Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 87-548 KI-generiert

San Bernardino and Gotthard Routes: Traffic Congestion and Huckepack Rail Solution

Geschäftsnummer VPB 87-548
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

This document details an urgent interpellation regarding traffic congestion and safety concerns on the San Bernardino and Gotthard routes in Switzerland. The interpellation highlights the inadequacy of the current San Bernardino road infrastructure due to increased traffic following restrictions on the Gotthard route, leading to accidents and hazardous winter conditions. It proposes a short-haul "huckepack" (piggyback) rail service between Uri and Ticino as a swift solution to alleviate road traffic, suggesting that necessary rolling stock could be temporarily leased from foreign railways. The response from Federal Councillor Schlumpf acknowledges the problems and confirms that the government is actively investigating solutions, including the huckepack service, but also emphasizes the need for a long-term strategy involving the development of the "Bahn 2000" and new alpine rail transits, while also cautioning against unrealistic expectations for immediate relief from the huckepack service due to infrastructure and rolling stock limitations.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 21 und 22 des Treibstoffgesetzes; San Bernardino and Gotthard Routes: Traffic Congestion and Huckepack Rail Solution: The interpellation highlights the inadequacy of the current San Bernardino road infrastructure due to increased traffic following restrictions on the Gotthard route, leading to accidents and hazardous winter conditions. It proposes a short-haul "huckepack" (piggyback) rail service between Uri and Ticino as a swift solution to alleviate road traffic, suggesting that necessary rolling stock could be temporarily leased from foreign railways. The response from Federal Councillor Schlumpf acknowledges the problems and confirms that the government is actively investigating solutions, including the huckepack service, but also emphasizes the need for a long-term strategy involving the development of the "Bahn 2000" and new alpine rail transits, while also cautioning against unrealistic expectations for immediate relief from the huckepack service due to infrastructure and rolling stock limitations.

Schlagwörter

KI-generiert
Verkehrssicherheitsbedenken Grenzgänger Störung des Eisenbahnverkehrs Binnenschiffahrtstransport Kombinierter Verkehr Seeverkehr

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 21 und 22 des Treibstoffgesetzes
Cited as a potential source of funding for cost-effective alternatives to road transport.
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 21 und 22 des Treibstoffgesetzes

Cited as a potential source of funding for cost-effective alternatives to road transport.

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Volltext

29. September 1987 487 Dringliche Interpellation Cavelty

Zeit geprüft. Es war eine von Ständerat Meylan präsidierte tionsverkehrs in Verbindung. Wir werden uns dem auch

Expertenkommission, die die Vorschläge für den Bundesrat weiterhin annehmen.

erarbeitete. Der Bundesrat hat sich dann darauf beschränkt, Das waren einige Ausführungen zu den aufgeworfenen Fra-

aus diesem Kompendium eine Umstellung zu beschliessen, gen. Ich danke Ihnen für die Zustimmung zu diesem Kredit.

eben im Jahre 1982 Aigle-Diablerets. Er wird wesentlich dazu beitragen, dass die Privatbahnen,

Das ist die Rechtslage, und an dieser Rechtslage kämen wir die eine gewaltige energie-, umweit- und landgerechte Ver-

auch dann nicht vorbei, wenn man den Rahmenkredit erhö- sorgungsaufgabe zu erfüllen haben, diese auch zeitgemäss

hen würde. Denn nach dem Legalitätsprinzip darf eine wahrnehmen können.

Regierung auch verfügbare Kredite nur dann ausgeben,

wenn Rechtsgrundlagen für diese Verausgabung gegeben Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen

sind. Die Krediterteilung allein ist keine Rechtsgrundlage für Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière

die Verwendung. Also bleibt eben nur dieser Weg: Wiederer-

wägungsgesuch, Ueberprüfung durch den Bundesrat. Gesamtberatung - Traitement global du projet

Ich kann Ständerat Debétaz zwei Sachen ohne jede Präjudi-

zierung zusichern: Erstens: Ein solches Wiedererwägungs- Titel und Ingress, Art. 1 und 2

gesuch - wenn es kommt - wird selbstverständlich sachge- Titre et préambule, art. 1 et 2

recht, objektiv geprüft werden. Zweitens: Sollte es gutge-

heissen werden, wird man den Beschluss vom Jahre 1982 Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble

und diese Ziffer 2 im Beschluss vom Jahre 1985 aufheben;

die Realisierung wird nicht an der Kreditfrage scheitern. Von Für Annahme des Beschlussentwurfes 33 Stimmen

dieser Seite her wäre eine Reintegration in die Unterstüt- (Einstimmigkeit)

zung des Bundes ohne weiteres möglich. Dessen dürfen Sie

sicher sein. An den Bundesrat - Au Conseil fédéral

Ständerat Stucki, wir wollen jetzt nicht bilanzieren. Es ist

auch gut, wenn man das nicht macht. Die Bilanz würde

nämlich anders ausfallen, als Sie mit Ihren Ausführungen

zeigen wollten. Wir entlasten nicht mit direkten Beiträgen an #ST# 87.548

städtische Verkehrsbetriebe diese Agglomerationen in ihren

Verkehrsaufgaben. Wir haben aber vor einigen Jahren eine Dringliche Interpellation Cavelty

Zusammenstellung gemacht und konnten feststellen, dass Huckepackverbindungen Uri-Tessin

etwa 300 000 Millionen Aufwendungen des Bundes jährlich

- das war damals etwa ein Fünftel unseres Aufwandes - im Interpellation urgente Cavelty

Verkehrsbereich agglomerationsentlastend wirkten. Allégement du trafic au

Wenn wir uns überlegen, worin denn diese agglomerations- San Bernardino par une liaison

entlastenden Aufwendungen des Bundes bestehen, dann Uri-Tessin par ferroutage

können wir uns das nur anhand eines Beispiels vergegen-

wärtigen. Wenn ich das Beispiel Agglomeration Zürich

nehme, dann deshalb, weil diese Frage jetzt aufgeworfen

wurde. Was haben wir dort in den letzten Jahren gemacht,

das agglomerationsentlastend wirkt? Das städtische Y bei Wortlaut der Interpellation vom 21. September 1987

der Nationalstrasse, das sehr umstritten ist, aber realisiert Die infolge der kürzlichen Unwetter von der Urner Regie-

wird, ist natürlich ganz unmittelbar - das war ja ein Vorwurf rung beantragte Sperrung der Gotthardroute führte am San

gegen die Fertigstellung - agglomerationsentlastend. Die Bernardino zu untragbaren Verhältnissen, da Konstruktion

Westumfahrung mit dem Gubrist-Tunnel, die Südumfah- und Ausbau der San-Bernardino-Strasse eine solche Bela-

rung, die noch kommt, sind natürlich für die Agglomeration stung nicht erlauben und besonders im Winter zu kaum zu

entlastend. Ich habe selber bei einem Augenschein gese- verantwortenden Gefahren führen können. Die unbefriedi-

hen, dass zum Beispiel die Zufahrt zum Milchbucktunnel, gende Situation lässt sich - auch längerfristig - entschärfen,

von Glattbrugg-Winterthur her, vor allem am Morgen und wenn die SBB zwischen der Reuss-Ebene bei Altdorf und

gegen Abend an den fünf Wochentagen ausserordentlich dem Gebiet südlich von Biasca einen leistungsfähigen,

belastet ist, weil da die grossen Pendlerströme hin- und preisl ich f ür das Transportgewerbe interessanten Kurzstrek-

zurückfliessen. ken-Huckepackdienst einrichten, wie er in ähnlicher Form

Auch bei «Bahn 2000» im SBB-Bereich - nicht im KTU- bereits früher existiert hat. San Bernardino und Gotthard

Bereich; Ihre Zahlen stimmen schon - entfällt ein wesentli- könnten dann durch geeignete polizeiliche Massnahmen

cher Teil der Nicht-Neubaustrecken; dort haben wir bloss vom Strassengüterverkehr entlastet werden. Das für den

das kleine Stück gegen Winterthur. Von den ungefähr drei Huckepackdienst kurzfristig benötigte Eisenbahnmaterial

Millarden Franken ausserhalb der Neubaustrecken entfällt könnte vorübergehend bei ausländischen Bahnen ausgelie-

ein wesentlicher Teil natürlich auf die Verbesserung der hen und bei der Eisenbahn-Rollmaterialindustrie im Rah-

Verbindungen zwischen den Hauptzentren von Genf bis men einer dringlichen Sonderaktion beschafft werden.

zum Bodensee, d. h. nicht nur auf Zürich. Damit die neuen Huckepackzüge am Gotthard fahren könn-

Ohne aufzulisten möchte ich noch erwähnen, dass der Bund ten, wären geeignete Ganzzüge des Transitverkehrs über

für den Ausbau des Flughafens Kloten - der ist im nationa- die Simplonstrecke umzuleiten.

len Interesse - annähernd eine halbe Milliarde Franken Teilt der Bundesrat die Auffassung, dass die verlangte Entla-

beigesteutert hat. Ihre andere Ueberlegung, dass die finanz- stung für San Bernardino und Gotthard dringend nötig und

starken Kantone an die Finanzierung auch dieses Rahmen- raschmöglichst zu verwirklichen ist?

kredites überproportional beitragen, ist richtig.

