Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 87-052 KI-generiert

Swiss Wine Subsidies and Production Limits

Geschäftsnummer VPB 87-052
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Swiss Federal Council proposed a five-year program of 200 million Swiss Francs to reduce wine surpluses, conditional on producers limiting their harvest to 110 million liters annually. However, production consistently exceeded this target, reaching 125 million liters in 1985 and 135 million in 1986, leading to ongoing surpluses and stock buildup. The finance committee argued that continuing to subsidize excess production was fiscally irresponsible and proposed reducing the 1988 subsidy by 5 million francs as a warning to the wine industry to adhere to market realities and production limits.

Legislator-Regeste

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Art. 24 Bst, Art. 26 les, Art. 66 al. 1 LTF; Swiss Wine Subsidies and Production Limits: However, production consistently exceeded this target, reaching 125 million liters in 1985 and 135 million in 1986, leading to ongoing surpluses and stock buildup. The finance committee argued that continuing to subsidize excess production was fiscally irresponsible and proposed reducing the 1988 subsidy by 5 million francs as a warning to the wine industry to adhere to market realities and production limits.

Schlagwörter

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Subvention Kürzung der Sozialhilfe sachliche Spezialität des Budgets Beihilfen im Agrarsektor Herabsetzung der Verfahrenskosten Getränkesteuer
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 al. 1 LTF

This provision relates to the imposition of court costs.

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Volltext

Budget de la Confédération 1988 1768 N 16 décembre 1987

Titre et préambule, art. 1 à 3 nes conditions. En effet, l'aide fédérale devrait être aban-

Proposition de la commission donnée si l'on devait constater qu'à la suite d'une faible

Adhérer au projet du Conseil fédéral récolte l'on se retrouvait dans une situation de marché

normal où ....» et je souligne «.... si la production ne devait

Angenommen - Adopté pas respecter son engagement moral de maîtriser à l'avenir

les récoltes à un niveau qui permette en résorption régulière

Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble des excédents. Des récoltes de l'ordre de 110 millions de

litres, tant que la situation sur le marché ne sera pas assai-

Für Annahme des Bundesbeschlusses 95 Stimmen nie, devraient constituer l'objectif souhaitable.» Die Bedin-

(Einstimmigkeit) gung ist also ganz deutlich: 110 Millionen Liter.

Was haben wir nun aber festgestellt? Im Jahre 1985 hatten

An den Ständerat - Au Conseil des Etats wir auf dem Markt 125 Millionen Liter. Im Jahre 1986, als

dieser Fünfjahresplan beschlossen worden ist, stieg die

Produktion auf 135 Millionen Liter, also 25 Millionen Liter

Ueberschüsse. Im laufenden Jahr haben wir nicht 110, son-

#ST# 87.052 dern wiederum 125 Millionen Liter, also wiederum 15 Millio-

nen Liter Ueberschüsse. Allein aus der Westschweiz kom-

Voranschlag der Eidgenossenschaft 1988 men in diesem Jahr 114 Millionen Liter. Es geht unseres

Erachtens nicht, dass man am Markte vorbeiproduzieren

Budget de la Confédération 1988 darf. Mit dieser Aktion bauen wir alte Lager ab und die

Produzenten stocken neue auf, die wir in einigen Jahren

Siehe Seite 1641 hiervor- Voir page 1641 ci-devant wiederum mit Bundesgeldern oder Rebbaufondsgeldern

Beschluss des Ständerates vom 15. Dezember 1987 abbauen müssen.

Décision du Conseil des Etats du 15 décembre 1987 Die Kommission beantragt Ihnen mit 7 zu 5 Stimmen, eine

Reduktion der Subvention auf 33,3 Millionen Franken zu

beschliessen und in diesem Sinne dem Ständerat zuzustim-

men. Wir wollen ein Zeichen setzen. Wir wollen einen

Schuss vor den Bug geben, damit sich die Produktion

Differenzen - Divergences wieder dem Markte anpasst. Es ist eine Warnung, weil wir

sonst in kürzester Zeit eine teure Zeche via Weinrechnung

Zbinden Paul, Berichterstatter: Der Ständerat hat mit einer zu begleichen haben werden.

