Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
VPB 87-025 KI-generiert

PTT Profit Approval Amidst Service and Staffing Challenges

Geschäftsnummer VPB 87-025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (VPB) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The PTT reported a record profit of 554 million Swiss francs in 1986, driven by increased demand for services and effective cost control, despite some operational challenges. While telecommunications services showed strong growth, postal services faced increased competition and the burden of providing uneconomical public services, leading to a need for cross-subsidization between the two divisions. Concerns were raised about the PTT's ability to recruit and retain qualified staff due to competitive private sector wages, the impact of reduced services like only one mail delivery per day, and the sustainability of the cross-subsidy model. The court acknowledged these issues, including the need for personnel improvements and potential future adjustments to how uneconomical public services are financed, but ultimately approved the financial report and profit distribution.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 BV; PTT Profit Approval Amidst Service and Staffing Challenges: While telecommunications services showed strong growth, postal services faced increased competition and the burden of providing uneconomical public services, leading to a need for cross-subsidization between the two divisions. Concerns were raised about the PTT's ability to recruit and retain qualified staff due to competitive private sector wages, the impact of reduced services like only one mail delivery per day, and the sustainability of the cross-subsidy model. The court acknowledged these issues, including the need for personnel improvements and potential future adjustments to how uneconomical public services are financed, but ultimately approved the financial report and profit distribution.

Schlagwörter

KI-generiert
Fernmeldedienstleistungen Subvention Vertriebskosten Finanzdienstleistung Reingewinn Öffentliche Posteinrichtungen
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 42 BV

Cited to explain that the distribution of profits to the federal government is constitutionally mandated.

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Volltext

PTT. Gestion 1986 790 N 12 juin 1987

halteabsichten. Wie ich seinerzeit bei der Behandlung des nal aus mit dem Ziel, von Drittfirmen unabhängiger zu wer-

Treibstoffzollgesetzes gesagt habe und wie es auch Herr den und den Eigenbedarf selbst zu decken.

Stich beim Budget unterstrichen hat, sind wir durchaus Was ganz allgemein den Personalbedarf anbetrifft, so kann

bereit, Treibstoffzollmittel grosszügig im Rahmen dessen, für das vergangene Jahr festgestellt werden, dass der bewil-

was rechtens ist, einzusetzen für die in der Bundesverfas- ligte Personalbestand unterschritten worden ist. Personalre-

sung schon 1983 und mit dem Treibstoffzollgesetz festge- krutierungsschwierigkeiten gab es auf dem Platze Genf. Die

legten Ziele. Aber intra legem müssen wir das machen und Arbeitsverkürzung auf 42 Stunden erforderte nach dem

nicht extra legem. Geschäftsbericht der PTT zusätzlich 800 Personen. Dabei

muss auch gleich festgestellt werden, dass die Ueberzeit-,

Hier wird die Beratung dieses Geschäftes unterbrochen Ruhetags- und Ferienguthaben sich bis Ende 1986 auf

Le débat sur cet objet est interrompu 199 831 Tage belaufen haben - ein offensichtliches Zeichen

für die Ueberbelastung des Personals. Der Fernmeldekreis-

direktion Zürich fehlten nach einem Bericht in der «NZZ»

ungefähr 300 Personen zur Erfüllung ihrer Aufgaben, was

#ST# 87.025 10 Prozent ihres bewilligten Personals entspricht. In Genf

konnten über 300 Störungen nicht behoben werden, weil es

PTT. Geschäftsbericht 1986 an Personal fehlte. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass

sich die Personalverbände regen und eine reale Verbesse-

PTT. Gestion 1986 rung der Löhne um rund 5 Prozent fordern. Die PTT-Union

hat bei der Generaldirektion PTT eine Petition hinterlegt, die

Bericht des Bundesrates vom 15. April 1987 über 10000 Unterschriften tragen soll, um Reallohnerhö-

Rapport du Conseil fédéral du 15 avril 1987 hungen und andere Verbesserungen der Arbeitsplatzver-

Beschlussentwurf siehe Seite 60 des Berichtes hältnisse zu erreichen. Für qualifizierte Stellen (Ingenieuro

Projet d'arrêté voir page 60 du rapport

HTL bei den Fernmeldediensten, Verwaltungs- und Dienst-

Bezug bei der Generaldirektion PTT, Viktoriastrasse 21, Bern chefs bei den Postdiensten) bietet die Privatwirtschaft

S'obtiennent auprès de la Direction générale des PTT, Viktoria-

strasse 21, Berne Löhne an, die um 1000 oder mehr Franken pro Monat höher

seien als im Bundesdienst.

Während aus der Sicht der Generaldirektion die Arbeitszeit-

verkürzung ohne nennenswerte Schwierigkeiten vollzogen

werden konnte, hat sich nach Meinung der Gewerkschaften

Bratschi, Berichterstatter: Unserem gelben Riesen geht es die Personalsituation weiter verschlechtert. Mitarbeiter wür-

gut. Er macht es wie die Sonnenuhr, er zählt die heiteren den aus den Ferien zurückgerufen, Ruhetage nicht mehr

Stunden nur, wenigstens im vergangenen Jahr. Mit einem gewährt, Ueberzeit könne nicht kompensiert werden und

Unternehmensgewinn von 554 Millionen Franken hat er ein selbst die Lehrlinge könnten ihre Pflichtschulstunden nicht

Prachtsergebnis erarbeitet, das beste der letzten Jahre, ausgleichen.

wenn nicht überhaupt. Die Verkehrszunahme betrug bei den Den Hauptakzent sieht die vorgenannte Petition der PTT-

PTT insgesamt 4,1 Prozent, bei den Postdiensten stieg die Union bei der Forderung, die Mitarbeiter der PTT von den

Nachfrage um 2,7 Prozent, bei den Fernmeldediensten um Gewinnen profitieren zu lassen, «die dank ihrer Arbeit

5,4 Prozent. schliesslich erzielt worden seien». Eine Totalrevision der

Daneben gibt es bei den PTT natürlich auch Schattenseiten. Aemterqualifikation sollte möglichst viele Laufbahnen und

Die PTT sind nicht, wie allgemein angenommen, einfach Aemterreihen verlängern. Zwischen der 5. Besoldungs-

Monopolbetriebe. Durch das Monopol sind die Fernmelde- klasse und der untersten Ueberklasse wären Zwischenklas-

dienste geschützt. Im Postbereich hingegen sind nur etwa sen einzufügen. Es müssten Verbesserungen von minde-

50 Prozent der Dienstleistungen unter dem Monopol. So stens 3 Lohnprozenten ermöglicht werden.

stehen die PTT z. B. im Postzahlungsverkehr in harter Kon- Soweit die Berichterstattung über die Anliegen des Perso-

kurrenz mit den Banken. Im Postautodienst besteht das nals, wie sie der «NZZ» vom 19. Mai 1987 entnommen wer-

Problem stark differenzierter regionaler Märkte. den konnten und die ich Ihnen im Hinblick auf die sonst

Durch Auflagen der politischen Behörden sind sie verpflich- glänzenden Zahlen der PTT nicht vorenthalten konnte. Sie

tet, vor allem in den Postdiensten gemeinwirtschaftliche werden also hier im Rat erwähnt, nicht etwa als Vorwurf

Leistungen zu nicht kostendeckenden Preisen zu erbringen. oder Einmischung in die gute Führung und Leitung der PTT,

Die daraus entstehenden hohen Defizite im Bereich der sondern als Hinweis für Räte, dass bei den PTT auf dem

Zeitungen und Zeitschriften sowie im Postautodienst bela- Personalsektor noch zahlreiche Probleme der Lösung har-

sten die Mischrechnung zwischen Post- und Fernmelde- ren. Von den PTT wurde durch die Sektion PTT der Finanz-

diensten in immer stärkerem Masse. und Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates des-