Ich wollte mit diesen paar Erinnerungsstücken nur sagen, Texte de l'interpellation du 21 septembre 1987

dass das Geben und Nehmen nicht so einseitig ist. Viele La fermeture de la route du Saint-Gothard, réclamée par le

Aufwendungen des Bundes auch im Verkehrsbereich, die gouvernement uranais à la suite des récentes intempéries a

für die Agglomerationen entlastend wirken, treten nicht abouti à une situation insupportable au San Bernardino, car

unmittelbar in Erscheinung, weil sie im Gesamtvorhaben l'aménagement de la route qui mène à ce col ne permet pas

untergehen. Aber ich kann Ihnen abschliessend sagen, dass une grande affluence et, surtout en hiver, il pourrait en

wir im Departement den Agglomerationsverkehr keineswegs résulter de graves dangers. Cette situation peu satisfaisante

vernachlässigen. Wir stehen seit langem mit dem Städtever- peut être améliorée à long terme si, comme cela a déjà

band und anderen Organisationen, auch den Autobomilver- existé sous une forme analogue, les CFF créent un service

bänden, in der Bearbeitung der Probleme des Agglomera- de ferroutage à courte distance, avantageux pour tous les

Interpellation urgente Cavelty 488 29 septembre 1987

transports, entre la plaine de la Reuss près d'Altdorf et la einem Terminal in Italien, wie die Bundesbahnen dies im

région au sud de Biasca. On pourrait ensuite, grâce à des Sinn haben. Der Terminal soll deshalb nicht in Italien stehen,

mesures de police appropriées, décharger le San Bernar- weil wir mit eigenem Geld selber bauen und deshalb auch

dino et le Saint-Gothard du trafic de marchandises par selber bestimmen möchten und weil wir nicht immer wieder

route. Le matériel ferroviaire nécessaire à court terme pour allfälligen Streiks in Italien ausgesetzt sein möchten.

le ferroutage pourrait provisoirement être emprunté à des Krönende Alternative zur Entlastung der Strasse ist die Al-

chemins de fer étrangers, puis acquis dans des fabriques de pentransversale, auf die wir alle ungeduldig warten. Die Al-

matériel roulant, dans le cadre d'une campagne spéciale et pentransversale sol I nach der wachsenden öffentlichen Mei-

urgente. Pour que les nouveaux trains de ferroutage puis- nung Gotthard und versprochene Ostalpenbahn zu einem

sent circuler au Saint-Gothard, il faudrait détourner par le Ypsilon vereinigen, um so mit einem Schlag ein vierfaches

Simplon des trains entiers du trafic de transit. Ziel zu erreichen: erstens Bewältigung des wachsenden

Le Conseil fédéral partage-t-il mon opinion, selon laquelle il Verkehrs aus dem deutsch-französischen Rheinland über

est absolument nécessaire et urgent de décharger le San Basel-Gotthard, zweitens Schaffung einer vielversprechen-

Bernardino et le Saint-Gothard? den neuen Verbindung zum Raum Stuttgart-Nürnberg-

München über Chur-Tessin nach Italien, drittens interne

Cavelty: Die vorliegende Interpellation entstand aus der Verbindung der Ostschweiz mit dem Tessin und dem Gott-

ausserordentlich prekären Situation der Benutzer und hardbereich und viertens Verlagerung des Verkehrs von der

Anwohner der San-Bernardino-Route und des Kantons, der Strasse auf die Bahn und dadurch Rettung unserer bedroh-

für diese Route zuständig ist. Ich möchte in diesem Punkt ten Umwelt.

nicht weit ausholen, weil Herr Bundesrat Schlumpf und die

meisten von Ihnen bestens im Bild sind. Bundesrat Schlumpf: Als sich am 24725. August zeigte, dass

Die San-Bernardino-Strasse vermag wegen ihrer Zweispu- der Transitverkehr sowohl auf der Schiene als insbesondere

rigkeit, wegen ihrer Steigungen, wegen der Ausrüstung ihrer auch auf der Strasse durch die Unwetterfolgen ganz massiv

Kunstbauten und wegen ihres schlechten technischen beeinträchtigt wird, haben wir sofort geprüft, was getan

Zustandes den wegen der Gotthard-Beschränkung auf sie werden kann, um den nationalen Binnen- und den interna-

zugekommenen Anforderungen bei weitem nicht zu genü- tionalen Transitverkehr soweit als möglich zu bewältigen.

gen. Die GPK unseres Rates hat auf ihrer Postautofahrt von Was Ständerat Cavelty mit der dringlichen Interpellation

Chur ins Tessin selbst einen Eindruck bekommen von den vom 21. September verlangt, habe ich einen Monat vorher

Kolonnen, von der Unmöglichkeit zu überholen und von der schon in Auftrag gegeben. Es war mir also ohne weiteres

verzweifelten Lage der Betroffenen. Die Unfälle häufen sich. möglich, einer sofortigen Antwort zuzustimmen, weil die

Sie haben seit der Gotthard-Sperrung um beinahe 60 Pro- Verantwortlichen der SBB schon damals alle Fragen abklär-

zent zugenommen. Allein am letzten Wochenende waren ten: Huckepackverkehr nicht nur von Grenze zu Grenze -

zwei schwere Lastwagenunfälle zu verzeichnen. Noch das haben wir schon im letzten Winter abgeklärt, bevor

schlimmer wird die Lage im Winter bei Vereisungen und dahingehende Vorstösse unternommen wurden, und zwar

Schneegestöber. Es muss vor allem auch mit Blick auf die im Zusammenhang mit den Schwierigkeiten, die wir mit

bevorstehende Eröffnung des Walensee-Tunnels rasch Italien haben -, sondern auch die Möglichkeit der Wieder-

etwas zur Entlastung unternommen werden. einführung des Kurzstrecken-Huckepackverkehrs (Uri-Tes-

Mit der vorliegenden Interpellation möchten wir nicht ein- sin). Das ist das Anliegen von Ständerat Cavelty. Die Mög-

fach den Schwarzen Peter weitergeben. Uns schwebt mit lichkeit eines solchen Autoverlades war seinerzeit vorhan-

dem anvisierten Kurz-Huckepack eine rasch realisierbare den, bis im Gefolge der Eröffnung des Gotthardstrassentun-

Lösung vor, die auch der Entlastung der Gotthard-Strasse nels die Frequenzen derart zusammenbrachen, dass er ver-

dienen soll, indem der Strassengüterverkehr von der Reuss- unmöglicht wurde.

ebene ins Tessin per Kurz-Huckepack transportiert werden Ich kenne die Verhältnisse von Schiene und Strasse im

soll, und dies zu einem Preis, der für das Transportgewerbe Reusstal, in der Leventina, und ich kenne sie vor allem auf

attraktiv ist. Das Geld für die nötigen Vorkehrungen dürfte der N 13, gerade auch im Gebiet zwischen Thusis und

aus den Treibstoffzolleinnahmen unschwer zu beschaffen Castione. Die N 13 wurde nie für derartige Lasten und Ver-

sein. Das benötigte Eisenbahnmaterial wäre in einer Sonder- kehrsquantitäten gebaut. Wir erleben heute - die Beispiele,

aktion kauf- und/oder mietweise zu besorgen. Die Einzelhei- die genannt wurden, zeigen es-, dass es schwierig ist, diese

ten hinsichtlich der genauen Standorte für Beginn und Ende Strecke mit Schwertransporten zu befahren. Möglich wäre

des Verlades sollen im Einvernehmen mit den Regierungen es, aber es ist schwierig wegen der Staubildungen. Teilweise

der Kantone Uri und Tessin abgeklärt werden. mag es an der Ausrüstung von Fahrzeugen liegen, teilweise

Angesichts der durch das Wetter entstandenen Situation ist daran, dass Chauffeure nicht daran gewohnt sind. Jeden-

die anvisierte Entlastung dringlich. Ich danke dem Büro für falls häufen sich die Unfälle, die vor allem bei der Talfahrt

die Zuerkennung der Dringlichkeit gegenüber dieser Inter- passieren. Sie häufen sich in einem Mass, das nicht nur bei

pellation und Herrn Bundesrat Schlumpf für die Bereitschaft den Behörden des betroffenen Kantons, sondern auch bei

zur raschen Beantwortung. uns Sorgen erweckt. Das bestärkt uns darin, so rasch wie

Neben der hier zu lösenden Notsituation steht natürlich möglich Lösungen in Angriff zu nehmen, insbesondere im

nach wie vor das generelle Problem der Entlastung unserer Hinblick auf die Winterzeit. Dort müssten im Notfall recht

Transitstrassen vom Strassengüterverkehr an. Dies ist ein massive Restriktionen Platz greifen, wobei nicht nur quanti-

anderes, eigenes Kapitel unserer Verkehrspolitik, wo es vor tative in Frage kommen, sondern auch qualitative, so in

allem darum geht, unser Land vor einem Ueberrollen durch bezug auf die Geschwindigkeiten, vor allem bei der jeweili-

40 und mehr Tonnen schwere ausländische Lastenzüge zu gen Talfahrt. Das hätte auf die Staubildungen vor allem an

bewahren. den Tagesspitzen, am Morgen, Mittag und Abend, während

Wie Herr Bundesrat Schlumpf gestern am Fernsehen sagte, der fünf Wochentage grosse Auswirkungen.

wurde dieses Problem durch die neuesten Forderungen des Ich hatte am letzten Donnerstag mit den Regierungen der

bundesdeutschen Verkehrsministers Warncke erneut scharf Kantone Uri, Tessin und Graubünden eine Aussprache. Hier

aktualisiert. besteht volles Einvernehmen. Es ist nicht so, dass diese

Zu diesem generellen Problem reichen wir einen weiteren untereinander ein Schwarzpeterspiel betreiben würden.