Ausnahme sämtlichen Abänderungsbeschlüssen des Natio- Der Rebbaufonds wird Ende Jahr noch rund 33 Millionen

nalrates zugestimmt. Das Budget wäre also mit einer Aus- Franken haben. Diese Aktion von insgesamt 200 Millionen

nahme bereinigt. Franken soll zulasten des Rebbaufonds gehen. Dieser

Wir hatten im Nationalrat unter der Position «Förderung des Fonds wird aber auslauten. Und dann werden wir Bundes-

Weinbaues - Verwertungsmassnahmen» mehrheitlich, mit mittel, Steuergelder für eine weitere Aktion einsetzen müs-

65 zu 56 Stimmen, beschlossen, den Betrag auf 38,3 Millio- sen, wenn wir die Sache nicht in den Griff bekommen. Das

nen Franken zu belassen und die von der Finanzkommission ist die langfristige Sorge der Finanzkommission.

beantragte Reduktion um fünf Millionen Franken abzu- Ich komme zum Schluss. Es geht nicht um ein Prestige. Es

lehnen. geht um die Glaubwürdigkeit des Bundesrats, ob er das, was

Wenn ich Ihnen diese verschiedenen Beschlüsse noch ein- er einmal verordnet hat, auch durchsetzen kann. Es geht

mal Revue passieren lasse, stelle ich fest, dass in der natio- auch um die Glaubwürdigkeit der Finanzdelegation, welche

nalrätlichen Finanzkommission zuerst die Sektion einstim- dieses Geschäft jahrelang genau verfolgt; es geht auch

mig eine Reduktion beschlossen hat, die Finanzkommission darum, ob die Finanzkommission hier glaubhaft bleiben

stimmte mit 9 zu 5 Stimmen zu. Im Ständerat wurde zuerst kann, wenn sie letztes Jahr ein deutliches Wort gesprochen

mit 22 zu 17 Stimmen und gestern mit 22 zu 16 Stimmen an hat, das nicht befolgt worden ist.

der Reduktion festgehalten. Ich bitte Sie, diesen Sorgen Rechnung zu tragen und dem

Die Finanzkommission des Nationalrates hat heute vormit- Ständerat zuzustimmen.

tag - in der alten Zusammensetzung - in der Differenzberei-

nigung mit 7 zu 5 Stimmen beschlossen, sich dem Ständerat M. Salvioni, rapporteur: La Commission des finances, après

anzuschliessen, also die Reduktion von fünf Millionen Fran- avoir constaté que le Conseil des Etats a maintenu la déduc-

ken vorzunehmen. tion de 5 millions sur le compte vinicole qui avait été propo-

Ich will noch einmal versuchen, kurz darzustellen, worum es sée par notre commission et rejetée par le plénum, a main-

geht: Seit 1982 haben wir in unserem Lande beträchtliche tenu cette position. Elle a donc décidé, par 22 voix contre 16

Weinüberschüsse, die wir nicht mehr vermarkten können. de réduire de 5 millions les 38,3 millions qui avaient été

Das hat gewaltige Lagerüberbestände zur Folge. Der Bun- prévus dans le budget du Conseil fédéral. Les raisons de

desrat hat im Jahre 1986 ein Fünfjahresprogramm beschlos- cette décision vous ont déjà été expliquées la semaine

sen, wonach ein Gesamtbetrag von 200 Millionen Franken dernière. Il s'agit de donner un sérieux avertissement aux

eingesetzt werden soll, um die Lagerbestände zu reduzie- cercles intéressés, afin d'éviter une augmentation de la

ren. In diesem Sinne sind im Jahre 1986 ein Betrag von production qui risquerait de vider la caisse viticole et, en

33 Millionen Franken und für das laufende Jahr 38 Millionen plus, si l'on continue dans ce sens, de demander à la caisse

Franken eingesetzt worden. Für das nächste Jahr hat der fédérale des subventions qui seront nécessaires.

