Switzerland's Neutrality and ESA Participation in Space Programs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court addressed the compatibility of Switzerland's participation in European Space Agency (ESA) programs with its neutrality, specifically concerning the launch of military satellites. The ESA convention restricts its programs to peaceful purposes, allowing neutral nations to participate. While non-offensive military satellites, such as communication and reconnaissance satellites, are considered compatible with the "peaceful purposes" clause, the court noted that direct military use of ESA rockets or facilities is prohibited. The court also discussed the transfer of control over the Spacelab module to NASA and the unresolved issue of military use in future joint space station projects.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 11 Absatz, Art. 1 Absatz, Art. 83 Absatz, Artikel 11 Absatz 2 der Uebergangsbestimmung zur Bundesverfassung, Artikel 1 Absatz 2 BVG; Switzerland's Neutrality and ESA Participation in Space Programs: The ESA convention restricts its programs to peaceful purposes, allowing neutral nations to participate. While non-offensive military satellites, such as communication and reconnaissance satellites, are considered compatible with the "peaceful purposes" clause, the court noted that direct military use of ESA rockets or facilities is prohibited. The court also discussed the transfer of control over the Spacelab module to NASA and the unresolved issue of military use in future joint space station projects.
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KI-generiertThis provision mandates the revision of the BVG by January 1, 1995, to ensure minimum protection for low-income employees, which is the core of the interpellation.
This article obliges the Federal Council to prepare for the legislative revision in due time, which is a procedural point relevant to the interpellation's request for early preparatory work.
Volltext
Interpellation (Weber Monika)-Biel 450 N 18 mars 1988
e. Die Tatsache, dass die ESA-Programme gemäss Artikel 2 Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes-
der Konvention auf ausschliesslich friedliche Zwecke rates teilweise befriedigt.
beschränkt sind, hat den neutralen Mitgliedstaaten Oester-
reich, Schweden und Schweiz die Vollmitgliedschaft ermög-
licht. Für die ESA bedeutet diese Bestimmung, dass im ESA-
Rahmen nur nichtmilitärische Projekte - seien es Trägerra-
keten oder Satelliten - entwickelt werden können. Beim #ST# 87.531
Beitritt der Schweiz zur «Erklärung europäischer Regierun-
gen über die Produktionsphase der Ariane-Träger» vom Interpellation (Weber Monika)-Biel
14. Januar 1980, die die Rechtsgrundlage für die Uebertra-
gung von Serienproduktion und Vermarktung der Rakete an BVG. Zeitpunkt der Revision
die privatrechtlich strukturierte Gesellschaft Arianespace LPP. Prochaine révision
bildet, stellte sich aber die Frage, ob der Start militärischer
Satelliten unter gewissen Bedingungen mit der Klausel der
«friedlichen Zwecke» vereinbar sei. Nach einhelliger Mei-
nung der ESA-Mitgliedstaaten wäre der Start nichtoffensiver
Militärsatelliten durch Arianespace nicht unvereinbar mit Wortlaut der Interpellation vom 19. Juni 1987
der ESA-Konvention. Zu dieser Kategorie gehören nament- Laut Gesetz ist der Bundesrat verpflichtet, 1995 das BVG
lich Fernmelde- und Aufklärungssatelliten für militärische einer ersten Revision zu unterziehen. Angesichts der für alle
Zwecke. Beteiligten nicht sehr befriedigenden Situation frage ich den
Das internationale Kontrollkomitee zur Ueberwachung der Bundesrat an, ob er nicht bereit ist, die Vorarbeiten für eine
Arianespace-Tätigkeit, das im übrigen im Jahre 1988 unter Revision zeitlich vorzuziehen auf das Jahr 1991, und das
schweizerischem Vorsitz steht, hat umfassenden Einblick in insbesondere deshalb, weil das wichtige Problem der vollen
die Liste der Reservationen und festen Buchungen. Es Freizügigkeit einfach nicht mehr länger hinausgeschoben
musste bis jetzt nie zusammentreten, da sämtliche Aufträge werden kann.