Vorstoss ein, der in einer nächsten Session behandelt wer- Auch die Regierung des Kantons Uri ist bereit, alles zu

den kann. Es geht darum, den Bundesrat in seinem einzig unternehmen, um schrittweise zu Lösungen zu kommen.

richtigen Entschluss zu unterstützen, an der 28-Tonnen- Ich habe vorher das Problem der Kosten für die Wiederin-

Höchstlimite festzuhalten und für den Schwerverkehr Alter- standstellung der Kantonsstrasse erwähnt. Diese Ereignisse

nativen anzubieten. Als Alternativen drängen sich auf: Huk- zeigen - um ein geflügeltes Wort etwas abzuwandeln —: Mit

kepack von Grenze zu Grenze mit einem Terminal in der Berge Mächten ist kein ew'ger Bund zu flechten. Wir

Chiasso, nahe der italienischen Nationalstrasse, nicht mit können nicht Parallelstrassen bauen, damit wir immer eine

29. September 1987 489 Dringliche Interpellation Cavelty

genügende Strassenkapazität in Reserve haben, falls etwas Anders verhält es sich mit der kurzfristigen Indienststellung

passieren würde. eines Kurzstrecken-Huckepackverkehrs Uri-Tessin, etwa

Diese Ereignisse sind auch eine Bestätigung für unsere von Altdorf nach Biasca oder von Altdorf bis in die Gegend

Verkehrspolitik, die wir seit vielen Jahren betreiben. Ich von Castione, allenfalls Cadenazzo. Verlade- und Entlade-

werde mich dazu noch äussern, weil die Interpellation zur möglichkeiten schaffen im Raum Goldau-Altdorf und im

Förderung des kombinierten Verkehrs, die Ständerat Raum Biasca-Bellinzona keine Probleme. Das kann man

Cavelty für die nächste Session angekündigt hat, das unter- kurzfristig realisieren. Wir haben aber die Niederflurwagen

stützt, was wir seit vielen Jahren national und international für eine wesentliche Aufstockung nicht zur Verfügung. Für

tun und was ich schon fast bis zur Langeweile für Sie auch den Langstreckenverkehr Grenze-Grenze brauchen wir wei-

hier dargelegt habe. tere Züge für die sogenannte rollende Autobahn (bemannter

Noch einige Worte zur aktuellen Situation: Seitdem 18. Sep- Huckepack), die zur Verfügung stehen. Damit ist dann aber

tember ist die Strasse im Reusstal für Personenwagen, für das verfügbare Wagenmaterial an Niederflurwagen ausge-

Cars und für Camions bis zu 16 Tonnen wieder offen, aber schöpft. Erst im Frühjahr 1988 können weitere Wagen

nur zweispurig. Wir haben bei der Wassener Brücke die erwartet werden. Wir können sie eben auch nicht bei ande-

bergseitige Hälfte zur Verfügung. Der Pannenstreifen und ren Bahnen einfach abrufen oder mieten, weil dort keine

die beiden Spuren darauf mit Gegenverkehr müssen den solchen verfügbar sind. Für Neubeschaffungen braucht man

Transitverkehr (Personenwagen, Cars und Camions bis mindestens acht bis zehn oder zwölf Monate. Wir müssen

16 Tonnen) und den ganzen Lokalverkehr übernehmen, weil schauen, möglichst über lange Strecken die Camions von

die Kantonsstrasse total demoliert ist, dazu noch den Bau- den Strassen wegzubringen.

stellenverkehr während des Tages. Das ist eine heikle Auf- Nun kommt eben das Problem der Kapazitäten an den

gabe. Gotthard-Rampen für einen Kurzstreckenverkehr ab Altdorf

Wir rechnen damit, dass man etwa in einem Monat einen bis in die Leventina, in die Gegend von Biasca-Bellinzona,

weiteren Schritt machen und dort partiell auch Schwerver- hinzu. Da haben wir praktisch keine Kapazitätsreserven bei

kehr bis 28 Tonnen paketweise durchlassen kann. Das der Infrastruktur, auf den Schienen. Wenn wir da Kapazitä-

Nadelöhr aber bleibt. Wir können heute nicht sagen, wie ten frei machen wollten, müssten wir Regionalzüge für den

lange es dauert. Die Abklärungen sind noch im Gange. In Personenverkehr durch Autobusse, Cars usw. ersetzen. Eine

etwa einem Monat lässt sich ein zeitliches Programm ma- andere andere Möglichkeit wäre, den Güterverkehr gross-

chen. räumig umzuleiten. Das wäre allerdings für den Markt kaum

Einerseits geht es um eine mindestens provisorische Wie- eine akzeptable Lösung, wenn wir die Kosten für die Umlei-

derinstandstellung der Kantonsstrasse und andererseits um tung nicht übernehmen. Das hätte finanzielle Konsequen-

die Wiederinstandstellung der talseitigen Hälfte der Wasse- zen, die kaum absehbar wären.

ner Brücke. Wenn man sie instandstellen kann, was wir Ein weiteres Problem kommt hinzu, nämlich dass wir auch

hoffen, brauchen wir wesentlich weniger Zeit, als wenn man auf der Strecke Basel-Olten-Bern zu bestimmten Tageszei-

sie abreissen und neu errichten müsste. Ansonst hätten wir ten schon seit langem praktisch über keine Kapazitätsreser-

dort während längerer Zeit nur eine halbe Kapazität zur ven mehr verfügen. Wir können also über die Lötschberg-

Verfügung. Simplon-Linie nur wenig zusätzliche Transporte umleiten.

Zur Einführung von Huckepackverbindungen: Der Hucke- Wir haben das in den letzten Monaten, seit diese Unwetter-

packverkehr wird bei uns seit langem verkehrspolitisch akti- katastrophen eingetreten sind, erlebt. Was wir bei

viert. Er macht auch insgesamt bei unseren Bahnen beacht- «Bahn 2000» immer gesagt haben, nämlich dass wir keine

liche Fortschritte. Die Zunahmequoten liegen über 10 Pro- Kapazitätsreserven haben und die Neubaustrecken brau-

zent pro Jahr. Wir haben mit dem Leistungsauftrag SBB den chen, hat sich als richtig erwiesen.

Huckepackverkehr als gemeinwirtschaftliche Leistung aner-

kannt, für die wir eine Abgeltung entrichten, soweit keine Nach heutiger Beurteilung der Lage ist kurzfristig ein

Kostendeckung erwirtschaftet werden kann. Zu diesem Huk- zusätzlicher Kurzstrecken-Huckepackverkehr vom Reusstal

kepackverkehr und den Möglichkeiten, in diesem Bereich in die Leventina nicht realisierbar. Wir wollen eine markante

noch mehr zu tun, ist zu bemerken, dass an den Gotthard- Steigerung des Langstrecken-Huckepackverkehrs Grenze-

Rampen im Tagesmittel 225 Zugskompositionen {Güterzüge Grenze. Wo dann der definitive Entlade- oder Verladebahn-

und Personenzüge) verkehren. Die Belastung dieser Dop- hof im Süden liegen wird, ist noch offen, aber jedenfalls

pelspurstrecke ist gross, und die Geschwindigkeit in den südlich von Lugano. Es muss unser Anliegen sein, diesen

Rampen ist begrenzt. Man kann nicht durch Beschleuni- kombinierten Verkehr, insbesondere den Huckepack-Ver-

gung noch mehr Kapazität schaffen, wie dies im Tunnel der kehr, über möglichst weite Strecken voranzubringen, eben

Fall ist. Im Gotthard-Tunnel ist es möglich, durch Ausnüt- Grenze-Grenze.

zung der Höchstgeschwindigkeiten noch eine grössere Zur Verkehrspolitik: Ständerat Cavelty hat auf Anliegen aus

Durchlässigkeit zu schaffen. dem Ausland Bezug genommen; diese sind nicht neu. Ich

Aber Reserven sind vorhanden sowohl für den Wagenla- bin damit schon seit vielen Jahren konfrontiert. Unsere

dungsverkehr wie für diesen kombinierten Verkehr. Wir wol- Verkehrspolitik haben wir vor vielen Jahren konzipiert, näm-

len das aufstocken und können das auch kurzfristig tun. Wir lich im Zusammenhang mit der KVP-Vorlage; das war etwa

sind in der Lage, den bemannten Huckepackverkehr kurzfri- 1980/81. In der Botschaft KVP vom Herbst 1982 können Sie

stig von etwa 22 000 auf etwa 45 000 Jahreseinheiten zu dieses Konzept nachlesen. Was wir nachher gemacht haben

verdoppeln. Für den unbemannten Huckepackverkehr - - auch hierin bezug auf die Aufgabenteilung und den Modal

Verlad ohne Chauffeur, mit Wechselaufbauten und anderen split -, war die Weiterführung dieser Ideen. Auch unsere

technischen Einrichtungen - können wir auch etwa 20 000 Beurteilung der «Bahn 2000» und die neue Eisenbahn-

zusätzliche Einheiten kurzfristig bewerkstelligen. Alpentransversale waren keine Neuorientierung. Wir stan-

Wir haben diese Zahlen verfügbar, weil das nicht erst jetzt den nie mehr vor dem ersten Schöpfungstag.

