septembre 1988

vollzogen. Der Bund hat mit den Kantonen in diesem Zusamles usines à l'heure du jour ou de la nuit à laquelle le produit

menhang folgende Unterlagen erarbeitet: est livré; -Abrechnungsmodell (1985, Bundesamt für Energiewirt- 3. interdiction des rabais de quantité et des contrats spéschaft in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Mieterciaux conclus avec les gros clients, à moins qu'ils n'aient Vermieter), pour but d'économiser l'énergie;

-Muster für kantonale Vorschriften (1987, Bundesamt für 4. mesures d'incitation d'ordre, financier pour promouvoir

Energiewirtschaft in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe l'utilisation d'appareils permettant d'économiser de l'éner-

«Heizkostenabrechnung» der Konferenz der kantonalen gie (financement au moyen d'une taxe sur l'énergie ou d'une Energiefachstellen), taxe de protection de l'environnement);

-Wärmezählerverordnung vom 21. Mai 1986 (SR 941.231), 5. obligation de fournir avec tous les appareils électriques

-Gasmengenmessgeräte-Verordnung vom 4. August 1986 des indications concernant leur consommation d'énergie; (SR 941.241), 6. prescriptions relatives au chauffage électrique des

-Verordnung vom 4. August 1986 über Messapparate für locaux, à la préparation d'eau chaude et à la climatisation;

elektrische Energie und Leistung (SR 941.251). 7. encouragement de la production d'énergie décentralisée Die Typenprüfungen der Wärmezähler wurden 1987 aufge- (notamment par couplage chaleur-force, au moyen d'éonommen. Mit der Prüfung der nicht-eichfähigen Heizkostenliennes et de capteurs solaires). verteiler hat das Zentralschweizerische Technikum Luzern (Ingenieurschule HTL) im Herbst 1987 begonnen. Sprecher- Porte-parole: Maeder-Appenzell Obwohl nach einem Gutachten des Bundesamtes für Justiz vom 4. Dezember 1984 über Rechtsetzungskompetenzen Schriftliche Begründung - Développement par écrit des Bundes im Bereiche der verbrauchsabhängigen Heiz- Die Wasserkraft wird bereits in hohem Masse genutzt. Ein und Warmwasserkostenabrechnung (Energiekostenabrechweiterer Ausbau kommt aus Gründen des Naturund Heinung, VPB 1986 50/I) die geltende Verfassung ein Bundesmatschutzes nicht in Frage. Weitere Atomkraftwerke sind

Obligatorium für die VHKA erlauben würde, will der Bundesnach Tschernobyl in der Schweiz kaum mehr realisierbar.

rat der bevorstehenden eneregiepolitischen Diskussion Die Atomtechnologie birgt zu grosse Risiken in sich. Das

nicht vorgreifen und die Einführung der VHKA auf Bundes- Problem der radioaktiven Abfälle ist immer noch ungelöst.

ebene im Rahmen der Ausführungsgesetzgebung zum Es ist höchste Zeit, dass mit der grossen Menge der in der neuen Energieartikel prüfen. Schweiz erzeugten elektrischen Energie haushälterischer umgegangen wird. Appelle für freiwilliges Stromsparen ver- Schriftliche Erklärung des Bundesrates hallen wirkungslos, solange durch die Elektrowirtschaft die Déclaration écrite du Conseil fédéral Stromverschwendung gefördert wird. Der Bundesrat beantragt, die beiden Motionen in Postulate umzuwandeln. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom September 1988 Rapport écrit du Conseil fédéral de septembre 1988 Im Vernehmlassungsverfahren zum Vorentwurf für einen #ST# 87.916 Energieartikel in der Bundesverfassung wurden Argumente für und gegen ein Elektrizitätswirtschaftsgesetz vorgebracht Motion der LdU/EVP-Fraktion (Bericht des EVED vom September 1987 über die Auswer- Stromspargesetz tung der Vernehmlassung zum Vorentwurf Energieartikel in der Bundesverfassung). Der Bundesrat teilt grundsätzlich Motion du groupe Adl/PEP die Auffassung der Kantone, wonach Bundesmassnahmen Loi sur les économies d'énergie nicht allein für die Elektrizität eingeführt werden sollten, sondern für alle Energieträger im Rahmen der Aisführungsgesetzgebung zum Energieartikel. Er wird diese Erlasse gestützt auf den Verfassungsartikel vorbereiten und so ausgestalten, dass sie wirksame Sparmassnahmen enthalten. Wortlaut der Motion vom 9. Oktober 1987 Der Bundesrat wird gebeten, dem Parlament möglichst bald Schriftliche Erklärung des Bundesrates ein Stromspargesetz zu unterbreiten. Folgende Punkte sol- Déclaration écrite du Conseil fédéral len darin berücksichtigt werden: Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu-

1. Sommer-/Wintertarif nach dem Grenzkostenprinzip. wandeln.

2. Uebernahme des Stromangebotes aus Kleinkraftwerken und Wärmekraftkoppelungen zu den zu dieser Tageszeit Antrag Schule unter den Werken verrechneten Preisen. Auch als Postulat ablehnen

3. Verbot von Mengenrabatten und Sonderabkommen mit Grossbezügern, ausser sie dienten dem Stromsparen. Proposition Schule

4. Finanzielle Anreize für stromsparende Geräte (Finanzie- Rejeter la motion (même sous forme de postulat) rung aus Umweltbzw. Energieabgabe).

5. Elektrische Apparate und Geräte müssen mit Angaben über deren Stromverbrauch versehen werden.

6. Ueber elektrische Raumheizung, Warmwasseraufbereitung und Klimatisierung sind Vorschriften zu erlassen.

7. Die dezentrale Stromerzeugung (u. a. Wärmekraftkoppelung, Sonnenund Windenergie) ist zu fördern.

Texte de la motion du 9 octobre 1987 Le Conseil fédéral est chargé de présenter au Parlement dans les plus brefs délais un projet de loi sur les économies d'énergie. Ce projet sera élaboré compte tenu des points suivants:

1. tarif d'été et tarif d'hiver selon le principe des coûts marginaux;

2. reprise du courant électrique produit par les petites usines et par couplage chaleur-force au prix courant entre Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Motion Grendelmeier Individuelle Warmwasserabrechnung

Motion Grendelmeier Comptes individuels de chauffage

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1988 Année Anno

Band III Volume Volume

Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 06 Séance Seduta

Geschäftsnummer 87.902 Numéro d'objet Numero dell'oggetto

Datum 26.09.1988 - 14:30 Date Data

Seite 1169-1170 Page Pagina

Ref. No 20 016 649

Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.