Bundesrat eben diese 38 Millionen Franken vorgesehen. En effet, le Conseil fédéral avait fixé dans le plan quinquen-

Dieses Fünfjahresprogramm des Bundesrates war immer nal un quota de 110 millions de production, qui a été élevé à

wieder umstritten, und es wurde sowohl hier als auch in der 118 millions et qui n'a pas été respecté; la production a été

Finanzkommission und in der Finanzdelegation nur zuge- de 125 millions, ce qui représentait tout de même u ne réduc-

stimmt unter der Zusicherung, dass die Produktion reduziert tion de 9 millions par rapport à l'année précédente. Si l'on a

und dem Markt angepasst werde. Die Vorstellung war immer pu, apparemment, maintenir le plan quinquennal, c'est en

die, dass die Produktion mit 110 Millionen Litern pro Jahr ihr raison de l'augmentation de la consommation et non d'une

Bewenden haben sollte, das ist ungefähr das, was vermark- diminution de la production. Or, c'est sur la production qu'il

tet werden könnte. Ich lese Ihnen zweckmässigerweise auf faut intervenir énergiquement si l'on ne veut pas risquer de

französisch aus dem Bundesratsbeschluss vom 16. Juni créer ici un autre puits sans fond où les finances fédérales

1986 vor, was damals mit diesem Fünfjahresplan gemeint devront intervenir pour payer ces subventions. Le fonds

war. Der Bundesrat sagt dort: «Les mesures d'assainisse- viticole est presque épuisé et il est nécessaire de garantir la

ment proposées sont naturellement subordonnées à certai- diminution de la production. Les avertissements du Parle-

16. Dezember 1987 N 1769 Voranschlag der Eidgenossenschaft 1988

ment, du Conseil fédéral, des commissions se suivent Nous vous avons déjà fait part de la difficulté qu'il y avait à

depuis 1983. contrôler d'une manière exacte la production, si bien que

Depuis que je suis dans ce Parlement, chaque année, lors- celle-ci a été de 125 millions, ce qui représente un dépasse-

que l'on discute le budget et les comptes, on parle du ment de l'ordre de 4 à 5 pour cent.

problème viticole. Chaque année, des avertissements solen- Qui pourrait faire mieux par rapport aux promesses de la

nels sont donnés et, chaque année, on constate que ceux-ci nature? Les vignerons ont entendu les avertissements qui

ne sorçt pas suivis. ont été donnés. La preuve, c'est qu'ils ont maîtrisé leurs

C'est la raison pour laquelle la commission confirme par récoltes. Au mois d'août de cette année, les pronostics

7 voix contre 5 le maintien de sa proposition de réduction étaient supérieurs à 140 millions de litres. Il a fallu faire pas

des 5 millions. Seul un avertissement sérieux, qui frappe mal d'efforts pour ramener la récolte à 125 millions de litres.

matériellement les cantons et les milieux viticoles qui ne Le plan quinquennal est tenu. Par conséquent, ne l'aban-

tiennent pas compte des limitations de la production aura donnons pas après deux ans, mais permettons de le pour-

un résultat positif. Cette année, on a constaté pour le canton suivre.

de Genève un dépassement de 14,4 pour cent sur le quota,

ce qui est inacceptable pour la commission, dépassement M. Frey Claude: Mon intention n'est pas de reprendre le

dû au fait que, probablement, les milieux concernés ne débat mais d'éviter un faux débat. Il a été rappelé que la

prennent pas au sérieux nos avertissements. La commission Commission des finances, qui a siégé ce matin, vous propo-

vous propose donc de maintenir cette réduction afin que sait, par 7 voix contre 5, de biffer ces 5 millions.

nos avertissements soient, une fois au moins, suivis de Il n'y a pas, dans ladite commission, comme non plus dans

remèdes concrets. cette salle, des conseillers nationaux rigoureux et éco-

nomes, d'une part, et des parlementaires prêts à cautionner

Antrag der Kommission des abus, d'autre part. Je crois pouvoir dire que tous les

707 Bundesamt für Landwirtschaft membres de la Commission des finances, y compris les cinq

433.82 Förderung des Weinbaues, Verwertungsmass- qui vous proposent de maintenir ces 5 millions, auraient été

nahmen favorables aune suppression, à un signe d'avertissement s'il

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates y avait eu abus ou dépassement important.