geprüft worden ist, sondern das war die Grundlage für Dieser erste Schöpfungstag in bezug auf die «neue» schwei-

unsere Verhandlungen mit Italien im Zusammenhang mit zerische Verkehrspolitik hatte im Jahre 1980 stattgefunden,

den Problemen diritto fisso und traffico triangolare; sie als gestützt auf die GVK - die Expertenarbeit unter dem

kennen ja diese Operationen, die schon lange laufen. Präsidium von Dr. Alois Hürlimann - die Konkretisierungen

Das steht also zur Verfügung, das können wir noch vermehrt erfolgten. Dazu gehört die Fertigstellung des Nationalstras-

einsetzen, und das werden wir auch nach Massgabe der sennetzes. Es ist deshalb Unsinn, wenn man zur Bekämp-

Nachfrage tun. Auch die Verbilligung zur Erzielung marktfä- fung von «Bahn 2000» dem Bundesrat oder mir vorwirft, wir

higer Preise - das andere Anliegen von Herrn Cavelty - ist seien nicht konsequent. Wir bauen die N 1, N 4 usw. auch

machbar, weil wir eben im Leistungsauftrag an die SBB die weiter. Wir haben im Zusammenhang mit «Bahn 2000»

Rechtsgrundlage für den Huckepackverkehr als gemeinwirt- immer gesagt, dass zu unserer integralen Verkehrspolitik

schaftliche Leistung geschaffen haben. auch die Fertigstellung des von den eidgenössischen Räten

Interpellation urgente Cavelty 490 29 septembre 1987

beschlossenen Nationalstrassennetzes gehört, dass wir aber für diesen Nord-Süd-Transit haben müssen, nicht durch die

keine Erweiterung wollen - ich hoffe, es bleibe dabei. Schweiz allein, aber durch alle drei Länder: Schweiz,

Ich ernte für diese gradlinige Haltung nicht überall im Land Oesterreich, Frankreich. Heute gehen durch alle drei Länder

lauter Anerkennung. Im Gegenteil, man wirft mir einmal 32 Millionen Tonnen über die Strasse. In der Schweiz höre

mehr pure Sturheit vor, weil ich - mit dem Bundesrat- sage: ich: «Keine Tonne mehr»! Im Reusstal, am San Bernardino.

Wir wollen keinen zweiten Strassentunnel am Gotthard! Wir Ich verstehe das auch. Von Oesterreich her höre ich, die

wollen auch in anderen Kantonen nicht neue Nationalstras- Strasse am Brenner sei total überlastet: Die Schweizer sol-

sen. Eine Aufwertung der Hauptstrassen ist dort beschlos- len etwas übernehmen.

sene Sache. Allerdings muss das Nationalstrassennetz im Glaubt denn wirklich jemand, dass es in diesem Europa

Interesse einer umweltorientierten und energiepolitisch noch verantwortliche Instanzen gäbe, ob das der Souverän,

richtigen Verkehrspolitik fertiggestellt werden. Damit ist die Regierung oder Parlamente seien, die entscheiden wür-

auch die Leistungsfähigkeit des Nationalstrassennetzes ter- den: Wir bauen zusätzliche Hochleistungsstrassennetze für

miniert. eine Kapazität, die grösser ist als das, was wir heute schon

Deshalb kann es überhaupt nicht in Frage kommen, dass wir auf der Strasse haben? So kann man nicht Verkehrspolitik

die Tonnage erhöhen. Diese Tonnage von 28 Tonnen haben betreiben. Wenn wir meinen, wir könnten durch Erhöhung

wir nie «gegen das Ausland» festgelegt. Wenn die Oesterrei- von Tonnagen das Nord-Süd-Transitproblem bewältigen,

cher den Zug auf der Strasse abfahren Hessen, indem sie dann ist das ein fundamentaler Irrtum der Verkehrspolitik an

diesen Zug, nämlich die Tonnage-Erhöhungen, munter auf- vielen Orten in Europa, ein Fehler, den wir aber nicht nach-

wärts marschieren Hessen, ist das ein Problem, das wir machen.

ihnen nicht abnehmen können und auch nicht abnehmen Wir können das doch nur mit Infrastrukturen bewältigen, die

werden. Wir haben aus europäischer Solidarität in der hohe Leistungen bringen, eben durch eine Eisenbahn-

Schweiz im Jahre 71 unsere Tonnage auf 28 Tonnen erhöht. Alpentransversale. Es geht bei jeder Variante um etwa

Bei der Konzipierung des Nationalstrassennetzes hat man 25 Millionen Tonnen. Das ist die Lösung, und damit der

gesehen, dass Leistungsgrenzen da sind, die mit diesem kombinierte Verkehr Schiene-Strasse über lange Strecken.

Netz nicht überschritten werden können, wenn wir es nicht Ich glaube daran, dass es auch möglich ist, Europa davon zu

überfordern wollen. Wenn wir jetzt die 28 Tonnen erhöhen überzeugen, dass das nicht schweizerische Betrachtungs-

würden, müssten wir daran gehen, das Nationalstrassennetz weise ist, sondern dass das wirklich der einzige Weg für

ganz wesentlich zu verstärken, weil unsere Nationalstrassen unser Europa ist, um die Verkehrsbedürfnisse bis zu Beginn

die zusätzlichen Mengen nicht bewältigen könnten. Man des nächsten Jahrhunderts zu befriedigen.

muss dies doch endlich einmal in diesem Lande und auch in Ständerat Cavelty, darum gehe ich zu diesem Gespräch, das

Europa begreifen. Aber wir stehen nicht mit leeren Händen nächstens in Bonn stattfinden wird, nicht schweren Schrit-

da, wir wissen, dass wir Europa gegenüber auch im Ver- tes oder bedrückt, sondern wohlgemut, weil ich weiss, dass

kehrsbereich Verpflichtungen zu erfüllen haben. Und diese ich in unserem helvetischen Rucksack als Gesprächsgrund-

wollen wir voll und ganz erfüllen. Das ist Solidarität auch im lage und als Angebot für unsere europäischen Partner etwas

Sinne der Reziprozität, wir brauchen ja die Verkehrswege im Gutes mitbringe.

Ausland auch für uns. Wir müssen die Rohstoffe importie-

ren, die Fertigprodukte exportieren. Das wäre keine gute Cavelty: Ich danke Herrn Bundesrat Schlumpf für seine

Politik, wenn wir uns abschotten würden und meinten, wir umfassende Beantwortung, die quasi eine Zusammenfas-

könnten eine autarke helvetische Verkehrspolitik betreiben. sung seiner erfolgreichen und guten Arbeit als Verkehrsmi-

Wir bauen das Nationalstrassennetz mit einem gewaltigen nister darstellt. Ich bin von der Antwort sehr befriedigt.

Aufwand fertig. Wir brauchen noch etwa fünfzehn Milliarden

Franken, damit wir auch den Transitverkehr bewältigen kön- Präsident: Es haben sich einige Votanten gemeldet. Ich

nen. Wir bauen zudem eine «Bahn 2000» mit Neubaustrek- möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass natürlich eine

ken, die mit 2,4 Milliarden veranschlagt sind. Es geht insbe- Diskussion bei einer Interpellation nur stattfinden kann,

sondere darum, die Transitkapazität Lötschberg-Simplon - wenn sie vom Rat beschlossen ist.

das ist doch der Sinn! - auszunützen. Die Kapazität von

12 Millionen, die wir am Lötschberg-Simplon jetzt schaffen, Abstimmung - Vote

können wir gar nicht auslasten, wenn wir den Zubringer

nicht haben. Das ist auch europäische Verkehrspolitik. Für den Antrag auf Diskussion offensichtliches Mehr

Zur neuen Eisenbahn-Alpentransversale: Wir haben nie

einen Zweifel daran gelassen, dass wir Ihnen diese Vorlage M. Jelmini: J'ai suivi cette discussion avec beaucoup d'at-

unterbreiten werden. Die Unterlagen sind in Bearbeitung. tention et je dirai que je suis satisfait de la réponse qui nous

Die Termine werden eingehalten. Sie werden diese Vorlage a été donnée par le Conseil fédéral.

bekommen - ich sage noch einmal: nicht als Linienwahlbe- Je comprends les préoccupations exprimées par M. Cavelty

schluss, sondern als Baubeschluss. Mit diesem Baube- et je partage son avis lorsqu'il affirme que la situation

schluss müssen Sie dann entscheiden, welche Linie Sie découlant des orages qui ont frappé plusieurs régions de la

wollen, also wie bei «Bahn 2000» mit den Varianten «Nord», Suisse est insupportable. Je suis également d'accord avec

«Süd», «Süd plus» usw. lui lorsqu'il prétend que la situation actuelle n'est pas satis-

Ich habe hier etwas weit ausgeholt - wohl zum letzten Mal faisante. Toutefois, je ne pense pas qu'il puisse prétendre

hier! -, weil Ständerat Cavelty mich im guten Sinn dazu qu'elle sera de longue durée. Il faut en effet faire tout ce qui

provozierte. Ich werde unter gar keinen Umständen in der est possible et je remercie le conseiller fédéral des assu-

Verkehrspolitik von dem abweichen, was wir sorgfältig vor rances qu'il nous a données en affirmant qu'il surveille la

vielen Jahren erarbeitet haben: nicht aus nationalem Egois- situation de très près et qu'il s'occupe de rétablir la norma-

mus oder Engstirnigkeit, sondern auch mit Blick auf die lité, afin d'éliminer les inconvénients constatés.