- mit Ausnahme eines einzigen für den Start eines britischen
Militärfernmeldesatelliten - zivile Satelliten betreffen. Das Texte de l'interpellation du 19 juin 1987
Komitee hat aber die Kompetenz, der Firma gegebenenfalls Aux termes de la loi, le Conseil fédéral est tenu de soumettre
die Durchführung eines Starts zu untersagen. Anzufügen ist, la loi sur la prévoyance professionnelle à une première
dass die Ariane-Raketen technisch ausschliesslich als révision en 1995. Compte tenu du fait que la situation n'est
Transportfahrzeuge für Satelliten verwendet werden können pas très satisfaisante pour les personnes concernées, je
und ein militärischer Einsatz der Rakete selbst, etwa zum demande au Conseil fédéral s'il ne serait pas disposé à
Transport von Kernsprengköpfen, ausgeschlossen ist. avancer à 1991 les travaux préliminaires en vue de la révi-
Die Frage nach der militärischen Nutzung des im ESA- sion de cette loi, et ce notamment parce qu'il n'est pas
Rahmen entwickelten Weltraumlabors Spacelab ist auf- tolérable de repousser encore la solution à apporter à l'im-
grund einer anderen Ausgangslage zu beantworten: portant problème du libre-passage.
Gemäss den Bestimmungen der mit den USA seinerzeit
geschlossenen Vereinbarungen ging die Verfügungsgewalt Mitunterzeichner - Cosignataires: Biel, Chopard, Dünki,
über das Labor nach dem ersten Flug vollumfänglich an die Grendelmeier, Jaeger, Maeder-Appenzell, Müller-Aargau,
Nasa über. Die ESA hat darum weder auf zivile noch auf im Oester, Weder-Basel, Widmer, Zwygart (11)
Auftrag des Verteidigungsministeriums von der Nasa durch-
geführte Missionen der Spacelab Einfluss. Diese von heute Schriftliche Begründung - Développement par écrit
aus gesehen ungünstige Rechtslage erklärt sich aus der Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
seinerzeit weltraumtechnologisch schwachen Stellung eine schriftliche Antwort.
Europas gegenüber den USA.
In den Verhandlungen über die mögliche ESA/Nasa-Zusam- Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
menarbeit an einer permanenten Raumstation ist das Pro- vom 26. August 1987
blem der militärischen Nutzung ungelöst. Immerhin steht Rapport écrit du Conseil fédéral du 26 août 1987
fest, dass das von der ESA zu liefernde Labor APM nicht Die Angehörigen der Eintrittsgeneration der obligatorischen
militärisch genutzt werden darf. Da es aber das Gesamt- beruflichen Vorsorge sollen gemäss Artikel 11 Absatz 2 der
potential der US-Raumstation erhöht, deren militärische Uebergangsbestimmung zur Bundesverfassung je nach
Nutzung in ihren eigenen Teilen sich die USA ausdrücklich Höhe ihres Einkommens nach 10 bis 20 Jahren seit Inkraft-
vorbehalten, hat der Bundesrat eine schweizerische Beteili- treten des entsprechenden Gesetzes in den Genuss des
gung an diesem Element des Columbus-Programms der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestschutzes gelangen.
ESA ausgeschlossen. Das Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlasse-
Zur militärischen Nutzung des Weltraums im allgemeinen ist nen-und Invalidenvorsorge (BVG) ist auf den 1. Januar 1985
festzuhalten, dass sie vom geltenden Völkerrecht nicht aus- in Kraft getreten. Die Eintrittsgeneration gelangt durch die-
geschlossen wird. Lediglich auf dem Mond und anderen ses Gesetz noch nicht in den Genuss des vorgeschriebenen
Himmelskörpern sind aufgrund des «Vertrags über die Mindestschutzes.
Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten bei der Erfor- Die erwähnte Bestimmung zur Bundesverfassung gebietet,
schung und Nutzung des Weltraums einschliesslich des das BVG auf den 1. Januar 1995 unter Berücksichtigung des
Mondes und anderer Himmelskörper» vom 27. Januar 1967 verfassungsrechtlichen Auftrages revidiert in Kraft zu set-
militärische Aktivitäten untersagt. zen, damit ab diesem Zeitpunkt der mit Uebergangsbestim-
mung Artikel 11 Absatz 2 BVG angesprochenen Zielgruppe
der Arbeitnehmer mit geringem Einkommen die Garantie für
Braunschweig: Inhaltlich ersuche ich den Bundesrat, in eine Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung tatsächlich
bezug auf die militärische Nutzung des Weltraums, auf die erbracht werden kann. In diesem Sinn hat der Bundesrat
Zusammenarbeit der Europäischen Weltraumorganisation gemäss Artikel 1 Absatz 2 BVG rechtzeitig eine Gesetzesre-
mit der Nasa und auf Militärsatelliten nicht nur zurückhal- vision zu beantragen.