Or, les résultats de la vendange démontrent qu'il n'en est

Antrag Darbetlay

rien. Au contraire, on est globalement dans la cible, sauf un

707 Bundesamt für Landwirtschaft

canton, celui de Genève, qui a dépassé son quota par

433.82 Förderung des Weinbaues, Verwertungsmass-

14,4 pour cent. Il s'agit d'un dépassement important, M. Sal-

nahmen

vioni a eu raison de le mentionner mais il a oublié de dire

Festhalten

que, dans le même temps et immédiatement, le canton de

Proposition de la commission Genève a pris de lui-même des mesures en vue de déclasser

707 Office fédéral de l'agriculture 2 millions de litres, ce qui signifie que pour cette quantité on

433.82 Encouragement de la viticulture, mesures de place- ne couvrira tout simplement plus les frais de production.

ment M. Zbinden, président de la Commission des finances, com-

Adhérer à la décision du Conseil des Etats mission quelque peu partagée: 7 contre 5, a été le Fouquier-

Tinville des viticulteurs à l'instant même. Monsieur le prési-

Proposition Darbellay dent de la Commission des finances, je vous pose deux

707 Office fédéral de l'agriculture questions: Premièrement, admettez-vous que le dépasse-

433.82 Encouragement de la viticulture, mesures de place- ment global pour la Suisse romande et le Tessin est de

ment 5,8 pour cent? Ce sont les chiffres qui nous ont été donnés,

Maintenir ce n'est pas une catastrophe, à 5 pour cent on est dans la

cible, ce sont les aléas de la nature. Deuxièmement, admet-

M. Darbellay: Je ne veux pas reprendre tout le débat que tez-vous que les stocks ont été réduits par une diminution

nous avons tenu, ici, jeudi dernier. Cependant, je voudrais de la production et par une augmentation de la consomma-

insister sur deux points. J'ai entendu, dans les couloirs et au tion? Admettez-vous qu'à la suite de cette récolte il y a

Conseil des Etats également, que l'on considérait les vigne- diminution des stocks? La réponse est évidente, elle est

rons comme coupables de produire chaque année beau- démontrée par les chiffres, il y a réduction du stock.

coup trop. Il faut, par conséquent, rappeler les faits. Par conséquent, je vous prie de ne pas commettre une

Entre 1978 et 1981, nous avons connu quatre ans de pénu- injustice à l'égard de tous ceux qui ont été disciplinés, de

rie, ensuite deux années, les années 1982 et 1983, ont été tous les vignerons qui ont coupé des tonnes de grappes

excédentaires, je dirais même très excédentaires, puisque, durant les mois d'été et qui ont ainsi limité très fortement

ces deux années là, nous avons produit l'équivalent de trois leur production. Le plan quinquennal est en voie d'être

récoltes: il y a eu 120 millions d'excédents. Trente ont été atteint, ses objectifs sont fixés et tenus. Si vous commettez

absorbés par le déficit antérieur, il en restait 90. Par la suite, cette injustice, vous hypothéquez certainement ce plan

les années 1984, 1985, 1986 et 1987 ont été de bonnes quinquennal, parce que les vignerons disciplinés se senti-

années. Cela veut dire que la nature n'a pas compensé le ront floués et seront eux aussi victimes de la décision que

surplus offert auparavant. Mais pendant ces années-là, il vous entendez prendre maintenant. De grâce, ne tirez pas

faut le remarquer, la consommation a été, chaque année, une sonnette d'alarme lorsqu'il n'y a pas de raison d'être

nettement supérieure à la production. Cela veut dire que les catastrophé!

producteurs ont contribué à diminuer, d'une manière subs-

tantielle, l'excédent que l'on pouvait noter. Les années en M. Perey: A mon tour, je ne reviendrai pas sur les arguments

cause sont donc 1982 et 1983. que j'ai développés la semaine dernière concernant cet

Le président et le rapporteur de la Commission des finances objet. Je crois que, dans ce conseil, nous en avons large-

ont rappelé à cette tribune que, dans son décret du 16 juin ment discuté et que vous êtes tout à fait renseignés sur ce

1986, le Conseil fédéral avait fixé des quotas de 110 millions qui s'est passé.