Interessen Europas. M. Cavelty a glissé dans son interpellation quelques idées

Gestatten Sie mir noch eine letzte Bemerkung zu diesem qu'il faudrait tout de suite combattre ou remettre à leur

Problem Europa. In diesem Europa können keine zusätzli- place en priant le Conseil fédéral de ne pas les suivre.

chen Nord-Süd-Transitbedürfnisse über die Strasse befrie- Je remercie M. Schlumpf d'affirmer qu'il est inutile de pen-

digt werden. Denken Sie daran, dass wir heute einen Land- ser à l'introduction du ferroutage sur une courte distance et

verkehr von etwa 56 Millionen Tonnen jährlich haben. une courte période. En effet, nous en avons déjà fait l'expé-

Die Perspektiven der CEMT, durch die europäischen Ver- rience; ce trafic - vous l'avez rappelé - n'a pas donné de

kehrsminister- übrigens auf schweizerisches Betreiben und bons résultats, ni pour l'entreprise des chemins de fer ni

unter wesentlicher Mitarbeit von schweizerischen Fachstel- pour les usagers. Ce n'est pas une solution envisageable.

len - erarbeitet, zeigen, dass wir bis zum Beginn des näch- En outre, afin de développer cette pratique, M. Cavelty vou-

sten Jahrhunderts zusätzlich 40 Millionen Tonnen Kapazität drait empêcher ou réduire le trafic routier par des mesures

29. September 1987 491 Dringliche Interpellation Cavelty

de police. A ce propos, je souligne que le ferroutage à nicht wegen der Bahn an sich, aber wegen der Streikanfäl-

courte distance n'est pas une alternative et que les désavan- ligkeit der italienischen Bahnen. Darum ist auch von diesem

tages qui pourraient en découler seraient inestimables. On Gesichtspunkt aus, wenn man den italienischen Strassen-

ne pourrait pas empêcher les réactions très vives qui se verkehr auf die Bahn bringen will, Chiasso der richtige Ort.

manifesteraient sur le plan politique. On peut se demander Dann wird das italienische Transportgewerbe mitmachen -

si les tensions qui existent déjà entre la Suisse, l'Italie et immer unter der Voraussetzung, dass die Sozialcharta, wie

même l'Allemagne ne seraient pas accrues par des mesures der Bundesrat an sich möchte, nicht angenommen wird.

de cette portée. Je ne veux pas parler de la disponibilité du Unter diesen Umständen möchte ich den Herrn Bundesrat

matériel roulant, car M. Schlumpf vous a déjà expliqué la bitten, diese Möglichkeit Arth-Goldau-Linthal-Trun-Biasca,

situation. die mit dem Trassee von Herrn Cavelty zusammenfällt, eben-

Je me concentre sur la proposition de détourner par le falls sehr sorgfältig zu prüfen. Ich glaube, dass sich Kollege

Simplon une partie du trafic de transit. Cette question me Cavelty auch obiger Variante anschliessen könnte.

préoccupe car, dans ces choses-là, il n'y a que le provisoire

qui dure. Si on modifie un axe de trafic, il est possible que ce Masoni: Vor zwanzig Tagen hat die Tessiner Deputation

détournement reste en place à l'avenir. Il faut donc tout de dieses Problem mit dem Tessiner Regierungsrat bespro-

suite en voir les conséquences qui pourraient être pénibles, chen. Mit Schreiben vom 22. September hat die Tessiner

car on finirait par ne pas utiliser des installations et des Regierung den hohen Bundesrat ersucht, jede Anstrengung

infrastructures présentes. zu unternehmen, um in diesen wegen der Naturereignisse

Je fais notamment allusion aux infrastructures douanières à vom 24725. August kritischen Momenten dem Strassenver-

l'entrée de la Suisse à Chiasso, où la Confédération essuye- kehr eine dringende Alternative zu bieten und mittel- und

rait quelques pertes, puisqu'elles doivent être utilisées pour langfristig eine dauerhafte Alternative durch Huckepack-

être amorties. Il y aurait également une perte du point de vue verbindungen von Grenze zu Grenze zu schaffen.

économique. A Chiasso, environ 1500 personnes sont Damit diese Alternative wirksam wird, muss sie einerseits-

employées dans le secteur de l'expédition. Elles pourraient wie Kollege Cavelty bereits gesagt hat - von Grenze zu

souffrir d'un déchargement du trafic sur l'axe du Gothard, Grenze führen, jedoch Lade- und Ausladeorte auf Schweizer

tant par la route que par le rail. Je rappelle que les effectifs Boden anbieten, damit keine Streiks und andere Schwierig-

ont déjà été réduits par rapport à ceux existant il y a dix ans, keiten das Funktionieren erschweren. Andererseits muss die

car il y avait 2500 personnes employées dans ce secteur Verbindung so organisiert sein, dass sie laufend und schnell

d'activité. funktioniert; eine Art rollende Strasse, die den Weg eines

L'application d'une telle solution rendrait la situation encore Camions nicht erschwert und nicht verlängert. Dazu gehö-

plus précaire et n'avantagerait pas l'entreprise des chemins ren genügende Transportzüge und eine einwandfreie Orga-

de fer. Les conséquences doivent donc être évaluées du nisation.

point de vue économique, soit pour l'entreprise, soit pour Schliesslich hat die Alternative kostengünstig zu sein. Es

les usagers. wäre eine Illusion, durch nicht kostengünstige Alternativen

Les éléments précités nous donnent peut-être la possibilité etwas erreichen zu wollen. Eine Alternative muss mit Kosten

d'affirmer que ce discours aurait pu être évité si le tunnel de verbunden sein, die die Eigenkosten des Lastwagens bei

base du Gothard existait. C'est l'occasion de souligner la Strassenfahrt nicht übersteigen. Dies sollte durch Beiträge

nécessité de mettre en oeuvre les études et la réalisation de gemäss Artikel 21 und 22 des Treibstoffgesetzes ermöglicht

ce dernier le plus tôt possible, de manière à éviter que ces werden.

inconvénients ne se répètent à l'avenir. Es ist an sich schade, wenn die nötig gewordene provisori-

sche Huckepack-Verbindung Uri-Tessin nicht vordringlich

Hefti: Ich bin der Auffassung, dass die Lösung für den Nord- geschaffen werden kann. Dabei weicht meine Meinung von

Süd-Verkehr Priorität hat, und zwar in einer Weise, wie sie derjenigen meiner Vorredner ab. Ich bin mir dessen

auch umweltgerecht ist. Ich kann mich daher den Ausfüh- bewusst, was für Schwierigkeiten einer solch wirksamen,

rungen des Herrn Departementsvorstehers, dass eine zweite schnellen provisorischen Verbindung entgegenstehen. Es

Röhre für den Motorfahrzeugverkehr nicht in Frage komme, fehlt an Material, die Zahl der möglichen Transporte ist

durchaus anschliessen. vielleicht klein, weil die normalen Verbindungen nicht

Zu beachten ist nun nach den letzten Ereignissen auch der erschwert werden dürfen.

Aspekt der Sicherheit; dazu empfiehlt sich womöglich eine Immerhin: Wenn es möglich wäre, eine solche provisorische

gewisse Dezentralisation bei der Linienführung. Verbindung zu schaffen - auch wenn sie keine ideale

Mit den Ausführungen von Herrn Cavelty, was ihre Grundge- Lösung wäre, weil sie noch nicht von Basel bis Chiasso

danken betrifft, gehe ich voll einig. Man sollte aber seine beziehungsweise Stabio führen würde -, könnte dadurch

Gedanken etwas weiterziehen. Es scheint mir von Vorteil, der Strassenschwerverkehr daran gewöhnt werden, dieses

wenn ebenfalls folgende Alpentransversale geprüft würde: Huckepack-System zu benützen. Die Gewohnheit spielt bei

Abzweigung von der heutigen Gotthard-Strecke bei Arth- solchen Verkehrsachsen eine grosse Rolle! Wenn man in

Goldau bis in den Raum Hölloch im Muotathal, dort ein der Praxis sieht, wie nützlich eine solche Verbindung ist, wie

Tunnel nach Linthal, von Linthal dann das Tunnel unter dem schnell sie funktioniert, sollte nachher eine gewisse Bereit-

Tödi nach Trun und von dort unter der Greina nach Biasca. schaft für eine spätere dauernde Alternative verbleiben.

Bei Trun würde der Verkehr von Chur her aufgenommen. Die endgültige Lösung wird sich sehr gut mit der Alpen-

Viel länger ist diese Strecke keinesfalls; die Geologie ist zum transversale verbinden lassen. Sie ist die natürliche Ergän-

mindesten nicht schlechter als bei den anderen Varianten; zung der SBB-Transversale durch die Alpen, weil eine

die Kosten werden zu prüfen sein, aber sie können nicht schnelle Linie durch die Alpen diese Huckepack-Verbin-

stark auseinandergehen. dung stärken und noch günstiger machen wird. Ich glaube

Alle erschliessungsmässigen Vorteile, die dem Projekt von sogar, dass diese Huckepack-Lösung - wenn sie durch die

Herrn Cavelty zugrunde liegen, sind auch bei dieser Variante Beiträge laut Zollgesetz ermöglicht werden kann - den

gegeben und dazu noch einige zusätzliche. Auch vermeidet zweiten Strassentunnel weder ersetzen noch überflüssig

diese Variante das vom Herrn Bundesrat erwähnte Nadelöhr machen würde. Auf lange Sicht erscheint uns die heutige

beim Axen, weil sie vorher abzweigt. Sie vermeidet auch - Situation untragbar, die eine kontinentale vierspurige

wie sich gezeigt hat - das gefährdete Gebiet zwischen Strasse 17 Kilometer lang auf nur zwei Spuren zwingt.