tend zu sein, sondern überall dort, wo er mitreden kann, Der Bundesrat wird diese Gesetzesrevision rechtzeitig vor-
nein zu sagen. Dieses Nein zum Weiterrüsten in neuen bereiten, wie er auch rechtzeitig die Revision der bisher
Bereichen und Dimensionen liegt auch in unserem eigenen erlassenen Verordnungen im Bereich der beruflichen Vor-
sicherheitspolitischen Interesse. Ich danke dem Bundesrat sorge an die Hand nehmen wird. Entsprechende Vorberei-
für die ausführliche und sehr kritische Stellungnahme und tungsarbeiten sind auf Verwaltungsstufe bereits ins Auge
erkläre mich zum grössten Teil befriedigt. gefasst.
18. März 1988 N 451 Interpellation Seiler Rolf
Das als besonders dringlich bezeichnete Problem der Frei- gen hervorgegangenen Entwurf wird demnächst ein Ver-
zügigkeit ist nicht in erster Linie durch die Revision des nehmlassungsverfahren durchgeführt. Nach dessen
BVG, sondern durch diejenige des Obligationenrechts Abschluss wird das BSV die eingereichten Stellungnahmen
(Art. 331 c) anzugehen, besteht doch in der obligatorischen auswerten, notwendige Anpassungen der VASA vornehmen
beruflichen Vorsorge bereits vollständige Freizügigkeit, und, sofern die Aenderungen von grundsätzlicher Bedeu-
nicht jedoch im Bereich der ausserobligatorischen Berufs- tung sind, die Kommission erneut zu einer letzten Lesung
vorsorge. einladen.
Der Bundesrat wird sich über die Priorität der dringlichsten Ein verlässlicher Zeitplan für die Inkraftsetzung der VASA
Revisionspunkte im Bereich der beruflichen Vorsorge, dar- kann erst nach Abschluss des Vernehmlassungsverfahrens
unter auch mit demjenigen zur Freizügigkeitsregelung, be- festgelegt werden.
fassen.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes-
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates befriedigt.
rates befriedigt.
#ST# 87.928
#ST# 87.945
Interpellation Seiler Rolf
Interpellation Leuenberger-Solothurn Schutz einer Glaziallandschaft
Unfallversicherungsgesetz.
Verordnung zu Artikel 83 Absatz 2 Protection d'un paysage glaciaire
Interpellation Leuenberger-Soleure
Loi sur ('assurance-accidents. Ordonnance
d'exécution de l'article 83, 2e alinéa
Wortlaut der Interpellation vom 30. November 1987
Die Glaziallandschaft zwischen Lorzentobel und Sihl mit
Höhronenkette ist 1983 in das Bundesinventar der Land-
schaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung
Wortlaut der Interpellation vom 10. Dezember 1987 aufgenommen worden (BLN-Inventar 1307). Dessen unge-
Der Bundesrat wird eingeladen, Auskunft zu erteilen über achtet sieht ein Teilrichtplan «Abbau- und Deponiegebiete
die Gründe, die zu einer Verzögerung des Erlasses der 1987» des Kantons Zug in dieser geschützten Moräne-Land-
Verordnung zu Artikel 83 Absatz 2 des Unfallversicherungs- schaft im Gebiet Hinterbüel-Blachen-Wis einen ausgedehn-
gesetzes über die Mitwirkung von Arbeitsärzten in den ten Kiesabbau vor. Ohne Zweifel führt die beabsichtigte
Betrieben führen. Kiesausbeutung zu schweren Eingriffen in die Landschaft.
Ferner wird der Bundesrat aufgefordert, seinen Zeitplan für Zudem wird durch den Kiesabbau auch die Trinkwasserver-
den Erlass dieser Verordnung bekanntzugeben. sorgung der Grossregion Zürich im höchsten Masse ge-
fährdet.
