Inquiry into Streamlining Work Time Permit Procedures
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe court considered a motion to streamline and simplify labor law administrative procedures, specifically regarding work time permits, and to replace the current permit system with more appropriate control measures. The court acknowledged that the existing procedure is complex, time-consuming, and creates uncertainty for businesses and enforcement agencies. It also noted the unequal treatment between industrial and non-industrial operations. While recognizing the protective function of work time permits for employees, the court agreed to transform the motion into an inquiry (postulat) to further investigate whether effective employee protection could be achieved with less administrative burden and through simpler control mechanisms, such as a notification system instead of a permit system.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32b Abs. 1 lit. a RVG; Inquiry into Streamlining Work Time Permit Procedures: The court acknowledged that the existing procedure is complex, time-consuming, and creates uncertainty for businesses and enforcement agencies. It also noted the unequal treatment between industrial and non-industrial operations. While recognizing the protective function of work time permits for employees, the court agreed to transform the motion into an inquiry (postulat) to further investigate whether effective employee protection could be achieved with less administrative burden and through simpler control mechanisms, such as a notification system instead of a permit system.
Schlagwörter
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited as the basis for the simplified admissibility procedure for appeals concerning the grant or refusal of permits for working hours.
Volltext
Motion Allenspach 1446 N 9 octobre 1987
mique. Il faut notamment développer la recherche en vue de etwa die eigentliche Resistenzzucht heute nur noch im
trouver les moyens phytosanitaires écologiquement admis- Rahmen langfristiger, gut koordinierter internationaler Pro-
sibles. Lors de la sélection des plantes, il convient d'accor- jekte erfolgsversprechend durchgeführt werden. An einem
der une plus grande importance au facteur de la résistance derartigen Programm auf dem Gebiet der Getreidezucht
aux maladies et aux ravageurs. En outre, chaque fois que beteiligen sich die Forschungsanstalten Reckenholz und
cela paraît judicieux, il faut que la recherche agronomique Changins seit Jahren. Bei der Zucht schorf resistenter Apfel-
collabore avec l'économie privée. und Birnensorten werden sich die Forschungsanstalten
Wädenswil und Changins an einem neuen internationalen
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Projekt beteiligen.
Seit längerer Zeit steht die Frage im Raum, auf welche Art Die Pflanzenschutzforschung in der Schweiz ist auf die im
und Weise in Zukunft der Schutz landwirtschaftlicher Kultu- Sechsten Landwirtschaftsbericht genannten Ziele einer
ren vor Schädlingen und Krankheiten erfolgen soll. In- und umweltschonenden, nachhaltigen Produktion ausgerichtet.
ausländische Ereignisse haben diese Frage zusätzlich Für eine wesentliche Intensivierung dieser Arbeiten wären
aktualisiert. Dabei ist davon auszugehen, dass es ohne allerdings zusätzliche personelle und materielle Mittel erfor-
Pflanzenschutz auch in Zukunft nicht abgehen wird. derlich. Der Bundesrat ist bereit zu prüfen, ob in dieser
Der kommende Weg dürfte darin liegen, den Einsatz von Richtung vermehrte Anstrengungen erforderlich sind.
Pflanzenschutzmitteln auf ein Minimum zu reduzieren.
Gleichzeitig müssen diese Mittel weniger giftig und schnel- Schriftliche Erklärung des Bundesrates
ler abbaubar sein als die bis heute bekannten. In den letzten Déclaration écrite du Conseil fédéral
Jahren konnten in dieser Richtung einige Fortschritte erzielt Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu-
werden. Darüber hinaus ist es gelungen, biologische Metho- wandeln.
den zu entwickeln, beispielsweise zur Bekämpfung des
Maiszünslers oder der Kirschenfliege, die Eingang in die Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat
Praxis gefunden haben. Diese Tendenz gilt es massiv zu
verstärken. Hiefür sind zusätzliche Impulse nötig. Nebst den
landwirtschaftlichen Versuchsanstalten ist hierauch die Pri-
vatwirtschaft gefordert. Wenn immer möglich sind die #ST# 87.444
Anstrengungen zu koordinieren und die vorhandenen und
zweifelsfrei zusätzlich zu bewilligenden Mittel konzentriert Motion Allenspach
einzusetzen.