Erstfeld und Flüelen. Das alte Gotthard-Trassee bliebe Eine wirksame, schnelle und kostengünstige rollende

bestehen und weiter im Gebrauch; es würde damit nicht Strasse von Grenze zu Grenze ist insbesondere aus umwelt-

wertlos. und energiepolitischen Gründen geboten, damit die Alpen-

Was die Aufnahmestation betrifft, so verstehe ich, dass regionen die sehr starken Verkehrserhöhungen, die man

Chiasso im Vordergrund steht und nicht Italien. Das Trans- jetzt befürchten muss, bewältigen und ertragen können.

portgewerbe in Italien will nichts mit der Bahn zu tun haben, Man befürchtet nämlich, dass man die für das Jahr 2200

Interpellation urgente Cavelty 492 29 septembre 1987

prognostizierte Schwerverkehrsmenge bereits im Jahre M. Ducret: En lisant la proposition de M. Cavelty, j'ai nourri

2000 haben wird. beaucoup d'espoir, car elle concerne la traversée de la

Wie ich vor der Beratung Herrn Bundesrat Schlumpt ange- Suisse par les camions. C'est la seule solution.

deutet habe, werde ich allein oder mit Kollege Jelmini eine Je suis stupéfait de la réponse du Conseil fédéral et de

Interpellation zu diesen Problemen einreichen. Ich frage l'attitude des chemins de fer. Voilà une occasion unique de

darin den Bundesrat an, ob er bereit ist, eine solche rasche lutter contre la pollution, contre l'envahissement de la vallée

und kostengünstige rollende Strasse von Grenze zu Grenze d'Uri et de la Léventine par les camions, une occasion rêvée

zu verwirklichen. Ich möchte dem Bundesrat empfehlen - de montrer ce que le chemin de fer peut apporter comme

als Konsequenz aus den Ausführungen, die Herr Bundesrat collaboration et on nous explique qu'il faudrait beaucoup de

Schlumpf selber gemacht hat -, diesen Weg entschlossen temps pour réunir les moyens matériels permettant d'assu-

zu gehen. rer le transport des camions.

La bataille des camions qui se déroule en Europe, dont nous

Lauber: Ich habe volles Verständnis für die verlangte Entla- sommes responsables avec l'introduction d'une absurde

stung der San-Bernardino- und der Gotthard-Route und taxe poids lourds qui nous a conduits à réveiller le chat qui

möchte die von Herrn Kollega Cavelty vorgebrachten Anlie- dort, a fait réfléchir les pays qui nous entourent à nos

gen in diesem Sinne durchaus unterstützen. Es ist eine restrictions de poids. La taxe poids lourds a tout à coup

dringende Notwendigkeit aus Gründen des Umweltschutzes montré à nos voisins que nous abusions vraiment avec nos

und aus Gründen der allzu grossen Dichte des Verkehrs, 16 tonnes pour un camion solo et 28 tonnes pour un semi-

den Strassengüterverkehr überall dort auf die Bahn zu brin- remorque ou un camion à remorque. Ils ont des tonnages

gen, wo sich entsprechende Anlagen anbieten. Zu diesen beaucoup plus élevés.

Anlagen dürfen wir aber auch die Bern-Lötschberg-Sim- Je dis d'emblée que je suis opposé à la traversée de la

plonlinie zählen. Suisse par des camions plus lourds, car on sait bien quelles

Der Güterverkehr auf der Bahn ist in letzter Zeit rückläufig. peuvent être les conséquences sur la qualité de nos routes,

Der Verlust an transportierten Gütertonnen ist auf der d'une part, et sur les possibilités de trafic, d'autre part.

Lötschberg-Simplon-Linie am grössten. Der Simplon verlor Néanmoins, ces camions existent et ce sont eux qui assu-

im Zeitraum von 1980 bis 1986 etwa 30 Prozent seines rent le transport des marchandises en Europe.

Güterverkehrs. Actuellement, les Chemins de fer italiens et français, comme

Dieser Tonnage-Verlust könnte zu einem guten Teil wenig- les Chemins de fer fédéraux, enregistrent une baisse du

stens durch Huckepack- und Containerverkehr wettgemacht trafic marchandises très considérable. Ces dernières

werden. Wir brauchen Alternativen, wir brauchen sie heute années, les Chemins de fer français ont vu baisser leur trafic

und dürfen die hierfür notwendigen Abklärungen und régulièrement de 10 pour cent par an. A cette cadence,

ergänzenden Investitionen nicht erst auf den Zeitpunkt des combien faudra-t-il d'années pour qu'il n'existe plus de

Baus der neuen Eisenbahn-Alpentransversale verschieben. wagons de chemin de fer marchandises? Il n'en faudra pas

Die Lötschberg-Simplon-Achse könnte innert weniger beaucoup. Dans une quinzaine d'années, les voies marchan-

Jahre (fünf bis sechs, Maximum zehn Jahre) für den Hucke- dises ne seront plus utilisées. Or, cette marchandise conti-

packtransport Grenze-Grenze eingerichtet werden, und nue à circuler, sous d'autres formes, dans des pipe-lines ou

zwar bis zur höchstzulässigen Lastwagenhöhe von vier sur des camions. Comme l'a dit tout à l'heure très justement

Meter. Die Doppelspurstrecken am Lötschberg sind für vier M. Schlumpf, on ne peut pas repousser ce trafic en dehors

Meter ausgebaut; was fehlt, ist die Ausweitung des Bahn- de nos frontières.

profils im Lötschbergtunnel. Der hierfür erforderliche Les difficultés de la traversée actuelle du Gothard ont provo-

Kostenaufwand wird auf rund 65 Millionen Franken veran- qué une surcharge importante du tunnel du Mont-Blanc.

schlagt. Comme il est payant, la société dont je fais partie se réjouit

«Bahn 2000» wird uns eine sehr wesentliche Verbesserung plutôt, car 15 à 20 pour cent d'augmentation de trafic est

der Infrastruktur zwischen Basel und Thun bringen. Hinzu presque une bénédiction lorsque l'on parle d'affaires com-

kämen eine Profilausweitung bis vier Meter Eckhöhe des merciales. Je comprends donc très bien l'intervention de

Simplontunnels mit einem geschätzten Aufwand von etwas nos collègues tessinois qui sont inquiets de la suppression

über 100 Millionen und schlussendlich durch die Italiener de retombées économiques pour leur région.

vorzunehmende Profilanpassungen auf der Strecke zwi- En réalité, à l'avenir, les chemins de fer suisses doivent

schen Iselle und Domo. Im übrigen wird ja Domo II ungefähr mettre à disposition un meilleur service pour le transport

im Jahre 1989 in Betrieb genommen werden können. des poids lourds étrangers de plus ou de moins de

Zusammenfassend darf auch hier festgestellt werden, dass 28 tonnes à travers la Suisse. A ce sujet, nous nous heurtons

die Lötschberg-Simplon-Linie innert relativ kurzer Zeit und à un problème commercial. On a dit: «Le système du ferrou-

mit einem vernünftigen Aufwand zu einer echten und lei- tage n'a aucun succès». C'est vrai, il n'en a pas, mais, pour

stungsfähigen, die Gotthardlinie komplementär entlasten- des raisons très subtiles que les Chemins de fer fédéraux

den Huckepacklinie Grenze-Grenze ausgebaut werden n'ont pas encore entrevues.

kann. Auch die Gotthard-Strecke kann ohne Ausbau der Je vous donne un exemple. Les Français ont construit un

Linie bis zu 30 Prozent des anfallenden Lastwagenverkehrs tunnel routier au col de Fréjus, qui remplace le col du Mont-

nicht annehmen. Cenis. La traversée pour un poids lourd coûte environ

Ich komme zu zwei Schlussfolgerungen: Der Umstieg des 200 francs suisses, ce qui n'est pas très important mais

Strassenverkehrs, vor allem des Lastwagenverkehrs, von der compte tout de même. Alors, en été, les chauffeurs de poids

Strasse auf die Bahn ist notwendig und dringend; es müs- lourds ne traversent pas le tunnel, mais franchissent le col.

sen hierfür die bestmöglichen Bedingungen geschaffen Ils n'hésitent pas à accomplir un trajet de deux heures

werden. Diese bestehen in gewissen Voraussetzungen; supplémentaires en montagne, avec un camion - ce qui

genügend grosse Raumprofile, kurze Transportzeiten, gut n'est pas facile - pour économiser le tarif de traversée du

ausgebaute Terminals, eine moderne Telekommunikation, tunnel. La vallée d'où part ce dernier n'a pas connu de

langfristig normierte Behälter, möglichst bequeme Mitfahrt catastrophe, mais un préfet a décidé que l'un des ponts de la

der Lastwagenführer und Begleitpersonen, und das alles zu route du col ne supportait pas des charges supérieures à

vernünftigen Preisen. Diese Voraussetzungen können auf- 15 tonnes, pour obliger les chauffeurs de poids lourds à

grund des Ist-Zustandes unserer Meinung nach auf der utiliser le tunnel, même en été. C'est un simple subterfuge

heutigen Lötschberg-Simplon-Linie ebenso rasch verwirk- pour empêcher les camions de passer par le col.

