Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 87-225 KI-generiert

Establishment of Official Swiss Delegation to Association of French-Language Parliamentarians

Geschäftsnummer VPB 87-225
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

This parliamentary initiative proposed the creation of an official Swiss delegation to the Association of French-Language Parliamentarians (AIPLF). The situation involved ensuring adequate representation and resources for Switzerland's participation in this international organization, which promotes French language and culture. The court reasoned that establishing an official delegation, with members appointed by the parliament's bureaus and funded by the federal budget, would provide the necessary structure and financial support for effective engagement. This official status would enhance Switzerland's influence within the AIPLF and facilitate cultural and cooperative activities, while ensuring representation from all linguistic regions of the country.

Legislator-Regeste

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Art. 8bis plus, Artikel 8bis des Geschäftsverkehrsgesetzes; Establishment of Official Swiss Delegation to Association of French-Language Parliamentarians: The situation involved ensuring adequate representation and resources for Switzerland's participation in this international organization, which promotes French language and culture. The court reasoned that establishing an official delegation, with members appointed by the parliament's bureaus and funded by the federal budget, would provide the necessary structure and financial support for effective engagement. This official status would enhance Switzerland's influence within the AIPLF and facilitate cultural and cooperative activities, while ensuring representation from all linguistic regions of the country.

Schlagwörter

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parlamentarische Initiative Amtssprache Internationale Organisationen Beamteneigenschaft Verein Bestellung eines Vertreters
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Artikel 8bis des Geschäftsverkehrsgesetzes

This provision governs cooperation within international parliamentary organizations and is the legal basis for the proposed Federal Decree.

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Volltext

6. Oktober 1988 N 1461 Parlamentarische Initiative (de Chastonay)

#ST# 87.225 Texte de l'initiative du 16 juin 1987

Par voie d'initiative individuelle au sens de l'article 21 bis de

Parlamentarische Initiative (de Chastonay) la loi sur les rapports entre les conseils, je propose l'adop-

Internationale Vereinigung tion de l'arrêté suivant:

der Parlamentarier französischer Sprache Arrêté fédéral concernant la section suisse de l'Association

Initiative parlementaire (de Chastonay) internationale des parlementaires de langue française

Association internationale (AIPLF)

des parlementaires des langue française du ...

L'Assemblée fédérale de la Confédération suisse,

vu l'article 8bis de la loi sur les rapports entre les conseils,

vu les statuts de l'AIPLF de septembre 1975,

vu une initiative parlementaire,

Wortlaut der Initiative vom 16. Juni 1987 arrête:

Auf dem Wege der Einzelinitiative im Sinne von Artikel 21 bis Article premier Constitution

des Bundesgesetzes über den Geschäftsverkehr zwischen L'Assemblée fédérale constitue la section nationale de l'As-

den Räten beantrage ich die Annahme des folgenden Be- sociation internationale des parlementaires de langue fran-

schlusses: çaise (ci-après AIPLF).

Art. 2 Organisation

Bundesbeschluss über die Schweizerische Gruppe der Al. 1

Internationalen Vereinigung der Parlamentarier französi- La délégation de la section suisse de l'AIPLF se compose

scher Sprache (IVPFS) des membres désignés par les Bureaux du Conseil national

vom ... et du Conseil des Etats. Le mandat est de quatre ans et peut

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenos- être exceptionnellement prolongé de deux ans au plus. Les

senschaft, membres de la délégation empêchés peuvent être rem-

gestützt auf Artikel 8bis des Geschäftsverkehrsgesetzes, placés.

nach Einsicht in die Statuten der IVPFS vom September Al. 2

1975 Les groupes parlementaires ont une représentation qui cor-

und nach Prüfung einer parlamentarischen Initiative, respond à leur importance numérique au sein de l'Assem-

beschliesst: blée fédérale. Il est tenu compte des deux Chambres, des

Art. 1 Konstituierung langues officielles et des régions du pays.

Die Schweizerische Bundesversammlung bildet die schwei- Al. 3

zerische Gruppe der Internationalen Vereinigung der Parla- La délégation se constitue elle-même. Elle désigne pour une

mentarier französischer Sprache (IVPFS). période de deux ans un président et un vice-président.

Art. 2 Organisation Al. 4

Abs. 1 Le secrétariat de la délégation est assuré par...