Die PTT hatten in einem Punkt im vergangenen Geschäfts- halb auch ein Bericht über die künftige Personalsituation,

bericht etwas Pech. Sie betreiben nämlich 314 UKW-Sender, insbesondere im technischen Bereich (Konkurrenzfähigkeit

womit 98 Prozent der Bevölkerung der Schweiz erreicht der PTT auf dem Arbeitsmarkt) bis Mitte August verlangt.

werden können. Nur 40 000 Einwohner haben noch einen Ein weiterer Bericht, der seitens der gleichen Sektion des

ungenügenden UKW-Empfang. Das Pech der PTT war nun, Nationalrates von den PTT bis Ende Oktober verlangt wurde,

dass sich unter diesen Unterprivilegierten ausgerechnet ein betrifft die Frage der internationalen Konkurrenzfähigkeit

Nationalrat und dazu noch ein ehemaliger Präsident unse- der PTT gegenüber Grosskunden. Damit wird die langfri-

res Rates befindet, wie sich anlässlich der GPK-Sitzung stige Tragbarkeit einer Finanzierung der Mischrechnung

herausstellte. Wie dieser Präsident trotz dieser krassen über den internationalen Fernmeldeverkehr anvisiert,

Informationslücke mangels Radioempfang den Rat präsidie- ebenso zu anderen PTT-Betrieben und zu privaten Firmen.

ren konnte, bleibt sein Geheimnis. Zu eng wurde jedenfalls In diesem Zusammenhang kamen die Telefontaxen in der

seine Ratsführung nicht. Kommission zur Sprache. Die Ortsgespräche sind in der

Allgemein bekannt ist der rasante Ausbau der Fernmelde- Schweiz - im Gegensatz zu den Inlandferngesprächen -

technik. Hier sind die Neuerungen oft schon veraltet, bevor defizitär. Praktisch der ganze Gewinn stammt bei den PTT-

sie richtig in Betrieb genommen werden können. Wie unsere Fernmeldediensten aus dem Auslandverkehr. Die Telekom-

gesamte Wirtschaft hat hier auch die PTT Mühe, mit den munikation wird weltweit teilweise privatisiert (Satellitenge-

Fortschritten der Technik Schritt zu halten. Dies zeigt sich sellschaften), was zu einer weiteren Konkurrenzsituation

insbesondere auch im Personalsektor. Entsprechend quali- unter Zweigen der PTT-Betriebe führen kann.

fiziertes Personal ist kaum mehr zu erhalten und wenn ja, Als weiteres Beispiel wurde genannt, dass eine schweizeri-

nur zu hohen, um nicht zu sagen, übersetzten Löhnen. Die sche Grossbank ihre Telekommunikationszentrale ebenso-

PTT bilden nun selbst auf diesem technischen Gebiet Perso- gut in Frankreich oder in Deutschland einrichten und

12.JunM987 N 791 PTT. Geschäftsbericht 1986

dadurch von den günstigen Gebühren im Ausland profitie- de nouvelles réductions tarifaires qui sont annoncées pour

ren könnte. Dabei wurden in diesem Zusammenhang le 1er août prochain. Elles sont nécessaires, dans le

Bedenken geäussert, inwieweit die Mischrechnung Post- domaine international, où les PTT suisses renforceront ainsi

dienste/Fernmeldedienste auf die Dauer noch zu verantwor- leur compétitivité, et nous nous réjouissons que les usagers

ten sei. Es sei wohl kaum zu vermeiden - das wurde eben- du réseau interne puissent également en bénéficier, même

falls in der Kommission gesagt-, dass die gemeinwirtschaft- si l'effet sur le trafic nous semble moins prometteur dans ce

lichen Leistungen der PTT über kurz oder lang wie bei den secteur.

SBB durch Steuermittel abgegolten werden müssen. Diese Les résultats globaux dont nous nous félicitons proviennent

Perspektiven wurden indessen in der Kommission nicht de résultats régionaux extrêmement divers. Une analyse

weiter behandelt und auf spätere Jahre verschoben. Dabei détaillée, établie en 1984, a maintenant été publiée et il n'est

gilt hier ebenso, was anderswo auch gilt: aufgeschoben ist pas mauvais de souligner ici son importance. La diversité

nicht aufgehoben. Die Berichterstattung möchte ich des résultats est à considérer comme un élément important

namens der GPK mit dem besten Dank an die Leitung wie de la péréquation financière interrégionale, ou plus simple-

das Personal der PTT abschliessen. Auf unseren «gelben ment de la solidarité intercantonale. On relève en effet que

Riesen» dürfen nicht nur wegen des hervorragenden finan- tout naturellement ce sont les cantons où l'économie est

ziellen Abschlusses stolz sein, sondern ebenso wegen der plus particulièrement développée qui apportent les contri-

guten Leistungen der PTT für Volk und Wirtschaft. Sie sind butions les plus spectaculaires au bénéfice des PTT. Ils

für uns schlechtweg unentbehrlich! compensent ainsi très largement les déficits constatés dans

Einen persönlichen Dank möchte ich dem scheidenden les régions moins favorisées. Lorsque l'on ajoute à ce fac-

Generaldirektor Guido Nobel für seine grossen Verdienste teur de développement économique celui de l'intensité des

im Postbereich abstatten, und unserem Ratsmitglied Jean relations internationales, qui caractérise certains cantons,

Clivaz, der leider im Moment nicht hier ist, wünsche ich als on s'aperçoit de l'ampleur considérable de l'effet de péré-

neuem Generaldirektor PTT alles Gute. quation dont les autres régions du pays tirent profit. En ma

Die GPK beantragt Ihnen einstimmig, den Bundesbeschluss qualité de Genevois, je m'en félicite car je constate que c'est

über die Geschäftsführung des Bundesrates im Bereich der en effet Genève qui, par habitant, apporte, sur l'ensemble

PTT im Jahre 1986 zu genehmigen. des prestations PTT, la plus forte contribution au bénéfice

de la régie, largement avant Zoug, Baie-Ville et Zurich. Cet

M. Coutau: Le groupe libéral se joint aux appréciations apport est particulièrement spectaculaire pour les télécom-

positives dont le rapporteur vient de faire part à propos des munications, mais il est loin d'être négligeable, même pour

brillants résultats financiers que les PTT ont enregistrés en les prestations postales. Une fois encore, je m'en félicite,

1986. Sans revenir su r les causes de ces résultats qui ont été mais évidemment il est d'un intérêt d'autant plus important,

tout à fait clairement démontrées, nous constatons avec pour les PTT eux-mêmes et pour les autres régions du pays

plaisir qu'elles sont beaucoup moins circonstancielles que -notamment celles où l'on enregistre les déficits-que cette

réellement structurelles. En effet, outre la faible inflation, ce situation puisse se perpétuer. Or cela ne sera possible que si

sont bel et bien des efforts de rationalisation qui se poursui- les PTT sont en mesure de faire face à la demande qui

vent dans la durée. J'en salue les effets, notamment, dans le caractérise notre canton et qui est à l'origine même de la

service des automobiles. Ces efforts devront se poursuivre, contribution qu'il apporte aux résultats financiers de l'entre-

comme nous l'ont affirmé les directeurs de l'entreprise, car prise.

ils permettent de contenir la croissance des dépenses. A cet égard, des craintes sérieuses ont été émises. La

Toutefois, c'est surtout la croissance des recettes tarifaires députation genevoise, tout comme les autorités cantonales,

qui est à l'origine d'un bénéfice record. Je prétends qu'il les ont évoquées unanimement et avec insistance. Il s'agit

s'agit là d'un facteur plus structurel - c'est-à-dire dont il est de difficultés de recrutement d'un personnel suffisant en

permis de penser qu'il subsistera au moins à moyen terme- effectif et qualifié en formation. Sans y revenir longuement,

que purement circonstanciel. Tout indique en effet que le j'exprime ici ma reconnaissance pour l'enquête menée à

besoin de communications, et en particulier de télécommu- notre demande par les PTT pour connaître les motifs et

nications, plus spécialement de télécommunications inter- l'ampleur d'une perte sérieuse de compétitivité des PTT sur

nationales, va continuer à se développer fortement. Or, il est le marché du travail local. L'enquête a donné des résultats

assez réjouissant de constater que les PTT sont à nouveau explicites, qui ont permis de définir des mesures correctives

en voie de pouvoir répondre à la croissance de ces besoins indispensables. Pour que ces mesures entrent en vigueur et

aujourd'hui et, nous avons de bonnes raisons de le penser, portent leurs fruits, seule manque une décision finale du

surtout demain dans une meilleure position concurrentielle, Conseil fédéral. Il semble qu'elle soit imminente. Je le sou-

que cela n'était le cas hier, voire même aujourd'hui. haite très vivement. Une fois encore, il ne s'agit en aucune

