Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 87-581 KI-generiert

Public Opinion on Social Insurance Law Revision Postulate

Geschäftsnummer VPB 87-581
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The court considered a motion requesting a report on public opinion regarding a specific social insurance law and subsequent revision. The motion's proponents cited general dissatisfaction and perceived inadequacy of the current regulations. The court, acknowledging the need for revision and public input, agreed to accept the motion as a postulate, meaning the government would be invited to undertake the requested actions, establishing a commission to gather data and make recommendations for improvement.

Legislator-Regeste

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Art. 3 Absatz, Art. 1 Absatz, Art. 1 Abs. 2 BVG; Public Opinion on Social Insurance Law Revision Postulate: The motion's proponents cited general dissatisfaction and perceived inadequacy of the current regulations. The court, acknowledging the need for revision and public input, agreed to accept the motion as a postulate, meaning the government would be invited to undertake the requested actions, establishing a commission to gather data and make recommendations for improvement.

Schlagwörter

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öffentliche Versicherung sozialversicherungsrechtlicher Vorbescheid öffentliche Daten Rechtsgutachten Sozialversicherungsrecht Sozialstaat
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 1 Abs. 2 BVG

The provision states that the law is subject to revision, which is the basis for the federal council's willingness to examine the motion.

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Volltext

18. Dezember 1987 1853 Motion Mari

#ST# 87.581 insbesondere die Sozialpartner, vertreten sind. Diese Kom-

mission wird ebenfalls Experten hinzuziehen und die nöti-

Motion Oehler gen Abklärungen, namentlich über die Mittel zur Vereinfa-

chung des administrativen Vorgehens im Zusammenhang

BVG. Bericht und allfällige Revision mit der beruflichen Vorsorge im Sinne des Postulats Eisen-

LPP. Rapport et révision éventuelle ring vom 25. September 1986, vornehmen können.

In diesem Sinne ist der Bundesrat bereit, die Motion Oehler

als Postulat entgegen zu nehmen.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates

Wortlaut der Motion vom 5. Oktober 1987 Déclaration écrite du Conseil fédéral

Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über die Hal- Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu-

tung der Betroffenen gegenüber dem BVG zu erstatten. wandeln.

Die Ergebnisse der Abklärungen sind dann in ein Revisions-

paket einzubauen. Ziel des Vorhabens muss es sein, dass Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat

aufgrund des Dreisäulenprinzips jeder Betroffene über seine

Leistungen und andere Beiträge zu verantwortbaren und für

ihn ausreichenden Bezügen (im Sinne von Renten) gelangt.

Texte de la motion du 5 octobre 1987 #ST# 87.585

Le Conseil fédéral est chargé d'établir un rapport sur l'atti-

tude des personnes concernées à l'égard de la LPP. Motion Mari

Les résultats des enquêtes seront ensuite englobés dans un Ergänzungsleistungen.

ensemble de textes à réviser. Le projet doit avoir pour but de Vermögensfreigrenze

permettre à chaque assuré d'obtenir, conformément au

principe des trois piliers, des montants suffisants (sous Prestations complémentaires.

forme de rentes), justifiés par ses prestations et les cotisa- Fortune déductible

tions qu'il a versées.

Mitunterzeichner- Cosignataires: Keine - Aucun

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Wortlaut der Motion vom 7. Oktober 1987

Im Volk herrscht eine mittlere wie allgemeine Unzufrieden- Der Bundesrat wird eingeladen, die Vermögensfreigrenzen

heit über die BVG-Regelung. Nachdem es sich um ein gemäss Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe b des Bundesgesetzes

bedeutendes Sozialwerk für unser Land und namentlich vom 19. März 1965 über Ergänzungsleistungen zur Alters-,

auch für die nächsten Generationen handelt, sind dies Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) entspre-

schlechte Voraussetzungen. Die getroffenen Regelungen chend den seit der letzten Festsetzung eingetretenen wirt-

sind oftmals ungenügend und haben unsoziale Auswirkun- schaftlichen Veränderungen anzuheben. Die Anpassung hat

gen. Obwohl das BVG erst in jüngster Zeit in Kraft gesetzt zusammen mit einer künftigen Erhöhung der massgeben-

wurde und die gesetzliche Regelung laufend durch Verord- den Einkommensgrenzen zu erfolgen.