au maximum. Au vu des efforts qui ont été faits de la part des Je me contenterai de relever deux choses qui ont été dites,

producteurs et du marché viticole pour augmenter la sans chercher querelle aux rapporteurs. M. Zbinden a dit

consommation, le Conseil fédéral a modifié les quotas, cette qu'il fallait «donner un coup de pied» aux vignerons pour

année. Il les a portés à 120 millions. Il me semble que c'est leur faire prendre conscience. Je n'aime pas beaucoup cette

un comble de reprocher aujourd'hui aux producteurs expression, peut-être est-ce la traduction qui est mauvaise.

d'avoir tenu compte, non pas des premiers quotas fixés, Monsieur Zbinden, votre argument est qu'il y va de la crédi-

mais des seconds. Ces derniers ont été, pour cette année, bilité de la Commission des finances. Si c'est le seul argu-

portés à 120 millions. ment, permettez-moi de vous dire qu'il est un peu léger.

Budget de la Confédération 1988 1770 N 16 décembre 1987

Monsieur Salvioni, vous parlez du Fonds vinicole qui est glauben, der Bundeshaushalt sei dauernd dazu da, dies und

presque épuisé. Il faudra bien qu'on en parle une fois de ce jenes - und sogar noch Dummheiten - zu finanzieren.

fonds, et notamment de son utilisation. Je vous assure qu'il y

a des sommes qui sont prélevées sur ce Fonds vinicole et Zbinden Paul, Berichterstatter: Es sind einige Fragen

qui ne concernent absolument pas les vignerons. C'est là gestellt und einige Behauptungen aufgestellt worden, zu

encore un point dont nous ne devons pas discuter aujour- denen ich Stellung nehmen möchte.

d'hui mais qui nous préoccupe cependant. Der Bundesrat hat tatsächlich das ursprüngliche Ziel von

Tous ces arguments, ainsi que ceux qui ont été développés 110 Millionen Litern im Laufe des Sommers auf 118 Millio-

auparavant, m'incitent à vous demander de ne pas vous nen Liter heraufgesetzt - im Hinblick auf die grosse Ernte,

déjuger. Il n'y a aucun fait nouveau qui justifie que l'on die zu erwarten war-; unseres Erachtens aber zu Unrecht,

change d'idée et je vous invite à maintenir notre décision de weil damit die Probleme nur auf dem Papier gelöst erschei-

la semaine dernière. nen. Wenn die Produktion dann bei 125 Millionen Liter liegt,

ist die Ueberproduktion, auch im Vergleich zum erhöhten

M. Rohrbasser: On reprend les mêmes et on recommence, Ziel des Bundesrates, immer noch da.

c'est vrai! Zu Herrn Frey: Es trifft zu, dass die Ueberproduktion für die

Il semble que le débat sur ce sujet s'est quelque peu Westschweiz und dasTessin 5,8 Prozent beträgt. Es ist aber

«crispé». Le vin, c'est la tolérance, je le répète. Ne vous eine Ueberproduktion! Ich nenne die Zahlen aus den einzel-

déjugez pas, surtout en ce qui concerne tous les travail leurs nen Kantonen und zwar in Bezug auf das erhöhte bundes-

de la terre qui sont présents dans cette assemblée. Essayez rätliche Ziel, nicht auf das ursprüngliche niedere Ziel: Wallis

de ne pas tirer trop de parallèles, par exemple avec le plus 3 Prozent; Waadt plus 8,9 Prozent; Genf plus 14,4 Pro-

contingentement laitier, entre vous, les agriculteurs, qui zent. Sind das keine Ueberproduktionen?

vous êtes imposé une discipline, et ces viticulteurs qui sont Ein letztes. Man hat mir unterschoben, es gehe um die

précisément en train de chercher une solution à leurs diffi- Glaubwürdigkeit der Finanzkommission. Ich möchte mich

cultés. Ils méritent d'être aidés, ils font effectivement partie präzisieren. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Weinwirt-

de cette famille de travailleurs de la terre. Personnellement, schaft. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Weinwirtschafts-

je n'ai pas à vous convaincre. Je suis sûr que cela va de soi, politik des Bundesrates, der Finanzdelegation und der

il faut maintenir cette proposition Darbellay et Frey, et Finanzkommission. Es geht schliesslich darum, ob in die-