, Grâce à des recherches et à des investissements considéra- façon de privilégier Genève, mais bien de lui permettre

bles, les PTT peuvent effectivement prétendre faire face, d'apporter, comme par le passé, la contribution importante,

quantitativement et qualitativement, à une demande accrue voire décisive, qui est la sienne au bénéfice de l'entreprise

et exigeante. Ce n'est pas encore le cas dans tous les des PTT et de l'ensemble de ses usagers, en particulier ceux

domaines, ni surtout dans des délais que certains usagers des régions moins favorisées du pays. Si, faute de personnel

voudraient plus courts; mais des progrès sont incontesta- qualifié, engagé dans des conditions correspondant au mar-

blement en cours, en collaboration avec le secteur privé ché genevois du travail, les PTT ne pouvaient plus assurer

suisse et sous la pression nécessaire de la concurrence les prestations nécessaires à Genève- et la détérioration de

internationale. Les inquiétudes, les plaintes et les décep- ces dernières années est bien réelle - les autres usagers en

tions qui se manifestaient il y a quelques années encore, ont seraient très directement et très lourdement touchés. C'est

aujourd'hui fait place à une plus grande confiance quant à la pourquoi le canton de Genève et moi-même attendons avec

qualité et au volume des prestations que les PTT seront en impatience le dernier feu vert du Conseil fédéral.

mesure d'offrir dans des domaines en mutation spectacu-

laire de la télécommunication. Mme Christinat: C'est peut-être fastidieux de devoir enten-

J'ajouterai qu'à ce regain de compétitivité technique s'est dre toujours les mêmes choses, mais ce l'est tout autant

ajouté un regain de compétitivité financière. Les politiques d'être obligé de revenir constamment sur le même sujet. En

tarifaires beaucoup trop lourdes, en comparaison de l'offre effet, pour la xième fois, je tiens à souligner les mauvaises

étrangère, même compte tenu des différences de sécurité et conditions de travail et de salaire du personnel des PTT.

de qualité, ont été heureusement corrigées. Les réductions Cela fait déjà plusieurs années que le groupe socialiste, au

tarifaires dans le trafic international ont porté leurs fruits et nom duquel je m'exprime, s'efforce d'attirer l'attention du

sont à mes yeux en bonne partie à l'origine de la croissance Parlement et du Conseil fédéral sur la situation de plus en

des recettes liée à celle du trafic. Il y atout lieu de poursuivre plus précaire des employés de notre grande régie. Aujour-

dans cette voie, et nous approuvons sans réserve les projets d'hui, la coupe est pleine et, dans les régions les plus

PTT. Gestion 1986 792 N 12 juin 1987

touchées, nous ne sommes heureusement plus les seuls à compte des conditions locales. Il est indéniable que la zone

défendre la cause du personnel des PTT, mais elle est dix est devenue insuffisante pour répondre aux besoins des

maintenant aussi prise en charge par l'ensemble de la classe agents des grandes villes telles que Zurich, Baie, Berne et

politique. Genève, par exemple.

Je voudrais rappeler en passant que, sans la bonne volonté Des améliorations de salaires réelles et une meilleure classi-

et le sérieux professionnel des agents des PTT, le géant fication des fonctions sont dans l'air; elles sont attendues

jaune ne pourrait pas fonctionner et, par voie de consé- avec impatience par les bénéficiaires.

quence, il ferait beaucoup moins de bénéfices. La Caisse Aussi bien au Conseil des Etats que lors du débat sur la

fédérale, de son côté, en subirait directement les effets. gestion des CFF au Conseil national, vous avez tenu des

Bien souvent, dans un pareil contexte, on découvre qu'il y a propos, Monsieur le Conseiller fédéral, qui nous donnent

deux poids et deux mesures. Lorsque, par exemple, on bon espoir. En effet, vous avez déclaré que les CFF allaient

estime qu'il pourrait y avoir trop de personnel dans un pratiquer une politique de recrutement efficace ainsi qu'une

secteur-cela était le cas à la Division des automobiles-on politique moderne des salaires et des mesures particulières

mandate immédiatement des experts. Une fois l'analyse pour certaines régions. C'est exactement ce que le groupe

terminée, il ne faut jamais longtemps pour décider une socialiste souhaite pour l'Entreprise des PTT.

restructuration afin de «dégraisser» les effectifs.

En revanche, lorsque le personnel tire la sonnette d'alarme M. Magnin: Je ferai, au nom de notre groupe, une brève

en signalant le nombre de places inoccupées par suite d'un intervention, tout d'abord, pour ne pas répéter ce que nous

recrutement déficient, conséquence inévitable des salaires avons dit il y a deux ans ou l'année dernière, parce que

insuffisants qui n'attirent presque plus personne, il n'y a pas malheureusement les problèmes n'ayant pas été résolus au

d'enquête et encore moins d'expertise. On cherche tout cours de ce laps de temps, on se retrouve pratiquement

simplement à gagner du temps et on hésite à prendre les devant la même situation, d'autre part, pour ne pas répéter

mesures salvatrices indispensables. non plus ce qu'a dit excellemment Mme Christinat.

C'est pourquoi le personnel, qui a pourtant été jusqu'ici plus Mais en ce qui nous concerne, je voudrais dire que nous ne

patient qu'il est permis de l'être, commence à en avoir assez. sommes pas du tout ébahis par le demi-milliard de bénéfices

A Genève, les postiers sont descendus dans la rue pour réalisés au cours du dernier exercice car nous considérons

demander de meilleurs salaires. Au Tessin, une pétition que la première tâche d'un service public n'est pas de

signée par plus de 10000 agents a exprimé les mêmes réaliser des bénéfices - je dis bien la première tâche - ni de

revendications. Dans plusieurs grandes villes, le méconten- remplir les caisses de la Confédération, c'est de bien servir

tement gronde. le public.

La Direction générale elle-même a admis récemment que la Or, il faut bien dire que les PTT d'aujourd'hui sont malheu-

situation actuelle ne pouvait plus durer. Dans le même reusement loin d'être le service public exemplaire d'il y a

temps, on apprend, par une étude qui vient d'être effectuée quelques années et cela, je tiens à le souligner immédiate-

par une institution spécialisée sur les conditions salariales ment, malgré la conscience professionnelle et le dévoue-

des PDG et des hauts cadres des pays industrialisés, que ment de leurs employés à tous les niveaux. Mais il faut dire

nos chefs d'entreprises figurent au deuxième rang, juste qu'à l'impossible nul n'est tenu. Le personnel n'est pas

derrière les Américains, en ce qui concerne leurs salaires responsable du fait qu'en quelques années, pour des rai-

qui atteignent un montant moyen de 340 000 francs. Bien sons de rationalisation, on a passé de trois à une distribution

entendu, ce chiffre n'est valable que pour le secteur privé. par jour. N'est-ce pas là un coup très grave porté à un

Dans ces conditions, il est compréhensible que nos grandes service public? On peut encore discuter de la nécessité do

régies aient de la peine à garder des cadres de valeur et à trois distributions mais les deux distributions nous parais-

attirer des dirigeants avec une formation supérieure. saient une question essentielle pour la qualité de ce service

S'il est évident que les cadres du service public sont insuffi- public.

