Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 87-026 KI-generiert

PTT Financial Results and Terco Project Debate

Geschäftsnummer VPB 87-026
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Swiss Federal Assembly's PTT division debated the 1986 financial results and a project called Terco. While the PTT reported a record profit of 554 million Swiss francs, partly due to increased demand and cost control, discussions revealed significant challenges and past mistakes in the development of new technologies, particularly the Terco automation project, which suffered from incomplete foundations and an overwhelmed project team. Despite these issues, the PTT management expressed confidence in their current progress and future ability to manage new technologies, acknowledging the need for ongoing learning and investment, while the government approved a higher allocation of the PTT's profit to the federal treasury.

Legislator-Regeste

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Art. 42 BV; PTT Financial Results and Terco Project Debate: While the PTT reported a record profit of 554 million Swiss francs, partly due to increased demand and cost control, discussions revealed significant challenges and past mistakes in the development of new technologies, particularly the Terco automation project, which suffered from incomplete foundations and an overwhelmed project team. Despite these issues, the PTT management expressed confidence in their current progress and future ability to manage new technologies, acknowledging the need for ongoing learning and investment, while the government approved a higher allocation of the PTT's profit to the federal treasury.

Schlagwörter

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Geschäftsbericht Erschliessungskosten Investitionsvorhaben Kostenverlegung Reingewinn E-Government
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 42 BV

This provision mandates the transfer of net profits to the federal treasury, which was applied to justify the increased allocation of 200 million Swiss francs from the PTT's profits.

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Volltext

PTT. Compte 1986 256 9 juin 1987

aufgäbe, alle neuen Technologien vom Auslandmarkt bezie- Bundesrat Schlumpf: Ich kann nur bestätigen: Die Entste-

hen muss, weil unsere Inlandindustrie von uns so stiefmüt- hungsgeschichte dieser leidigen Angelegenheit war so, wie

terlich behandelt worden ist, dass sie nicht mehr Schritt sie Ständerat Weber darlegte. Das zeigt, dass wir vor allem

halten kann. Das wäre nun wahrhaftig nicht die Politik des anfänglich nicht für eine derartige neue Aufgabe ausgestat-

bonus pater familias. Ich meine allerdings ein vernünftiges tet waren. Die Unternehmensorgane, aber auch ich sind

Risiko; wir müssen selbstverständlich nicht bei jeder am davon überzeugt, dass man die Entwicklung im Griff hat.

Horizont auftauchenden Technologie mitmachen. Es soll Es werden jedoch wieder neue Technologien auf uns

also nicht ein Blankocheck sein, sich blindlings in Aben- zukommen. Wir werden wieder «Lehrgeld» bezahlen müs-

teuer einzulassen. Unsere Industrie, welche immerhin das sen; das müssen wir in Kauf nehmen. Es soll aber keine

Hauptrisiko trägt, bietet jedoch sicher Gewähr dafür, dass Beschönigung für die bereits erfolgten Fehler sein.

wir keine solchen «Bocksprünge» machen.

Insgesamt kann die seit Jahren betriebene Politik bei den Präsident: Darf ich davon ausgehen, dass die Diskussion

PTT weitergeführt werden, auch mit einer gewissen Risiko- beendet ist?

bereitschaft, im Interesse einer langfristigen Erfüllung der

grossen Versorgungsaufgaben. Es ist vor allem eine staats- Bundesbeschluss - Arrêté fédéral

politisch und sozial sehr wichtige Frage.

Eintreten ist obligatorisch

L'entrée en matière est acquise de plein droit

Weber: Es ist sonst nicht üblich, dass man nach dem Bun-

desrat noch spricht. Aber nachdem auch die PTT-Sektion Gesamtberatung - Traitement global du projet

der Finanzkommission an diesem Seminar teilgenommen

hat und das alles auch mit den Finanzen zu tun hat, möchte

ich lediglich betonen, dass nicht nur Fehler gemacht wur- Titel und Ingress, Art. 1 und 2

den, sondern dass man auch Einsichten gewonnen und Antrag der Kommission

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

Wege gefunden hat, vielleicht gerade durch diese Fehler, die

gewährleisten, dass es in Zukunft besser gehen wird. Gestat-

Titre et préambule, art. 1 et 2

ten Sie mir deshalb, dass ich zum Projekt Terco auch noch

Proposition de la commission

ein paar Worte sage. Ich habe damit zugewartet, weil ich

Adhérer au projet du Conseil fédéral

nicht wusste, wie weit Herr Bundesrat Schlumpf ausholen

würde.

Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble

Das Automationsprojekt der Fernmeldedienste Terco hat

viel zu reden gegeben; am Seminar war es ein dominieren-

Für Annahme des Beschlussentwurfes 31 Stimmen

des Thema. Die Entwicklung der Terco Stufe l - es handelt

sich um den Auskunftsdienst und die Buchredaktion - (Einstimmigkeit)

erfolgt durch die Firma IBM, unter einem Gesamtunterneh- An den Nationalrat - Au Conseil national

mensvertrag. Dieser Vertrag hatte in der damals noch jun-

gen Terco-Organisation zur Folge, dass sich der Auftragge-

ber PTT vorwiegend mit den funktionellen und benützero-

rientierten Aspekten des Systems befasste, während die IBM #ST# 87.026

im Verlaufe der Realisierung detaillierte Anwendungser-

kenntnisse erwarb. Nach der Inbetriebnahme der Stufe l und PTT. Rechnung 1986

Ablauf des Gesamtunternehmensvertrages mussten in der PTT. Compte 1986

Abteilung Terco die für den Unterhalt und die Weiterent-

wicklung erforderlichen Kenntnisse in mühsamer Anstren-

gung aufgebaut werden, um einer totalen Abhängigkeit aus- Botschaft und Rechnung vom 15. April 1987

Message et compte du 15 avril 1987

weichen zu können. Das war das erste Handicap. Gleichzei-

Beschlussentwurf siehe Seite 31 der Rechnung

tig wurden die Vorarbeiten der Folgestufe 2.1 in Angriff Projet d'arrêté voir page 31 du compte

genommen. Die von Terco-Mitarbeitern mit relativ geringer

Bezug bei der Generaldirektion PTT, Viktoriastrasse 21, Bern

Erfahrung in der Realisierung komplexer EDV-Systeme erar- S'obtiennent auprès de la Direction générale des PTT, Viktoria-

beiteten Grundlagen waren 'unvollständig und zu wenig strasse 21, Berne

detailliert. Das war das zweite Handicap.

Gleichzeitig mit diesen Aufgaben musste eine den beiden

Stufen gerecht werdende EDV-Infrastruktur geschaffen wer-

den. Rückblickend - das wurde auch von der Generaldirek-

tion so betont - musste festgestellt werden, dass die junge Weber, Berichterstatter: Die Rechnung der PTT-Betriebe für

Abteilung mit ihren 50 PTT-Mitarbeitern, unterstützt von 1986 schliesst mit einem Rekordergebnis ab, was seinen

durchschnittlich 5 externen Mitarbeitern, dieser enormen Niederschlag im Rekordunternehmungsgewinn von 554 Mil-

Aufgabe nicht gewachsen war. Die Vielfalt der anspruchs- lionen Franken findet. Das sind immerhin 238 Millionen

vollen Aufgaben überstieg ihre Möglichkeiten. Die Abteilung Franken mehr als im Vorjahr.

Terco wollte quasi über Nacht erreichen, was in anderen Der erste Grund, der wiederum zu diesem guten Ergebnis

Unternehmungen in einem mehrjährigen, kontinuierlichen führte, war erstens ein höheres Wachstum der Nachfrage

Prozess geschaffen wird. In dieser geschilderten Situation nach PTT-Dienstleistungen von durchschnittlich 4,1 Pro-

steckt die Hauptursache der Schwierigkeiten, mit denen die zent, nämlich 2,7 Prozent bei der Post und 5,4 Prozent bei

Folgestufe noch heute zu kämpfen hat. Man ist aber in der den Fernmeldediensten. Das sind durchwegs bei allen Dien-

PTT-Leitung zuversichtlich; die Realisierung befindet sich sten 0,7 Prozent mehr als im Voranschlag einkalkuliert. Ein

heute in der Endphase. Wie Herr Moll berichtete, sind höheres Wachstum führt ja auch zu höheren Erträgen als

bereits 14 der 17 Fernmeldekreisdirektionen angeschlossen. budgetiert. Sie lagen gesamthaft um 170 Millionen Franken

Man glaubt also, dass die Sache nun wirklich überblickt über dem Budgetwert.

werden kann und dass Fehler in Zukunft in diesem Ausmass Der zweite Grund: Die Teuerung war 1986 um 0,8 Prozent

nicht mehr vorkommen können. Ich wollte das aufzeigen. tiefer als erwartet.