comme le disait Talleyrand, si cela va encore mieux en le sem Bereich das Parlament auch noch sein Wort zu sagen

disant, eh bienl il faut le dire tout haut. hat oder ob wir den Bundesrat hier frei schalten und walten

lassen wollen. Das ist das Problem für die zukünftige Wein-

Eisenring: Der Wein hat die Eigenschaft, die Zungen zu wirtschaft. Das sind die Gründe, weshalb wir dem Ständerat

lösen: Das scheint auch diese neue Debatte über diese zustimmen möchten und den Beitrag auf 33,3 Millionen

Weinsubvention zu bestätigen. Ich bin aber der Auffassung, Franken festsetzen wollen.

dass dieses Zungenlösen ausserhalb des Saales stattfinden

und dass es hier nun um Argumente gehen sollte. Wir haben M. Salvioni, rapporteur: Après avoir entendu les appels des

diese Budgetposition also aufgrund von Argumenten zu milieux intéressés, il est tout de même nécessaire de fournir

bereinigen und nicht aufgrund von schönen Wünschen, quelques précisions.

schon gar nicht unter dem Aspekt, dass hier eine Strafaktion Premièrement, la Commission des finances s'occupe de

gegen irgend jemanden geplant sei. Es ist hier vielmehr eine finances. Qu'a-t-elle constaté? Elle a relevé que, depuis des

Aktion zur Innehaltung unserer Gesetzgebung geplant. années, ce secteur nécessite des augmentations de subven-

Darum - und um gar nichts anderes - geht es. tions. En 1986, c'était 33 millions. Cette année, c'est

Ich bitte Sie zu bedenken, dass im Landwirtschaftsgesetz 38,3 millions, parce que le Conseil fédéral s'attendait à une

der Grundsatz der «Anpassung der Produktion an die gege- augmentation de la production. Effectivement, elle a eu lieu.

benen Absatzmöglichkeiten» enthalten ist. Davon ist in die- Certes, pas dans la mesure attendue, mais tout de même. Le

sem Sektor - mit Ausnahme einiger Landesregionen, die quota fixé était de 110 millions et celui élargi par le Conseil

nun tatsächlich indirekt bestraft werden, wenn man die fédéral de 118 millions. Or, la production effective a été de

hohe Subvention beschliesst - nicht die Rede. Herr Bundes- 125 millions.

rat Purgier hat bei der «Erstübung» zugunsten der Wein- Une augmentation de la production signifie également un

händler - so wurde damals gesagt - und der Lagerhaltung accroissement des stocks. Je ne sais pas si le citoyen suisse

ausdrücklich erklärt, es handle sich um eine einmalige pourra continuer à consommer autant de vin qu'il l'a fait en

Aktion. Vor fünf Minuten hat Frau Bundesrätin Kopp an 1986. En effet, ce n'est que par l'augmentation de la

dieser Stelle ausgeführt, sie erkläre zuhanden der Materia- consommation que l'on a pu réduire les stocks.

lien, wie das Insidergesetz zu verstehen sei. Ich frage mich C'est la raison pour laquelle la commission du Conseil

jetzt aber, was bundesrätliche Zusicherungen und Materia- national, préoccupée par l'ampleur prise par ces subven-

lien im Blick auf die Finanzpolitik unseres Hauses noch wert tions à la viticulture, vous propose de maintenir cette réduc-

sind. In diesem Punkt haben sie auf jeden Fall ihren Wert tion de 5 millions, afin de garantir la crédibilité de la politi-

nicht bewiesen. Daher muss vom Parlament Remedur que menée par le Conseil fédéral, la Commission des

geschaffen werden. finances et la Délégation des finances dans ce domaine.