samment rétribués, que faut-il alors penser du petit postier, Le personnel n'est pas responsable non plus du fait que les

père de famille, qui ne désire pas forcément que son épouse Chambres ont imposé pendant des années un blocage du

exerce une activité lucrative? Comment peut-il s'en sortir personnel qui a forcément des répercussions très négatives

sans de sérieuses restrictions à son train de vie, à ses sur les possibilités des PTT de servir convenablement la

vacances, à ses loisirs? clientèle. Il n'est pas responsable non plus-ce personnel-

La Direction générale des PTT s'efforce de parer au plus du fait que la direction générale ne parvient même pas à

pressé et de colmater les brèches en diminuant les presta- engager le nombre d'employés autorisé par les Chambres

tions à la clientèle. C'est ainsi que, depuis une année, elle a fédérales et qu'il y a là un déchet de plus de trois cents

été contrainte de supprimer la deuxième distribution des personnes. Et pourquoi? Nous pourrons en parler dans

lettres dans toute la Suisse. Ces mesures n'ont pas entière- quelques instants. Il n'est pas responsable non plus du fait

ment résolu les problèmes et d'autres restrictions de service que le nombre des employés, qui ont démissionné au cours

risquent fort d'être imposées par les circonstances. de l'année dernière pour aller travailler ailleurs - il ne s'agit

Un rapport établi par la Direction générale des PTT, sur pas de gens qui ont pris leur retraite - a augmenté en une

mandat donné aux PTT par les Commissions de gestion et année de 34 pour cent. C'est évident que si l'on tient compte

des finances, a démontré que la situation à Genève se de tous ces éléments, il est impossible que ce service public

dégrade chaque jour davantage et que les conditions de puisse être à la hauteur de ce qu'il devrait être. Encore une

travail et de salaire y sont catastrophiques. La cherté de la fois, ce n'est pas la responsabilité du personnel mais c'est

vie y bat tous les records. J'en veux pour preuve la réticence peut-être en partie celle de la direction générale qui, à notre

avec laquelle, aussi bien les commissions parlementaires avis, cède trop facilement aux pressions de ce Parlement et

que les délégations étrangères, viennent à Genève. du Conseil des Etats.

Malgré ces inconvénients et cette situation inconfortable, Je dois dire que si l'on continue dans cette voie, si l'on

les postiers doivent pourtant bien y vivre et y travailler. continue à ne pas vouloir payer le personnel et ne pas créer

Certes, il existe des allocations de résidence, qui ont été des conditions de travail convenables à son intention, si l'on

créées pour rétablir un certain équilibre salarial entre les ne veut pas tenir compte des chiffres qui ressortent du fait

villes et la campagne. Ces allocations constituent, qu'on le notamment que les traitements du personnel ont pris géné-

veuille ou non, une forme sectorielle de l'échelle des traite- ralement, au cours de ces dernières années, un retard de 5 à

ments. Ces aménagements des salaires, s'ils se justifiaient 8 pour cent sur des traitements comparables dans l'indus-

hier, se justifient encore davantage aujourd'hui. Actuelle- trie privée, si l'on ne veut pas tenir compte que les spécia-

ment, il y a onze zones de résidence allant de zéro, la plus listes, notamment dans le domaine des télécommunica-

basse, à dix, la plus haute. Mais il est évident que cette tions, peuvent trouver dans l'industrie privée des salaires

réglementation n'est plus d'actualité et que des zones sup- nettement supérieurs à ceux qui sont payés par les PTT, eh

plémentaires devront être envisagées pour mieux tenir bien! la situation ne peut aller qu'en se dégradant.

12.Juni1987 N 793 PTT. Geschäftsbericht 1986

Nous avons déjà parlé, à plusieurs reprises, de la situation einen Unterbestand von 10 Prozent ausmacht. Beim Bahn-

particulière de Genève. Mme Christinat y est revenue tout à postamt hier in Bern kann der nötige Mehrbedarf an Perso-

l'heure. Il semble que de ce côté se dessinent des solutions nal praktisch nur noch mit Aushilfskräften gedeckt werden.

qui ne vont, certes, pas tout résoudre mais tout de même qui Die fristgerechte Postbeförderung ist nicht mehr gewährlei-

vont permettre une amélioration des conditions salariales, stet.

ce qui serait, dans une certaine mesure, un élément favora- Die PTT-Union hat dem Präsidenten der PTT-Generaldirek-

ble au recrutement. tion eine Petition mit über 10000 Unterschriften für eine

Aujourd'hui, je crois que le problème n'est plus spécifique- angemessene Behandlung und Entlöhnung des PTT-Perso-

ment genevois. Même si à Genève il y a une situation nals überreicht. Die darin enthaltenen Forderungen werden

particulière, ce sont réellement les conditions de travail de vom Föderativverband des Personals öffentlicher Verwal-

l'ensemble du personnel des PTT en Suisse et peut-être tungen und Betriebe voll unterstützt und für das gesamte

même d'autres administrations fédérales telles que les CFF, Bundespersonal geltend gemacht. Prioritäre Forderungen

qui sont en cause. Le problème qui est posé, et je parle sind die Erhöhung der Personalbestände, aber auch Forde-

aujourd'hui des PTT, c'est que lorsque l'on peut réaliser rungen auf dem Gebiet der Entlöhnung; denn die Erhöhung

550 millions de bénéfice en une année et qu'il y a ces der Personalbestände kann nur erreicht werden, wenn tat-

conditions salariales, le problème n'est pas alors d'augmen- sächlich die Anstellungsbedingungen verbessert werden.

ter chaque année la contribution des PTT à la caisse de la Erst dann kann man überhaupt qualifiziertes Personal rekru-

Confédération mais c'est de prendre en compte aujourd'hui tieren.

les conditions salariales des employés. Je pense qu'une Vordringliche Massnahmen auf dem Lohnsektor sind eine

bonne partie de ce bénéfice devrait être mis en réserve pour Reallohnerhöhung, die Revision der Aemterklassifikation

améliorer ces conditions salariales. und die Aufstockung des Ortszuschlages für Dienstorte, wo

C'est pourquoi nous estimons que c'est dans cette direction die Konkurrenzfähigkeit des Bundes und seiner Betriebe auf

qu'il faut s'orienter. Réellement, il semble qu'en tout cas dem Arbeitsmarkt ausgesprochen schlecht ist. Der Födera-

dans les organisations syndicales du personnel des PTT, les tivverband erwartet, dass dieses Paket an Massnahmen min-

revendicatisons sont posées. Je pense que le Conseil fédéral destens in der Grössenordnung von 5 Besoldungsprozenten

et ce Parlement ne pourront plus refuser longtemps d'entrer liegt.

en matière sérieusement sur ces revendications et j'espère Diese Forderung ist alles andere als überrissen; denn bis

bien, encore une fois, que l'on ne continuera pas à avoir Ende dieses Jahres dürfte der Reallohnrückstand des Bun-

comme objectif unique la réalisation des profits qui servent despersonals gegenüber den Beschäftigten der Privatwirt-

avant tout à la caisse de la Confédération mais qu'à l'avenir, schaft ungefähr 5 Prozent erreichen. Es ist also lediglich ein

si l'on réalise des profits, ce sera pour améliorer les condi- Nachvollziehen dessen, was in der Privatwirtschaft bereits

tions de travail du personnel et à travers cela faciliter le an Lohnerhöhungen gewährt worden ist und noch in die-

recrutement et finalement mieux servir le public. sem Jahr gegeben wird.

Ich ersuche Herrn Bundesrat Schlumpf als obersten Dienst-

Renschier: Geschäftsberichte sind in der Regel «Schönwet- herrn der beiden grossen Betriebe des Bundes - PTT und

ter-Berichte». Dass im Geschäftsbericht der PTT auf Schwie- SBB -, sich im Gesî mtbundesrat für die Anliegen des Perso-

rigkeiten im Personalbereich hingewiesen wird, ist doch ein nals einzusetzen. Die Demonstration des PTT-Personals in

deutliches Zeichen, dass eine prekäre Personalsituation Genf und die erwähnte Petition der PTT-Union sind Alarmsi-

besteht. Sie wurde bereits angesprochen von Frau Christi- gnale, dass der Vorrat an Geduld beim Personal zu Ende

nat und Herrn Magnin. geht. Es ist an der Zeit, dass nun konkret gehandelt wird.