licht werden, vielleicht noch schneller, als auf der Gotthard- C'est un peu ce que le canton d'Uri a voulu faire et je crois

Linie. Wir müssten-meiner Meinung nach-beides tun: aus que l'on ne peut pas reprocher au gouvernement uranais

imperativen Umweltschutzgründen, und weil die Zeit drängt, d'avoir pris certaines positions.

wenn wir den internationalen Güterverkehr nicht anderen Il faut donc tenir compte du fait que le paiement du trans-

überlassen wollen. port par chemin de fer joue un rôle négatif envers les

29. September 1987 493 Dringliche Interpellation Cavelty

camionneurs. Le subventionnement du transport des Unsere Bauwirtschaft hat gut verdient. Wir dürfen daher

camions sur les trains peut paraître curieux à certains, mais auch gute Arbeit von ihr erwarten. Schweizer Qualität zu

nous l'avons accepté puisque le budget comprend une Schweizer Preisen! Falls einestark befahrene Brücke einmal

somme destinée au ferroutage. De toute façon, le transport zusammenstürzt- dann bitte, was gibt das für eine Katastro-

des marchandises par chemin de fer est subventionné à phe? Für mich ist die Frage nach der Sicherheit nach dieser

raison de 30 pour cent, puisque c'est la somme correspon- Umweltkatastrophe eine Frage, die prioritär behandelt wer-

dante prélevée chaque année dans le budget pour rétablir den muss.

les comptes des CFF. Es hat mich, Herr Bundesrat, erschüttert, als ich die Bilder

Pourquoi alors ne pas subventionner plus largement le gesehen habe, dass eine Brücke wie ein Zündholzschachtel-

transport des camions sur nos chemins de fer et pouvoir bau in sich zusammensinkt- kann ich doch auf deranderen

ouvrir nos frontières à des véhicules plus lourds, à condition Seite römische Bauwerke besichtigen, die 2000 Jahre alt

qu'ils soient chargés sur nos trains? Nous diminuerons la sind. Wenn man auf den Schweizer Autobahnen fährt, kann

pollution, la surcharge de nos routes et nous ferons fonc- einem hie und da schon die Frage auftauchen: Wurde hier

tionner les CFF. nicht sehr viel Pfuscharbeit geleistet, die heute nachträglich

N'oubliez pas qu'en dehors du Simplon et du Loetschberg vom Steuerzahler und vom Automobilisten wieder berappt

existent encore le Simplon et la ligne du pied du Jura. On werden muss? Pfuscharbeit ruft meines Ermessens nach

peut également passer par les cantons de Neuchâtel et de Untersuchung und nach Suchen der Schuldigen.

Vaud. A l'occasion, on peut même passer par Genève, parce

qu'on rejoint une excellente ligne SNCF que le premier TGV Arnold: Sie gestatten sicher dem Vertreter des Kantons Uri,

entré en Suisse à emprunté et qui est une excellente voie de der heute so häufig zitiert wurde, drei Bemerkungen.

communication ferroviaire. Ne vous bloquez pas sur 1. Herr Bundesrat Schlumpf hat meine volle Unterstützung,

Chiasso et Baie. En Suisse, il y a beaucoup de cantons qui mein volles Vertrauen und verdient auch unsern Dank.

sont prêts à accueillir du trafic par chemin de fer, y compris 2. Ich möchte alle Verkehrsteilnehmer bitten, ihre Ungeduld

le Jura. C'est une demande réitérée que je présente ici. zu zügeln und bei den heutigen, beschränkten Strassenver-

Evidemment, en concentrant à certains endroits tout le hältnissen im Kanton Uri nicht aus lauter Ungeduld gefährli-

trafic, on rend les gens nerveux et on les empêche d'accep- che Verkehrssituationen zu erzwingen. Wir hatten in den

ter ce qui est nécessaire. letzten Tagen einen Verkehrstoten, einen Unfall, der ganz

Il ne faut pas songer à plus de trafic routier sur le Gothard. ausgesprochen auf die unklaren Verkehrsverhältnisse bei

Plus de camions sur le Gothard serait une erreur. La seule Wassen zurückzuführen ist.

solution, c'est moins de camions sur le Gothard à condition 3. Die Lehre aus den heutigen Verhältnissen sollte sein: Es

qu'il n'y en ait pas plus sur le San Bernardino, ni sur le col ist falsch, nur auf eine einzige Achse zu setzen, und es ist

du Simplon. La vraie, l'unique, la bonne solution pour la ebenso falsch, zu glauben, dass die Urner allen Verkehr am

Suisse, la plus écologique, c'est la mise à disposition des Gotthard wollen. Das Gegenteil ist der Fall. Wir gönnen auch

CFF pour le transport des poids lourds étrangers. Aujour- im Westen den Wallisern und dem Mont Blanc, aber auch im

d'hui, les discours n'étaient pas tellement encourageants. Osten den Glarnern und den Graubündnern etwas vom

S'il faut véritablement douze mois pour acheter des wagons, Verkehr.

alors Monsieur Schlumpf donnez des ordres immédiate- Abzulehnen ist ein einziger Schwerverkehrskorridor von

ment pour qu'on les achète. Je vous rappelle que, cette Norden nach Süden durch den Kanton Uri und das obere

année encore, 400 millions de francs ne seront pas Tessin, und das aus Umweltschutzgründen, aber nicht

dépensés et s'ajouteront au milliard 700 millions, ce qui zuletzt auch im Interesse des Verkehrs selber.

constituera une cagnotte - c'est de cette façon qu'on l'ap-

pelle lorsqu'on joue au yass - de 2,1 milliards de francs Bundesrat Schlumpf: Ich will so kurz wie möglich zu diesem

suisses de bon argent qui dort. L'industrie de construction recht reichen Bouquet, das Sie da unterbreitet haben, Stel-

de wagons ne vous demande qu'une chose: en fabriquer. lung nehmen.

Les cheminots ne vous demandent qu'une chose: faire Ständerat Arnold, ich unterstütze uneingeschränkt, was Sie

rouler les trains. Les Suisses eux ne vous demandent qu'une gesagt haben. Wir dürfen nicht aus Ungeduld zusätzliche

chose: diminuer la pollution. Voilà le devoir des Chambres Gefahren schaffen. Das, was wir jetzt in diesen vergangenen

et du Conseil fédéral. L'occasion est inespérée, saisissez-la. Wochen erfahren haben, bestätigt das.

Ich bin mit Ihnen auch der Meinung, es wäre nicht richtig,

Piller: Ich habe eine Frage zur Sicherheit unserer Verkehrs- die N 2, also vor allem Reusstal-Leventina, einfach als

wege überhaupt. Ich war nicht nur betroffen über das Leid, Hauptkorridor für den Nord-Süd-Schwerverkehr über die

das auf die Menschen in diesen Regionen hereingebrochen Strasse zu betrachten. Ich teile insbesondere Ihre Beurtei-

ist, sondern auch erstaunt über die Verletzlichkeit unserer lung der Stimmung Ihrer eigenen Landsleute und möchte

Hauptverkehrswege. Die Frage stellt sich bei mir nach der sagen: Ich könnte sie für meine engeren Landsleute fast gar

Qualität der Bauarbeiten, die dort geleistet wurden. Wir übernehmen: Nicht nur die Urner, auch die Bündner wollen

bekamen in letzter Zeit einige Meldungen, die uns erschrek- längst nicht,mehr alles an Verkehr. Ich könnte mir vorstellen,

ken müssen: da stürzt eine Decke von einem Schwimmbad dass sich mein Nachfolger bei der Exekution Ihres

herunter; da müssen Verkleidungen in einem Kongresshaus Beschlusses für eine neue Eisenbahn-Alpentransversale

gesichert werden, weil sie sonst zu grossen Gefahrenherden etwa mit einer «Grosswetterlage» auseinanderzusetzen

werden; und nachdem ich diese Brücke, die abgesunken ist, haben wird wie ich gegenwärtig im Zusammenhang mit den

im Fernsehen gesehen habe, stelle ich mir als Physiker die Neubaustrecken der «Bahn 2000».