Texte de l'interpellation du 10 décembre 1987 Ich bitte daher den Bundesrat um die Beantwortung der
Le Conseil fédéral est prié de renseigner sur les motifs ayant folgenden Fragen:
conduit au report de l'ordonnance afférente à l'article 83, 1. Teilt der Bundesrat die Auffassung, dass der unangeta-
alinéa 2 de la loi sur l'assurance-accidents portant sur la stete Kernbereich der «grossartigsten Moräne-Landschaft
coopération des médecins du travail dans les entreprises. der Schweiz» (BLN) ungeschmälert erhalten bleiben soll?
Le gouvernement est invité en outre à faire connaître le 2. Wurde der endgültige Entwurf des Richtplanes des Kan-
calendrier qu'il entend suivre pour la publication et la mise tons Zug den Bundesbehörden zur Vorprüfung vorgelegt?
en vigueur de cette ordonnance. Wenn ja, was wurde dazu gesagt?
3. Ist der Bundesrat allenfalls bereit, aufgrund von Artikel 16
Mitunterzeichner- Cosignataires: Keine - Aucun des NHG bzw. Artikel 37 des RPG einzugreifen, um diese
Landschaft zu erhalten?
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht Texte de l'interpellation du 30 novembre 1987
eine schriftliche Antwort. Un paysage glaciaire s'étendant entre la Lorze et la Sihl qui
comprend le massif de Hohe Bone a été reconnu d'impor-
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates tance nationale et inscrit dans l'Inventaire fédéral des pay-
vom 24. Februar 1988 sages, sites et monuments naturels (IFP) en 1983 (IFP 1307).
Rapport écrit du Conseil fédéral du 24 février 1988 En dépit de cette inscription, le plan directeur sectoriel du
Anlässlich der Ausarbeitung der Verordnung vom canton deZoug intitulé «Extraction de matières premières et
19. Dezember 1983 über die Verhütung von Unfällen und dépôt de matériaux 1987» (traduction) prévoit l'exploitation
Berufskrankheiten (VUV) hatte die dafür zuständige Exper- d'une graviere dans la région de Hinterbüel-Blachen-Wis,
tenkommission beschlossen, die Mitwirkung von Arbeitsärz- paysage de moraines classé comme site protégé. L'exploita-
ten und anderen Spezialisten der Arbeitssicherheit in den tion prévue entraînera sans aucun doute une détérioration
Betrieben aufgrund der Besonderheiten dieses Themas in sensible du paysage. De plus, elle compromettrait dangereu-
einer separaten Verordnung zu regeln. Die hierfür vom Bun- sement l'approvisionnement en eau potable de la région de
desrat am 15. August 1985 bestellte Expertenkommission Zurich.
(Kommission) tagte erstmals am 14. März 1986. Sie legte C'est pourquoi je prie le Conseil fédéral de répondre aux
ihren Beratungen einen vom Bundesamt für Sozialversiche- questions suivantes:
rung (BSV) ausgearbeiteten Vorentwurf zu einer Verord- 1. Le Conseil fédéral est-il également d'avis que le coeur
nung über Arbeitsärzte und andere Spezialisten der Arbeits- même du paysage de moraines le plus imposant de Suisse
sicherheit (VASA) zugrunde. doit être conservé intact dans sa totalité?
Nach vier Sitzungen der Gesamtkommission und drei 2. Un projet définitif du plan directeur établi par Zoug a-t-il
Zusammenkünften eines Kommissionsausschusses, der été soumis à l'examen préalable des autorités fédérales? Si
sich mit der Abklärung des Anwendungsbereichs der VASA oui, quel a été leur avis?
befasste, wurden die Beratungen am 8. September 1987 3. Le Conseil fédéral est-il prêt à intervenir, le cas échéant,
einstweilen abgeschlossen. Ueber den aus diesen Beratun- pour sauvegarder ce paysage, conformément à l'article 16
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Interpellation (Weber Monika)-Biel BVG. Zeitpunkt der Revision
Interpellation (Weber Monika)-Biel LPP. Prochaine révision
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1988
Année
Anno
Band I
Volume
Volume
Session Frühjahrssession
Session Session de printemps
Sessione Sessione primaverile
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 87.531
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 18.03.1988 - 08:00
Date
Data
Seite 450-451
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Ref. No 20 016 238
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