Rekrutierungsschwierigkeiten und das erneute Aussteigen

von Personal bei den PTT zeigen, dass offenbar nicht mehr Mme Aubry: II est toujours réjouissant de constater les

alles zum Besten bestellt ist. Im Bericht des Bundesrates résultats financiers d'une régie fédérale qui, année après

bzw. der PTT-Generaldirektion und des Verwaltungsrats année, augmente ses bénéfices. Je crois que le rapporteur

steht, dass fast 34 Prozent mehr, nämlich zusätzlich 248 de la Commission de gestion a trouvé l'expression juste: «le

Personen, im letzten Jahr den Arbeitgeber gewechselt géant jaune». Les PTT font des bénéfices spectaculaires et

haben gegenüber dem Vorjahr. Aehnlich ist die Situation on remarque qu'ils sont inscrits plus modestement que

übrigens bei den SBB und bei der allgemeinen Bundesver- prévu au budget. Ainsi, en 1985, on avait prévu 224 millions

waltung. Es ist also nicht nur ein spezifisches PTT-Problem. de bénéfice et ce sont 116 millions de plus qui ont été

Wir stellen allgemein fest, dass die Konkurrenzbedingungen réalisés. En 1986, 336 millions avaient été prévus au budget

des Bundes am Arbeitsmarkt gegenüber der Privatwirtschaft et une fois encore ce sont 218 millions supplémentaires de

schlecht sind und dass ein unhaltbarer Zustand eingetreten bénéfice qui ont été réalisés. Pour 1987, 456 millions sont

ist. prévus au budget et sans doute dépassera-t-on le demi-

Das zeigt auch die Zahl der Ueberstunden, die geleistet milliard. On ne peut qu'applaudir à de tels résultats qui

werden müssen. Ende 1986 sind die unausgeglichenen démontrent une excellente gestion.

Ueberzeitstunden und die nicht bezogenen Ruhe- oder Il faut toutefois relever que nos tarifs postaux sont les plus

Ferientage auf fast 200 000 Tage angestiegen; eine enorme élevés au monde, avec, je l'admets, un excellent service qui

Zahl. Seit 1982 hat das PTT-Personal über 800 000 Tage an toutefois, se réduit, année après année. Ce que je demande

Ueberzeit geleistet. Darin widerspiegelt sich nicht nur die au Conseil fédéral c'est qu'il maintienne à tout prix le niveau

Unsinnigkeit des Personalstopps, sondern auch der enorme des taxes actuelles et qu'il renonce à de nouvelles adaptat-

Einsatz des Personals für die PTT und ihre Kunden. Im ions dans les deux prochaines années au moins. Le service

personalintensiven Postbetrieb nahm der Verkehr von 1983 postal ne doit pas devenir un objet de luxe mais rester à la

bis 1986 um 10,4 Prozent zu. Der Personalbestand stieg aber portée de ses usagers les plus modestes.

lediglich um 5,5 Prozent - mit ein Grund, dass eine enorme Un autre point qu'il est important de relever et dont on a déjà

Anzahl von Ueberstunden geleistet werden muss. beaucoup parlé est celui des taxes téléphoniques internes et

Im Geschäftsbericht wird die besonders angespannte Perso- plus encore de celles qui s'appliquent aux conversations

nalsituation auf dem Platz Genf hervorgehoben. Aber auch internationales qui sont extrêmement élevées par rapport à

in anderen Grossagglomerationen wie Zürich, Bern und d'autres pays. J'ai été satisfaite d'entendre qu'elles seront

Basel sind die Verhältnisse tatsächlich nicht besser als in revues, grâce à la concurrence, et vraisemblablement adap-

Genf. Die Grenze ist erreicht, wo die Qualität und die Quanti- tées et surtout abaissées. Il me semble qu'avec les bénéfices

tät der Dienstleistungen bei den PTT nicht mehr gewährlei- réalisés dans certains secteurs des PTT, on devrait obtenir

stet werden können. In Genf können beispielsweise täglich une compensation et rendre les taxes des liaisons téléphoni-

über 300 Telefonstörungen nicht mehr behoben werden. ques au moins aussi compétitives que celles des autres

Das ist wahrlich kein Kundendienst mehr. Bei der Fernmel- pays. La concurrence étrangère est à la porte, M. Bratschi l'a

dekreisdirektion Zürich fehlen rund 300 Bedienstete, was d'ailleurs relevé, et nos voisins sont prêts à casser les tarifs

PTT. Gestion 1986 794 N 12 juin 1987

des liaisons internationales pour d'importants, de très imp- haben also nicht unbedingt eine bessere Wirtschaftlichkeit!

ortants clients suisses avec qui ils passeraient un contrat. Es geht hier um gewachsene Strukturen, die sich bewährt

C'est donc un sérieux avertissement et je pense qu'un haben. Sie dienen neben ihrer eigentlichen Aufgabe auch

abaissement du prix de l'abonnement de téléphone devrait der Förderung wirtschaftlich schwacher und Randregionen.

aussi être reconsidéré. Cela pourrait avoir un effet dynami- Was der Landwirtschaft recht sein kann, sollte auch der PTT

que, notamment auprès de futurs abonnés - je pense en im Landesinteresse billig sein. Es geht um die Erhaltung

particulier aux jeunes qui adorent le téléphone ou aux möglichst vieler selbständiger Existenzen als eigentliche

personnes seules et âgées. En outre, un peu plus de moder- Familienbetriebe.

nisme serait peut-être nécessaire: si l'on compare les télé-

phones à notre portée à ceux qui sont disponibles dans des M. Candaux: Je n'avais pas l'intention d'intervenir dans ce

pays d'outre-mer, des idées nouvelles et attrayantes dans les débat concernant la gestion des PTT. Toutefois, tout à

appareils téléphoniques ne pourraient qu'ajouter à l'image l'heure, j'ai entendu M. Magnin constater que le service du

de marque des PTT et éviteraient surtout le désagrément de personnel a bien baissé et qu'il ne donne pas satisfaction.

lorgner avec envie des appareils téléphoniques conçus à J'aimerais m'inscrire en faux contre cette affirmation. Si des

l'étranger et évidemment interdits chez nous puisqu'ils ne gens se plaignent du personnel des PTT, je ne sais pas sur

correspondent pas aux normes. D'où des désagréments et quoi ils se basent.

des amendes pour ceux qui les choisissent. Quand je vois tout le dévouement qu'il faut de la part des

facteurs, de la part des buralistes et de la part des adminis-

Ruckstuhl: Unter dem Titel «Die PTT am Markt» finden wir trateurs postaux pour rendre les services que l'on attend des

im Geschäftsbericht einen Schlusssatz zum Thema «Post- PTT, je m'inscris encore une fois en faux contre de telles

stellennetz». Darin wird unter anderem ausgeführt: «Neben affirmations. Il faut un dévouement constant pour servir la

den Kommunikationsmassnahmen fällt der Distribution eine clientèle. Comme je ne suis pas si éloigné des buralistes

hervorragende Rolle zu. Deshalb ist ein engmaschiges Netz postaux et du personnel, je suis obligé de vous le répéter

von Verkaufs- und Beratungsstellen unentbehrlich. Um die- encore une fois. Examinez et regardez un petit peu ce qui se

ses Ziel zu erreichen, werden die Fernmeldedienste künftig passe autour de vous et vous verrez tout le dévouement qu'il

auch das dichte Poststellennetz vermehrt mitbenutzen kön- faut, même pour dire, parfois, merci avec le sourire à des

nen. Diesen Stützpunkten kommt bei den Fernmeldedien- gens auxquels on souhaiterait répondre peut-être différem-

sten grosse Bedeutung zu Die PTT schenken deshalb ment.