Wir haben diese Subventionen bisher dem Weinbaufonds

entnommen. Der Weinbaufonds ist im Laufe der letzten Bundesrat Stich: Sie haben jetzt beim Budget die letzte

Jahre beinahe ausgetrocknet, ohne dass sich Anzeichen Position zu bereinigen. Von dieser Position hängt es ab, ob

einer sehr starken Importsteigerung ergeben würden, wor- der Ueberschuss im Budget 1988 1,219 Milliarden oder

aus dieser Fonds dann wieder sehr kräftig gespiesen wer- 1,214 Milliarden Franken beträgt. Vom Budget her spielt es

den könnte. Sehen Sie im Budget nach: meines Wissens keine sehr grosse Rolle.

sind 23 Millionen Franken Einnahmen per 1988 eingeplant. Dem Finanzminister kann es eigentlich gleichgültig sein, wie

Was machen wir nun? Dieser Fonds wird geschlissen. Der Sie entscheiden, ob Sie dem Bundesrat oder der Finanz-

Bundesrat verfügt dann aber über keine Finanzierungs- kommission zustimmen. Für den Bundesrat ist es klar: Er

grundlage mehr, um künftig wiederum Beiträge auszurich- hat dieses Programm unter der Voraussetzung beschlossen,

ten. Und dass solche Beiträge notwendig sein werden, dass Selbstbeschränkungsmassnahmen getroffen werden.

haben Sie den Darlegungen meiner Vorredner entnehmen Dabei bleibt der Bundesrat. Ob das in diesem oder im

können. nächsten Jahr erfolgt, ist an sich nicht so entscheidend.

Ich glaube, dass es unserer Aufgabe als oberster Hüter der Klar ist, dass der Rebbaufonds Ende Jahr noch etwa 33 Mil-

Staatsfinanzen entspricht, wenn wir dem Ständerat folgen lionen Franken beinhalten wird. Die Importe werden nicht

und ein Zeichen setzen. Keine Strafaktion gegen die Wein- sehr stark steigen, so dass man absehen kann, wann dieser

bauern, sondern nur ein Strafaktion gegen diejenigen, die Rebbaufonds erschöpft ist. Deshalb ist die Frage einfach:

16. Dezember 1987 N 1771 Steuerharmonisierung. Bundesgesetze

Wie wollen Sie dieses Geld über die Jahre verteilen? Denn Die Kommission beantragt Ihnen, die objektive Befreiung

für mich ist klar, dass der Bund hier nachher keine Bundes- der Ergänzungsleistungen zur AHV in Artikel 24 Buchsta-

mittel einsetzen kann. Denn in meinem Departement habe be h zu verankern.

ich noch eine Regieanstalt; das ist die Alkoholverwaltung. Wir sind uns allerdings bewusst, dass dabei vielleicht

Diese hat zwar mit dem Wein direkt nichts zu tun, aber sie gewisse Unebenheiten entstehen können, indem Steuer-

hat einen generellen Auftrag, den Alkoholismus zu bekämp- pflichtige ohne Ergänzungsleistungen bei tieferem Einkom-

fen. Wenn wir dieses Ziel auch mit einbeziehen, werden Sie men der Steuerpflicht unterliegen, weil sie über dem Mini-

verstehen, dass ich in der Zukunft nicht dafür eintreten mum liegen, während Bezüger von Ergänzungsleistungen

kann, dass wir für den Weinabsatz Bundesmittel zur Verfü- dank dieser Leistungen über die untere Grenze kommen,

gung stellen. Es ist also an Ihnen zu entscheiden, wie Sie hingegen aus der Steuerpflicht entfallen. In allen Fällen wird

das Geld auf die Jahre verteilen wollen. es sich aber immer nur um sehr kleine Steuerbeträge han-

deln.

Abstimmung - Vote Ich beantrage Ihnen, der Ergänzung durch die Buchsta-

ben g und h zuzustimmen.

Für den Antrag der Kommission 102 Stimmen

Für den Antrag Darbellay 58 Stimmen M. Salvioni, rapporteur: La commission vous propose deux

amendements à l'article 24, lettres g et h.

An den Ständerat - Au Conseil des Etats A la lettre g, parmi les revenus exonérés, il faut ajouter les

versements à titre de réparation pour tort moral. La raison

est claire. La réparation pour tort moral ne correspond pas à

la substitution d'un manque à gagner. Il s'agit d'une indem-

#ST# 83.043 nité qui est payée pour une diminution «du plaisir de vivre»

ou pour une grande douleur. C'est par exemple le cas de

Steuerharmonisierung. parents qui ont perdu un enfant à la suite d'un accident avec

Bundesgesetze faute grave et qui touchent une indemnité. C'est aussi le cas

d'une personne qui reçoit un dédommagement après avoir

Harmonisation fiscale. Lois été défigurée et pour laquelle la vie n'offre plus les joies

qu'elle aurait pu avoir.