Wenn man von diesen Rekordergebnissen in Superlativen Der dritte Grund: Eine gute Ausgabenkontrolle bewirkte,

spricht, könnte man glauben, die Leitung der PTT würde dass der Gesamtaufwand nur ein halbes Prozent vom Voran-

sorgenfrei leben. Dahinter steckt jedoch viel Arbeit. Ich schlag abweicht.

möchte von meiner Seite aus für die unternommenen Der Personal- und der Fremdaufwand liegen sogar unter

Anstrengungen danken. den Budgetsummen. Ueber dem Budget liegen nur die

Q.Juni 1987 257 PTT. Rechnung 1986

Abschreibungen. Die namhaften Zusatzabschreibungen partner der Wirtschaft wie Konjunkturlokomotive. Die Bil-

waren gewollte und erstrebenswerte Leistungen. Das Rekor- anzsumme übersteigt erstmals die 20-Milliarden-Grenze um

dergebnis wurde trotz zwei Tarifsenkungen im Jahr 1986 450 Millionen Franken. Das Eigenkapital ist mit 1,633 Milliar-

erzielt. Im Blick auf das gute Rechnungsergebnis, das schon den Franken eher bescheiden.

im Budget sichtbar wurde, konnten bei den Auslandsge- Wie die Finanzrechnung nahm auch die Kostenrechnung

sprächen Mindererträge von 243 Millionen Franken in Kauf einen günstigen Verlauf. Bei der Post konnte der Kostendek-

genommen werden. kungsgrad von 87 auf 90 Prozent gesteigert werden. Das

Für das laufende Jahr 1987 war eine für den 1. September Postdefizit ist kleiner geworden und entspricht jetzt ziemlich

1987 budgetierte Tarifsenkung von 180 Millionen Franken genau dem Fehlbetrag durch die gemeinwirtschaftlichen

vorgesehen. Diese wurde zeitlich vorgezogen, auf 300 Mil- Leistungen. Ohne diese gemeinwirtschaftlichen Leistungen

lionen Franken erhöht und auf den Inlandverkehr ausge- aus dem Bereich Zeitungen und Zeitschriften und dem Post-

dehnt. Der erzielte Gesamtaufwand von 8,321 Milliarden autobetrieb wäre die Post selbsttragend. Im Fernmeldebe-

Franken bedeutet gegenüber dem Vorjahresergebnis eine reich ging der Kostendeckungsgrad von 120 auf 119 Prozent

Zunahme von 4,6 Prozent und eine budgetmässige Ueber- zurück. Die Mischrechnung ist damit etwas entlastet

schreitung von 0,5 Prozent. worden.

Der Personalaufwand liegt unter dem Budget. Die Schuld Die Finanzkommission beantragt Ihnen, die Rechnung der

bei der Eidgenössischen Versicherungskasse aus dem Ein- PTT-Betriebe zu genehmigen und dem Bundesbeschluss

bau der Teuerungszulagen in die Renten konnte 1986 rest- zuzustimmen.

los abbezahlt werden. Für die PTT gibt es also kein Abstot-

tern von solchen Verpflichtungen mehr. Bundesrat Schlumpt: Zwei Bemerkungen: eine erste, ein

Die PTT-Betriebe beschäftigten 1986 57839 Personen, 848 Dank an Ständerat Weber für seine gute Orientierung und

Personen mehr als im Vorjahr. Die Personalzunahme wurde wohlwollende Stellungnahme, eine zweite als Modifikation.

wie folgt begründet: durch die Verkehrszunahme, die Diesem Antrag des Bundesrates, 200 Millionen Franken

Arbeitszeitverkürzung auf den 1. Juni 1986, neue Dienstlei- abzuliefern, liegt keinerlei bundesrätliche Begehrlichkeit

stungen und grössere und effizientere Ausbildungszeiten. zugrunde, sondern pure Verfassungstreue. Das muss man