Die Delegation der Schweizerischen Gruppe der IVPFS Art. 3 Attribution

besteht aus Mitgliedern, die von den Büros des Nationalra- Al. 1

tes und des Ständerates gewählt werden. Die Amtsdauer La délégation prépare les séances de l'Assemblée générale

beträgt vier Jahre und kann ausnahmsweise um höchstens de l'AIPLF. Elle veille à ce que les voeux et les résolutions

zwei Jahre verlängert werden. Mitglieder der Delegation, die prises par l'Assemblée générale et le Bureau soient portés à

verhindert sind, können ersetzt werden. la connaissance de l'Assemblée fédérale.

Abs. 2 Al. 2

Die Fraktionen sind in der Delegation entsprechend ihrer La délégation présente chaque année, aux deux conseils,

Stärke in der Bundesversammlung vertreten. Den beiden lors de la session d'hiver, un rapport écrit sur les aspects

Räten, den Amtssprachen und den Landesgegenden wird essentiels de l'activité de l'AIPLF et, plus spécialement, de la

Rechnung getragen. section suisse.

Art. 4 Contribution aux dépenses

Abs. 3 Les contributions à l'AIPLF sont prises en charge par la

Die Delegation konstituiert sich selbst. Sie bestimmt für die Confédération. Les Bureaux décident dans quelle mesure

Dauer von zwei Jahren einen Präsidenten und einen Vize- les délégués sont indemnisés.

präsidenten. Art. 5 Dispositions finales

Abs. 4 Le présent arrêté est de portée générale, il n'est cependant

.... besorgt das Delegationssekretariat. pas soumis au référendum facultatif conformément à l'arti-

Art. 3 Aufgaben der Delegation cle 8bis de la loi sur les rapports entre les conseils. Il entre

Abs. 1 en vigueur le jour de son adoption.

Die Delegation bereitet die Tagungen der Generalversamm-

lung der IVPFS vor. Sie sorgt für die Kenntnisgabe der Herr Darbellay unterbreitet im Namen der Kommission den

Wünsche und Beschlüsse der Generalversammlung und des folgenden schriftlichen Bericht:

Büros an die Bundesversammlung.

Abs. 2 Gemäss Artikel 21 ter des Geschäftsverkehrsgesetzes unter-

Die Delegation berichtet den Räten jeweils in der Winterses- breiten wir Ihnen den Bericht der Kommission, der die in der

sion schriftlich über die Schwerpunkte der Tätigkeit der Sommersession von Nationalrat de Chastonay eingereichte

IVPFS und insbesondere der Schweizerischen Gruppe. Initiative zur Vorprüfung zugewiesen worden ist. Die Initia-

Art. 4 Beiträge tive beantragt die Annahme eines Bundesbeschlusses über

Der Bund bezahlt die Beiträge an die IVPFS. Das Büro setzt die Schweizerische Gruppe der Internationalen Vereinigung

die Entschädigungen an die Delegierten fest. der Parlamentarier französischer Sprache (Association

Art. 5 Schlussbestimmungen internationale des parlementaires de langue française,

Dieser Bundesbeschluss ist allgemeinverbindlich; er unter- AIPLF).

steht jedoch aufgrund von Artikel 8bis des Geschäftsver- In der Sitzung vom 17. Februar 1988 hat die Kommission

kehrsgesetzes nicht dem fakultativen Referendum. Er tritt den Verfasser der Initiative angehört und einstimmig

am Tag seiner Annahme in Kraft. beschlossen, dem Nationalrat zu beantragen, der Initiative

Folge zu geben.

Initiative parlementaire (de Chastonay) 1462 N 6 octobre 1988

Allgemeines menarbeit (ACCT) zu nennen. Genannt seien auch der

Die AIPLF geht auf eine Anregung des ehemaligen Präsiden- Kampf gegen die Trockenheit in der Sahelzone, ein Sympo-

ten der Republik Senegal Leopold Sedar Senghor zurück sium über das Thema «Die Frau im Parlamentsbetrieb»,

und ist 1967 gegründet worden. Präsident Senghor wollte Untersuchungen über die Sonnenenergie, die Probleme der

eine Gemeinschaft von Parlamentariern schaffen, die fran- Wanderarbeitnehmer, den Zugang der Binnenländer zum

zösisch sprechen oder das Französische als Arbeitssprache Meer, die Beherrschung des Weltraums und die Telematik

benutzen und die sich im Geiste der Solidarität und der sowie auch Ausbildungspraktika für Journalisten und Doku-

Zusammengehörigkeit zu kultureller Zusammenarbeit zu- mentalisten, die in Parlamenten tätig sind.

sammenfinden.