der entsprechenden sorgfältigen Aus- und Weiterbildung Je ne veux pas m'attacher aux comptes, mais j'aimerais

des Personals besondere Aufmerksamkeit.» Das heisst: den simplement vous faire remarquer que tout n'est pas béné-

Poststellen, insbesondere auf dem Land, kommt in Zukunft fice dans la grande régie des PTT ou dans le géant jaune,

eine immer grössere Bedeutung zu. comme on l'a appelé tout à l'heure. En effet, il ne faut pas

Ausbildung, wie sie hier erwähnt wird, ist das eine, die oublier que, par exemple, le service des cars postaux pré-

Erhaltung dieser Poststellen ist das andere. Dabei ist das sentait un déficit de 400 millions, du moins l'année dernière,

erwähnte Fernmeldegeschäft nur eine unbedeutende et que, avec le nouvel horaire cadencé que nous avons

Nebenbeschäftigung unserer Posthalter. Die Hauptaufgabe voulu à partir du 31 mai 1987, les pertes de ce secteur vont

ist die Feinverteilung der Postsendungen, ihre Entgegen- encore s'accentuer. En outre, on a également affirmé que lo

nahme und Weiterleitung, d. h. auch der eigentliche Kun- personnel ne se sentait plus responsable. Je m'inscris

denkontakt. Dabei haben sich die Schalter- oder Zustel- encore une fois en faux, parce que le personnel, où qu'il

lungsbeamten und -beamtinnen im ganzen PTT-Getriebe soit, est responsable. Il ne peut pas se référer à la responsa-

eine eigentliche Schlüsselposition erarbeitet. Besonders bilité, soit de l'administrateur postal, soit de la direction

ausgeprägt sehen wir diese Tatsache bei der Stellung des d'arrondissement, soit de la Direction générale. Où que soit

selbständigen Posthalters auf dem Land. Das Titelblatt des le personnel des PTT, il est responsable. Je ne veux pas

Geschäftsberichts stellt nicht umsonst gerade diese discuter du problème genevois. Certes, il existe, mais je suis

entscheidende Nahtstelle zwischen Kunde und Dienstlei- persuadé qu'il sera résolu avec satisfaction une fois ou

stungsbetrieb dar. l'autre. Je tenais à dire les choses comme je les pense,

Ich bedaure deshalb, dass der Bundesrat und die PTT der autrement dit à remettre l'église au milieu du village.

Erhaltung dieser wertvollen Institution Poststelle nicht mehr

Beachtung schenken. M. Magnin: Excusez-moi de reprendre la parole, mais je

Die bisherige Praxis muss überprüft und geändert werden. tiens à faire une mise au point. Soit M. Candaux ne m'a pas

Verschiedene Reaktionen aus breiten Bevölkerungskreisen, écouté, soit il ne m'a pas compris. En effet, j'ai exprimé

nicht zuletzt auch die Erfahrung im eigenen Dorf, haben exactement le contraire de ce qu'il vient de dire, soit que, si

mich zu dieser Forderung veranlasst. les services des PTT à la clientèle avaient diminué de qualité,

Darf ich Sie, Herr Bundesrat, an einen Brief aus Niederglatt le personnel n'était en rien responsable de cet état de chose.

erinnern? Die Bedeutung der Poststellen und die Nachteile Ce n'est pas lui qui a décidé de passer de trois distributions

einer Aufhebung werden darin deutlich aufgezeigt: «Es à une, ce n'est pas lui qui a institué le blocage du personnel.

kann nicht bestritten werden, die Landgemeinden verlieren J'ai même relevé la conscience professionnelle et le dévoue-

ein Stück Infrastruktur. Es wird der zwischenmenschliche ment du personnel, à tous les échelons.

Kontakt eingeschränkt. Weitere Strecken müssen zurückge- Je le répète, le personnel n'est en rien reponsable, il est

legt werden. Energieverbrauch und Umweltbelastung stei- victime des décisions qui ont été prises dans cette salle,

gen an.» notamment le blocage du personnel, en faveur duquel vous

Meistens geschieht eine solche Aufhebung durch Teillösun- avez voté, Monsieur Candaux.

gen, d. h. eine Poststelle wird in eine kleine Agentur umge-

wandelt. Ein langsames Eingehen - mit Sterbehilfe von der Bundesrat Schlumpt: Die Herren Bratschi und Coutau

Kreisdirektion - ist nicht aufzuhalten. Seitens der zuständi- haben zum Geschäftsbericht einlässlich Stellung genom-

gen Behörden wurde gesagt, der Bundesrat habe ihnen in men. Ich will nichts wiederholen.

solchen Fragen nichts vorzuschreiben. Ich bin da anderer Zu den Ausführungen von Nationalrat Bratschi nur das:

Meinung. Soweit es den Bereich Kostendeckung, Mischrechnung,

Ein Wort zur Wirtschaftlichkeit. Es darf nicht geschehen, gemeinwirtschaftliche Leistung, Abgeltung betrifft, unter-

dass derart wertvolle Institutionen allein aus Gründen der schreibe ich vorbehaltlos, dass «aufgeschoben nicht aufge-

Wirtschaftlichkeit aufgehoben werden. Dabei ist die Frage hoben» ist. Wir kommen wieder; aber das muss nicht jetzt

der Wirtschaftlichkeit aus meiner Sicht nicht völlig geklärt. diskutiert werden.

Einmal haben wir dadurch nicht weniger Personal, denn es Herr Coutau, Herr Magnin und Herr Renschier haben vor

verlagert sich in grössere Zentren. Wir haben zusätzliche allem die personellen Probleme erwähnt. Es geht dabei um

Kaderpositionen. Wir haben mehr Kilometer. Das heisst, wir die Erhaltung der hohen Leistungsqualität der PTT. Herr

12.Juni 1987 N 795 PTT. Geschäftsbericht 1986

Magnin, es kann keine Rede davon sein, dass diese Lei- Nationalrat Renschier, über die Massnahmen, die wir für

stungsqualität - ganz abgesehen von der Quantität, die SBB und PTT generell, mit einigen Differenzierungen tref-

enorm zugenommen hat - abgenommen hätte. Wir stehen fen, habe ich beim Geschäftsbericht SBB diese Woche

mit unseren PTT-Leistungen im Post- und im T-Bereich - ich orientiert. Ich möchte darauf nicht noch einmal zurückkom-

bekomme das in anderen Ländern oft zu hören-weltweit an men und Ihnen nur sagen: Wir haben im Bundesrat generell

der Spitze, nicht nur in bezug auf Raschheit, sondern vor Verbesserungen auf der Seite der Gehälter vorbereitet, und

allem auch in bezug auf Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und zwar einerseits gezielte Sofortmassnahmen, z. B. Woh-

Freundlichkeit. nungsmarktmassnahmen - ich erinnere an die Situation in

Wir haben im Fernmeldebereich - verglichen mit anderen Genf-, dann aber auch längerfristige und lineare Massnah-

Ländern - teilweise überhöhte Taxen. Das ist richtig. Herr men. Der Bundesrat wird seine Beschlüsse nach noch

Coutau hat das erwähnt. Hier werden Anpassungen vorge- durchzuführenden Gesprächen mit den Personalorganisa-

nommen, vor allem bei den Auslandtaxen, in diesem Som- tionen in Bälde treffen.

mer aber auch bei den Inlandtaxen. Sie haben Telefonstörungen erwähnt, die nicht kurzfristig

Zum Personalbereich. Herr Renschier wollte von mir quasi behoben werden können. Da muss ich auf ein spezielles

eine Zusicherung, dass ich mich im Bundesrat für eine Problem hinweisen, mit dem wir konfrontiert sind. Die ge-

bestimmte prozentuale Verbesserung verwende. Ich möchte setzwidrigen Apparate, die im Inland abgesetzt werden-sie

da einen Handlungsspielraum haben, kann Herrn Renschier dürften nur importiert werden für den Re-Export-, werden

aber sagen, dass ich mich für eine Verbesserung einsetzen ganz offen von vielen Firmen verkauft, und zwar zu Hun-

werde, weil ich sie als notwendig erachte. Irgendwo zwi- derttausenden. Diese Apparate sind überaus störanfällig.