Frage: Wurde diese Brücke überhaupt so konstruiert, dass Die Verzichtbereitschaft in diesem Bereich wächst in unse-

sie solchen Unwetterkatastrophen, die man einmal erwarten rem Lande unerhört. Ueberall ist man mehr und mehr bereit,

muss, standhält? auf neue Infrastrukturen zu verzichten, nämlich dann, wenn

Ich möchte den Herrn Bundesrat dringend bitten, zu über- man selbst gut genug angeschlossen ist und in einem

prüfen, ob die Autobahnen wirklich nach den modernsten erschlossenen Gebiet wohnt. Ich würde meinen, Ihre Beur-

Erkenntnissen gebaut wurden, dass sie auch grossen Bela- teilung könnte eines Tages auch für andere Landesgegen-

stungen standhalten! Als ich das Fundament im Fernsehen den richtig sein. Ich hoffe aber, es komme nie soweit, dass

sah, sagte ich mir: Da. kann doch etwas nicht stimmen; so die Bereitschaft, im nationalen Interesse notwendige Anla-

eine Planung ist Pfuscharbeit. Ich möchte nun hier nicht so gen zu übernehmen - auch wenn die Bilanz an Aktiven und

brutal urteilen; es war mein erster Reflex. Ich möchte aber, Passiven daraus vielleicht nicht eindeutig positiv ist -, eines

dass die Landesregierung über das Bundesamt für Stras- Tages noch mehr schwindet. Sonst könnten wir dann vor

senbau eine Untersuchung einleitet, die feststellt, ob diese schwierige Probleme gestellt werden, vor allem auch inter-

Brückenkonstruktion so geplant worden ist, dass sie nach national.

unseren Vorstellungen genügend sicher gewesen wäre. Herr Ducret, als ich Sie reden hörte, habe ich mir notiert: So,

Interpellation urgente Cavelty 494 29 septembre 1987

so. Wenn man in Genf so regiert, dass man sofort Waggons, der Finanzierungbeschluss gefasst werden sollen -, besteht

diese Unterflurwagen, bestellen würde, weil die Lieferfrist die Gefahr, dass es aus Gründen zusätzlicher Abklärungen

bei Ihrer Werkstätte acht bis zwölf Monate beträgt, habe ich zur Verzögerung käme, so dass wir letztlich europäisch mit

dazu gar nichts zu sagen. Aber eines sage ich: Bis zum leeren Händen dastehen würden. Wir wären nicht in der

31. Dezember 1987 wird beim Bundesrat und in meinem Lage, in der Verkehrspolitik unsere Solidarität mit Europa zu

Departement nicht so regiert. Ich beauftrage unseren SBB beweisen. Damit wir diesen Beweis wirklich erbringen kön-

nicht heute und sofort, Waggons zu bestellen, von denen ich nen, brauchen wir eine neue Eisenbahn-Alpentransversale!

weiss, dass sie nach acht bis zwölf Monaten überhaupt nicht Zum Terminal Chiasso, wie auch Ständerat Cavelty ausge-

eingesetzt werden können. J'ai expliqué en long et en large führt hat: Die Frage, wo die Terminals sein sollen, wird mit

que nous n'avons pas les capacités en ce qui concerne aller Sorgfalt geprüft.

l'infrastructure, en particulier dans la vallée de la Reuss, Zu Ständerat Jelmini: II problema dell'economia, particolar-

d'augmenter en même temps le «Huckepack» à grande mente nel Ticino, e il problema dei camionisti indipendenti è

distance (frontière-frontière) et celui entre Altdorf et Biasca, senz'altro una preoccupazione per il Consiglio federale.

par exemple. Mais vous avez exprimé vos regrets vu cette La politica che noi seguiamo adesso, e già da lungo tempo,

prise de position et la démarche des Chemins de fer fédé- si basa anche su questo problema economico. Con questa

raux. C'est pourquoi j'ai noté ici «so, so».... politica offensiva, costruttiva, solidale con l'Italia e gli altri

Ich will Sie nicht länger damit aufhalten. Ich will Ihnen nur Paesi dell'Europa, vogliamo evitare contromisure, che

sagen: Wenn wir alles machen, was wir überhaupt machen sarebbero un grande problema, particolarmente per l'eco-

können, um den Huckepackverkehr kurzfristig zu steigern, nomia del vostro cantone.

ob nun für Kurz- oder Langstrecken, dann kommen wir auf Vogliamo dunque quella politica, ma evitare discriminazioni

eine Kapazität von etwa 600 Camions pro Tag. Im Reusstal che porrebbero un grande problema economico per il

sind es etwa 1800 oder 2000 an den Wochentagen. Das ist Ticino e per altre regioni del nostro Paese.

die Grössenordnung. Wir können vom Huckepackverkehr Und ein letztes, Ständerat Piller: Beim Reusstal haben nicht

nicht erwarten, dass er den Schwerverkehr von der Strasse einmal die Römer standgehalten - es wurde leider auch eine

wegzaubert, das sicher nicht. Wir können nur erwarten, dass römische Brücke weggerissen, nur war sie älter als die

eine Reduktion, vor allem eine Limitierung, erfolgt. anderen. Die Frage, ob technisch alle Sorgfalt aufgewendet

Zu den anderen Ausführungen von Ständerat Ducret in wurde, wird unabhängig davon im Zusammenhang mit dem

bezug auf Lötschberg oder Simplon und auch Jura, und zu Problem Elmenrüti, das seit einiger Zeit pendent ist, geprüft.

den Ausführungen, die von Ständerat Hefti und vor allem Ich glaube nicht, dass man «Pfuscharbeit» vermuten kann.

von Ständerat Lauber in bezug auf andere Varianten Es wurde sicher alle Sorgfalt aufgewendet. In den sechziger

gemacht wurden: Wir können nicht einfach alles machen; Jahren vertrat man aber den Standpunkt, man dürfe keine

wir müssen Prioritäten setzen. Wir können kurzfristig die Brücken für die Ewigkeit errichten, sondern es müsse einfa-

Huckepackkapazität des Gotthards erhöhen. Aber wir kön- cher und billiger gebaut werden. Ich war damals selbst

nen nicht jetzt daran gehen, auch noch die Lötschberg- Parlamentarier: In dieser Zeit haben die Ingenieure und die

Simplon- oder Simplon-Strecke auf Huckepack auszu- Unternehmungen den Auftrag gehabt, etwas einfacher, mit

bauen, im Vorfeld des von Ihnen zu treffenden Entscheides weniger grossen «Margen» zu bauen. Die Brücke Elmenrüti

für eine neue Eisenbahn-Alpentransversale. ist ein Produkt dieser Zeit. Insgesamt wurde aber sicher

Es geht nicht, dass wir für weitere 10,12, vielleicht 15 Milliar- bautechnisch richtig und mit aller Sorgfalt gearbeitet.

den Franken eine neue Eisenbahn-Alpentransversale bauen. Aus verkehrssicherheitstechnischen Gründen, und um

7,5 Milliarden Franken haben wir für die «Bahn 2000» einge- unsere Dispositionen (wegen des Erneuerungsbedarfes)

setzt. Der Ausbau des Nationalstrassennetzes macht auch abzuklären, ist das wichtig. Der Erneuerungsbedarf nimmt

noch etwa 15 Milliarden aus. Das gibt also ausserordent- ohnehin zu. Wenn man davon ausgehen müsste, es seien

liche Verkehrsausgaben - neben den ordentlichen - in der viele Bauwerke kurzfristig zu ersetzen, wäre die ganze

Grössenordnung von insgesamt etwa 40 Milliarden Franken Finanzplanung auf diesem Gebiet umzugestalten.

innerhalb von etwa 10 bis 15 Jahren. Da sollen mir einmal Damit glaube ich, die Fragen beantwortet zu haben.

die Finanzpolitiker in diesem Rate sagen, wie sie sich die

Finanzierung innerhalb dieser Periode vorstellen. Hefti: Bevor der Herr Bundesrat ex tempore eine Bemer-

Wir können nicht derartige Aufwendungen ungefähr gleich- kung niederschreibt, sollte er die Sache vielleicht doch noch

zeitig vorsehen. Es muss Ordnung herrschen. Je nach etwas überdenken.

Variante für die neue Eisenbahn-Alpentransversale, Stände-

rat Lauber, wird sich die Frage stellen, ob nicht beispiels-

weise für den Huckepackverkehr weniger der Lötschberg, Schluss der Sitzung um 12.30 Uhr

aber der Simplon für eine Verbindung Genfersee-Wallis und La séance est levée à 12 h 30

gleichzeitig im Hinblick auf die TGV-Anliegen ausgebaut

werden könnte. Aber bei den Prioritäten muss auf Ordnung

gehalten werden.

Ständerat Masoni, die Eingabe der Regierung des Kantons

Tessin unterstützt uns in dem, was wir machen: Huckepack

von Grenze zu Grenze. Das haben verschiedene Votanten

gesagt. Das ist auch umweit- und energiemässig richtig.

Momentan zwar wäre eine Kurzstreckenlösung, nur gerade

um die Situation im Reusstal etwas zu entlasten, richtig. Das

wäre allenfalls auch praktikabel, aber sie steht in Konflikt mit

den Kapazitäten für den Langstrecken-Huckepack, und den

müssen wir vorantreiben. Das tun wir, wir sind startbereit.

Wir müssen nur mit Italien in der anderen Frage des Schwer-

verkehrs zu einer entsprechenden Lösung kommen.

Ständerat Hefti, noch einmal zu Ihrem Anliegen Arth-Gol-

dau-Linthal-Trun-Biasca: Ich will Ihnen sagen, was ich mir

notierte: «Hors d'oeuvres riches et variés». Jetzt haben wir

vier Varianten in Prüfung. Dabei ist die Variante Ypsilon,

dazu Lötschbergbasis, Gotthard, Splügen. Wir sind in einer

Spätphase dieser Arbeiten. Wenn wir weitere Varianten ein-

beziehen, bevor wir die Vorlage zum Entscheid bringen-es

muss entschieden werden, über was der Baubeschluss und

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Dringliche Interpellation Cavelty Huckepackverbindungen Uri-Tessin

Interpellation urgente Cavelty Allégement du trafic au San Bernardino par une liaison Uri-

Tessin par ferroutage

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1987

Année

Anno

Band III

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Ständerat

Conseil Conseil des Etats

Consiglio Consiglio degli Stati

Sitzung 05

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 87.548

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 29.09.1987 - 10:00

Date

Data

Seite 487-494

Page

Pagina

Ref. No 20 015 906

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