Nach Artikel 2 der Statuten will der AIPLF «jede Initiative Akkreditierungen

unterstützen, welche die Bedeutung der französischen Die AIPLF ist beim Europarat, beim Wirtschafts- und Sozial-

Sprache fördert, und sich an jeder Initiative beteiligen, die rat der Vereinten Nationen, bei der UNESCO und der IAO

zum Ziel hat, die französische Kultur in den ganz oder akkreditiert. Sie unterhält u. a. regelmässige Beziehungen

teilweise französischsprachigen Ländern zu wahren und zur zur Interparlamentarischen Union (IPU) und zur «Common-

Geltung zu bringen. wealth Parliamentary Association».

Sie beteiligt sich an allen Aktionen, die darauf hin zielen,

über die französische Sprache Kultur und Zivilisation derje- Die Schweizerische Gruppe der AIPLF

nigen Völker zu fördern und zu verbreiten, die zwar nicht Seit 1968 haben Bundesparlamentarier und einige Mitglie-

dem französischen Kulturkreis angehören, jedoch üblicher- der von Kantonsparlamenten unregelmässig und auf eigene

weise die französische Sprache verwenden. Kosten an den Generalversammlungen der AIPLF teilge-

Die AIPLF will so durch die Untersuchung kultureller, wirt- nommen. Die Schweizerische Gruppe vereinigte ständig

schaftlicher und sozialer Fragen von allgemeinem Interesse etwa 40 Mitglieder der Bundesversammlung, die c er Gruppe

und durch die Unterstützung sich daraus ergebender Initia- als Einzelmitglieder angehörten. Darunter befanden sich

tiven: auch einige Deutschschweizer. Präsident der Gruppe ist

-zwischen den in der AIPLF zusammengeschlossenen Par- Guy-Olivier Segond, der den vorherigen Präsideriten Pierre

lamentariern eine enge Zusammenarbeit herstellen, um die de Chastonay ablöste. Jedes Mitglied leistet einen Jahres-

Solidarität zu stärken, die der Gebrauch der französischen beitrag von 40 Franken.

Sprache unter ihnen schafft,

- und zur Begründung eines echten Dialogs zwischen den Gründe für den Antrag der Kommission

Kulturen beitragen.» Jetzt, da sich der Bundesrat in seiner Antwort auf verschie-

dene parlamentarische Vorstösse bereit erklärt hat, die im

Organe der AIPLF Rahmen der AIPLF hergestellte sprachliche und kulturelle

Die Generalversammlung: Sie tritt grundsätzlich mindestens Zusammenarbeit zu unterstützen, gilt es, die Rolle der

alle zwei Jahre zusammen. Seit der Gründung der AIPLF vor Schweizerischen Gruppe der AIPLF aufzuwerten. Sie soll

21 Jahren hat die Generalversammlung sechzehnmal ge- durch einen Bundesbeschluss, wie er über die Delegation

tagt. bei der IPU besteht, einen offiziellen Status erhalten. Auf

Das Büro: Es versammelt sich anlässlich der Generalver- diese Weise kommt die Gruppe in den Genuss jenes Mini-

sammlung sowie zu Frühjahrstagungen. Es besteht aus 10 mums an Infrastruktur, das sie für ihre Tätigkeit braucht.

bis 15 Mitgliedern. Da die Schweizerische Gruppe jährlich nur über einen

Das Generalsekretariat: Es hat seinen Sitz in Paris. Betrag von etwa 1600 Franken verfügt, kann sie nicht wirk-

Präsident der AIPLF ist gegenwärtig Senator Martial Assel in, lich aktiv sein. Wird ihre Stellung nicht verbessert, so bleibt

von Kanada, parlamentarischer Generalsekretär ist Jacques ihr nichts anderes übrig, als ihre Tätigkeit einzustellen und

Legendre, Abgeordneter und Bürgermeister von Cambrai. auf wertvolle internationale Kontakte zu verzichten.