Trotz Zuwachs wurde der bewilligte Bestand um 385 Perso- natürlich von einem Bundesrat, der darauf seinen Eid abge-

nen unterschritten. Dies ist auch eine kleine Anerkennung legt hat, erwarten können. In Artikel 42 der Bundesverfas-

wert. sung ist vorgeschrieben, dass der Reingewinn abzuliefern

2,017 Milliarden Franken wurden für die Abschreibungen sei. Bei diesem ausserordentlich hohen Gewinn - die

aufgewendet. Im Blick auf hohe und vermehrte Ersatz-, Gründe wurden dargelegt-von rund 550 Millionen Franken,

Ausbau- und Neuinvestitionen wurden Zusatzabschreibun- ist die Erhöhung auf 200 Millionen Franken von der Sache

gen von 290 Millionen Franken gemacht. Der Gesamtertrag her begründet. Das heisst aber nicht, dass das zum neuen

von 8,876 Milliarden Franken liegt um 563 Millionen oder Richtmass werden soll. Auch nicht die Erzielung eines sol-

6,8 Prozent höher als im Vorjahr. Die Postbetriebe legten um chen Reingewinnes, eine halbe Milliarde Franken, ist Richt-

156 Millionen Franken, die PTT-Dienste um 339 Millionen mass.

zu. Die Zinsen aus Kapitalanlagen brachten 41 Millionen Wir haben - Herr Weber hat das gesagt - hohe Rückstellun-

Franken mehr ein und erreichten 1986 die Summe von gen von 1,6 Milliarden Franken. Das ursprüngliche Ziel

165 Millionen. wurde auch real überschritten. Das ist nötig, weil eben im

Im Voranschlag 1986 war bei einem budgetierten Gewinn Innovationsbereich ein ganz anderer Rhythmus dazu führt,

von 316 Millionen Franken eine Ablieferung an die Bundes- dass auch der Abschreibungsbedarf pausenlos ansteigt.

kasse von 150 Millionen vorgesehen. Im Hinblick auf den Nicht nur die Höhe der Investitionen, sondern vor allem

wesentlich besseren Abschluss beantragte der Verwaltungs- auch der Abschreibungsrhythmus wird immer rascher, und

rat eine Aufstockung auf 170 Millionen Franken. Der Bun- damit wird der Abschreibungsbedarf grösser. Wir werden

desrat schliesslich befriedigte seine Begehrlichkeit, indem Ihnen das Konzept, das Ständerat Weber ankündigte, für

er auf 200 Millionen Franken erhöhte. Mit dem am letzten eine neue Gestaltung dieser Rückstellung unterbreiten. Wir

Mittwoch gefassten Bundesbeschluss zur Staatsrechnung müssen das tun, damit wir uns schlüssig darüber werden,

wurden die 200 Millionen Franken bereits vereinnahmt. wie man da weitermachen soll.

Damit wird uns jetzt konsequenterweise nichts anderes Das zu den Ausführungen von Ständerat Weber.

übrig bleiben, als diese Ablieferung auch in der PTT-Rech-

nung zu akzeptieren. Weber, Berichterstatter: Nur eine kleine Bemerkung zu mei-

Damit verbleiben für die Reserven noch 354 Millionen Fran- nen Ausführungen und zum verwendeten Begriff «Begehr-

ken, die je hälftig zu den Ausgleichs- und zu den Finanzie- lichkeit». Er enthielt keine Kritik, im Gegenteil. Es sollte ein

rungsreserven gehen. Der Gesamtertrag der Reserven steigt Lob sein gegenüber dem Bundesrat. Wäre es nicht gesche-

damit auf 1,585 Milliarden Franken. Das 1978 gesetzte Ziel hen, hätte ich das sehr bedauert.

von 1 Milliarde Franken ist damit überschritten, auch wenn

die teuerungsbedingte Korrektur der ursprünglichen Zielset- Hefti: Herr Weber hat gesagt, es gebe keinen Anlass zu

zung auf 1,34 Milliarden berücksichtigt wird. Kritik. Ich bin im allgemeinen mit ihm einverstanden, aber

Heute stellen sich neue Bedürfnisse im Investitionsbereich. bezüglich dieses neuen Finanzkonzeptes ist, wie es jetzt

Auch sind Geräte und Einrichtungen durch die rasche tech- vorgesehen ist, Kritik am Platz. Davon aber später.

nische Entwicklung früher veraltet und müssen durch neue

Generationen ersetzt werden. Schliesslich sollte auch Bundesrat Schlumpf: Als guter Anwalt wartet man mit der

schlechteren Rechnungsjahren begegnet werden können. Replik, bis die Sache zur Diskussion kommt.