Eine weitere Stossrichtung ergibt sich auf dem Gebiet der
Arbeitszeitbewilligungsverfahren
Pflanzenzucht. Hier haben sich in den letzten Jahren bedeu- Durée du travail.
tende Erfolge eingestellt. Leider sind neue und leistungsfä- Procédure d'autorisation
hige Sorten oft anspruchsvoll in bezug auf den Pflanzen-
schutz. Hier gilt es in Zukunft den Faktor Widerstandsfähig-
keit gegen Krankheiten und Schädlinge vermehrt in den
Vordergrund zu stellen. Ich bin mir bewusst, dass die vorlie-
gende Motion ein schwieriges und anspruchsvolles Gebiet Wortlaut der Motion vom 11. Juni 1987
beschlägt. Auf der ändern Seite wird die angesprochene Der Bundesrat wird eingeladen, die arbeitsgesetzliche Ver-
Problematik nicht einfach mit Verboten zu lösen sein. waltungsrechtspflege einer grundsätzlichen Straffung und
Zudem ist die Landwirtschaft nicht in der Lage alle, gerade Vereinfachung zu unterziehen und das geltende Arbeitszeit-
in jüngster Zeit erhobenen Forderungen zu erfüllen. Die bewilligungsverfahren durch geeignetere Kontrollmassnah-
nötigen Anstrengungen verlangen ein ganzheitliches Den- men zu ersetzen.
ken und die Bereitschaft, ernsthaft an die Lösung dieser
Probleme heranzugehen. Texte de la motion du 11 juin 1987
Le Conseil fédéral est chargé de préparer une révision de la
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates procédure afin de la rendre d'une façon générale plus claire
vom 9. Juni 1987 et plus simple et de remplacer la procédure d'autorisation
Rapport écrit du Conseil fédéral du 9 juin 1987 en vigueur concernant la durée du travail par des mesures
Für einen nachhaltig erfolgreichen Pflanzenbau ist eine de contrôle plus appropriées.
verstärkte landwirtschaftliche Forschung auf dem Gebiet
des umweltschonenden Pflanzenschutzes notwendig. Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Ammann-Bern,
Die landwirtschaftlichen Forschungsanstalten arbeiten aller- Aregger, Basler, Bonnard, Bonny, Bremi, Cincera, Coutau,
dings bereits seit langem auf dem Gebiet des integrierten Eggly-Genève, Eng, Fischer-Hägglingen, Fischer-Sursee,
Pflanzenschutzes, der auf dem Zusammenwirken aller Flubacher, Früh, Gautier, Giger, Graf, Houmard, Hunziker,
geeigneten Abwehrmassnahmen gegen Pflanzenschädlinge Iten, Jeanneret, Künzi, Loretan, Lüchinger, Martignoni,
und Pflanzenkrankheiten beruht. Im integrierten Pflanzen- Massy, Mühlemann, Müller-Scharnachtal, Müller-Meilen,
schutz sind vorbeugende Massnahmen, wie die Wahl wider- Müller-Wiliberg, Nebiker, Nef, Neuenschwander, Ogi, Pfund,
standsfähiger Sorten, geeignete Fruchtfolgen und richtige Rüttimann, Schwarz, Spalti, Spoerry, Steinegger, Stucky,
Saattermine wichtig. Das Studium der Epidemiologie und Tschuppert, Villiger, Wanner, Weber-Schwyz, Weber Leo,
der Schadwirkung der wichtigen tierischen und pilzlichen Wellauer, Wyss, Zwingli (50)
Erreger ermöglicht, Bekämpfungsmassnahmen gezielt im
richtigen Moment und mit angepassten Verfahren durchzu- Schriftliche Begründung - Développement par écrit
führen. Gefördert werden an eigentlichen Bekämpfungs- Eine neuere rechtswissenschaftliche Untersuchung kommt
massnahmen mechanische Verfahren (z. B. Bodenbearbei- zum Schluss, dass sich die arbeitsgesetzliche Verwaltungs-
tung gegen Unkräuter), biotechnische Verfahren (Schäd- rechtspflege durch ihr Mit- und Gegeneinander der ver-
lingsbekämpfung durch Fallen und durch Verwirrung mit schiedenen kantonalen und bundesrechtlichen Vorschriften
Lockstoffen) und biologische Verfahren (neben den vom dem Zugriff des Rechtssuchenden verschliesst. Neben die-
Motionär erwähnten Eiparasiten gegen Maiszünsler z. B. sem grundsätzlichen Aspekt bereiten jüngste Rechtspre-
das Granulosevirus gegen Apfelwickler und Raubmilben als chungs- und Gesetzgebungstendenzen auf dem Gebiet der
Spinnmilbenfeinde). Erteilung von Arbeitszeitbewilligungen den betroffenen
Die Forschungsanstalten suchen dabei auch die Zusam- Unternehmen und Vollzugsbehörden ernsthafte Schwierig-