Im Lauf der Geschichte wurde das Französische einerseits

Zusammensetzung zur Amts- und Landessprache der Schweiz und andererseits

Artikel 3 der Statuten regelt die Zusammensetzung der Ver- zu einer internationalen Sprache. Diese Situation bietet Vor-

einigung. Sie setzt sich «aus Parlamentariern zusammen, teile, welche die Schweiz nutzen sollte, da sie erlauben, über

die in nationalen Gruppen zusammengefasst sind; die natio- fünf Kontinente hinweg mit über 40 Staaten kulturell zusam-

nalen Gruppen werden von den Parlamenten oder von Par- menzuarbeiten.

lamentsmitgliedern derjenigen Staaten gebildet, in denen Die Schweizerische Gruppe der AIPLF hat nie dio Meinung

das Französische Amtssprache, Verkehrssprache oder häu- vertreten, eine Sprache sei höhergestellt als eine andere.

fig gesprochene Sprache ist». Aber sie ist der Ansicht, dass es mehr Sprachen geben

In den Einheitsstaaten wird nur eine nationale Gruppe gebil- muss, die eine universale Rolle spielen können. Zu diesen

det. Nationale Gruppen gibt es zurzeit in den Parlamenten Sprachen gehört das Französische. Die Schweizerische

von Belgien, Brasilien, Kamerun, der Komoren, des Kongo, Gruppe der AIPLF ist nie ein frankophones KUturghetto

der Elfenbeinküste, von Djibouti, Aegypten, Frankreich, Jer- gewesen, das man separatistischer Absichten hätte verdäch-

sey, des Libanon, von Mali, Marokko, Mauritius, Monaco, tigen können und das nur Personen französischer Mutter-

Ruanda, Senegal, der Seychellen, von Syrien, Togo, Tune- sprache offengestanden wäre. Die Schweizerische Gruppe

sien, Vanuatu und Zaire. wird auch nie zu einem solchen Kulturghetto werden. Die

In den Staaten mit einer föderalistischen Verfassung «kön- Initiative de Chastonay sieht denn auch vor, dass in die

nen zusätzlich zur nationalen parlamentarischen Gruppe offizielle Delegation der Bundesversammlung, deren Konsti-

unter den gleichen Voraussetzungen auch Gruppen aus den tuierung sie vorschlägt, Vertreter aller vier Landessprachen

Parlamenten der Gliedstaaten oder der Provinzen gebildet aufgenommen werden.

werden». Die Kommission billigt die Bestrebungen des Bundesrates,

So gibt es neben der Gruppe Kanadas Gruppen der Provin- die Stellung der deutschen Sprache auf internationaler

zen Neubraunschweig, Ontario und Quebec. In der Schweiz Ebene zu verbessern. Sie hat gegen die engen Kontakte, die

bestehen neben der von den Mitgliedern der Bundesver- unser Land auf wirtschaftlicher sowie finanz- une verkehrs-

sammlung gebildeten Gruppe auch eine Jurassische politischer Ebene zur Bundesrepublik Deutschland und zu

Gruppe (seit 1979) und eine Genfer Gruppe (seit 1986). Oesterreich unterhält, nichts einzuwenden. Und sie ist der

Gruppen stellen weiter Louisiana und Maine (USA) sowie Meinung, dass die Schweiz Vereinigungen deutsch- oder

das Aostatal (Italien). italienischsprachiger Parlamentarier beitreten sollte, falls

solche Vereinigungen geschaffen werden.

Tätigkeit Bei Annahme der Initiative würde das Bundesparlament als

Unter den Leistungen der AIPLF ist in erster Linie die solches die Schweizerische Gruppe der AIPLF bilden. Die

Gründung der Agentur für kulturelle und technische Zusam- schweizerische Delegation hätte an den Konferenzen als

6. Oktober 1988 N 1463 Parlamentarische Initiative (de Chastonay)

Gruppe mit offiziellem Status ein grösseres Gewicht. Die Structures

Delegierten würden mit ihren Voten weder die Eidgenossen- L'Assemblée générale se réunit en principe au moins une

schaft noch das Parlament verpflichten. Auf den Gebieten fois tous les deux ans. Au cours des vingt-et-une années

der Kultur oder der Entwicklungszusammenarbeit sieht die d'existence de l'AIPLF, l'Assemblée a siégé à seize reprises.