Daher will man auch den einmal festgelegten Plafond von

1 Milliarde Franken neu überdenken. Der Bundesrat beab- Eintreten ist obligatorisch

sichtigt mit dem Verwaltungsrat zusammen 1988 ein neues L'entrée en matière est acquise de plein droit

Eigenkapitalkonzept vorzulegen. Sowohl Eigenkapital- wie

Tariffragen und anderes waren Gegenstand der Bespre- Gesamtberatung - Traitement global du projet

chungen am Seminar, das von Herrn Moll bereits erwähnt

worden ist. Titel und Ingress, Art. 1 bis 3

Noch etwas zu den Investitionen: Die Gesamtinvestitionen Antrag der Kommission

betrugen 1986 2,269 Milliarden Franken, also 195 Millionen Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates

mehr als im Vorjahr. Investitionen und die Dienstleistungs-

aufträge (Bauten, Druckereiaufträge und Transporte) führ- Titre et préambule, art. 1 à 3

ten zu Zahlungen an die schweizerische Wirtschaft von Proposition de la commission

3,589 Milliarden Franken. Die PTT ist sowohl Wirtschafts- Adhérer au projet du Conseil fédéral

CFF. Gestion et comptes 1986 258 9 juin 1987

Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble #ST# 87.027

Für Annahme des Bundesbeschlussess 32 Stimmen SBB. Geschäftsbericht und Rechnungen 1986

(Einstimmigkeit)

CFF. Gestion et comptes 1986

An den Nationalrat - Au Conseil national

Botschaft und Beschlussentwurf vom 29. April 1987 (BBI II, 697)

Message et projet d'arrêté du 29 avril 1987 (FF II, 705)

Bericht und Rechnungen der SBB vom 7. April 1987

#ST# Ad 86.056 Rapport et comptes des CFF du 7 avril 1987

Bezug bei der Generaldirektion SBB, Hochschulstrasse 6,

Bern

PTT. Voranschlag 1987. Nachtrag l S'obtiennent auprès de la Direction Générale des CFF, Hochschul-

strasse 6, Berne

PTT. Budget 1987. Supplément I

Botschaft und Beschlussentwurf vom 15. April 1987

Message et projet d'arrêté du 15 avril 1987

Bezug bei der Generaldirektion PTT, Viktoriastrasse 21, Bern Piller, Berichterstatter: Die Jahresrechnung 1986 der SBB

S'obtiennent auprès de la Direction générale des PTT, Viktoria-

strasse 21, Berne

schliesst mit einer Unterdeckung von rund 357 Millionen

Franken ab. Der veranschlagte Fehlbetrag wurde somit um

24 Millionen Franken überschritten. Dieses Resultat muss

auf den ersten Blick als Enttäuschung eingestuft werden,

stellt es doch einen Druck des Trends der letzten Jahre dar.

Weber, Berichterstatter: Bei den Zahlungskrediten werden Ab 1983 konnten die jährlichen Fehlbeträge laufend gesenkt

total 13,6 Millionen Franken anbegehrt. 2,6 Millionen Fran- werden; 1985 fielen sie unter 300 Millionen Franken. Das

ken sind nötig, um die Preisdifferenz bei der Beschaffung damals veranschlagte Defizit wurde gar mit stolzen 140 Mil-

von Diesel-Treibstoff abzudecken. Durch eine Aenderung lionen Franken unterboten.

der Verbuchungspraxis bei den Aufwendungen für UKW- Was ist geschehen? MUSS die Rechnung 1986 als ernstes

Einrichtungen des Eidgenössischen Justiz- und Polizeide- Alarmzeichen einer ungünstigen Entwicklung aufgefasst

partementes muss formell ein Nachtragskredit von 11 Millio- werden? MUSS das Parlament Korrekturen am Kurs der SBB

nen Franken bewilligt werden. Da der Mehraufwand umge- anbringen? Diesen Fragen ging Ihre Kommission an der

kehrt in der Ertragsrubrik 692 voll kompensiert wird, ist die Sitzung vom 18. Mai nach.