menarbeit mit der Industrie, vor allem bezüglich der Produk- keiten:
tion und den Vertrieb. Weiter kommt der internationalen Es müssen alljährlich allein vom Biga 3000 Gesuche und
Zusammenarbeit stets grössere Bedeutung zu. So kann Bewilligungen publiziert werden, und unter Berücksichti-
9. Oktober 1987 N 1447 Motion Grassi
gung der Publikations-, Einsprache- und Beschwerdefristen Die Eidgenössische Arbeitskommission ist als Experten-
vergehen vom Moment der Gesuchstellung bis zum Zeit- kommission zurzeit mit den Vorarbeiten zu einer Teilrevision
punkt, in dem die Bewilligung in Rechtskraft erwächst, im des Arbeitsgesetzes befasst. Im Rahmen dieser Vorarbeiten
besten Falle annähernd drei Monate. Der Vollzug des sollte auch die vom Motionär aufgeworfene Frage geprüft
Arbeitsgesetzes kann heute systematisch behindert werden, werden, ob es angezeigt sei, das Bewilligungsverfahren
und die Betriebe sind unter Umständen nicht in der Lage, zu aufzugeben und welche andere Lösung an dessen Stelle zu
der von ihnen gewünschten ausserordentlichen Arbeitszeit setzen wäre. Die Zusammensetzung der Kommission, in der
zu produzieren, sich neuen Gegebenheiten anzupassen namentlich Vertreter der Sozialpartner-Organisationen sit-
oder ihrem variablen Bestellungseingang zu entsprechen. zen, wird sicherstellen, dass bei der Suche nach Lösungen
Es liegt im wirtschaftlichen Gesamtinteresse, nicht bloss die Standpunkte der interessierten Kreise zum Ausdruck
nach flexiblen Arbeitszeitmodellen, sondern auch nach ein- kommen und berücksichtigt werden.
facheren, unbürokratischen und raschen Kontrollmechanis- In diesem Sinn schlägt der Bundesrat vor, die Motion in ein
men zu suchen. Postulat umzuwandeln.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates Schriftliche Erklärung des Bundesrates
vom 21. September 1987 Déclaration écrite du Conseil fédéral
Rapport écrit du Conseil fédéral du 21 septembre 1987 Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzu-
Der Bundesrat ist sich der Tragweite der vom Motionär wandeln.
aufgeworfenen Frage bewusst. Tatsächlich sind die Wirt-
schaft unseres Landes im allgemeinen und die Industrie im Ueberwiesen als Postulat - Transmis comme postulat
besonderen mehr denn je darauf angewiesen, rasch vor
allem auf die sich stetig verändernde Konkurrenzsituation
gegenüber dem Ausland und die technologische Entwick-
lung reagieren zu können. Nur wenn sie über ein grosses #ST# 87.464
Mass an Beweglichkeit verfügen, können sie diesen Heraus-
forderungen erfolgreich begegnen. Motion Grassi
Das mit der arbeitsgesetzlichen Bewilligungspflicht für Strassenverkehr am Gotthard
Schichtarbeit, Nachtarbeit usw. zusammenhängende Ver- Mozione Grassi
fahren, das aufgrund eines Bundesgerichtsentscheides Traffico stradale al San Gottardo
erschwert worden ist, wirkt sich auf die Beweglichkeit der
gesuchstellenden Betriebe aus. Tatsächlich dauert das Ver- Motion Grassi
fahren lange und der damit verbundene Unsicherheitsfaktor Trafic routier au Gothard
kann auch für Investitionsvorhaben ungünstige Folgen
haben.
Nicht nur für die betroffenen Betriebe, sondern auch für die
Vollzugsbehörden des Bundes und der Kantone bringt das
Bewilligungsverfahren eine grosse Belastung mit sich. Die Wortlaut der Motion vom 17. Juni 1987
Verpflichtung, Arbeitszeitgesuche und -bewilligungen zu Der Bundesrat wird beauftragt, den beiden Räten gleichzei-
publizieren, bedeutet für die Bewilligungsbehörden erhebli- tig mit der Botschaft über die Eisenbahn-Alpentransversale
che Mehrarbeit. konkrete Vorschläge zu unterbreiten, wie die Missstände
Ueberdies ist zu berücksichtigen, dass die Bewilligungs- des Strassenverkehrs auf der N 2 im Gebiet der nördlichen
pflicht nicht für alle dem Arbeitsgesetz unterstehenden und südlichen Zufahrtsrampe sowie im Gotthardtunnel
Betriebe gilt, also heute zweierlei Recht besteht. Rund beseitigt werden sollen.