Kommission für ihre Tätigkeit keine Schranken. In politi- Le Bureau se réunit à l'occasion des assemblées générales

schen Fragen hingegen sollten sich die Delegierten - wie ainsi que lors de sessions de printemps. Il se compose de 10

dies übrigens auch die Mitglieder der Delegation bei der IPU à 15 membres.

tun - die gleiche Zurückhaltung auferlegen wie bisher. Le secrétariat général a son siège à Paris. Le président de

Nach der Kommission ist es nicht erwünscht, dass das l'AIPLF est actuellement M. Martial Asselin, sénateur cana-

Bundesparlament wegen fehlender Mittel in der AIPLF nicht dien. Le secrétaire général parlementaire est M. Jacques

vertreten ist und dass einzig Mitglieder von Kantonsparla- Legendre, député-maire de Cambrai.

menten der Vereinigung angehören.

Wie der Staatssekretär des Eidgenössischen Departements Composition

für auswärtige Angelegenheiten, den die Kommission über L'article 3 des statuts règle la composition de l'Association.

seine Erfahrungen nach dem Gipfel von Paris und Quebec Elle se compose «de parlementaires groupés en sections

angehört hat, unterstrich, gibt es auf internationaler Ebene nationales, formées par des parlements ou au sein des

zwischen der Haltung der Regierungsvertretungen und der parlements des Etats où la langue française est langue

Haltung von Parlamentsvertretungen eine Parallele. In der officielle ou de communication, ou bien langue fréquem-

UNO und an den Gipfelkonferenzen der frankophonen Staa- ment parlée.»

ten, wo auch über politische Fragen beraten und entschie- Il est formé dans les Etats unitaires une seule section natio-

den wird, hat die Schweiz den Beobachterstatus inné. In der nale. A l'heure actuelle, on en compte dans les Parlements

Interparlamentarischen Union und der AIPLF kann die de Belgique, du Brésil, du Cameroun, des Comores, du

Schweiz hingegen ohne weiteres Vollmitglied sein, da diese Congo, de Côte d'Ivoire, de Djibouti, d'Egypte, de France, du

Organisationen nur Resolutionen verabschieden, die nicht Gabon, de Jersey, du Liban, du Luxembourg, du Mali, du

zwingend sind. Maroc, de l'île Maurice, du Monaco, du Rwanda, du Séné-

Der Bundesbeschluss, den die Initiative vorschlägt, stützt gal, des Seychelles, de Syrie, du Togo, de Tunisie, du

sich auf Artikel 8bis des Geschäftsverkehrsgesetzes, der Vanuatu et du Zaïre.

sich mit der Mitarbeit in internationalen parlamentarischen Dans les Etats de constitution fédérale, «en plus de la

Organisationen befasst. Bei einer Annahme des Beschlus- section issue du parlement national, des sections issues des

ses würde aus den Reihen der beiden Räte eine Delegation parlements des Etats ou des provinces peuvent être créées

von sechs Mitgliedern bestimmt. Die Entschädigung der dans les mêmes conditions que les sections nationales».

Delegierten, die Uebernahme der Reisespesen und ein jähr- C'est ainsi qu'en plus de la section du Canada, il en existe

licher Beitrag von 9000 Franken an den Sitz der Vereinigung dans les provinces du Nouveau-Brunswick, de l'Ontario et

gingen zu Lasten der Bundeskasse. Das Jahresbudget du Québec. En Suisse, en plus de la section créée par des

würde sich auf etwa 40 000 bis 50 000 Franken belaufen. députés à l'Assemblée fédérale, on compte une section

jurassienne (depuis 1979) et une section genevoise (depuis

M. Darbellay présente au nom de la Commission le rapport 1986).

écrit suivant: Enfin, remarquons l'existence de sections associées en

Louisiane et dans le Maine (USA) et au Val d'Aoste (Italie).