Fortsetzung - Suite Il est donc évident que ces versements ne correspondant

pas à une perte de gain ne peuvent pas être imposés.

Siehe Seite 1730 hiervor- Voir page 1730 ci-devant D'ailleurs, la jurisprudence du Tribunal fédéral s'est déjà

prononcée en ce sens.

Deuxièmement, à la lettre h, nous vous proposons d'exoné-

rer les revenus perçus en vertu de la législation fédérale sur

les prestations complémentaires de l'assurance-vieillesse,

Art. 24 Bst. a bis f survivants et invalidité. Les prestations complémentaires

Antrag der Kommission sont généralement payées lorsque les rentes principales ne

Zustimmung zum Beschluss des Ständerates suffisent pas à atteindre le minimum vital. C'est la raison

pour laquelle, même si, dans certains cas, les revenus

Art. 24 let. a à f dépassent quelque peu le seuil d'imposition, on a estimé

Proposition de la commission qu'il était équitable de ne pas imposer ces paiements com-

Adhérer à la décision du Conseil des Etats plémentaires.

La commission vous suggère d'accepter ces deux amende-

Angenommen - Adopté ments.

Art. 24 Bst. g und h Angenommen - Adopté

Antrag der Kommission

g. Genugtuungszahlungen; Art. 25

h. Einkünfte aufgrund der Bundesgesetzgebung über Antrag der Kommission

Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Inva- Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

lidenversicherung. Proposition de la commission

Adhérer à la décision du Conseil des Etats

Art. 24 let. g et h

Proposition de la commission Angenommen - Adopté

g. Les versements à titre de réparation du tort moral;

h. Les revenus perçus en vertu de la législation fédérale sur Art. 26

les prestations complémentaires à l'assurance-vieillesse, Antrag der Kommission

survivants et invalidité. Abs. 1

Reichling, Berichterstatter: Die Kommission beantragt a. Streichen

Ihnen zwei Ergänzungen in Artikel 24 Buchstaben g und h: b. Streichen

Der hinzugefügte Buchstabe g entspricht dem bisherigen c. die für die Ausübung ....

Recht und der Praxis des Bundesgerichtes. Genugtuungs- d. Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

zahlungen unterliegen nicht der Besteuerung des Einkom- Abs. 2

mens. Während es bisher dem Steuerpflichtigen oblag zu Für den Abzug dieser Kosten gilt ein Pauschalansatz von

beweisen, dass es sich bei einer finanziellen Leistung um 4 Prozent des Erwerbseinkommens, mindestens 1800 Fran-

eine Genugtuungszahlung und nicht um eine Entschädi- ken und höchstens 3000 Franken. Das Erwerbseinkommen

gung handelt, wird durch die Erwähnung im Gesetz die entspricht dem Bruttolohn nach Abzug der Beiträge an die

Beweispflicht umgekehrt. Alters- und Hinterlassenenversicherung, Invalidenversiche-

Zu Buchstabe h: Bezüger von Ergänzungsleistungen zur rung, Erwerbsersatzordnung, Arbeitslosenversicherung und

AHV fallen zum weitaus grössten Teil aus der Bundessteuer- obligatorische Unfallversicherung.

pflicht, weil sie die untere Grenze der Steuerpflicht nicht

erreichen. Die wenigen, die noch steuerpflichtig sind, haben Antrag Spoerry

nur Bagatel l betrage zu bezahlen. In vielen Kantonen sind die Abs. 1

Ergänzungsleistungen generell befreit. Als Berufskosten werden abgezogen:

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Voranschlag der Eidgenossenschaft 1988

Budget de la Confédération 1988

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1987

Année

Anno

Band IV

Volume

Volume

Session Wintersession

Session Session d'hiver

Sessione Sessione invernale

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 10

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 87.052

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 16.12.1987 - 09:20

Date

Data

Seite 1768-1771

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Ref. No 20 015 975

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