Manipulation ertragsneutral. An Verpflichtungskrediten wer- Im Jahre 1986 hat das Parlament wichtige verkehrspolitische

den 87,13 Millionen Franken benötigt, davon 76,7 Millionen Entscheide gefällt, die zum Teil bereits 1987 in die Praxis

für das Rechenzentrum II der Postcheckdienste. Der Baube- umgesetzt werden. Alle liegen klar im Konzept «Bahn 2000»

ginn darf nicht mehr verzögert werden, weil ansonsten die oder - umfassender gesagt - in der Förderung des öffentli-

Baubewilligung im Herbst verfällt. Im übrigen sind die chen Verkehrs. Ich erinnere vorab an die KVP-Vorlage. Auch

ändern Nachtragskreditbegehren ebenfalls begründet und wenn die vom Parlament bereits beschlossenen Verfas-

in der Finanzkommission unangefochten geblieben. sungsartikel, insbesondere die Väter der Gesamtverkehrs-

Die Kommission beantragt Ihnen Zustimmung zum Be- konzeption nicht voll zu befriedigen vermochten, werden sie

schlussentwurf. doch eine gute Grundlage für die zielstrebige Förderung des

öffentlichen Verkehrs bilden. Die SBB erhielten im gleichen

Eintreten ist obligatorisch Jahr den neuen Leistungsauftrag. Wir beschlossen die Tarif-

L'entrée en matière est acquise de plein droit massnahmen, den Bau der Vereina-Linie und gaben dem

Bundesrat voll grünes Licht zur Planung einer neuen Alpen-

Gesamtberatung - Traitement global du projet transversale.

In der Dezembersession 1986 konnte die Vorlage

Titel und Ingress, Art. 1 bis 3 «Bahn 2000» praktisch oppositionslos im Parlament die

Antrag der Kommission Schlussabstimmung passieren. Alle diese Beschlüsse wer-

Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates den die schweizerische Verkehrspolitik in den kommenden

Jahren nachhaltig und sicher zum Wohl aller beeinflussen.

Titre et préambule, Art. 1 à 3 Wenn wir heute den Geschäftsbericht und die Rechnung

Proposition de la commission 1986 der SBB zu beurteilen haben, gilt es zu bedenken, dass

Adhérer au projet du Conseil fédéral wir erst gestartet sind und das Erreichen des gesteckten

Ziels noch einiges an Arbeit abverlangt. Darf ich an die

Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble bevorstehende Abstimmung über «Bahn 2000» erinnern?

Hier wird gerade uns Vertretern der kleinen Kammer die

Für Annahme des Beschlussentwurfes 30 Stimmen Aufgabe nicht erspart bleiben, unseren einstimmigen

(Einstimmigkeit) Beschluss in unseren Kantonen zu vertreten, um so ein

klares Volksmehr für dieses mutige Projekt zu erreichen.

An den Nationalrat - Au Conseil national Wir diskutieren in dieser Session auch das Luftreinhaltekon-

zept. Auch hier erhält die Förderung des öffentlichen Ver-

kehrs eine zentrale Bedeutung. Also ein Grund mehr, die

verkehrspolitischen Beschlüsse des Jahres 1986 voll und

ganz in die Tat umzusetzen, auch wenn der Rechnungsab-

schluss 1986 wie ein Wermutstropfen in diese Bemühungen

hineingefallen ist.

Noch einige Zahlen: Die Unternehmenserfolgsrechnung

1986 der SBB weist einen Ertrag von 3903,6 Millionen und

einen Aufwand von 4260,4 Millionen Franken aus. Der Fehl-

betrag beläuft sich somit auf rund 360 Millionen Franken,

wie bereits eingangs erwähnt. Gegenüber der Vorjahre ist

dies eine Verschlechterung von 75,6 Millionen Franken. Die

Investitionen betrugen im Rechnungsjahr 1138 Millionen

Franken, was gegenüber 1985 einer Zunahme von 127 Mil-

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

PTT. Rechnung 1986

PTT. Compte 1986

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1987

Année

Anno

Band II

Volume

Volume

Session Sommersession

Session Session d'été

Sessione Sessione estiva

Rat Ständerat

Conseil Conseil des Etats

Consiglio Consiglio degli Stati

Sitzung 05

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 87.026

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 09.06.1987 - 17:00

Date

Data

Seite 256-258

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Ref. No 20 015 626

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