Conformément à l'article 21ter de la loi sur les rapports

entre les conseils, nous vous soumettons le rapport de la Réalisations

commission chargée de l'examen préalable de l'initiative Parmi les réalisations de l'AIPLF, il convient de citer princi-

déposée par le conseiller national de Chastonay lors de la palement la création de l'Agence de coopération culturelle

session d'été 1987, initiative qui propose l'adoption d'un et technique (ACCT). Signalons aussi la lutte contre la

arrêté concernant la section suisse de l'Association interna- sécheresse au Sahel, un symposium sur les femmes dans la

tionale des parlementaires de langue française. vie parlementaire, des études sur l'énergie solaire, les pro-

Au cours de sa séance du 17 février 1988, la commission a blèmes de l'immigration des travailleurs, l'accès à la mer des

entendu l'auteur de l'initiative et a décidé, à l'unanimité, de pays enclavés, la maîtrise de l'espace, la télématique ainsi

proposer au Conseil national de donner suite à celle-ci. que des stages de formation pour journalistes et documen-

talistes parlementaires.

Généralités

Accréditations

L'AIPLF est née en 1967 d'une suggestion de M. Leopold L'AIPLF est accréditée auprès du Conseil de l'Europe, du

Sedar Senghor, ancien président de la République du Séné- Conseil économique et social des Nations Unies, de

gal, qui entendait créer une communauté de parlementaires l'UNESCO et de l'OIT. Elle entretient des rapports réguliers,

utilisant de langue française comme langue d'expression ou entre autres, avec l'Union interparlementaire (UIP), et la

de travail et assurant entre eux une coopération culturelle «Commonwealth Parliamentary Association».

dans un élan de solidarité et de fraternité.

Aux termes de l'article 2 de ses statuts, l'AIPLF a pour but Section suisse de l'AIPLF

«de favoriser les initiatives de toute nature pour le rayonne- Des parlementaires fédéraux et certains députés cantonaux

ment de la langue française. Elle participera à toute initiative ont participé dès 1968, de manière intermittente et à leurs

qui aura pour but de défendre et d'illustrer la culture fran- frais, aux assemblées générales de l'AIPLF. La section

çaise dans les pays entièrement ou partiellement franco- suisse a toujours réuni une quarantaine de membres de

phones. l'Assemblée fédérale ayant donné leur adhésion à titre indi-

Elle participera à toute action qui aura pour but de dévelop- viduel. Parmi eux, on a compté quelques Alémaniques. Son

per et de faire connaître, par la langue française, les cultures président est M.Guy-Olivier Segond, conseiller national, qui

et les civilisations des peuples qui font un usage habituel du vient de remplacer M.Pierre de Chastonay. Chaque membre

français, sans être de culture et de civilisation françaises. acquitte une cotisation annuelle de 40 francs.

L'AIPLF entend ainsi, par l'étude de questions culturelles,

économiques et sociales d'intérêt commun et par le soutien Motifs à l'appui de la proposition de la commission

des initiatives qui en découlent: Au moment où le Conseil fédéral, en réponse à plusieurs

- constituer entre les parlementaires qui la composent, une interventions parlementaires, déclare soutenir la collabora-

étroite coopération pour renforcer la solidarité que l'usage tion établie au niveau de la langue et de la culture au sein de

de la langue française crée entre eux, l'AIPLF, il convient de revaloriser le rôle de la section suisse

-et contribuer à l'instauration d'un véritable dialogue des de l'AIPLF en lui accordant un statut officiel par le biais d'un

cultures.» arrêté fédéral comparable à celui concernant I'UIP. De cette

Initiative parlementaire (de Chastonay) 1464 N 6 octobre 1988

manière, elle bénéficiera du minimum d'infrastructure pro- Antrag der Kommission

pre à assurer la bonne marche de son activité. Die Kommission beantragt dem Nationalrat einstimmig:

Ne disposant que de ressources de l'ordre de 1600 francs 1. der parlamentarischen Initiative de Chastonay Folge zu

par an, la section suisse existe sans pouvoir agir véritable- geben;

ment. Faute d'une amélioration de son statut, il ne resterait 2. eine Kommission zu beauftragen, gestützt auf Artikel 8bis

plus, à la section suisse, qu'à se saborder, renonçant ainsi à des Geschäftsverkehrsgesetzes einen Bundesbeschluss

de précieux contacts internationaux. auszuarbeiten.