40 Betriebsarten (z. B. Spitäler, Gastbetriebe und viele Im Hinblick darauf, dass
mehr) können die sie interessierenden Arbeitszeitsysteme 1. die zweite Gotthard-Tunnelröhre in absehbarer Zeit nicht
gemäss Sonderbestimmungen ohne behördliche Bewilli- gebaut wird,
gung anordnen. Daraus ergibt sich eine ungleiche Behand- 2. dem Schutz der Umwelt vor Luftverschmutzung und
lung insbesondere der industriellen Betriebe gegenüber den Lärmbelästigung Priorität zukommt,
zu diesen rund 40 nicht-industriellen Betriebsarten gehören- 3. der Bevölkerung jener Gebiete nicht zugemutet werden
den Betrieben. kann, weiterhin übermässige Verschmutzungen und Belästi-
Auf der anderen Seite übt die Arbeitszeitbewilligung für die gungen zu ertragen,
Arbeitnehmer eine doppelte Schutzfunktion aus; denn sie 4. die Benutzer der Autobahn anderseits das Recht haben,
wird nur erteilt, wenn einerseits ein Bedürfnis nachgewiesen in angemessenem Tempo zu fahren,
werden kann und andererseits der nachgesuchte Stunden- müssen die Lösungsvorschläge insbesondere die folgenden
plan den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Die Arbeits- Massnahmen einbeziehen:
zeitbewilligung nimmt im Rahmen der zum Schutz der 1. die Wiedereinführung der Pendelzüge für den Transport
Arbeitnehmer aufgestellten Vorschriften einen nicht unbe- der Autos, insbesondere der Lastwagen, durch den Gott-
deutenden Platz ein. hard-Eisenbahntunnel;
Angesichts der mit diesem System sowohl für die Betriebe 2. technische Verbesserungen im jetzigen Eisenbahntunnel,
wie die Bewilligungsbehörden verbundenen Nachteile ist um den Transport per Eisenbahn attraktiver zu gestalten;
allerdings die Frage ernsthaft zu prüfen, ob ein wirksamer 3. die Möglichkeit, im bereits bestehenden Sicherheitsstol-
Schutz der Arbeitnehmer nicht auch mit geringerem admini- len eine Fahrbahn für Personenwagen und/oder Lastzüge
strativem und zeitlichem Aufwand und ohne grosse Beein- einzubauen;
trächtigung der betrieblichen Beweglichkeit durch andere 4. die begrenzte Benutzung des Sicherheitsstollens bei aus-
Kontrollmassnahmen sicherzustellen wäre. serordentlich starkem Verkehr.
Diese Frage ist komplex. Einerseits handelt es sich um eine
sehr technische Materie, und andererseits sind hier teils Testo della mozione del 17 giugno 1987
widerstreitende Interessen im Spiel: der Anspruch der II Consiglio federale è incaricato di sottoporre alle camere,
Arbeitnehmer auf einen wirksamen Schutz steht dem Inter- contemporaneamente al messaggio sulla trasversale ferro-
esse der Betriebe an einem Verfahren gegenüber, das ihrem viaria alpina, delle proposte concrete per eliminare gli
Bedürfnis nach Beweglichkeit entgegenkommt. Immerhin inconvenienti del traffico stradale sulla N 2 alle rampe di
könnte man prüfen, ob diesen berechtigten Anliegen durch accesso nord e sud e nella galleria del San Gottardo.
andere, einfachere Verfahren, z. B. eine Melde- anstelle der Tenuto conto
Bewilligungspflicht, ausgewogen Rechnung getragen wer- - che la seconda galleria stradale del San Gottardo non
den kann. verrà costruita in tempi prevedibili;
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften
Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées
Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Motion Allenspach Arbeitszeitbewilligungsverfahren
Motion Allenspach Durée du travail. Procédure d'autorisation
In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung
Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale
In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr 1987
Année
Anno
Band III
Volume
Volume
Session Herbstsession
Session Session d'automne
Sessione Sessione autunnale
Rat Nationalrat
Conseil Conseil national
Consiglio Consiglio nazionale
Sitzung 14
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 87.444
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum 09.10.1987 - 08:00
Date
Data
Seite 1446-1447
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Pagina
Ref. No 20 015 766
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