schen null und zehn Prozent wird sie etwa liegen. Herr Das sind zu einem Teil praktisch fast Wegwerfartikel, Billig-

Renschier nannte fünf Prozent als Begehren der Organisa- ware. Und sie haben Netzbelastungen zur Folge, weil sie

tionen. Das ist uns bekannt. Die Vorbereitungen sind bereits technisch zum Teil nicht genügen und zu Netzstörungen

weit gediehen. führen. Es ist schon eine «verfluchte Pflicht und Schuldig-

Es geht um Sofortmassnahmen, die kurzfristig wirksam wer- keit», dass die Mitarbeiter in den Kreistelefondirektionen

den können. Es geht um mittelfristige und längerfristige bereitstehen müssen, um Netzstörungen aufzuspüren und

Massnahmen, die natürlich nicht kurzfristige Auswirkungen zu beheben, die zu einem Teil von derart illegalen Handlun-

haben werden. Es geht um generelle und um gezielte Mass- gen her kommen.

nahmen. Mit diesen gezielten Massnahmen wollen wir ins- Wir haben jetzt beschlossen, eine Liberalisierung in bezug

besondere Sondergegebenheiten, wie sie in Genf bestehen auf Importe solcher Apparate vorzunehmen, aber nur, wenn

- das wurde zu Recht gesagt - bewältigen. Es geht dabei in die Apparate homologiert sind, also geprüft wurden, ob sie

keiner Weise - wie jemand gesagt hat - um eine Privilegie- technisch einwandfrei sind. Dann wird die Störanfälligkeit

rung Genfs oder allenfalls auch einer anderen Region in wohl zurückgehen. Es gibt auch andere Gründe; das

unserem Lande. Es geht um einen Nachteilausgleich. möchte ich nicht verkennen.

Bezüglich Ausgleich von Standortnachteilen darf man Schliesslich zu den Ausführungen von Frau Aubry wegen

sagen: Das ist ein guter Leitsatz helvetischer Politik. Das des «gelben Riesen». Sie wissen, dass ich für unsere PTT

müssen wir machen, vor allem im PTT-Bereich in der Region einen anderen Ausdruck verwende. Aber was mir durch den

Genf. Das steht ausser Frage. Da müssen kurzfristig gezielte Kopf ging - mit Verlaub, Frau Aubry -, war: Welches Unge-

Massnahmen dazu beitragen, diese Schwierigkeiten, die vor mach ist da über uns hereingebrochen! Jetzt haben diese

allem aus dem Wohnungsmarkt resultieren, zu überwinden. PTT wahrhaftig einen Unternehmensgewinn von gut

Denn in dieser Region steht die Leistungsqualität in Frage, 500 Millionen Franken erzielt; das ist ja wirklich «schröck-

wenn man die Probleme nicht bewältigt. lich»!

Noch einmal zu den Ausführungen von Nationalrat Magnin: Ich sage Ihnen, was das bedeutet: Das sind etwa 6 Prozent

Ich danke Herrn Candaux für seine Stellungnahme. Herr des gesamten Bruttoertrages. Ich sehe in dieser Zahl nichts

Candaux weiss, wovon er als Fachmann auf diesem Gebiet Schreckliches. Oder eine andere Ueberlegung: Wenn uns

spricht. Ich glaube, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der «stille» Ertrag der Postcheckgelder - die werden näm-

aber auch die Unternehmensleitung, die Generaldirektion, lich nicht verzinst - wegen der sehr aktiven Bankpolitik

der Verwaltungsrat, verdienen Dank dafür, dass sie trotz verloren ginge, könnten wir diese 500 Millionen in den Ster-

erschwerter Verhältnisse - Herr Renschier und andere nen suchen. Das macht nämlich ungefähr diese Summe aus.

haben es dargelegt-dieses hohe, beispielhafte Leistungsni- Ich will keine weiteren Beispiele bringen.

veau erhalten konnten. Diese 500 Millionen sind erfreulich. Dass die PTT dem Bund

Zur Frage von Nationalrat Ruckstuhl: Das Problem der Post- etwas abliefern können, ist nicht Räuberei des Bundesrates,

stellen. Dem schenken wir alle Beachtung. Ich habe das sondern das ist Verfassung. Das steht in Artikel 42 der

selbst in vielen Einzelfällen überprüft, weil mir das sehr Bundesverfassung. Man darf den Reinertrag in diesen Rela-

wichtig ist. Es ist die Meinung des Bunderats, dass wir dabei tionen also nicht überbewerten. Der kann, wenn man nicht

auch Gesamtüberlegungen anstellen müssen. Die Poststel- eine kluge Unternehmenspolitik betreibt, plötzlich weg sein.

len und die Mitarbeiter in diesen Poststellen erfüllen in den Man muss sich vergegenwärtigen, dass Tarif reduktionen im

3000 Gemeinden in unserem Land eine Aufgabe, die über Telefonbereich, von denen Herr Coutau sprach - da geht es

den Postbetrieb hinausgeht. Aber wir können trotzdem nicht immer um 50 Millionen, 80 Millionen weniger-, bereits den

etwas, das betrieblich nicht mehr zu rechtfertigen ist, aus an Reingewinn oder die Unternehmensergebnisse des näch-

sich bedeutenden Nebengründen aufrechterhalten. Es ist sten Jahres markant reduzieren.

auch nicht zu übersehen, Herr Ruckstuhl, dass in manchen Wir dürfen sagen - auch mit Blick auf die nominellen Reser-

Fällen durch eine Umorganisation die Versorgung verbes- ven von 1,6 Milliarden -: Gemessen an der Bilanzsumme,

sert wird, dass die Nachteile, die mit einer Umorganisation gemessen an den Erträgen, am Aufwand, an der Entwick-

verbunden sind, kleiner sind als die Benützervorteile. Sie lung, an den Abschreibungsbedürfnissen wegen dieser

können versichert sein, dass die zuständigen Organe, auch Technologiesprünge - es kommt so rasch immer wieder

in den Kreisdirektionen, bei der Generaldirektion und im Neues auf uns zu -, weisen die PTT eine konsolidierte

Departement, diese Frage in jedem Einzelfall sehr sorgfältig Unternehmensrechnung auf. Dafür wollen wir dankbar sein.

prüfen und nicht einfach leichthin aus Rationalisierungs-

gründen Poststellen aufheben. Eintreten ist obligatorisch

Glauben Sie mir, dass ich die Verhältnisse gut kenne. Herr L'entrée en matière est acquise de plein droit

Ruckstuhl, Sie wissen, dass ich in Felsberg an der Post-

gasse wohne, in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Post- Detailberatung - Discussion par articles

stelle, die ich unter keinen Umständen aufheben möchte, Titel und Ingress, Art. 1 und 2

nicht nur, weil sie uns sehr gute Dienste leistet, sondern weil Antrag der Kommission

die Angestellten auch sehr angenehme Mitmenschen sind. Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

PTT. Compte 1986 796 N 12 juin 1987

Titre et préambule, art. 1 et 2 ger beschäftigt, als es die Personalplafonierung im Prinzip

Proposition de la commission zuliess.

Adhérer à la décision du Conseil des Etats Etwas ganz Ausserordentliches ist festzuhalten: Die

Abschreibungen betragen 2017 Millionen Franken. Das sind

Angenommen - Adopté immerhin zusätzlich 290 Millionen mehr, als budgetiert wur-

den. Es ist interessant, dass bei diesen Riesenabschreibun-

Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble gen der Buchwert heute bei 35 Prozent liegt. Beim Ertrag

von 8876 Millionen sind das 6,8 Prozent mehr als im Vorjahr;

Für Annahme des Beschlussentwurfes 78 Stimmen die Post legte 156 Millionen und die PTT legten 339 Millio-

(Einstimmigkeit) nen zu. Die Zinsen aus dem Kapitalertrag stiegen mit

165 Millionen Franken auf 11 Millionen.

An den Bundesrat - Au Conseil fédéral Bei der Gewinnverwendung schlagen Bundesrat und

Finanzkommission vor, die Ablieferung auf 200 Millionen

Franken festzulegen. Im Kostenvoranschlag waren ungefähr

300 Millionen Franken Gewinn vorgesehen. Jetzt sind es

über 500 Millionen Franken, so dass eine Mehrablieferung

#ST# 87.026 absolut am Platze ist.