L'évolution historique a fait du français à la fois une langue

nationale et officielle de la Suisse et une langue internatio- Proposition de la commission

nale. Cette situation représente un atout dont notre pays La commission unanime propose au Conseil neitional

doit tirer parti et qui permet d'établir une coopération cultu- 1. de donner suite à l'initiative parlementaire de Chastonay;

relle avec plus de 40 Etats dans les cinq continents. 2. de charger une commission d'élaborer l'arrêté fédéral

La section suisse de l'AIPLF n'a jamais jugé qu'une langue répondant aux exigences de l'article 8bis de la loi sur les

avait la suprématie sur une autre. Mais, elle considère qu'il rapports entre les conseils.

est nécessaire qu'il y ait plusieurs langues qui puissent jouer

un rôle universel, dont la langue française. Elle n'a jamais Präsident: Die Fraktion des Landesrings und dor Evangeli-

été et ne sera jamais un ghetto culturel francophone que schen Volkspartei lässt erklären, dass sie diesem Antrag

l'on pourrait suspecter de volonté séparatiste, dans lequel zustimmt.

ne seraient admis que ceux dont le français est la langue Andere Wortbegehren liegen nicht vor.

maternelle. C'est la raison pour laquelle l'initiative de Cha-

stonay prévoit la représentation des diverses langues natio- Abstimmung - Vote

nales dans la délégation officielle de l'Assemblée fédérale

dont la constitution est proposée. Für den Antrag der Kommission 95 Stimmen

La commission approuve les efforts du Conseil fédéral pour (Einstimmigkeit)

améliorer la place de la langue allemande sur le plan inter-

national. Elle n'a pas d'objections aux contacts étroits que

notre pays entretient avec la République fédérale d'Alle- Schluss der Sitzung um 11.55 Uhr

magne et avec l'Autriche dans les domaines de l'économie, La séance est levée à 11 h 55

des finances et des transports. A supposer que des associa-

tions de parlementaires de langue allemande ou italienne

voient le jour, elle estime que la Suisse se devrait d'y

adhérer.

En acceptant l'initiative, le Parlement fédéral en tant que tel

formerait une section nationale de l'AIPLF. La délégation

. suisse au sein des conférences jouirait d'un poids supplé-

mentaire que lui donnerait un statut officiel. Les délégués

qui y interviendraient n'engageraient pas la Confédération

ni même le Parlement. Dans les domaines culturel ou rele-

vant de la coopération au développement, la commission ne

voit pas de limite à leur activité. En revanche, en matière

politique proprement dite, ils devraient maintenir l'attitude

réservée qu'ils ont observée jusqu'ici, comme d'ailleurs à

l'Union interparlementaire.

La commission observe qu'il ne serait pas souhaitable que,

faute de moyens, le Parlement fédéral ne soit pas représenté

à l'AIPLF et que les seuls législateurs suisses présents et

actifs soient des membres de Parlements cantonaux.

Comme le secrétaire d'Etat aux affaires étrangères, entendu

lors des travaux de la commission sur ses expériences lors

des sommets francophones de Paris et de Québec, l'a sou-

ligné: il y a un double parallélisme entre la position de la

Suisse sur le plan gouvernemental et sur le plan parlemen-

taire à l'échelon international. A l'ONU et dans les sommets

francophones où des problèmes politiques sont également

abordés et où des décisions sont prises, la Suisse jouit d'un

statut d'observateur. A l'Union interparlementaire et à

l'AIPLF, elle peut sans problèmes être membre à part entière

car ces organisations ne votent que des résolutions qui

n'ont pas un caractère contraignant.

L'adoption de l'arrêté fédéral proposé par l'initiative, fondé

sur l'article 8bis de la loi sur les rapports entre les conseils

qui traite de la collaboration au sein des organisations

parlementaires internationales, conduirait à désigner une

délégation de six membres des deux conseils. L'indemnisa-

tion des délégués, la prise en charge des frais de transport et

le versement d'une contribution au siège central de 9000

francs suisses seraient à la charge de la caisse fédérale. Le

budget annuel serait de l'ordre de 40 000 à 50 000 francs.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Parlamentarische Initiative (de Chastonay) Internationale Vereinigung der Parlamentarier

französischer Sprache

Initiative parlementaire (de Chastonay) Association internationale des parlementaires des

langue française

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1988

Année

Anno

Band III

Volume

Volume

Session Herbstsession

Session Session d'automne

Sessione Sessione autunnale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 15

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 87.225

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 06.10.1988 - 08:00

Date

Data

Seite 1461-1464

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