nungen zu ergänzen ist, erscheint das Gesamtpaket als

ungenügend wie unbefriedigend. Schrecken ohne Ende Texte de la motion du 7 octobre 1987

bahnt sich für die Betroffenen an. Le Conseil fédéral est chargé de relever les seuils de la

Noch ist es Zeit, Kurskorrekturen vorzunehmen. Wichtig ist fortune déductible conformément à l'article 3, 1er alinéa,

es, die Unzufriedenheit der Versicherten zu ergründen. Eine lettre b, de la loi fédérale du 19 mars 1965 su r les prestations

repräsentative Umfrage ist das richtige Mittel, die allenfalls complémentaires à l'assurance-vieillesse, survivants et inva-

notwendigen Korrekturen einzuleiten. lidité (LPC) en tenant compte des changements économi-

Alljährlich tragen Arbeitgeber und Arbeitnehmer Milliarden- ques survenus depuis la dernière réglementation. Cet ajus-

beiträge zusammen, um die gesetzlichen Bedingungen zu tement doit se faire en fonction d'une augmentation future

erfüllen. Anlageprobleme der Gesellschaften, die Frage des des limites du revenu déterminant.

Miteinbezuges der Eigentumsförderung usw. sind wohl

bedeutsam; sie zu regeln dürfte vergleichsweise einfacher Mitunterzeichner - Cosignataires: Aregger, Geissbühler,

sein, sie geben aber keine Antwort auf die meines Erachtens Graf, Meyer-Bern, Müller-Scharnachtal, Nebiker, Nef, Ogi,

negative Einstellung des Volkes gegenüber der geltenden Rubi, Rüttimann, Schnider-Luzern, Wellauer (12)

BVG-Regelung.

Aus diesem Grunde ist eine generelle Ueberprüfung unab- Schriftliche Begründung - Développement par écrit

dingbar. Bei der Einführung der Ergänzungsleistungen (I.Januar

1966) betrugen die für den Bezug massgebenden Einkom-

Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates mensgrenzen für Alleinstehende 3000 Franken, für Ehe-

vom 25. November 1987 paare 4000 Franken und für Waisen 1500 Franken. Die für

Rapport écrit du Conseil fédéral du 25 novembre 1987 diese Bezügerkategorien geltenden Vermögensfreigrenzen,

Seit seinem Inkrafttreten am I.Januar 1985 gibt das BVG d. h. jene Teile des Reinvermögens, die bei der Leistungsbe-

Anlass zu vielfältigen Kritiken. Während die einen die in rechnung unberücksichtigt bleiben, waren auf 15 000 Fran-

sozialer Hinsicht entstehenden Mängel bedauern, beklagen ken bei Alleinstehenden, 25 000 Franken bei Ehepaaren und

sich die anderen über seine zwingenden Bestimmungen 10000 Franken bei Waisen festgesetzt. Eine Erhöhung der

und die daraus entstehenden administrativen Umtriebe. Alle Vermögensfreigrenzen hat bisher nur einmal stattgefunden

sind sich jedoch über die Notwendigkeit seiner Revision und zwar auf den 1. Januar 1971, wo sie für die Alleinstehen-

einig, die überdies ausdrücklich in Artikel 1 Absatz 2 BVG den und Ehepaare auf 20 000 bzw. 30 000 Franken angeho-

vorgesehen ist. ben wurden, während die Ansätze für Waisen unverändert

Diese Revision wird die seit seiner Einführung gesammelten blieben. Die massgebenden Einkommensgrenzen standen

Erfahrungen sowie die Reaktionen der Betroffenen berück- zu diesem Zeitpunkt auf 4800/7680 Franken und

sichtigen müssen. Deshalb werden die entsprechenden Vor- 2400 Franken.

bereitungen nicht auf Verwaltungsebene getroffen, sondern Ab 1. Januar 1988 werden die maximalen Einkommensgren-

in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Kommission zen 12800/19200 Franken und 6400 Franken betragen,

für berufliche Vorsorge, in der die verschiedensten Kreise, während die Vermögensfreigrenzen gleich bleiben.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Motion Oehler BVG. Bericht und allfällige Revision

Motion Oehler LPP. Rapport et révision éventuelle

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1987

Année

Anno

Band IV

Volume

Volume

Session Wintersession

Session Session d'hiver

Sessione Sessione invernale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 13

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 87.581

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 18.12.1987 - 08:00

Date

Data

Seite 1853-1853

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Ref. No 20 015 991

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