Im Hinblick auf den wesentlich besseren Abschluss beantra-

PTT. Rechnung 1986 gen wir demzufolge, nicht auf den Antrag von Herrn Coutau

einzugehen, nur 170 Millionen, wie er vorschlägt, in die

PTT. Compte 1986 Bundeskasse abzuliefern.

Es verbleiben ja 354 Millionen Franken für die Reserven, die

Botschaft und Rechnung vorn 15. April 1987 je hälftig auf die Ausgleichs- und Finanzierungsreserven

Message et compte du 15 avril 1987

aufzuteilen sind. Der Gesamtbetrag an Reserven steigt jetzt

Beschlussentwurf siehe Seite 31 der Rechnung auf 1585 Millionen Franken. Das sind also bedeutend mehr

Projet d'arrêté voir page 31 du compte

als die Zielformulierung. Das gesetzte Ziel von 1 Milliarde

Bezug bei der Generaldirektion PTT, Viktoriastrasse 21, Bern Franken ist erreicht worden, so dass hier sicher nicht grös-

S'obtiennent auprès de la Direction générale des PTT, Viktoria- sere Beträge aus dem diesjährigen Gewinn zugelegt werden

strasse 21, Berne müssen.

Bei den Investitionen, die 2269 Millionen betragen, 175 Mil-

lionen mehr als im Vorjahr, ging der Zuwachs hauptsächlich

an die Fernmeldedienste. Bei der Post waren es nur 12 Pro-

zent; bei den Fernmeldediensten 88 Prozent. Es ist zu

Schiarii, Berichterstatter: Gründe für das Rekordergebnis, beachten, dass wegen Bauschwierigkeiten bei den Bauten

das im Geschäftsbericht von Herrn Kollega Bratschi erwähnt etwas weniger investiert wurde als letztes Jahr.

wurde, sind neben der Monopolstellung selbstverständlich Zum Cash flow: Es konnten alle Investitionen mit dem

auch das höhere Nachfragewachstum nach PTT-Dienstlei- Rekord-Cash-flow von 2600 Millionen finanziert werden. Es

stungen und sicher- das muss erwähnt werden - die gute geschieht selten - ich kenne nur wenige Betriebe -, wo ein

Arbeit auf allen Stufen, die dazu beitrugen, dass 554 Millio- Finanzierungsüberschuss aus diesem Cash flow vorhanden

nen Franken Reingewinn erwirtschaftet werden konnten. ist.

Höheres Wachstum an Dienstleistungen bringt höhere In die ganze Angelegenheit muss sicher auch die Bedeutung

Erträge, wenn gut geführt wird. Weiter sind die geringe der PTT gegenüber der schweizerischen Wirtschaft einbezo-

Teuerung von knapp 0,8 Prozent und die im allgemeinen gen werden: Investitionen plus Dienstaufträge, wie Bau,

sehr gute Ausgabenkontrolle zu erwähnen. Wenn ein sol- Druck, Transport, führten zu Zahlungen der PTT an die

cher Riesenbetrieb nur ein halbes Prozent vom Budget schweizerische Wirtschaft im Gegenwert von 3589 Millionen

abweicht, dann muss man eine gewisse Anerkennung dafür Franken, also über 3,5 Milliarden Franken. Wenn die PTT

aussprechen. Es ist auch zu beachten, dass trotzdem noch nicht als wichtiger Partner unserer gesamten Wirtschaft

Tarifsenkungen vorgenommen werden konnten, und zwar angesehen werden, ist das eine Fehlbeurteilung. Man darf

auf Auslandgesprächen, in der Grössenordnung von auch sagen, dass die PTT hier die Rolle einer Konjunktur-

243 Millionen Franken. lokomotive spielen. Es ist festzuhalten, dass zu diesen

Zu Ihrer Information: 1987 soll die Tarifsenkung auch auf 3589 Millionen noch für 500 Millionen Franken Aufträge ins

Inlandgespräche ausgedehnt werden, und zwar auf alle Ausland vergeben wurden.

Telefoninlandgespräche über 20 km. Das ergibt eine Reduk- Zur Bilanz: Die Bilanzsumme übersteigt erstmals die 20-

tion in der Grössenordnung von rund 300 Millionen Milliarden-Franken-Grenze und beträgt 20,45 Milliarden. Die

Franken. Vermögensstruktur bleibt praktisch unverändert. Das Eigen-

Zum Aufwand ist zu sagen: Der Gesamtaufwand von kapital ist mit 1683 Millionen oder rund 8 Prozent im Verhält-

8321 Millionen beträgt 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr und nis zur Privatwirtschaft eigentlich schmal, aber man muss

0,5 Prozent mehr als budgetiert. Beim Personalaufwand begreifen, dass die Verhältnisse in der Privatwirtschaft

liegtdie Summe unter dem Budget. Es ist auch festzuhalten: gegenüber den PTT wieder anders sind. Die Eigenkapitalba-

Die Schuld bei der EVK aus dem Einbau der Teuerungszula- sis ist gut, sie wird jetzt in Zusammenarbeit mit der Finanz-

gen in die Renten konnte 1986 restlos abbezahlt werden. kommission auch neu überdacht und eventuell im Verlaufe

Zur Personalbestand aus der Sicht der Betriebsrechnung - der nächsten Jahre noch etwas verbessert.

ich möchte da nicht andere Punkte in Betracht ziehen -: Die Zur Kostenrechnung: Wie die Finanzrechnung nahm auch

PTT, die 57 839 Angestellte haben, beschäftigen dieses Jahr die Kostenrechnung einen günstigen Verlauf. Der Post

848 Personen mehr als 1985. Gründe dafür sind die Ver- gelang es, den Kostendeckungsgrad von 87 auf 90 Prozent

kehrszunahme, die Arbeitszeitverkürzung, die auf den zu erhöhen. Das Postdefizit ist kleiner geworden. Als Folge

1. Juni 1986 eingeführt wurde, und die Uebernahme zusätz- der Taxsenkungen im Fernmeldebereich ging hier der

licher, neuer Dienstleistungen. Auch die grössere Ausbil- Kostendeckungsgrad von 120 auf 119 Prozent zurück.

dungszeit im neuen Technologiebereich beanspruchte Die Finanzkommission beantragt Ihnen Zustimmung zur

mehr Personal. Rechnung 1986 und zur Gewinnverteilung.

Es ist darauf hingewiesen worden, dass gewisse Schwierig-

keiten bei der Rekrutierung vorhanden sind. Vermutlich

hätte, vor allem im neuen Technologiebereich, mehr Perso- M. Meizoz, rapporteur: Les PTT se portent bien. La série des

nal eingesetzt werden können. Aber dieses Personal wurde résultats positifs, ininterrompue depuis 1976, est couronnée

nicht gefunden. Deshalb haben die PTT 385 Personen weni- en 1986 par un bénéfice qui, avec 554 millions de francs,

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften

Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées

Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

PTT. Geschäftsbericht 1986

PTT. Gestion 1986

In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung

Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale

In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale

Jahr 1987

Année

Anno

Band II

Volume

Volume

Session Sommersession

Session Session d'été

Sessione Sessione estiva

Rat Nationalrat

Conseil Conseil national

Consiglio Consiglio nazionale

Sitzung 09

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 87.025

Numéro d'objet

Numero dell'oggetto

Datum 12.06.1987 - 08:00

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Seite 790-796

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Ref. No 20 015 452

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